Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: Neue Briefmarkensoftware PERFOMaster4000
Das Thema hat 36 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1   2  oder alle Beiträge zeigen
 
bovi11 Am: 08.06.2021 18:45:39 Gelesen: 2238# 12 @  
@ buxsoft [#11]

Hallo Hermann,

danke für den Hinweis - das werde ich dann morgen mal prüfen. Den Canon-Scanner benutze ich als Arbeitsplatzscanner meist für Dokumente.

Bei der 3000er-Version hatte ich das Problem allerdings nicht.

Viele Grüße

Dieter
 
buxsoft Am: 08.06.2021 18:55:10 Gelesen: 2233# 13 @  
@ opti53 [#10]

Hallo Thomas,

die Anzahl der Farben ist nicht begrenzt. Der Fehlermeldung "Division durch Null" möchte ich natürlich nachgehen. Dazu benötige ich aber detaillierte Informationen, auch über deine Rechnerkonfiguration, sowie log-Dateien von PERFOMaster4000. Wenn du mich bei der Fehlersuche unterstützen möchtest, dann kontaktiere mich doch bitte direkt [1]

Gruß
Hermann

[1] support@buxsoft.com
 
buxsoft Am: 11.06.2021 16:20:29 Gelesen: 2138# 14 @  
@ brunoh [#4]

Hallo Bruno,

ich habe mir das Scannen des Farbenführers nochmals angesehen. Eine Auflösung von 300 dpi reicht vollkommen aus! Hierdurch wird der Scan schneller, die gescannte Seite übersichtlicher und das Ergebnis ist absolut in Ordnung.

Gruß
Hermann
 
brunoh Am: 11.06.2021 17:55:43 Gelesen: 2104# 15 @  
@ buxsoft [#14]

Hallo Hermann,

vielen Dank, dann kann ich ja loslegen.

Gruß
Bruno
 
Fridolino Am: 13.06.2021 18:50:10 Gelesen: 1980# 16 @  
Ich habe mir das Programm heute installiert und bin fürs erste begeistert.

Nun wird erst mal die Michel-Farbtafel eingescannt.

Wen ich damit fertig bin, werde ich mich mal an einem kleinen Programm versuchen, welches die in der Farbtafel fehlenden Zwischenfarben berechnet und zu den eingescannten Farben hinzufügt.

Gruß
Fridolino
 
opti53 Am: 15.06.2021 16:21:58 Gelesen: 1900# 17 @  
Hallo,

ich habe jetzt den kompletten Michel-Farbenführer (37. Auflage) als Farbtabelle hinterlegt. Es ist sehr beeindruckend, wie man mit PERFOMaster 4000 eine Marke scannen kann. Ich muss nicht mehr mit meiner Scannersoftware eine Datei erzeugen, die ich dann in das Programm einlesen muss, sondern kann alles vom Programm aus tun. Auch eine Nachbearbeitung des Scans mit Ausschneiden und Aufrichten ist nicht mehr erforderlich. Alles wird automatisch gemacht. Dann aktiviert man die Farberkennung und markiert eine Fläche, die gemessen werden soll. Das Ergebnis wird einem nicht als RGB-Code oder etwas Ähnlichem präsentiert, sondern mit den Farben der hinterlegten Farbtabelle verglichen und die nächst zutreffende angezeigt. Wenn einem das nicht reicht, kann man eine Liste weiterer Farben anzeigen lassen. Dabei wird jeweils ein Abstand zur hinterlegten Farbe angezeigt.

Wenn man den Farbenführer komplett einarbeitet (ohne Rollenenden-Farben) kommt man auf eine Liste von 570 Positionen. Das ist erst einmal ein gutes Stück Arbeit, die einem das Programm nicht abnehmen kann, da ja die jeweiligen Konfigurationen mit den Scannern individuell sind.

Sicher sind auch Farben dabei, die so gut wie nie in der Realität vorkommen. Wenn man sich traut, könnte man die Liste verkürzen.

Das Programm tut also alles denkbare, um den Philatelisten zu unterstützen. Dadurch ist aber nicht zwangsweise gewährleistet, dass bei farbgeprüften Marken immer die Farben herauskommen, die dem Prüfergebnis entsprechen sollten. Ich vermute dabei sehr stark, dass es am Farbenführer liegt. Ich weiß auch nicht, ob die dort gedruckten Farben über beliebige Zeiträume farbstabil sind. Vielleicht haben sich manche Farben über die Zeit verändert, und andere nicht. Auch sind die Farbnuancen mitunter sehr gering. Und welche Auflage des Farbenführers hatte der Prüfer?

Ich habe bei den Kontrollratsserien einige geprüfte Stücke gemessen und kam überwiegend zu anderen Ergebnissen. Dabei muss man sowieso die Farben ausklammern, die sich fast nur unter UV-Licht unterscheiden lassen (wie z.B. die rote 12er).

Wenn also der Farbenführer nicht immer zu den Prüfergebnissen passt, kann man zumindest eines mit dem Programm hervorragend tun: Man nimmt die Farbe einer geprüften Marke als Referenz und bestimmt andere Marken im Verhältnis dazu. Auch das habe ich probiert, und es funktioniert hervorragend. Dumm nur, wenn man das besonders teure Stück noch nicht im geprüften Zustand hat, und deshalb durch den Vergleich mit dem Farbenführer auch nicht feststellen kann.

Viele Grüße

Thomas
 
opti53 Am: 24.06.2021 13:19:32 Gelesen: 1765# 18 @  
Hallo,

ich habe jetzt mal die 20er von der Kontrollratsserie 1 (924) durchgeprüft, da ich von den Farbvarianten b und c jeweils ein geprüftes Stück habe. Meine auf reiner Betrachtung basierenden bisherigen Farbzuordnungen konnte ich durch prgrammunterstützten Vergleich mit den geprüften Stücken hervorragend bestätigen. Bei den Marken, die nicht b (cyanblau) oder c (schwärzlichcyanblau) waren, konnte ich eine d-Variante (grauultramarin) nicht eindeutig ausmachen. Nur in Einzelfällen wurde mir auch lebhaftgrauultramarin angezeigt.

Nun hatte es mich gereizt, auch mal die Farbe der 20er im Block 12 A/B zu bestimmen. Ich war nicht überrascht festzustellen, dass es sich ziemlich eindeutig um cyanblau handelt. Im Michel steht hier etwas von hellblau, was ziemlicher Unsinn ist. Denn hellblau wäre eine gänzlich andere Farbe, und man müsste die Blockmarken dann sehr deutlich von den anderen unterscheiden können, was aber nicht der Fall ist.

Viele Grüße

Thomas
 
opti53 Am: 30.06.2021 14:49:17 Gelesen: 1657# 19 @  
Hallo,

bezüglich der Farbbezeichnung der 20er aus Block 12 A/B hatte ich jetzt die ArGe Kontrollrat kontaktiert und mit Herrn Bernhöft gesprochen. Er sah keine Möglichkeit, durch Einspruch von der ArGe die Farbbezeichnung im Michel ändern zu lassen.

Deswegen habe ich nun die Michel-Redaktion kontaktiert.

Ich bin halt der Meinung, dass gleiche Farben auch gleich bezeichnet werden sollten. Da die Blocks mit einer Auflage von je 200.000 Stück ja offensichtlich nicht in Farbvarianten existieren, hat man aber schöne Vergleichstücke zur Hand. Es bleibt noch die genaue Farbe der 24er und der 40er im Block zu bestimmen, deren Farben im Michel auch sehr allgemein angegeben sind.

Viele Grüße

Thomas
 
opti53 Am: 04.07.2021 17:56:03 Gelesen: 1502# 20 @  
Hallo,

nun habe ich mich an Reihenmessungen versucht. Dazu habe ich einige Exemplare der 24er Kontrollratsserie II (951) untersucht. Als Farbreferenz stehen mir die Farben aus dem Michel-Farbenführer und eine geprüfte 925c (dunkelbraunorange) zur Verfügung. Das letztere ist insofern interessant, als die 951a auch in diesem Farbton vorkommt.

Das Programm PERFOMaster4000 zeichnet sich ja dadurch aus, dass jeweils der Farbabstand zu den gefundenen Referenzfarben angezeigt wird. Das ermöglicht eine Sortierung nach Referenzfarbe und nach Farbabstand.

Es waren jetzt durchaus einige Exemplare dabei, die in der Farbe meiner 925c ähnlich waren. Es wurden aber auch 5 andere Farben aus dem Farbenführer genannt. Am häufigsten dabei: lebhaftbraunorange. Überraschend war für mich, dass manche Marken mit gleichem oder ähnlichem Farbabstand zur Referenzfarbe durchaus optisch unterschiedlich wirken. Das erklärt sich wohl dadurch, dass der Abstand zur Referenzfarbe in unterschiedliche Richtungen im Farbraum gehen kann. Ich hätte jedoch nicht gedacht, dass man das so deutlich sieht.

Da alles ausser der a-Farbe bei der 951 ja ziemlich teuer ist, und ich auch kein diesbezüglich geprüftes Stück habe, kann ich aus den Messergebnissen leider nicht schliessen, dass ein besseres Stück dabei ist. Es kann schließlich noch alles Abweichende unter die Rubrik "Töne" fallen. Und der Farbenführer kann als absolute Farbreferenz auch nicht dienen. Ich habe noch keine wirklich exakte Übereinstimmung gefunden.

Viele Grüße

Thomas
 
Fridolino Am: 07.07.2021 19:10:41 Gelesen: 1363# 21 @  
@ opti53 [#20]

Und der Farbenführer kann als absolute Farbreferenz auch nicht dienen.

Mit den Farbenführern ist es wie mit den Wahlen von Politikern: Mann kann immer nur versuchen, sich für das kleinste Übel zu entscheiden.

Wobei bei den Farbenführern die Auswahl wesentlich kleiner ist, insbesondere wenn man den Michel-Katalog verwendet. ;-)

Ich habe meinen Michel-Farbenführer (37. Auflage) nun auch komplett eingescannt, und finde mein subjektives Empfinden der Minderwertigkeit nun auch objektiv bestätigt.

Es gibt 2 Hauptprobleme damit:

1. Die Druckerei hat es nicht hinbekommen, eine Farbe gleichmäßig im Quadrat zu verteilen. Da kann man dann beim Einscannen mit PERFOMaster4000 zwar immer noch versuchen, die wahrscheinlichste Farbe auszuwählen. Das habe ich auch sehr sorgfältig gemacht, aber wenn ich nun zum Beispiel das fleckige Feld mit schwärzlichmagenta mit der Software untersuche, komme ich auf wenigstens 6 verschiedene Farben, je nachdem wo ich hinklicke:



- schwärzlichmagenta
- lilakarmin
- karminbraun
- schwärzlichrötlichkarmin
- schwärzlichbraunrot
- lebhaftbraunkarmin

Nun, Qualität ist für mich etwas anderes.

Das zweite Problem besteht in meinem Exemplar darin, dass verschiedene Farben in einer Helligkeitsreihe gedruckt wurden.

Fast einwandfrei funktioniert das Ganze bei grau, der einzigen Farbe, von der in den 570 Abbildungen alle 11 Helligkeitswerte enthalten sind:



Die 3 Kurven für rot, blau und grün müssten eigentlich Geraden sein, aber die Abweichung hält sich in Grenzen.

Zm Beispiel bei Rot hingegen ist beim Farbton lebhaftrot eindeutig zu viel grün enthalten, dadurch wird die Farbe zu sehr ins Gelbe verfälscht:



Ich überlege nun, ob ich solche offensichtlich falsch gedruckte Farbtöne wie z.B. lebhaftrot nicht lieber korrigieren sollte.

Viele Grüße
Fridolino
 
opti53 Am: 07.07.2021 19:49:40 Gelesen: 1353# 22 @  
Hallo Fridolino,

so wie bei Dir sehen einige Farbplättchen bei mir auch aus. Im Prinzip muss man die Farbe nehmen, die dem Loch in der Mitte am nächsten ist. Denn das Prüfen soll ja so gehen, dass man die Marke unter das Loch legt.

Wie mir Herr Bernhöft im Gespräch sagte, sind auch manche Drucke so schlecht ausgefallen, dass man Streifen darüberkleben musste. So etwas habe ich auch in meinem Exemplar.

Deine Darstellung der Farbreihen finde ich sehr schön. Auch sie zeigen die Problemastik gut auf. Nun muss man Michel zugestehen, dass die Erfindung der Farbtafel doch zu einer Zeit stattfand, als man noch nicht die technischen Möglichkeiten von heute hatte.

Wofür ich bisher noch keinen klaren Beweis habe, ist, ob die Scanner wirklich so unterschiedliche Ergebnisse liefern. Wenn das nämlich nicht der Fall wäre, könnte man sich an zentral erzeugten Farbreferenzlisten orientieren, bzw. man könnte einfach die RGB-Werte von Referenzfarben kommunizieren.

Viele Grüße

Thomas
 
Fridolino Am: 07.07.2021 20:09:34 Gelesen: 1346# 23 @  
@ opti53 [#22]

Hallo Thomas,

Wofür ich bisher noch keinen klaren Beweis habe, ist, ob die Scanner wirklich so unterschiedliche Ergebnisse liefern.

dazu müsste man verschiedene Dateien colortable.config mit den 570 Farbtönen vergleichen.

Erst mal will ich eine Webseite machen, wo jeder seine colortable.config hochladen und sich die Farbreihen mit den Kurven ansehen kann.

Die wird vermutlich nächste Woche fertig.

Viele Grüße
Fridolino
 
opti53 Am: 08.07.2021 14:35:40 Gelesen: 1284# 24 @  
Hallo,

ich habe jetzt auch die Erfahrung gemacht, dass das Programm manchmal auch keine passende Farben finden kann. Das liegt einerseits an der hinterlegten Farbtabelle und andererseits an der Bandbreite in der Auswertung.

Nun gibt es dankenswerterweise ein weiteres in diesem Forum vorgestelltes Programm, mit dem man eine genauere Analyse durchführen kann [1].

Ich habe solch einen Problemfall nun mit dem anderen Programm weiter untersucht:



Man muss dazu wissen, dass der gleiche Michel-Farbenführer hier als Tabelle hinterlegt ist. Die "Zielfarbe" dunkelbraunorange findet sich in der Aufstellung der Häufigkeit an zweiter Stelle, an erster Position (also mit der größten Häufigkeit) ist braunocker. Damit wird der Unterschied zwischen beiden Analysemethoden sehr schön gezeigt. Während man bei PERFOMaster einen Pixelhaufen auswählt, wird bei PhilaColorCheck die Häufigkeit aller Pixel ausgewertet. Obwohl ich bei der Auswahl der Pixelhaufen darauf geachtet habe, kein schwarz (vom Stempel) oder weiß (vom Hintergrund) zu erwischen, war die Zusammensetzung an manchen Stellen so, dass PERFOMaster mir "keine passende Farbe gefunden" ausgab.

Was bedeutet das nun für die Zuordnung zu einer Farbe, wie sie der Prüfer vornehmen würde? Antwort: Ich weiss es nicht. Denn der Prüfer urteilt (soweit mir bekannt) mit dem Betrachten und Vergleichen der ganzen Marke ohne technische Hilfsmittel. Tatsächlich führt das häufige Auftreten von Pixeln in braunocker zu einem deutlichen mehr braunen Gesamteindruck.

Eines kann man mit der Unterstützung durch die beiden Programme auf jeden Fall machen: Man kann die Marken besser Vorsortieren und man gewinnt eventuell auch neue Erkenntnisse.

Viele Grüße

Thomas

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=14272
 
Fridolino Am: 08.07.2021 19:43:18 Gelesen: 1238# 25 @  
@ opti53 [#24]

"Das liegt einerseits an der hinterlegten Farbtabelle und andererseits an der Bandbreite in der Auswertung."

Ich sage mal es liegt nur an der hinterlegten Farbtabelle.

Es gibt ja feste Definitionen des Farbabstandes [1], und daran hält sich PERFOMaster4000. Es macht keinen Sinn, einfach eine andere Farbe anzugeben, nur weil in der Tabelle die Farbe der Marke fehlt.

Viele Grüße
Fridolino

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Delta_E#Bewertung_von_%CE%94E
 
opti53 Am: 08.07.2021 20:38:44 Gelesen: 1200# 26 @  
Hallo Fridolino,

Du hast schon recht, wenn man ein Delta E von 5 als andere Farbe werten muss, so wie es in Deinem Link von Wikipedia steht. Das würde aber bedeuten, dass der Farbenführer von Michel das berücksichtigen müsste, was er selbstverständlich nicht tut.

Ich habe jetzt auch feststellen können, dass die Scanner unterschiedlich sind. Dazu habe ich den PERFOMaster4000 auf einem anderen PC mit einem etwas anderen daran angeschlossenen Scanner-Modell installiert, und die colortable.config vom ersten PC dort installiert. Mit dem identischen Farbenführer auf dem zweiten Scanner bringt mir das Programm nun "falsche" Farbbezeichnungen.

Beide Scanner sind von Canon.

Viele Grüße

Thomas
 
Fridolino Am: 09.07.2021 11:28:46 Gelesen: 1136# 27 @  
@ Fridolino [#23]

Erst mal will ich eine Webseite machen, wo jeder seine colortable.config hochladen und sich die Farbreihen mit den Kurven ansehen kann.

Das sollte nun funktionieren, viel Spaß beim Ausprobieren [1].

Viele Grüße
Fridolino

[1] https://philafreu.de/farbbestimmungen
 
opti53 Am: 09.07.2021 17:37:38 Gelesen: 1083# 28 @  
Hallo Fridolino,

Deine Seite zum Hochladen ist super. Die grafischen Darstellungen sind sehr interessant. Sehe ich es richtig, dass die Kurven eigentlich ohne Knicke verlaufen müssten? Wenn das so ist könnte man ja nachkorrigieren. Dann hat man zwar gute Abstufungen, aber würde es helfen, die Farben der Marken besser bestimmen zu können?

Sammelst Du jetzt auch die hochgeladenen Daten? Wenn ja, sollte man noch eingeben können, welcher Scanner und welche Auflage des Farbenführers verwendet wurde. Wenn dann ein paar Leute mitmachen, könnte man vielleicht Unterschiede zwischen den Scannern und Unterschiede zwischen verschiedenen Auflagen des Farbenführers herausfinden.

Viele Grüße

Thomas
 
Fridolino Am: 09.07.2021 18:08:18 Gelesen: 1073# 29 @  
Hallo Thomas,

Sehe ich es richtig, dass die Kurven eigentlich ohne Knicke verlaufen müssten?

Grau müsste eigentlich eine Gerade sein.

Wenn man extrapoliert, ist für jede Farbe der hellste Farbton weiß und der dunkelste ist schwarz.

Also müssten dann für alle Farben Anfangs- und Endpunkt gleich sein.

Der L*a*b*-Farbraum (in dem die Farbtabelle abgespeichert ist), bildet ja (vereinfacht ausgedrückt) die Farben auf einer Kugel ab [1].

Weiß ist sozusagen der Nordpol und schwarz der Südpol. Grau ist die "Erdachse".
In RGB umgerechnet (weil man sich darunter eher etwas vorstellen kann) müsste also jeder komplette Farbverlauf stetige Kurven enthalten. Sprünge (ein Wert ist größer bzw. kleiner als beide Nachbarwerte) dürfte es nicht geben.

Ich hatte in der Grafik erst noch die L*a*b*-Werte mit drin, aber das erschien mir dann zu verwirrend.

... eingeben können, welcher Scanner und welche Auflage des Farbenführers verwendet wurde

Das ist eine gute Idee, werde ich hinzufügen, komme aber erst nächste Woche dazu.

Viele Grüße
Fridolino

[1] https://www.kennerblick.net/cielab.html
 
Fridolino Am: 12.07.2021 07:53:30 Gelesen: 972# 30 @  
Wie von Thomas vorgeschlagen, kann man nun weitere Informationen zur eingescannnten Farbtafel zur Verfügung stellen [1].

Viele Grüße
Fridolino

[1] https://philafreu.de/farbbestimmungen
 
opti53 Am: 12.07.2021 18:52:44 Gelesen: 976# 31 @  
Hallo,

für alle, die es vielleicht noch nicht gemerkt haben: Es gibt ein weiteres Programm, dass bei der Farbbestimmung hilfreich ist. Denn PERFOMaster 4000 wurde um das Thema Farben erweitert. Bei PERFOMaster werden die Farben in einem markierten Bereich durch Mittelwertbildung bestimmt. Das kann schon hinreichend sein, wenn der Farbauftrag einigermaßen gleichmäßig ist. Wenn man dann aber unterschiedliche Ergebnisse an verschiedenen Stellen der Marke feststellt, ist es sinnvoll, Phila Color Check zur vertieften Analyse zu benutzen. Beide Programme zusammen bieten nun vielfältige Möglichkeiten der Briefmarkenuntersuchung.

Auch bei PERFOMaster 4000 muss man eine Farbtabelle hinterlegen. Wenn Scanner und Vorlage identisch sind, ist die Vergleichbarkeit zwischen beiden Programmen automatisch gegeben.

Es ist wirklich großartig, welche Hilfsmittel von Sammlern für Sammler geschaffen werden.

Viele Grüße

Thomas

https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=15889&CP=0&F=1

[Redaktionell verschoben aus dem Thema "Briefmarken Software: Phila Color Check zur Bestimmung von Briefmarken"]
 
opti53 Am: 13.07.2021 19:53:50 Gelesen: 855# 32 @  
Hallo Richard,

diese Verschiebung meines Beitrages war jetzt leider nicht so zielführend. Ich wollte die "Phila Color Check"-Gemeinde auf das neue Programm aufmerksam machen. Das gelingt jetzt so nicht mehr. Schade.

Viele Grüße

Thomas
 
opti53 Am: 14.07.2021 18:10:26 Gelesen: 757# 33 @  
Hallo,

von Hermann (Bux) habe ich noch ein paar Hinweise bekommen, warum Scanner unterschiedliche Farbergebnisse produzieren. Eine ganz gute Beschreibung findet man in [1].

Unterschiedliche Scanner (möglicherweise sogar gleichartige Modelle) erzeugen unterschiedliche RGB-Werte bei der gleichen Vorlage. Das Messergebnis ist also durchaus nicht so sicher, wie man zunächst hätte glauben wollen. Es gibt zwar Kalibrierungsmöglichkeiten, die aber sehr teuer sind. Ich kann mir aber vorstellen, dass eine Kalibrierung gar nicht unbedingt nötig ist, wenn man zwei Farben miteinander vergleicht. Wenn dabei die Farbverschiebung des individuellen Scanners auch noch von der Farbe abhängig ist, so dass z.B. Blautöne anders verschoben werden als Rottöne, dann kann es vielleicht zu individuell anderen Delta E -Werten kommen. Wenn aber zwei Farben sehr nah beieinander liegen, dann werden sie es wohl auch sein.

Deswegen muss man eine Farbtabelle für seinen Scanner individuell anlegen. Da aber auch der Michel-Farbenführer keine absolut gültige Referenz darstellt, bekommt man die besten Ergebnisse beim Vergleichen mit farbgeprüften Marken. Wenn man dann Übereinstimmungen findet, kann man die zur Prüfung geben.

Viele Grüße

Thomas

[1] https://www.filmscanner.info/Scannerkalibrierung.html
 
Fridolino Am: 02.08.2021 09:57:29 Gelesen: 584# 34 @  
Man kann sich nun in [1] nicht nur den Verlauf der einzelnen Farben seiner eingescannnten Michel-Farbtafel ansehen, sondern man kann eventuell vorhandene offensichtliche Ausreisser auch selbst korrigieren und die korrigierte Version abspeichern.

Es sollte selbstverständlich sein, vor Verwendung der korrigierten Version eine Sicherheitskopie der ursprünglichen Datei colortable.config anzufertigen.

Viele Grüße
Fridolino

[1] https://philafreu.de/farbbestimmungen
 
Fridolino Am: 16.08.2021 09:37:40 Gelesen: 389# 35 @  
@ Fridolino [#34]

Es gab ein kleines Problem - bisher wurden keine Farbnamen mit Zahlen akzeptiert.

Wenn jemand also den Michel-Farbcode hiner den Namen geschrieben hatte, wurden die Zeilen in [1] nicht eingelesen.

Das habe ich nun geändert.

Viele Grüße
Fridolino

[1] https://philafreu.de/farbbestimmungen
 
Fridolino Am: 18.08.2021 16:28:48 Gelesen: 278# 36 @  
@ Fridolino [#16]

Am 13.6. schrieb ich:

Wen ich damit fertig bin, werde ich mich mal an einem kleinen Programm versuchen, welches die in der Farbtafel fehlenden Zwischenfarben berechnet und zu den eingescannten Farben hinzufügt.

Nun habe ich fertig. :-)

In [1] besteht nun die Möglichkeit, offensichtliche Ausreisser zu korrigieren und dann die bearbeitete Datei wieder herunterzuladen oder in der bearbeiteten Datei Lücken in den Farbreihen durch Interpolation schließen zu lassen. Die Anzahl der Einträge in meiner colortable.config ist so von 570 auf 723 Farben angewachsen.

Falls jemand Probleme damit haben sollte, bitte melden.

Viele Grüße
Fridolino

[1] https://philafreu.de/farbbestimmungen
 

Das Thema hat 36 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1   2  oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.