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Thema: Postkarten Berliner Hotels, Kneipen und Ausflugslokale
Das Thema hat 238 Beiträge:
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Gernesammler Am: 19.05.2025 19:44:10 Gelesen: 15292# 214 @  
Hallo Sammlerfreunde,

zwei Postkarten mit Ansicht des Operncafes unter den Linden, beide sind unbeschriftet, die in schwarz/weiß ist von 1968, die in Farbe von 1970.

Unter den Linden stand das Prinzessinnen-Palais mit Blick in die Oberwallstrasse. Erbaut wurde es um 18. Jahrhundert von Architekt Dietrich. Im Krieg komplett zerstört, 1963/64 wieder aufgebaut. Das Äussere des Palais wurde in alter Schönheit wieder aufgebaut, heute ist das ehemalige Prinzessinnnenpalais die repräsentativste Gaststätte der Hauptstadt der DDR, das "Operncafe.

Gruß Rainer




 
Gernesammler Am: 25.05.2025 13:48:08 Gelesen: 14770# 215 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte von ca. 1920-er Jahren mit Ansicht der Königstraße in Berlin, linkerhand das Hotel Schneider, eines der vielen kleinen Hotels, ohne die Berlin aber nicht ausgekommen wäre.

Die vorherigen Straßennamen waren Oderberger Straße in Richtung Alt-Berlin, im 17. Jahrhundert hieß diese dann Georgenstraße, nach dem so benannten Georgentor in der Stadtmauer. Im Jahr 1701 erfolgte die Umbenennung dieser breiten Straße aus Anlass der Triumphfahrt des neu gekrönten Königs Friedrich I. auf diesem Verkehrsweg.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 03.06.2025 19:32:55 Gelesen: 13886# 216 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte vom 17.5.1901 mit Gruß vom "Spandauer Bock", es war eine Ausflugsgaststätte mit einer Brauerei (Spandauerberg-Brauerei) im Berliner Ortsteil Westend des heutigen Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf.

Im Jahr 1840 erwarb der bayrische Bierbrauer Conrad Bechmann, der in Spandau eine Brauerei besaß, das heute im Winkel zwischen Spandauer Damm und Reichsstraße gelegene Gelände und eröffnete dort einen kleinen Ausschank. Nach dem im Frühjahr dort ausgeschenkten dunklen Bockbier erhielt die Gaststätte den Namen Spandauer Bock. Sie brannte im März 1875 ab, wurde aber im gleichen Sommer wieder aufgebaut. 1854 verlegte Bechmann seine Brauerei aus Spandau auf das, auf der gegenüberliegenden Seite des Spandauer Damms gelegene Gelände des Spandauer Bergs, die von da an Spandauerberg-Brauerei hieß und einen eigenen Ausschank besaß. Die Brauerei wurde 1917 von der Schultheiss-Brauerei übernommen. Die beiden Ausflugsgaststätten wurden Ende der 1930er Jahre geschlossen. Die Gebäude wurden im Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört und nicht wieder aufgebaut.

Auf der Vorderseite steht: Bitte gegen das Licht halten, man erkennt dann warum, es ist eine wunderbare Mondscheinkarte und im Spandauer Bock leuchtet das Licht.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 18.06.2025 19:35:25 Gelesen: 12830# 217 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte vom 25.11.1900 mit Ansicht des Cafe Bauer und des Restaurant Imperial, diese standen Unter den Linden Ecke Friedrichstrasse.

Das Cafe Bauer lag gegenüber des Cafe Victoria und wurde Ende 1878 im Renaissancestil erbaut, es beinhaltete auch das Hotel Bauer.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 29.06.2025 16:34:31 Gelesen: 11904# 218 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte von ca.1900 mit Ansicht der Berliner Pferdebahn Linie Wedding Platz, also muss es die Linie 31 gewesen sein, diese führte von der Müllerstrasse nach dem Schlesischen Bahnhof.

Im Hintergrund ist das Restaurant und Destillation Heinrich Becker zu sehen, diese bot Frühstück, großen Mittagstisch und Getränke sowie Billard an, leider ist wie bei vielen dieser kleinen Kneipen nichts dazu zu finden.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 15.07.2025 19:37:03 Gelesen: 10761# 219 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte vom 29.6.1932 mit Ansicht des Cafes und Restaurant König, Unter den Linden, Ecke Friedrichstrasse.

Das Café König mit seiner „Fein-Conditorei“ wurde 1925 Unter den Linden gegenüber vom Café Bauer, von Josef König eröffnet.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 14.08.2025 17:45:04 Gelesen: 9090# 220 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Zwei Postkarten des Weinlokals Lutter & Wegner mit Ansichten des historischen Kellers am Gendarmenmarkt.

1806 wurde vom Kaufmann und Weinhändler Sigismund Trenck eine Weinstube eröffnet, 1811 von Christoph Lutter und Friedrich Wegner weitergeführt. 1818 ging das Haus an die beiden Herren über und ab 1827 führte Wegner die Weinhandlung allein.

Es gab ein Restaurant und den berühmten historischen Keller.

Gruß Rainer




 
Gernesammler Am: 07.09.2025 13:42:41 Gelesen: 8085# 221 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte mit Ansicht des Cafes und Restaurants St.Hubertusbaude in Kohlhasenbrück am Wannsee.

In der Zeit der deutschen Teilung war der Straßenzug über die Alsenbrücke am Pohlesee oder die Hubertusbrücke südlich des Stölpchensees zur Böckmannbrücke über den Teltowkanal die einzige befahrbare Verbindung von West-Berlin nach Kohlhasenbrück. Die alte Ortschaft Kohlhasenbrück gehört heute als Ortslage zum Berliner Ortsteil Wannsee des Bezirks Steglitz-Zehlendorf. Sie liegt unmittelbar an der Grenze zu Potsdam südlich der Einmündung des Teltowkanals in den Griebnitzsee. Zu Kohlhasenbrück gehören die östlich davon am Teltowkanal gelegene Siedlung Albrechts Teerofen und das Landgut Eule.

Das Restaurant gibt es heute noch: https://de.restaurantguru.com/StHubertusbaude-Berlin#google_vignette

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 08.09.2025 19:42:28 Gelesen: 8013# 222 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte vom 3.7.1902 mit Ansicht von Krolls Etablissement, die Karte wurde von Berlin SO 16 nach Berlin 53 spediert.

Im Tiergarten, nahe der Friedrichstadt, befindet sich das große so berühmte Etablissement Kroll. Der ungeheure Saal, die Pracht der Einrichtung um durch Vergnügungen die Sinneslust des vornehmen Publikums zu fesseln, so beschrieb Ernst Dronke 1846 einen der schon damals bekanntesten Plätze Berlins.

Das Krolls war 2 Jahre vorher 1844 von Joseph Kroll, einem Restaurateur aus Breslau eröffnet worden, Kroll starb schon 1848, aber es lief unter seinem Namen weiter. Das Etablissement wurde im Sommergarten auch für Theater und Opernaufführungen genutzt.

1943 beim Luftangriff zur Hälfte zerstört, 1951 wurden die letzten Ruinen beseitigt.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 14.09.2025 17:15:50 Gelesen: 7664# 223 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte mit Ansicht der Jungfernbrücke um 1912, im Hintergrund die Destillation "Zur Jungfernbrücke".

Eine Destillation war eine kleinere Kneipe oder Kaschemme mit und ohne Animation durch Damen in der sich das "niedere" Volk traf um zu trinken, Kleinigkeiten zu essen oder Ihre "Waren" an den Mann zu bringen.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 23.09.2025 20:01:46 Gelesen: 7189# 224 @  
Hallo Sammlerfreunde,

mal wieder eine Postkarte mit Ansicht des Cafes Victoria und nebenan das Cafe Schön, beide ansässig Unter den Linden, Ecke Friedrichstraße.

Bisher konnte ich von diesem Cafe immer nur Karten von 1900-1910 zeigen, diese hier ist aus Mitte der 1920er Jahre, denn es sind im Bild die ersten Doppelstockbusse zu sehen, diese hatten ab 1925 in Berlin Ihren ersten Antritt.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 06.10.2025 19:36:12 Gelesen: 6418# 225 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte von 1980 mit Ansicht des in Steglitz stehendem Bierpinsel.

Als Bierpinsel wird im Berliner Volksmund ein 47 Meter hohes Gebäude in futuristisch anmutender Poparchitektur der 1970er Jahre im Berliner Ortsteil Steglitz bezeichnet, in dem sich das Turmrestaurant Steglitz befindet. Seit Januar 2017 steht der Bau unter Denkmalschutz.

Am 13. Oktober 1976 eröffnet, die Berliner nannten das Gebäude bereits während seiner Bauzeit Bierpinsel, angeregt durch das rasierpinselähnliche Aussehen der in den Himmel ragenden Stahlträger des Tragwerks sowie der geplanten gastronomischen Verwendung. Der Bierpinsel ist eine markante Landmarke von Steglitz.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 09.10.2025 20:05:27 Gelesen: 6035# 226 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte aus Berlin Marzahn, mit drei Ansichten, der Kirche, der Schule und dem Gasthof Drenske mit Tanzsalon, Ansicht von ca.1915.

Ein namentlich nicht bekannter Gastwirt eröffnete zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Dorfkern, damalige Adresse Dorfstraße 9, einen Dorfkrug. Einer der späteren Besitzer und Betreiber des Krugs war Fritz Drenske, der die Gastwirtschaft umbauen ließ und als Gasthof F. Drenske weiter betrieb.

Im Berliner Adressbuch von 1930 findet sich unter dem Stichwort Gasthaus Drenske in Marzahn der Hinweis, dass hier der Deutsche Turnverein „Frisch Auf“ einen Sitz hatte.

Als im Jahr 1938 aus der Dorfstraße und der Dorfaue die Straße Alt-Marzahn wurde, erhielten alle Parzellen neue Hausnummern. Der Gasthof Drenske bekam jetzt die Nummer 49.

Was unmittelbar nach Kriegsende aus Drenskes Gasthof wurde, ist nicht bekannt. Eigentümer bzw. Betreiber wurde in der DDR-Zeit die Konsumgenossenschaft Berlin, was durch das Schild über dem Eingang ausgewiesen wurde, später wurde die Gastwirtschaft saniert und eröffnete im Jahr 1988 neu unter dem Namen Landgasthof Marzahner Krug.

Den Marzahner Krug gibt es bis heute und wer sich dorthin verirrt kann dort lecker essen, trinken und die familiere Atmosphäre geniessen.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 12.10.2025 17:30:20 Gelesen: 5818# 227 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte um 1920 mit Ansicht der Kranzler Ecke, gleich daneben das Cafe Bauer, beide Unter den Linden, Nähe Friedrichstrasse.

Im Jahr 1825 eröffnete der Wiener Zuckerbäckergeselle Johann Georg Kranzler an der Ecke Friedrichstraße/Unter den Linden 25 eine bescheidene Konditorei in einem Erdgeschoss-Laden. Nach dem Umbau und der Aufstockung des Gebäudes im Jahr 1834 durch August Stüler erweiterte Kranzler sein Etablissement auf das gesamte Erd- und das erste Obergeschoss. Ein besonderer Anziehungspunkt war seit 1833 eine sogenannte „Rampe“, eine Straßenterrasse, die unter dem Schutz des Königs alle Versuche der Baupolizei überstand, sie zu beseitigen. Tische auf die Straße zu stellen, war in der damaligen Zeit ein Novum. 1911 verkauften die Kranzler-Erbinnen das Haus und die Konditorei an die Hotelbetriebs AG, die 1926 mehrheitlich vom Brauereikonzern Aschinger wiederum übernommen wurde.

Im Jahr 1932 öffnete in den Räumen des ehemaligen Cafés des Westens am Kurfürstendamm 18/19 Ecke Joachimsthaler Straße eine Filiale unter dem Namen Restaurant und Konditorei Kranzler. Nach Kriegszerstörung 1945 nahm man den Betrieb zunächst 1951 in einem von Paul Schwebes entworfenen Flachbau wieder auf. Nach dessen Abriss entstand in den Jahren 1957/1958 nach Plänen von Hanns Dustmann der noch heute bestehende markante zweigeschossige Bau mit aufsitzender Rotunde und rot-weiß gestreifter Markise. Seit der Wiedereröffnung 1958 war das Café erneut eine West-Berliner Institution und ein Wahrzeichen der City-West.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 20.10.2025 16:48:37 Gelesen: 5444# 228 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte mit Ansicht des Schloßrestaurants in Tegel "Alter Fritz", die Karte ist von 1987.

Die historische Gaststätte "Alter Fritz" gilt als eine der ältesten Gaststätten Berlins. Im Jahr 1410 wurde sie als "Neuer Krug" erstmals erwähnt. Damals gab es an dieser Stelle auch eine Pferdewechsel Station mit eigenem Ausschank. Mehrfach wurde umgebaut im Jahr 1660 kam die gegenüberliegende Waldschänke, die bis dato als Wohnhaus genutzt wurde dazu (heute wieder eigenständig). Der Neue Krug kam im 18.Jahrhundert ungewollt zu prominenten Ruf, Kronprinz Friedrich kehrte verbotener Weise hier ein und sprach eifrig dem Bier zu, auch die Gebrüder Humboldt waren hier zu Gast. Im Jahr 1900 dann, wurde die Gaststätte umbenannt und heißt seitdem "Alter Fritz".

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 29.10.2025 19:37:25 Gelesen: 4955# 229 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte von 1964, es zeigt das Foyer des Restaurant Moskau.

Das Café Moskau, früher, Restaurant Moskau, ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in der Karl-Marx-Allee 34 Ecke Schillingstraße im Berliner Ortsteil Mitte gegenüber dem Kino International. Es beinhaltete zu DDR-Zeiten ein Nationalitätenrestaurant mit ausgesuchten Speisen einiger Völker der Sowjetunion und war ein beliebter Treffpunkt. Das Gebäude wurde nach 1990 unter Denkmalschutz gestellt.

Das Restaurant Moskau wurde 1959 geplant und von 1961 bis 1964 errichtet und am 18. Januar 1964 eröffnet.

Bis Ende der 1980er Jahre arbeiteten bis zu 160 Angestellte im Café Moskau. Neben der Gastronomie war die Einrichtung auch als Treffpunkt zwischen Bürgern aus der DDR und Reisenden aus anderen Ländern bekannt.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 02.11.2025 15:56:44 Gelesen: 4833# 230 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte aus den 1980er Jahren vom Grußkarten Verlag Deutsch mit Ansicht der Greenwich Promenade mit Kaffeeterrasse und Schiffsanlegestelle am Tegeler See.

Die Greenwichpromenade wurde vor einige Jahren komplett neu gestaltet und ist zu einer schönen Spaziermeile geworden mit vielen angrenzenden Restaurants.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 18.11.2025 20:04:19 Gelesen: 4103# 231 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte von 1966 mit Ansicht des Hotels "Berolina" und im Vordergrund das Kino International.

Das Hotel wurde von 1961 bis 1963 im Rahmen des zweiten Bauabschnittes der Karl-Marx-Allee nach einem Entwurf von Josef Kaiser, Günter Kunert und Kollektiv erbaut.

Das 13-etagige Gebäude verfügte über 375 Zimmer, ein Hotelrestaurant mit 200 Plätzen, ein Spezialrestaurant im Souterrain, ein Café im Dachgeschoss sowie über Gesellschafts- und Konferenzräume. Das Haus stand zwischen der Weydemeyerstraße und der Berolinastraße.

Das Hotel Berolina wurde 1964 als HO-Hotel eröffnet. 1965 übernahm die Vereinigung Interhotel das Haus. 1990 wurde Interhotel in die Interhotel AG umgewandelt, die das Hotel Berolina zunächst weiterbetrieb. Am 31. Dezember 1995 wurde das Hotel geschlossen, 1996 das denkmalgeschützte Gebäude abgerissen.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 20.11.2025 19:22:40 Gelesen: 3916# 232 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte mit vier Ansichten, eine davon das Hotel Rheinsberg im Märkischen Viertel, das Hotel verfügt über 81 Zimmer.

Das Hotel befindet sich im Viertel Reinickendorf, 5 km von einer heiligen Stätte, der Haci Bayram Camii Moschee. Vom Hotel aus können Sie den Volkspark Schönholzer Heide innerhalb von rund 20 Minuten erreichen. Das Hotel Rheinsberg liegt in ca. 4 km Entfernung vom U-Bahnhof Alt-Tegel.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 14.12.2025 13:54:53 Gelesen: 2478# 233 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte mit Ansicht vom Haus der 99 Schafsköpfe in der Alexanderstr.45, erbaut 1783, links hatte sich das Lokal "Zum Hirschkeller" eingemietet.

Wie bei vielen dieser kleinen Lokale und Spelunken gibt es dazu leider keine Informationen.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 16.12.2025 19:38:47 Gelesen: 2188# 234 @  
Hallo Sammlerfreunde.

Postkarte von ca. 1910 mit Ansicht des Restaurants, Cafes und Weinstuben sowie Casino in Frohnau bei Berlin, Inhaber war derzeit Reinhard Benedix.

Das Kasino mit Ausflugsrestaurant und Biergarten hat einen 35 Meter hohen Turm, das Gelände wurde im Jahr 1910 fertiggsetellt.

Zu Beginn des 1. Weltkrieges stiftet der Gründungsvater Frohnaus, Fürst Guido Graf Henkel von Donnersmarck, ein Lazarett mit 325 Betten, das im Kasino untergebracht wird. Die Fürstin als Schirmherrin kümmert sich als Krankenschwester um die Verwundeten.

Nach Kriegsende im Jahr 1919 wird das Kasino als Restaurant und Café wiedereröffnet.

Im zweiten Weltkrieg zerstört, Neueröffnung in den 1950er Jahren, anstelle des Kasinorestaurants eröffnet ein Turmrestaurant. Es gilt als gute Adresse vor allem für Wildgerichte aus der Region, später wird das Restaurant umgebaut und seine Bewirtschaftung wechselt mehrmals.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 02.01.2026 19:19:21 Gelesen: 930# 235 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte um 1910 mit Ansicht des Strandschlosses in Tegel, es gab eine Uferpromenade und auch per Dampfer war die Gastlichkeit zu erreichen.

Heute gibt es am Platz nur noch die Strandterrassen.

Für diese hübsche Karte "musste" ich Urlaub auf Rügen machen um diese aus dem Antiquariat ans Licht zu holen.

Gruß Rainer


 
philatrain Am: 10.01.2026 15:07:23 Gelesen: 530# 236 @  
@ Gernesammler [#235]

Hallo,

noch etwas weiter nordwestlich gab es in Berlin-Heiligensee das Restaurant "Zum Fährhaus" in der Fährstr. 16, damaliger Inhaber Klaus Richter.

Karte aus dem Jahr 1962, ein Restaurant gibt es dort heute nicht mehr.

Gruß Lars


 
Gernesammler Am: 14.01.2026 19:59:11 Gelesen: 287# 237 @  
@ philatrain [#236]

Hallo Lars,

schöne Karte, der Stil des Restaurants erinnert an den Bau des Restaurants "Neu-Helgoland" in Müggelheim, das musste leider nur nachdem es abgebrannt war neu aufgebaut werden.

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 14.01.2026 20:03:23 Gelesen: 285# 238 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postkarte mit Ansicht vom Kaiser Pavillon in Tegel, ca.1910, Inhaber damals Hans Säger.

Das Restaurant wurde 1903 eröffnet und hatte ca. 4000 Plätze für Leute die gern weit draußen in der Natur waren.

Im 1.WK diente das Restaurant auch als Reservelazarett.

Gruß Rainer


 

Das Thema hat 238 Beiträge:
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