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Thema: Altdeutschland Bayern: Ganzsachen der Pfennig-Zeit
Das Thema hat 45 Beiträge:
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Gernesammler Am: 16.11.2021 10:42:42 Gelesen: 2251# 21 @  
@ bayern klassisch [#20]


Hallo Ralph,

viel ist nicht herauszufinden über Albert Kabisch, nur über den Junior, hier zwei Links zur nicht so schönen Geschichte welche schon damals zu Kaiserszeiten den Antisemitismus aufzeigt, im ersten Link geht es um die Beschwerde zur Auflösung der Deutschsozialen Partei deren Mitglied Albert Kabisch Junior in Gera war.
Im zweiten Link geht es um die Deutschsoziale Partei, selbst die Partei vertrat einen rassistischen Antisemitismus und forderte die Aufhebung oder zumindest starke Einschränkung der Judenemanzipation in Deutschland.

https://www-p.archivportal-d.de/item/K4XTBHGR5UY3HUFTFKVTYIZXMSO5JSVX?facetValues%5B%5D=context%3DZCE3VPYOG7QJR2SSUB4SAZUX3HJ7WTYI&rows=20&offset=0&viewType=list&sort=random_453688253067431219&hitNumber=6

https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschsoziale_Partei

Gruß Rainer
 
bayern klassisch Am: 16.11.2021 12:14:37 Gelesen: 2240# 22 @  
@ Gernesammler [#21]

Hallo Rainer,

super, dass du etwas gefunden hast - ich hätte dafür 10 Jahre gebraucht, wenn ich es überhaupt geschafft hätte.

Dass es solche Parteien überhaupt gab, wirft kein gutes Licht auf Land und Leute - aber Postgeschichte ist halt immer auch Geschichte, im Guten, wie im Schlechten.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
bayern klassisch Am: 17.12.2021 12:23:56 Gelesen: 2044# 23 @  
Liebe Freunde,

heute zeige ich eine Postkarte zu 5 Pfg. aus Augsburg vom 9.5.1882 der Musikalienhandlung A. Gitter in Augsburg an die Herren Gebrüder Kröner in Stuttgart, wo sie am Folgetag auch ankam (Stempel vorne oben links).



Doch leider konnte man im Ländle wenig mit der Karte anfangen, deren Text so lautet:

"Sind Ihnen "Wanderbilder" oder "Wanderlieder" von Hornstein bekannt? Wenn ja, so ersuche um gefl(issentlich) umgehende Zusendung eines Heftes. Hochachtungsvollst A. Gitter".

Irgendwie scheint man in Stuttgart aber doch etwas zu den in Augsburg nachgefragten Artikeln gefunden zu haben und Gitter war wohl auch ein Stammkunde in Stuttgart gewesen, weil man jetzt die Karte mit einem Zettel überklebte und als neue Anschrift: "Joh(ann) André Musikverlag Offenbach am Main" notierte und die Karte nach erfolgter Auslieferung in Stuttgart erneut aufgegeben wurde, womit ein weiteres Mal 5 Pfg. Franko für Postkarten ins Deutsche Reich fällig waren. Da die Aufgabe und Entwertung in Stuttgart noch immer am 10.5. erfolgte, also am selben Tag wie die Zustellung der Karte, kann bewiesen werden, dass eine bloße Umadressierung nicht vorlag, denn diese wäre kostenlos ab dem 1.1.1868 gewesen bei entsprechender Weiterleitung.

So haben wir eine bayerische Ganzsache nach Württemberg und eine württembergische Postkarte ins Deutsche Reich vor uns und mehr als 3 Postgebiete gab es 1882 leider gar nicht mehr in deutschen Landen.

Für solch ein Stück aus der Kreuzerzeit würde ich auf die Knie gehen.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Gernesammler Am: 17.12.2021 22:14:21 Gelesen: 2030# 24 @  
@ bayern klassisch [#23]

Hallo Ralph,

ein super Stück welches Du hier zeigst, mehr geht wirklich nicht.

Gruß Rainer
 
bayern klassisch Am: 17.12.2021 22:33:43 Gelesen: 2029# 25 @  
@ Gernesammler [#24]

Hallo Rainer,

danke! Vlt. kommt es 2022 in eine nordöstlich von Hessen gelegene Sammlung. :-)

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Gernesammler Am: 27.12.2021 16:04:33 Gelesen: 1937# 26 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Ganzsachen Postkarte P38/06x zu 5 Pfennig, jetzt mit Wappen 4 vom 7.12.1893 aus Godramstein an die Firma Lange & Lampe in Vegesack bei Bremen spediert.

Gestempelt wurde mit Einkreisstempel Godramstein (Helbig 30a, Handbuch Nr.3), auf der Rückseite in Rötel die Bestätigung der Karte "offeriert 9/12.93.

"Die erste Erwähnung Godramsteins erfolgte anlässlich einer Schenkung an das Kloster Lorsch im Jahr 766 als „Godmarstaine“ in einer Urkunde des Lorscher Codex.

Von 1798 bis 1814, als die Pfalz Teil der Französischen Republik (bis 1804) und anschließend Teil des Napoleonischen Kaiserreichs war, war Godramstein in den Kanton Annweiler eingegliedert und unterstand der Mairie Siebeldingen. 1815 hatte die Gemeinde insgesamt 1281 Einwohner. Im selben Jahr wurde der Ort Österreich zugeschlagen. Bereits ein Jahr später wechselte der Ort wie die gesamte Pfalz in das Königreich Bayern. 1817 wechselte die Gemeinde in den Kanton Landau".

Gruß Rainer


 
Gernesammler Am: 29.12.2021 20:17:28 Gelesen: 1920# 27 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Ganzsachen Brief K 2 zu 10 Pfennig (Große Wertziffer auf Rautenuntergrund) mit dreiteiliger Schreibfläche vom 23.4.1903 von Herrn R.Scheibenguber an die Direktion der Kunstakademie in München, dort wurde der Brief mit der Anfrage des Herrn Scheibenguber und dem Hinweis "zur gefälligen Erledigung" dem Direkor der Kunstakademie persönlich vorgelegt, die dieser dann am 25.4.1903 ablehnte.

Im Brief geht es um das Erbe des Absenders indem ein Bild des Malers Moritz von Schwind [1] dem heiligen Ägidius angeboten wurde, dies aber wie oben erwähnt abgelehnt wird.

Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Landshut in Ndb 1 Altstadt (Helbig 30b Nr.26) auf der Rückseite zur Ankunft in München am 23.4.03 der Zweikreisstempel München 2.B PB (Helbig 37c, Briefpostbestellung) und am 24.4.03 zur Ausgabe der Zweikreisstempel von München 31 b (Helbig 37c Nr.7), der Briefträger schlug noch seinen kleinen Einkreisstempel Ag.56. ab.

Gruß Rainer



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Moritz_von_Schwind
 
Gernesammler Am: 05.01.2022 20:04:39 Gelesen: 1887# 28 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Ganzsachen Postkarte P 43/03 zu 3 Pfennig (Rautenschraffierung) mit Zusatzfrankatur von einer Bayern Nr.60 zu 3 Pfennig, weil wahrscheinlich gerade keine 2 Pfennigmarke zur Hand war, somit leicht überfrankiert.

Die Postkarte wurde am 18.3.1901 in Bayreuth geschrieben und abgeschickt an Frau Anna Münch in Gera die dort als Konzertsängerin weilte, am 19.3.1901 kam die Karte zur Ausgabe.

Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Bayreuth 2. (Helbig 30b, Handbuch Nr.14) sowie zur Ausgabe mit dem Einkreisstegstempel mit Segmenten von Gera Reuss *b.

Gruß Rainer


 
volkimal Am: 23.01.2022 11:51:00 Gelesen: 1726# 29 @  
Hallo zusammen,

eine bayerische Postkarte mit Aufgabe- und Ankunftsstempel:





Die Karte wurde am 9. August in Landshut aufgegeben und kam einen Tag später in Reichenhall an. Leider fehlt in beiden Stempeln die Jahreszahl.

Auch der Text der Karte ist nicht datiert. Die Handschrift ist sehr schwer zu entziffern, aber sie enthält ein Datum. Etwa in der Mitte steht "wurden Ihnen schon ??? 4. April ?? gutgeschrieben". Die beiden Zeichen hinter 4. April kann ich nicht lesen. Sie sehen aber nicht nach einer Jahreszahl aus.

Man kann also nur anhand der Karte die Jahreszahl in etwa feststellen. Es handelt sich um die Postkarte "P 8 II", herausgegeben am 1. Januar 1876. Im Jahr 1878 änderte sich die Farbe des Wertstempels von grün nach violett. Die Pfennig-Marken war allerdings bis 1912 gültig, damit vermutlich auch die Postkarten. 1883 gab es dann ein neues Wertzeichen (große Wertziffer auf Rauten).

Ich vermute, dass die Karte zwischen 1876 und 1880 geschrieben wurde. Später ist diese Postkarte wohl nur noch vereinzelt vorgekommen. Alle Karten mit dem grünen Wertstempel aus meiner Sammlung stammen aus der Zeit bis 1879. Vielleicht weiß einer von euch etwas zur Verwendungszeit der beiden Stempel. Beim Stempel aus Landshut sind Tag und Monat in einer Zeile. Bei den meisten Stempeln stehen Tag und Monat in zwei Zeilen.

Viele Grüße
Volkmar
 
bayern klassisch Am: 23.01.2022 13:42:16 Gelesen: 1716# 30 @  
@ volkimal [#29]

Hallo Volkmar,

Sauklaue - aber eine Jahresangabe kann ich beim besten Willen nicht finden - ich denke auch an eine Versendung Anfang der 1880er Jahre.

Zu den Stmepeln der bayerischen Pfennigzeit hat die ARGE Bayern klassisch, der beizutreten ich nur jedem Sammler raten kann, dank Dr. Joachim Helbig alle 4 Bände seines Stempelkatalogs online gestellt [1]. Hier der Link dazu. Bitte aber nur selbst nutzen und nicht die Inhalte ausdrucken und dann als Buch verkaufen, das sieht Achim nicht gerne und ist leider auch schon vorgekommen. Man kann sich die Arbeit dazu eh kaum vorstellen und echte Sammler treten einem anderen nicht in die Kniekehle.

Liebe Grüsse,
Ralph

[1] https://www.bayern-arge.de/handb%C3%BCcher/handbuch-dr-helbig/
 
volkimal Am: 23.01.2022 14:24:56 Gelesen: 1706# 31 @  
@ bayern klassisch [#30]

Hallo Ralph,

ein super Link - vielen Dank! Den Link kannte ich noch nicht.

Damit ist klar, dass die Karte aus dem Jahr 1877 stammt. Den Landshuter Stempel gibt es nur 1877, der Reichenhaller kommt 1876/77 vor.
Auch nett ist, dass der Landshuter Stempel eine sehr gute Bewertung hat.

Viele Grüße
Volkmar
 
Gernesammler Am: 23.01.2022 15:05:12 Gelesen: 1699# 32 @  
@ volkimal [#29]

Hallo Volkmar,

Im Stempelhandbuch von Herrn Helbig ist der Einkreisstempel von Landshut der Stempeltyp 29, dieser wurde nur 1877 verwendet, der Einkreisstempel von Reichenhall ist der Stempeltyp 20a im Winkler, hier liegt die Verwendungszeit 1875-79.

Hoffe das hilft weiter.

Gruß Rainer
 
Gernesammler Am: 07.02.2022 12:28:20 Gelesen: 1530# 33 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Ganzsachen Dienstpostkarte DP 1/03 zu 7 1/2 Pfennig mit Zusatzfrankatur einer Bayern Nr.D 25 zu ebenfalls 7 1/2 Pfennig, spediert in der Portoperiode 4 (1.10.1919-5.5.1920) von Herrn Bauer aus Windsheim an das Pfarramt in Burgbernheim.

Das Franko von 15 Pfennig war für Postkarten im Fernverkehr, gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Windsheim (Helbig Typ 36, a *) verwendet 1916-1920, sowie in lila das Dienstsiegel vom Decanat Windsheim.

Gruß Rainer


 
bayern klassisch Am: 07.02.2022 12:47:31 Gelesen: 1527# 34 @  
@ Gernesammler [#33]

Hallo Rainer,

schöne Karte mit "besonderer Mitteilung" wie ich finde:

"Der Kollege Emmersleben ist heute heimgegangen; die Beerdigung findet am Freitag 1/2 2 Uhr in Krautostheim statt (Ornat). Bauer Unterschrift.

Es wurde wohl das Ableben eines Kollegen gemeldet, offen per Postkarte - tja, die Welt hatte sich dramatisch geändert damals.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Gernesammler Am: 11.02.2022 12:17:37 Gelesen: 1464# 35 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Ganzsachen Postkarte P 7/II (ö) zu 3 Pfennig in hellgrün vom 30.1.1882 von Herrn Herrmann Schellhorn welcher die Karte aus Karlsruhe in Baden an Max Müller in Deggendorf an der Donau spedieren ließ.

Gestempelt wurde hier mit Einkreisstempel von Karlsruhe *d, somit im Deutschen Reich von der Post abgefertigt und anstandslos nach Bayern Deggendorf weitergeleitet obwohl das bayrische Franko nicht gültig war, es hätte ein Nachporto erhoben werden müssen und auch die Bayrische Post hat bei Eingang nichts bemerkt oder wollte es nicht bemerken.

Auf der Rückseite gedrucktes Reise Avis der Korbwaren Manufactur Hermann Schellhorn aus Kronach in Bayern der hier seinen Vertreter Hern Oberle ankündigt.

Gruß Rainer


 
bayern klassisch Am: 11.02.2022 13:09:58 Gelesen: 1460# 36 @  
@ Gernesammler [#35]

Hallo Rainer,

wunderschön und extrem selten - es gibt (derzeit) 2 gleiche Karten (Absender, Empfänger, Aufgabeort), die auch nicht taxiert wurden, warum auch immer. Hier hat jeder Fehler begangen, bis auf den Empfänger, der sie für uns Sammler heute schön aufgehoben. Es gibt halt Stücke, die sind nicht erklärbar und es ist gut, dass es sie gibt, jedenfalls wenn sie so schön und frisch daher kommen.

Danke fürs Zeigen und schönes WE,
Ralph
 
Gernesammler Am: 20.02.2022 14:58:33 Gelesen: 1319# 37 @  
Hallo Sammlerfreunde,

möchte heute alle 4 Ganzsachen Postkarten der P91 mit Wertstempel "blühender Baum" zu 5 Pfennig, Ausgabedatum 10.3.1911 zeigen, unterschieden werden die in den Typen I und 2 nur in den Abmaßen 142x92 und 140x90. Typ I wurde im Buchdruck und Typ II im Steindruck hergestellt.

Die ersten beiden sind die Ganzsachen Postkarten P 91 I/01 und II/01, Abbildung Medaillon flankiert von 2 Frauen und 1911, beide Karten wurden am 12.3.1911 in Hof/saale und Lichtenfels gefälligkeitsgestempelt.



die beiden nächsten Ganzsachen Postkarten sind die P 91 I/02 und P 91 II/02, Abbildung Prunkkutsche und 1821-1911.

Die P91 I/02 wurde am 15.3.1911 von Augsburg nach Cottbus spediert und wurde gestempelt mit Zweikreisstempel Augsburg B.P. a2 (Hebig 37c)

Die P91 II/02 wurde am 10.3.1911 (Ersttag) von Schrobenhausen nach Innsbruck spediert, gestempelt mit Einkreisstempel von Schrobenhausen (Helbig 30b).



Gruß Rainer
 
Gernesammler Am: 29.05.2022 18:42:03 Gelesen: 543# 38 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Ganzsachen Postkarte P51/03 zu 10 Pfennig (Rautenschraffierung) vom 21.9.1902 aus Speyer an die Schwestern KY in Rümelingen (Luxemburg), dort kam die Karte am nächsten Tag zur Ausgabe.

Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von Speyer (Helbig 30b) sowie zur Ankunft Zweikreisstempel von Rümelingen.

Gruß Rainer


 
bayern klassisch Am: 30.05.2022 09:26:03 Gelesen: 516# 39 @  
@ Gernesammler [#38]

Hallo Rainer,

Glückwunsch zu dieser seltenen Destination - schon merkwürdig, dass es Schwestern K. J. gab, die in Luxemburg residierten, der Absender aus Speyer in der Pfalz aber mit seiner Karte ankündigte, dass er postlagernd ein Paket nach Oettingen (Schwaben, Bayern) geschickt hätte, das die Schwestern dort abholen sollten. Alles etwas verwirrend.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Ulli D. Am: 30.05.2022 09:35:19 Gelesen: 513# 40 @  
Hallo Ralph,

ich denke, dass in der Karte von der luxemburgischen Gemeinde OETRANGE (dt. OETRINGEN [1], ehemals OETHRINGEN geschrieben) die Rede ist.

Herzliche Grüße

Ulli

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Oetringen
 
bayern klassisch Am: 30.05.2022 09:39:05 Gelesen: 510# 41 @  
@ Ulli D. [#40]

Hallo Ulli,

vielen Dank - das macht natürlich ca. 5000% mehr Sinn, als das schwäbisch-bayerische Oettingen, das ich nur kannte. Vielen Dank fürs Mitlesen und Mitdenken - hätte nicht gedacht, dass es einen Ort dort gibt, der so lautet, aber überprüfen ist besser als denken, das weiß ich jetzt dank dir. :-)

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Gernesammler Am: 02.06.2022 11:17:49 Gelesen: 423# 42 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Ganzsachen Postkarte P74/04 (3 Pfennig braun/2 Pfennig grau) vom 30.9.1906 aus München an Kurt Röthig in Leipzig, einen Ankunftsstempel gibt es nicht.

Die 5 Pfennig auf der Postkarte waren das Franko für den Fernverkehr, gestempelt wurde mit Zweikreisstempel von München 23 c (Helbig 37c) verwendet von 1902-1920.

Gruß Rainer


 
bayern klassisch Am: 02.06.2022 11:43:02 Gelesen: 420# 43 @  
@ Gernesammler [#42]

Hallo Rainer,

der Absender schrieb, dass er dem Empfänger endlich die "berühmte Karte" jetzt schicken konnte, weil diese Postkarten damals wohl nicht so leicht verfügbar waren wie heute. Wie sich die Zeiten ändern! Aber Post von Sammlern für Sammler ist immer interessant, zeigt sie doch oft auf, was damals gesucht war und was weniger.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Gernesammler Am: 21.06.2022 19:55:50 Gelesen: 124# 44 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Ganzsachen Postkarte P37/03w mit Rautenschraffierung, Werteindruck 3 Pfennig braun.

Die Postkarte wurde Innerorts in München spediert am 28.11.1893 an Herrn Johann Brunner und wird wohl am gleichen Tag zur Ausgabe gekommen sein.

Gestempelt wurde mit Einkreisstempel von München III (Helbig 30b) verwendet 1890-95 sowie dem Briefträgerstempel Nr.281.

Gruß Rainer


 
bayern klassisch Am: 21.06.2022 20:11:40 Gelesen: 119# 45 @  
@ Gernesammler [#44]

Hallo Rainer,

in Anbetracht der Tatsache, dass die schöne Karte am Vormittag auf der Post war und damals, glaube ich, mindestens 6 Zustellungen am Tag in München erfolgten, ist sie ganz sicher innerhalb kürzester Zeit dort zugestellt worden. Den Service von damals kann man heute leider nur noch als Sammler genießen - im richtigen Leben wird heute ja nur noch an 5 Tagen der Woche die Post ausgetragen, dann auch nur einmal am Tag und oft nicht mal das.

Liebe Grüsse,
Ralph
 

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