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Thema: Virtuelle NAPOSTA 2022
Das Thema hat 32 Beiträge:
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Frankenjogger Am: 18.09.2022 20:45:51 Gelesen: 1142# 8 @  
@ 22028 [#7]

manche Exponate sind so wie gezeigt noch nicht für Internationale FIP Ausstellungen bereit

Was brauchts, um für eine internationale FIP Ausstellung bereit zu sein?

Ich bin hin- und hergerissen. Einerseits ist die Teilnahme an einer Internationalen Ausstellung sicher ein Aushängeschild.

Nur, wenn man den Erzählungen und Gerüchten Glauben schenkt, dann wird ein modernes Exponat (also nach 1900) eher wenig gewürdigt. Und wie sieht es nach 1945 aus?

Für ein aussagekräftiges Exponat kommen deutlich über 500 € an Rahmengebühren zusammen. Da muss man sich schon fragen: Ist es das wert?

Mich würden da auch andere Meinungen interessieren.

Viele Grüße,
Klemens
 
Eric Scherer Am: 18.09.2022 20:59:01 Gelesen: 1132# 9 @  
@ Frankenjogger [#8]

Es gibt genügend Beispiele für Exponate nach 1900, die an internationalen Ausstellungen sehr gut prämiert wurden. Einzig in den „hohen Lagen“, also bei 95 Punkten und aufwärts wird die Luft dünn und hier wirken klassische Exponate und Weltklassestücke.

Was die Eignung für FIP-Exponate angeht, geht es sicher eher um Formalien. U.a. Sind sicher weit über die Hälfte der gezeigten Titelblätter nicht mit den FIP-Regeln konform - auch einige hochprämierte. Dann fehlen häufig saubere „Rarity-Statements“, die klare Aussagen zu Seltenheit und der Datenbasis zur Beurteilung der Seltenheit. Bei vielen Exponate hat es deutlich zu viele philatelistische Belege. Auch das wird nicht gerne gesehen.

Ich denke aber, dass die allermeisten Exponate diese Hürden problemlos meistern können. Und eines ist klar: Philatelie heisst immer Weiterentwicklung.

Damit sich die deutschen Aussteller besser auf die IBRA vorbereiten können, stehen die BDPh-Online Seminare dieses Halbjahr unter dem Motto „Fit4IBRA“.
 
HWS-NRW Am: 18.09.2022 23:03:29 Gelesen: 1106# 10 @  
@ Frankenjogger [#8]

Hallo Klemens,

Gratulation zu Deiner Auszeichnung.

Wenn Du das/den Palmarés mal durchsiehst, bekommst Du zahlreiche Deiner Fragen beantwortet, GG fast nur für ganz, ganz alte Themen bzw. Länder, der Rest wurde mit Großvermeil bedacht.

Und wenn Du das erste Mal auf FIP-Ebene gehst, bekommst Du max. 5 Rahmen (à 16 Blatt) zugeteilt und da gibt es dann überwiegend auch nur Großvermeil, dann darfst/mußt Du gleich 7 Rahmen füllen und möglichst nur Super-Material zeigen und es kostet natürlich noch mehr an Geldern wie beim ersten Mal.

Und alles für eine nette Urkunde und eine Standard-Medaille, die alle Aussteller bekommen.

Da sollte man mal drüber nachdenken.

mit Sammlergruß
Werner
 
Eric Scherer Am: 18.09.2022 23:53:22 Gelesen: 1091# 11 @  
@ HWS-NRW [#10]

Lieber Hans Werner,

ganz ehrlich: als ich das erste Mal international ausgestellt habe, habe ich mich ziemlich geärgert. Das lag an der Prämierung und am fehlenden Jury–Feedback. Ich hatte in Asien ausgestellt und war nicht selbst hingereist. Dann habe ich einige Seminare besucht, u.a. einen der von Joans Halström organisierten Philatelic Summits und einige FIP online Seminare. Daneben habe ich die zahlreichen Präsentationen der FIP, Wegleitungen und Bücher (etwa Zwillingers „Path to Gold“) studiert. Und dann wurde mir klar, wieviel ich noch besser machen kann.

Das Ergebnis: Mein Exponat ist heute meilenweit besser als früher. Ich verstehe mein Sammelgebiet viel besser. Und ich habe richtig viel gutes Material entdeckt. Wirklich entdeckt, weil keiner hat es sich vorher richtig angeschaut. Und das beste: Ich habe nun ein weltweites Publikum. Ich habe noch nie so viel Feedback, Lob, Fragen, etc. erhalten wie dieses Jahr in London und Lugano. Heute bin ich stolz auf mein Exponat, auch wenn die Bewertungen noch immer zu wünschen übrig lassen. Aber sie werden in kleinen Schritten besser.

Ich bin mir sicher, dass es sich gelohnt hat.
 
22028 Am: 19.09.2022 09:44:45 Gelesen: 1043# 12 @  
@ Frankenjogger [#8]

Wenn man bei FIP Ausstellungen ausstellen möchte sollte man sich zu allererst mal die Regeln studieren. Die wurden, speziell für Traditionelle und Postgeschichtliche Exponate in den letzten Jahren aktualisiert [1].

Ein Exponat das bei National mal gerade Vermeil bekam wird bei FIP sicherlich erst mal höchstens Groß-Silber bekommen, wobei es aber auch hier Ausnahmen gibt.

Wichtig ist auch zu wissen dass man als Erstaussteller bei FIP Ausstellungen nur 5 Rahmen je 16 Blatt = 80 Blatt bekommt. Viele Exponate die früher mit 96 Blatt ausgestellt wurden verlieren da Rahmen (den roten Faden. Und nur mit mindestens GroßVermeil kann man dann beim nächsten mal 8 Rahmen (128 Blatt) beantragen.

Es gibt Ausstellungen wo es spezielle Regeln für moderne Exponate gibt. Das trieb dann solche Blüten dass z.B.in Jerusalem 2018 ein Exponat einer Schweizer Dauerserie mit nur Philatelistischen Briefen die selbe Bewertung ebenso wie mein Exponat der Overland Mail Baghdad-Haifa 1923-1948 das Unmengen an Studium und Forschung und Seltenheiten enthielt, 85 Punkte (Groß-Vermeil).

Ansonsten stimme ich prinzipiell dem zu was Eric Scherer schrieb, man muss halt realistisch sein, von wenigen Gebieten abgesehen sind Gebiete nach dem 1. Weltkrieg in der Wichtigkeit bei den Juroren nicht so hoch angesiedelt, auch wenn es nicht den Vorschriften entspricht. Das betrifft aber nicht die Thematischen Exponate oder die der offenen Klasse. Da ist man "offener".

Den von Eric Scherer angesprochenen BDPh Workshop möchte ich interessierten wirklich ans Herz legen [2].

[1] https://www.f-i-p.ch/regulations/
[2] https://ibra2023.de/fit4ibra/
 
Frankenjogger Am: 21.09.2022 18:15:30 Gelesen: 902# 13 @  
Hallo,

und Danke an Alle, die hier geantwortet haben. Damit ist mir die Entscheidung dann doch leichter gefallen, nicht in Essen teilzunehmen.

Viele Grüße,
Klemens
 
Eric Scherer Am: 22.09.2022 08:38:11 Gelesen: 837# 14 @  
Lieber Klemens,

das ist natürlich schade. Ausstellen ist Sport oder vielleicht auch wie ein Videospiel. Wenn man in den nächsten Rang kommt, muss man immer ein wenig von vorne anfangen. Aber das ist letztlich der Spass und der sportliche Ehrgeiz. Überlege es Dir nochmal. So günstig kommst Du so schnell nicht mehr zu einer Internationalen.
 
HWS-NRW Am: 22.09.2022 10:05:20 Gelesen: 812# 15 @  
@ Eric Scherer [#14]

Hallo Eric,

hoffe, Du bist wieder gut zu Hause angekommen.

Zu Deinem Satz:

"So günstig kommst Du so schnell nicht mehr zu einer Internationalen" nur soviel. 80 Euro Teilnahmegebühr für fünf Rahmen macht schon mal 400 Euro plus Versand etc. und was bekommt man als Erstaussteller?

Natürlich max. Grossvermeil, gerade bei einem so modernen Thema wie die Währungsreform in Deutschland und ... eine "tolle" Blech-Medaille und Urkunde. Da sollte man, bei speziellen Themen, mehrfach überlegen, ob man sich das antut.

mit Sammlergruß
Werner
 
Altsax Am: 22.09.2022 11:17:07 Gelesen: 799# 16 @  
@ HWS-NRW [#15]

Natürlich max. Grossvermeil, gerade bei einem so modernen Thema wie die Währungsreform in Deutschland...

Das sehe ich - als "Klassiker" - ganz anders.

International sollte man nur ausstellen, wenn die "Bedeutung" des Themas auch im internationalen Maßstab gegeben ist. Bei einem so hochpolitischen Thema wie der Währungsreform in Deutschland mit all ihren Ursachen und Begleiterscheinungen ist das nach meiner Überzeugung der Fall.

Ich würde deshalb die Sammlung mehr auf diesen politischen Hintergrund hin ausrichten. Daraus läßt sich eine spannende und hochinteressante "Erzählung" entwickeln.

Selbstverständlich ist der Weg zu international Gold oder gar Großgold lang. Wer vom Lebensalter her die Zeit hat, sollte ihn beschreiten. Mit dieser Sammlung lohnt sich der Aufwand!

Beste Grüße
Altsax
 
Eric Scherer Am: 22.09.2022 11:50:13 Gelesen: 788# 17 @  
@ HWS-NRW [#15]

Sonst kostet eine FIP-Teilnahme 1'500 EUR + ...

Hallo Hans Werner,

ich denke, es geht nicht um die Medaillie - sicher nicht bei einer Erstteilnahme. Es geht ums Weiterkommen.

Liebe Grüsse
Eric
 
22028 Am: 22.09.2022 13:56:36 Gelesen: 741# 18 @  
@ Eric Scherer [#17]

Stimmt, die erste FIP Teilnahme hat zumindest bei Gebiete welche Normalos wie Du und ich oder Klemens sammelt, als erstes Ziel erst mal das weiterkommen bzw. bei der nächsten Ausstellung 8 Rahmen (128 Blatt) zu bekommen. Das ist die erste Hürde. Selbst nicht wenige Exponate die rein klassische Gebiete zeigen schaffen das nicht im ersten Anlauf.

Ich schrieb früher schon, ganz wichtig, die Regeln studieren und verinnerlichen und da dann auch im Exponat einarbeiten, da werden schnell einige Punkte verschenkt die einem hinterher weh tun.

Kosten, zusätzlich zu den Rahmengebühren kommen nur noch die Kommissarsgebühren und ggfls. Versicherung hinzu, € 1500 und mehr sind die Kosten wenn man selbst zur Ausstellung geht.
 
Lars Boettger Am: 22.09.2022 18:54:44 Gelesen: 695# 19 @  
@ Frankenjogger [#13]

Hallo Klemens,

ich würde mir das an Deiner Stelle noch einmal überlegen:

- Wenn Du "eh" nach Essen kommst, dann kannst Du Dir das Feedback direkt anhören, das ist oft hilfreich

- Dein Thema hat auf einer "Heim"-FIP-Ausstellung deutlich bessere Chancen, als in Fernost

- Eventuelle Hinweise der Jury beachten und die Sammlung "fit" für Weltausstellungen machen, d.h. die bereits von Eric Scherer [#11] erwähnten Bücher und Vorträge lesen und ansehen.

Beste Grüße!

Lars
 
22028 Am: 22.09.2022 19:19:43 Gelesen: 667# 20 @  
Ich habe mich heute fast 45 Minuten mit frankenjogger telefoniert und ihm vieles erklärt. In einem Telefonat kann man vieles einfacher erklären als hier in einem Forum.

Ich habe mir das Exponat angesehen und ihm meine Kommentare, was ich ändern würde, mitgeteilt und seltsamerweise waren das dieselben Kommentare die er auch von den NAPOSTA Juroren bekommen hat.

Am Ende ist es seine Entscheidung ob er International weitermacht oder nicht, ich habe als Empfehlung auch mal eine FEPA Ausstellung gemacht, dort sind die Juroren mehr International und bewertet wird auch gemäß FIP.
 
ostsee63 Am: 22.09.2022 21:09:59 Gelesen: 613# 21 @  
Hallo zusammen,

ich bin hin und her gerissen von den Bemerkungen und Erläuterungen der verschiedensten Beiträge zum Thema "Teilnahme oder Nichtteilnahme" an der IBRA2023. Auch ich gehörte zu den erfolgreichen Teilnehmern der virtuellen NAPOSTA, die eine Bewertung mit „Groß-Vermeil“ erhalten haben. Damit steht einer Bewerbung zur Teilnahme an der IBRA nichts im Wege, außer der hier vorgebrachten Argumente des für und wider.

-ja, es kostet Geld (5x 80 € plus Versicherung und Versand)
-ja, es wird auf keinen Fall eine Bewertung mit mehr als 84 Punkten geben
-ja, es gibt nur eine Blechmedaille sowie eine Namensnennung im Ausstellungskatalog

Mein Exponat begleitet mich jetzt sein rund 10 Jahren und wurde permanent gepflegt und weiterentwickelt. Trotzdem wird es nie mehr als 84 Punkte erhalten, denn seine Bedeutung in der großen und weiten Welt der Postgeschichte ist eher gering. Diese Meinung der Juroren und die von ihnen vertretenen Regeln kann ich akzeptieren. Ob ihre Meinung (Punktevergabe) zum philatelistischen Wissen, das hinter dem Exponat steht nachvollziehbar ist, sei dahingestellt. Durch die intensive Beschäftigung mit dem Exponat habe ich mir sehr viel Expertise zu diesem Gebiet angeeignet, das ich behaupte, bei mir können die Prüfer, die diesen Bereich mitbetreuen gerne nachfragen und danach werden diverse Atteste zu korrigieren sein.

Was mich stolz macht, ist, das ein wirklich kompetenter Philatelist der sich in einem anderen höherwertigen Sammelgebiet des gleichen Landes tummelt und mit seiner Literatur große Preise gewann mir bescheinigte, das ich ein wirklich schönes Exponat hätte. Dieses Lob zählt 100 Punkte!

-ja, ich werde mich anmelden
-ja, ich werde nochmal alle Blätter durchsehen
-ja, ich werde versuchen die Struktur an die 16 Blatt Rahmen anzupassen, dafür müssen vier Seiten weg
-ja, ich werde am Stand meiner Forschungsgemeinschaft sein
-und wenn mein Exponat ausgestellt wird, werde ich jedem interessierten Sammler gerne Fragen dazu beantworten

Das wird die einzige Weltausstellung sein, die dieses Exponat je erleben kann!

Und mal sehen, was danach kommt, doch ich werde meine nächste Ausstellungs-Sammlung nicht nach dem Leitfaden „Der Weg zu Gold“ aufbauen. Es wird etwas aus der Postgeschichte sein, das mir Spaß macht und dass ist dann eher nicht die klassische Abteilung, deren Geschichte schon zu oft ohne jeden weiteren Erkenntnisgewinn interpretiert wurde.

Ich freue mich auf Essen!

Beste Grüße aus dem Norden
 
Eric Scherer Am: 22.09.2022 22:05:18 Gelesen: 587# 22 @  
@ ostsee63 [#21]

Viel Spass und viel Erfolg.
 
Lars Boettger Am: 22.09.2022 23:12:12 Gelesen: 560# 23 @  
@ ostsee63 [#21]

Es wird etwas aus der Postgeschichte sein, das mir Spaß macht und dass ist dann eher nicht die klassische Abteilung, deren Geschichte schon zu oft ohne jeden weiteren Erkenntnisgewinn interpretiert wurde.

Das halte ich für ein Gerücht! Wer meint, etwas wäre "ausgeforscht", der irrt. Für mich ist klassische Postgeschichte ein super Gebiet, in dem nur ansatzweise etwas steht. Das haben mir die z.T. hochprämierten Exponate auf der virtuellen Naposta gezeigt, dass noch lange nicht alles erforscht ist. Das heisst im Umkehrschluss nicht, dass man mit modernen Belegen keine Forschung betreiben kann.

Für mich ist nur wichtig, dass man sich an die einfachen Spielregeln hält, dann klappt es auch mit einer guten Bewertungen jenseits der 85 Punkte.

Beste Grüße!

Lars
 
22028 Am: 23.09.2022 08:50:53 Gelesen: 494# 24 @  
@ ostsee63 [#21]

Viel Spass, und evtl. leckst Du ja Blut" und machst weiter.

Gerne kannst Du Dich auch mal an mich direkt wenden, ich gebe gerne konstruktive Tipps aus der Sicht des Ausstellers.
 
johanneshoffner Am: 23.09.2022 09:34:31 Gelesen: 480# 25 @  
@ Ostsee63

Aus diesen Gründen sehen wir uns an der IBRA 2023, ich halte es so wie Du.

Gerne schaue ich mir Dein Exponat an, wenn Du mir verrätst, wie der Titel ist.

Morgen geht die Anmeldung raus.

Ich freue mich auf das Fest der Philatelie in Essen!
 
ostsee63 Am: 23.09.2022 14:09:29 Gelesen: 420# 26 @  
@ 22028 [#24]

@ johanneshoffner [#25]

Mein Exponat läuft unter dem Titel "Dänemark 1918 - 1926, die 7 - 8 - 12 Öre Tarife" und falls jemand Kontakt aufnehmen möchte für Fragen und Anmerkungen nutzt die mail-Funktion.

@ Lars Boettger [#23]

Natürlich war meine Formulierung, das die Klassik ausgeforscht ist sehr überspitzt. Es gibt tolle neue Exponate aus dem klassischen Bereich, die mit neuen Erkenntnissen punkten. Doch leider gibt es nach meinem Empfinden viel mehr Exponate aus dieser Kategorie, die zwar phantastische Belege aller Art zeigen, jedoch mehr oder minder nur durch deren Herkunftsnachweis (teils über drei Generationen) punkten und mir keine neuen Erkenntnisse vermitteln.

Wie sehen uns in Essen!
 
Wolffi Am: 23.09.2022 14:25:16 Gelesen: 414# 27 @  
@ ostsee63 [#26]

Kannst Du bitte den „direkten Link“ dorthin mitteilen?

Vielen Dank.

Wolfgang
 
22028 Am: 23.09.2022 14:27:49 Gelesen: 408# 28 @  
@ ostsee63 [#26]

Doch leider gibt es nach meinem Empfinden viel mehr Exponate aus dieser Kategorie, die zwar phantastische Belege aller Art zeigen, jedoch mehr oder minder nur durch deren Herkunftsnachweis (teils über drei Generationen) punkten und mir keine neuen Erkenntnisse vermitteln.

Dem stimme ich uneingeschränkt zu.
 
ostsee63 Am: 23.09.2022 14:43:29 Gelesen: 397# 29 @  
Wolffi Am: 23.09.2022 15:54:56 Gelesen: 376# 30 @  
@ ostsee63 [#29]

Vielen lieben Dank. Das iPad hakt gewaltig: da muss ich mir mal den Laptop aus dem Büro besorgen müssen. Bin derzeit nicht so gut zu Fuss für den PC.
 
Deutsche Philatelisten-Jugend e. V. Am: 23.09.2022 22:24:14 Gelesen: 315# 31 @  
@ Eric Scherer [#6]

DPhJ-Aussteller für die IBRA qualifiziert!

Bei der am 3. September gestarteten virtuellen NAPOSTA konnten sich alle 12 Jugendexponate erfolgreich der Jury präsentieren und sich gleichzeitig zur Teilnahme für die IBRA 2023 (25. bis 28. Mai 2023 in Essen) qualifizieren. Die virtuelle NAPOSTA wurde durch den Landesverband Südwest durchgeführt. Jury-Vorsitzender Bernward Schubert präsentierte am 17. September – natürlich online – die Bewertungsergebnisse.

Die Exponate „Suomi Leijonamalli M-30 …“ von Federico Böhm und „Schwein gehabt! Glückssymbole und ihre Bedeutung“ der Jungen Briefmarkenfreunde Herford wurden jeweils mit einer Gold-Medaille ausgezeichnet. Groß-Vermeil erhielten die Exponate von Sören Hauptfleisch (über die Jungen Briefmarkenfreunde Herford), Pascal Köhler, Ricarda Meyer, Lina Röcker, und Mathias Schäfer. Vermeil ging an Julian Fischer, Emely Janzer, Denise Obhof, Simon Reinke und Jonas Vester.

„Wir freuen uns sehr über die hervorragenden Bewertungen unserer Aussteller und ich freue mich auf viele Anmeldungen zur IBRA“, freut sich Anette Hecker-Köhler, Leiterin der DPhJ-Fachstelle Ausstellungswesen.

Bestes Exponat der Ausstellung mit 96 Punkten (Groß-Gold-Medaille) war „Unzugänglich? Unvergleichbar? Unvergessen? Präkolumbische Kulturen in Mittel- und Südamerika“ von Joachim Maas. Das Exponat wurde mit dem „Grand Prix NAPOSTA 2022 Online“ ausgezeichnet.

Die Deutsche Philatelisten-Jugend gratuliert allen Ausstellern zu ihren tollen Ergebnissen.
 
Frankenjogger Am: 24.09.2022 11:47:24 Gelesen: 241# 32 @  
@ ostsee63 [#21]

Erst einmal Glückwunsch zu deinem Exponat und deinem Ergebnis.

Vieles von dem was du schreibst, hat mich auch umgetrieben.

- ja, es kostet Geld (5x 80 € plus Versicherung und Versand)
- ja, es wird auf keinen Fall eine Bewertung mit mehr als 84 Punkten geben
- ja, es gibt nur eine Blechmedaille sowie eine Namensnennung im Ausstellungskatalog>


Das dürfte wohl auch bei mir zutreffend sein.

<Das wird die einzige Weltausstellung sein, die dieses Exponat je erleben kann!>

Das würde bei mir wohl auch der Fall sein.

Dann bleibt die Frage: Warum also doch?

Hierauf finde ich derzeit keine positive Antwort. Dies sicherlich auch, weil mir der Aufwand der notwendigen Umgestaltung derzeit zu groß wäre. Ich habe da ein Projekt, das ich auch für Essen geplant habe, das einfach höhere Priorität hat.

Richtig ist auch, was ostsee63 [#21] in seiner Schlussformulierung schreibt:

ich werde meine nächste (Ausstellungs-)Sammlung nicht nach dem Leitfaden „Der Weg zu Gold“ aufbauen

und auch seine weitere Anmerkung trifft bei mir zu:

<Was mich stolz macht, ist, das ein wirklich kompetenter Philatelist ... mir bescheinigte, das ich ein wirklich schönes Exponat hätte. Dieses Lob zählt 100 Punkte!> - Bei mir waren es sogar mehrere.

Deshalb werde ich mein auf der NAPOSTA präsentiertes Exponat weiter ausbauen, aber wohl weiterhin nur "National" ausstellen. Dies aber sicherlich auch nicht (mehr) allzu oft.

Einer der Hauptgründe für diese Entscheidung ist auch die Erkenntnis, das meiner Meinung nach viele Juroren (ganz sicher nicht alle), aufgrund der ihnen nur begrenzt zur Verfügung stehenden Zeit, ein Exponat inhaltlich gar nicht erfassen können, manchmal evtl. auch gar nicht wollen. Somit ist aus meiner Sicht eine gerechte Beurteilung (bezogen auf das Exponat, nicht unbedingt auf den Wettbewerb - letztendlich dann aber schon) eigentlich gar nicht möglich. Diese Einschätzung habe ich auch schon von anderen Sammlern, die Ausstellungsteilnehmer sind oder waren, gehört.

Noch eins vorneweg: Dies ist meine Meinung, zu der ich hier im Forum öffentlich keine weitere Diskussion führen werde. Wer das mit mir diskutieren möchte, möge bitte den Weg über meinen privaten Kontakt suchen.

Viele Grüße und ostsee63 [#21], viel Erfolg in Essen,
Klemens
 

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