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Thema: Bund Portostufen Wertbriefe
Das Thema hat 77 Beiträge:
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hubtheissen Am: 09.04.2021 00:37:02 Gelesen: 7045# 53 @  
@ Frankenjogger [#52]

Hallo Klemens,

ich habe meine Sammlung primär nach den Tarifperioden geordnet. Deshalb führe ich die Tarifperiode immer an, auch wenn die jeweilige Gebühr oder das Porto gegenüber der vorhergehenden oder nachfolgenden Periode unverändert sind.

Unter diesem Ordnungsprinzip ist es schon sinnvoll, zwischen den Perioden 1963/1964 und 1964/1966 zu unterscheiden. Die Änderungen sind zwar auf den ersten Blick gering, aber nicht unwichtig (siehe Gebühr für förmliche Zustellung, Porto für Büchersendungen, Pakete).

Gruß

Hubert
 
hubtheissen Am: 09.04.2021 22:08:10 Gelesen: 6950# 54 @  
Hallo,

ich habe noch Wertbriefe aus der Tarifperiode 01.07.1982 bis 31.03.1989.

Hier kostete ein Brief in der 1. Gewichtsstufe 80 Pfg. und die Versicherungsgebühr für 500 DM war 4,00.

Der nachstehende Brief ist deshalb mit 4 Stück der 1,20 DM Marke aus der Burgen & Schlösser Serie frankiert.



Man konnte den Betrag von 4,80 natürlich auch mit 6 x 80 Pfg. der Dauerserie I%T erbringen. Hier an einen bekannten Prüfer



Gruß

Hubert
 
hubtheissen Am: 10.04.2021 17:53:57 Gelesen: 6860# 55 @  
Hallo,

weiter mit der Tarifperiode 01.07.1982 bis 31.03.1989.

Das Porto für die 2. Gewichtsstufe (über 20 g - 50 g) kostete 1,30 DM. Dementsprechend war bei einer Versicherungsgebühr von 4,00 DM für 500 DM das Gesamtentgeld 5,30, das hier mit der 5,00 DM und der 30 Pfg. Marke aus der I+T Dauerserie abgegolten wurde.



In der 3. Gewichtsstufe (über 50 g bis 100 g) war das Porto 1,90. Auf dem nachstehenden Brief des Auktionshauses Mohrmann an den Prüfer Schlegel wurde das Beförderungsentgelt von 5,90 ebenfalls durch Marken der I+T Dauerserie erbracht. Nebenbei: ein Versicherungswert von 100 DM erscheint mir für eine Prüfsendung eines Auktionshauses schon etwas wenig.



Gruß

Hubert
 
Frankenjogger Am: 10.04.2021 20:06:42 Gelesen: 6846# 56 @  
Hallo Hubert,

danke für deine Erklärung in [#53].

Generell würde ich einzelne Tarifänderungen nicht als Tarifperiode bezeichnen, wobei natürlich dein angegebenes Datum durch die Einführung der neuen Postordnung doch eine solche Markierung rechtfertigen könnte.

Ich zeige heute mal gleich drei Wertbrief aus dem Tarifzeitraum 1.7.1982 bis 31.3.1989. Zuerst zwei Mehrfachfrankaturen von Höchstwerten von Zuschlagsserien, für die Wohlfahrt 1985 und Für den Sport 1988. Das Porto betrug 80 Pf für den Standardbrief bis 20 g plus 400 Pf für einen Wertbrief bis 500 DM. Das war natürlich passend für 4x 120 Pf, was natürlich hauptsächlich von Philatelisten genutzt wurde, weshalb solche Briefe auch nicht ganz so selten sind. Aber, ich finde sie schön.



Und als Dritten im/aus Bund/e einen eher bedarfsmäßigen Brief, aber auch das ist nicht sicher, dieses Mal "Eigenhändig" zuzustellen. Eigenhändig ist auch bei Wertbriefen nicht so häufig anzutreffen.



Es wünscht ein schönes Restwochenende,

Klemens
 
hubtheissen Am: 11.04.2021 18:02:25 Gelesen: 6780# 57 @  
Hallo,

ich möchte jetzt aus der Tarifperiode, siehe [#54] und [#55] Wertbriefe mit höherem Versicherungswert zeigen.

Als ersten einen Brief der 2. Gewichtsstufe und 2.000 DM Versicherungswert. Für das Porto waren 1,30 zu entrichten und für die Versicherungsgebühr 4.00 DM + 3 x 1,00 DM = 7,00 DM



Ein Brief mit dem gleichen Versicherungswert, aber in der dritten Gewichtsstufe kostete dann 8,90 DM.



Gruß

Hubert
 
hubtheissen Am: 12.04.2021 19:57:45 Gelesen: 6708# 58 @  
Hallo,

vorerst der letzte Brief aus der Tarifperiode 01.07.1982 - 31.03.1989.

Hier geht es um eine Prüfsendung mit einem Versicherungswert von 20.000 DM in der 3. Gewichtsstufe.

Die 1,90 für das Porto in der 3. Gewichtsstufe fielen neben den 43 DM für die Versicherungsgebühr kaum auf (4,00 DM für die ersten 500 DM und 39 x 1,00 DM für jede weitere 500 DM).



Gruß

Hubert
 
hubtheissen Am: 13.04.2021 19:53:16 Gelesen: 6596# 59 @  
Hallo,

ein Wertbrief azs der Tarifperiode vom 01.09.1993 bis 31.08.1994.

Das Porto für einen Standardbrief kostete 2,00 DM. Die Grundgebühr für einen Versicherungswert bis 500 DM war 7,00 DM und bis 2.500 DM Versicherungswert kamen dann noch einmal 4 x 1,50 DM = 6,00 DM. Für das Gesamtentgelt wurde ein waagerechtes Paar der Mi. 1691 vom unteren rechten Bogenrand aufgeklebt.



Gruß

Hubert
 
Frankenjogger Am: 13.04.2021 20:40:38 Gelesen: 6589# 60 @  
Hallo,

da kann ich jetzt auch meinen schönen Wertbrief vom 15.5.1997 zeigen. Ab 1.7.1996 kostete für die ersten 1000 DM Wert die Wertgebühr 10,- DM, plus 1,50 DM je weitere 500 DM Wert. Bei 10.000 DM Wert waren das 10,- DM + 18x 1,50 DM = 37,00 DM Wertgebühr. Dazu natürlich noch die Gebühr von 3 DM für einen Brief bis 500 g. Das macht zusammen 40 DM Porto, freigemacht mit 8x 5 DM Sehenswürdigkeiten.



Viele Grüße,
Klemens
 
hubtheissen Am: 08.09.2021 20:44:57 Gelesen: 5000# 61 @  
Hallo,

nach längerer Pause bei diesem Thema möchte ich einen Eil-Wertbrief vom 03.11.1981 von Freilassing nach Berlin.

Der Brief der 3. Gewichtsstufe (55 g) kostete 1,40 DM. Dazu kamen 3,00 DM Versicherungsgebühr bis 500,- DM und 2,50 DM Eilzuschlag.



Gruß

Hubert
 
hubtheissen Am: 09.09.2021 15:22:08 Gelesen: 4970# 62 @  
Hallo,

ein Wertbrief vom 10.08.1978 von Herrsching nach Berlin mit der Zusatzleistung Luftpost.

Das Porto betrug 50 Pfg. für den Brief bis 20g + 2,00 DM Versicherungsgebühr bis 500 DM + 5 Pfg. LP-Gebühr bis 20 g = 2,55 DM



Gruß

Hubert
 
hubtheissen Am: 26.09.2021 19:44:14 Gelesen: 4811# 63 @  
Hallo,

heute ein Wertbrief vom 12.09.1982 von Passau nach Halbach in Österreich.

Für den Brief der ersten Gewichtsstufe brauchte seit dem 01.03.1982 nur der Inlandstarif von 80 Pfg bezahlt werden. Hinzu kamen die 3 DM Gebühr für die Versicherung bis 200 DM. Die somit fälligen 3,80 DM wurden mit 2 ATM je 1,90 DM entrichtet.



Gruß

Hubert
 
hubtheissen Am: 10.10.2021 17:18:36 Gelesen: 4669# 64 @  
Hallo,

heute mal wieder ein Wertbrief.

Der Wertbrief von Berlin nach Hamm vom 30.03.1994 hat noch die Zusatzleistung Eilbrief.

Das Porto betrug 3,00 DM für einen Großbrief + 7,00 DM Versicherungsgebühr bis 500 DM + 7,00 DM Eil-Zuschlag = 17,00 DM.

Dafür wurden 2 x 5,00 DM Frauen der Geschichte (Mi. 1397) + 4 x 1,00 DM I+T (Mi. 854) und die 1,00 und 2,00 DM-Marken aus der Sporthilfeserie 1994 (Mi. 1718 und 1720) verklebt.



Gruß

Hubert
 
hubtheissen Am: 17.10.2021 14:14:12 Gelesen: 4417# 65 @  
Hallo,

heute ein Wertbrief aus der Tarifperiode 01.04.1989 - 30.06.1992. Der Brief ging am 03.09.1991 von Großaltingen nach Konstanz-Litzelstetten.

Das Porto für den Brief der 2. Gewichtsstufe betrug 1,70 und die Versicherungsgebühr bis 500 DM war 6,00 DM.

Dafür wurde die 1,70 DM der Heinemannserie (Berlin Mi. 432) und ein waagerechtes Paar der 3,00 DM Burgen und Schlösser (Bund Mi. 1143).



Gruß

Hubert
 
Shinokuma Am: 09.01.2022 20:25:57 Gelesen: 3506# 66 @  
Liebe Wertbrief-Gemeinde!

Heute habe ich zwar nichts Besonderes zu zeigen, aber immerhin eine bislang noch nicht gezeigte Portostufe:



Der Stempel ist leider nur schwach zu lesen. Er ist vom 2.4.1991. Also stammt er aus der Tarifperiode ab dem 1.4.1989. Ein Fernbrief bis 250g kostete 320 Pf. Hinzu kamen 500 Pf für die Eilzustellung und 600 Pf für die Wertangabe bis 500 DM. Macht summa summarum 14,20 DM.

Die Bleistiftnotierung am Oberrand bezieht sich auf die beiden senkrechten 350Pf-Paare. Die untere Marke des linken Paars hat die waagerechte rückseitige Nummer 070. Das rechte Paar weist einen breiten Ausgleichszahn und ein dadurch bedingtes versetztes Bild-Klischee auf. Aber das sei hier nur am Rande erwähnt.

Herzliche Grüße

Gunther
 
karrottil Am: 26.01.2022 22:48:24 Gelesen: 3128# 67 @  
Hallo,

von mir ein Fernbrief aus der Tarifperiode vom 1.7.1954 bis 1.3.1963.

Der Absender war das bekannte Hamburger Briefmarken-Auktionshaus Edgar Mohrmann & Co. Der Brief wog 61 gr. und der Wert war DM 780,--.

Das Porto von 130 Pf setzt sich zusammen aus 40 Pf für die 3. Gewichtsklasse + 40 Pf Beförderungsgebühr + 50 Pf Behandlungsgebühr.

Frankiert ist der Brief mit 30 Pf Heuss II (Bund MiNr.259) und 1 DM Berliner Stadtbilder II (Berlin MiNr. 153).



Auf der Rückseite befinden sich 2 Siegel von Edgar Mohrmann & Co. und ein Ankunftsstempel aus Düsseldorf v. 14.6.61.



Beste Grüße
Karsten
 
hubtheissen Am: 27.01.2022 10:15:54 Gelesen: 3101# 68 @  
@ karrottil [#67]

Hallo Karsten,

das ist ein schöner Wertbrief.

Ich hätte aber eine Anmerkung zu Deiner Portobeschreibung.

Das Beförderungsentgelt setzte sich zusammen aus 40 Pfg. Porto für den Brief und 90 Pfg. Gebühr für den Wertbrief (70 Pfg. für die ersten 500 DM Versicherungswert inkl. der Behandlungsgebühr + 20 Pfg. für die nächsten 500 DM Versicherungswert).

Gruß

Hubert
 
hubtheissen Am: 27.01.2022 20:10:49 Gelesen: 3026# 69 @  
Hallo,

ich will aber nicht nur klugscheissern, sondern möchte mit den beiden folgenden Belegen zum Thema beitragen.

Der erste Wertbrief, der am 10.06.1966 von Braunschweig nach Bremerhaven, war mit 6.000 DM versichert. Da hat das Briefmarkenhaus Borek wohl einen schönen Umsatz gemacht.

Die Beförderung kostete in der Portoperiode vom 01.04.1966 - 31.08.1971 0,50 DM für einen Brief der 2. Gewichtsstufe und 12 x 1,00 DM für die Versicherung. Die Frankatur besteht aus 6 x 2,00 DM Bedeutende Deutsche Berlin in Bund-Verwendung sowie 1 x 50 Pfg. aus der Serie Das neue Berlin ebenfalls in Bund-Verwendung.



Der zweite Brief ist ein NN-Wertbrief der 2. Gewichtsstufe vom 24.07.1970 von Stuttgart nach Weinheim und damit aus der gleichen Portoperiode wie der oben gezeigte Brief.

Die Beförderung kostete 50 Pfg. Dazu kamen 80 Pfg. NN-Gebühr und 1,00 DM für die Versicherung bis 500 DM.

Frankiert ist der Brief mit 2,00 DM Große Bauwerke und der 30 Pfg. Freiwillige Hilfsdienste.



Gruß

Hubert
 
drmoeller_neuss Am: 08.02.2022 23:38:12 Gelesen: 2770# 70 @  
Wertbriefe von Düsseldorf am 22. Juni 1965 nach Appeldorn über Kalkar am Niederrhein gelaufen.

Man kann nur spekulieren, was in diesen Wertbriefen mit Wertangaben von über 9000 DM verschickt wurde, vielleicht Barschecks, um Material und Personal auf Baustellen zu bezahlen?

Portoberechnung:

Wertangabe 3720,- DM und 179 Gramm Gewicht.

1,00 Wert-Behandlungsgebühr
7,00 7 * 1,00 DM Wertangabe je angefangene 500 DM
0,70 Briefporto (Großbrief 100 - 250 Gramm)

==> 8,70 DM


 
hubtheissen Am: 09.02.2022 20:15:55 Gelesen: 2726# 71 @  
Hallo,

ein Wertbrief vom 04.12.1952 von Hamburg nach Eckernförde. Im Gegensatz zu [#70] muss man hier nicht über den Inhalt spekulieren. Zu den Zeiten hatte nicht jeder ein Girokonto, sodass auch die beim Viehhandel anfallenden hohen Geldbeträge bar im Umschlag verschickt wurden.

Der Brief in der 2. Gewichtsstufe kostete 40 Pfg. Dazu kamen 75 Pfg. für die ersten 500,- DM und 10 x 15 Pfg. für jede weitere 500 DM Versicherungsgebühr, insgesamt 2,65 DM. Frankiert wurde mit 5 x 50 Pfg. und 1 x 15 Pfg. Posthorn.



Der zweite Brief vom 19.11.1953 aus Kiel ging an den gleichen Empfänger. Diesmal waren aber "nur" 2.099,28 DM im Umschlag. Auch das zu der Zeit eine Menge Geld. Der Brief der 2. Gewichtsstufe kostete 40 Pfg. Dazu kamen 75 Pfg. für die ersten 500 DM + 4 x 15 Pfg. für weitere 4 x 500 DM Versicherung, insgesamt 1,75 DM. Wieder mit Posthorn-Marken frankiert, diesmal 5 x 20 Pfg. 2 x 30 Pfg. 1 x 15 Pfg.



Gruß

Hubert
 
drmoeller_neuss Am: 10.02.2022 00:29:03 Gelesen: 2710# 72 @  
Da lege ich einen Tausender auf [#71] darauf. :)

Der nächste Wertbrief aus Düsseldorf vom 29. Juni 1965 nach Appeldorn über Kalkar am Niederrhein gelaufen.

Portoberechnung:

Wertangabe 6325,- DM und 250 Gramm Gewicht.

1,00 Wert-Behandlungsgebühr
12,00 12 * 1,00 DM Wertangabe je angefangene 500 DM
0,70 Briefporto (Großbrief 100 - 250 Gramm)

= 13,70 DM


 
drmoeller_neuss Am: 10.02.2022 23:16:33 Gelesen: 2609# 73 @  
Wir steigern uns und nähern uns der 10.000 DM Schwelle. :)

Der nächste Wertbrief aus Düsseldorf vom 30. August 1965 nach Appeldorn über Kalkar am Niederrhein gelaufen.

Ich frage mich noch immer, was in diesen Briefen geschickt wurde. Bargeld hätte man auch per Postanweisung durch den Geldbriefträger übermitteln lassen können. Vielleicht waren in dem Umschlag Barschecks?

Kemna ist eine große Baugesellschaft für öffentliche Verkehrswege, die vom Baustoffhandel bis zur Ausführung sich um alles kümmert.

Portoberechnung:

Wertangabe 9281,02 DM und 459 Gramm Gewicht.

1,00 Wert-Behandlungsgebühr
18,00 18 * 1,00 DM Wertangabe je angefangene 500 DM
0,90 Briefporto (Großbrief 250 - 500 Gramm)

= 19,90 DM

Mir wäre es natürlich lieber gewesen, wenn das Briefporto glatt 1,-- DM betragen hätte. So ist die tolle Mehrfachfrankatur an 10 Pfennig gescheitert.

An alle, die sich für diese Umschläge interessieren: schaut doch in die 414. Philaseitenauktion. Es sollen alle die gleiche Chance haben. :)


 
hubtheissen Am: 11.02.2022 00:17:39 Gelesen: 2603# 74 @  
@ drmoeller_neuss [#73]

Hallo drmoeller_neuss,

ich vermute, dass es Bargeld für die Lohnauszahlung war. Bis Ende der 1970er war es im gewerblichen Bereich üblich, den Wochenlohn bar im Lohnbüro an die Arbeiter auszuzahlen Auf größerten Baustellen kamen da schon solche Beträge zusammen. Warum ein Wertbrief? Ich denke, die gesamte Lohnsumme wurde zentral abgehoben und dann an die Baustellen / Niederlassungen verschickt.

Das sind übrigens sehr schöne Briefe zum Thema.

Gruß

Hubert
 
drmoeller_neuss Am: 11.02.2022 13:02:20 Gelesen: 2570# 75 @  
@ hubtheissen [#74]

Das war auch meine ursprüngliche Idee, dass es sich um Löhne handeln könnte. Dafür würden die Stempeldaten der Briefe sprechen (immer zu Monatsmitte und am Monatsende).

Auf der anderen Seite: Wenn das Geld zentral in Lohntüten verpackt worden wäre, würde es mit dem Gewicht nicht passen (Wochenlohn 1965 ca. 150 DM, macht pro Lohntüte etwa 15 Gramm, d.h. in einen 179 Gramm schweren Brief würden 10 Lohntüten passen. Die Wertangabe beträgt aber 3.720,-- DM).

Den Betrag als Ganzes hätte man sogar günstiger auch als Postanweisung schicken können. Vielleicht waren es doch Barschecks?
 
hubtheissen Am: 30.07.2022 20:48:34 Gelesen: 239# 76 @  
Hallo,

nach einem halben Jahr mal wieder eine Portostufe.

Der Wertbrief von Düsseldorf nach Langballigholz vom 14.04.1996 ist mit der 5 DM und 7 DM Marke der Serie Sehenswürdigkeiten frankiert. Ein Großbrief kostet zu diesem Zeitpunkt 3 DM und für eine Versicherung bis 1.000 DM waren 9 DM zu entrichten.



Gruß

Hubert
 
hubtheissen Am: 31.07.2022 11:25:23 Gelesen: 202# 77 @  
Hallo,

in der Portoperiode vom 01.04.1993 - 31.08.1994 kostete eine Großbrief als Wertbrief bis 500 DM 10,00 DM. Die Beförderungsgebühr setzte sich zusammen aus 3,00 DM Porto für den Gro0brief und 7,00 DM Versicherungsgebühr. Dazu zwei Beispiele mit Frankaturen aus der Serie Deutsche Frauen der Geschichte.

Zunächst ein Brief aus Berlin vom 04.02.1994 mit einer einer MeF /2) der 5,00 DM-Marke



Der zweite Brief aus Wiesbaden vom 22.07.1994 ist mit 5 Exemplaren der 2,00 DM-Marke frankiert.



Gruß

Hubert
 

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