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Thema: Landpoststempel / Poststellenstempel Brandenburg
Das Thema hat 129 Beiträge:
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Cantus Am: 13.11.2025 04:23:01 Gelesen: 15625# 105 @  
@ evwezel [#104]

Hallo Emiel,

auch wenn das nicht unbedingt hierher gehört, eine kleine Anmerkung. Die vielen Jahre, die seit der Besiedlung des mittleren Oderbruches vergangen sind, aber auch der ehemalige Oderbruchdialekt, den heute nur noch sehr alte Bewohner des Bruches kennen, hat dazu geführt, dass manche Orte heute von den Einheimischen oder auch von Zuzüglern wie mir, wenn sie denn von den Einheimischen verstanden werden wollen, nicht so ausgesprochen werden, wie der ursprüngliche Name, den die Schweizer Hugenotten ursprünglich ihren Dörfern gaben, glauben lässt. Ich übersetze im Folgenden in deutsche Lautsprache, wie verballhornt die ursprünglichen französischen Namen heute von Vielen ausgesprochen werden.

Aus Vevais wurde Weehwe.
Aus Crustillier wurde Krustille.
Aus Platkowe wurde Plaako.

Von Platkow habe ich einen Stempel, von den anderen beiden Orten bisher nicht. Das ist auch kein Wunder, wurde doch im Oderbruch der Endkampf im 2.Weltkrieg massiv ausgetragen und das Wenige, was diese Kämpfe überstanden hat, wurde dann 1947 bei dem extremen Hochwasser endgültig vernichtet; dabei stand das Haus, in dem ich heute lebe, mehr als 2 m unter Wasser Die folgenden Hochwasser von 1997 und 2003 haben uns glücklicherweise glimpflich davonkommen lassen. Nur sie rechtzeitige Sicherung meiner philatelistischen "Schätze" war jedes Mal ein Problem, das ich aber dennoch jedes Mal irgendwie stemmen konnte.

Viele Grüße
Ingo
 
Cantus Am: 13.11.2025 05:24:45 Gelesen: 15621# 106 @  
Um hier aber nicht nur Gespräche zu führen, zeige ich heute noch einen Stempel, allerdings aus einem etwas entfernteren Ort, den ich bisher nur wenige Male aufgesucht habe.

Bad Belzig (bis 2010 Belzig) ist die Kreisstadt des Landkreises Potsdam-Mittelmark im Land Brandenburg. Bad Belzig ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“ des Landes Brandenburg. Seit dem 5. Dezember 2009 darf Bad Belzig sich offiziell „Staatlich anerkanntes Thermal-Soleheilbad“ nennen. Zum 1. März 2010 wurde die Änderung des Namens von Belzig in Bad Belzig rechtswirksam. Das Stadtgebiet ist identisch mit dem von 1992 bis 2003 existierenden Amt Belzig [1].

Wenn man sich durch die bei Wikipedia hinterlegten Bilder klickt, dann ist auf Bild 78 der Marktplatz zu sehen, der nach der Wende zu einem durchaus sehenswerten Stadtzentrum restauriert wurde. In dem Bild ist rechts hinten ein helles Gebäude zu erkennen, wo wir bei unseren letzten beiden Besuchen der Stadt gut essen konnten, allerdings liegt das jetzt schon mindestens 15 Jahre zurück.

Die nachfolgende Karte trägt einen Tagesstempel von Belzig, was mir als Nachweis dient, dass das Erholungsheim Belzig Land da irgendwo in der Mähe gestanden haben muss, die Zeiten aber wohl nicht überdauert hat. Sucht man im Netz nach diesem Begriff, dann landet man jedoch auf Usedom [2], was aber zum Leitpostamt nicht passen kann.

Am 17.3.1938 wurde vom Erholungsheim Belzig eine Ansichtskarte nach Bad Dürkheim geschickt. Bei der Bildunterschrift fällt auf, dass der Begriff "Parkhaus" heute eine ganz andere Bedeutung hat als im Jahr 1938.





Der im Original violette Stempel wurde zur besseren Lesbarkeit von mir bearbeitet.



Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bad_Belzig
[2] https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/GYLDBTZZPYLCMGJOPT4SW7HXETHPSHVI
 
Cantus Am: 24.11.2025 18:15:55 Gelesen: 15145# 107 @  
Gablenz, niedersorbisch Jabłoń, ist mit zuletzt 165 Einwohnern ein Ortsteil der Gemeinde Neuhausen/Spree im Landkreis Spree-Neiße in Brandenburg.

Die Großgemeinde Neuhausen/Spree entstand am 19. September 2004 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Bagenz, Drieschnitz-Kahsel, Frauendorf, Gablenz, Groß Döbbern, Groß Oßnig, Haasow, Kathlow, Klein Döbbern, Komptendorf, Koppatz, Laubsdorf, Neuhausen, Roggosen und Sergen; das Amt Neuhausen/Spree wurde damit aufgelöst [1][2].

Von Gablenz wurde am 27.9.1933 über Sommerfeld eine Karte an die Landwirtschaftliche Schule in Sorau geschickt, mit der Informationen zum Schädlingsbefall in der Landwirtschaft mitgeteilt wurde.-





Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Gablenz_(Neuhausen/Spree)
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Neuhausen/Spree
 
Cantus Am: 05.12.2025 01:52:22 Gelesen: 14701# 108 @  
Sonnenberg ist eine Gemeinde im Norden des Landkreises Oberhavel in Brandenburg und gehört zum Amt Gransee und Gemeinden. Im südlichen Teil der Gemeinde liegen der Salchowsee, der Kirchsee, der Kleine und der Große Dölschsee sowie der Huwenowsee, die über Gräben miteinander verbunden sind. Der Ortsteil Schulzendorf liegt im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land [1].

von dort ein Brief, der am 23.9.1935 über Gransee nach Berlin gelaufen ist.





Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenberg_(Brandenburg)
 
Cantus Am: 10.12.2025 20:28:33 Gelesen: 14426# 109 @  
Leest ist ein Wohnplatz im Ortsteil Töplitz der Stadt Werder (Havel) (Landkreis Potsdam-Mittelmark, Brandenburg). Bis zum Zusammenschluss mit Alt Töplitz und Neu Töplitz zur neuen Gemeinde Töplitz am 14. März 1974 war Leest eine selbständige Gemeinde [1].

Töplitz wurde am 26. Oktober 2003 in die Stadt Werder (Havel) eingemeindet.[2] Bis zur Gründung von Neu Töplitz wurde Alt Töplitz ebenfalls nur Töplitz genannt [2].

Aus der Zeit, als Leest noch eine eigenständige Gemeinde war, eine Postkarte, gelaufen am 9.4.1950 von Leest über Potsdam nach Leipzig. Der Stempel von Leest ist leider nur schlecht erhalten, aber einen besseren habe ich bisher nicht finden können.





Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Leest_(Werder_(Havel))
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%B6plitz_(Werder)
 
Cantus Am: 20.12.2025 03:35:07 Gelesen: 14061# 110 @  
Klein Gottschow ist seit dem 31.12.2002 ein Ortsteil der Gemeinde Groß Pankow (Prignitz) im Landkreis Prignitz, Brandenburg. Zu Klein Gottschow gehören die Gemeindeteile Simonshagen und Guhlsdorf. Insgesamt leben ca. 170 Einwohner im Ortsteil.

Die Bahnstrecke Wittenberge–Strasburg verläuft durch den Ortsteil, doch der jenseits der Grenze zum nördlich benachbarten Ortsteil Retzin gelegene Bahnhof Rohlsdorf-Gottschow ist nicht mehr in Betrieb [1].

Von dort eine Bildpostkarte, gelaufen am 30.7.1934 über Perleberg nach München.





Wenn man sich die bei Commons hinterlegte Bildersammlung zu diesem kleinen Ortanschaut, dann verwundert es schon, wie viele Bilder nur zu den Kriegerdenkmalen zu diesem Dorf zu finden sind.

Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Klein_Gottschow
 
Cantus Am: 26.12.2025 03:09:41 Gelesen: 13635# 111 @  
Groß Ziescht ist ein Ortsteil der Stadt Baruth/Mark im Landkreis Teltow-Fläming in Brandenburg. Das Dorf Groß Ziescht liegt rund 50 Kilometer von der Südgrenze der Stadt Berlin und rund sieben Kilometer südlich von Baruth entfernt auf den nördlichen Ausläufern des Niederen Flämings.

Am 31. Dezember 1997 wurde Groß Ziescht zusammen mit Horstwalde, Mückendorf und Radeland in die Stadt Baruth eingemeindet [1]

Dazu eine Postkarte, die am 22.1.1962 von Groß Ziescht über Baruth nach Hamburg lief.





Viele Grüße
Ingp

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9F_Ziescht
 
Cantus Am: 29.12.2025 00:08:00 Gelesen: 13379# 112 @  
Am 1. Januar 1957 wurde Tramnitz nach Schönberg eingemeindet und am 31. Dezember 1997 erfolgte die Eingemeindung von Schönberg in die Gemeinde Wusterhausen/Dosse im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg [1].

Von dort ein Brief, abgeschickt am 3.11.1932.





Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Tramnitz_(Wusterhausen/Dosse)
 
Cantus Am: 02.01.2026 00:42:39 Gelesen: 13023# 113 @  
Kalkwitz, niedersorbisch Kałkojce, ist ein Gemeindeteil im Ortsteil Saßleben der Stadt Calau im Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Brandenburg. Vom 1. Februar 1974 bis zum 26. Oktober 2003 war Kalkwitz ein Ortsteil der damals eigenständigen Gemeinde Saßleben, davor war Kalkwitz selbst eine eigenständige Gemeinde.

Kalkwitz liegt in der Niederlausitz östlich des Naturparks Niederlausitzer Landrücken, rund viereinhalb Kilometer nordöstlich von Calau und 24 Kilometer westlich von Cottbus [1].

Von dort eine Postkarte, die am 10.2.1936 in Calau ihren Tagesstempel erhielt.





Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Kalkwitz
 
Cantus Am: 03.01.2026 19:23:27 Gelesen: 12676# 114 @  
Klein Köris ist heute ein Gemeindeteil der Gemeinde Groß Köris im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg. 1971 wurde Klein Köris zusammen mit Neubrück nach Groß Köris eingemeindet [1].

Von dort eine Ansichtskasrte, gelaufen am 30.7.1935 von Klein Köris über Groß-Besten nach Berlin-Lankwitz. Wer noch eine passende Feriemnunterkunft sucht, auf der Ansdichtskarte wird ein Dreibettzimmer besonders angepriesen.





Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Klein_K%C3%B6ris
 
Cantus Am: 10.01.2026 15:05:29 Gelesen: 11695# 115 @  
Groß Linde ist heute ein Ortsteil der Stadt Perleberg im Landkreis Prignitz. In dem Rundlingsdorf leben 45 Einwohner. Am 1. Juli 1950 wurde Lübzow nach Groß Linde eingemeindet. Am 1. Januar 1974 musste Groß Linde die eigene Selbständigkeit aufgeben. Die Gemeinde wurde in die Kreisstadt Perleberg eingegliedert [1].

Bemerkenswert bei der Dokumentation zu diesem kleinen Ort ist die Tatsache, dass dazu bei Wikimedia insgesamt 25 Fotos hinterlegt sind.

Dazu zeige ich eine Postkarte, die 1939 von Groß-Linde über Perleberg nach Mönchen-Gladbach geschickt worden ist; das genaue Datum konnte ich nicht entziffern.





Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9F_Linde
und https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Gro%C3%9F_Linde?uselang=de
 
Cantus Am: 17.01.2026 00:01:36 Gelesen: 11327# 116 @  
Lehnsdorf ist heute ein Ortsteil der Gemeinde Wiesenburg/Mark im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg. Bis zum Jahr Bis zum Jahr 1937 trug der Ort den Namen Lotzschke.

Zu Wiesenburg/Mark gehören seit der Bildung der Großgemeinde am 1. Dezember 2001 insgesamt 14 Orts- und Gemeindeteile sowie diverse Wohnplätze; einer der Gemeindeteile ist Lehnsdorf mit rund 100 Einwohnern [1][2].

Von Lehnsdorf ein Brief, gelaufen am 1.6.1953 von Lehnsdorf nach Belzig.





Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Lehnsdorf
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Wiesenburg/Mark
 
Cantus Am: 22.01.2026 19:09:23 Gelesen: 11041# 117 @  
Das Dorf Blankenburg liegt in der Mitte der Uckermark am Blankenburger See, etwa 5 km westlich von Gramzow. Blankenburg gehört seit dem Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Blankenburg, Potzlow, Seehausen und Warnitz am 31. Dezember 2001 zur Gemeinde Oberuckersee [1]

Am 2.5.1962 wurde ein Brief von Blankenburg über Prenzlau nacvh Berlin geschickt.





Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Blankenburg_(Oberuckersee)
 
Cantus Am: 25.01.2026 21:52:42 Gelesen: 10851# 118 @  
Groß Partwitz, sorbisch Parcow, war ein Dorf mit etwa 400 Einwohnern im Lausitzer Urstromtal in der nördlichen Oberlausitz im Gebiet der heutigen Gemeinde Elsterheide. Groß Partwitz lag östlich der Stadt Senftenberg und nordwestlich von Hoyerswerda, nur wenige Kilometer nordwestlich von Klein Partwitz.

Anfang des 20. Jahrhunderts geriet Groß Partwitz in den Bereich des Kohlenfeldererwerbs der Ilse Bergbau AG, dem späteren Tagebau Scado. Die endgültige Devastierung erfolgte in den Jahren 1969 bis 1970 [1][2].

Von dort eine Postkarte, gelaufen am 10.3.1932 über Spremberg nach Leipzig.





Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9F_Partwitz
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_abgebrochenen_Orte_im_Lausitzer_Kohlerevier#/media/Datei:Gro%C3%9F_Partwitz_Parcow_-_Ausschnitt_Me%C3%9Ftischblatt_Senftenberg.jpg
 
Cantus Am: 26.03.2026 02:01:40 Gelesen: 8083# 119 @  
Leuthen, niedersorbisch Lutol, ist ein Ortsteil von Drebkau im Landkreis Spree-Neiße in Brandenburg. Bis zur Eingemeindung am 31. Dezember 2001 war der Ort eine eigenständige Gemeinde. Leuthen gehört zum amtlichen Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden.

Zu Leuthen gehört der Wohnplatz Winkel. Umliegende Ortschaften sind Neue Siedlung und Alte Siedlung im Norden, Annahof im Nordosten, Klein Oßnig im Osten, Schorbus im Südosten, Löschen und Laubst im Süden, Siewisch im Südwesten, Koschendorf im Westen sowie Koselmühle, Glinzig, Putgolla und Kolkwitz im Nordwesten [1].

Mein Brief wurde am 22.12.1942 von Leuthen über Sommerfeld [2], heute ein Stadtteil von Leipzig, nach Leipzig befördert.





Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Leuthen_(Drebkau)
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Sommerfeld_(Leipzig)
 
Cantus Am: 02.04.2026 01:11:38 Gelesen: 7701# 120 @  
Die Heilstätte Grabowsee ist eine ehemalige Lungenheilstätte am Grabowsee im Landkreis Oberhavel in Brandenburg. Sie war die erste Heilstätte für Lungentuberkulose in der norddeutschen Tiefebene und wurde 1896 vom Deutschen Roten Kreuz als Versuchseinrichtung gegründet, um zu erproben, ob Heilstättenkuren im märkischen Kiefernwald ebenso erfolgreich seien wie in den Gebirgen und an der See. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente sie von 1945 bis zum Abzug der Sowjetarmee aus Deutschland – 1992 – als Militär-Lazarett. Danach war die Anlage einige Zeit eine beliebte Kulisse für Filme und Fotografien, aber auch für Vandalen [1].

Von dort eine Ansichtskarte, gelaufen am 2.8.1936 in die Gegend um Landau in der Pfalz.





Viele Grüße
Ingo

]1} https://de.wikipedia.org/wiki/Heilst%C3%A4tte_Grabowsee
 
Cantus Am: 03.05.2026 20:37:32 Gelesen: 5663# 121 @  
Klingmühl ist ein bewohnter Gemeindeteil von Sallgast im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Bis 1933 war Klingmühl eine selbständige Gemeinde. Der Ort wurde bis 1989 weitgehend für den Tagebau Klettwitz-Nord devastiert, durch die Stilllegung des Tagebaus aber nicht abgebaggert. Ungefähr ein Viertel der Gehöfte blieb erhalten. Umgesiedelt wurden 187 Personen.

Klingmühl liegt in der Niederlausitz im ehemaligen Kreis Finsterwalde. Der abgebaggerte Ortskern lag etwa zwei Kilometer in westlicher Richtung von der Gemeinde Sallgast entfernt und südöstlich der Stadt Finsterwalde. Der Bahnhof Klingmühl-Lichterfeld an der Bahnstrecke Finsterwalde – Annahütte befand sich nördlich der Ortslage. Der verbliebene Ortsteil Klingmühl liegt am Rand des stillgelegten Tagebaus Klettwitz, drei bis vier Kilometer entfernt vom Besucherbergwerk F60 [1].

Aus Klingmühl ein Brief, gelaufen am 29.11.1*96 über Finsterwalde nach Cottbus.





Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Klingm%C3%BChl
 
Cantus Am: 23.05.2026 23:58:31 Gelesen: 4314# 122 @  
In Brandenburg gibt es drei Dörfer mit dem Namen Klein-Ziethen, soweit ich das aber in Bezug auf das Leitpostamt Velten regional zuordnen kann, handelt es sich bei meinem Beleg aus dem Dorf Klein-Ziethen, das einen Wohnplatz in der Gemeinde Oberkrämer darstellt.

Die Gemeinde Oberkrämer gliedert sich laut Hauptsatzung in folgende Ortsteile:

Bärenklau
Bötzow
Eichstädt
Marwitz
Neu-Vehlefanz
Schwante
Vehlefanz

Auf dem Gemeindegebiet existieren folgende Wohnplätze: Altes Forsthaus Bärenklau, Am Wasserwerk, An Konarskis Pfuhl, Ausbau Eichstädt, Bötzow-Ausbau, Bötzow-West, Försterei Oberkrämer, Haus im Wind, Karlsruh, Klein-Ziethen, Koppehof, Krämerpfuhl, Kuckswinkel, Lindensiedlung, Neu-Schwante, Oberer Priesterweg, Siedlung am Bärenklauer Weg, Sommerswalde, Wendemark, Wirus und Wolfslake [1].

Dazu ein Brief, gelaufen am 7.10.1939 von Klein=Ziethen über Velten nach Potsdam.





Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Oberkr%C3%A4mer
 
Cantus Am: 05.06.2026 22:00:31 Gelesen: 3703# 123 @  
Keller ist seit dem 31.12.2001 ein Ortsteil der Gemeinde Lindow (Mark) im Landkreis Ostprignitz-Ruppin im Land Brandenburg. Hier lebten Ende 2020 = 136 Einwohner [1[.

Dazu ein Brief, der am 21.3.1959 von Keller über Gransee [2] nach Meseberg geschickt wurde.





Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Keller_(Lindow_(Mark))
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Gransee
 
Cantus Am: 07.06.2026 02:29:42 Gelesen: 3567# 124 @  
Bensdorf ist eine Gemeinde mit über 1200 Einwohnern im Westen des Landes Brandenburg. Die Gemeinde entstand am 1. Juli 1950 durch den Zusammenschluss der vier Gemeinden Altbensdorf, Neubensdorf, Woltersdorf und Vehlen.

Bensdorf liegt im äußersten Westen des Landes Brandenburg und des Landkreises Potsdam-Mittelmark an der Grenze zum Land Sachsen-Anhalt und zum Landkreis Jerichower Land. Die Gemeinde liegt etwa zehn Kilometer westlich der Stadt Brandenburg an der Havel, des Oberzentrums der Region und zehn Kilometer östlich der Stadt Genthin. Etwa fünfzig Kilometer östlich liegt Berlin [1].

Wusterwitz ist eine Gemeinde im brandenburgischen Landkreis Potsdam-Mittelmark. Am 20. Juli 1950 wurde die Gemeinde Großwusterwitz in Wusterwitz umbenannt [2].

Dazu eine Postkarte, gelaufen am 28.7.1932 von Altbensdorf über Großwusterwitz nach Leipzig.





Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bensdorf
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Wusterwitz
 
iholymoses Am: 08.06.2026 22:23:13 Gelesen: 3366# 125 @  
Ich zeige eine DDR P68a mit schönem Stempel aus Klaushagen:



Klaushagen ist ein Miniörtchen: 2006 mit 136 Einwohnern [1].

Die Karte lief 1956 über Templin und wurde dort mit einem ziemlich neuen und auch etwas ungewöhnlichem Stempel entwertet:



Dieser Stempel hat weder Zahl noch ub!

Schöne Grüße,
Reinhard

[1]https://de.wikipedia.org/wiki/Klaushagen_(Boitzenburger_Land)
 
Cantus Am: 12.06.2026 01:21:07 Gelesen: 3029# 126 @  
Heute ein Ort, den ich zu meiner weiteren Heimat zähle, bin ich doch auf meinem Arbeitsweg unzählige Male hindurchgekommen, liegt der Ort doch nur etwa 30 Autominuten von mir entfernt.

Klosterdorf ist seit dem 31.12.2001 ein Ortsteil der Gemeinde Oberbarnim im Brandenburgischen Landkreis Märkisch-Oderland. Es liegt auf dem Barnim und hat etwa 1130 Einwohner; das Dorf wird verwaltet vom Amt Märkische Schweiz [1].

Ich zeige dazu einen Brief, der am 1.8.1935 von Klosterdorf über Strausberg nach Berlin befördert worden ist.





Viele grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Klosterdorf_(Oberbarnim)
 
Cantus Am: 05.07.2026 00:54:12 Gelesen: 1449# 127 @  
Kochsdorf, niedersorbisch Kochanojce, ist heute ein Wohnplatz der Stadt Spremberg im Landkreis Spree-Neiße in Brandenburg. Bis zur Eingemeindung am 1. Januar 1946 war Kochsdorf eine eigenständige Gemeinde. Kochsdorf befindet sich im Lausitzer Braunkohlerevier, die ehemals benachbarten Dörfer Roitz im Südwesten, Stradow im Westen sowie Groß Buckow im Norden wurden in den 1970er- und 80er-Jahren vom Tagebau Welzow-Süd überbaggert [1].

Von dort ein Brief, der am 5.5.1937 von Kochsdorf über Spremberg nach Leipzig befördert worden ist.






Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Kochsdorf
 
Cantus Am: 29.07.2026 03:41:05 Gelesen: 841# 128 @  
Horno, niedersorbisch Rogow, war ein Dorf im Landkreis Spree-Neiße in der Niederlausitz im Südosten des Landes Brandenburg. Es lag im Gebiet des Braunkohletagebaus Jänschwalde und musste 2004 dem Tagebau weichen. Die meisten Einwohner siedelten nach Neu-Horno auf dem Gebiet der Stadt Forst (Lausitz) um [1].

Lange bevor Horno aber abgebaggert werden sollte, wurde am 30.11.1936 von dort ein Brief über Forst nasch Leipzig geschickt.





Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Horno_(J%C3%A4nschwalde)
 
Cantus Am: 06.08.2026 00:56:17 Gelesen: 470# 129 @  
Heute ein Briefumschlag vom 26.5.1953 aus Medewitz. Medewitz ist ein Ortsteil der Gemeinde Wiesenburg/Mark im Landkreis Potsdam-Mittelmark in Brandenburg. Zu Medewitz gehört der bewohnte Gemeindeteil Medewitzerhütten sowie die Wohnplätze Jagdschloss und Tanklager.

Der Ort liegt südwestlich des Kernortes Wiesenburg an der Landesstraße L 841. Südöstlich des Ortes erstreckt sich das rund 60,5 ha große Naturschutzgebiet Flämingbuchen, südlich verläuft die Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt [1].

Der Brief lief von Medewitz über Wiesenburg nach Belzig, wo die Frankatur auch erst mit Tagesstempel von Belzig entwertet wurde.





Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Medewitz_(Wiesenburg/Mark)
 

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