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Thema: Bund Dauerserie Bedeutende Deutsche
Das Thema hat 210 Beiträge:
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stampmix Am: 25.05.2017 07:50:21 Gelesen: 49124# 186 @  
Hallo zusammen,

die Beförderung dieses Eilbriefes von Frankfurt nach München am 25.8.1963 ist ordentlich dokumentiert. Tarifgerecht freigemacht mit dem Antlitz der Von Droste-Hülshoff auf der 1 DM-Marke.



besten Gruß
stampmix
 
Cantus Am: 25.05.2017 12:54:17 Gelesen: 49052# 187 @  
Auch mit Kosmetik lassen sich reizvolle Werbekarten gestalten. Hier also Lippenstiftreklame auf einer Karte, die am 30.9.1961 von Stuttgart nach Schorndorf gelaufen ist.



Viele Grüße
Ingo

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund: Bebilderte Werbung auf Briefumschlägen und Postkarten"]
 
wajdz Am: 14.06.2017 22:39:13 Gelesen: 47262# 188 @  
Eine Briefdrucksache mit Inhalt. Ob der Absender bei der Hauptziehung etwas gewonnen hat ?



Mischfrankierung MiNr 349y (8), 218 (7), TSt 6623 LUISENTHAL c 24.6.63

MfG Jürgen
 
HWS-NRW Am: 14.06.2017 22:52:20 Gelesen: 47259# 189 @  
Hallo,

von mir heute zwei Seiten aus einem Einlieferungsbuch:



Aufgabe verschiedener Paket- und Päckchensendungen, die Einlieferung bestätigt in der Gebührenhöhe von 20 Pfennige
je Sendung mit drei Werten der MiNr 352y und drei Werten der Ausgabe "Cralog und Care" (MiNr 390) mit (aptiertem - PLZ)
Tagesstempel von Rummenohl im Ennepe-Ruhrkreis

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 15.06.2017 11:42:58 Gelesen: 47219# 190 @  
Ich mache gleich weiter mit einigen Einlieferungsscheinen:





Die 20-Pfennig-Wertstufe wurde am SChalter gerne verwendet, um die "Schreibgebühr" für das Ausstellen eines Doppels bei der Aufgabe von Paket- und Päckchensendungen auszuweisen, Hier auch zwei vom Einlieferer selbst erstellte Formulare, jeweils genutzt die MiNr 352y in den Postämtern Freiburg im Breisgau, Essen und Köln-Linden.

Alles auch zu finden in meinem Buch "Gebührenverrechnung auf Formularen"

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 15.06.2017 11:55:49 Gelesen: 47212# 191 @  
Und weil es mir gerade einfällt, hier noch ein Einlieferungsschein:



Verklebt ein 1-DM-Wert (MiNr 361) für die "Stille Versicherung" von 300 DM eines Paketes nach Canada, der Hinweis auf die Versicherung durfte weder auf der Paketkarte noch auf der Sendung erscheinen, so wurde einfach ein Einlieferungsschein genutzt und hier die Gebühr vom Postbediensteten im PA Moers am 13.09.1962 auf der Rückseite verklebt.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 15.06.2017 12:09:12 Gelesen: 47207# 192 @  
Ich hätte da noch einen:



Die MiNr 196xX und 361y verklebt für eine Paketsendung nach Israel mit "Stiller Versicherung" über 1000,- DM, die Versicherungsgebühr von 10,- DM rückseitig ausgewiesen am 13.06.1962.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 15.06.2017 18:34:32 Gelesen: 47177# 193 @  
Das gab es früher auch mal: mit Postwertzeichen ausgewiesene Spätgebühr:




Die Spätgebühr von 40 Pfennigen wurde auf diesen Telegraphischen Postanweisungen mit einem Wert der MiNr 355y (Gotthold Ephraim Lessing) ausgewiesen, anhand der Tagesstempel läßt sich gut die Zeit der Aufgabe (mittags um 13.00 Uhr bzw. am Abend) darstellen.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 15.06.2017 18:45:53 Gelesen: 47172# 194 @  
Eine weitere Möglichkeit der Ausweisung der Spätgebühr zeigt dieses Formular:



In diesem Posteinlieferungsbuch der Deutschen Bank in Solingen-Ohligs wurden die je Sendung anfallenenden Spätgebühren mit Einzelwerten der MiNr 355y ausgewiesen, ferner wurde ein Maschinen-Freistempelabdruck der Firma mitgebracht und dann vom Postbeamten in dem Buch verklebt.

mit Sammlergruß
Werner
 
Michael Mallien Am: 18.11.2017 17:13:59 Gelesen: 37619# 195 @  
Ergänzend zu den Bildpostkarten der Serie P 72 mit dem Wertstempel Dürer aus Bedeutende Deutsche (s. Beitrag [#11]) hier noch ein Exemplar mit dem Motiv Bochum. Ein solche Ansicht von Bochum dürfte den meisten ungewöhnlich vorkommen.

Die Karte ging am 2.5.1964 von Ahrensburg nach Kiel.



Viele Grüße
Michael

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund Ganzsachen / Bildpostkarten"]
 
Christoph 1 Am: 12.02.2018 15:26:15 Gelesen: 26704# 196 @  
Hallo,

ich zeige heute zwei Eilbriefe mit portogerechten Mehrfachfrankaturen, die jeweils eine nicht gerade gängige Portostufe repräsentieren.

Eilbrief mit MeF (7-fach) der 10-Pf-Marke (Mi-Nr. 350y), Rollenmarken (1x mit rückseitiger Nummer), gelaufen im Ortsverkehr innerhalb von Essen am 5.9.62. Porto = 10 Pf für den Standardbrief im Ortsverkehr und 60 Pf für die Eilzustellung (bis 22 Uhr). Es wurde am Aufgabetag noch ein Zustellversuch unternommen (rückseitig Ankunftsstempel und handschriftlicher Vermerk), aber dieser Zustellversuch war wohl erfolglos.



Der Beleg hat m.E. zwei Besonderheiten: Zum einen die recht späte Verwendung als Orts-Eilbrief. Denn die ermäßigten Gebühren für Ortsbriefe wurden wenige Monate später zum 1.3.63 abgeschafft (außer in Berlin). Zum zweiten sind es die aptierten Stempel auf der Vorder- und Rückseite:



Bei beiden Stempeln wurde im Zuge der Einführung neuer PLZ die alte Gebietsleitzahl entfernt (aptiert).

Eilbrief mit MeF (2-fach) der 60-Pf-Marke (Mi-Nr. 357), gelaufen von Wiesbaden nach Haan (Rheinland) am 18.12.1964. Das Porto setzt sich zusammen aus 40 Pf für den Brief über 20 g und 80 Pf für die Eilzustellung bis 22 Uhr.



Leider fehlt bei diesem Beleg rückseitig die Umschlagklappe, die vermutlich einen Ankunftsstempel enthielt. Aber ein schwach abgeschlagener Durchgangsstempel dokumentiert gleichwohl die durchgeführte Eilzustellung.



Viele Grüße
Christoph
 
simon124 Am: 12.07.2018 21:10:09 Gelesen: 14927# 197 @  
Weiter geht es mit etwas modernerem. Der Leitbereich des Postamtes Simmern dehnte sich nach der Einführung von vierstelligen Postleitzahlen aus. Über das Leitpostamt Simmern lief die Post von Sohrschied (6541) als Poststelle II. Der Simmern Stempel hat einen Verwendungszeitraum vom 18.11.1961-12.02.1982. Die 0 an letzter Stelle der Postleitzahl wurde weggelassen.



Als Quelle diente mir die Lektüre "Das Postamt Simmern und seine Geschichte in Briefen, Stempeln und Dokumenten" von Marco Müller. Hier wird auch ein ähnlicher Beleg aus Niedersohren abgebildet (Abb. 177), die beiden Orte hatten 6541 als PLZ.

Viele Grüße
Simon

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Meine angehende Heimatsammlung Hunsrück"]
 
Michael Mallien Am: 03.02.2019 17:14:54 Gelesen: 1905# 198 @  
Brief aus dem Februar 1964 von Bamberg nach Kiel, frankiert mit der 15-Pfennig-Marke.

Das Porto wäre korrekt für eine Briefdrucksache, Geschäftspapiere oder eine Drucksache bis 50g, doch ist auf dem Beleg kein Hinweis auf eine dieser Versendungsarten zu finden. Demnach wäre der Brief unterfrankiert gewesen, was allerdings auch nicht beanstanded wurde.

Was meinen die Experten?



Viele Grüße
Michael
 
Frankenjogger Am: 03.02.2019 17:28:05 Gelesen: 1895# 199 @  
@ Michael Mallien [#198]

Hallo Michael,

es kommt häufiger vor, dass Drucksachen nicht gekennzeichnet waren, jedoch durfte der Brief dann nicht verschlossen sein.
Ist der Brief rückseitig offen?

VG, Klemens
 
Michael Mallien Am: 03.02.2019 17:34:37 Gelesen: 1888# 200 @  
@ Frankenjogger [#199]

Hallo Klemens,

ja, der Brief ist tatsächlich offen. Das ist eine gute Erklärung, vielen Dank!

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 04.02.2019 17:57:06 Gelesen: 1780# 201 @  
Brief vom 9.7.1963 aus Augsburg nach Chicago, USA. Korrekt frankiert mit insgesamt 40 Pfennig für einen einfachen Auslandsbrief.



Schön finde ich die Angabe "Bayern - US Zone" beim Absender und die fehlende Landesbezeichnung bei der Adresse: "Chicago, Illinois" muss reichen ;)

Viele Grüße
Michael
 
Paluka Am: 04.02.2019 21:01:25 Gelesen: 1738# 202 @  
@ Michael Mallien [#201]

Hallo,

dass jemand noch 1963 US-Zone schreibt ist kurios.

Gruß
 
Michael Mallien Am: 07.02.2019 18:11:14 Gelesen: 1133# 203 @  
Einschreiben Rückschein vom 28.6.1962 aus Garmisch-Partenkirchen nach Kempten im Allgäu (?). Die Ortsbezeichnung vor "/ Kempten" kann ich nicht lesen und auch bei Kempten bin ich mir nicht sicher.

Die Freimachung zu 1,10 DM passt für
- Fernbrief: 20 Pf
- Einschreiben: 50 Pf
- Rückschein: 40 Pf



Der Brief glänzt durch schöne Vollstempel auf den Marken.

Viele Grüße
Michael
 
Paluka Am: 07.02.2019 21:38:53 Gelesen: 1104# 204 @  
@ Michael Mallien [#203]

Altusried / Kempten

Lieben Gruß
 
Michael Mallien Am: 10.02.2019 11:48:44 Gelesen: 923# 205 @  
@ Paluka [#204]

Danke für die Lesehilfe!

Heute habe ich einen Fernbrief der 2. Gewichtsstufe vom 30.9.1964. Der Brief ging von Moers nach Marktoberdorf. DIe Freimachung zu 40 Pfennig erfolgte mit einer Mischfrankatur der Werte zu 10 und 30 Pfennig.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 11.02.2019 19:24:13 Gelesen: 816# 206 @  
Auslandsbrief aus der Frühphase der Dauerserie. Der Wert zu 20 Pf erschien am 28.6.1961 und fand Verwendung auf diesem Auslandsbrief vom 6.7.1961 aus Kiel nach Buchs in der Schweiz zusammen mit einer Heuss-Medaillon-Marke.



Mir gefällt diese Mischfrankatur und auch der Beleg ansich aufgrund des Absenders und des Adressaten.

Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 12.02.2019 21:58:13 Gelesen: 714# 207 @  
Es folgen zwei weitere Auslandsbriefe an die Fluka AG in Buchs, Schweiz.

1. Brief vom 10.7.1961 aus Göttingen, frei gemacht mit 20 Pf.
Damit war der Brief unterfrankiert und wurde nachtaxiert 'T' und zwar offenbar mit 35 Rappen. Ob das korrekt ist kann ich nicht sagen.



2. Brief vom 1.2.1963 aus München, korrekt frei gemacht mit 40 Pf, noch rechtzeitig vor der Portoerhöhung auf 50 Pf am 1.3.1963.



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 15.02.2019 07:03:02 Gelesen: 530# 208 @  
Nachnahme über 5,15 DM am 2.4.1962 aus Preetz nach Rendsburg, portorichtig frei gemacht mit 60 Pf.

Fernbrief: 20 Pf
Nachnahme: 40 Pf



Viele Grüße
Michael
 
Michael Mallien Am: 17.02.2019 11:37:52 Gelesen: 301# 209 @  
Dieses Eil-Einschreiben vom 27.9.1962 ging von Hannover nach München. Es ist portorichtig frankiert mit 1,30 DM:
Fernbrief: 20 Pf
Einschreiben: 50 Pf
Eilbrief: 60 Pf



Der Brief ging an das Deutsche Patentamt und gefällt durch viele Stempel unterschiedlicher Art:
- Eingangsstempel des Patentamtes mit Datum und Uhrzeit in Darstellung eines Zifferblattes.
- Registraturnummer (?) 05502 des Patentamtes
- Rückseitiger Durchgangsstempel MÜNCHEN TA / 28.9.62 - 11 / aa
- Rückseitiger Briefträgerstempel 238 aus München
- Zugstempel 0090/27.
- Zugstempel 1209/27.-23

Die Münchener Stempel wurden bereits von Andreas im Thema Die Poststempel von München [1] in Beitrag #425 vorgestellt.

Viele Grüße
Michael

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=6572&CP=0&full=1
 
Michael Mallien Am: 20.02.2019 20:20:47 Gelesen: 121# 210 @  
Orts-Einschreiben vom 11.3.1963 von/nach München, frankiert mit insgesamt 70 Pf. Als Ortsbrief mit 10 Pf überfrankiert.

Rückseitiger Vermerk "Empf unbekannt verzogen 12.3."
Vorderseitig Zurück-Stempel und vermutlich ein Eingangsstempel des Versenders Gebietsdirektion / 13. MRZ. 1963 / Südbayern.



Viele Grüße
Michael
 

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