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Thema: Alliierte Besetzung Bizone Posthörnchen Belege
beethoven_2014 Am: 09.11.2020 00:28:51 Gelesen: 1742# 1 @  
Ein einfacher Beleg, Ansichtskarte. Wie ich entziffern konnte Glückwünsche zum siebzigsten (?) Geburtstag.




 
alemannia Am: 09.11.2020 10:40:40 Gelesen: 1696# 2 @  
@ beethoven_2014 [#1]

Hallo zusammen,

die gezeigte Karte ist nicht mit einer Marke der Alliierten Besetzung/Gemeinschaftsausgaben frankiert.

Die richtige Zuordnung wäre Alliierten Besetzung/Amerikanische und Britische Zone bzw. Bizone.

Gruß

Guntram

[Beiträge [#1] und [#2] redaktionell verschoben aus dem Thema "Alliierte Besetzung: Gemeinschaftsausgaben"]
 
Briefuhu Am: 06.03.2023 13:54:13 Gelesen: 890# 3 @  
Ortsbrief Bremen vom 25.06.1948 frankiert mit Michel Nr. 42/II 16 Pfennige. Der Umschlag wurde eingespart, das Angebotsschreiben zweimal gefaltet mit Anschrift und Marke versehen und fertig.



Schönen Gruß
Sepp
 
hubtheissen Am: 01.04.2024 15:38:48 Gelesen: 270# 4 @  
Hallo,

ich möchte eine Einschreibkarte von Ludwigsburg nach Solingen vom 08.07.1948 zeigen.

Die Beförderung der Postkarte im Ferntarif kostete 12 Pfg, die Einschreibgebühr 60 Pfg.

Frankiert ist die Karte mit 2 x 30 Pfg. Netzaufdruck Mi. 46II und 1 x 12 Pfg. Bandaufdruck Mi. 40I.



Interessant ist auch der Text, der auf die auch wirtschaftlichen Probleme der Nachkriegszeit hinweist.

Die Fa. Karl Hammacher in Solingen gibt es noch heute, die Sanitaria AG wurde 1964 in eine GmbH umgewandelt und firmierte 1981 in SATA Farbspritztechnik GmbH um.



Gruß

Hubert
 
hubtheissen Am: 02.04.2024 18:53:10 Gelesen: 227# 5 @  
Hallo,

ich finde dieses spannende Thema etwas verwaist und stelle deshalb den nächsten Beleg vor.

Es ist ein Eilbrief im Nachbarortstarif von Kolbermoor nach Bad Aibling vom 21.07.1948 mit Ankunftsstempel vom nächsten Tag in der Frühe.

Das Beförderungsentgelt betrug 16 Pfg., der Eilzuschlag 80 Pfg. Frankiert ist der Brief mit einer MeF(4) der 24 Pfg. Bandaufdruck Mi.44 I.



Gruß

Hubert
 
opti53 Am: 03.04.2024 11:39:40 Gelesen: 196# 6 @  
Hallo Hubert,

Du hast völlig recht. Das ist ein spannendes Thema. Deswegen zeige ich einen Beleg aus einem Messe-1€-Karton, der mehr interessante Details enthält, als man auf den ersten Blick vermutet:



Schon beim Kauf war mir aufgefallen, dass die linke Marke (MiNr 38 I) den Aufdruckfehler AF P II aufweist. Bei genauerer Betrachtung fand ich auch bei der rechten Marke (MiNr 42 II) einen Aufdruckfehler, der bei Ostermann als F22-R11PH06 aufgeführt ist. Das folgende Bild zeigt alle Aufdruckfehler noch einmal mit entsprechenden Markierungen.



Es lohnt sich also, manchmal genauer hinzuschauen.

Viele Grüße

Thomas
 
hubtheissen Am: 03.04.2024 18:30:19 Gelesen: 171# 7 @  
Hallo,

anbei ein Eil-Einschreiben-Brief innerhalb von Augsburg zwei Tage vor Ablauf der Gültigkeit am 19.09.1948. Bei einem Teil der Marken handelt es sich um Aufdruckfälschungen - zunächst zum Schaden der Post. Ob damit später auch eine Schädigung von Sammlern folgte, weiss ich nicht.

Im beigefügten Alt-Attest von Herrn Schlegel ist alles erklärt. Der Brief ist portorichtig für einen Ortsbrief der 2. Gewichtsstufe (20 Pfg. Brief + 40 Pfg. R-Gebühr + 60 Pfg. Eilzuschlag.)





Gruß

Hubert
 
hubtheissen Am: 06.04.2024 16:06:38 Gelesen: 114# 8 @  
Hallo,

ich zeige heute ein Ortseinschreiben innerhalb von Düsseldorf vom 16.09.1948. Die Posthörnchen-Aufdruckmarken wurden am 19.09.1948 ungültig.

Der Ortsbrief bis 20 g kostete 10 Pfg., die Einschreibgebühr 40. Pfg. Frankiert ist der Brief mit der seltenen 40 Pfg. Ziffernserie mit Bandaufdruck (Mi. 64I), der 2 Pfg. Arbeiterserie Netzaufdruck (Mi.36 II) und einem Viererblock 2 Pfg. Bauten I weit gezähnt (Mi. 73 wg). Der Viererblock wurde wohl erst bei der Ankunft entwertet.



Gruß

Hubert
 
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