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Thema: Bulgarien: Belege echt gelaufen
Briefuhu Am: 07.12.2022 15:15:05 Gelesen: 2929# 1 @  
Habe bei Bulgarien nichts passendes gefunden, deshalb das neue Thema.

Ansichtskarte der Kathedrale in Sofia vom 28.11.1916 von Sofia nach Tennstedt in Thüringen. Die AK wurde gemalt von Willy Moralt und erschien in einer Serie von Balkanansichtskarten des Kolonialkriegerdank e.V. Berlin. Frankiert wurde mit drei Marken gesamt 5 Lew von 1911 und 1916. Wer der abgebildete Doktor ist, konnte ich nicht entziffern.



Schönen Gruß
Sepp
 
Briefuhu Am: 22.12.2022 19:01:18 Gelesen: 2874# 2 @  
R-Brief vom 27.02.1971 von Sofia nach München, frankiert mit 28 Stotinki.



Schönen Gruß
Sepp
 
GSFreak Am: 01.02.2023 13:03:12 Gelesen: 2757# 3 @  
Hallo zusammen,

Bulgarien scheint wohl nicht so gefragt zu sein. Dennoch aus meiner Thematiksammlung "Stauanlagen" (Wehre und Talsperren) hier ein R-Brief vom 25.06.1952 aus Sofia nach Düsseldorf (rückseitig Ankunftstempel DÜSSELDORF 1 vom 02.07.1952). Es ist eine MeF der Mi.-Nr. 817 - abgebildet ist das Stauwerk Vasil Kolarov (anderer Name Goljam Beglik). Diese Talsperre staut den Kriwa zu einem Stausee auf und wurde 1951 fertiggestellt.



Beste Grüße
Ulrich
 
Briefuhu Am: 01.02.2023 15:52:30 Gelesen: 2738# 4 @  
@ Briefuhu [#2]

Anscheinend wurde das Bild meines Briefes ausgeschnitten und in das Thema Motiv Schnee kopiert.

Schönen Gruß
Sepp

[Redaktion: Deine Vermutung war falsch oder humorvoll: Wenn Beiträge und Bilder kopiert werden, dann ist das nur eine Kopie des Bildes und nicht ein schwerer Raub eines wertvollen Bildes einer Schneeflocke]
 
Briefuhu Am: 01.02.2023 17:19:35 Gelesen: 2729# 5 @  
@ Briefuhu [#4]

Meine Vermutung war weder falsch noch humorvoll, das Bild wurde leider nicht mehr angezeigt, jetzt ist es aber wiede da und alles ist wieder gut ;-))

Schönen Gruß
Sepp
 
Briefuhu Am: 11.05.2023 18:29:36 Gelesen: 2572# 6 @  
Ansichtskarte vom National Theater in Sofia frankiert mit vier Lewa Michel Nr. 191 vom 01.10.1925, gelaufen am 29.05.1929 nach Salzburg.



Schönen Gruß
Sepp
 
Gerhard Am: 12.05.2023 11:42:54 Gelesen: 2548# 7 @  
@ Briefuhu [#1]

Hallo Sepp,

hatte den thread bislang noch nicht gesehen, schön dass es jetzt auch etwas zu Bulgarien gibt. Habe das Land philatelistisch in den ersten 15 Jahren meines Sammlerlebens vernachlässigt, da es mir langweilig erschien. Nach der Übernahme der Familiensammlung und erneuter Auseinandersetzung mit Marken und Katalog änderte sich das schleichend. Ich hoffe noch mehr Interessantes zu sehen zu bekommen, ich glaube ein paar "Ganzsachen" habe ich auch. Mal sehen was ich einstellen kann.

Ist es möglich, dass der rote Stempel auf der PK im Beitrag ein Zensurstempel ist. Lesen kann ich ihn beim besten Willen nicht. Zum Portrait habe ich mal gegoogelt Dr. V Radoslavoff, wie ich lese:

Dr. V. Radoslavoff, Ministerpräsident Bulgariens im Jahre 1915. Bulgarien trat an der Seite Deutschlands und Österreichs-Ungarns in den Krieg ein, in der Hoffnung, einen Teil Mazedoniens wiederzuerlangen.

MphG
Gerhard
 
Briefuhu Am: 12.05.2023 14:17:43 Gelesen: 2535# 8 @  
@ Gerhard [#7]

Hallo Gerhard,

danke für die Identifizierung des Doktors. Bei dem roten Stempel könnte es sich tatsächlich um Zensur handeln, военна цензура комисия = Militär Zensur Kommission.

Schönen Gruß
Sepp
 
Briefuhu Am: 29.05.2023 13:42:46 Gelesen: 2449# 9 @  
Brief vom 26.01.1915 von Sofia nach Altengrabow bei Magdeburg. Frankiert mit 25 Stotinka Michel Nr. 84 vom 14.02.1911. Bei der Anschrift handelt es sich um eine Kaserne mit Angabe der Einheit.



Schönen Gruß
Sepp
 
Eilean Am: 25.03.2026 13:08:01 Gelesen: 963# 10 @  


@ Briefuhu [#9]

Ein Brief auf Bulgarien aus dem Jahr 1955 nach München.

Gruß
Andreas
 
Bernstein26 Am: 21.04.2026 21:23:59 Gelesen: 765# 11 @  
Hallo zusammen,

heute zeige ich Euch eine Auslands-Ganzsache zu 5 Stotinki, gesendet am 07.06.1916 von Firma Leo Hahn & Co, die damals an der Prachtstraße Boulevard Dondoukoff in Sofia saßen, an die Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg in Emden. Der Wertaufdruck zeigt Zar Ferdinand I. Im Text wird darauf hingewiesen, daß in Bulgarien Seidenraupen-Concons "in belangreichen Quantitäten und in bester Qualität preiswert käuflich" sind. Tatsächlich hat Bulgarien eine lange Tradition in der Seidenraupenzucht. Verwendet wurde vor allem der Maulbeerspinner.

Beste Grüße von der Nordsee,

Bernhard


 
Bernstein26 Am: 08.05.2026 23:22:50 Gelesen: 655# 12 @  
Einen schönen guten Abend in die Runde,

diesmal zeige ich Euch eine (Auslands?)-Ganzsache mit einem Wertaufdruck zu 5 Stotinki im Design des bulgarischen Löwen von 1889. Die Karte ist am 30.07.1891 in Philippopoli/Plowdiw von der Firma Orosdi Back & Cie aufgegeben worden mit Ziel Constantinopel an die dortige Filiale von Orosdi Back. Auf der Vorderseite ist ein Ankunftsstempel von der Österreichischen Post Constantinopel vom 31.07.1891.

Auffällig finde ich noch den blauen Pentagramm-Stempel auf der Vorderseite, dessen Bedeutung mir nicht klar ist.

Die Beförderung der Karte erfolgte anscheinend mit der österreichischen Post, die ein eigenes Postwesen im osmanischen Reich unterhielt. Philippopoli war die Hauptstadt von Ostrumelien, das nach dem Berliner Vertrag von 1878-1885 eine autonome Provinz innerhalb des osmanischen Reiches darstellte und sich dann mit dem damaligen Fürstentum Bulgarien vereinigte, seinerzeit ebenfalls autonomer Teil des osmanischen Reiches und bereits seit 1878 mit eigenem Postwesen ausgestattet. Innerhalb des Gebietes vom ehemaligen Ostrumelien war das Postwesen noch stark österreichisch geprägt, und die österreichische Post galt als zuverlässiger als die des osmanischen Reiches. Wenn man genau hinschaut, sieht es so aus, als wenn neben dem bulgarischen Wertaufdruck noch eine weitere Briefmarke geklebt hat, wahrscheinlich eine Marke der österreichischen Post in der Levante.

Orosdi-Back, gegründet von den österreichisch-ungarischen Juden Adolf Orosdi und Hermann Back, die in Konstantinopel im Exil lebten, war ein Handelsunternehmen. Orosdi-Back hatte Ende des 19. Jahrhunderts über 60 Filialen im gesamten nahen Osten (u.a. in Beirut, Baghdad, Bukarest, Constantinopel/Istanbul, Kairo, Port Said, Alexandria, Tunis, Philippopoli/Plowdiw, Salonica, Smyrna/Izmir, ...) und betrieb moderne Kaufhäuser. Das erste Geschäft wurde 1855 im Stadtteil Galata in Istanbul eröffnet. An eben diese Filiale, die im Bild unten gezeigt wird, ist die Karte auch adressiert.

Ich freue mich über Anmerkungen und Kommentare, vielleicht auch zur Höhe des Portos für die österreichische Post (ich vermute 15 Paras, da diese Zahl darunter steht, aber ich kenne mich mit Portostufen nicht aus).

Beste Grüße von der Küste,

Bernhard




 
Regis Am: 09.05.2026 21:20:12 Gelesen: 615# 13 @  
@ Bernstein26 [#12]

Es ist die Postkarte Mi.P 10 von 1890; Auslandsgebühr 10 Stotinki; es fehlt also eine 5 Stotinki-Marke;

Das letzte Österreichische Levante-Postamt, Philippopel, schloss 1888; Bulgarien wahrte ab da seine Posthoheit.

Regis
 
Bernstein26 Am: 09.05.2026 22:56:06 Gelesen: 606# 14 @  
@ Regis [#13]

Vielen Dank für den Kommentar. Dann ist die Karte also von der bulgarischen Post befördert worden. War Konstantinopel denn Ausland? Bulgarien gehörte ja formal, so wie ich das verstehe, weiterhin bis 1908 zum osmanischen Reich.

Und warum ist auf der Karte der Stempel der österreichischen Post Constantinopel? Haben die die bulgarische Post angenommen und dann zugestellt?

Wünsche noch einen schönen Abend,

Bernhard
 
Reini46 Am: 10.05.2026 15:11:53 Gelesen: 571# 15 @  
Hallo,



Luftpostbrief eingeschrieben und Express vom 2.5.28 von Sofia nach Wien. Der Erstflug von Wien nach Sofia mit der Cidna fand am 24.4.28 statt, der gezeigte Brief könnte der Rückflug sein. Was mich verwundert ist die lange Beförderungszeit - Ankunftsstempel Wien 7.5.28.

Über die Frankatur - ob diese stimmt - kann ich nichts sagen.

Grüße

Reini46
 
Briefuhu Am: 25.07.2026 13:12:25 Gelesen: 208# 16 @  
Drucksache (Umschlag nicht verschlossen)25.07.1939 von Gabrovo nach Ebingen, frankiert mit Michel Nr. 358, 1 Lew. Inhalt Weihnachtsgrüße.



Schönen Gruß
Sepp
 
Seku Am: 25.07.2026 20:54:15 Gelesen: 169# 17 @  
Bulgarien 2025: Aus der jüngsten Zeit fand ich in diesem Thema rein gar nichts. Deshalb hier ein aktueller Umschlag aus Sofia.



Näheres zum Block hier [1] 

Habt einen schönen Sonntag

Günther

[1]  https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=393699
 
Briefuhu Am: 03.08.2026 13:52:35 Gelesen: 70# 18 @  
R-Brief vom 26.05.1932 von Sofia nach Hannover, dort Ankunft am 28.05.1932, frankiert mit Michel Nr. 2x 226, 2x 227 und 229. Auf der Rückseite 4x Bahnpoststempel Kandrzin - Oderberg, Zug Nr. 330, v. 28.05.1932. Verschlußsiegel des Absenders.



Schönen Gruß
Sepp
 
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