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Thema: **** Sehenswürdigkeiten C/D-Werte
Change2015 Am: 24.10.2020 22:05:11 Gelesen: 1215# 1 @  
Hallo,

dies ist mein erster Post. Ich hoffe, es gab dieses Thema nicht schon einmal, über die Suchfunktion habe ich nichts gefunden.

In den letzten Tagen habe ich meine über die Jahre angesammelten Marken der Dauerserie Sehenswürdigkeiten sortiert. Dabei bin ich auf einige Briefmarken gestoßen, von denen es eigentlich keine C/D-Werte gibt. Hoffentlich ist die Bezeichnung C/D-Wert wirklich richtig, ich bin für einen Briefmarkensammler noch recht jung und auch eher Anfänger. Auf jeden Fall habe ich einige Briefmarken gefunden, die auf den ersten Blick wie C/D-Marken aussehen. Die finde ich bei allen niedrigen Werten bis etwa 60. Als Beispiele versuche ich einmal zwei Bilder anzufügen.



Kann mir das jemand erklären, wie es dazu kommt? Vermutlich sind die Marken auch nicht wertvoll, ich habe nämlich einige davon gesehen.

Vielen Dank für eure Mühe!
 
MS Sammler Am: 24.10.2020 22:17:20 Gelesen: 1210# 2 @  
Moin,

was meinst du denn mit der Bezeichnung "CD Wert"?

Für mich sieht das nach schlecht abgetrennten Rollenmarken aus und sind damit ein Fall für die Rundablage.

Einseitig ungezähnte Marken aus Markenheftchen sind immer gleich groß wie das gezähnte Gegenstück.

Viele Grüße vom Jungsammler Leon
 
ligneN Am: 24.10.2020 23:38:08 Gelesen: 1173# 3 @  
Bei SWK gibt es an Heftchenmarken nur diejenigen, die auch mit MH-Blättern (nass- oder selbstklebend) im Michelkatalog verzeichnet sind. Die 41 und 47 Pf. gehören nicht dazu. Es waren Infopost (Massendrucksachen, heute: Dialogpost) Werte für Massendrucksachen. Die Abtrennung erfolgte daher oft maschinell, und das hatte Konsequenzen.

Die geschnitten "aussehende" Trennung erfolgte

- durch ein Schneidemesser in der Infopost-Stempelmaschine (zB 47 Pf. oben/unten)
- andere Stempelwerke, interessant sind hier Stücke mit überlanger Zähnung zB oben und sehr verkürzter Zähung unten
- schlicht grober Abriss von Hand am Rollenmarkenspender am Postschalter durch Schalterkraft.

Letzteres gibt es, seit es in Deutschland Rollenmarken gibt.

Auf Brief oder Briefstück und selbst lose gestempelt ist das m. E. tolerabel bis OK, weil:
typische Bedarfserhaltung von Rollenmarken aus dem Gebrauch.

Wer nur "Nummern" sammelt (postfrisch/ungebraucht oder gestempelt je 1 Stück), mag das anders sehen.
 
Christoph 1 Am: 25.10.2020 01:56:37 Gelesen: 1156# 4 @  
@ Change2015 [#1]

Hallo "change2015",

willkommen bei den philaseiten! Ich will als Ergänzung zu meinen beiden Vorschreibern noch auf die Stempel der von Dir gezeigten maschinell getrennten Rollenmarken hinweisen: Es sind durchweg Stempel der von ligneN bereits erwähnten Vorausentwertungsmaschinen. Die Stempelform (Kreisstempel) weicht von der ansonsten üblichen Stempelform (Kreisstempel mit Sehnensegment oben) deutlich ab.

Wie so etwas dann aussieht, wenn man es nicht ausschneidet und ablöst, kannst Du hier sehen:



Ebenfalls bei dieser Abbildung gut zu sehen, dass auch andere Werte der SWK-Dauerserie von diesem Phänomen betroffen waren.

Auch bei früheren Rollenmarken-Dauerserien wurde bereits so verfahren. Beispiele und weitere Informationen dazu findest Du im Philaseiten-Thema "Ungezähnt, geschnitten oder abgeschnitten" [1].

Mit Einführung der Blumen-Dauerserie als selbstklebende Abziehbildchen hat sich dieses Problem dann allerdings erledigt.



Viele Grüße und weiterhin viel Spaß bei den philaseiten
Christoph

[1] https://www.philaseiten.de/thema/912
 
Change2015 Am: 25.10.2020 15:31:40 Gelesen: 1074# 5 @  
Vielen Dank für eure Antworten! Das hat mir geholfen. :)

Ich muss wohl noch viel lernen, habe aber aktuell leider auch kaum Zeit für das Hobby.
 
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