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Thema: Marken bestimmen: Natal Fiskalmarken
10Parale Am: 06.01.2022 20:50:29 Gelesen: 903# 1 @  
Die südafrikanische Kolonie Natal bietet eine interessante Markenvielfalt mit einer überschaubaren Anzahl von 25 Briefmarkensätzen.

Von den Freimarken 1859/70 mit dem Bildnis von Königin Victoria gibt es beim Wert zu ONE PENNY fünf Katalognummern: 8, 11, A 11, 12a, 12b, wobei die Zähnung, das Wasserzeichen und die Farben eine Rolle spielen.

Ich zeige hier die Katalognummer A 11 auf dickem Papier mit Zähnung 13 und ohne Wasserzeichen in der Farbe karmin, gestempelt Katalogwert 40 €.

Liebe Grüße

10Parale


 
10Parale Am: 14.01.2022 20:24:51 Gelesen: 816# 2 @  
Der Michel Katalog ordnet diese Marke zu 5 Pounds rot/grün WZ 3 und Zähnung 14 zu den Stempelmarken von Natal aus dem Satz von 1903. Diese Marke hat die Michel Nr. 8, aber keine Marke aus dem Satz wurde bewertet, sondern -,-- .

In der Fußnote steht, dass diese Marken keine amtliche Zulassung hatten, dennoch ab und zu postalisch verwendet wurden. Ist dies der Grund für das Ausbleiben einer Bewertung?

Liebe Grüße

10Parale


 
asmodeus Am: 14.01.2022 20:58:41 Gelesen: 810# 3 @  
@ 10Parale [#2]

Natal Revenue: Diese Marken wurden eher für die Bezahlung von Steuern, Gebühren etc. verwendet. Wie auch in Großbritannien wurden solche Marken hin und wieder für die Entrichtung des Portos benutzt, aber £5 war auch schon sehr hoch.

Wenn diese Marken auch für den postalischen Gebrauch zu nutzen, würde POSTAGE & REVENUE drauf stehen.
 
Lars Boettger Am: 15.01.2022 10:13:05 Gelesen: 789# 4 @  
@ 10Parale [#2]

Diese Marke hat die Michel Nr. 8, aber keine Marke aus dem Satz wurde bewertet, sondern -,-- .

asmodeus [#3] hat es schon gesagt, es handelt sich um eine Steuermarke, die z.B. für Grundstücksurkunden, Kaufverträge, Wechsel, Schecks o.ä. eingesetzt wurden. Die handschriftliche Entwertung und der Stempel deuten auf eine fiskalische Bewertung hin.

Ich würde hier die Michel-Redaktion einmal ansprechen, ob Ihnen Fiskalmarken auf Postsendungen (Briefen, Postkarten) schon einmal vorlagen. Fiskalmarken mit Poststempeln stehe ich etwas skeptisch gegenüber, da hier der Nachweis nicht mehr erbracht werden kann, ob es sich um legitime Verwendungen für Porto oder Gebühren handelt.

Beste Grüße!

Lars
 
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