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Thema: Absenderfreistempel – Abfolgen
Das Thema hat 67 Beiträge:
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bernhard Am: 14.04.2024 23:03:40 Gelesen: 9769# 43 @  
@ volkimal [#42]

Hallo Volkmar,

auf die Schnelle mal 2 Belege, welche den Verwendungszeitraum des Berliner AFS von 1927-1935 ausweiten [1].



aus Katalog BERKHAUER Berliner Absenderfreistempel 1928-2008 (2008)

Viele Grüße
Bernhard

[1] https://www.philaseiten.de/beitrag/316395
 
Nordluchs Am: 19.09.2024 11:15:54 Gelesen: 8683# 44 @  
Hallo zusammen,

lange hat sich in dieser Rubrik nichts mehr getan. Daher ein wenig gesammelt.



Hamburg 26, Chemische Fabrik Promonta G.m.b.H
(FG-Archiv)



Promonta mit dem bekannten Lebertran Präparat „Sanostol“.
(FG–Archiv)



Aus meiner Ex- Sammlung: Die Absenderfreistempel nach dem 8.Mai 1945, HK aptiert.



Mit neuem Wertrahmen Deutsche Post vom 20.10.1949 (eigene Sammlung)



(24a) Hamburg 26, PROMONTA HAMBURG mit Firmenlogo vom 18.12.1961.

Ende 2003 wurde der Standort Hamburg nach mindestens 2 Besitzerwechsel endgültig geschlossen.

Viele Grüße
Hajo
 
Nordluchs Am: 28.09.2024 10:25:52 Gelesen: 8529# 45 @  
Hallo zusammen,

bei der Bearbeitung von Absenderfreistempel für die Datenbank entdeckte ich diese logische Abfolge.



Hamburg 1, GLÜCKSKLEE, EVAPORIERTE MILCH, GLÜCKSKLEE MILCHGESELLSCHAFT M.B.H.




2 Hamburg 13, Glücksklee von glücklichen Kühen

1919 gründete er „Lagerfeld & Co“ zum Import von Carnation-Dosenmilch aus den USA. 1923 führte er eine eigene Marke unter dem Namen „Glücksklee“ ein – zusammen mit dem Eigenentwurf des charakteristischen rotweißen Etiketts mit dem grünen Kleeblatt. Die 1925 gegründete „Glücksklee Milchgesellschaft mbH“ mit Sitz in Hamburg war das erste deutsche Spezialunternehmen seiner Art. Mit Lagerfeld als Geschäftsführer wurde die „Glücksklee“-Milch zunächst importiert – seit 1926, vor allem wegen der steigenden Zollbelastung, wurde sie in einer eigenen Fabrik in Neustadt (Ostholstein) hergestellt. Bis 1938 wurden zwei weitere Werke in Waren (Mecklenburg) und Allenburg (Ostpreußen, Regierungsbezirk Königsberg, Kreis Wehlau) angegliedert.

Viele Grüße
Hajo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Lagerfeld
 
Angelika Am: 22.10.2024 18:19:24 Gelesen: 8379# 46 @  
Guten Abend

eine interessante Abfolge der Firma Sa(h)rhage aus Bielefeld


1942, Oscar Sahrhage im Freistempel und auf der Karte


1943, Oscar Sarhage im Freistempel - auf der Karte Oscar Sahrhage


1944, Oscar Sarhage im Freistempel und auf der Karte


1946, Oscar Sarhage im Freistempel mit aptiertem Wertrahmen

Viele Grüße
Angelika
 
Manne Am: 24.10.2024 11:58:33 Gelesen: 8322# 47 @  
Hallo,

eine Abfolge von der Volksbank aus Schwenningen.

04.07.1955



02.08.1957



16.01.1961



25.10.1961



29.07.1964



30.11.1965



18.10.1967



05.01.1970



21.10.1970



07.05.1990



04.03.1996



01.04.1997



02.08.2004



12.10.2004



Gruß
Manne
 
HWS-NRW Am: 28.11.2024 12:23:39 Gelesen: 7957# 48 @  
Hallo in die werte Runde,

diese beiden Belege wollte ich wegen der unteren Ausrisse, die ich jetzt abgedeckt habe gar nicht haben, jedoch bekam ich dann doch den Zuschlag:



AFS der Maschinen-und Werkzeugfabrik Vogel & Schemmann A.-G., mit Darstellung eines stilisierten Vogelkopfes, im September 1947 mit Aptierung und neuer Inschrift (E-14 C), im Mai 1948 nutzte man die Maschine mit geändertem Wertrahmen (E-20), beide liefen als Geschäftspapiere.

mit Sammlergruß
Werner
 
Peter Blum Am: 29.11.2024 10:23:05 Gelesen: 7929# 49 @  
Max und Moritz, jung und dreist,
als Intensivstraftäter längst entgleist.
Doch der Richter sprach: "Jetzt ist Schluss,
weil ich euch ins Gefängnis schicken muss!"

Kaum verknackt, ruft man sie schnelle:
"Ran an die Post! Raus aus der Zelle!"
Im Postdienst mit böser Miene
Bedienen sie die Frankiermaschine

Max und Moritz, schlau und kühn,
fangen an, sich umzuseh’n.
Der neue Plan "Warum nicht",
"ein Stempelbild mit unserm Gesicht?"



Doch plötzlich fangen andere an,
Streiche zu spielen dann und wann.

Die Post informiert kurz und knapp
Ändert einfach die PLZ ab!
3060, das war einmal,
Nun ist’s 31653 – fatal!



Auch Francotyp lacht nur heiter,
Und gibt ne neue Maschine weiter.
Maschine B66 3472, ade!
Nun steht dort eine neue – o weh!



Max und Moritz, voller Hast,
Ändern weiter, ohne Rast.

Doch plötzlich gibt‘s ein neues Geld,
der Euro kommt – die DM fällt!
Der Groschen fort, der Pfennig auch,
das war ein großes Weh im Bauch!



Max, er stempelt die Briefe rot,
Doch die Post, die kennt kein Gebot.
Rote Stempel? Ach, das war,
Blau ist jetzt der letzte Schrei, ganz klar!



Doch plötzlich, schwer und quadratisch,
erscheint ein Muster - ziemlich statisch.
Ein Datamatrix-Code ist’s jetzt,
der jeden Brief ganz neu vernetzt.



Max und Moritz aber machen sich's bequem,
als sie die Werbung der Privatpost sehn.
Man sitzt im Sessel froh und heiter,
nun stempelt halt der Dienstleister weiter.


 
HWS-NRW Am: 29.11.2024 12:39:36 Gelesen: 7906# 50 @  
@ Peter Blum [#49]

Hallo Peter,

Gratulation zu diesem tollen Eintrag, da macht das Lesen und Schauen noch mal so viel Spaß !

mit Sammlergruß
Werner
 
DL8AAM Am: 08.04.2025 20:05:02 Gelesen: 6866# 51 @  
Hier eine kleine Nachkriegs-Skzession des Absenderfreistempelwesens der Justizbehörden Hannover über fast 30 Jahre. Alle noch aus der Zeit gesetzte 'ohne Maschinennummer'.

Es handelt sich hier um amtliche Bestätigungen über die Eintragung in das Genossenschaftregister als Genosse der Eisenbahn Spar- und Darlehenskasse Hannover eGmbH, die spätere (und heutige) SPARDA-Bank Hannover eG, durch das 'Registergericht'.



(20a) HANNOVER 2 - 07.09.1960; Drucksache (Postkarte) vom Amtsgericht Hannover, Abt. 81 über die Ersteintragung vom 06.09.1960.



Bestätigung, in Form von Postkarten (nun ohne Bedruckung der Rückseite), über die Eintragung weitere Geschäftsanteile in die 'Liste der Mitglieder' durch das Amtsgericht Hananover bzw. durch dessen Registergericht.

28.03.1979: Justizbehörden / 3000 Hannover 1 / Volgersweg 1 / - Postfach 2 27 -

17.03.1987: Justizbehörden / Hannover / Volgersweg 1 / Postfach 2 27 / 3000 Hannover 1

Die nächste Entwicklungsstufe trägt dann - ab spätestens seit 1989 - bereits eine Gerätenummer, die B023960, hier ein Abschlag vom 21.06.1989:



Beste Grüße
Thomas
 
HWS-NRW Am: 10.04.2025 16:20:50 Gelesen: 6811# 52 @  
Hallo,

hier mal keine "direkte" Abfolge:





In meinem früheren Exponat über "Kautschuk" hätte ich diese drei Belege gerne eingebaut, es ging seinerzeit um die "künstliche" Gummiherstellung.

mit Sammlergruß
Werner
 
Nordluchs Am: 11.04.2025 09:13:54 Gelesen: 6761# 53 @  
@ HWS-NRW [#52]

Hallo Werner,

in diesem Thread drei Absenderfreistempel in Folge zeigen und erwähnen, dass es sich um das Thema „Gummi“ handelt.

Den Rest kann sich der Leser dann selbst erarbeiten. Was macht der blaue AFS am Ende? Um welches Gerät handelt es sich?

Gruß
Hajo
 
bedaposablu Am: 15.04.2025 20:43:34 Gelesen: 6641# 54 @  
Hallo miteinander!

Hier ein Brief von Magdeburg nach Leipzig:



Absenderfreistempel vom VEB Materiell-Techn. Versorgung Berlin Betriebsteil Magdeburg und auf der Rückseite die Absenderangabe VEB Rationalisierungsmittel- und Anlagenbau der Nahrungsgüterwirtschaft Magdeburg.

Noch diverse Nebenstempel, da die Schließfachnummer nicht gefunden wurde, wurden auf der Vorderseite abgeschlagen.



Jetzt hat der Stempelkopf eine Null mehr und der AFS eine neue Betriebsbezeichnung im Werbeklischee. Vermutlich gab es eine Umstrukturierung und der AFS wurde entsprechend der neuen Betriebsbezeichnung und dem Logo geändert.

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
DL8AAM Am: 15.05.2025 15:01:52 Gelesen: 6308# 55 @  
@ DL8AAM [#51]

Und hier eine kleine Nachkriegs-Sukzession des Absenderfreistempelwesens der Justizbehörden Göttingen, beginnend mit einer



innerstädtischen Sendung der Justizbehörden Göttingen, freigemacht per AFS - noch im alten Format "Tagesstempel, Klischee und Wertstempel" zu 50 Pfennig: GÖTTINGEN 1 / 34 vom 09.10.1974. Klischee "Justizbehörden / Göttingen".

gefolgt im neuen Format "Klischee, Tages- und Wertstempel"



Links: GÖTTINGEN 1 / 34 vom 04.01.1977, Klischee "Justizbehörden / Göttingen / Postfach 460"; rechts: GÖTTINGEN 1 / 3400 vom 08.05.1984, Klischee "Justizbehörden / Göttingen / Postfach".



GÖTTINGEN 1 / 3400 vom 07.03.1985, nun mit Gerätenummer C564243, d.h. nun kommen Hassler, statt Francotyp-Geräte zum Einsatz. Und das Klischee zeigt nun ein neues Postfach "Justizbehörden / Göttingen / Postfach 38 32". Später, parallel mit der Einführung der neuen 5-stelligen Postleitzahl, wurde bei diesem Gerät nun das Klischee der Staatsanwaltschaft - unter der selben Postfachnummer - gesetzt:



GÖTTINGEN 1 / 37028 vom 21.11.1994. Gerätenummer wieder C564243. Bei der im Tagesstempel verwendeten Postleitzahl handelt es sich um die für die Postfächer. Klischee "Staatsanwaltschaft / Göttingen / Postfach 38 32". Zur FRANKIT-Zeit im neuen Jahrtausend gab die Behörde ihre Postbearbeitung dann an externe Dienstleister ab, d.h. es kamen nun verschiedene Fremdgeräte zum Einsatz, wobei das Klischee in seiner Grundform auch in der digitalen Ausführung erhalten blieb.



Gegen Mitte der 10er Jahre wurde Postcon Deutschland mit diesen Aufgaben beauftragt, links ein FRANKIT des Geräts 1D1500041C (Neopost) vom 08.10.2015 rechts des Geräts 4D131411EA (Pitney Bowes) vom 03.07.2018, beide betrieben im Postcon-Standort Hannover. Wobei seinerzeit verschiedene Neopost- und Pitney Bowes-Gerät zum Einsatz kamen.

Ob das vorher eingesetzte Neopost-Gerät 1D13000108, mindestens belegt von 2011 bis 2013, noch durch Behörde selbst betrieben wurde, oder ob bereits ein externer Dienstleiter eingeschaltet wurde, ist mir leider nicht bekannt, hier ein Beispiel vom 01.09.2011.



Übrigens wurde das oben genannte Pitney Bowes-Gerät 4D131411EA von Postcon Hannover für andere in Göttingen beheimatete Behörden verwendet, hier beispielsweise für das Amtsgericht Göttingen (28.04.2017), den Landkreis Göttingen (01.03.2019) und dem Finanzamt Göttingen (30.05.2017), neben weiteren privaten Absendern, was aber für diesen Beitrag wohl etwas zu weit führen würde. ;-)



Beste Grüße
Thomas
 
HWS-NRW Am: 05.07.2025 20:34:55 Gelesen: 5622# 56 @  
Hallo am Abend.



Die Heliowatt-Werke in Berlin nutzten ihre AFS Maschine (E-24) schon länger, der bisherige Wertrahmen weist noch eine alte Schriftform und der Tagesstempel noch eine einstellige PLZ auf, Anfang der 80er-Jahre stellte man dann wohl auf die vierstellige PLZ um und nutzte nun eine neue Maschine des Typs E-27 (Ortsstempel neben dem Wertrahmen) für den Postverkehr.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 06.07.2025 11:41:17 Gelesen: 5589# 57 @  
Hallo,

heute noch zwei weitere Belege.



Im Mai 1977 nutzte die Metallschlauch-Fabrik Pforzheim kurzzeitig ihre Maschine (E-26) ohne den Tagesstempel, der eventuell gerade auf die vierstellige Postleitzahl umgerüstet wurde.

mit Sammlergruß
Werner
 
Stefan Am: 06.07.2025 16:37:48 Gelesen: 5564# 58 @  
@ HWS-NRW [#57]

... ohne den Tagesstempel, der eventuell gerade auf die vierstellige Postleitzahl umgerüstet wurde.

Warum sollte der Techniker zwei Mal in das Unternehmen des Kunden kommen, die Frankiermaschine aufschrauben und dabei Sicherungssiegel zerbrechen um an die Stempelplatte zu gelangen? Das Aufnullen auf eine vierstellige Postleitzahl war bei Bestandsgeräten nicht verpflichtend gewesen und die Maschine auch Eigentum des Absenders. Dieser musste Umbauten auch aus eigener Tasche bezahlen.

Bei der Einführung der fünfstelligen Postleitzahl per 01.07.1993 mussten sämtliche Frankiergeräte geöffnet und umgebaut werden. Dies geschah üblicherweise nicht im Rahmen von zwei Kundenterminen, es hatte aufgrund der Masse umzustellender Frankiergeräte (seinerzeit mit Sicherheit bundesweit sechsstellig gewesen) ein Termin auszureichen.

Gruß
Stefan
 
Jürgen Witkowski Am: 21.07.2025 18:00:02 Gelesen: 5259# 59 @  
Die Essener Straßenbahnen bieten interessantes Material, um die Abfolge von Absenderfreistempeln (AFS) zeigen und nebenher noch ihre Geschichte zu dokumentieren.

Mein erster AFS stammt von einer Francotyp A mit der Besonderheit von gotischen Wertziffern. Der Stempel wurde am 27.12.38 verwendet von der Süddeutschen Eisenbahngesellschaft, Abteilung Essener Straßenbahnen. Wer sich für deren Geschichte interessiert findet hier [1] reichlich Lesestoff.



Den Stempel kann ich unverändert bis zum 15.2.44 nachweisen.



Nach dem Krieg gab es einen neuen Werbeeinsatz und einen neuen Wertrahmen. Der Tagesstempel und die gotischen Wertziffern in der Francotyp A sind geblieben.



Vom 2.1.57 kann ich eine Francotyp D zeigen, die auch den neuen Firmennamen Essener Verkehrs-Aktiengesellschaft (EVAG) zeigt.



Nachdem im März 1962 die neuen Postleitzahlen eingeführt worden waren, wurde der Stempelkopf ausgewechselt. Allerdings blieb man beim Kreisstempel. Das frühe Beispiel stammt vom 6.11.62.



Ab dem 16.1.64 kann ich den für diese Zeit üblichen Kreistempel mit Stegsegment oben nachweisen. Es handelt sich nach wie vor um eine Francotyp D Absenderfreistempelmaschine.



Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Essener_Verkehrs-AG
 
Jürgen Witkowski Am: 18.08.2025 16:27:39 Gelesen: 4622# 60 @  
BP OLEX aus Berlin-Schöneberg verwendete im Januar 1934 eine Francotyp A mit Wertrahmen Bogenrechteck.



Im März 1939 kam eine Francotyp D mit Wertrahmen Reichsadler, Landesname in Frakturschrift zum Einsatz.



Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
volkimal Am: 09.09.2025 22:05:43 Gelesen: 4118# 61 @  
Hallo zusammen,

eine kleine Folge von drei Absenderfreistempeln der Portland Cementfabrik in Hardegsen:



1955: Hardegsen war eine Poststelle. Der Stempeltext ist „(20b) Hardegsen / über / Nörten-Hardenberg“.



1957: Zwei Jahre später hatte der Ort ein Postamt. Die Bezeichnung im Ortsstempel lautet „(20b) Hardegsen (Solling)“.



1967: Nach Einführung der neuen vierstelligen Postleitzahlen steht im Stempel „Hardegsen /3414“.

Das Werbeklischee und der Wertrahmen haben sich in diesem Zeitraum nicht geändert.

Aus Wikipedia [1]: 1897 öffnete das Zementwerk als erster größerer Betrieb in Hardegsen. Das Zementwerk ist heute geschlossen, der Steinbruch dient aber immer noch dem Kalkabbau.

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Hardegsen#Wirtschaft_und_Infrastruktur
 
volkimal Am: 13.09.2025 22:56:36 Gelesen: 3995# 62 @  
Hallo zusammen,

die Firma Beckerbillett ist in Deutschland einer der Marktführer für die Herstellung von Eintrittskarten und Tickets. Von 1959 bis 1995 verwendete man dort immer dasselbe Werbeklischee. Der Ortsstempel und der Wertrahmen haben sich mehrmals geändert.



14.12.1959 - Ortsstempel: "(24a) HAMBURG-ALTONA 1". Dieser Stempel war in der Datenbank



10.02.1967 bis 01.02.1968 - Ortsstempel: "2 HAMBURG-ALTONA 1". Die Postleitgebietszahl "(24a)" wurde soweit aptiert, dass nur noch die "2" entsprechend der neuen vierstelligen Postleitzahl stehenblieb.



13.08.1969 - Ortsstempel: "HAMBURG 53 / 2".



12.12.1969 bis 10.02.1976 - Ortsstempel: "HAMBURG 50 / 2". Die Änderung der Postamtsnummer von "53" zu "50" habe ich fast übersehen. Wer kennt einen Grund für die Änderung der Postamtsnummer? Ist die Firma evtl. umgezogen?



22.08.1995 - Ortsstempel unverändert aber jetzt in der Mitte: "HAMBURG 50 / 2". Zusätzlich kam der neue Wertrahmen dazu. Dieser Stempel war ebenfalls in der Datenbank.

Hat einer von Euch weitere Stempel der Firma Beckerbillett mit diesem Werbeklischee oder weitere Daten von den bisher gezeigten Stempeln?

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 26.09.2025 18:06:44 Gelesen: 3670# 63 @  
Hallo zusammen,

vier Absenderfreistempel aus Eschershausen aus der Zeit von 1956 bis 1960. Bei Wikipedia von Eschershausen heißt es [1]:

Um 1860 wurde im Hils eines der seltenen Naturasphalt-Vorkommen entdeckt. Durch den ausgelösten Asphalt-Boom wurden bis 1914 acht gegründet, die Einwohnerzahl stieg bis zum Jahr 1910 auf 2039.

Von welcher dieser acht Asphaltfabriken der erste Stempel mit der Jahreszahl 1846 stammt, weiß ich nicht.



Die Deutsche Naturasphalt GmbH mit Sitz in Eschershausen, baute seit 1903 Naturasphalt ab. Aus dem Naturasphalt wurden Naturasphaltplatten hergestellt. Diese bestehen aus gemahlenem Naturasphalt, Naturstein als Farbzuschlag und Bitumen als Bindemittel. Über 100 Millionen Quadratmeter wurden seit 1903 bis zur Einstellung der Produktion im Jahr 2011 in öffentlichen und privaten Bauten verlegt [2].



Später scheint es nur noch die DASAG in Eschershausen gegeben zu haben. Zum Beispiel erwarb die DASAG (Deutsche Asphalt AG) 1956 die Deutsche Naturasphalt GmbH mit Sitz in Eschershausen. 1958 verlegte die DASAG ihren Sitz nach Eschershausen [3].

Da ich nur weiß, dass die Übernahme 1956 stattfand, kann ich nicht sagen, ob der erste Stempel aus dem Jahr 1956 vor oder nach der Übernahme aufgebracht wurde. Der Name DASAG taucht zwar erst beim dritten Stempel auf, der zweite Stempel von 1958 ist aber sehr wahrscheinlich der DASAG zuzuordnen. Ich weiß daher nicht ob es eine Abfolge von vier Absenderfreistempeln der DASAG ist oder ob es jeweils zwei Stempel von zwei verschiedenen Firmen sind.

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Eschershausen
[2] https://materialarchiv.ch/de/ma:material_1490?type=all
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Asphalt
 
HWS-NRW Am: 27.09.2025 15:52:03 Gelesen: 3619# 64 @  
Hallo,

auch hier mal zwei Belege aus meiner Sammlung.



Der VEB Holzbau Olbernhaus nutzte bis mindestens Januar 1959 einen blauen Abdruck in ihrer Maschine, irgendwann später, hier auf einem Beleg im Januar 1961 zu sehen, wurde dann wieder die "normale" rote Druckerfarbe eingefüllt, die der Vorgabe der UPU entsprach.

mit Sammlergruß
Werner
 
Nordluchs Am: 19.11.2025 10:09:06 Gelesen: 2179# 65 @  
Hallo,

eine kleine Abfolge von der Stadt Günzburg.



Francotyp C vom 15.6.1938 und aptiert vom 11.10.1945 und neuem Wertrahmen Deutsche Post.

Die nächste Stufe wird gezeigt mit einer im zuständigen Postamt hinterlegten Karte. Das galt für jede Absenderfreistempelmaschine! Ist irgendwann alles im Altpapier gelandet.



Vorderseite: Wertstempel geändert am 10.9.1947
Vermerk Rückseite: C 17961, Stadtverwaltung Günzburg in Betrieb seit 11.5. 1938

Mit Abschluss dieser kleinen Forschungsarbeit.



Günzburg die schöne Donaustadt

Gruß
Hajo
 
Nordluchs Am: 15.01.2026 12:58:58 Gelesen: 750# 66 @  
Hallo,

wie üblich bei Erfassung von Absenderfreistempeln diese Abfolge entdeckt.

Macht etwas Arbeit, aber bis auf den sechsten Beleg waren alle schon in der Datenbank, eingestellt durch Angelika und Hajo.



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Gruß
Hajo
 
Angelika Am: 17.01.2026 16:02:55 Gelesen: 640# 67 @  
Hallo

beim Bearbeiten der AFS von der Stadt Burkhardtsdorf im Erzgebirge fand ich diese Abfolge der Firma Schüngel-Chemie KG









Viele Grüße
Angelika
 

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