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Thema: Österreich: Briefmarkentäschchen der Jahre 1980 bis 1995
22028 Am: 14.09.2020 17:34:45 Gelesen: 764# 1 @  
Österreichische Briefmarkentäschchen der 1980er Jahre

Beim Aufräumen fand ich diese österreichischen Briefmarkentäschchen die ich irgendwann in den frühen 1980er Jahren als in beruflich in Österreich war aus einem Automaten gezogen hatte. Es sind meiner Meinung nach Vorläufer o.ä. von Markenheftchen. Sind diese Täschchen irgendwo katalogisiert und werden die überhaupt gesammelt?


 
Meinhard Am: 14.09.2020 19:59:47 Gelesen: 738# 2 @  
Hallo Rainer,

ja, die sind im ANK katalogisiert. Ob diese gesammelt werden, keine Ahnung. Ich sammle diese nicht.

Beste Grüße, Meinhard


 
22028 Am: 14.09.2020 20:11:34 Gelesen: 726# 3 @  
@ Meinhard [#2]

Danke, interessant, meine Täschchen sind dann Type 8. Die Katalogwerte, sind das noch Schilling oder schon €?
 
Baber Am: 14.09.2020 20:28:18 Gelesen: 718# 4 @  
@ 22028 [#1]

Hallo Rainer,

da hast Du in den 80-Jahren eine gute Geldanlage gmacht. Während die postfrischen Schilling-Sondermarken aus dieser Zeit nach der EURO Einführung jetzt verschlaudert werden, sind diese Taschen sehr gesucht. Sie sind auch im Michel Österreich Spezial notiert. In der Ausgabe 2010 mit durchsnittlich 12 Euro. Bei umgerechnet rund 80 Euro-Cent damaligen Postpreis ist selbst ein Verkauf zu 10 % Michel noch lukrativ.

Gefüllt werden sollten die Täschchen mit gängigen Marken im Gesamtwert von 10S von den lokalen Postbeamten in der toten Zeit am Postschalter.

Besonders gesucht sich Täschchen aus dem Kleinwalsertal mit den krummen Werten für das Sonderporto nach Deutschland.

Gruß
Bernd
 
Meinhard Am: 14.09.2020 20:43:19 Gelesen: 709# 5 @  
@ 22028 [#3]

Das sind Euro. ANK 2014/15.

LG
 
22028 Am: 14.09.2020 21:48:49 Gelesen: 683# 6 @  
@ Baber [#4]
@ Meinhard [#5]

Besten Dank euch beiden, mal sehen, dass ich jemanden finde, der die Dinger brauchen kann.
 
Richard Am: 17.09.2020 09:45:53 Gelesen: 634# 7 @  
Katalogpreise sind auch bei angeblich gesuchten Verkaufsformen keine Marktpreise.

In der 293. PPA [1] wurde ein Markentäschchen MT 2 wy mit einem Michelpreis von 50 Euro zum Startpreis von 4 Euro erworben:



Das inliegende Porto von 10 Schilling entsprach 0,73 Euro.

[1] https://www.ppa-auktion.de/cgi-bin/auktion.pl?do=bu&bu=293&lo=205237
 
22028 Am: 17.09.2020 12:42:59 Gelesen: 609# 8 @  
@ Richard [#7]

Danke, dann habe ich ja schn mal eine Hausnummer.
 
drmoeller_neuss Am: 23.11.2020 23:36:08 Gelesen: 327# 9 @  
Um einen Verkauf von Briefmarken aus dem Automaten zu ermöglichen, ist die Österreichische Post einen anderen Weg als die meisten Postverwaltungen gegangen. In Österreich gab es anstelle von Markenheftchen spezielle "Markentäschchen" für den Verkauf aus Automaten. Die Markentäschchen enthielten lose eingelegten Marken im Wert von 10 Schilling, die Konfektionierung erfolgte vor Ort am Schalter in Zeiten, wo kein Kundenandrang herrschte. Die Kombinationen sind häufig unterschiedlich, es konnten alle vorrätigen Marken und Sondermarken verwendet werden.

Da die Markentäschchen nicht von der Versandstelle geliefert wurden, sind sie entsprechend selten und gesucht.

Hier ist ein Beispiel mit einem unbedruckten Karton, ob die so von der österreichischen Postverwaltung geliefert wurden oder ob das Postamt vor Ort improvisiert hat, kann ich nicht sagen.


 
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