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Thema: Diskussionen zu Die Zukunft der Philaseiten in den nächsten 20 Jahren
Das Thema hat 263 Beiträge:
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Holzinger Am: 08.09.2022 19:32:37 Gelesen: 11919# 164 @  
@ Vernian [#162]

Mir erscheint zunehmend, die Konstruktion der Philaseiten ist aus dem Ruder gelaufen ...

So sehe ich das auch :-(. Vor allem: Zuviel (!) - mit zu alten Mitteln - ist auch wegen der "Unstrukturiertheit" des Forums - aus dem Ruder gelaufen. Dies hat auch zu einem hohen "Betreuungs-" - ich meine nicht "Wartungs-"- Aufwand geführt. Die "individuelle" Foren-SW ist ein anderes - eigenes - Kapitel.

Schade, ich habe seit einem Jahr hier nur noch gelesen.

Ein radikaler Schnitt mit Strukturen - wäre für mich ein Gedanke auch wieder Beiträge ein zu stellen. So würden sich auch Interessierte zu Themen äußern, die Ihnen am Herzen liegen. Was interessiert z. B. einen der "QR-Code-Ausleser" (nichts gegen diese Interessenten :-() die Besonderheiten von Druckvarianten an USA-MH. Im Gegenzug geht es mir genau so :-(.

Die Vk-Plattform ist schon in Ordnung. Nur sollte sie - wie zu Anfang formuliert - "von Sammlern für Sammler" existieren. Wer nicht privat ist sollte im Angebot (5 oder 10 %) Gebühren zahlen und nicht mehr als 5 Artikel/Datum einstellen dürfen. Die Kontaktdaten sind ja verivizierbar. Das Argument von @Richard " Händler sind/können auch Sammler sein" ist meiner Meinung dem Gedanken "ein großes Forum zu sein" geschuldet.

Insgesamt wäre es Schade um dieses Forum. Aber: Wegen zu wenig an interessantem Gedankenaustausch wäre ich "Basismitglied". Wenn andere genau so denken, ist das Forum in 1-2 Jahren geschrumpft und damit auf dem Stand anderer Foren..
 
Holzinger Am: 08.09.2022 19:52:42 Gelesen: 11887# 165 @  
@ Holzinger [#164]

Im Nachgang: Nach obigem Beitrag habe ich mir die Kostentabellen angesehen. Ich weiß nicht, ob bei den "Log-in" die absolute Zahl oder evtl. nur tageweise/nutzerabhängige Einloggung gezählt wird (bei mir können das auch einmal 3 oder 4/Tag sein). Zu Denken gibt mir aber auch auf die Schnelle die rückläufige Entwickelung. Dies bedeutet: Das Forum ist "uninteressanter" geworden. Dem sollte man gegensteuern. " Ich muß zu viel durchklicken um Beiträge zu finden, die meinem (evtl. auch "allgemeinem") Interesse entsprechen" :-(. Das war sicher einmal gut gedacht, ist aber bei der großen Anzahl täglicher Beiträge nicht mehr (!) zielführend.

Obiges ist nur meine Meinung - andere Nutzer mögen dies anders sehen. Also bitte evtl. sachlich antworten :-).
 
Stefan Am: 08.09.2022 21:03:30 Gelesen: 11794# 166 @  
@ 22028 [#161]

Kann es sein dass die anfängliche Diskussion nur eine Alibi-Diskussion war, ím Hintergrund aber alles schon festgezurrt war?

Ich bitte darum, derartige Unterstellungen nicht in die Welt zu setzen. Richard macht sich seit mehreren Monaten zunehmend Sorgen, was die Zukunft der Philaseiten anbelangt. Wer ihn etwas näher kennt (bspw. von den Briefmarkenmessen), weiß, wie sehr er sich dieses Themas zu Herzen nimmt. Er ist auch nicht mehr der Jüngste... . Die Philaseiten sind sein Kind und zukünftiges Vermächtnis. Seit 15 Jahren steckt er täglich seine Arbeitskraft und Arbeitszeit (außer gelegentlichen Urlauben) sowie sein privates Vermögen hinein. Es ist sein Hobby und seine Leidenschaft, welches aber auch Leiden schafft.

@ 22028 [#145]

Es wurden also alle Vorschläge hinsichtlich Standardsoftware ignoriert bzw. nicht berücksichtigt, statt dessen wird die alte Software überarbeitet. Das kostet Unsummen auch ist offen und welche Bereiche gestrichen werden (Philawert & Debrix, etc..), das waren ja Teile die praktisch nicht benutzt wurden oder ob alle Teile weiterhin betrieben und softwareseitig gepflegt werden.

@ achim11-76 [#151]

Es wird hier versucht, möglichst viele dazu zu bewegen, Geld zu bezahlen, um etwas am Leben zu halten, was mit veralteter Software arbeitet und Dinge die fast keiner nutzt.

Um einem Vorschlag nun entgültig den Zahn zu ziehen: es ist nicht wirklich machbar, die Philaseiten vollständig auf Standardsoftware zu setzen. Für das Forum selbst mag es ggf. noch eine Möglichkeit geben und damit meine ich nicht weitverbreitete und dadurch eher hackeranfällige Standardsoftware wie vBulletin für das Forum des BDPh. Der Programmierer Andreas hat bereits entsprechende Überlegungen angestellt und sich nach bestehenden Softwarelösungen erkundigt. Es ist nicht alles an ersten Softwareangeboten bereits wieder ausgeschieden. Die fertige Software müsste sich - entsprechend etwas adaptiert - mit der Eigenprogrammierung der sonstigen Seiten und verschiedenen Domains der Philaseiten-Welt vertragen. Konzeptionell ist es vorgesehen, dass das eigentliche Forum zum Schluss neu gemacht werden soll. Es steht noch nicht fest, ob für das Forum eine Standardsoftware oder eine eigene Programmierung verwendet werden soll.

Spätestens bei den Datenbanken wie die Stempeldatenbank oder Attestdatenbank sowie der PPA dürfte vermutlich Schluss sein, einen Software-Anbieter zu finden, welcher halbwegs passende Lösungen anbietet, die dem Bedarf der Philaseiten entsprechen. Bisher konnte kein Anbieter gefunden werden. Wer eine vernünftige Idee in dem großen Software-Angebotsdschungel hat, welche nicht allzu weit vom gewohnten Philaseiten-Standard abweicht, möge sich bitte melden. Man kann nicht alle potentiellen und auf dem Markt verfügbaren Angebote kennen.

Bitte nicht ständig auf Philawert und Debrix herumreiten. Hierbei handelt es sich um kleine Teile der Philaseiten-Welt und nicht einmal um die Zugpferde des Portals. Das eigentliche Forum auf der Startseite https://www.philaseiten.de, die Stempeldatenbank und die PPA verfügen über einen deutlich höheren Bekanntheitsgrad. Die Programmierung und inhaltliche Migration dieser Seiten wird aufwändiger sein, als Philawert und Debrix zu programmieren und den Datenbestand zu migrieren. Ich mäkel auch nicht wiederholt an der Tageszeitung herum, nur weil ich selbst mit dem (schmalen) Sportteil nichts anfangen kann. Was ich nicht gebrauchen kann, wird ungelesen beiseite gelegt (und fertig aus).

Um ein Missverständnis entgültig zu klären: bei der geplanten Programmierung der Philaseiten inkl. aller Datenbanken und PPA handelt es sich nicht um einen Umbau der bestehenden Software sondern um eine völlige Neuprogrammierung. Die alten Seiten werden stillgelegt (abgeschaltet) werden, sobald die Migration der vorhandenen Datensätze in die neue Software erfolgt sein wird.

Die alte Programmiersprache basiert, wie in [1] bereits dargelegt, auf perl. Die neue Software wird in PHP geschrieben. Aktuell wird die Attestedatenbank neu programmiert. Es ist kein Geheimnis, dass die bestehenden Datenbanken sehr ähneln. Der Programmierer Heiko konnte in der Programmiersprache perl Teile des Porgrammcodes bzw. Module der einen Datenbank für spätere Datenbanken wiederverwenden. So ist es auch konzeptionell bei der jetzigen Programmierung in PHP vorgesehen. Das wird dann sicherlich noch ein paar Euro an Einsparungen bringen. Es wird grundsätzlich darauf geachtet, ob jede bestehende Funktionalität in die neue Software übernommen werden muss oder mittlerweile nicht mehr benötigt wird. Dies betrifft aktuell Dinge aus dem Bereich der Redakteure bzw. Redaktion.

Leider wurden in der Vergangenheit die Begrifflichkeiten zur Umprogrammierung und Neuprogrammierung - auch wiederholt von Richard selbst - immer mal wieder unbeabsichtigt durcheinandergeworfen und in den gleichen Topf geworfen.

Gruß
Stefan

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=296397#M101



Antwort:

Hallo Stefan, wesentlicher Erklärbeitrag, daher habe ich ihn in Fettdruck sichtbar gemacht, um ihn hervorzuheben.
 
rosteins69 Am: 08.09.2022 23:20:02 Gelesen: 11667# 167 @  
Also so wie ich das sehe, besteht der Löwenanteil an den laufenden Ausgaben aus Personalkosten zur täglichen Plattformbetreuung. Das macht rund 30 % aus. Die aktuellen Kosten für eine Umprogrammierung des Forums sind dagegen eher gering, da sie nicht dauerhaft anfallen werden.

Die Frage, die sich mir stellt, ist ob man an diesem gewaltigen Anteil Einsparungen treffen kann. Nicht etwa durch unseriöse „Unterbezahlung“ sondern durch Verlagerung auf ehrenamtliche Tätigkeit. So wie ich es von anderen ideellen Vereinigungen kenne.

Oder wäre der Qualitätsverlust durch „Freizeitbetreuer“ zu hoch, da hier hochspezialisiert und darum hauptberuflich gearbeitet werden muss?

Das kann nur Richard einschätzen, da nur er an der „Quelle“ des Handelns sitzt.

Für mich ist es aber die eigentliche AUSGANGS-Frage bei der zukünftigen Finanzierung dieses Forums bzw. der wunderbaren Philaseiten in ihrer Gesamtheit.

Robert

PS: Wenn ich die Kostenaufstellung sehe: Absoluten Respekt, dass jemand sowas aus der Privatbörse stemmt. Das ist Leidenschaft - und zwar pur!
 
Marcello Am: 19.09.2022 14:46:13 Gelesen: 11159# 168 @  
Hallo zusammen,

nachdem ich heute von Richard die Mail bekommen habe, die wohl alle bekommen bzw. bekommen haben und dort alle Punkte festgezurrt wurden, wie es mit den Philaseiten weitergeht. Ziemlich viel zum lesen, aber man ist ja irgendwann mit allem durch. In der Mail steht nichts neues, was hier schon im Forum klar gemacht wurde obwohl es hieß, man spricht in Ulm drüber. Sei es drum.

Ich bin hier raus. Ich mach diesen ganzen Affenzauber mit Aktiv, Passivmitglied und Spender und super tolles Sternchenmitglied und was es nicht alles gibt nicht mehr mit. Mir ist es zu blöd. 7 Tage auf eine Antwort zu warten bzw. um etwas zu zeigen. Wie haben manche früher gesagt, macht euren Scheiß alleine.

Gehabt euch wohl.
 
Saguarojo Am: 19.09.2022 16:12:40 Gelesen: 11047# 169 @  
@ Marcello [#168]

Das ist mal eine Ansage, die mir gefällt.
 
bovi11 Am: 19.09.2022 16:44:54 Gelesen: 10994# 170 @  
@ Saguarojo [#169]
@ Marcello [#168]

Leute nun wartet doch einfach mal ab, wie es 2023 aussieht.

Man kann die Vorgehensweise von Richard gutheißen oder auch nicht.

Abwarten kostet jedenfalls nichts und miese Stimmung verbreiten bringt niemandem etwas.
 
asmodeus Am: 19.09.2022 21:30:39 Gelesen: 10784# 171 @  
Ich habe voreilig Richard geantwortet und um Löschung meines Accounts gebeten.

Den Kostenablauf verstehe ich, aber ich schreibe kaum und gebe mein Wissen gerne weiter, falls entsprechende Fragen über Großbritannien kommen.

Aber 60€ pro Jahr für eine handvoll Fragen von mir und Fragen zu GB zu beantworten, ist mir ein bißchen zu viel. Auktionen nutze ich kaum- es gab eine Zeit, da habe ich viel aufgelöst, aber nun nicht mehr. Die anderen Programme nutze ich nicht.

Soll ich mein Wissen in Rechnung stellen?

Ich warte nun ab. Wenn mein Account gelöscht wird, dann ist es halt so. Wer Fragen hat, erreicht mich per Mail oder in anderen Foren.

[b]Antwort: Warum gehst Du davon aus, dass Du zu einer Kostenbeteiligung gebeten wirst? Bitte meine Beiträge nochmal gründlich lesen. Und abwarten, was voraussichtlich im Laufe des Dezember unter "meine Philaseiten" steht.
 
Cantus Am: 20.09.2022 03:07:07 Gelesen: 10648# 172 @  
@ Stefan [#166]


Hallo Stefan, hallo allerseits,

ich finde es gut, dass du beruhigende Worte verfasst hast, aber gegen die bestehenden Vorurteile oder vorschnelle Handlungen wie die von asmodeus (schade drum) kommst du damit nicht an. Ich denke, das Hauptproblem bei dem Ganzen besteht darin, dass Richard einerseits und die sammlerischen Mitglieder des Forums andererseits zum Teil ganz unterschiedliche Ziele verfolgen. Lassen wir einmal die Vergangenheit weg und schauen auf die Gegenwart und absehbare Zukunft.

Zunächst einmal, von Richards Absicht, die dreißig Meistgewählten von künftigen Beitragszahlungen freizustellen, halte ich überhaupt nichts, denn diese dreißig und natürlich noch ein paar mehr sind doch gerade die, die auch aktuell mit ersten Spenden versucht haben, so etwas wie Zukunftsoptimismus für die Philaseiten zu erzeugen. Wenn aber die zukünftig nichts bezahlen sollen und die Anderen, die sich bisher nur sehr zögerlich oder gar nicht finanziell engagiert haben, dabei bleiben oder sogar das Weite suchen, wo soll denn dann das Geld für den Weiterbetrieb des Forums und der angeschlossenen Datenbanken herkommen? Ich glaube, dass Richard noch nicht so weit gedacht hat.

Es macht in dem Zusammenhang auch keinen Sinn sich anzuschauen, wie viele im letzten Jahr oder im letzten Monat die Philaseiten besucht haben. Viel wichtiger wäre doch sich anzuschauen, wie viel unterschiedliche Sammler jeden Tag insgesamt wie viele Beiträge hochladen. Ich beobachte das schon eine ganze Zeit und da ich u.a. mit moderierten Themen arbeite, kann ich unschwer erkennen, was seit meinem letzten Besuch bei den Philaseiten passiert ist; meistens, und das ist schon etwas erschreckend, viel weniger als in vergangenen Jahren. Natürlich gibt es den altersbedingten Schwund, ich habe aber zusätzlich den Eindruck, dass Manche sich als aktive Mitglieder aus den Philaseiten zurückziehen. Es mag dafür viele Gründe geben, aber es gibt sehr deutliche Tendenzen bei den Beiträgen und wer da immer wieder nichts für das eigene Interessensgebiet findet, der versucht vielleicht, anderswo Gleichgesinnte zu treffen und geht so den Philaseiten verloren.

Ich habe gerade einmal geschaut, was so seit meinem letzten Beitrag passiert ist. Es gab

33 Beiträge, davon betrafen

12 = Stempelthemen
6 = deutsche Themen
3 = ausländische Themen,
5 = Motive
1 = Ganzsachen
der Rest waren Diskussionen, Fragen und Antworten, wobei bei den vorgenannten Themen Überschneidungen vorkommen.

Wenn es in dem Ganzen eine Struktur gäbe, also z.B. eine einzige Überschrift „Stempelthemen“, unter der sich dann alle weiteren Stempelthemen einordnen, sowie weitere übergeordnete Überschriften wie z.B.

Ganzsachen Deutschland,
Ganzsachen Europa,
Ganzsachen außereuropäische Länder,
Briefmarken Deutschland,
Briefmarken europäische Länder,
Briefmarken außereuropäische Länder,
Belege Deutschland (ohne Ganzsachen),
Belege aus Europa (ohne Ganzsachen),
Belege außereuropäische Länder (ohne Ganzsachen),
Motive,
Fiskalphilatelie,
Feldpost,
Ansichtskarten,
Diskussionen, Frage und Antwort u.a.m.,

dann wäre es für die Beitragsschreiber einfacher, ihren Bereich zu finden, wobei dort dann sicher auch interessante Themen anderer Sammler eher ins Auge fallen und vielleicht zum Mitmachen anregen.

Solange so eine Mindeststruktur fehlt kommt es dann zu so Dingen wie der gerade erfolgten Themengründung „Deutsches Reich Eilpost“, der Richard sogar noch ein Fragezeichen vorangestellt hat, obwohl es bereits fünf weitere Eilpostthemen gibt, in die der Beitrag hineingepasst hätte. So aber schauen Viele nicht mehr durch oder aber die exakte Suche ist ihnen zu aufwendig, aber dadurch entsteht immer wieder Chaos, und da Richard nicht wünscht, dass noch jemand anderer außer ihm die Moderatorenarbeit erledigt, er selbst aber zunehmend - auch aufgrund seiner gesundheitlichen Beeinträchtigungen - das nicht mehr stets im erforderlichen Umfang schafft, wird selbst bei zielgerichteter Suche manches Thema nicht mehr gefunden, da die Themengründer oft irgendwelche Überschriften in die Welt gesetzt haben, die aber nicht immer in die vorhandenen Gliederungsstrukturen hineinpassen.

So gibt es meines Wissens zwar bisher ein verstärktes Hinschauen zu Stempelthemen, aber bisher niemanden, der im Hintergrund die Ganzsachenthemen überwacht und ordnet und das, obwohl Richard weder Ahnung von Ganzsachen hat noch an ihnen interessiert ist, während es andererseits aber eine ganze Reihe aktiver Ganzsachensammler hier im Forum gibt. Es macht auch keinen Sinn, irgendwelche Beiträge nur ins offensichtlich passende Thema hinüberzukopieren, wenn der an falschem Ort ursprünglich gepostete Beitrag dort verbleibt und so die Themenstruktur durcheinanderbringt.

Richard nimmt für sich in Anspruch, jeden Beitrag selber zu lesen und dann zu entscheiden, ob der Beitrag da stehenbleiben kann oder verschoben oder umbenannt werden muss. angesichts der Vielfalt der unterschiedlichen Beiträge dürfte er damit aber - wie jeder andere auch - immer einmal wieder überfordert sein. Das ist die alte Krankheit bestimmter Leitungskräfte, die nicht bereit sind loszulassen und die Verantwortung auf Andere zu übertragen und ihnen das dafür notwendige Vertrauen entgegenzubringen.

Und damit sind wir nun wieder bei den Zielsetzungen für die zukünftigen Philaseiten. Wir Sammler wollen Teile unserer Sammlungen präsentieren und uns nach Möglichkeit mit Anderen dazu austauschen, das steht ganz im Vordergrund. Richard dagegen sieht in den Philaseiten - neben seinem Hauptinteresse an den Stempeln - vor allem ein Medium, das dazu dient, die organisierte Philatelie wie die Händler, die Auktionatoren, die Vereine und ARGEn sowie sonstige herausragende Philatelisten oder den BDPh an die Philaseiten zu binden.

Das sind zwei ganz gegensätzliche Zielsetzungen, die nur schwer unter einen Hut zu bringen sind, denn den normalen Sammler interessieren die genannten Gruppierungen nicht, es sei denn, er ist irgendwo zahlendes Mitglied und trägt so zum Fortbestand der jeweiligen Sammlervereinigung bei. So ist auch zu verstehen, warum so viele kritische bis ablehnende Anmerkungen kommen, denn nur wenige sind bereit, sich der großen Zielsetzung uneigennützig zu widmen und nicht nur eigene Interessen zu verfolgen.

Ich selber habe immer noch die Hoffnung, dass es einen Weg geben wird, die Philaseiten auch in Zukunft noch so der Öffentlichkeit zu präsentieren, dass Viele sich angesprochen fühlen und hier nicht nur registriertes Mitglied werden, sondern ,mit eigenen und möglichst fundierten Beiträgen und zukünftig auch sauber formatierten Bildern zur Themenvielfalt in unserem schönen Forum beitragen. Wäre es nicht so, dann hätte ich meine moderierten Themen nicht hier, sondern an anderem Ort gegründet, denn sie machen in der Vorbereitung viel Arbeit, die man beim bloßen Hochladen nicht mehr bemerkt.

Ich habe das angekündigte Schreiben von Richard noch nicht gelesen, das mache ich morgen Nacht. Für heute muss Schluss sein, denn um Acht klingelt mein Wecker, die fünf Stunden Schlaf müssen mindestens sein..

Viele Grüße
Ingo
 
StefanM Am: 20.09.2022 07:45:37 Gelesen: 10585# 173 @  
Zunächst einmal, von Richards Absicht, die dreißig Meistgewählten von künftigen Beitragszahlungen freizustellen ...

Ist das so? Ich habe das bisher nicht so verstanden, sondern nur, dass die 30 besondere Zugänge oder Rechte erhalten.



Antwort:

Erst lesen, dann schreiben:

Mein Forumbeitrag vom 07.09.2022:


- Die Extra-Mitgliedschaft, die von besonderen aber freiwilligen Leistungen jedes einzelnen Mitglieds abhängig ist:

Für die mindestens 30 Mitglieder, die in der jährlichen Tabelle "Mitglied des Jahres" die meisten Punkte erzielt haben. Diese basiert auf den vierteljährlich stattfindenden Umfragen nach den beliebtesten Mitgliedern und richtet sich nach Zahl und Zufriedenheit mit den Forumbeiträgen. Die Extra-Mitgliedschaft erhalten ebenfalls Reporter, die besonders aktiv zur Erfassung in den Datenbanken beigetragen haben sowie sorgfältige Redakteure (wird jährlich im Dezember vom Betreiber für das kommende Jahr festgelegt).

Hinzu kommen noch wenige, die schon in den letzten Jahren als hochqualifizierte Berater zur Verfügung standen.



Es werden auch nicht 30, sondern aus heutiger Sicht und vorläufig mindestens 60 oder mehr Mitglieder sein. Das entscheide ich nicht alleine.

 
Gerhard Am: 20.09.2022 08:25:08 Gelesen: 10558# 174 @  
@ bovi11 [#170]

Dem kann ich aus vollstem Herzen nur zustimmen!

MphG
Gerhard
 
Holzinger Am: 20.09.2022 10:43:35 Gelesen: 10433# 175 @  
@ Cantus [#172]

Sehr guter Beitrag, der es - meiner Meinung nach - auf den Punkt bringt.

In dem Zusammenhang eine Idee, die sich in anderen Foren bewährt hat:

Im Kopf - oben rechts - ein Button "Daumen hoch/runter" zur schnellen und einfachen Bewertung von Beiträgen.

Weiter gedacht (nur so eine Idee:-): Ggfls. könnte diese Angabe/die "Klickanzahl" zur Auswertung/Bewertung der Nutzer herangezogen werden und evtl. dann monatlich in einem Schreibgeschützen Thema (für sonstige Nutzer) veröffentlicht werden. Man könnte auch eine "Mindestanzahl von Klicks/Untergrenze" für die Veröffentlichung festlegen, damit daraus keine riesige Liste wird. Die "Nutzerumfrage" wäre dann damit hinfällig. Der Programmieraufwand dürfte auch unwesentlich sein.

Beispiel:

Daumen hoch:

30x NicknameX, y, Z
29x Nicknameu, w usw.
.....

Ob auch "Daumen runter" ausgewertet" werden soll (und angezeigt) soll @Richard entscheiden. Ich halte dies aber nicht für gut :-(.
 
filunski Am: 20.09.2022 16:09:19 Gelesen: 10218# 176 @  
@ Marcello [#168]
@ Saguarojo [#169]

und Konsorten

Hallo zusammen,

als ich letzte Nacht den fragwürdigen Beitrag von Marcello [#168] und dann noch den nicht weniger fragwürdigen Beifall von Saguarojo [#169] las, brannte es mir schon in den Fingern direkt etwas darauf zu erwidern. Zum Glück war ich zu müde! :-( Dann fragte ich mich, sollst du dich überhaupt mit solch fragwürdigen Charakteren auseinandersetzen? Ja und zwar um solcher Miesepeterstimmung und Polemik Einhalt zu gebieten und damit nicht Andere solche Sätze als Einladung sehen um in die gleiche Kerbe zu schlagen.


Beitrag [#168] ist keine "Ansage" sondern üble Polemik.

Man kann über die anstehenden Maßnahmen zur Zukunftssicherung des Gesamtkonstrukts Philaseiten denken wie man will, es für gut, verbesserungsfähig oder auch schlecht halten, und selbstverständlich kann, darf und muss jedes Mitglied seine eigenen Schlüsse und Konsequenzen daraus ziehen, aber warum muss man denn nach z.T. jahrelanger zufriedener Mitgliedschaft und freizügiger Nutzung aller zweifelsohne (kostenloser) gebotenen Vorteile so abwertend und geringschätzig reagieren?

Mehr oder weniger konstruktive Kritik und auch Diskussion sind ja jederzeit gern gesehen, aber nur einen Shitstorm zu entfachen und als Totengräber zu fungieren hat das Forum nicht verdient und Richard schon zweimal nicht. Richard hat nun seit Jahrzehnten die Philaseiten aufgebaut, nicht nur sehr viel Zeit, Mühen und gewaltige finanzielle Mittel rein gesteckt, sondern auch viel Herzblut und er hat sich in den letzten Monaten viele Gedanken und Sorgen um den Erhalt der Philaseiten gemacht. Daraus und auch aus vielen Beiträgen und Ratschlägen (auch wenn sich jetzt nicht jeder Leser darin gewürdigt findet) hat er ein Modell für die Zukunft entwickelt. Dieses Modell mag nicht allen passen, ist ganz normal, aber es ist tragbar, sollte erst einmal umgesetzt werden und kann bei Bedarf später auch nachjustiert werden. Dass Richard dabei als Hauptfinanzierer die Zügel in den Händen behält, ist auch nur angemessen. Für das einzelne Mitglied, und noch nicht einmal für Jedes (persönliches Engagement für die Philaseiten wird ja sogar noch durch Beitragsfreiheit belohnt), handelt es sich hier um den eigentlich lächerlichen Jahresbeitrag von 60 Euro. Wem das zuviel ist und wer dies nicht mittragen möchte, dem steht dies völlig frei und einem Abschied von den Philaseiten nichts im Wege. Dies muss aber nicht hier im Forum mit großem Donnerhall und Verdammnis ("... macht euren Scheiß alleine...") hinausposaunt werden. So etwas schädigt nur und maximal die Reputation der Verfasser solcher Worte.

Also bitte, bleibt sachlich, freundlich und, so wie in vielen Beiträgen, konstruktiv, dann passt auch die Themenüberschrift, Diskussion, nicht Shitstorm. ;-)

Danke und viele Grüße von jemandem der von der Zukunft der Philaseiten überzeugt ist,
Peter



Antwort:

Hallo Peter, wesentlicher Beitrag, daher habe ich ihn in Fettdruck sichtbar gemacht, um ihn hervorzuheben.

Ich bin auch von der Zukunft der Philaseiten überzeugt, auch wenn die Zahl der Mitglieder in Vereinen, Arbeitsgemeinschaften, Landesverbänden und im BDPh in jedem Jahr um 7 % abnimmt.

 
bovi11 Am: 20.09.2022 16:36:02 Gelesen: 10182# 177 @  
@ filunski [#176]

Ich schließe mich an und wiederhole meinen Beitrag unter [#170]

@ Saguarojo [#169]
@ Marcello [#168]

Leute nun wartet doch einfach mal ab, wie es 2023 aussieht.

Man kann die Vorgehensweise von Richard gutheißen oder auch nicht.

Abwarten kostet jedenfalls nichts und miese Stimmung verbreiten bringt niemandem etwas.
 
Angelika2603 Am: 20.09.2022 18:02:09 Gelesen: 10078# 178 @  
@ filunski [#176]

Danke, dass du dazu geschrieben hast. Ich sitzt seit ich einiger Zeit auf meinen Fingern, denn manche Beiträge sind ... na ja

Bisher war alles kostenlos, und das Geld das Richard in die Philaseiten (aus eigener Tasche) steckt, war und ist sehr viel.

Es geht bei dem Mitgliedsbeitrag um 5 (in Worten fünf) Euro pro Monat. Das sollte doch drin sein. Ich jedenfalls zahle das, selbst wenn ich nicht müsste, denn mir liegt sehr viel an den Philaseiten.

Viele Grüße
Angelika



Antwort:

Angelika, Du wirst wegen Deiner besonderen Verdienste um das Philaseiten Portal im nächsten Jahr nicht um eine Kostenbeteiligung gebeten. Eine oder mehrere freiwillige Spenden von Dir sind aber sehr gerne gesehen. Es gibt noch mehr Ankündigungen von zusätzlichen Spenden. Das wird dann die 4. Quelle der Finanzierung sein:

Aus den genannten Gründen bereiten wir ab 2023 eine auf vier
Bereiche geplante Finanzierung vor:

(1) Die Aktiv-Mitgliedschaft, die sich aus den Mitgliedern zusammensetzt, die einen Jahresbeitrag von 60 Euro beitragen.

(2) Inserate auf allen Seiten des Philaseiten Portals, die ab sofort zum Preis von 300 Euro für einen Monat, 600 Euro für 3 Monate oder 2.000 Euro für ein Jahr angeboten werden, im Inland zuzüglich jeweiliger Mehrwertsteuer. Einheitlich im Format 728 x 90 Pixel in allen Bereichen.

(3) Freiwillige Spende von Mitgliedern und Aussensehenden, die an einer Zukunft der Philatelie grosses Interesse haben.

(4) Ein Kostenbeitrag durch den Betreiber, der durch (1) und (2) nicht zur Verfügung steht.

 
22028 Am: 20.09.2022 19:08:51 Gelesen: 10005# 179 @  
@ Angelika2603 [#178]

Es geht den meisten Mitgliedern die hier die neue Struktur kritisieren hier sicherlich weniger um die € 5 im Monat sondern darum wofür das Geld verwendet wird. Es gab sehr viele Vorschläge die aber so wie ich und viele andere es sehen allessamt nicht berücksichtigt wurden.

Es ist sicherlich @Richard hoch anzusehen dass er die @Philaseiten aus eigener Tasche bezahlt hat. Aber, er wollte halt etwas das es so in der Form, und damit meine ich zunächst mal das Forum und dessen Layout, nicht gab, also musste was kundenspezifisches programmiert werden. Da kostet die Erstellung und Softwarepflege halt Unsummen.
Hinzukommen festangestellte Mitarbeiter die bezahlt wurden und auch in Zukunft werden müssen incl. Sozialversicherungsbeiträge, in anderen Foren machen sowas freiwillige Mitglieder, ohne dass die Qualität der Beiträge darunter leidet.

Sicher, man kann es machen wie es üblicherweise Regierungen machen wenn der Staatssäckel leer wird, man schaut nicht nach wo man sparen kann sondern man schaut dass man andere Einnahmequellen, meist Steuern und Gebühren) für sich eröffnet. OK, Werbung ist OK, das generiert etwas Geld, aber ob über Werbung (und Mitgliedsbeiträge) genug Geld herankommt um das Philaseiten-Portal so zu erhalten wie es heute ist, sorry, das erschließt sich mir und vielen anderen nicht.

Es wäre scher ein relativ leichtes eine Standardforumssoftware anstelle der alten hausbackenen Philaseiten Forumsoftware zu installieren, auch ein Exportfilter für die alten Beiträge ist sicher machbar und die alten Beiträge könnten im neuen Forum importiert werden und die Diskussionen dann von Mitgliedern mit entsprechenden Rechten in neue Threads verschobenen werden.
Dann hätte man für weniges Geld ein Forum das einfach gepflegt und aktualisiert werden kannund auch "responsive" ist. Leider ist mir nicht bekannt welchen technischen Hintergrund das "Beraterteam" im Hintergrund hat. Wenn ich mir die Entscheidungen aber so ansehe dann kommt es mir vor als wenn nicht wenige dieser unter dem bekannten "Pippi Langstrumpf Syndrom" leiden.

Über die anderen Seiten (Inflaseiten, PPA, Depris, Nicht im Katalog, Atteste) wurden noch gar nicht geredet...,nicht wenige dieser Seiten könnten man sicher auch mittels Media/Bild--Datenbanken abbilden.

Sorry für diese für manche evtl harten und klaren Worte, das musste aber mal raus.

https://www.stupidedia.org/stupi/Pippi-Langstrumpf-Syndrom
 
Ilves2020 Am: 20.09.2022 19:57:40 Gelesen: 9916# 180 @  
Was @22028 und @asmodeus geschrieben haben, entspricht im Großen und Ganzen auch meiner Sicht der Dinge.

Wenn ich irgendwo einen regelmäßigen Beitrag zu zahlen habe, frage ich mich schon, ob sich für mich die Ausgabe lohnt. Und damit meine ich nicht, alles auf den letzten Cent gegenzurechnen, sondern mehr so vom Gefühl her. Ich habe jetzt z.B. nach Jahrzehnten mein DBZ-Abonnement gekündigt. Bei ständig steigenden Abonnementskosten ist der Moment erreicht, bei dem der für mich interessante Inhalt unter ein Level gefallen ist, bei dem ich nicht mehr bereit bin, weiter für das Gesamtprodukt zu bezahlen.

Da ich mich hauptsächlich für Finnland interessiere, werde ich jetzt dort nach Literatur/Foren etc. suchen. Die Sprache ist für mich zum Glück kein Problem und für relevante Informationen bin ich gerne bereit, Geld auszugeben.

Eine ähnliche Analyse behalte ich mir auch hier vor, wenn ich denn Richards Infomail erhalte oder 2023 sehe, wohin die Reise geht.

Das Richard das Forum lange Zeit alleine finanziert hat, ehrt ihn natürlich. Aber das und wofür das Geld ausgegeben wurde, waren einzig und allein seine eigenen Entscheidungen. Wer den DJ bezahlt, bestimmt, welche Musik gespielt wird? Okay, aber wem die Musik nicht gefällt, der geht in einen anderen Club.

Wenn das Forum hier weiter eine Angelegenheit von Richards Gnaden ist, werden sicherlich eine Menge Leute ihre Probleme damit haben. Irgendwie ist das 70er Jahre-Stil und ein wenig aus der Zeit gefallen. Und dass für mich Zahlungen nur an einen e.V. oder eine ähnliche Organisationsform in Frage kommen, habe ich bereits erwähnt und dabei bleibt es auch für mich.

@22028: Danke für den stupipedia-Link! Da habe ich schon viel zu lange nicht mehr reingeschaut.
 
Winni451 Am: 20.09.2022 20:44:47 Gelesen: 9843# 181 @  
Hallo zusammen,

immer wieder wird eine andere Struktur im Forum gefordert, das ist legitim. Meine Erfahrung mit dieser Forderung ist durchwachsen und bis fast hoffnungslos. Ich habe mal ein Projekt aufgegeben, bei dem es darum ging, Daten, Wissen und Dateien/Dokumente einer Firma neu zu ordnen, weil offensichtlich die Struktur nicht mehr funktional war und sogar explizit zu Fehlern geführt hat. Nachdem ich ein halbes Jahr lang versucht hatte herauszufinden, wer was wann und wie benötigt, habe ich eine Struktur dem Team vorgeschlagen, gefühlt 10 mal angepasst und dann umgesetzt. Gedacht hatte ich, dass ich das erst mal durchsetze und dann optimiere. Nach einem Jahr habe ich aufgegeben.

Warum:
1. Je nach eigenem Arbeiten und Ziel, muss die Struktur unterschiedlich ausfallen.
2. Die Disziplin eine Struktur aufrecht zu erhalten ist nicht (bei allen) gegeben.
Also, egal wie ich das ganze aufgebaut hatte, es hat nicht für alle funktioniert und es ist auch heute noch anstrengend die Überreste der Struktur aufrecht zu erhalten.
Warum trotzdem Struktur aufrecht erhalten? bisher war es das kleinere Übel.

Seit rund einem Jahr nun der aha-Effekt: neue Software und bei der Schulung die Ansage (kurz zusammengefasst und in eigenen Worten):
1. vergiss alle Struktur
2. wirf alles in einen großen Container
3. lass die KI suchen, sie wird es schon finden.
Nach einem Jahr realer Arbeit damit mein Fazit: auch das funktioniert nicht immer und überall bzw. nicht gut, aber besser als "nur Struktur". Theoretisch kann man auch bei der hier im Forum "chaotischen" Ablage bleiben, wenn jeder wirklich absolut diszipliniert Schlagworte im Thema einbaut, allerdings habe ich mit renomierten Such-KI sehr durchwachsene Ergebnisse erziehlt und bin nicht zufrieden.
Derzeit haben wir die besten Ergebnisse, wenn wir beides nutzen (Basis-Struktur, Disziplin bei Schlagwortvergabe) und wenn Ablage und Zur-Verfügung-Stellen voneinander getrennt sind.

Fazit: allen, die eine Struktur fordern sei gesagt: das funktioniert immer nur für einen Teil der Mitglieder und erfordert genausoviel Disziplin und Pflege wie ohnedies bereits gefordert ist. Als Motivsammler würde ich mir z.B. eine andere Struktur wie in den meisten mir bekannten, allgemeinen philatelistischen Foren wünschen.
Denen die zufrieden sind mit dem System "Chaos+Suche=Erfolg": das geht besser, wenn man eine Struktur mit einbaut.
Meine Bitte an Euch: bitte Eure Meinung äußern zur Struktur, aber berücksichtigen (vielleicht das auch artikulieren), dass das nicht für alle passt und nicht böse sein, wenn es nicht so umgesetzt wird, wie Ihr Euch das wünscht (ich vermisse hier ein bischen und nur ein bischen den Blick über den eigenen Tellerrand).

Fazit für dieses Forum: ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Person das optimale und für jeden hilfreiche System programmieren kann. Da der Wechsel auf Standardsoftware bereits abgelehnt wurde, sage ich mir: muss reichen und wenn es nicht reicht, dann eben nicht.


Grüße
Winfried

PS: ich denke am besten funktioniert ein System, welches im Hintergrund alles absolut chaotisch ablegt (eine Struktur ist sowieso für die Katz und benötigt Pflege). Dazu benötigt es ein Konzept mit "Eigenschaften" für jedes Thema und für jeden Beitrag, die diszipliniert und moderiert gepflegt werden müssen. Und dann (getrennt von den Inhalten) sollten die Beiträge und Themen gruppiert werden. Wenn man das weit treibt, kann am Ende sogar jeder seine eigene Struktur überstülpen.
Praktisch habe ich Systeme gesehen auf dem freien Markt, die das mal mehr, mal weniger können.
PSS: auch Links sind ungemein hilfreich (und keine neue Erfindung). Gute Querverweise mit Links sind enorm Hilfreich.
PSSS: Links in einem absolut chaotischen Ablagestapel laufen auch nach dem Verschieben eines im Stapel abgelegten Beitrags nicht ins Leere! Gute Dokumentenlenkungssysteme aus dem QM legen Dokumente (hier = Beiträge) daher immer chaotisch ab und erzeugen Struktur auf einer anderen Ebene.
 
drmoeller_neuss Am: 20.09.2022 21:28:38 Gelesen: 9770# 182 @  
Richard hat in einem Punkt auf die Mitglieder gehört und die erste heilige Kuh geschlachtet: dass die Philaseiten anzeigenfrei bleiben sollen. Die vorgeschlagenen Anzeigenpreise richten sich eher an die großen Auktionshäuser. Der große Vorteil ist, dass der Berufshandel hier die Philaseiten unterstützen kann und eine abzugsfähige Rechnung erhält. Bei einer Spende über einen nicht gemeinnützigen Verein wäre das viel schwieriger.

Nun zu der nächsten heiligen Kuh. Es ist eigentlich eine ganze Rinderherde. Die Software. Bei der Gründung der Philaseiten war es sinnvoll, auf das vorhandene Börsenforum mit selbstgestrickter Software aufzubauen. Nun sind 15 Jahre vergangen, und auf dem Markt gibt es inzwischen eine Auswahl vernünftiger Software für Diskussionsforen. Die Vorteile von kommerzieller Software sind zur Genüge durchgekaut worden, ich brauche es nicht zu wiederholen. Datenbankanwendungen für Bilderverwaltung im Internet kann man von der Stange einkaufen. Der Software ist es egal, ob auf den Photos Stempelabdrücke oder Sonnenuntergänge in der Südsee abgebildet sind . Dafür gibt es eine Standardarchitektur und Standardsprachen, PHP und mySQL.

Das Datenmodell und die gewünschten Abfragen müssen vor der Programmierung im Pflichten- und Lastenheft definert werden. Das ist eine Grundweisheit der SW-Entwicklung, dass Änderungen immer teurer werden, je später sie im Projekt eingeführt werden. Für jedes Feature sollte der Aufwand abgeschätzt werden. Das ein oder andere Feature fällt in dieser Phase bereits hinten herunter, da der Nutzen nicht im Verhältnis zu den Kosten steht.
Das kennt man von der Planung des eigenen Hauses her: auf dem Plan lässt sich die Badewanne noch einfach verschieben. Wenn der Estrich erst einmal hart ist, wird es schwierig und kostspielig, zumal die Rohranschlüsse dann an der falschen Stelle liegen.

Wie man da auf einen sechsstelligen Betrag für die Software kommt, ist mir schleierhaft (ich habe selbst in der Firma eine Datenbank für die Prototypenverwaltung in Perl geschrieben, dafür wurden mir in der Summe etwa eine Arbeitswoche zugestanden). Wie gesagt, Softwareentwicklung steht und fällt mit der Anforderungs-Spezifikation und der Planung. Sonst wird daraus ein Fass ohne Boden.

Etwas aus dem Standard-Rahmen fällt die Philaseiten-Auktion. Hier vertrete ich den Ansatz, dass die Nutzer für die Kosten aufkommen müssen. Die Philaseiten und Richard müssen sich daran ja nicht gesundstossen, aber es ist nicht einzusehen, warum jemand hier aus der privaten Tasche zuschiessen soll, damit andere mit Briefmarken Einnahmen erzielen können. Bei einem jährlichen Umsatz von 60.000 EUR auf der Philaseiten-Auktion dürfen die anteiligen Betriebskosten pro Jahr nicht mehr als 3000 EUR betragen, damit die Philaseiten gegenüber anderen Plattformen konkurrenzfähig bleiben können. Im übrigen ist die Dankbarkeit für das kostenlose Angebot gering: viele Anbieter und Verkäufer treten nicht als Autoren auf den Philaseiten in Erscheinung. Fazit: wenn die Philaseiten-Auktion eine schwarze Null schreiben kann, sollte man sie weiterführen. Wenn langfristig nur Verluste auflaufen, und die Benutzer nicht bereit sind, sich an den Kosten zu beteiligen, muss man sich von der Philaseiten-Auktion trennen.

Die Vollzeitstelle für die Moderation ist auf den ersten Blick erst einmal reiner Luxus. In vielen mittelständischen Betrieben steht die Ehefrau auf der Gehaltsliste, obwohl mit spitzem kaufmännischen Bleistift eine Vollzeitstelle gar nicht gerechtfertigt wäre. Da Richard bereit ist, diesen Ausgabeposten weiterhin aus privaten Mitteln zu bestreiten, sollten wir uns hier nicht weiter auslassen. Natürlich kann man wie viele andere erfolgreiche Foren auch mit einem ehrenamtlichen Moderatorenteam arbeiten.

Zur Einnahmenseite: Ich schätze für die Philaseiten mögliche Einkünfte in Höhe von 15.000 EUR, etwa zwei Drittel von den Mitgliedern und ein Drittel aus Werbung. Damit gehören die Philaseiten zu den Großen in der deutschen Philatelie, nur wenige Arbeitsgemeinschaften und Landesverbände haben höhere Einnahmen. Darauf kann Richard stolz sein, wenn er das erreichen kann.

Die Möglichkeiten der Finanzierung sind schon diskutiert worden: freiwillige Spenden, regelmäßige Vereinsbeiträge oder das von Richard favorisierte völlig kommerzielle Modell mit "Zuckerbrot und Peitsche". Aber hier fängt die Quadratur des Kreises schon an: die reinen Trittbrettfahrer kommen weiterhin ungeschoren davon. Sie können weiter alles lesen, der Verzug von einer Woche bei neuen Artikeln trifft nicht besonders hart, und schreiben überlässt man sowieso den anderen, die dafür noch zahlen sollen. Die Vielschreiber sollen von der Zahlungspflicht ausgenommen werden, aus welcher Schicht sollen dann die zahlenden Abonnenten kommen? Und der ein oder andere Spender wird sich fragen, warum soll ich für ein kommerzielles Projekt noch spenden? Die "Wenigschreiber" sollten nicht unterschätzt werden. Von ihnen kommen viele gute Artikel, über die sich andere Foren in Deutschland auch freuen würden.

Die Fahnenstange dürfte mit 100 zahlungswilligen Benutzern erreicht sein. Milchbauern wissen, dass die Kuh am meisten Milch gibt, wenn die Kuh selbst entscheiden kann, wann sie in den Stall geht. Freiwillige Spenden haben natürlich den Nachteil, dass ihr Aufkommen nicht planbar ist. Da scheint mir ein Verein mit festen Mitgliedsbeiträgen ein gangbarer Kompromiss zwischen Planungssicherheit und Freiwilligkeit. Freiwillige Zahler sind motiviert und von der Sache überzeugt. "Zuckerbrot und Peitsche" funktioniert im Wirtschaftsleben dort, wo man eine Gegenleistung bekommt. Das ist bei der Philaseiten-Auktion der Fall. Wer Beiträge schreibt, erbringt eine Leistung. Warum soll man dafür zahlen?

Mein einfacher Vorschlag: ein kleiner Beitrag für alle (10 bis 20 Euro pro Jahr) für das Lesen und Schreiben und den Rest über Spenden oder Beiträge über einen Förderverein. Oder man macht es kompliziert und ersinnt eine Tarifstruktur wie in einem Verkehrsverbund, angefangen mit der Kurzstrecke für maximal 3 Textzeilen à 80 Zeilen oder der 9-Uhr Tageskarte mit der Beiträge ab 9 Uhr einen Tag lang geschrieben werden können. Vielschreiber bekommen Bonuspunkte und Freifahrten, die aber nur in den schwach ausgelasteten Themen eingelöst werden können. Überspitzt dargestellt, aber eine solche Bürokratie treibt die Kosten hoch und schreckt selbst gutmütige Nutzer ab.

Wie Cantus festgestellt hat, ist die Abstimmung mit dem Füssen im vollen Gange. Wenige Kunden wie asmodeus lassen die Öffentlichkeit an ihrem Verschwinden teilhaben, die meisten verschwinden lautlos. Einen verlorenen Kunden zurückzugewinnen, ist zehnmal mehr aufwendig als einen Kunden zu halten.

Zu guter Letzt: Eine Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Foren und Verbänden ist kein leichtes Spiel, aber jemand muss den Anfang machen. Die aktiven Philatelisten sterben langsam alle weg. Wir können uns keine Silos und Feindschaften in der Philatelie mehr leisten.

Zu den den bisherigen Diskussionsbeiträgen: 60 Euro pro Jahr ist für die meisten keine grosse Summe. Ich kenne aber auch Sammler, für die das viel Geld ist, da sie sich jeden Cent am Mund absparen müssen. Es verbietet sich, solche Mitglieder der Polemik zu bezichtigen.

Die Argumentation von Ilves2020 [#180] ist nachvollziehbar. Es gibt unter den Sammler viele Spezialisten für die nur wenig Artikel relevant sind, und die daher nicht mehr bereit sind, weiter für das Gesamtprodukt zu bezahlen.

Leider ist Richards Vorgehen in dieser Hinsicht mehr als unglücklich. Warum rückt man mit den Informationen nur tröpfchenweise heraus und lässt darüber noch Spekulationen über "Freimitgliedschaften" und Diskussionen zu? Der Bäcker lässt seine Brötchenpreise nicht demokratisch abstimmen, genauso wenig wie der DJ die Musik in der Disko. Andere Mütter haben auch schöne Töchter. Es gibt genügend deutschsprachige Briefmarkenforen, die kostenlos sind.
 
preussen362 Am: 20.09.2022 22:04:30 Gelesen: 9712# 183 @  
Danke für diesen Beitrag #39. Er fasst mein ganzes Bauchweh als Mitlesender und Wenigschreiber zusammen.
 
Richard Am: 20.09.2022 23:25:22 Gelesen: 9627# 184 @  
Fazit für mich aus den bisherigen Beiträgen:

Niemand hat meinem Wunsch entsprochen, erst einmal meine Beiträge, die vermutlich morgen abgeschlossen sein werden, abzuwarten.

Viele haben meine Beiträge nur schnell überflogen, ohne die Informationen wirklich wahrzunehmen. So ist das leider in der heutigen schnell-schnell Zeit.

Einige Antworten habe ich heute in die Texte geschrieben und kenntlich gemacht, die anderen sind nur Wiederholungen auf in den vorherigen langen (!) Themen schon beantwortete Fragen enthalten.

Zu den Fragen Software kann ich keine Auskunft geben, ich hoffe es antwortet jemand, der die Planungen näher kennt UND sich mit Software auskennt.

Ich wollte zunächst den Termin in Ulm nutzen, um über meine Ideen und Vorstellungen zu diskutieren. Das wurde heftig kritisiert, ich solle sofort meine fertigen Ideen vorstellen. Leider sind oft 50 % der Diskutanten und Mailschreiber für etwas und die übrigen 50 % dagegen - somit ist es schwer, mehr als jeden zweiten zu folgen.

Die Prüfungen aller Vorschläge ohne Ausnahme sind erfolgt und haben alle gravierende Nachteile. Auch das habe ich bereits geschrieben.

Der angesetzte Termin in Ulm wird stattfinden, 16 bis 18 Uhr, wer zuerst kommt, wird eingelassen. Das Platzangebot ist beschränkt. Corona-Vorschriften sind zu beachten! Ich werde dort versuchen alle FRAGEN zu beantworten. Ich möchte eine sachliche Diskussion. Eine Einladung soll, wenn ich dazu komme, nochmals im Oktober NUR hier im Forum erfolgen.

Die Entscheidung ist nach Beratung mit dem Juristen vor einigen Wochen endgültig gefallen. Jeder kann jederzeit seine Mitgliedshaft beenden, dies bringt ihm jedoch KEINERLEI Vorteile, da gut 99 % der Forumbeiträge für jedermann zu nutzen sind. Siehe auch im vorerst letzten meiner Beitragserie von morgen.


Abschliessend wiederhole ich den letzten Teil meines Beitrags vom 6.9.2022:

Mein Ziel ist es, das Portal mit allen Angeboten langfristig fortzuführen und finanzierbar zu machen, meine Nachfolge zu regeln, Ansprechpartner für die Datenbanken zu finden, alles übersichtlicher zu gestalten und viele Eingaben zu vereinfachen, alles mit Hilfe im und ausserhalb des Portals und durch finanzielle Unterstützung oder gerne auch durch Links auf unsere Seiten oder Gelegenheit zur kostenfreien Werbung auf Internetseiten, in Büchern und Rundschreiben.

Dazu bitte ich um Unterstützung.

Herzliche Grüsse von Richard, Brigitte und Stefan

 
22028 Am: 21.09.2022 09:54:42 Gelesen: 9453# 185 @  
@ Richard [#184]

Oh Mann...

Zu den Fragen Software kann ich keine Auskunft geben, ich hoffe es antwortet jemand, der die Planungen näher kennt UND sich mit Software auskennt.
Da werden Unsummen ausgegeben und der Betreiber kennt weder die Planungen noch kennt er sch (zumindest etwas) mit Software aus?

Niemand hat meinem Wunsch entsprochen, erst einmal meine Beiträge, die vermutlich morgen abgeschlossen sein werden, abzuwarten.
Ich schrieb früher schon mal, ein Eisen muss geschmiedet werden wenn es heiss ist...

Viele haben meine Beiträge nur schnell überflogen, ohne die Informationen wirklich wahrzunehmen. So ist das leider in der heutigen schnell-schnell Zeit.
Ich habe es schon gelesen und die Infos wahrgenommen (und auch verstanden), daher kamen zumindest von mir (und nicht wenigen anderen) konstuktive Vorschäge und auch Fragen...

Der angesetzte Termin in Ulm wird stattfinden, 16 bis 18 Uhr, wer zuerst kommt, wird eingelassen. Das Platzangebot ist beschränkt. Corona-Vorschriften sind zu beachten! Ich werde dort versuchen alle FRAGEN zu beantworten. Ich möchte eine sachliche Diskussion. Eine Einladung soll, wenn ich dazu komme, nochmals im Oktober NUR hier im Forum erfolgen.
Zu dem Termin bin ich nicht in Ulm...

Die Entscheidung ist nach Beratung mit dem Juristen vor einigen Wochen endgültig gefallen.
Welche Entscheidung und warum ist bei einem privaten Forum ein Jurist notwendig???
 
jmh67 Am: 21.09.2022 12:39:13 Gelesen: 9290# 186 @  
Nun hat Richard im Parallelthread die Berechtigungen der einzelnen Mitgliedschaften aufgeführt, wofür ich ihm danke.

Mir fiel unangenehm auf, dass die aktive Teilnahme am Forum kostenpflichtig werden soll. Das halte ich für schädlich aus mehreren Gründen: Nicht nur wird die Zahl der potentiellen Teilnehmer sinken, sondern mit ihr auch die der Beiträge. Ferner geht "Basismitgliedern" die Möglichkeit verloren, spontan Fragen stellen zu können und Hilfe zu erhalten (wichtig u. a. für Neulinge, Nachwuchs und Noch-Berufstätige!). Die Gefahr besteht, dass damit der Informationsaustausch stockt, das Forum im eigenen Saft schmort und zu einem "Stammtisch" verkommt.

Positiv ist, dass die Datenbanken für alle registrierten Mitglieder offen bleiben sollen. Aber ohne das Forum, in dem man sich ggf. zeitnah über Datenbankeinträge austauschen kann, ist das nichts Halbes und nichts Ganzes.

Ich schlage daher vor, dass das Forum und die Stempel- und Belegedatenbanken für alle registrierten Teilnehmer wie bisher offen bleiben mögen. Tausch- und Verschenkforum sollten sinnigerweise ebenso offen bleiben. Über den Chat lässt sich reden. Kostenpflicht hat eigentlich nur Sinn dort, wo es im weiteren Sinne um Geld geht: Auktionen, Kauf und Verkauf, Bewertungen, Atteste.

Jan-Martin
 
Vernian Am: 21.09.2022 14:00:01 Gelesen: 9194# 187 @  
Also mal ganz ehrlich: Bei dem ganzen Hicki-Hacki ist meine Bereitschaft, mich weiter in irgend einer Form einzubringen - also sei es Mitgliedschaft in Form eines Jahresbeitrags oder durch Spenden, sei es überhaupt irgendeine Form der aktiven Teilnahme - gegen Null gesunken. Ich würde es sehr bedauern wenn dieses sehr vielfältige und in dieser Form einzigartige Forum den Bach runter geht, aber etwas anderes kann ich bei dem aktuellen Schnickschnack an Hin-und Her in den Argumenten und beschrittenen Wegen leider nicht sehen, d.h. befürchten. Ich werde mich abwartend verhalten, d.h. beobachten wie es weiter läuft, aber eine bezahlte Mitgliedschaft erst dann anstreben, wenn es mir dessen wert erscheint. Gegen eine Finanzierung durch Werbung habe ich nichts einzuwenden, aber die Finanzierungsformen mit Zugriffsberechtigungen, die erscheinen mir nicht erfolgsversprechend und schon gar nicht werte-relevant für mich als Nutzer zu sein. 60.-€ Jahresbeitrag wäre Pillepalle für mich, aber ob mir die Wertschöpfung, die ich von Philaseiten habe (meinen persönlichen Interessen entsprechend) mit diesem Betrag in Einklang zu bringen ist, dass möchte ich erst einmal noch sehen bevor ich mich dazu bereit finde einen derartigen Betrag aufzubringen...

Anerkennung für all diejenigen, die dies so von vorneherein positiv beantworten können und von Beginn an dabei sein werden dies zu unterstützen - für mich selber ist aber erst einmal der Umstand gegeben, zu sehen ob mir das kommende Angebot es wert ist dafür Geld aufzubringen.

Und ich fürchte, das werden viele ähnlich sehen. Ich wünsche also den Betreibern wie auch den optimistisch eingestellten Teilnehmern erst einmal positiven Durchhaltewillen, und wenn dieser Früchte trägt, dann sollte meine erneute und dann zahlende aktive Teilnahme realistisch anzusehen sein. Wenn nicht, dann spielt es eh keine Rolle mehr ...

Beste Grüße

Vernian
 
drmoeller_neuss Am: 21.09.2022 16:34:07 Gelesen: 9068# 188 @  
Richard: Viele haben meine Beiträge nur schnell überflogen, ohne die Informationen wirklich wahrzunehmen. So ist das leider in der heutigen schnell-schnell Zeit.

Man kann sich dem Trend im Twitter- und WhatsApp-Zeitalter nicht völlig verweigern. Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Menschen mit wenig Zeit, die sich über kurze und knackige Informationen freuen, gab es schon vor 100 Jahren.

Ich habe den zweiseitigen Brief mit über 1000 Wörtern gelesen. Neben vielen Allgemeinplätzen kann ich zwischen den Zeilen erahnen, dass die "Exklusiv-Mitgliedschaft" umsonst, das heisst, ohne Zahlungsverpflichtungen ist. Ganz klar geht das aus dem Text nicht hervor.

Richard: Mit all diesen Maßnahmen und der Umsetzung zur Jahreswende sowie die geplanten Kostenbeteiligungen durch Mitglieder und Inserenten bei Eingang auf das Philaseiten Sonderkonto sollte der Fortbestand auf geplante 20 Jahre gesichert sein.

Alle Philaseiten-Mitglieder werden das Ziel hundertprozentig unterschreiben können. In diesem Thema wird die Frage heftig diskutiert, wie man dieses Ziel erreichen kann. Richard war mit seinem Spendenaufruf sehr erfolgreich. Dieser Appell hat keine Programmierkosten verursacht, lediglich ein paar Minuten zum Schreiben eines Beitrages.

Nun kommt ein kompliziertes Beitragsmodell. Die Viel-Benutzer und Sternchenträger sollen von allen Verpflichtungen freigestellt werden. Das sind aber auch die Leute, die am meisten von den Philaseiten profitieren (und es sei es nur der persönliche Spass an der Freude), denn sonst würden sie sich nicht einbringen. Diese Mitglieder dürften jetzt den größten Teil der Spender stellen. Finanziell ändert sich im besten Fall nichts, wenn weiter fleissig gespendet wird, ausser dass man diese Mitglieder verunsichert hat.

Es bleiben die "Aktiv-Mitglieder": das sind viele Menschen, die die Philaseiten schätzen, sich aber aus den verschiedensten Gründen nicht so stark einbringen. Das kann an den speziellen Sammelgebieten liegen oder einfach an der zeitliche Belastung durch Beruf und Familie. Die sollen dann das Gros der zahlenden Mitglieder stellen? Für mich geht diese Rechnung nicht auf. In jedem Fall wird man den Zwangsbeitrag von der eigenen Spende abziehen, in den meisten Fällen wird dann nichts mehr überbleiben. Oder man wendet sich anderen Foren zu, die für das Schreiben von Beiträgen kein Geld nehmen.

Richard: Jeder kann jederzeit seine Mitgliedshaft beenden, dies bringt ihm jedoch KEINERLEI Vorteile, da gut 99 % der Forumbeiträge für jedermann zu nutzen sind. Siehe auch im vorerst letzten meiner Beitragserie von morgen.

Diese Aussage macht den ganzen Komplex noch unverständlicher. Warum soll ein Benutzer für dieses 1% Mehrleistung pro Jahr 60 Euro zahlen? Auf das ganze gerechnet, wären die Philaseiten pro Jahr 6000 Euro wert. Bei voller Anerkennung der Leistungen von Richard ist das doch zu hoch gegriffen.

Nochmals: gut aufbereitete Information im Internet darf Geld kosten. Mein pragmatischer Vorschlag: 20 Euro Jahresbeitrag für alle, sonst bleiben die Philaseiten schwarz (oder gelb mit rotem Rahmen). Wenn es programmtechnisch einfach geht, kann man ja die Überschriften der Themen anzeigen, damit jeder Nicht-Beitragszahler sieht, was ihm entgeht. Spenden sind immer willkommen und freiwillig. Ob man das Beitragsmodell über einen Verein oder direkt auf Richards Konto abwickelt, ist zweitrangig. Ein Verein verursacht natürlich zusätzliche Bürokratiekosten, könnte aber für alle "vereinslose" Briefmarkensammler eine Möglichkeit bieten, dem Verband anzugehören und die Verbandszeitschrift "Philatelie" zu beziehen.

Die Philaseiten-Auktion muss sich selbst tragen. Hier würde ich ein einfaches Kostenmodell bevorzugen. 10 Eurocent pro eingestelltem Artikel und 20 Eurocent für jeden verkauften Artikel. Ein Nebeneffekt wäre ein marktgerechteres Angebot, denn kein Verkäufer möchte für Ladenhüter daraufzahlen.
 

Das Thema hat 263 Beiträge:
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