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Thema: Postfrische Frankaturware wird mit bis zu 90 % bezahlt
Das Thema hat 35 Beiträge:
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nagel.d Am: 18.12.2020 11:26:03 Gelesen: 843# 11 @  
@ 22028 [#7]

Erbsenzählerei ist ja doll, aber erklär mir dann mal warum ein Normalbürger nach deiner Rechnung eine postfrische Marke von 58 cent zu 46 % - 72 % vom Wert verkaufen soll. Nach meiner Rechnung legt er ja dann noch drauf - vor allem, wenn der diese Marke verkleben kann und das fehlende Porto ergänzt. Logisch macht dies also dann keinen Sinn für mich.
 
wuerttemberger Am: 18.12.2020 11:41:16 Gelesen: 834# 12 @  
@ nagel.d [#11]

Du sammelst wohl noch nicht so lange Briefmarken? Es kommen so viele Briemarkennachlässe auf den Markt in denen noch gültige Briefmarken aus allen möglichen Ländern stecken.

Da kommen schnell mal 4-stellige Beträge zusammen. Die meisten Menschen würden Jahrzehnte brauchen, um sie selber aufzubrauchen. Außerdem was fängt man in Deutschland mit postgültigen Schweizer Marken an? In die Schweiz fahren und dort die Post aufgeben? Ich gebe den Erben meist den Rat die gültigen Marken als Frankaturware zu verkaufen.

Man muß nicht hinter jedem Geschäftsmodell, das man nicht versteht, gleich eine dubiose Geschäftspraktik vermuten.

Gruß

wuerttemberger
 
Lars Boettger Am: 18.12.2020 12:07:02 Gelesen: 816# 13 @  
@ nagel.d [#11]

Welcher Normalbürger versendet heute noch Briefe oder Postkarten in nennenswertem Umfang? Natürlich "spart" man beim Ankauf von postgültigen Marken mit krummen Nennwerten einige Cents, aber rechne das doch durch:

- Du musst zum Postamt gehen, weil Dir unter Umständen ein paar Cents zur vollständigen Frankatur fehlen (Zeit und Geld)
- Eventuell bestellst Du das online bei der Versandstelle (Zeit und Geld)
- Umrechnung von Währungen, um auf die notwendige Nominale zu kommen, z.B. Frankreich - "neue" Francs / "alte" Francs (viel Zeit)

Wenn Du alleine den Kostenfaktor "Zeit" (= Geld) berechnest, dann lohnt sich der Kauf von Frankaturware nur für Großversender mit ausreichend Zeit. Ich kaufe gerne Frankaturware an, aber auch nur in einem geringen Umfang, weil ich es für Vereinsaussendungen und Einschreibesendungen benötige. Und ich habe schon seit Jahren keine 100% dafür ausgegeben. 80% für die gängigen Wertstufen - mehr ist nicht drin. Und das Angebot ist groß.

Beste Grüße!

Lars
 
nagel.d Am: 18.12.2020 12:08:13 Gelesen: 814# 14 @  
@ wuerttemberger [#12]

1. Sammle ich seit 1976, nagut in manchen Augen ist das noch nicht lang genug.

2. Wenn man mir das so logisch erklärt hätte, wäre es nachvollziehbar, andererseits auch wieder nicht, denn warum soll ich aus einer bestehenden Sammlung die frankturgültigen Marken herausnehmen und den Rest in die "Tonne treten" denn dies macht für mich wiederum logisch auch keinen Sinn, denn so hat meine Erfahrung gezeigt kommen dann die Händler, die vorher die frankaturgültigen Marken für einen Spuckepreis abgekauft haben (Nutzung für was auch immer), mit dem Argument die Sammlung brauche man nirgends anzubieten sie sei ja nicht komplett, es würden ja die postfrischen Sätze fehlen (so erlebt mehrmals auf diversen Börsen).
 
alemannia Am: 18.12.2020 12:10:50 Gelesen: 814# 15 @  
@ wuerttemberger [#12]

Hallo zusammen,

Da kommen schnell mal 4-stellige Beträge zusammen. Die meisten Menschen würden Jahrzehnte brauchen, um sie selber aufzubrauchen.


Hinzu kommt, dass

- hohe Werte, z.B. 430 Cent der Mi.-Nr. 2435, schwer aufzubrauchen sind und
- zum Erreichen der genauen Portostufe meist zufrankiert werden muss.

Gruß

Guntram
 
filunski Am: 18.12.2020 12:24:38 Gelesen: 799# 16 @  
@ nagel.d [#14]

"...wenn man mir das so logisch erklärt hätte wäre es nachvollziehbar, andererseits auch wieder nicht..."

Mensch Nagel!

Manchmal braucht man wirklich Nerven um deine Beiträge ruhig zu Ende zu lesen! Tut mir Leid, aber das musste jetzt mal raus.

Viele Händler kaufen Bund-Sammlungen überhaupt nur noch an und zahlen dafür ganz geringe, eher nur symbolische, Preise, weil darin noch die postfrische Aboware der letzten Jahre dabei ist. Die alleine ist dabei von Interesse, weil sie (noch) für einen gewissen Prozentsatz des Nominalwertes weiter verkauft werden kann. Dabei interessiert es überhaupt niemanden, den Händler als Allerletzten, ob da eine Sammlung auseinandergepflückt wird oder nicht. Ca. 90 % aller Marken heutiger auf den Markt kommenden Bund-Sammlungen sind von Null Interesse und es gibt dafür kaum mehr einen Markt, Tendenz auch weiterhin rückläufig.

So ziemlich das Einzige was in heutigen Bund-Sammlungen noch von Interesse ist (für den Handel, unter Sammlern ist das noch etwas differenzierter), sind postfrische (möglichst geprüfte) Posthornsätze und gestempelte, geprüfte Heuss Lumogen Marken und dann die noch frankaturgültigen, postfrischen Marken seit Euro Einführung. Letztere aber eben auch schon lange nicht mehr zum Nominalwert. ;-)

Beste Grüße,
Peter
 
nagel.d Am: 18.12.2020 12:38:25 Gelesen: 789# 17 @  
@ filunski [#16]

Und genau das ist der Knackpunkt an der Sache, einerseits werden die gültigen Marken zu Spuckepreise angekauft und der Rest ist, weil zuviel Material da ist nicht zu verkaufen, Ausnahme die von dir erwähnten Marken.
 
uli Am: 18.12.2020 13:21:23 Gelesen: 756# 18 @  
@ nagel.d [#14]

warum soll ich aus einer bestehenden Sammlung die frankturgültigen Marken herausnehmen und den Rest in die "Tonne treten"

Den Punkt "kein eigener Bedarf" hast du anscheinend endlich verstanden. Die Antwort auf die Frage oben ist vermutlich zu einfach: Weil man diese Sammlung nicht weiterführen möchte, sondern verkaufen. Und wenn man die gültigen Marken an einen Verbraucher verkauft und den Rest an einen Sammler, dann gibt es im Normalfall mehr Erlös dafür, als bei einem Verkauf im Ganzen.

Gruß
Uli
 
22028 Am: 18.12.2020 13:55:41 Gelesen: 739# 19 @  
@ uli [#18]

Mit Nagel zu diskutieren scheint mehr oder weniger nutzlos zu sein, der kommt mir vor wie ein ebay Mitglied mit diesem Namen, der jahrelang Pfennigware verkaufte und auch ewig lange einen Pelzmantel im Angebot hatte. Alte ebay Mitglieder die damals noch im ehemaligen ebay-Briefmarken Cafe waren können sich evtl. noch an den erinnern.
 
guy69 Am: 18.12.2020 14:06:58 Gelesen: 726# 20 @  
@ 22028 [#19]

Jepp. Noch gut im Gedächtnis. ;-))
 
nagel.d Am: 18.12.2020 14:48:13 Gelesen: 703# 21 @  
@ 22028 [#19]

Ja genau, aber diese Sachen hatten dann aber auch Abnehmer gefunden und zwar zu den Preisen, die ich wollte, und nicht für Spuckepreise umsonst geschenkt und portofrei. Wichtiger ist ja den Käufern "geiz-ist-geil"-hauptsache-nichts-bezahlen-wollen-methode und der Verkäufer sollte dann auch bitte auf seine Kosten noch Geld drauflegen in Form des Porto.
 
Göttinger Am: 18.12.2020 14:58:13 Gelesen: 692# 22 @  
In letzter Zeit mehren sich die Fälle, bei denen erstaunlicherweise sogar mehr als 100% vom Frankaturwert bezahlt werden, obwohl es sich um vollkommen normale Marken handelt.

--->

Aktuelles Beispiel: eBay 353320257515

8 Marken selbstklebend zu 1,55, Frankaturwert 12,40, kostenloser Versand.

Aktuelles Gebot 12,62 (4 Tage vor Ende)

Und das ist kein Einzelfall.

Versteht das jemand? Man könnte meinen, dass irgendwo auf dem Dorf jemand die Fahrt zur nächsten Postfiliale mit einberechnet, aber trotzdem finde ich es schon bemerkenswert.

Gruß Göttinger
 
Göttinger Am: 18.12.2020 15:03:19 Gelesen: 686# 23 @  
Ssorry hatte mich vertan, man muss sogar noch die 80 cent Porto dazu bezahlen.

--->

weiteres Beispiel: eBay 353320474601

10 Marken selbstklebend zu 1,55 macht 15,50 Frankaturwert.

Aktuelles Gebot 15,52 (plus 80 Cent Versand)

Gruß Göttinger
 
nagel.d Am: 18.12.2020 15:15:37 Gelesen: 677# 24 @  
@ Göttinger [#23]

Danke, dass du mir in gewisser Weise recht gibst, aber diese Sachen verfolge ich zuhauf gerade bei Ebay und wenn ich dann die Anzeigen nehme, die wie ich vorgestellt habe, nur 41 % zahlen bzw. gezahlt werden komme ich auf einen Durchschnittswert an die 90%. Und um ehrlich zu sein ich verkaufe das Material, das ich anbiete zu den Preisen, die es mir wert sind es abzugeben.
 
Richard Am: 18.12.2020 17:48:17 Gelesen: 614# 25 @  
@ nagel.d [#24]

Warum bist Du als Händler (An- und Verkauf von Briefmarken über ebay) nicht beim Gewerbeamt und beim Händlerverband APHV angemeldet ?

Du erwähnst auch ständig die Preise für Spucke - was ist das ?

90 Euro für Schulmädchenspucke

Japanische Sexshops haben einen neuen lukrativen Artikel ausgemacht. Nach gebrauchten Schlüpfern ist jetzt Mädchenspeichel der große Renner: Bis zu 90 Euro sind Fetischisten bereit, für ein Fläschchen der Flüssigkeit zu zahlen.

 
mz.hh Am: 18.12.2020 18:36:32 Gelesen: 587# 26 @  
@ Göttinger [#22]

Solche Preise über dem Frankaturwert entstehen teilweise auch durch pushen eigener Auktionen, teilweise aber auch durch von Ebay verteilte Paypal Gutscheine. Wenn ich einen Gutschein über 5 oder 10 Euro mit kurzer Restlaufzeit habe, für den ich keine andere Verwendung habe, ist der Kauf von Frankaturware ideal, netto komme ich dann auch wieder unter 80%.
 
nagel.d Am: 18.12.2020 18:37:49 Gelesen: 586# 27 @  
@ Richard [#25]

Ich verkaufe dort privat und mit dem Erlös kaufe ich für die private Sammlung ein, somit erklärt sich das.
 
nagel.d Am: 18.12.2020 18:41:29 Gelesen: 580# 28 @  
@ mz.hh [#26]

"Solche Preise über dem Frankaturwert entstehen teilweise auch durch pushen eigener Auktionen, teilweise aber auch durch von Ebay verteilte Paypal Gutscheine. Wenn ich einen Gutschein über 5 oder 10 Euro mit kurzer Restlaufzeit habe, für den ich keine andere Verwendung habe, ist der Kauf von Frankaturware ideal, netto komme ich dann auch wieder unter 80%."

So etwas ist in meinen Augen Schönrechnerei, die Gutscheine werden ja von irgendjemanden gezahlt, in der Regel über die Gebühren, die die Paypalnutzer zahlen. Und um Ehrlich zu sein wenn ich eine solche Rechnung ansetzte komme ich immer unter einen x-%-Betrag.

Meiner Meinung spielt es keine Rolle ob ich zur Zahlung einen noch vorhandenen Gutschein einlöse und den Restbetrag so zahle oder ich zahle den Gesamtbetrag ohne Gutschein, das Ergebnis ist und bleibt das selbe.
 
22028 Am: 18.12.2020 19:27:14 Gelesen: 560# 29 @  
@ nagel.d [#28]

Nein, wichtig ist was mich als Käufer der Artikel nach Einsatz des Gutscheines kostet, wer am Ende den Gutschen bezahlt ist doch völlig nebensächlich.
 
TeeKay Am: 18.12.2020 19:53:25 Gelesen: 536# 30 @  
Wenn ich 55 Cent Marken zu 75% ankaufe, dann komme ich am Ende nach Auffrankierung durch bei der Post gekaufte Ergänzungswerte auf Kosten von

Standardbrief 83%
Kompaktbrief 86%
Großbrief 82%
Maxibrief 80%

Wenn ich noch 45 Cent Marken mit zu 75% angekauft bekomme, dann geht es beim Großbrief genau auf mit 75%, beim Maxibrief sind wir auch nur knapp über 75%. Allerdings sind in Sammlungen deutlich weniger 45 Cent Marken als 55er enthalten, so dass ich nach ein paar Großbriefen pro Jahrgang doch wieder nachkaufen muss.

Würde ich gleich zu 90% ankaufen, lande ich bei Kosten zwischen 90 und 94% - warum sollte ich mir all die Probleme und Zeitaufwand für lächerliche 6% Ersparnis antun? Da wäre es einfacher, einen privaten Postdienstleister zu nutzen, der günstiger ist als die Deutsche Post.

Da in den Sammlungen auch diverse Marken enthalten sind, für die es praktisch nie Verwendung gibt (z.B. 5 Euro), liegen die rechnerischen prozentualen Preise für die verwendbaren Marken ohnehin höher. Braucht jemand 5 Euro Marken?

Problematisch sind:

- Klebeorgien mit 3-5 Marken pro Brief, selbst beim Standardbrief
- nachlassende Klebkraft bei sehr vielen modernen Marken, da darf man dann mit dem Klebestift nachhelfen
- teils schon völlig ausgeblichene Fluoreszenz bei vielen modernen Marken, da unterstellt einem die Post am Ende vielleicht noch Betrug, wenn ständig die eigenen Briefe im Briefzentrum rausfliegen.

Ganz schlimm wirds dann bei krummen Werten wie 58 oder 62 Cent, wenn erstmal die Ergänzungswerte bei der Versandstelle ausverkauft sein sollten. Um da gewappnet zu sein, habe ich etliche tausend 2, 3 und 8 Cent Marken gebunkert - da wird mir sicherlich das wahrscheinliche Ungültigwerden im Zuge der Umstellung auf Matrixcode einen Strich durch die Rechnung machen.

Aus all diesen Gründen läuft Frankaturware nicht mehr so gut. Früher haben die Marken mit dickem gelben Gummi wenigstens noch problemlos bombenfest geklebt.
 
nagel.d Am: 18.12.2020 20:22:14 Gelesen: 514# 31 @  
@ 22028 [#29]

Für mich ist das eine Milchmädchenrechnung, die alles schön rechnet.
 
rosteins69 Am: 18.12.2020 23:35:46 Gelesen: 455# 32 @  
Für ein schönes, abwechslungsreiches Konvolut mit gemischten Nominalen bis maximal 95 Cent (Auslandspostkarte) zahlen kreative Postcrosser auch mal 100 %.

Wichtig dabei:

1. Nicht zu viele Marken pro Posten zusammenstellen (keiner wird für mehrere hundert Euro auf einen Streich zuschlagen).

2. Keine „Musterfotos“ (wie bei vielen gewerblichen Anbietern) - der Postcrosser möchte sehen, was er kauft.

3. Abwechslungsreiche Zusammenstellung. Als Kreativer kann man mit bogenweise 45-Cent-Blümchen nicht allzu viel anfangen.

Wer also ganze Jahrgänge verkaufen möchte, tut evtl. gut daran, sie aufgesplittet (bis 95 Cent und den Rest darüber separat) und richtig beworben anzubieten.

Am wenigsten wird nach meiner Beobachtung übrigens seltsamerweise für die Jahrbücher bezahlt. Jahrgänge ohne das Buch laufen oft besser. Also Marken rausnehmen und Buch wegwerfen (spart auch Porto, welches der Käufer ja immer mit kalkuliert).

Das habe ich in den letzten Monaten wieder intensiv beobachtet, da ich meiner Frau zu Weihnachten mal wieder ein paar hundert bunte Marken fürs Postcrossing schenke ;-)
 
TeeKay Am: 19.12.2020 00:32:13 Gelesen: 436# 33 @  
Auch da wieder: Was macht man mit den Marken, die nicht schön sind und bis 95 Cent reichen? Die müssen dann für deutlich geringere Prozentsätze verkauft werden, was den Durchschnittserlös für einen Bestand senkt.
 
rosteins69 Am: 19.12.2020 00:49:04 Gelesen: 431# 34 @  
@ TeeKay [#33]

Bei meinem Beispiel geht es nicht um „Schönheit“ im eigentlichen Sinn. Also nicht um „Motivsammler“. Ein kreativer Postcrosser braucht „Themen“. Beispielsweise auch Briefmarken mit Staatsmännern, falls die zugeloste Person sich Postkarten mit solchen wünscht. Da kommt dann auch die Helmut-Kohl-Ausgabe zu Ehren. Und es gibt wirklich nichts, was da nicht gewünscht wird.

Aber schon klar, auf dem Frankaturware-Markt ist das eine Mini-Nische.
 
DL8AAM Am: 19.12.2020 08:50:21 Gelesen: 390# 35 @  
@ rosteins69 [#34]

Aber schon klar, auf dem Frankaturware-Markt ist das eine Mini-Nische.

Ja, das ist die (sehr kleine) Nische der "privaten" Käufer und Verkäufer, die Zeit (Lust und Laune) haben bzw. "gerade" das Glück haben, zeitgenau einen passenden Käufer zu finden (auszusitzen). Hier ist alles möglich. Sogar auch mal über dem Frankaturwert. Wenn ich Zeit habe.

Kommerzielle Frankaturhändler und "Erbschaftesverkäufer" wollen (müssen) schneller agieren. Man will "jetzt" verwerten, sich nicht über Wochen und Monate damit beschäftigen ("Preis-Nutzenverhältnis") und da kommt eben der regelmäßige, jetzt zu erzieldende Tagespreis ins Spiel, und der ist eben weit (weit, weit) unter dem eingedruckten Wert. Und je größer die "jetzt" zu handelnden Mengen sind, desto nischenfremder, "kommerzieller" wird mein Part. Das sind ganz normale Marktmechanismen, darüber brauchen wir zu diskutieren. Insbesondere nicht über 90-101%-Einzelfälle, eine generelle Tendenz (Hoffnung) abzuleiten. Briefmarken sind eben in der "Tiefe" keine genutzten Dinge mehr, d.h. ich befinde mich in einem nicht mehr nenneswerten "Nischenmarkt". Und dieser Mechanismus greift täglich immer stärker. Leider. Und je länger ich warte, desto "wertloser" werden meine fiktiven "Werte". Sorry.

Beste Grüße
Thomas
 

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