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Thema: Deutsches Reich Markenheftchenblätter
Das Thema hat 35 Beiträge:
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Cantus Am: 12.11.2020 00:05:19 Gelesen: 818# 11 @  
Heute wieder zwei Heftchenblätter aus unterschiedlichen Zeiträumen. Zunächst eines der wenigen Germania-Heftchenblätter, das ich noch zeigen kann. Offensichtlich relativ häufig, glaubt man der Katalogbewertung, trotzdem selten zu sehen. Heftchenblatt 31 mit Mi. 141 und 144 aus dem Heftchen 14, Ausgabe 1920.



Poststempel vom 1.3.1922 aus Varrel.

Als Gegensatz habe ich heute noch das Heftchenblatt 56 mit den Hindenburg-Marken 403 und 404 aus dem Markenheftchen 24, das 1927 zur Hindenburgspende ausgegeben worden ist.



Poststempel vom 27.11.1929 aus Essen.

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 22.11.2020 01:54:00 Gelesen: 722# 12 @  
Da ich krankheitsbedingt eine längere Pause einlegen musste, zeige ich heute drei verschiedene Heftchenblätter. Zunächst Heftchenblatt 22, das dem Markenheftchen 11 entstammt, ausgegeben 1919. Es existieren zwei Exemplare, ein Mal mit Sonderstempel, ein Mal aus dem Bedarf. Das Heftchenblatt setzt sich aus Mi. 85 und 99 zusammen.



Stempel aus Bad Lauterberg vom 23.9.1923



Stempel aus Geesthacht vom 26.2.1920

Es folgt Heftchenblatt 36, bestehend aus Mi. 159 und 162, das dem Markenheftchen 15 entstammt, ausgegeben 1921. Rechts in der Mitte ist zu sehen, dass da ein Eckzahn fehlt. Der erste Zahn zwischen der oberen und der unteren Marke ist geknickt, aber nicht durchtrennt, wie man angesichts der Abbildung denken könnte.



Poststempel aus Schwenningen vom 23.3.1922

Zum Schluss für heute Heftchenblatt 49, bestehend aus Mi. 380 und Leerfeldern, das dem Markenheftchen 20 entstammt, ausgegeben 1931.



Poststempel aus Bensheim vom 8.11.1932

Viele Grüße
Ingo
 
Lars Boettger Am: 22.11.2020 10:41:20 Gelesen: 705# 13 @  
@ Cantus [#12]

Hallo Ingo,

eine Frage zum Stempel auf dem Heftchenblatt Nr. 49 - Ortswerbestempel von Bensheim. Weist Du, ob es zwei gleiche Stempelgeräte von diesem Stempeltyp gab? Wenn ich mit einen Vergleichsabschlag von 1929 ansehe, dann sind die zwei Sehnen stark in Mitleidenschaft gezogen [1]. Wenn jetzt die Frage kommt, warum ich bei einem Nachbarforum einen Vergleichsabschlag angesehen habe - der Stempel in der hiesigen Datenbank weist genau das gleiche Datum und die gleiche Uhrzeit wie auf dem Heftchenblatt auf. Er befindet sich ebenfalls auf einer besseren Marke [2]. Ehrlich gesagt halte ich den Stempel für eine Fälschung (siehe Anmerkung unter Stempelgerät: "Späte Verwendung! Lt. Bochmann war die Verwendungszeit 1928/29.")

Das Heftchenblatt Nr. 36 würde ich auch einem BPP-Prüfer vorlegen. Der Stempel ist im Band Nr. 13 der Infla-Bücherei als potentieller Falschstempel aufgeführt.

Beste Grüße!

Lars

[1] https://www.stampsx.com/ratgeber/stempel-bilder.php?id=70072
[2] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/158679


 
Lars Boettger Am: 22.11.2020 11:15:24 Gelesen: 691# 14 @  
@ Cantus [#1]

Hallo Ingo,

auch bei dieses Heftchenblatt würde ich einem BPP-Prüfer vorlegen. Wenn ich den Stempelabschlag in der Philaseiten-Datenbank [1] ansehe, dann zeigt er deutlich Verschmutzungen im Stempelbild. Außerdem weichen bei ihm mehrere Buchstaben und Zahlen in der Form ab. Dies sieht man recht gut an der Zahl "1" hinter der Bezeichnung der Stadt. Ein weiteres Merkmal, das ich an dem Stempel aus der Datenbank sehe, sind Quetschränder. Diese erkenne ich auf Deinem Bild nicht.

Bei dem Heftchenblatt Nr. 48 [#10] fällt mir der gleiche Stempel wie auf HB Nr. 49 auf. Der Stempel auf HB Nr. 56 / Hindenburg kommt mir ebenfalls sehr verdächtig vor. Und der Abschlag auf HB Nr. 22 [#12] ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls nicht "echt und zeitgerecht".

Beste Grüße!

Lars

[1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/184994


 
Lars Boettger Am: 22.11.2020 11:26:04 Gelesen: 687# 15 @  
@ Cantus [#12]

Zu Heftchenblatt Nr. 22 habe ich den unten gezeigten Beleg in meiner Sammlung. Er ist überfrankiert und weist einen französischen Verschlussstreifen auf.

Beste Grüße!

Lars


 
LK Am: 22.11.2020 11:55:47 Gelesen: 679# 16 @  
@ Cantus [#12]

Der Stempel auf H-Blatt 36 ist eindeutig falsch, eine Vorlage bei einem Prüfer bringt kein anderes Ergebnis.

Im echten Stempel steht Landesschiessen und nicht Landesscheissen.

Beste Grüße
 
lueckel2010 Am: 22.11.2020 12:46:48 Gelesen: 666# 17 @  
@ Cantus [#12]

Betr.: Hbl. Mi.-Nr. 36

Guten Tag "Cantus",

weiterhin scheint mir der Oberrand nachgezähnt zu sein, um eine sogenannte "Heftchenzähnung" als Bogenzähng (um mindestens 50 % höherwertig) vorzutäuschen.

Allerdings bin ich kein Experte. Letztendlich kann dies daher aber nur durch eine kompetente Prüfung festgestellt werden.

Im Kontext mit der dubiosenen Stempelung (siehe [#16]) halte ich eine solche aber für "rausgeworfenes Geld"!

Moin aus Ostfriesalnd, "lueckel2010"
 
Lars Boettger Am: 22.11.2020 13:29:39 Gelesen: 654# 18 @  
@ Cantus [#2]

Hallo Ingo,

auch bei dem HB Nr. 17 wäre ich nicht superoptimistisch, ob ein Prüferkollege den Stempel BAMBERG * 2 * als "echt" bezeichnen würde. In der Philaseiten-Stempeldatenbank ist der Stempel als Maschinenstempel erfasst [1]. Bei dem HB ist er als Einzelstempel zu sehen. Ich bin kein Experte für Inflationsstempel, aber auch der Infla-Band Nr. 13 führt den Stempel BAMBERG * 2 * als Falschstempel.

Es tut mir wahnsinnig leid für Deinen Freund, aber ich fürchte, viele seiner Heftchenblätter sind manipuliert bzw. weisen Falschstempel auf. Hier würde mich seine Quelle interessieren, bei der er gekauft hat.

Beste Grüße!

Lars

[1] https://www.philastempel.de/stempel/zeigen/21284


 
LK Am: 22.11.2020 13:49:35 Gelesen: 644# 19 @  
@ Cantus [#9]

Der Stempel München * 1 * auf HBL 9 ist auch falsch und wird im Infla Band 13 aufgeführt.

Da nützt auch das Prüfzeichen Hochstätter nichts, denn es ist auf der falschen Seite also für ungebraucht.

Das gleiche gilt für den Stempel Lauterbach im Harz Segelflugwoche und den Stempel Geesthacht.

Der Stempel Bamberg ist wie Herr Böttger schon schrieb auch eindeutig falsch. Rückdatierter Stempelkopf aus dem Maschinenstempel [1].

Beste Grüße

[1] https://www.stampsx.com/ratgeber/stempel-bilder.php?id=188626
 
Cantus Am: 22.11.2020 17:12:03 Gelesen: 607# 20 @  
@ Lars Boettger [#18]

Hallo Lars,

es ist gut, wenn Fachleute sich nicht vom Heftchenblatt blenden lassen, sondern auch die Stempel einer genaueren Prüfung unterziehen. Ich selber habe weder von den gezeigten Markenheftchenblättern noch von den Besonderheiten der beanstandeten Stempel Ahnung, außerdem besitze ich auch nicht die diverse Stempelliteratur, auf die verschiedentlich Bezug genommen worden ist, deshalb danke ich zunächst für deine kritischen Anmerkungen und auch die der Anderen.

Selbstverständlich werde ich Marken mit Falschstempeln nicht bei der PPA anbieten. Ich habe auch noch reichlich Zusammendrucke hier, die ich noch nicht gezeigt habe. Bei den hochpreisigen dieser Zusammendrucke waren mir selber schon die Abstempelungen aufgefallen. Diese Stempel sehen zwar sauber aus, aber in allen Fällen ist kein Datum zu lesen und vom Stempel sind nur kleine Teile auf den Marken. Ich gehe daher davon aus, dass auch diese Zusammendrucke Falschstempel aufweisen; dazu gehören W 31, S 54 vom linken Seitenrand, S 56, S 93 vom linken Seitenrand oder S 93 aus der linken oberen Ecke.

Für mich stellt sich nun die Frage, ob ich trotz vermuteter weiterer Falschstempel mit Hinweis darauf die anderen Heftchenblätter noch zeigen soll (Nr. 60, 63, 64, 65, 66, 69 und 70), da man Heftchenblätter ganz sllgemein selten zu sehen bekommt oder ob du oder die Anderen das nicht für eine so gute Idee halten. Dazu brauche ich eure Meinungsäußerungen.

Der weiter oben geäußerten Vermutung, dass da jemand kräftig Gefälschtes erworben hat, kann ich zwar weder zustimmen noch widersprechen, aber auf jeden Fall hat derjenige, der mir die Marken zur Verfügung gestellt hat, sie nicht selber erworben, sondern wurde nur gebeten, sie im Rahmen einer Nachlassauflösung zu vermarkten. Er ist dir bestens bekannt, so hat er sich vorhin am Telefon geäußert, als ich ihn über eure Stellungnahmen informiert habe. Es handelt sich um Horst Warnecke und er würde sich freuen, wenn du ihn in dieser Sache anrufen würdest.

Viele Grüße
Ingo
 
Lars Boettger Am: 22.11.2020 17:36:50 Gelesen: 597# 21 @  
@ Cantus [#20]

Hallo Ingo,

kannst Du mir bitte die Telefonnummer von Horst per Email zusenden? Ich bin der Meinung, dass Du die Heftchenblätter und Zusammendrucke zeigen solltest. Die Leser können ja nur lernen, dass man vor dem Kauf von so teuren Stücken sich lieber von der Echtheit überzeugen sollte. Wie das im Zusammenspiel mit den diversen Stempeldatenbanken geht, habe ich in meinen Beiträgen beschrieben.

Beste Grüße!

Lars
 
lueckel2010 Am: 22.11.2020 17:50:37 Gelesen: 590# 22 @  
@ Cantus [#20]

Guten Abend,

Sie haben um Meinungsäußerungen und Stellungnahmen gebeten.

Hier daher mein "Senf" dazu:

Ich würde nichts davon in die PPA einstellen. Die wenigen Sammler, die sich für dieses spezielle Sammelgebiet intensiv interessieren, kennen sich in diesem Bereich höchstwahrscheinlich sehr gut aus und verfügen in der Regel auch über aktuelle Fachliteratur. "Fakes" dürften sehr schnell auffallen und Ärger dürfte damit "vorprogammiert" sein!

Wie bereist gesagt, aber nur meine persönliche Meinung.

Übrigens:

Ein langjähriger Sammlerfreund von mir, der -nachdem ich ihm davon berichtet hatte- bereits "sehr heiß" auf zu erwartende Angebote war, ist nun, wie er mir heute am Telefon versicherte, nicht mehr an solchen doch ziemlich dubios erscheinenden Offerten (wenn sie denn kommen sollten) interessiert!
Vielleicht eine kleine Entscheidungshilfe?

Moin aus Ostfriesland, "lueckel2010"
 
Cantus Am: 22.11.2020 18:17:01 Gelesen: 576# 23 @  
@ lueckel2010 [#22]

Hallo lueckel2010,

das Thema PPA ist in diesem Zusammenhang für mich erledigt. Ich werde aber wohl, wie von Lars angeregt, noch weiteres Material vorstellen, aber stets mit dem Hinweis, dass es sich vermutlich um Falschstempel handelt.

Viele Grüße
Ingo
 
LK Am: 22.11.2020 18:52:20 Gelesen: 557# 24 @  
@ Cantus [#23]

Hallo Ingo,

das Gebiet ist zwar nicht mehr so beliebt wie noch vor 20 Jahren, aber gutes und kompetent geprüftes Material lässt sich noch immer gut verkaufen.

Das beweisen die teils guten Ergebnisse auf den Auktionen.

Jederzeit nachprüfbar über Philasearch.com

Das auch dort nicht alles Gold ist was glänzt beweist dieses Los.

http://www.philasearch.com/de/i_9215_180703/1100090_Deutsches_Reich_Germania_mit_WZ_Zusammendrucke/9215-A150-2198.html?set_sprache=de&set_gesetz_bestaetigt_jn=J&gesetz_bestaetigt_neu=J&treeparent=COSUBGRP-10300%2CFI-7&postype=PH&page=



Man achte auf Landesscheissen, und natürlich gleiches Datum wie das in [#12] gezeigt H-Blatt 36

Angeblich geprüft Infla.

Entweder der Prüfer hat voll ins Klo gegriffen (was ich allerdings nicht glaube) oder neben dem Stempel ist auch das Prüfzeichen falsch.

Wenn also das Material verkauft werden soll, ist eine vorherige kompetente Prüfung unerlässlich.

Beste Grüße

Redaktionell ergänzt: 150. Eisenhammer Briefmarken Auktion, München, Los 2198 Deutsches Reich, Germania mit WZ, Michel W 11 ba, Beschreibung: Pracht-Zdr., gepr. Infla, Michelwert 250.- (834), Ausruf 50 Euro.
 
Lars Boettger Am: 22.11.2020 19:17:53 Gelesen: 543# 25 @  
@ LK [#24]

Ich habe mit dem Besitzer der Heftchenblätter telefoniert. Die HB wandern zu den anderen Stücken in sein Giftbuch und werden nicht verkauft.

Wenn also das Material verkauft werden soll, ist eine vorherige kompetente Prüfung unerlässlich.

Diesen Satz sollte sich jeder Philatelist zu Herzen nehmen. Es wird selbst billigstes Material gefälscht, wenn es sich dadurch verkaufen lässt. Dies gilt umso mehr bei besseren Stücken.

Beste Grüße!

Lars
 
bovi11 Am: 22.11.2020 20:42:40 Gelesen: 510# 26 @  
@ Cantus [#11]

Hallo Ingo,

das Heftchenblatt 56 ist ebenfalls oben nachgezähnt und HB 31 scheint wohl rechts nachgezähnt zu sein.
 
Pete Am: 23.11.2020 22:01:14 Gelesen: 433# 27 @  
@ Cantus [#12]

Als Hinweis am Rande: Die Germania-Ausgaben waren bis zum 31.10.1922 gültig. Das gezeigte Exemplar aus Bad Lauterberg weist ein Datum von September 1923 auf.

Gruß
Pete
 
Cantus Am: 24.11.2020 02:48:37 Gelesen: 411# 28 @  
Hallo zusammen,

eure diverse Kritik mag ja korrekt sein, aber die Philaseiten gibt es seit mehr als zehn Jahren und bisher hatte noch niemand ein entsprechendes Thema gegründet und passendes einwandfreies Material gezeigt. Ich hatte, bevor ich dieses Thema gegründet hatte, alle Überschriften,die mit "Deutsches Reich" anfangen, sorgfältig durchgesehen, aber keiner der vielen Fachleute, die sich hier zu Wort melden, hat es bisher für sinnvoll erachtet, aus der jeweils eigenen Sammlung Heftchenblätter der Allgemeinheit vorzustellen. Also zeige ich das, was ich habe. Dabei ist es mir selber völlig egal, ob die Stempel nun echt sind oder nicht, ob da möglicherweise Reparaturen an den Marken vorgenommen wurden oder Anderes mehr.

Mir ist nur der Anblick der Heftchenblätter wichtig, denn, wie Lars schon geschrieben hatte, keines der Heftchenblätter, die sicherlich alle echt sind, wenn man mal die Stempel nicht beachtet, wird an Dritte weitergegeben werden.

Wenn ihr besseres Material habt, dann bitte zeigen, aber nicht irgendwelche Links hochladen und bitte auch keine Zusammendrucke, die aus den gezeigten Heftchenblättern herrühren. Dafür gibt's ein anderes Thema.

Viele Grüße
Ingo
 
lueckel2010 Am: 24.11.2020 21:53:13 Gelesen: 354# 29 @  
@ Cantus [#28]

Guten Abend,

sorry, aber Ihre Jammerei kann ich nicht ganz nachvollziehen, haben Sie doch selbst -vielleicht ja nur unbewusst oder leichtsinnig- diese Blamage heraufbeschworen!

Dass bis vor kurzer Zeit in diesem Forum noch nichts über ein Thema "Deutsches Reich, Heftchenblätter" geschrieben wurde, hätte Sie doch eigentlich nachdenklich machen müssen. Die -vermutlich- wenigen Sammler, die Deutsches Reich, Markenheftchen, Heftchenblätter, Zusammendrucke intensiv "beackern", besitzen höchstwahrscheinlich aktuelle Spezialliteratur (mit chronlogischer Katalogisierung), haben in der Regel ein profundes "Hintergrundwissen" und kennen sich vermutlich auch mit den verschiedenen Verfälschungspraktiken aus. Sie brauchen keine "Kraut- und Rüben"-Archivierung nach dem Motto: "Was gerade vorliegt, wird gezeigt"!

Die Sammlerfreunde, die weiter oben auf verschiedene Stempelfälschungen und sonstige Manipulationen aufmerksam gemacht haben, müssen nicht unbedingt "Fachleute" sein. Ich jedenfalls bin kein Fachmann!

Ich behaupte einfach mal: Die ganzen aufgedeckten Manipulationen waren so "grottenschlecht", dass sie fast jedem Sammlerfreund, der nur über ein etwas höher angesiedeltes philatelistisches Grundwissen verfügt, aufgefallen wären!

Moin aus Ostfriesland, "lueckel2010"
 
bovi11 Am: 24.11.2020 22:07:40 Gelesen: 346# 30 @  
@ lueckel2010 [#29]

Ich finde gar nicht, daß Ingo eine "Blamage heraufbeschworen" hat.

Wer sich Ingos Profil anschaut, der sieht, daß die Markenheftchen oder auch Einzelmarken nicht zu seinen Sammelgebieten gehören. Er sammelt umfangreich Belege aus aller Herren Länder.

Deshalb beginnt er hier auch unter [#1] mit dem Satz:

"Ich bin vorübergehend im Besitz von allerlei Heftchenblättern aus dem Deutschen Reich, die ich für einen Freund, der selber nicht im Internet unterwegs ist, versuchsweise über die PPA anbieten soll."

Wenn sich dann herausstellt, daß die Exponate verfälscht sind, sind diese Informationen für alle interessant und für den einen oder anderen auch eine Erweiterung seines Wissens. Was ist daran verwerflich, peinlich oder blamabel? Gar nichts - zumal Ingo nach Aufklärung mitgeteilt hat, daß die Sachen unter diesen Gesichtspunkten natürlich nicht in den Verkehr gebracht werden.

Damit ist doch alles in Ordnung.
 
Rore Am: 25.11.2020 02:03:20 Gelesen: 315# 31 @  
@ lueckel2010 [#22]

Zu den MH ist ja alles gesagt, da brauchst Du nicht mehr Deinen weiteren Senf zu geben.
 
Cantus Am: 27.11.2020 09:39:22 Gelesen: 176# 32 @  
@ lueckel2010 [#29]

Hallo Lueckel,

jemand wie Sie, der so gierig darauf war, dass ich die Heftchenblätter endlich über die PPA anbiete, sollte sich mit solchen Äußerungen tunlichst zurückhalten; sie sind mitnichten sachgerecht. Muss ich wirklich Ihre Mail an mich hier veröffentlichen?

Mit freundlichen Grüßen
Cantus
 
Cantus Am: 27.11.2020 12:24:02 Gelesen: 140# 33 @  
Ich zeige heute die letzten Heftchenblätter, die sich gegenwärtig noch in meinem Besitz befinden, denn sie sollen heute Mittag mit der Post zurück an den Eigentümer geschickt werden. Dabei weise ich ausdrücklich darauf hin, dass ich weder die Rechtmäßigkeit der Stempel noch die Marken geprüft habe oder habe prüfen lassen, denn ich tue nichts weiter, als mir vorübergehend anvertraute Briefmarken einmalig bei den Philaseiten zu zeigen, bevor sie zurückgesandt werden, um ihr weiteres Dasein in einer Fälschungssammlung zu verbringen.



Heftchenblatt Nr. 60, bestehend aus 9 x Mi. 454 und einem Freifeld
Das Heftchenblatt entstammt dem Markenheftchen Mi.Nr. 60, ausgegeben 1932.




Heftchenblatt Nr. 63, bestehend aus 4 x Mi. 426Y und 3 x 427Y und einem Freifeld
Das Heftchenblatt entstammt dem Markenheftchen Nr. 27a, ausgegeben 1928.




Heftchenblatt Nr. 64, bestehend aus 4 x Mi. 426Y und 3 x 427Y und einem Textfeld mit der Inschrift "Verwende / die / Wohl= / fahrts= / postkarte!"
Das Heftchenblatt entstammt dem Markenheftchen Nr. 27b, ausgegeben 1928.




Heftchenblatt Nr. 65, bestehend aus 4 x Mi. 426Y und 3 x 427Y und einem Textfeld mit der Inschrift
"Benutze / eine / Woche / Wohl= / fahrts= / marken!"

Das Heftchenblatt scheint aus dem Markenheftchen 27c, Ausgabe 1928, zu entstammen, aber die vorderseitige Beschädigung der zweiten Marke von links in der oberen Reihe sowie die abgeschnittene Zähnung links unten führt bei mir zu der Vermutung, dass es sich hier nicht um ein Heftchenblatt, sondern lediglich um einen Ausschnitt aus einem zerschnittenen Markenheftchenbogen handelt. Trotzdem sehenswert, solange hier nichts Besseres gezeigt wird.




Heftchenblatt Nr. 66, bestehend aus 6 x Mi. 430 und zwei Textfeldern mit den Inschrifen "Verwende / die / Wohl= / fahrts= / postkarte!" und "Benutze / eine Woche / Wohl= / fahrts= / Marken!"
Das Heftchenblatt entstammt dem Markenheftchen 28, ausgegeben 1929.




Heftchenblatt Nr. 69, bestehend aus 3 x Mi. 450 und 4 x 451 und einem Textfeld mit der Inschrift "Verwerne / die / Wohlfahrts= / postkarte!"
Das Heftchenblatt entstammt dem Markenhefthen 29, ausgegeben 1930.




Heftchenblatt Nr. 70, bestehend aus 9 x Mi. 450 und einem Leerfeld.
Das Heftchenblatt entstammt dem Markenheftchen 30, ausgegeben 1931.


Ich würde mich freuen, wenn Andere noch andere Heftchenblätter oder auch weitere der bereits gezeigten Art hier vorstellen würden, auch sind Kommrntare von den Spezialisten willkommen, die nicht die Marken, sondern ihre Abstempelungen betreffen.

Für mich persönlich ist dieses Thema hiermit abgeschlossen.

Viele Grüße
Ingo
 
asmodeus Am: 27.11.2020 13:43:29 Gelesen: 121# 34 @  
Vielen Dank für das Zeigen der Heftchenblätter.
 
lueckel2010 Am: 27.11.2020 14:03:15 Gelesen: 112# 35 @  
@ Cantus [#32]

Guten Tag, Cantus,

ich finde es gut, dass Sie Ihre massive Promotion [#1], die, wenn ich die Forumsregeln richtig interpretiere, überhaupt nicht zulässig ist, endlich beenden!

Auf den ersten Satz Ihrer Tirade möchte ich nicht eingehen. Er liegt komplett auf dem Niveau, das man von Ihnen ja ab und an gewohnt ist.

Nur soviel: Bei Interesse an groß angekündigten Angeboten erwartet man, dass diese dann auch angeboten werden! Und, wenn dann nichts kommt, fragt man halt nach. Das hat mit Gier überhaupt nichts zu tun, bei Aldi und Lidl läuft das beispielsweise ebenso ab!

Im zweiten Satz faseln Sie von einer (E?)-Mail, die ich Ihnen angeblich geschickt haben soll. Mir ist eine solche nicht bekannt, und ich wüsste auch nicht, warum ich Sie direkt kontaktieren sollte. Vielleicht veröffentlichen Sie hier einmal den ominösen Text, damit ich "Klarheit" erlange. Ich erwarte das jedenfalls von Ihnen!

In diesem Sinne. Moin aus Ostfriesland, "lueckel2010"
 

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