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Thema: DDR: Schöne Belege
Das Thema hat 40 Beiträge:
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Martinus Am: 28.11.2010 00:15:38 Gelesen: 20548# 16 @  
DDR: Brief mit Einzelfrankatur Berühmte Deutsche Mi.Nr. 341

Auch den Beleg findet man in einer Kiloware, wenn man das Glück des Tüchtigen hat! Auch wenn die Marke selbst ein paar kurze Zähne hat!

Hier ist eine Einzelfrankatur, Motiv August Bebel, portogerecht von Wurzen nach Leipzig gelaufen per Einschreiben.



mit Sammlergruß Martinus
 
Pilatus Am: 20.05.2011 00:07:13 Gelesen: 19867# 17 @  
Hier ein Beleg zur 8. Festwoche "Köpenicker Sommer" , befördert mit der "copenicker straßenbahn".

Beste Grüße Pilatus


 
Georgius Am: 22.05.2011 18:12:39 Gelesen: 19790# 18 @  
Wenn auch sicher philatelistisch beeinflußt, so ist dieser R-Brief von Neubuckow nach Bad Doberan mit dem Kosmonautenblock erstens echt gelaufen, zweitens portogerecht und drittens schön anzusehen.

Viele Grüße
Georgius


 
Pommes Am: 22.05.2011 21:22:21 Gelesen: 19772# 19 @  
@ Georgius [#18]

Dein erstens, zweitens und drittens gilt auch hier aber diesmal von Görlitz nach Le Havre vom 10.10.1962.



Weil auf der Vorderseite nicht genug Platz war, hat Georg den Block einfach hinten drauf gepappt, ob dass so erlaubt war? Angekommen ist der Brief dennoch - zwei Tage später.

Daher aber auch die Frage, warum sicher philatelistisch beeinflußt? Kann doch auch mal "ganz normale" Bedarfspost sein. Bei meinem Brief hat olle Georg am Postschalter eben bekommen, was gerade noch da war und bei Deinem Beleg hat "Lieschen-Müller" eben genommen, was gerade da war ?. Ich verstehe diese Zurückhaltung bei DDR-Belegen nicht Hat nichts mit Dir persönlich zu tun! Mal ehrlich, wenn man die "Gefälligkeitsentwertung" im Michel z. B. beim Bund auch einführen würde, würden einige Sammlungen von heute auf morgen wertmäßig ziemlich verlieren.

Wenn ich einmal am Meckern bin, trifft das selbe auch für Michel-Briefe-Bewertungen zu. Warum sollte in diesem speziellen Fall die Einzelfrankatur (Inlandseinschreiben) teurer sein, als ein portogerechter (echt gelaufener) Brief ins Ausland, der nur mit "Zusatzfranktur" (also als MiF) möglich war?

Daher kleiner Appell in diesem schönen Thema: Sammelt das was Euch gefällt und macht die Belege nicht kaputt, indem Ihr die Marken ablöst und so viele Informationen einfach im Papierkorb landen!

Zu guter Letzt noch mal an Dich Georgius: Ein schöner Brief, der sicher nicht alltäglich ist und daher auch hier unbedingt gezeigt werden sollte. Besser allemal als Durchschnittsbelege aus allen möglichen Portoperioden aus der Inflationszeit ohne nähere Infomationen, die uns hier täglich gezeigt werden.

Und Dein auf Brief gezeigter Block 17 ist auch sicher in besserer Erhaltung als der meinige. Kurz gesagt, ich mag DDR-Belege, die auch außerhalb des Vorurteils, "damit wurden ja nur Devisen gemacht", von Interesse sind und eine gewisse philatelistische Qualität aufweisen, was bei dem von Dir gezeigten Brief wohl der der Fall ist. Man stelle sich jetzt noch vor, man wäre ein Heimatsammler aus Neubuckow.

Interessant sind sicher auch die Unterschiede bei den R-Zetteln.

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 
Pilatus Am: 22.05.2011 22:36:24 Gelesen: 19757# 20 @  
Hier einer der schönsten DDR-Belege. Nicht wegen der Marken, die sind Billigware (2835-7), aber wegen des besonderen Goldprägedruckes, oder wie man das nennen mag. Ich weiß zwar nicht, ob das hier klar erkennbar ist.

Anlaß war die Neueröffnung des Friedrichstadtpalastes nach Abriß des alten. Nicht zu verwechseln mit Palast der Republik.

Beste Grüße Pilatus


 
Georgius Am: 24.05.2011 16:33:25 Gelesen: 19707# 21 @  
@ Pommes [#19]

Hallo Thomas,

danke für Deine Beurteilung meines Beleges. Ich finde Deinen Beleg allerdings noch einen Zahn besser, eben weil er nach Frankreich ging. Auch ich habe einen zweiten Beleg mit diesem Block, der mich damals in Leningrad als Luftpostbrief erreichte. Er ist somit aber überfrankiert und deshalb wollte ich ihn hier nicht zeigen.

Dafür zeige ich hier einen hübschen Inlandbrief als Eil-R-Brief mit interessanter Frankatur.



Mit besten Sammlergrüßen
Georgius
 
Pilatus Am: 26.05.2011 02:30:33 Gelesen: 19665# 22 @  
Auch so hat man sich in der DDR interessante Belege gezaubert. Mich würde interessieren, ob so etwas in der BRD auch praktiziert wurde.

Beste Grüße Pilatus


 
Georgius Am: 26.05.2011 19:04:05 Gelesen: 19636# 23 @  
Hier ein Eilbrief, der leider rechts etwas unsanft geöffnet wurde.



Beste Sammlergrüße
Georgius
 
Pommes Am: 25.03.2012 16:40:53 Gelesen: 16790# 24 @  
Einen schönen Sonntag an alle,

diesen Brief (leider etwas ungeschickt per Hand oben beschnitten) habe ich gerade gefunden, als ich einige deutsch/sorbische Stempel in die Datenbank eingepflegt habe.

Ich denke, der sollte gezeigt werden. Wie die beiden Vorgänger mit einigen Durchgangsstempeln versehen, kann sich der Beleg doch "schön" nennen.

Ein Brief per Eilsendung aus Lübbenau vom 29.04.1989 (Sonnabend) über Cottbus, zwei mal Bahnpost Berlin-Leipzig und Berlin Stralsund (Sonntag) und Rostock 2 (Montag) nach Rostock 22 (Dienstag).




Für'n Eilbrief etwas lahm aber immerhin übers Wochenende vom Spreewald an die Ostsee.

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 
Georgius Am: 26.03.2012 13:25:29 Gelesen: 16744# 25 @  
@ Pommes [#24]

Hallo Thomas,

Immerhin erstaunlich, daß am 1.Mai ein Stempel abgeschlagen wurde.

Viele Grüße
Dietrich
 
Pommes Am: 26.03.2012 20:36:05 Gelesen: 16719# 26 @  
@ Georgius [#25]

Jetzt wo Du es sagst, ich war so in die Wochentage vertieft, dass ich doch den "Tag der Arbeit" glatt übersehen habe. Da hat wohl einer den Maiumzug geschwänzt. ;-) Dann ist es ja doch nicht so lahm, Wochenende mit anschließendem Feiertag, dann gehen vier Tage Beförderungszeit ja irgendwie in Ordnung.

Was wäre ein Beitrag ohne Bild? Daher hier ein Brief aus Weißwasser vom 19.12.1985 nach Erfurt.




Auch hier rückten die Feiertage "bedrohlich" nahe. Hier aber nur ein Tag Beförderungszeit, wie es sich für eine Eilsendung gehört. Am 20.01.1985 war der Brief in Erfurt nachdem er noch am Einlieferungstag von Weißwasser nach Cottbus und dann mit der Bahn aus Cottbus nach Leipzig und von dort weiter nach Erfurt reiste.

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 
Martinus Am: 29.07.2013 14:53:54 Gelesen: 13609# 27 @  
DDR Ostalgie, Intershop

Diesen Beleg hab ich in meiner "Burgensammlung" gesteckt. Gestern nun ist er einem Sammlerfreund aufgefallen und der hat gemeint, hat er noch nie gesehen!



So hab ich ihn erst einmal an die Seite gelegt und nun schreibe ich hier um von Euch zu hören, was es damit auf sich hat!

Vielleicht kann mir jemand etwas zu Mitropa oder Intershop B etc. sagen?

vielen Dank im voraus Euer Martinus
 
JoshSGD Am: 29.07.2013 15:05:55 Gelesen: 13604# 28 @  
Hallo Martinus,

da du hier einen Beleg aus der DDR zeigst, handelt es sich um die Mitropa von 1949 - 1989. Mitropa ist das Akronym für Mitteleuropäische Schlaf- und Speisewagen Aktiengesellschaft. Die Mitropa übernahm die Bewirtung von Zugreisenden in der DDR in Zügen und den Bahnhöfen. Weiterhin versorgte die Mitropa auch die Schifffahrtgesellschaften, u.a. in Dresden (Weiße Flotte) - daran kann ich mich sogar noch recht gut erinnern.

Die Mitropa organisierte auch anfangs die Versorgung der Intershops. Davon gab es einen auf der Prager Straße in Dresden, ich durfte da ein- oder zweimal mit rein. Was aber in dem Alter unwichtig war, sofern man auch einfacher an Matchbox-Autos und Micky-Maus-Hefte kam. :-)

Gruß
Josh
 
Göttinger Am: 29.07.2013 16:17:08 Gelesen: 13580# 29 @  
Hallo Martinius,

BGL in der Adresse könnte "Betriebsgewerkschaftsleitung" heissen, war damals gängige Abkürzung.

Und einen Intershop gab es (zumindest später) in jeder größeren Stadt.

An die Verbindung Mitropa - Intershop kann ich mich allerdings nicht mehr erinnern.

Gruß Göttinger
 
wajdz Am: 29.07.2013 20:22:20 Gelesen: 13528# 30 @  
Der Tagesstempel nennt den 11.05.90, also noch vor der Einführung der gemeinsamen Währung, befördert von Burg nach Magdeburg als Einschreiben.

Der Brief ist an die BGL (BetriebsGewerkschaftsLeitung) der MITROPA Magdeburg adressiert. Der Begriff MITROPA ist im Beitrag [#28] korrekt geklärt.

Vermutlich ging es um die Klärung von Betriebszugehörigkeits- und Sozial-Versicherungs-Fragen, wie bei vielen Schreiben an Betriebe in der Nachwendezeit:
Bearbeitet wurde er, dem MITROPA-Stempel zufolge, von einem Mitarbeiter des Betriebsteils Theeßen, ein Ortsteil der Stadt Möckern im Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt.

Die Intershop-Läden waren eine spezielle Handelsform zur Abschöpfung der Westgeldbestände der Bürger der DDR und der Belieferung von Reisenden aus dem nichtsozialistischen Ausland mit Westwaren des täglichen Bedarfs zu zum Teil niedrigeren Preisen (Zigaretten) als im Westen.

Der Devisen besitzende DDR-Bürger mußte diese bei der Staatsbank der DDR gegen Forumschecks eintauschen, mit denen ihm der Einkauf in den Intershopläden erlaubt war.

http://de.wikipedia.org/wiki/Intershop_(Handel)



Das sind die beiden, die bei uns aus dieser Zeit übrig geblieben sind. ;-)

wajdz
 
Sachsendreier53 Am: 31.07.2013 12:00:43 Gelesen: 13426# 31 @  
@ wajdz [#30]

So sah die Rückseite der Forumschecks aus:



In unserer Kreisstadt Oschatz hatte ich 1979 wenig mit den Scheinen zu tun. Durch meine Verwandtschaft in der Bundesrepublik hatte man D-Mark.

Mein erstes Kauferlebnis im Intershop war eine Schallplatte von Status Quo.

mit Sammlergruß,
Claus
 
Wim Ehlers Am: 31.07.2013 13:24:16 Gelesen: 13412# 32 @  
Wieder zurück zu DDR: Schöne Belege

Hier zeige ich meinen kleinen Bestand an Briefen, die aus der DDR in die BRD geschickt wurden, bzw. nicht verschickte Ersttagsbriefe.











Beste Grüße
Wim
 
JoshSGD Am: 02.08.2013 08:45:56 Gelesen: 13355# 33 @  
Guten Tag liebe Sammlerfreunde,

auch wenn DDR nicht ganz mein Gebiet ist, möchte ich doch einen (für mich) schicken Beleg vorstellen. Es handelt sich hier um einen offiziellen Beleg des Halleschen FC Chemie an die Reichsbahndirektion in Halle. Frankiert mit einer Marke der Serie "Aufbau" und einem Werbestempel für die "Pilzlehrschau". Dieser Beleg traf heute exakt vor 23 Jahren ein, siehe Eingangsstempel.

Nun könnte man spekulieren, was der HFC von Herrn Neukirch wollte. Ich vermute, es ging um Buchungen für Plätze im Zug nach Frankfurt. Am 11.8.1990 war der erste Spieltag der letzten DDR-Oberliga-Saison, der HFC musste damals beim FC Viktoria 91 Frankfurt/Oder (vormals FC Vorwärts) antreten. Man trennte sich 3:3.



Gruß
Josh
 
Rore Am: 05.08.2013 01:09:05 Gelesen: 13244# 34 @  
@ Pommes [#26]

Einschreiben Berlin Palast der Republik am 17.11.85, unsauber gestempelt nach Moers, mit Ankunftstempel.

Gruß
Rore


 
Martinus Am: 02.04.2017 13:01:46 Gelesen: 5913# 35 @  
Kreisbriefmarkenausstellungsbeleg

WILDAU

Heute in der Krabbelkiste gefunden und mitgenommen! :)

Denn - hier befindet sich der Freistempel plus die Sondermarke und der Sonderstempel aus dem Jahr 1979 auf einem Beleg! Zudem die schönen Stempel auf der Rückseite. Lt. Postbuch portogerecht mit 85 Pf frankiert!



Interessant der Absender-Philatelistenverband Königs-Wusterhausen (von dem auf der Rückseite auch noch der Ortsstempel ist?)



Warum - der Brief geht doch nach Berlin?

mit Sammlergruß Martinus
 
sammler-ralph Am: 02.04.2017 13:18:36 Gelesen: 5900# 36 @  
Durch den rückseitigen Ortsstempel wurde das "wirkliche" Aufgabedatum der Eilsendung dokumentiert. Ich vermute, dass der Brief erst nach Beendigung der Ausstellung der Post übergeben wurde. Durch den Zusatzstempel ist die 2 Tages-Differenz vom 20.10. bis zum 22.10. erklärt.

Gruß
Ralph
 
jmh67 Am: 02.04.2017 18:56:57 Gelesen: 5873# 37 @  
@ sammler-ralph [#36]

Das passt mit dem Kalender zusammen: 20/21.10.1979 fielen auf ein Wochenende, da war am Sonnabend vielleicht gerade noch jemand greifbar, der die Freistempelmaschine bedienen konnte, auf der Ausstellung (Sonderpostamt) wurde am wirklichen Aufgabetag als Eilsendung (70 Pf) zufrankiert, und die Post aus Wildau ging natürlich Über Königs Wusterhausen, daher der Durchgangsstempel vom Montag. Schneller ging's nicht bei der Post. ;-)

Jan-Martin
 
Fips002 Am: 06.07.2017 17:02:21 Gelesen: 4737# 38 @  
Der Eil- und Einschreiben Brief von Niederoderwitz/Oberlausitz am 19.5.1989 nach Horst/Holstein, Ankunftstempel Elmshorn 21.5.1989, ist freigemacht mit der Ausgabe Meißner Porzellan, 250 Jahre Zwiebelmuster, Mi.Nr. 3241 II - 3244 II.



Gruß Dieter
 
Fips002 Am: 10.05.2018 19:08:48 Gelesen: 371# 39 @  
Eil-Einschreiben Brief von Zittau 1, 24.7.1989 nach Horst, Holstein, Ankunft am 26.7.1989.

Freigemacht wurde der Brief mit der Ausgabe Internationaler Kongreß für Pferdezucht, Mi.Nr. 3261-3264, Ausgabe 18. Juli 1989.



Gruß Dieter
 
Fips002 Am: 16.05.2018 20:28:25 Gelesen: 233# 40 @  
Brief mit Block 10, Tag der Briefmarke 1954, von Dresden 16.01.1955 nach Hainewalde/Oberlausitz.



Gruß Dieter
 

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