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Thema: (?) (183/196/199) Stempel: Gebühr bezahlt / Taxe percue
Das Thema hat 201 Beiträge:
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volkimal Am: 10.02.2023 12:21:15 Gelesen: 17032# 177 @  
Hallo zusammen,

eine Karte mit einem "Gebühr bezahlt"-Stempel aus Ziegenrück vom 2.11.1945:



Als Ortsstempel wurde ein aptierter Werbestempel für den Ort eingesetzt. Hier der ursprüngliche und der aptierte Stempel:



Aus dem Stempel wurde schon im Krieg der Text "Zwischen den Saaletalsperren" aptiert. Ich hatte überlegt, ob eine der Talsperren im Krieg zerstört worden ist, konnte aber nichts dazu im Internet finden. Kennt einer den Grund für die Aptierung?

Viele Grüße
Volkmar
 
Totalo-Flauti Am: 23.02.2023 21:19:32 Gelesen: 16797# 178 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ein Briefausschnitt eines Briefes des Finanzamtes Leipzig an das Finanzamt Delitzsch. Der "Gebühr-bezahlt"-Stempel wurde vom Leipziger Postamt 13 am 10-09-1923 abgeschlagen.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti.


 
GSFreak Am: 15.03.2023 11:38:05 Gelesen: 16360# 179 @  
Hallo zusammen,

hiermal wieder ein Freivermerk aus 1945. Es ist ein sehr großer Schnitzstempel " Geb.bez. aus Schonach (Schwarzwald) auf einem Beleg vom 23.09.1945, wenige Tage nach Wiedereröffnung des privaten Postverkehrs in Südbaden (17.09.1945). Der Stempel ist sehr selten und auch teuer, ich suche dennoch nach weiteren Verwendungsdaten.



Beste Grüße
Ulrich
 
Manne Am: 04.04.2023 12:25:10 Gelesen: 15708# 180 @  
Hallo,

aus Spaichingen von der Kreissparkasse ein Fenster-Kuvert. Tagesstempel vom 28.05.1946. Nebenstempel, Gebühr bezahlt 24 Rpf, leider schwach abgeschlagen und verblasst.



Gruß
Manne
 
bedaposablu Am: 24.04.2023 20:17:27 Gelesen: 15182# 181 @  




Stempel HAMBURG leider nur Teilweise
Stempel ERFURT 1 / * Gebühr bezahlt * mit Datum 10.04.1930
Stempel BERLIN-PANKOW / * Gebühr bezahlt * mit Datum 02.04.1930

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter

[Auf Wunsch redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich: Postanweisungs-Stempelmaschinen"] [Klaus-Peter, schau mal bei "Philaseiten A bis Z" in den Buchstaben G wie Gebühr bezahlt: https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?F=180 ]
 
remstal Am: 08.07.2023 13:24:27 Gelesen: 12483# 182 @  
Ein roter Ra4 20.000 M frei laut Einn.Nachweis in Lörrach auf einem Grenzrayonbrief vom 29.8.23 nach Basel. Prüfstempel Infla und Gaedicke.

Frdl. Grüße remstal


 
Shinokuma Am: 16.07.2023 21:45:34 Gelesen: 12052# 183 @  
Liebe "Gebühr-bezahlt-Experten",

weiß einer von Euch, von wem solche vorgedruckten Umschläge verwendet wurden?



Dieser Fensterumschlag enthält weder Absender noch Empfängerangaben und auch keinerlei Druckvermerk.

Einzig der eingerahmte Vordruck "Gebühr bezahlt beim BPA 1005 Berlin" existiert. BPA bedeutet ja wohl Bahnpostamt und die immerhin schon vorgegebene PLZ 1005 gab es nur in Ost-Berlin.

Das grenzt zumindest Zeitraum und Verwendungsmöglichkeit etwas ein.

Also lasst mich bitte nicht unwissend.

Mit herzlichen Grüßen

Gunther
 
bedaposablu Am: 31.07.2023 17:09:41 Gelesen: 11235# 184 @  
Hallo miteinander!

Hier eine Karte vom FORKEL-Verlag in Stuttgart mit Datum 30.08.1950:



(14a) STUTTGART-DEGERLOCH / f / BEZAHLT

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
bedaposablu Am: 05.09.2023 17:57:48 Gelesen: 9629# 185 @  
Hallo miteinander, speziell aus Randberlin!



Eingedruckter "Gebühr bezahlt"-Vermerk auf Drucksache aus Lobetal über Bernau bei Berlin.

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
volkimal Am: 29.09.2023 09:40:47 Gelesen: 8243# 186 @  
Hallo zusammen,

ein Stempel Taxe perçue aus Tauragė in Litauen.



Sehr schön finde ich den daneben abgeschlagenen zweifarbigen Weihnachtsstempel vom 22.12.2007. Mehr zu dem zweifarbigen Stempel siehe [1].

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=326052
 
volkimal Am: 29.09.2023 21:45:25 Gelesen: 8167# 187 @  
Hallo zusammen,

ein Brief aus Budapest mit einem ungarischen Gebühr bezahlt Stempel sowie ein zweiter solcher Stempel auf Briefstück:





Beide Stempel haben oben den Text "Készpénzzel bérmentesitve" = "Bar bezahlt"

Eine Veröffentlichung der ungarischen Post zu diesem Thema findet Ihr, wenn ihr bei Google nach "A Posta bérmentesítési jelzései" sucht.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 09.10.2023 08:50:30 Gelesen: 7342# 188 @  
Hallo zusammen,

eine Ansichtskarte aus Marseille verwendet am 20.09.1923 in der Rosenstadt Sangerhausen:



Der 20.09.1923 ist der erste Tag der Portoperiode 17. Das Postkartenporto hatte sich von 30.000 Mark auf 100.000 Mark erhöht. Die 100.000 sind handschriftlich oben rechts vermerkt. Das Posrto wurde bar bezahlt. Dieses wurde mit dem Stempel "Gebühr bezahlt" dokumentiert.



Der Gelegenheitsstempel "SANGERHAUSEN / die / Rosenstadt / V.D.R. / ROSARIUM 100 000 ST." war von 1923 bis 1924 im Einsatz. VDR = Verein Deutscher Rosenfreunde.

Viele Grüße
Volkmar
 
GSFreak Am: 08.11.2023 18:37:54 Gelesen: 5339# 189 @  
@ GSFreak [#166]

Hallo zusammen,

ich hatte in [#166] zwei "Gebühr bezahlt"-Stempel gezeigt, bei denen etwa mittig eine Einschnürung und eine "vertikale Linie" zu erkennen sind. Die eigentliche Gummistempelplatte war offenbar mit einem Faden/dünnen Draht (zusätzlich) am Stempelgerät befestigt, der dann durch Farbaufnahme mit gestempelt wird und auch zu dieser Einschnürung der Stempelränder geführt hat.

Nun habe ich einen Beleg gefunden aus FREYUNG (v. WALD) vom 18.03.1946, bei dem die eigentliche Gummistempelplatte offenbar an drei Stellen mit Faden/dünnem Draht am Stempelgerät befestigt war und dies entsprechend mitgestempelt wurde.



Beste Grüße
Ulrich
 
bedaposablu Am: 20.02.2024 20:09:58 Gelesen: 2539# 190 @  
Hallo miteinander!

Hier eine Ansichtskarte aus 34170 Gorizia Italien vom 30.01.1969:



Marke schwarz eingekreist, T-Stempel ohne Wertangabe.

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
Shinokuma Am: 20.02.2024 20:28:21 Gelesen: 2532# 191 @  
@ bedaposablu [#190]

Hallo Klaus-Peter,

bei dem von Dir gezeigten Stempel handelt es sich nicht um einen "Gebührbezahlt-Stempel", eher schon um das Gegenteil.

Denn die eingerahmte Marke und der T-Stempel weisen ja gerade darauf hin, dass mit dieser Marke das fällige Porto eben nicht bezahlt wurde, da sie keine Frankaturgültigkeit mehr hatte.

Auf der Karte fehlt allerdings, wie Du schon richtig bemerktest, die Angabe über die Höhe der zu entrichtenden Nachgebühr. Wahrscheinlich wurde die vom Zusteller daher auch gar nicht erhoben.

Herzliche Grüße

Gunther
 
bedaposablu Am: 20.02.2024 20:50:39 Gelesen: 2526# 192 @  
@ Shinokuma [#191]

Hallo Gunther,

Danke Gunter für deine Ausführung. Du hast Recht, ich habe mich hier im Eifer des Gefechts im Forum geirrt. Ich habe keine Ahnung bis wann dies Marke postgültig war.

Die Postkarte passt besser in die Rubrik Nachportobelege / Nacherhebung von Porto.

Vielleich kann die Redaktion diesen Beitrag entsprechen verschieben. Danke !

Viele Grüße aus Magdeburg!
Klaus-Peter
 
DERMZ Am: 21.02.2024 04:00:07 Gelesen: 2484# 193 @  
@ Shinokuma [#191]
@ bedaposablu [#192]

Guten Morgen,

so ganz erschließt sich mir die Erklärung nicht. Nach meinen Informationen ist die aufgeklebte Marke 1969 noch gültig gewesen, zum anderen betrug das Inlands-Postkarten-Porto 1969 40 Lire. Warum die Karte mit Nachporto belegt wurde, ist mehr eher ein Rätsel, vielleicht kann jemand Licht in mein geistiges Dunkel bringen.

Beste Grüße Olaf
 
iholymoses Am: 12.03.2024 21:45:33 Gelesen: 1745# 194 @  
@ juni-1848 [#38]

Hier ein sicherlich rein philatelistisch verursachter Beleg - die Rückseite ist nämlich unbeschrieben:



Berlin-Ganzsache MiNr. P 70 - vom Absender wohl an sich selbst im Hotel in Freudenstadt aufgegeben.

Einen schönen Abend wünscht
Reinhard
 
Araneus Am: 15.03.2024 13:05:20 Gelesen: 1621# 195 @  
Ein Maschinenstempel, bei dem sich anstelle der Postleitzahl der Text "Gebühr bezahlt" befindet, wurde in den 1970-er Jahren beim Postamt Pforzheim 1 verwendet. Mir liegen mehrere Belege aus den Jahren 1970 bis 1975 vor, eine Verwendung über diesen Zeitrahmen hinaus erscheint mir aber wahrscheinlich.



Die Belege in meiner Sammlung mit diesem Stempel sind allesamt Nachnahme-Paket- bzw. Nachnahme-Postgutkarten von Selbstbuchern. Andernorts wurden auf solchen Karten normale Tageshandstempel oder normale Maschinenstempel abgeschlagen. Vielleicht hatte man in Pforzheim diesen besonderen Stempel anfertigen lassen, weil hier mehrere Versandhäuser ansässig waren (z.B. Wenz, Klingel, Bader) und daher hier ein regelmäßiges erhöhtes Aufkommen an (Nachnahme-)Paketen auftrat.

Schöne Grüße
Franz-Josef
 
Nordluchs Am: 18.03.2024 12:20:15 Gelesen: 1494# 196 @  
@ Araneus [#195]

Hallo Franz-Josef,

da gerade eine Arbeit zu den Postfreistempeln läuft ist das auch schon aufgefallen.

Anfänglich abgetan als Handstempel kommt so langsam Licht auf das Geschehen, daher ist Dein Beitrag unterstützend bei der Suche. Für einen Handstempel ist der Stempelabdruck auch zu exakt abgedruckt.

Evtl. ist diese Art durch die Änderungen (Stichwort: Handrollstempel u. anderes) zu begründen. Anbei eine gespeicherte Verfügung vom Jahresende 1959.



Auf der Seite von Ch. Wapler den folgenden Beleg gefunden. Zudem noch ein „roter“.



PFS rot: Pforzheim 1 UB: xe - 21.1.1964-01-21 Wapler - Festpreisangebot

Hat sonst noch jemand im Forum Kenntnisse und Belege zu dieser Materie?

Viele Grüße
Hajo
 
Shinokuma Am: 28.03.2024 21:20:58 Gelesen: 1139# 197 @  
"Taxe Percue"-Stempel wurden ja vielfach in Ermangelung von Briefmarken in Notzeiten eingesetzt. So z.B. nach dem 2. Weltkrieg.

Mein nachstehend gezeigter Brief aus der Tschechischen Republik zeigt, dass es offensichtlich heutzutage immer mal wieder Situationen gibt, wo es am passenden Porto fehlt, der Brief aber dennoch entwertet verschickt werden muss.



Dieser R-Brief aus Prag trägt zwar auf der Vorderseite einen nassklebenden R-Zettel, aber die rückseitige Absenderlasche fehlt leider. Verwendet wurde ein Schmuck-Kuvert vom Hotel Pariz in Prag. Der Brief ging an den Verlag Arabian Publishing nach Vaduz in Liechtenstein. Die Stempelkopfinschrift des Handrollstempels vom 26.2.1997 lautet 110 05 Praha 05 mit den Unterscheidungskennzeichen * 1 *.

Das erforderliche Porto in Höhe von 27 Kronen wurde offensichtlich handschriftlich auf dem Umschlag oben rechts notiert und mit dem Gummistempel "TAXE PERCUE" abgesegnet.

Nun wünsche ich euch allen noch ein schönes Osterfest.

Mit herzlichen Grüßen

Gunther
 
DL8AAM Am: 29.03.2024 19:45:43 Gelesen: 1074# 198 @  
@ Shinokuma [#197]

dass es offensichtlich heutzutage immer mal wieder Situationen gibt, wo es am passenden Porto fehlt, der Brief aber dennoch entwertet verschickt werden muss.

Hier dürfte aber keine "Notsituation" vorliegen, sondern es stellt (für diesen Kunden) einen bzw. den "Normalzustand" dar, es wurde zur Vereinfachung nur mit einem "Entgeltbezahlt"-Vermerk frankiert. In vielen Ländern ist es in diesen Fällen immer noch üblich, die ordnungsgemäße Einlieferung (Abrechnung), mit einem zusätzlichem Tagesstempel zu dokumentieren, insbesondere in Ost- bzw. Südosteuropa ist dieses bis heute der ganz normale Standard. Meist ein Handstempel bzw. was der Postler am Schalter gerade parat hat, wobei größere eingelieferte Chargen auch schon mal durch die Maschine laufen können.



Hier hat der Kunde mit der polnischen Post einen Vertrag (Nr. 270808/D) abgeschlossen, um Sendungen mit einem Entgeltbezahlt-Hinweis kennzeichnen zu dürfen ("Permit-Mail") und um mit der Post separat abzurechnen. Die Post in Breslau schlug hier zur Kennzeichnung der ordnungsgemäßen Erfassung einen Tagesstempel neben den Hinweis ab.

(Private-) Entgeltbezahlt (früher "Gebühr bezahlt beim Postamt ...") bzw. DIALOGPOST (Hand-) Stempel oder (postalische) FRANKIERSERVICE-Vermerke verschiedenster Art sind auch bei uns nicht unüblich, wenn der örtliche Schützenverein seine Einladung "ohne Briefmarken" verschicken will, nur leider bei uns ohne beigesetzem Handstempel.

Beste Grüße
Thomas
 
Rottaler Am: 31.03.2024 22:39:09 Gelesen: 979# 199 @  
Etwas aus meiner Heimatsammlung Eggenfelden:

Ein Brief vom Finanzamt Eggenfelden aus den Jahre 1954, der den Rechteckstempel: Gebühr bezahlt / beim Postamt / Eggenfelden aufweist. Somit wäre wohl der Brief freigemacht.

Trotzdem wurde wohl diese Drucksache nochmals mit dem Freistempler des Finanzamtes freigemacht.

Wie ist dieses zu verstehen?



Rottaler
 
Shinokuma Am: 03.04.2024 00:08:47 Gelesen: 840# 200 @  
Nachstehend zeige ich eine Geschäftspostkarte von der Firma Peters & Cie aus Warstein an die Maschinenfabrik Rheinland AG in Düsseldorf.



Der Handstempel mit den Gitterbögen oben und unten datiert vom 7.11.1923, stammt also aus der Hochinflation. Die Portotarifperiode dauerte nur vom 5.11. bis zum 11.11.23. Für eine Postkarte waren damals immerhin 500 Millionen RM fällig.

Da es eigentlich üblich war, diesen Betrag handschriftlich zu notieren, bevor der Stempel "Gebühr bezahlt" abgeschlagen wurde, könnte man vermuten, dass der Schnörkel unter dem Wort Postkarte eben diesen enthält.

Mit viel Fantasie könnte man daraus eine 1/2 (für eine halbe Milliarde) lesen. Aber vielleicht wurde hier aufgrund der enormen Summe darauf verzichtet.

Der Tagesstempel trägt im unteren Bereich vermutlich die Inschrift (Bz. Dortmund).

Mit herzlichen Grüßen

Gunther
 
Manne Am: 03.04.2024 15:55:44 Gelesen: 794# 201 @  
Hallo,

von der Allgemeinen Ortskrankenkasse Schwenningen eine Beitragsrechnung, die am 10.03.1947 an die Gebrüder Nann in Bad Dürrheim gesandt wurde.



Gruß
Manne
 

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