Thema: BDPh LV Mitteilrhein: Drastisch fallende Mitgliederzahl, Altersdurchschnitt 71 Jahre
Richard Am: 16.12.2020 09:28:12 Gelesen: 459# 1 @  
Wie sehr die sich ständig verschlechternde Altersstruktur der BDPh Mitglieder seinen dauerhaften Bestand gefährdet, berichtet der Schatzmeiser des LV Mittelrhein, Karl-Heinz Greber, in seinem Bericht:

Bericht des Schatzmeisters

Anhand einer Powerpoint-Präsentation führte Schatzmeister Karl-Heinz Grebe in die Entwicklung des Philatelistenverbandes Mittelrhein e.V. von 1988 bis 2019 ein. Dabei nannte er den Mitgliederrückgang „dramatisch” und belegte das mit Zahlen: Habe es in Mittelrhein 1988 noch 111 Vereine mit 5578 Mitgliedern gegeben, so seien es 2019 nur noch 50 Vereine mit 1530 Mitgliedern. Das seien noch 27,43 Prozent der Ausgangsbasis. Aktuell sei man unter die Marke von 1500 Mitgliedern gerutscht und zähle noch rund 1450 Mitglieder. Der Verband habe ein Mitglied im Alter von zwölf Jahren, eins im Alter von 13. Der Altersdurchschnitt liege jedoch bei 71 Jahren, die Gruppe der 71-Jährigen sei mit 69 auch die stärkste Gruppe im Verband.



http://www.phvm.de/LVINFO/193/LV-Info%20193.pdf
 
Lutwinus Am: 16.12.2020 11:15:46 Gelesen: 402# 2 @  
Hallo liebe Sammlerfreunde!

Die Zahlen der gemeldeten Vereinsmitglieder, die sich aktiv noch mit Briefmarkensammeln oder gar Philatelie beschäftigen dürfte noch ein gutes Stück unter den genannten Zahlen liegen! In unserem Verein waren Mitglieder gemeldet, die mit Briefmakensammeln nix am Hut hatten! Da waren Witwen verstorbener Vereinsmitglieder, Fördermitglieder und vereinzelt auch reine Münzsammler. Alles in allem gut die Hälfte unserer Mitglieder.

Liebe Grüße und bleibt Gesund Jörg
 
nagel.d Am: 16.12.2020 12:29:50 Gelesen: 372# 3 @  
Diese Zahlen werden auch in Zukunft noch weiter in den Keller sinken und dies hat zum einen auch mit dem Alter der Mitglieder und dem damit bedingten natürlichne Schwund zu tun. Ein anderer Grund ist in den Räumen außerhalb der Ballungszentren, in denen gut Geld verdient wird, ist kein Geld mehr übrig um bei den ständig steigenden Preisen (Mitgliedsbeiträgen, Alben, Katalogen, Briefmarkenausgaben etc) mitzuhalten. Letzterer Punkt ist meine persönliche Meinung, denn welcher Rentner der in einem Privatbetrieb im tiefsten bayrischen Wald mit nur 2.000 Euro Brutoverdienst, und das ist noch nach meiner Meinung nach hoch angesetzt, auf dessen Basis die Rente berechnet wird (in der Regel 75 % davon) hat nach Abzug seiner Kosten noch Geld übrig.