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Thema: Zukunft und Finanzierbarkeit des Philaseiten Portals
Das Thema hat 115 Beiträge:
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Stefan Am: 11.06.2022 16:45:33 Gelesen: 1929# 91 @  
@ achim11-76 [#88]

Arbeitszeit ist teuer, das stimmt. Ich habe es im IT Bereich während meines Berufslebens schon öfters mitbekommen, das so Dinge wie Programmieren und Systempflege heutzutage ausgelagert werden - und zwar nach Indien. Dort kostet die Arbeitskraft fast nix und solche Dinge sind dank des WWW überall auf der Welt machbar. Man braucht also nicht zwangsläufig einen teuren IT Menschen in Deutschland.

Von einer pauschalen (!) vollständigen Auslagerung der IT halte ich rein gar nichts. Zumindest deutschsprachige Ansprechpartner (im Idealfall Muttersprachler) sollten greifbar sein, die auch verstehen, woran es hakt um ein Problem anschließend vernünftig Richtung fremdsprachlichen (sicherlich meist englisch) Support und Entwicklung kommunizieren zu können.

Ich sitze beruflich jeden Tag vor dem Computer. Zwei Mal pro Jahr werden für jedes Unternehmen der Branche gesetzlich verpflichtend neue Updates eingespielt, was dann auch vorher und hinterher komplett durchgetestet werden muss. Würde die IT-Administration und die für die Updates notwendige (teils individuell je Unternehmen zwangsweise angepasste) Programmierung komplett ins Ausland abgegeben werden, kann man hier in Deutschland den Stecker ziehen (das ist wörtlich zu verstehen).

@ 22028 [#89]

Die Zeiten von kundenspezifischen Programmen sind doch schon seit Jahren vorbei. Es gibt für vieles was heute bei den Philaseiten verwendet wird Standardprogramme die auch vom Hersteller gepflegt werden, es müssen halt "nur" die updates eingespielt werden.

Für manche Bereiche wie das Forum kann man vielleicht eine Standardsoftware verwenden, spätestens bei den Datenbanken ist Schluss und es muss eine individuelle Lösung her. Letzten Endes sollen dies Programmierer fachlich beurteilen, was geht und was nicht.

Pauschale "Totschlagargumente" bringen hier nichts, es ist im Fall der Philaseiten nebst der Unterseiten eine Einzelfallbetrachtung notwendig.

Gruß
Stefan
 
Wolffi Am: 11.06.2022 18:14:04 Gelesen: 1865# 92 @  
@ Stefan [#91]

Für manche Bereiche wie das Forum kann man vielleicht eine Standardsoftware verwenden, spätestens bei den Datenbanken ist Schluss und es muss eine individuelle Lösung her. Letzten Endes sollen dies Programmierer fachlich beurteilen, was geht und was nicht.

Wenn man Datenbanken individuell für viel Geld programmieren lassen möchte, dann ist ein Finanzloch verständlich. Warum Dinge neu erfinden, die grosse Entwicklerteams programmiert haben und pflegen. Es geht aus meiner Sicht „nur“ um die Einrichtung einer Datenbank.

Ich kann mich nicht des Eindrucks erwehren, dass für eine ganz persönliche Lösung die Schatulle zu weit geöffnet wird / geöffnet werden soll. Die angesprochenen Serverkosten, die den 2. Kostenblock von 5.000 Euro ausmachen sollen, erschrecken mich auch etwas. Den Vorschlag, die Kosten ohne (grösseren) Leistungsverlust zu reduzieren, ist ein guter Ansatz. Jede 100 Euro weniger machen es einfacher, das Konstrukt zu stemmen.
 
22028 Am: 11.06.2022 18:14:14 Gelesen: 1864# 93 @  
@ Stefan [#91]

Pauschale "Totschlagargumente" bringen hier nichts, es ist im Fall der Philaseiten nebst der Unterseiten eine Einzelfallbetrachtung notwendig.

Hier werden keine pauschale "Totschlagargumente" gebracht.

Bevor man sich über den monatlichen finanziellen Aufwand unterhält sollte man acma aufschlüsseln

1: Was kostet es die Software umzuschreiben
2: Wie stellen sich die € 5000 monatlich zusammen?
3: Welche Funktionen kann man streichen (Philawert/Debrix etc.) und was kostet die technische Aufteilung?
4: Wie sind aktuell die technischen Funktionen der Stempeldatenbank? Komplett selbstgestrickt oder z.B. eine SQL Datenbank mit einer "vorgeschalteten Form?

€ 5000 monatlich werden wohl NIE an Spenden, Vereinsbeiträgen oder Werbung über längere Zeit zusammenkommen, seid einfach realistisch und nicht Zweck-Optimistisch.
 
bovi11 Am: 11.06.2022 18:31:27 Gelesen: 1846# 94 @  
@ 22028 [#93]

Hallo Rainer,

ich sehe das genau so wie Du und zwar in allen Punkten, die Du angesprochen hast.

Bei einem Verein als Träger der Philaseiten bezweifle ich, dass auch nur 100 Leute dauerhaft 5,00 Euro im Monat zahlen werden. Zudem nähme der Verein selbst Ressourcen in Anspruch, die für den Betrieb des Forum fehlen.

Ich stelle mal ohne Kommentar den Link ein:

https://www.phpbb.de/
 
Stefan Am: 11.06.2022 19:02:50 Gelesen: 1816# 95 @  
@ 22028 [#93]

Hier werden keine pauschale "Totschlagargumente" gebracht.

Das sehe ich etwas anders, allerdings werde ich mich jetzt nicht daran aufhängen wollen. Grundsätzlich sollte alles auf einen Prüfstand (mit dem Einverständnis von Richard).

Kann jemand sämtliche Vorschläge aus diesem Thema sauber auflisten und diese Liste kontinuierlich nachhalten? Ansonsten haben wir hier ein Durcheinander an Vorschlägen, verteilt auf einer bald dreistelligen Anzahl an Beiträgen.

Danke.

@ Wolffi [#92]

Die angesprochenen Serverkosten, die den 2. Kostenblock von 5.000 Euro ausmachen sollen, erschrecken mich auch etwas.

Wir reden hier nicht nur von 100 gb Größe von Forum und den Datenbanken auf einem Server. Das Hosting kostet etwas im Monat, dito auch der Support für 24/7. Der Speicherplatz musste in den vergangenen 15 Jahren bereits diverse Male umgehend erweitert werden (auch am Wochenende zu den unmöglichsten Uhrzeiten), da der bisher gebuchte Speicherplatz zu klein geworden war. Es bringt niemandem etwas, wenn man 24-48 h auf die Umsetzung einer Serviceleistung warten muss und bspw. das Forum solange nicht erreichbar ist. Richard bevorzugt bisher eine rasche Problemlösung um einen ungestörten Forumsbetrieb zu erreichen und die kostet auch ein paar Euro mehr. Ob man vielleicht zukünftig einen identischen Service für etwas weniger Geld bekommen kann, wird sich zeigen lassen. Dennoch wird im Monat ein ordentlicher dreistelliger Eurobetrag an Serverkosten draufgehen.

@ bovi11 [#94]

Die neue geplante Software für verschiedene Teile der Philaseiten soll auch auf php basieren.

Gruß
Stefan
 
Wolffi Am: 11.06.2022 20:07:53 Gelesen: 1773# 96 @  
@ Stefan [#95]

Ich möchte nicht schlecht reden, was in den Jahren gemacht oder geleistet wurde.

Aber wenn wegen knappen Speicherplatz mehrfach ein Notdienst zu den unmöglichsten Zeiten nötig war, dann wurde da schludrig gearbeitet. So Dinge kann man aus meiner Laiensicht mit Cronjobs abfragen, bevor es eng wird.

Klar ist es schön, immer gewappnet zu sein, und immer Plan B zu haben. Wenn ich aber nicht weiss, wie ich das Geld erwirtschafte / zusammenbekomme (Es müssten 1.000 ! Leute 5 Euro pro Monat zahlen), würde ich erst mal Existenzsicherung betreiben. Es gilt die Kosten zu analysieren, und einen Lohn-/Kostenplan aufzustellen.

Klar kann und muss man überlegen, wie Geld hereinkommen kann, aber das muss gesichert geplant werden, damit das Konstrukt nicht nach drei bis sechs Monaten kippt. Ich würde mich nicht trauen, mit 5.000,- Kosten im Monat ins Rennen zu gehen. Ich sehe bei den realisierbaren Einkünften diese Summen nicht, zumal bestimmte Dinge nicht zur Debatte stehen, sondern abgelehnt werden.

Man muss sich aus meiner Sicht von allem freimachen und alles auch sehr kontrovers diskutieren.
 
Christoph 1 Am: 11.06.2022 22:12:31 Gelesen: 1712# 97 @  
@ Stefan [#95]

Kann jemand sämtliche Vorschläge aus diesem Thema sauber auflisten und diese Liste kontinuierlich nachhalten? Ansonsten haben wir hier ein Durcheinander an Vorschlägen, verteilt auf einer bald dreistelligen Anzahl an Beiträgen.

Hallo Stefan, hallo an alle Mitlesenden!

Ich habe mir mal die Mühe gemacht, die gewünschte Zusammenstellung zu basteln.



Ich kann diese Übersicht auch als pdf-Dokument zur Verfügung stellen.

Stand der Zusammenstellung ist heute Abend. Ich biete an, falls gewünscht, diese Übersicht in regelmäßigen Abständen zu aktualisieren. Allerdings kann ich nicht fest zusagen, in welchem Rhythmus ich dafür die Zeit finde, da ich voll berufstätig bin und Familie habe.

Möglicherweise habe ich bei der Zusammenstellung einige Beiträge oder bestimmte Aspekte übersehen oder ungenügend gewürdigt. In diesem Fall bitte Hinweis an mich hier im Forum oder per mail (mailadresse ist in meinem Profil hier im Forum hinterlegt).

Viele Grüße
Christoph
 
Stefan Am: 11.06.2022 22:35:39 Gelesen: 1688# 98 @  
@ Wolffi [#96]

Man muss sich aus meiner Sicht von allem freimachen und alles auch sehr kontrovers diskutieren.

In Beitrag [#95] schrieb ich bereits, dass alles auf den Prüfstand soll (in Absprache mit Richard).

Es gilt die Kosten zu analysieren, und einen Lohn-/Kostenplan aufzustellen.

Brigitte und Richard werden in den nächsten Tagen die Kosten (Ausgaben) der vergangenen Monate analysieren. Vorher würde es lediglich bedingt etwas bringen, eine Senkung zu planen ohne en détail zu wissen, wofür der Betrag von ca. 5.000 Euro/Monat angedacht ist. Neben der bereits angesprochenen Vollzeitstelle sowie Serverkosten kommen bspw. Ausgaben für Steuerberater Reise-/Übernachtungskosten für philatelistische Veranstalltungen (z.B. Messen oder Verbandstage) hinzu. Coronabedingt fielen diese in den vergangenen zwei Jahren meistens aus, sollen in diesem Jahr allerdings wieder verstärkt aufkommen.

Die persönliche Kontaktpflege ist ein wichtiger Grundpfeiler der Philaseiten. Dies lässt sich bspw. an den Treffen auf den Briefmarkenmessen bis Ende 2019 erkennen (München 2020 war sehr kurz gewesen), welche sicherlich nicht wenige Mitglieder im Forum beibehalten wollen.

@ Christoph 1 [#97]

Danke für deine Mühen! Als Zusammenfassung ist die Liste gut zu gebrauchen. Bitte nach Möglichkeit eine Aktualisierung im Blick behalten.

Danke. :-)

Gruß
Stefan
 
fdoell Am: 12.06.2022 11:04:38 Gelesen: 1560# 99 @  
Man könnte neben der immer wieder ins Feld geführten aufwendigen Umprogrammierung eines IT-technisch offensichtlich sehr alten Systems auch einen kompletten Cut machen, völlig neu anfangen und die seit Jahren gepflegten Informationen als reines Lesearchiv zur Verfügung stellen. Bei einem anderen Forum (nicht philatelistisch) habe ich das vor kurzem erlebt.

Das böte die Möglichkeit, mit einer modernen Forensoftware (am besten einer von einer grossen Community gepflegten und weiterentwickelten Open-Source-Lösung) nach einer im Wesentlichen einmaligen Parametrisierung (und Designanpassung) den zukünftigen Pflegeaufwand ggf. deutlich zu verringern.

Und welcher Serverbetrieb kostet einige Hundert Euro im Monat - von welchen Datenmengen reden wir hier (in TB Bilddateien und TB Programm- und Textdateien) und welche Ausfälle werden befürchtet, wenn mal alle paar Jahre was nicht sofort weitergeht (falls das bei RAID-Lösungen und Ersatzservern überhaupt ein Thema ist)? Auch eine Lösung mit einem professionellem Serverbetreiber (z.B. all-inkl oder vergleichbar) für Serverprogramme und Texte und separat (bei jemand privat zuhause) preisgünstig gehostetem Speicherplatz für Bilddateien (NAS mit Glasfaseranschluss und ständiger georedundanter Datensicherung) ist zur Kostenersparnis denkbar.

Vielleicht ist die Frage also nicht „wo könnte das Geld herkommen, um ein Wunschszenario auf Basis einer veralteten und nur teuer zu pflegenden Software weiter zu subventionieren“, sondern „Wieviel Geld steht auf Dauer zur Verfügung und was kann man dafür realistisch technisch-organisatorisch anbieten, ggf. nach einem einmaligen Aufwand zur Umstellung des System“.
 
Heinz 7 Am: 12.06.2022 11:04:55 Gelesen: 1560# 100 @  
@ Richard [#84]

Die Finanzierbarkeit ist sorgfältig zu klären.

Wenn eine Organisation Euro 60'000 pro Jahr für sagen wir 10 Jahre zur Verfügung hat, ist das "wunderbar" und reicht in der Regel "locker", um sehr viel zu erreichen! Eine solche Organisation ist zu beneiden!

Falls jedoch die bestehenden Arbeiten schon Euro 80'000 pro Jahr verschlingen (Programmierkosten, Löhne), haben wir natürlich ein Problem. Ich würde dann prüfen, ob sich "abgespeckte" Ziele auch mit weniger Geld erreichen liessen.

Also: mindest-Ziele-Bestimmung
daran anschliessend: Aufwand-Bestimmung

Mir persönlich sind die Aufwand-Strukturen bei "Philaseiten" viel zu wenig klar, um hier konkrete Lösungsvorschläge anbringen zu können.

Heinz
 
Stefan Am: 12.06.2022 12:43:50 Gelesen: 1502# 101 @  
@ fdoell [#99]

Man könnte neben der immer wieder ins Feld geführten aufwendigen Umprogrammierung eines IT-technisch offensichtlich sehr alten Systems auch einen kompletten Cut machen, völlig neu anfangen und die seit Jahren gepflegten Informationen als reines Lesearchiv zur Verfügung stellen.

Um hier grundsätzlichen Missverständnissen vorzubeugen: Es ist explizit angedacht, die bisherigen Seiten der Philaseiten (inkl. der Unterseiten, Datenbanken und PPA) in der bisherigen Version (Programmiersprache Perl [1] und nicht Pearl [2]) abzulösen und in den nächsten Jahren in eine neue Software (Programmiersprache PHP [3]) zu überführen.

Das Thema des als Idee aufgeworfenen Lesearchivs für die Themen und Beiträge im Forum mögen sich bitte die Programmierer mit Richard abstimmen. Sowohl der Aufbau eines Lesearchivs zum Stichtag X als auch alternativ die Migration der bisherigen Themen und Beiträge in die neue Forumssoftware kosten Zeit und Geld. Bei den Datenbanken ergibt ein Lesearchiv in einer separaten Software meinem Eindruck nach keinen Sinn.

Und welcher Serverbetrieb kostet einige Hundert Euro im Monat - von welchen Datenmengen reden wir hier (in TB Bilddateien und TB Programm- und Textdateien).

Es ist bei der Größe von einigen 100 gb auszugehen, eher noch mehr, Genaueres dürfte vermutlich Heiko als Webmaster der bisherigen Philaseiten feststellen können. In 15 Jahren (seit 2007) hat sich im Forum viel an Themen (fünfstellige Anzahl) und an Beiträgen (sechsstellige Anzahl), bestehend aus Texten und Bildern (viele Scans) ergeben. Dies liegt in der Natur eines Briefmarkenforums, besprochene zweidimensionale Objekte auch zeigen zu wollen. Die Größe für die verschiedenen Datenbanken (Stempeldatenbank, Inflaseiten, Attestedatenbank, nicht-im-katalog.de, Philawert & DEBRIX und natürlich die PPA) kommen hinzu. Philabuch möchte ich an dieser Stelle auch nicht vergessen aufzuführen.

Eigene Spielereien mit Links zu Themen und Beiträgen im Forum ergaben aktuell 17.102 Themen [4] und 296.395 Beiträge [5], vorausgesetzt die jeweilige Nummerierung ist fortlaufend aufgebaut (ich bin kein Programmierer und kann dies nicht beurteilen). Diese Zahlen setze ich als Richtschnur ins Forum.

@ Heinz 7 [#100]

Mir persönlich sind die Aufwand-Strukturen bei "Philaseiten" viel zu wenig klar, um hier konkrete Lösungsvorschläge anbringen zu können.

Siehe Beitrag [#98]: Brigitte und Richard wollen in den nächsten Tagen eine Auswertung der Kosten der letzten Monate vornehmen.

Gruß
Stefan

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Perl_(Programmiersprache)
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/PEARL
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/PHP
[4] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=17102&CP=0&F=1 <- Thema 17.102
[5] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=296395 <- Beitrag 296.395
 
Richard Am: 24.06.2022 09:50:52 Gelesen: 1132# 102 @  
Hier meine vorerst letzten beantworteten Fragen:

@ alemannia [#85]

An welchen Betrag denkst Du pro Monat oder pro Jahr ?

Mir schwebt da ein Betrag in Höhe von 5 - 10 €/monatlich, jährlich durch das Philaseiten-Mitglied kündbar, vor.


Die Beitragshöhe, sollte es zur Diskussion kommen, legt der Vorstand in Abstimmung mit den Mitgliedern fest.

Du kannst aber gerne schon jetzt monatliche, jährliche oder einmalige Spenden überweisen; je mehr dazu beitragen, umso mehr Leistungen bleiben künftig erhalten.

@ achim11-76 [#86]

Da wäre es wirklich mal interessant, die Kostenstruktur bzw die einzelnen Posten zu kennen, damit man da vllt mal ansetzen kann und günstigere Alternativen finden kann

Ich werde kommende Woche daran gehen, die Kosten für mindestens 6 Monate aufgeteilt nach Kostenstellen und Monaten.[/i]

Ansetzten wird, wenn es zur Vereinsgründung kommt, der Vorstand zusammen mit den abstimmenden Mitgliedern. Aussen vor sind die Nichtzahler von Spenden oder Beiträgen.

@ Wolffi [#92]

Wenn man Datenbanken individuell für viel Geld programmieren lassen möchte, dann ist ein Finanzloch verständlich.

Ich habe nie von einem Finanzloch gesprochen.

Von Programmierungen und entstehenden Kosten verstehe ich absolut nichts.

Es ist aber kein Gemeimnis, dass ich bisher mit über 1 Mio. Euro zu den Kosten der Philaseien beigetragen habe.

Aussen vor sind die Nichtzahler von Spenden oder Beiträgen.

Überhaupt nicht, es gibt jede Menge sehr guter Foren in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Luxemburg, den Niederlanden, nahezu in allen übrigen europäischen Ländern und in Übersee, die eine kostenfreie Teilnahme anbieten. In Deutschland sind auf allen Foren Werbungen in mehr oder weniger grossem Umfang zu finden - ausser dem Forum des BDPh - dort zahlen es die Mitglieder über ihre Beiträge. Namen anderer Foren nenne ich nicht, hier geht es NUR um Philaseiten.

@ 22028 [#93]

3: Welche Funktionen kann man streichen (Philawert/Debrix etc.) und was kostet die technische Aufteilung?

Philawert, Debrix, Kursliste und PPA-Auktion können problemlos gestrichen und ausgelagert werden. Ich bin bereit und in der Lage, diese auf neuen (eigenen) Seiten fortzuführen.

Gespart wird hierdurch sehr (!) wenig, eine Summe kann ich nicht beziffern.

@ Wolffi [#96]

Wenn ich aber nicht weiss, wie ich das Geld erwirtschafte / zusammenbekomme

Wo steht geschrieben, dass ich das nicht wüsste ? Ich habe schon geschrieben, wann bei mir eine Finanzklemme kommen könnte (= wie meine Rücklagen seit Jahrzehnten angelegt sind), dann wird der laufende Betrieb eingestellt. Das wird etwa bei einem DAX von 9.000 oder etwas darunter sein, derzeit auf 13.000 erholt. Meine Familie und die Sicherung von meiner Frau und mir wird auch künftig vorgehen.

zumal bestimmte Dinge nicht zur Debatte stehen, sondern abgelehnt werden.

Welche Dinge meinst Du konkret ? Zur Debatte steht alles.

Schöne Grüsse, Richard
 
22028 Am: 24.06.2022 10:24:29 Gelesen: 1108# 103 @  
@ Richard [#102]

bzgl. Deiner Antwort an @ Wolffi [#92]

Überhaupt nicht, es gibt jede Menge sehr guter Foren in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Luxemburg, den Niederlanden, nahezu in allen übrigen europäischen Ländern und in Übersee, die eine kostenfreie Teilnahme anbieten. In Deutschland sind auf allen Foren Werbungen in mehr oder weniger grossem Umfang zu finden - ausser dem Forum des BDPh - dort zahlen es die Mitglieder über ihre Beiträge. Namen anderer Foren nenne ich nicht, hier geht es NUR um Philaseiten.

Beim Altpostgeschichteforum z.B. ist keine Werbung geschaltet. Also ist der Ausdruck "ALLE" nicht korrekt.

bzgl. Deiner Antwort an mich @ 22028 [#93]

3: Welche Funktionen kann man streichen (Philawert/Debrix etc.) und was kostet die technische Aufteilung?

Philawert, Debrix, Kursliste und PPA-Auktion können problemlos gestrichen und ausgelagert werden. Ich bin bereit und in der Lage, diese auf neuen (eigenen) Seiten fortzuführen.

Gespart wird hierdurch sehr (!) wenig, eine Summe kann ich nicht beziffern.


Wenn Du keine Summe beziffern kannst, ist die Aussage, dass man dadurch sehr wenig gespart wird, hinällig.

Auch sagt das im Umkehrschluss, dass der größte Kostenfaktor das Forum (Programmerung, ggfls Gehälter) sind..., ein weiteres Zeichen dass kundenspezifische Programmierung, wenn es keine Leute / Mitglieder gibt die z.B. den Support machen wie updates einspielen, teuer ist.
 
alemannia Am: 24.06.2022 10:36:33 Gelesen: 1096# 104 @  
@ Richard [#102]

Hallo Richard,
hallo zusammen,

Du kannst aber gerne schon jetzt monatliche, jährliche oder einmalige Spenden überweisen;

Das ist klar, schon geschehen und sollte, unbeachtet des Schaltens von Werbung, in Zukunft bestehen bleiben.

Gruß
Guntram
 
drmoeller_neuss Am: 24.06.2022 14:53:22 Gelesen: 980# 105 @  
Für die weitere Zukunft der Philaseiten muss man den Mindestumfang festlegen, der für den Betrieb des Forums notwendig ist. Dazu gehört der technische Betrieb wie Server und Software. Wenn es finanziell eng wird, muss man auf das ein oder andere Liebgewonnene verzichten. Dazu gehört die Vollzeitstelle für eine Redakteurin genauso wie der Stand auf Messen. Andere Foren kommen mit ehrenamtlichen Moderatoren gut klar.

Zu den technischen Kosten muss man sie erst einmal kennen. Sicher lässt sich das ein oder andere hier optimieren. Stefan hat ja schon ein paar Eckdaten genannt. Der Kostenfaktor sind aber nicht die Textbeiträge, sondern die Bilddateien. Für die Stempeldatenbank mit etwa 500.000 Einträgen und durchschnittlich einem Bild (Größe 200 kB) ergibt sich ein Bedarf von 100 GB. Die Philaseiten-Auktion kommt etwa auf die gleiche Anzahl an Auktionen, aber mit durchschnittlich zwei Bildern pro Auktion. Hier stellt sich die Frage, ob alle Auktionen nach über 10 Jahren weltweit mit allen Bildern abrufbar sein müssen. ebay gesteht den Benutzern nur 90 Tage zu. Wer wirklich am Verlauf alter Auktionen interessiert ist, kann ja einen Datenträger bei den philaseiten-Machern zum Selbstkostenpreis kaufen.

Brauchen wir für alle Teile eine 24/7-Verfügbarkeit? Ich kann auch im Jahr ein paar Tage ohne philaseiten auskommen, wenn eine Wartung entsprechend angekündigt wird. Es muss in einem deutschsprachigen Forum auch niemand Beiträge zwischen Mitternacht und sechs Uhr morgens schreiben.

Zur Software: es gibt genügend kommerzielle Foren-Software [1]. Es ist eher die Qual der Wahl. Persönlich würde ich kommerzielle Software immer selbstgestrickten Lösungen vorziehen. Ich habe selbst die bittere Erfahrung in meiner Firma gemacht, Programmierer verlassen die Firma, eigene Software ist grundsätzlich schlecht dokumentiert und spätestens ein neues Betriebssystem macht umfangreiche Anpassungen erforderlich. Dazu kommen die zahlreichen "Balkone", die über die Jahre angebaut werden, weil man sich dem Druck der Benutzer beugt, die meinen, ohne ein bestimmtes Feature nicht arbeiten zu können.

Eine kommerzielle Software macht hier das Leben einfacher. Man muss nicht der erste sein, der Updates einspielt. Man kann auch etwas warten, bis andere die Fehler in der neuen Software gefunden haben.

Bei den Datenbanken sieht es etwas anders aus, eine Stempeldatenbank kann man nicht eben einmal einkaufen. Aber hier sollte man einen kritischen Blick darauf werfen, was sinnvoll ist, selbst zu entwickeln.

Die Philaseiten-Auktion muss sich selbst tragen. Man muss sich ja nicht daran gesundstoßen und andere Philaseiten-Teile "quersubventionieren". Als Finanzierung schwebt mir ein einfaches Modell vor, basierend auf Pauschalen, die einfach zu erklären und einzuheben sind. Wenn den Verkäufern das zu teuer und zu umständlich ist, sollen sie auf andere Plattformen ausweichen und sich mit denen herumärgern. So funktioniert nun einmal Marktwirtschaft. Die Philaseiten haben hier nicht das Monopol und andere Mütter haben auch schöne Töchter.

Die Zukunft der philaseiten darf aber nicht vom DAX abhängig sein. Ich habe keine Probleme mit Werbung oder Sponsoren. Im Rahmen des letzten Landesverbandtages Mittelrhein hatte ich mit Herrn Krenkel als Geschäftsführer der Stiftung Philatelie gesprochen. Auch hier wurden Möglichkeiten zur Förderung aufgezeigt. Die organisierte Philatelie scheitert nicht am Geld. In der neusten Philatelie ist im Editorial wieder ein Aufruf, Mittel zur Förderung der Philatelie abzurufen.

Als philaseiten-Betreiber muss man sich aber im klaren sein: wer die Musik bezahlt, bestimmt was sie spielt.


[1] https://www.blogmojo.de/forensoftware/
 
TeeKay Am: 24.06.2022 16:32:13 Gelesen: 911# 106 @  
Speicherplatz ist kein Kostenfaktor. Ein managed Server mit 2x1TB SSD, 10x16TB HDD und deutschem Standort kostet bei Hetzner 236 Euro brutto im Monat und da passen dann 1610 Stempeldatenbanken des aktuellen Umfangs drauf. Inkl. 24/7 Service. Also genug für die aktuelle Stempeldatenbank und Backups für die kommenden 5 Jahre. Und ich verwette ein Jahresabo des Servers, dass der für den Preis angebotene Speicherplatz schneller wächst als der Umfang der Stempeldatenbank. Aufgrund der wenigen gleichzeitigen Zugriffe dürften die HDD für die Stempeldatenbank geschwindigkeitstechnisch voll und ganz ausreichen. Für das Forum ist dann die SSD übrig, die deutlich mehr gleichzeitige Zugriffe verarbeiten kann.

Und warum sollte sich eine Stempeldatenbank nicht einfach einkaufen lassen? Das ist am Ende auch nur eine Datenbanktabelle mit einem Zugriffsformular.
 
22028 Am: 24.06.2022 18:35:26 Gelesen: 832# 107 @  
@ TeeKay [#106]

Ganz meine Meinung.

Ich bin auf die detaillierten Kostenaufstellung von Richard für mindestens 6 Monate, aufgeteilt nach Kostenstellen und Monaten, gespannt.
 
Schredder56 Am: 25.06.2022 00:29:39 Gelesen: 724# 108 @  
Hallo allerseits,

ich habe zwar keinen "Dunst", was den Betreiberaufwand anbelangt und bitte daher meinen Vorschlag mit Nachsicht zu behandeln:

Wie wäre es damit, das alte Auktionsportal stillzulegen und an dessen Stelle ein Auktionsportal a la Ebay zu installieren bzw. einzubetten - mit allem "drum" und "dran" und natürlich mit einer Gewinnbeteiligung, jedoch nicht so unverschämt, wie bei "Ebay". So nebenbei könnte die halbseidene Kundschaft bzw. der kriminelle Abschaum, der sich bei Ebay herumtreibt, unverzüglich aussortiert bzw. gesperrt werden, was widerum dazu anspornt, ordentliches Material anzubieten. Auskenner dürfte es schließlich genug hier, im Forum geben. So denke ich, daß, wenn es sich herumspricht, sich das Ganze zu einem Selbstläufer "mausern" könnte - oder ?

Stichwort Werbung: Schon einmal an Edelmetallhändler gedacht, die hier Werbung schalten könnten ? Es gibt doch bestimmt einige Kameraden, die nicht bloß Briefmarken sammeln, z.Bsp. "Silberling.de" in Kempten etc.

Beste Grüße !

Thomas
 
Cantus Am: 25.06.2022 01:52:31 Gelesen: 713# 109 @  
Hier werden ständig Luftschlösser diskutiert, die mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht realisiert werden können. Die Auflistung der bisherigen Kosten, getrennt nach Personal- und Serverkosten, möglichst aber auch nach den einzelnen Bereichen der Philaseiten und den Kosten für ihre Softwarepflege ist das Eine, das wird sicher machbar sein, die andere Seite aber, die tatsächlichen Chancen, die notwendigen regelmäßigen Kosten auch tatsächlich regelmäßig decken zu können, das ist etwas ganz Anderes.

Ich habe da im Kleinen bereits einschlägige Erfahrungen gemacht. Ich hatte versucht, die ARGE Österreich in ihrem Bestand zu retten und in dem Zusammenhang eine geringe Erhöhung der monatlichen Beiträge ins Gespräch gebracht; es ging dabei um monatlich 2 Euro mehr an Beitrag zur Finanzierung der ARGE.

50% der Mitglieder haben überhaupt nur geantwortet und davon wiederum etwa die Hälfte hat mitgeteilt, dass bei einer so kräftigen Beitragserhöhung ihrer Meinung nach die Mitgliedschaft in der ARGE für sie zu teuer sei und sie deshalb die ARGE verlassen würden.

Ich glaube nicht, dass die Sammlerstruktur hier bei den Philaseiten so sehr viel anders ist als das, was ich erlebt habe. Die ganz überwiegende Zahl derer, die hier registriert sind, sind Eintagsfliegen, also solche, die sich nur ein Mal zu Wort gemeldet haben, weil sie irgend etwas geerbt hatten. Andere lesen nur, melden sich aber nie zu Wort. Wieder Andere haben sich zwar registriert, schreiben aber nie. Und dann gibt es noch ganz viele, die die Philaseiten nur nutzen, um daraus einen persönlichen Vorteil zu ziehen. Alle diese Leute werden mit Sicherheit nicht finanziell zum Fortbestand der Philaseiten beitragen wollen.

Was bleibt, ist das relativ kleine Häuflein der aktiven Sammler, die die Philaseiten als eine Plattform unter Gleichgesinnten nutzen, aber auch von denen werden sicherlich nicht alle bereit sein, regelmäßig, und nur darauf kommt es an, einen noch festzusetzenden Betrag zur Fortführung des Forums aufzubringen.

Damit wir wissen, von welcher Größenordnung wir dabei überhaupt ausgehen können, ohne dabei in Träumereien zu verfallen, schlage ich vor, dass wir eine allgemeine Umfrage im Forum starten, vielleicht in Form einer ganz normalen Excel-Tabelle und mit nur einmaliger Zugriffsmöglichkeit für jeden Forenteilnehmer, so wie bei den Beliebtheitsumfragen. Dabei stelle ich mir verschiedene Antwortmöglichkeiten vor, z.B. jährlich 20 Euro oder 30 Euro oder 40 Euro oder 50 Euro oder 60 Euro, wobei nur eine Antwort gegeben werden können sollte.

Diese Umfrage sollte drei Monate laufen (wir haben aktuell Urlaubszeiten) und am Ende werden wir die Zahl derer kennen, die überhaupt bereit sind, private Mittel für den Fortbestand der Philaseiten aufzubringen, und es wird eine "Beitragssumme" feststehen, mit der kalkuliert werden kann. Wenn denn darüber hinaus irgendwelche Spenden eingeworben werden können, dann wäre das zwar positiv, man sollte sich aber nie darauf verlassen, dass solche Spenden von Dauer sein werden.

Es gibt viele Eventualitäten im privatem Bereich, die zu einer Umschichtung des eigenen Finanzbestandes führen können oder müssen, es gibt unwägbare Einflüsse in der Altersstruktur und dem Gesundheitszustand der Sammler und es gibt nicht beeinflussbare und nicht steuerbare politische Einwirkungen von außen. Das alles wird eher zu einer Minderung des geplanten Jahresbudgets führen als zu seiner Erhöhung.

Die Umfrage sollte in Teilen öffentlich sein, es sollte also jederzeit neutral einsehbar sein, wie viele Personen sich mit einem Beitrag einbringen wollen und welcher jährliche Gesamtbetrag bisher bereits zugesagt worden ist. Um nach dem Abschluss der Umfrage nicht mit Luftnummern handeln zu müssen, sollte jeder, der zuvor im Rahmen der Umfrage sich zu einem bestimmten Betrag bereit erklärt hatte, das anschließend schriftlich so bestätigen, dass seine Bereitschaft sich dadurch in eine justiziable Verpflichtung wandelt, die ab einem bestimmten Zeitpunkt verpflichtend wirkt und notfalls durch die oder den Forenbetreiber gerichtlich beigetrieben werden kann. Es nutzt überhaupt nichts, wenn man nur unverbindliche Bereitschaftserklärungen in den Händen hält, damit kann man real keine wirksame Kosten-Nutzen Rechnung aufstellen.

Viele Grüße
Ingo
 
Heinz 1 Am: 25.06.2022 12:28:16 Gelesen: 602# 110 @  
Hallo zusammen,

ich denke eine ständige Finanzierung der Philaseiten liest sich in Zukunft nur durch einen Verein als e.V. bewerkstelligen. Natürlich ist dabei als erste Voraussetzung das es einen Vorstand und auch weitere entsprechende Ehrenamtliche Personen gibt, die den bisherigen Aufwand an Zeit im Vorfeld geklärt weitermachen. Auch eine bestimmte Vergütung für spezielle Aufgaben wäre dann möglich zu den Aufwendungen für den Server, Webseite usw.

Einen Beitrag wie Cantus vorschlägt halte ich in diesem Fall natürlich für nötig. Denn die freiwilligen Spenden werden mit der Zeit wahrscheinlich zurückgehen, egal aus welchem Grund. Ich denke einen Beitrag von 20 bis 40 € wäre sinnvoll. Allerdings sollten dann die Mitglieder die Jährlich einen Beitrag bezahlen auch einen Vorteil davon haben. So könnte man z.B. einige Bereiche nur für Mitglieder öffnen. Da denke ich an "Information", "Philaseiten Spezial" und Philaseiten Auktion", vielleicht auch nicht alles dieser Rubriken nur für Mitglieder.

Wer aber sagt, 20 - 40 € kann ich mir im Jahr nicht leisten, der sollte sich einmal hinterfragen was er für das Hobby Briefmarken im Jahr sonst ausgibt. Bei 20 - 40 € sind dies 1,66 - 3,33 € pro Monat. In guten Gaststätten oder Restaurant 1 Tasse Kaffee oder z.Z. 3/4 bis 1,6 Liter Benzin im Monat. Ich denke diese sollte für solche Informationen die Philaseiten bietet von jedem machbar sein.

Natürlich hat dies eine gravierende Unbekannte, weil im Vorfeld niemand weiß wie viele Personen sich anmelden werden. Dies könnte aber auch mit einer Umfrage wie Cantus sie vorschlägt zumindest annährend im Vorfeld festgestellt werden.

Gruß Heinz
 
Baber Am: 25.06.2022 15:46:08 Gelesen: 524# 111 @  
@ Cantus [#109]

Hallo Ingo,

Du hast es wirklich auf den Punkt gebracht und man kann Dir nur vollinhaltlich zustimmen.

Danke für Deine Mühe
Bernd
 
Stephan Sanetra Am: 25.06.2022 17:59:46 Gelesen: 460# 112 @  
@ Heinz 1 [#110]

Hallo Heinz,

die Idee eines Beitrages in Höhe von 20-40 € (oder auch mehr) für 365 Tage mit daran geknüpften Vergünstigungen finde ich brillant-jedoch sollte das, anders als z.B. bei Zeitschriftenabos, automatisch nach 365 Tagen auslaufen, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Damit hätte das Konstrukt auch einen gewissen Charme für Leute mit Bindungsangst in Bezug auf sich automatisch verlängernde Verträge, so wie z. B. bei mir.

Beste Grüße
Stephan
 
Winni451 Am: 25.06.2022 19:10:37 Gelesen: 418# 113 @  
@ Heinz 1 [#110]

Hallo,

mit der Rechnung kann sogar ich leben. Als bewusster Sammler der billigen Philatelie (10€/Stück ist für mich schon teuer) kann ich mit monatlich 5€ leben. Ist zwar wenig, aber ich rechne mit 30€/Monat für dieses Hobby. Vor diesem Hintergrund bin ich auch für Werbung und ich halte etwas mehr davon aus, sofern es Geld bringt und bestimmte Grenzen nicht überschreitet.

Verein oder Diktatur (sorry mir fällt grad nicht das richtige Wort ein): beides hat große Vorteile und große Nachteile für diesen Zweck. Am Ende sehe ich aber nur einen Verein, das jemand außreichend zahlungskräftiges und mit reichlich Zeit und Lust gesegnetes wie Richard hier auftaucht, ist sehr unwahrscheinlich. Nicht unmöglich, aber nicht die Option auf die wir setzen sollten (hoffen dürfen wir).

Mehr kann ich nicht beitragen wegen zu wenig Ahnung.

PS: problematisch ist der Vergleich mit dem Kaffee oder dem Benzin usw., denn diese Kosten spielen sich in einem anderen Feld des Lebens ab. Besser ist die Frage: wieviel pro Monat bin ich bereit für Briefmarken auszugeben? Ich meine 10% davon könnte man sich für die Heimat des Hobbys erlauben, also für den Orts-Verein, die Arge oder eben (zumindest zum Teil) diese Seite.

Man könnte die Frage auch variieren: wie viel ist man bereit im Jahr für einen Katalog oder andere Literatur auszugeben? Den diese Seite ist lebendes Fachwissen.

Grüße
Winfried
 
bernhard Am: 25.06.2022 19:59:23 Gelesen: 374# 114 @  
@ drmoeller_neuss [#105]

Diese Programm-Liste sollte mal jemand mit Ahnung durchsehen und ein Statement dazu abgeben. Auch bezüglich Übernahme von Teilen des Forums, Anbindung/Einbindung Datenbanken, alten Beiträgen usw. Vielleicht gibt es hier einen Spezialisten unter uns. Ich würde auch nicht weiter auf eine selbstgestrickte Lösung setzen und diese auch noch modernisieren, aus den Gründen wie schon von Dr. Möller angeführt. Auch die anderen aufgeführten Punkte - auch wenn sie hart sind - finden meine Zustimmung. Ein sich selbsttragendes Forum wird sich nur minimale Lohnkosten und minimale Werbungskosten leisten können. Werbung kann auch wesentlich kostengünstiger gemacht werden. Wird Werbung überhaupt gebraucht? Jeder mit Internetanschluss wird PhilaSeiten bei seinen Suchen auch finden. Es heißt ja auch: wer suchet, der findet ;-).

@ Cantus [#109]

Bezüglich der Beitragshöhe sehe ich das genauso. Wenn es Beträge sind, welche den Mitgliedsbeitrag einer Arbeitsgemeinschaft übersteigen, werden da nur noch wenige dauerhaft mitspielen. Mir war auch klar, dass wir mit Spenden die z.Zt. benötigten monatlichen Summen bei weiten nicht zusammen bekommen. Mein Beitrag [#49] ziehlte auf Abspecken und Einsparen wo es eben geht. Offenbar war zu dieser Zeit die Zeit noch nicht reif dafür.

In deine Umfrage zu den zukünftigen Mitgliedsbeiträgen würde ich noch eine zusätzliche über die Nutzung von Programmfeatchers und auf was man verzichten könnte, anhängen. Bei einem neuen Programm wird sich das ein oder andere vermutlich von selbst erledigen.


Viele Grüße
Bernhard
 
Cantus Am: 26.06.2022 03:36:13 Gelesen: 247# 115 @  
Mir ist da noch etwas eingefallen, weil ihr auch immer einmal wieder die PPA ins Gespräch bringt. Die meisten Anbieter, die massenhaft Angebote bei der PPA einstellen, sind zwar bei den Philaseiten registriert, bringen aber keine oder fast nie Beiträge, um den Themenbestand der Philaseiten mit ihrem Wissen und Material zu ergänzen. Das ist ganz einfach festzustellen, wenn man den Namen anklickt und im Profil nach unten scrollt, wo in zeitlicher Abfolge alle Beiträge und der Zeitpunkt ihres Hochladens angeschaut werden können.

Fast alle diese Anbieter haben offensichtlich überhaupt kein Interesse daran, das ihre beizusteuern, um die Philaseiten mit Leben zu füllen, sondern sie haben sich nur deshalb registriert, um über den Verkauf bei der PPA die Gebühren zu sparen, die sie bei Ebay, Delcampe und Co. abführen müssten. Wenn man von Ihnen nun wie auch von jedem anderen Registrierten einen Unkostenbeitrag zum Betrieb der PPA fordern wird, ist abzusehen, dass sie woanders billigere Verkaufsplattformen suchen werden. Das wäre nicht weiter schlimm, denn auch jeder Sammler ist ja frei in seiner Entscheidung, ob und wo er eigenes Material anbietet oder fremdes für die eigene Sammlung erwirbt. Auf jeden Fall sollten Ihnen aber nicht irgendwelche Sonderkonditionen eingeräumt werden, sondern sie sollten genauso behandelt werden wie auch jedes andere aktive Mitglied der Philaseiten.

Ein anderes Thema sind ganz allgemein Foren. In irgendeinem Beitrag wurde darauf hingewiesen, dass es ja auch in anderen Foren mit der Finanzierung funktioniert. Das stimmt so nicht immer und lässt sich grundsätzlich nicht mit den Philaseiten vergleichen, denn hier wurde die Forensoftware so programmiert, wie es Richard mit seinen speziellen Wünschen haben wollte und will. Das aber ist teuer, denn neben dem allgemeinen Sammeln und den Datenbanken für die Stempel und den Inflabereich gibt es noch so viel Anderes, das nur deshalb existiert, weil es Richards Wünschen und Zielvorstellungen entspricht.

Es gibt viele andere Foren, in drei von ihnen schaue ich ab und zu hinein.

Das Forum Altpostgeschichte.de wird vom Deutschen Altbriefsammler-Verein über die Mitgliedsbeiträge der Vereinsmitglieder finanziert und richtet sich in erster Linie an Postgeschichtler und Portostufensammler der frühen Klassik.

Das Schweizer Forum baslertaube.com wird von einem kleinen Kreis privater Sammler betrieben, die das Forum vor allem deshalb gegründet haben, um sich miteinander über die frühe Klassik der Schweizer Philatelie auszutauschen, ausländische Themen gibt es dort fast gar nicht. Allerdings gibt es ein paar interessante Stempelthemen, aber auch die sind speziell schweizerisch.

Das österreichische briefmarken-forum.com wurde einstmals von der österreichischen Briefmarkenhändlerin Westermayr und ihrer Schwester Michaela gegründet und mit privatem Familieneinkommen finanziert, inzwischen sind die beiden aber ausgeschieden und einzelne Sammler mit normalem Einkommen versuchen, das Forum am Leben zu erhalten.

Allen drei Foren ist gemein, dass nur recht kleine Bilder hochgeladen werden dürfen (höchstens 800 oder 600 Pixel breit oder hoch), da größere Bilder mit allerlei Gebühren für die Forenbetreiber zu Buche schlagen würden. Zusätzlich versucht man, Werbeeinnahmen zu erzielen, aber das ist bei relativ kleiner Teilnehmerzahl in diesen Foren recht schwierig und also nichts, auf das man sich auf Dauer verlassen kann. Glaubt also nicht, dass das ein machbarer Weg wäre, um den dauerhaften Finanzbedarf der Philaseiten decken zu können.

Viele Grüße
Ingo
 

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