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Thema: Kolumbien Private Postdienste, die so-genannten Private Carriers
22028 Am: 17.10.2021 20:54:28 Gelesen: 1645# 1 @  
Eines meiner Sammelgebiete, über die ich hier noch nicht viel geschrieben habe, außer in einen allgemeinen Diskussionen wie Eisenbahn oder Omnibusse, sind die Privaten Postdienste von Kolumbien die von etwa 1868-1960 in Betrieb waren.

Dazu konnte ich nun einen weiteren Dienst entdecken der bisher nicht bekannt war. Es ist die "Empresa de Automovilies - Rápido Expreso"

Zu der Firma ist eigentlich kaum was bekannt, einige Bekannte in Kolumbien, die keine Sammler sind, konnten aber etwas in den Online-Archiven finden.

Zitat (übersetzt aus dem Spanischen):

In der ersten Etage des Gebäudes (Hernandez) befindet sich das Büro des Transportunternehmens Rápido Expreso, das seit 1918 hier ansässig war und hauptsächlich Autos in das Departement Boyacá schickte. Im Jahr 1919 erschien in der Rubrik "Echos" der Zeitung El Tiempo die Reiseroute der Transporte mit den Namen der Passagiere, die in Gemeinden in Boyacá wie Villa Pinzón, Tunja, Duitama und Sogamoso fuhren: "Die Autofirma Rápido Expreso hat gestern von ihrem Büro im Hernández-Gebäude aus die Buick-Maschinen Nummer 183 und 233 nach Boyacá geschickt [...] Die Maschinen dieser Firma befördern die Post".

Im Jahr 1920 erschienen sie auch in einer Anzeige in El Tiempo, in der sie für ihre Buick-Maschinen und Taxis in der Stadt warben: "Diese Firma schickt täglich die besten Buick-Maschinen nach Boyacá. Wenn Sie eine sichere und schnelle Reise machen wollen, kaufen Sie Ihr Ticket in diesem Büro. Für den Stadtverkehr verfügt es über die elegantesten und luxuriösesten Fahrzeuge. Im Jahr 1921 warben sie sogar mit kostenlosen Reisen: "Para viajar gratis a Boyacá, infórmese en el Rápido Expreso- Segunda calle de Florián- Edificio Hernández, número 1.
Zitat Ende



Das Gebäüde HERNANDEZ war sehr bekannt, es hatte für die damalige Zeit eine bahnbrechnede Architektur.

Hier nun der (bisher) einzige bekannte Beleg zu dieser Firma, nichts spektakulär aussehendes, aber für mich ist wie Weihnachten.

https://fuchs-online.com/colombia/



Der Brief trägt noch den ovalen Firmenstempel sowie den Einzeiler "PORTO PAGADO" (Porto bezahlt).
 
22028 Am: 21.10.2021 21:39:47 Gelesen: 1587# 2 @  
Nachdem der Brief eingetroffen ist, habe ich mal ein Albumblatt mit der Neuerwerbung/Neuentdeckung erstellt.



Siehe auch:
https://fuchs-online.com/colombia
 
22028 Am: 27.01.2022 17:22:04 Gelesen: 1360# 3 @  
Heute Nacht gehts nach 3 1/2 Wochen Kolumbien wieder heim und just heute konnte ich diesen tollen Brief von MALAGA (JAN 1934) nach CUCUTA hier erwerben.

Busexpreso Alfredo Perilla

Im Jahr 1932 wurde diese Firma von Alfredo Perilla gegründet, die Zentrale war in Bogota und sie transportierte Passagiere und Post in die Departements Cudinamarca, Boyaca, Santander sowie in die nördlichen Teile von Tolima. Während der ersten 2 Jahre verwendete die Firma kolumbianische Briefmarken in der Wertstufe von 5 Centavos und berechnete für ihre Transportdienste eine Gebühr von 5 Centavos welche mittels Handstempel auf den Briefen verrechnet wurde.

Im Jahre 1933 schloss die Busexpreso Alfredo Perilla eine Kooperation mit der „Compania de Transportes Terrestres“ was durch den Zusatz „C. DE. T.T.“ in den Poststempeln gekennzeichnet wurde.

Mir sind nur 4 Briefe dieser Firma bekannt.


 
22028 Am: 01.03.2022 18:48:06 Gelesen: 1179# 4 @  
Heute wurde bei Grosvenor in England die Sammlung an Privatpost und Cinderellas der ganzen Welt des verstorbenen Sammer Don Avery aus den USA versteigert. Dabei auch tolle Stücke von Kolumbien (das ich ja sammle) die ich mir in London während der London 2022 am Stand des Auktionshauses ansah da die Abbildungen und Beschreibungen zu Teil unterirdisch waren.
Tolle Stücke konnte ich zum Teil günstig ergattern.

Hier ist ein solches Stück..., ein Brief der Compania Terrestres, auf der Rückseite insgesamt 28 (wenn ich mich nicht verzählt habe) Briefmarken der großen gelben Marken, von denen weniger als eine Handvoll bekannt waren. Ich frage mich, warum dieser Umschlag eine so große Menge dieser Marke trägt. Unnötig zu sagen, dass dieses Stück NICHT im Katalog oder im Internet abgebildet war.
Entschuldigung für das schlechte Bild..., die Lichtverhältnisse auf der Ausstellung waren nicht optimal.



Oder hier...
Hier ist ein solches Stück. Die einzige Marke der Expreso Caribe..., nur 3 Stück plus eine defekte dieser Marke sind bekannt.



Und hier..., 2 Briefe der Garage Hudson, dabei der einzige bekannte Brief mit der schwarzen Marke, von dieser ist nur noch eine einzelne Marke bekannt..., von der roten Marke habe ich schon 3 Marken sowie 3 Briefe, nun 4!



Alles in allem kann man sagen dass die Zuschläge der Einzellose die ja alle abgebildet waren teilweise extrem hoch waren. "Meine" Sachen waren meist als Samellose angeboten mit nur sehr wengen Bildern. Gut für mich!!!
 
22028 Am: 05.03.2022 20:55:58 Gelesen: 1119# 5 @  
Hier ist noch was nettes:

Dieser Dienst wurde von der Zeitung La Vanguardia Liberal aus Bucuramanga eingerichtet, um vor allem die schnelle Zustellung von Exemplaren der Zeitung nach Cucuta zu gewährleisten. Der Dienst wurde 1934 aufgenommen und im folgenden Jahr eingestellt.

Es wurde nur eine Briefmarke herausgegeben.

Es sind nur zwei Belege bekannt, dies ist der in der zeitgenössischen Literatur abgebildete Beleg.


 
22028 Am: 06.03.2022 15:51:39 Gelesen: 1094# 6 @  
Hier einige weitere schöne Stücke.

3 Belege (plus ein paar Briefmarken der "Transportadora Colombia". In der Literatur sind 3 Belege abgebildet, darunter der Beleg auf dem ersten Bild, die 2 weiteren Belege waren bisher noch nicht erfasst. Don schreibt zwar, dass nur 3 Belege bekannt sind. In Wirklichkeit sind es jetzt 5.

Auf der Internet Seite von Grosvenor wurde nur das erste Albumblatt abgebildet.


 
22028 Am: 14.03.2022 13:32:31 Gelesen: 1059# 7 @  
Hier wieder was "nettes" aus meinen London Ersteigerungen.

La Colombiana / La Movilizadora / Expreso Colombiano (Ribon)

Im Jahre 1906 hatte Julio G. Ribon seine ersten Privaten Transportdienste die “La Colombiana” in Bogota und die „La Movilizadora“ in Girdaot, hauptsächlich für den Transport von Gepäck und Paketen, gegründet. Es gibt jedoch Hinweise dass diese Firmen damals bereits Briefe beförderten.

Hier das früheste bekannte Stück (und Belegstück in der Literatur) der Aktivitäten von Ribon unter den Firmennamen "La Colombiana" und „La Movilizadora“ als Werbeaufdruck auf einer Eisenbahnpost Ganzsache (Front) (Servicio Postal Ferreo), abgestempelt mit einem stummen Mehrkreis-Agenturstempel, dazu Poststempel von Tocaima (2 Juni 1914 und 8. Juni 1914) nach Bogota, dazu runder "No Reclama" (Nicht abgeholt) Stempel.


 
22028 Am: 21.03.2022 16:50:28 Gelesen: 1007# 8 @  
Die Briefmarken der Expreso Colombiano (Ribon) sind gut bekannt und relativ leicht zu sammeln, mit Ausnahme der Briefmarken der 1. und 2. Ausgabe von 1925 und 1926. Die Nummerierung und das Ausgabejahr gemäss dem Handbuch von Dieter Bordtfeld, ein Ausschnitt ist hier gezeigt.

Ein befreundeter Sammler in Deutschland hat mir sein Exemplar einer Marke der 2. Ausgabe von 1926 mit einem eindeutigen Poststempel von 1923 gezeigt, in meiner eigenen Sammlung habe ich ein Fragment mit dieser Marke, abgestempelt am 19. November 1923.

Dies scheint tatsächlich auszuschließen, dass es sich um einen Fehler im Poststempel handelt und die Briefmarken der 2. Ausgabe tatsächlich die erste Ausgabe sind, die 1923 herausgegeben wurde, und die jetzt aufgeführte erste Ausgabe ist die zweite Ausgabe von 1925.

Leider sind diese Briefmarken so selten, von jeder Ausgabe nur eine Handvoll oder noch weniger bekannt.




 
22028 Am: 22.03.2022 17:24:54 Gelesen: 982# 9 @  
Von der „Compania de Transportes Terrestres“ habe ich hier ja schon einen "netten Brief gezeigt, hier was für das erste Exponatsblatt dieser Firma.

Die „Compania de Transportes Terrestres“ wurde im Jahr 1925 von Antonio Puerto und anderen Mitgründern mit dem Ziel, die Postverbindungen zwischen Bogota und Santander zu verbessern, gegründet. Die Dienste der bereits 1922 von Antonio Puerto gegründete „Autobuses de Boyaca“ wurde mit der neu gegründeten Firma zusammengelegt, beide Firmen behielten allerdings Ihre eigene Identität was aus den vorhandenen Briefen hervorgeht.

Noch vor der Ausgabe eigener Briefmarken hatte die Firma bereits Post befördert, auch in Zusammenarbeit mit der SCADTA und der kurz vorher übernommenen Firma „Autobuses de Boyaca“.



Briefvorderseite eines Briefes von Barranquilla (19 Oktober 1925) über Bogota nach Bucaramanga. Das Briefstück Brief ist frankiert mit 2 Marken der Kolumbianischen Staatspost zu je 1 Centavo sowie insgesamt 70 Centavos SCADTA Luftpostfrankatur innerhalb Kolumbiens. Da weder die Frankatur der Kolumbianischen Staatspost noch die SCADTA Frankatur einer Portostufe entspricht, ist davon auszugehen dass das Briefstück entsprechend zugeschnitten wurde.

Der Brief wurde somit in Barranquilla aufgegeben, von dort mit der SCADTA nach Bogota per Luftpost innerhalb Kolumbiens nach Bogota transportiert, dort der Privatpost „Autobuses de Boyaca / Compañía de Transportes Terrestres“ (Übergabestempel in rot) der "Autobuses de Boyaca / Agencia de Bogota" übergeben welchen ihn dann nach Bucaramanga (27 Oktober 1925), (Ankunftsstempel der "Compañía de Transportes Terrestres / Agencia de Bucaramanga“) sowie rechteckiger Werbestempel der "Compañía de Transportes Terrestres“ welche hier sogar angibt dass sich die Agentur in der "Farmacia Central" in Bucaramanga befindet. Bucaramanga wurde erst am 14 Januar 1926 an das Flugpostnetz der SCADTA (Flugstrecke Bucaramanga - Barranquilla) angeschlossen.

Ein sehr früher Beleg der "Compañía de Transportes Terrestres" in Zusammenarbeit mit der erst kurz vorher übernommenen "Autobuses de Boyaca" und der SCADTA.
 
22028 Am: 24.03.2022 19:53:39 Gelesen: 947# 10 @  
Hier wieder was von den Kolumbianischen Privaten Postfirmen.

Einschreibebrief von Cucuta nach Bremen über Maracaibo und New York, frankiert mit 40 Centavos, der Portostufe für einen Einschreibebrief der 6. Gewichtsstufe bis 90 Gramm (Briefporto 30 Centavos plus 10 Centavos Einschreibegebühr) mit Briefmarken der Kolumbianischen Staatspost, gestempelt mit dem Poststempel der Type D in violett. Einschreibezettel der Correo del Comercio in braunroter Farbe, zusätzlich Einschreibstempel von Maracaibo (Venezuela) sowie Transit-Einschreibzettel von New York.

Die Rückseite des Briefes hat die Ankunfts- und Abgangsstempel von New York / N.Y. RECD / (3) REGY 14 November 1905 und New York / N.Y. U.S.A Foreign 14 November 1905 sowie Ankunftsstempel von Bremen vom 25. November 1905.

Es sind nur 6 Einschreibebriefe dieser Firma bekannt, und die 6 verteilen sich auch noch auf die R-Zettel in den 3 verschiedenen Farben. Ich kann sie in meiner Sammlung alle belegen.


 
22028 Am: 09.04.2022 20:24:21 Gelesen: 856# 11 @  
Und weiter geht es.

Von den Losen die ich bei der Grosvenor-Auktion gewonnen habe konnte ich eine Briefmarke (plus etwas zusätzliches Geld) eintauschen und diesen seltenen Brief von der Compania Urbana de Transportes Sucesores Pachuribe erhalten.

Ein sehr, sehr seltener Brief, der am 9. August 1928 von Cali nach Tulua geschickt wurde. Es sind nur 3 Belege mit den violetten Pachuribe-Marken bekannt.


 
22028 Am: 02.05.2022 11:50:38 Gelesen: 708# 12 @  
Hier zwei weitere seltene Firmen auf einem Exponatsblatt (Entwurf)..



Zur Expreso Caribe habe ich, wie so oft, eine andere Meinung zu dem was in der Literatur steht.

Im Handbuch "The Private Mail Carriers of Colombia" von Dieter Bortfeldt wird über dieses Unternehmen geschrieben, dass es 1931 tätig war und wahrscheinlich Post zwischen BARRANQUILLA und CARTAGENA, aber auch nach FUSAGASUGA und CAMBAO befördert hat. Es werden jedoch keine Referenzen aus erster Hand erwähnt.

Wenn ich aber FUSAGASUGA (und Cambao, auch wenn in dem Zeitungsausschnitt nur von der Cambao-Straße die Rede ist) sehe, bin ich der festen Überzeugung, dass diese Gesellschaft trotz ihres Namens "Expreso Caribe" keineswegs im karibischen Teil Kolumbiens tätig war.

FUSAGASUGA (und Cambao) liegen in der Nähe von Bogota und eine Reise an die Karibikküste BARRANQUILLA und CARTAGENA hätte damals mehrere Tage gedauert. Selbst heute (siehe Karte), mit besseren Straßen, beträgt die Entfernung 1400 km.


 
22028 Am: 05.05.2022 10:35:34 Gelesen: 644# 13 @  
Hier ein anderes Blatt einer bisher unbekannten Privaten Posttransportfirma, der Expreso Santander, zeigen. Diese Firma wurde von mir entdeckt.

Das Blatt zeigt alle Marken und Abstempelungen die bisher bekannt sind, mir ist nicht bekannt dass in anderen Sammlungen solche Stücke sind.

Hinweis, die Landkarte ist im Original auf dem Blatt in grauer Farbe der seltsame sepia-ähnliche Farbton kommt seltsamerweise beim umwandeln des Blattes von PDF zustande.


 
22028 Am: 08.05.2022 09:50:08 Gelesen: 559# 14 @  
"Size Matters" könnte man bei diesem großen Werbestempel der kolumbianischen Privatpost "EL EXPRESO TOBON" sagen.

Der Stempel ist immerhin 145 x 28 mm groß und wurde in der Agentur Bogota auf einem Brief in die USA verwendet.

Mir ist aktuell kein weiterer Abschlag dieses Stempels bekannt.


 
22028 Am: 11.05.2022 09:41:10 Gelesen: 479# 15 @  
So kann der Tag beginnen, gerade war FedEx hier und hat mir etwas nettes gebracht. Kolumbien, "Correo Semanal El Dorado", dazu einiges hinweise.



Im Juli 2019 war ich in Kolumbien / Guatavita und habe mir den See angesehen, die Gegend dort ist Nationalheiligtum.



Es wurde stets angenommen dass es sich bei dem Siecha See im Guasca Distrikt, einer schwierig zu erreichenden Lagune in einer Höhe von über 3000 Meter, um den Bergsee von Guatavita handelt. Nach einer alten Indianerlegende entstand der kraterförmige See, nachdem ein gewaltiger Stein (Meteor) vom Himmel stürzte und sich durch die Erde bohrte.

Im Jahr 1866 hatten Enrique Urdaneta, welcher die Wichtigkeit des Bergsees für die Muiscas kannte und sein Partner, der englische Ingenieur George Crowther, Anteile an dem See erworben in der Absicht, ihn trocken zu legen und darin den sagenhaften Goldschatz zu finden. Wann genau mit der Austrocknung begonnen wurde, ist nicht bekannt, jedoch wurden im Zuge dessen einige wichtige goldene Objekte der Muiscas gefunden. Die Fundstücke wurden damals von dem deutschstämmigen kolumbianischen Industriellen Alfred Koppel gekauft und nach Deutschland gesandt, wo sie jedoch durch ein Feuer zerstört wurden, so dass nur noch Photos davon verfügbar sind.

Die Stelle wo man den Berg teilweise abtrug ist links zu sehen, man hatte auch versucht einen Tunnel zu graben um das Wasser abzulassen, das misslang aber, es gab dabei sogar einen Unfall wobei George Crowther und 12 Arbeiter starben, danach wurde das Projekt eingestellt, der sagenhaften Goldschatz „El Dorado“ wurde außer den schon genannten Stücken, aber nicht gefunden.

Und um zur Philatelie bzw. zu einem meiner Sammelgebiete zu kommen:

Da die Kommunikation zwischen den beiden Partnern von der Lagune nach Bogota schwierig war, wurde ein Privater Postdienst eingerichtet, die „Correo Semanal El Dorado“.

https://fuchs-online.com/colombia/companies/12.htm
 
Jensen Am: 11.05.2022 17:45:12 Gelesen: 454# 16 @  
Hallo,

eine tolle und sehr interessante Geschichte. Und Kolumbien ist ein schönes Land.

Diese Marke ist mir auch schon eubmal begegnet. Anscheinend bestand für die Marke ein echter Bedarf und sie wurde nicht für Sammler produziert, darum sieht sie wohl auch so unscheinbar aus.

Nebenbei: Bicht wenige Ausgaben der deutschen Privatpostmarken vor 1900 waren ja leider hauptsächlich für Sammler hergestellt und hatten sonst keinen eigentlichen Zweck, gab es das auch bei den kolumbianischen Privatpostmarken?

Viele Grüße
Jensen
 
22028 Am: 11.05.2022 18:23:06 Gelesen: 447# 17 @  
@ Jensen [#16]

Die Kolumbianischen Privatpostmarken sind eigentlich frei von Philatelistischen Ausgaben. Es gibt eine Ausgabe (Octavio Mora) welche etwas umstritten ist, einige andere Marken, insbesondere von Tobon und Ribon gibt es auch auf Sammlerpost, meist von und an Josef Sonntag der schon bei SCADTA recht bekannt ist.

Und ja, Kolumbien ist ein schönes Land, leider werden meist nur die negativen Schlagzeilen genannt.

Octavio Mora [1]

Als Hinweis, auf ZDF Info ist noch bis einschießlich 14.05.2022 ein schöner Film zu El Dorado zu sehen. Ich habe ihn mir mal auf den Rechner geladen [2}.

[1] https://fuchs-online.com/colombia/companies/39.htm
[2] https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/aufgedeckt-raetsel-der-geschichte-mythos-el-dorado-102.html
 
Jensen Am: 11.05.2022 21:58:49 Gelesen: 427# 18 @  
@22028

Vielen Dank! Die Doku sehe ich mir an.

Ich finde der Octavio Mora sieht man schon an, dass sie philatelistisch inspiriert wurde, wie auch vielen alten deutschen Privatpostmarken.)

Viele Grüße
Jensen
 
22028 Am: 12.05.2022 10:20:27 Gelesen: 377# 19 @  
@ Jensen [#18]

Ich finde der Octavio Mora sieht man schon an, dass sie philatelistisch inspiriert wurde (wie auch vielen alten deutschen Privatpostmarken).

Korrekt, nur, wie soll man es beweisen?
 
22028 Am: 16.05.2022 12:12:24 Gelesen: 255# 20 @  
Hier ein Blatt der Kolumbianischen Privatpost "Expreso Trejos Rep. Ltda". Auch diese Firma hatte keine eigenen Marken ausgegeben sondern verwendete die Marken der Kolumbianischen Staatspost, nur erkennbar an der Poststempeln der Privatpost. Das Blatt ist eigentlich ein Typisch Postgeschichtliches Blatt, das Exponat an sich ist aber, da es auch viele Firmen zeigt welche eigenen Briefmarken hatten, ein traditionelles Exponat.

Das Blatt zeigt die Streckenkarte sowie Beispielhaft einige Verwendungen, ich habe dieses Layout gewählt da das zeigen nur von Marken und Briefstücken etwas langwellig wirkte.


 
22028 Am: 18.05.2022 15:59:46 Gelesen: 211# 21 @  
Zu einem Exponat gehört ja nicht nur philatelistisches Material sondern auch ein Titel/Einleitungsblatt. Da habe ich lange daran gearbeitet, ist nicht so einfach zu erstellen wie sich mancher evtl. vorstellt, an den Text muss ich sicher noch etwas Feinschliff anlegen.


 
Martin de Matin Am: 18.05.2022 20:27:49 Gelesen: 194# 22 @  
@ 22028 [#21]

Im Absatz zwei steht Grenadische Konföderation. Muss es nicht Granadische Konföderation heissen?

Gruss
Martin
 
22028 Am: 18.05.2022 20:42:03 Gelesen: 188# 23 @  
@ Martin de Matin [#22]

Scharfe Augen, typischer Autokorrektur Fehler, oder auch Granada-Konföderation. [1] Danke.

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Granada-Konf%C3%B6deration
 
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