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Thema: Marken bestimmen: Polen
Das Thema hat 28 Beiträge:
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Harald Zierock Am: 01.07.2009 20:48:13 Gelesen: 19575# 4 @  
Hallo Pete,

ich versuche bessere Bilder einzustellen, aber ohne Garantie.

Harald




 
Pete Am: 01.07.2009 21:09:08 Gelesen: 19569# 5 @  
@ Harald Zierock [#4]

Leider bringen die letzten Scans von dir nicht viel. Ich bitte dich, ausschließlich die Marken neu einzuscannen, die ich nachfolgend zeige. Ich habe die Bilder aus deinen Scans ausgeschnitten, leider ist die Qualität bedingt durch die Dateigröße nicht besonders gut.



Marke von deinem 2. Scan (siehe Beitrag 1), untere Markenreihe, 2. Marke von links



Marke von deinem 5. Scan (siehe Beitrag 1), obere Markenreihe

Gruß
Pete
 
siegfried spiegel Am: 02.07.2009 13:35:45 Gelesen: 19536# 6 @  
@ Harald Zierock [#13]

Hallo Harald,

meinen Glückwunsch zu Deinen schönen Ausgaben. Ich denke, die sind alle echt, falls es keine Fotokopien sind.

Ich habe selbst einmal einen kleinen Posten verschiedener Lagerausgaben erworben. Wie Pete bereits richtig geschrieben hat, findet man einige Informationen im Michel Europa-Ost.

Die Dachau-Blocks stehen im Zusammenhang mit dem KZ Dachau. Dorthin wurden zwischen 1939 bis 1945 ca. 40.000 Polen verschleppt, meist Angehörige der polnischen geistigen Führungsschicht. Viele von Ihnen sind in Dachau umgekommen. Näheres kannst Du im Internet "googeln".

Die Marken trifft man gar nicht so häufig an und Spezialsammler legen dafür auch mal ein paar Euro auf den Tisch.

Mit besten Grüßen
Siegfried


 
Polen-Anton Am: 14.07.2009 19:47:43 Gelesen: 19458# 7 @  
@ Harald Zierock [#13]

Hallo Harald,

ein paar ergänzende Bemerkungen: Die Marken von Checiny, Przedborz und Luboml sind Stadtpostmarken aus der Zeit des Ersten Weltkriegs, also Zustellmarken, weil die Deutsche Reichspost (und womöglich auch die österreichische) Post in den Städten nicht zugestellt hat. Allerdings: Die Marken von Przedborz können falsch sein; die von Checiny sind laut FISCHER Phantasie-Ausgaben. Soweit ich ersehen kann, sind von Luboml keine Fälschungen bekannt.

Die DACHAU-Blocks mit Zuschlag fürs Rote Kreuz sind am 1. November 1945 erschienen.

Nalepki dobroczynne bedeutet in etwa: Wohltätigkeitsvignetten. Alle Marken auf dem letzten Scan sind solche Vignetten. Die blaue und braune DLA BEZROBOTNYCH stammen aus der Zwischenkriegszeit. Sie konnten auf Briefe geklebt werden, hatten selbstverständlich keinen Frankaturwert. Ich besitze Belege mit diesen Vignetten.

Mit freundlichem Sammlergruss,

Polen-Anton
 
Harald Zierock Am: 14.07.2009 20:41:05 Gelesen: 19451# 8 @  
Guten Abend Anton,

ich Danke Dir für die Auskunft.

Viele Grüsse aus dem Elsass,

Harald
 
Harald Zierock Am: 22.07.2009 14:53:36 Gelesen: 19408# 9 @  
Hallo,

ich habe hier eine Briefmarke, die ich im Katalog nicht finde.

Wer weiss mehr ?

Dabei ist noch ein Briefstück. Ich nehme an es handelt sich um Fordon bei Bromberg, und ich kann es unter Polen einordnen?

Harald


 
Jürgen Witkowski Am: 22.07.2009 15:53:39 Gelesen: 19403# 10 @  
@ Harald Zierock [#9]

Bei der Marke sollte es sich um eine Gebührenmarke handeln, da die Inschrift "opłata skarbowa" mit "Verwaltungsgebühr" übersetzt wird.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
reichswolf Am: 22.07.2009 16:45:27 Gelesen: 19396# 11 @  
@ Harald Zierock [#9]

Hallo Harald,

Fordon gehörte 1857 zu Preußen. Dahin gehört auch der Stempel, ein sogenannter Krone-Posthorn-Stempel. Diese Stempel gab es in Ostpreußen bei etwas über 20 Hilfspostanstalten als Aufgabestempel. Falls du einen Michel-Deutschland-Spezial hast, schau mal in die Einführung zu Preußen, da gibt es einen kurzen Text zum Thema.

Beste Grüße,
Christoph
 
Harald Zierock Am: 22.07.2009 17:16:41 Gelesen: 19391# 12 @  
Vielen Dank Leute,

Ihr seid klasse und anscheinend gut drauf heute.

Hoffentlich kann ich Euch auch einmal helfen.

Harald
 
eswareinmal Am: 17.09.2013 15:11:25 Gelesen: 13610# 13 @  
Poczta Polska 20 MK Überdruck 25000 MK

Hallo Sammlerfreunde,

kann mir jemand zu folgender Marke etwas sagen ? Besetzungsausgabe, Abstammungsgebiet etc. ?



Nette Grüße
eswareinmal
 
Wim Ehlers Am: 17.09.2013 15:40:21 Gelesen: 13598# 14 @  
Hallo "eswareinmal",

Du zeigst hier eine Freimarke aus Polen aus dem Jahr 1923, die genauso im Michel-Osteuropa-Katalog abgebildet ist, allerdings dort postfrisch. Es handelt sich um MiNr 186 (Länge 25 mm) oder 187 (Länge 20 mm). Auflage lt. Michel über 28 Mio.

Beset Grüße
Wim
 
eswareinmal Am: 17.09.2013 17:10:56 Gelesen: 13570# 15 @  
@ eurowelter [#14]

Toll, danke für die schnelle Hilfe.

Netten Gruß
eswareinmal
 
philaspass Am: 08.10.2013 06:39:47 Gelesen: 13430# 16 @  
@ eswareinmal [#13]

Hallo eswareinmal,

wie eurowelter schreibt, ist es eine Polen 186 oder 187. Aber du solltest einmal bei den Urmarken schauen. Diese werden, wie die abgebildete im Michel mit Zähnung 9:14 angebeben. Abgesehen davon findest du im "Polen Spezial" noch weitere Hinweise zu beiden Ausgaben. Teilweise haben diese Marken bis zu 15 bis 20 verschiedene Zähnungen und sind auf drei verschiedenen Papiersorten gedruckt.

Diese unterscheiden sich nach:

a: normales Papier
b: geriffeltes Papier
c: Kasten-oder Linienzähnung
 
Göttinger Am: 17.05.2016 12:52:05 Gelesen: 10350# 17 @  
Hallo,

ich habe in einem Polen-Album folgende Marke entdeckt, für die ich keine Erklärung habe. Vom Stempel her ist es (19)73 oder 78, habe aber nichts geschnittenes gefunden in diesen oder vorhergehenden Jahren.

Könnte es sein, dass es sich um einen Ganzsachenausschnitt handelt?

Wäre für entsprechende Hinweise dankbar.

Gruß Göttinger


 
Stempelwolf Am: 17.05.2016 19:46:45 Gelesen: 10303# 18 @  
@ Göttinger [#17]

Richtig vermutet, das ist ein Ausschnitt aus dem Ganzsachenumschlag Michel-Nr. U 59. Am 18. Februar 1977 erschienen. Die Abbildung zeigt den Adler aus dem Audienzsaal des königlichen Schlosses in Warschau.

Beste Grüße
Stempelwolf
 
Göttinger Am: 18.05.2016 11:49:48 Gelesen: 10262# 19 @  
Besten Dank,

dann lag ich mit meiner Vermutung ja nicht falsch, und vom Zeitraum kommt es dann auch gut hin (1978 gestempelt).

Bin immer wieder sehr positiv angetan von der schnellen und kompetenten Hilfe hier im Forum!

Gruß Göttinger
 
Oscar Acosta Am: 14.07.2019 21:31:53 Gelesen: 1447# 20 @  
Guten Abend Allerseits,

ich versuche mich im Moment an der Erstellung einer Polen-Sammlung bis 1945. An Literatur liegt mir bisher nur der polnische Fischer und ein alter Michel-Katalog Osteuropa vor. Im Grundsatz reicht dies bisher meist erst einmal aus.

Allerdings habe ich einige Belege, bzw. Marken auf Blanko-Umschlag, die ich bisher nicht genau zuordnen kann, weil es sich dabei wohl um so etwas wie Lokalausgaben handelt.

Mi 54-64 sollten eigentlich ungezähnt erschienen sein, auf dem Satzbrief sind sie gezähnt.

Die weiteren drei Belege sind mit einem Porto-Stempel versehen, meist geprüft von Prof. Mikstein.

Ich kann diese Stücke weder wertmäßig noch von deren Hintergrund einschätzen. Hat hier jemand Informationen und kann Hilfe geben ? Im Netz fand ich bisher sehr wenig über etwaige Portoprovisorien.

Herzlichen Dank im Voraus für etwaige Infos.

Viele Grüße,

Oscar




 
Polen-Anton Am: 01.08.2019 17:05:58 Gelesen: 1290# 21 @  
@ Oscar Acosta [#20]

Die Marken auf dem Umschlag, die normalerweise ungezäht sind, sind privat gezähnt worden.

Auf den anderen drei Belegen finden sich Porto-Aufdrucke, von denen es viele verschiedene gibt. Siehe Fischer 2016 Band 2, Seite 521 ff

Es gibt viele Belege mit stempel Cieszyn und einem Adressaten in derselben Stadt. Die betrachte ich alle als Mache.

Echt gelaufene Belege mit Portoprovisorien sind selten.

Mit freundlichem Sammlergruss aus Holland

Polen-Anton
 
Polen-Anton Am: 02.08.2019 10:22:12 Gelesen: 1248# 22 @  
Nachtrag

Die privat gezähnten Marken sind natürlich sehr selten und auch mehrere Portoprovisorien sind selten.

Als Belege sind sie nicht (so) interessant.

Polen-Anton
 
Pete Am: 30.11.2019 18:57:26 Gelesen: 479# 23 @  
In einem Posten Polen fanden sich u.a. die nachfolgenden Briefmarken aus Polen - Nachkriegsausgaben von 1945/46 (ex Mi-Nr. 414-419) - welche allerdings gezähnt und nicht wie ursprünglich verausgabt, geschnitten vorliegen.

Lässt sich feststellen, ob und an welchem Postamt diese gezähnten Briefmarken verausgabt wurden (amtliche Postmeistertrennung?) oder handelt es sich hier ggf. um eine privater Natur angefertigte Zähnung? Führt der polnische Fischer-Katalog ggf. dazu Informationen auf?





Stempeldaten aus dem Ort ??? von Juni 1946 bis Dezember 1946, Handstempelgerät mutmaßlich aptiert (Postgebietleitzahl) und nach Kriegsende weiterverwendet

Der zur Entwertung verwendete Tagesstempel ist aptiert und weist weiterhin die bis Kriegsende 1945 gebräuchliche Postgebietsleitzahl 8 auf. Der Verwendungsort ist allerdings weiterhin nicht ganz klar. In einem anderen Thema [1] wurde vor 2 1/2 Jahren ein vergleichbarer Abschlag dieses bzw. eines derartigen Postamts vorgestellt. Dort kam die Überlegung auf, dass es sich bei dem Stempelort um MÜNSTERBERG (SCHLES) / b handelt.

Danke.

Gruß
Pete

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=155324#M416 (Beiträge 416 und 421)
 
Fridolino Am: 27.12.2019 10:10:13 Gelesen: 268# 24 @  
Eine polnische Briefmarke ohne Angabe eines Nennwerts?



Viele Grüße
Fridolino
 
Heinrich3 Am: 27.12.2019 10:41:15 Gelesen: 262# 25 @  
@ Fridolino [#24]

Hallo,

auf die Schnelle: Steuermarke. Welche Steuer, müßte ein Spezialist sagen.

Grüße
 
Fridolino Am: 27.12.2019 11:17:20 Gelesen: 252# 26 @  
Ich bin auf Briefmarke gekommen, weil ich die obere Zeile mit "Post Polen" übersetzt habe.
 
inflamicha Am: 27.12.2019 11:29:28 Gelesen: 249# 27 @  
@ Fridolino [#24]

Hallo,

es handelt sich um die polnische Dienstmarke D 18. Polecona heißt Einschreiben- damit wäre die Gebührenhöhe (1933 = 2 Gr.) festgelegt.

Gruß Michael
 
Fridolino Am: 27.12.2019 11:37:09 Gelesen: 244# 28 @  
@ inflamicha [#27]

Vielen Dank, wieder etwas gelernt. :-)

Viele Grüße
Fridolino
 

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