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Thema: Schiffe auf alten Ansichtskarten
Das Thema hat 141 Beiträge:
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10Parale Am: 14.03.2020 15:37:46 Gelesen: 3774# 117 @  
@ Fips002 [#116]

Was beweist, dass es Flüchtlinge schon immer gab und oft ein sehr trauriges Schicksal zu erleiden hatten, besonders die Kinder.

Ich zeige heute einen mir unbekannten Ozeanriesen mit 4 Schornsteinen und 3 Masten, der ca. um 1905 rum hoffentlich in friedlicher Absicht die Meere bereiste. Die knappe Fahrt am Leuchtturm vorbei scheint unter Umständen der Phantasie des Künstlers entsprungen zu sein.

Der Absender hat sich auch auf der Ansichtskarte verewigt, es war die Generalagentur der Norddeutschen Lloyd Bremen in Zürich (H.Meiss). Die Karte lief auf dem Festland der Schweiz im Jahr 1905 von Zürich nach St. Gallen.

Liebe Grüße

10Parale


 
Fips002 Am: 14.03.2020 18:41:38 Gelesen: 3763# 118 @  
@ 10Parale [#117]

Auf der Karte ist der Schnelldampfer vom Norddeutschen Lloyd Bremen "Kaiser Wilhelm II" beim Einlaufen nach Bremerhaven (Backbord Seite Leuchtturm Roter Sand) abgebildet. Die anderen Vierschornsteiner waren: "Kronprinz Wilhelm", "Kaiser Wilhelm der Große" und "Kronprinzessin Cecilie".

Gruß Dieter
 
Seku Am: 17.03.2020 06:26:24 Gelesen: 3735# 119 @  
@ Germaniafan [#14]

Guten Morgen Guido,

Du erwähnst den Bodenseedampfer Hohentwiel [1]. Hier ist er bei der Ausfahrt vom Hafen Lindau. Karte von 1937



Gruß

Günther

[1] https://www.hohentwiel.com/
 
M.P.D. Am: 19.03.2020 15:40:30 Gelesen: 3702# 120 @  
Hallo,

ich habe im Nachlass meines Großvaters folgende Ansichtskarte (ungelaufen) gefunden. Leider finde ich nirgendwo bei meiner Recherche nähere Angaben zu der Geschichte.

Hat irgendwer von Euch so eine Karte schon einmal gesehen, oder hat Informationen zu der Geschichte?

Auch eine Information zur Wertigkeit würde mich interessieren, da ich den Eindruck bekommen habe, dass die Karte durchaus selten zu sein scheint.

Für eine Antwort bin ich dankbar.

Gruß Mike


 
iholymoses Am: 19.03.2020 18:00:31 Gelesen: 3684# 121 @  
@ M.P.D. [#120]

Da steht doch der Erbauer auf dem Schiff/Fahrzeug - ich lese da sowas wie W. Nothen, aber genau kann ich's nicht erkennen. Vielleicht hilft das bei der Recherche?

Schöne Karte aber auf jeden Fall!

Viele Grüße, Reinhard
 
M.P.D. Am: 19.03.2020 18:37:45 Gelesen: 3680# 122 @  
Ja, das konnte ich auch entziffern. W. Nothan oder Nolhan.

Interessiert hat mich die Geschichte dahinter. Dazu ist leider nichts zu finden.

Finde auch, dass das eine schöne Karte ist.

Vielleicht weiß ja doch noch der Ein oder Andere was dazu zu sagen?

Danke für deine Antwort.

Gruß
Mike
 
Seku Am: 24.03.2020 06:56:23 Gelesen: 3604# 123 @  
Der Riesendampfer COLUMBUS 1924 am Anleger in Wesermünde, dem späteren Bremerhaven



Von diesem Schiff gab es vor zehn Jahren eine Briefmarke.



Mi.-Nr. 2812. Danke an Brigitte. Hier eine genaue Beschreibung [1]

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=29684#M38
 
Manne Am: 25.03.2020 11:34:21 Gelesen: 3570# 124 @  
Hallo,

drei Luftaufnahmen aus Basel vom Kleinhüninger Rheinhafen. Darauf sieht man einige Schiffe. Die Karten stammen aus den 1950er Jahren und sind nicht gelaufen.

Gruß
Manne




 
Seku Am: 25.03.2020 17:17:53 Gelesen: 3553# 125 @  
Heute machen wir einen Ausflug an die Ostsee

1964 fährt das Fährschiff Warnemünde [1] in den gleichnamigen Hafen ein



Mi.-Nr. 846

Ihm folgt 1968 dasselbe Schiff mit geöffneter Bugklappe

auch Mi.-Nr. 845

Im Jahr 1974 verlässt das Schiff Rügen [2] mit geöffneter Heckklappe die Mole von Sassnitz

Mi.-Nr. 2430 aus Zusammendruck

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Warnem%C3%BCnde_(Schiff)
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCgen_(Schiff,_1972)
 
Seku Am: 24.04.2020 22:13:58 Gelesen: 2645# 126 @  
In Dieppe (Frankreich) legen noch heute Schiffe aus Newhaven in England an. Von hier aus gelangte man früher mit der Bahn nach Paris



Aus Lindau am Bodensee wurde 1939 diese Karte versandt. Sie zeigt das 1935 erbaute Motorschiff BADEN [1], vermutlich 1935 oder 1936, da 1936/1937 vor dem Lindauer Bahnhof die ersten Schwimmstege für Fahrgastschiffe installiert worden sind.



Von Messina auf Sizilien existiert eine Eisenbahnfährverbindung zum italienischen Festland. Zwei Karten aus den achtziger Jahren seien hier gezeigt. Auf der einen ist das Fährschiff Cariddi [2] zu sehen. Es war noch bis 1992 im Einsatz



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Baden_(Schiff,_1935)
[2] http://www.simplonpc.co.uk/FS.html#anchor208369
 
Wachauer Am: 24.04.2020 23:01:38 Gelesen: 2632# 127 @  
Liebe Sammlerfreunde,

eine Anscchtskarte in Lentikulartechnik - kommt naturgemäß hier nicht wirklich richtig zur Geltung - aus der Schweiz:



Die Cutty Sark ist ein englischer Tee- und Wollklipper. Sie wurde im Jahre 1869 fertiggestellt und war eines der schnellsten Segelschiffe ihrer Zeit. Sie war der letzte Klipper, der für den Seehandel gebaut wurde. 1954 wurde sie in einem speziellen Trockendock in Greenwich, London, als Museumsschiff aufgelegt, brannte jedoch im Mai 2007 nahezu vollständig ab. Nach der Restaurierung wurde sie am 25. April 2012 wiedereröffnet.

Herzliche Sammlergrüße
Wachauer
 
BeNeLuxFux Am: 25.04.2020 21:24:05 Gelesen: 2565# 128 @  
Hallo,

hier zwei Karten aus dem Belgisch-Kongo.

Die erste Karte zeigt einen Dampfer in Boma, hier fälschlicherweise als 'Roma' bezeichnet
,
die zweite Karte den Dampfer 'Le Peace' in Upoto am Kongo. Dieser wurde am 27.07.1883 in Dienst gestellt und befuhr den mittleren Teil des Kongos zwischen Leopoldville (Kinshasa) und Stanleyville (Kisangani).

Beide Karten sind vom Verlag 'Nels' in Brüssel und nicht gelaufen.

Grüße, Stefan


 
wajdz Am: 25.04.2020 23:19:45 Gelesen: 2551# 129 @  
Mehrfarbige Ansichtskarte Seebäderschiff MS „FIRST LADY“



MiNr 1028, Tagesstempel KIEL 29 · c · 25.-8.87, Bordstempel MS „FIRST LADY“



Das Seebäderschiff MS „Fair Lady“ wurde 1970, annähernd baugleich mit zwei weiteren, von der Mützelfeldwerft in Cuxhaven gebaut. Mit knapp 69 m Länge und gut 10 m Breite ist es für maximal 799 Passagiere zugelassen. Das bis zu 19 Knoten schnelle Schiff wird von einer 8köpfigen Besatzung manövriert.

Bis ins Jahr 1999 wurde es für Ausflugsfahrten auf Nord‐ und Ostsee sowie für Einkaufsfahrten der Reederei Cassen Eils eingesetzt, dann verchartert und unter den Namen Adler Baltica, dann Lady Assa fahrend, im Januar 2011 durch die Reederei Cassen Eils wieder übernommen und bedient nach gründlicher Renovierung und Modernisierung die Route Bremerhaven – Helgoland.

MfG Jürgen -wajdz-
 
Fips002 Am: 26.04.2020 19:08:56 Gelesen: 2466# 130 @  
Karte vom Walfang-Mutterschiff "Walter Rau"

Das Walfang-Mutterschiff "Walter Rau" wurde 1937 auf der Deutschen Werft AG, Hamburg gebaut. Die Fangboote waren "Rau I" bis "Rau XII". Nach dem Krieg als Kriegsentschädigung nach Norwegen, neuer Name "Kosmos IV", weiter als Walfang-Mutterschiff im Einsatz. 1971 an Japan verkauft und in "Kyokuse Maru" umgetauft.

Nach dem Ersten Weltkrieg musste Deutschland große Mengen an Speisefetten aus dem Ausland einführen. Man erinnerte sich daran, dass deutsche Seeleute schon im 17. Jahrhundert am Grönland-Walfang beteiligt waren. Die Firmen Henkel und Cie in Düsseldorf und Walter Rau, Neußer Ölwerke AG in Neuß am Rhein, entschlossen sich zum Walfang in der Antarktis. In Hamburg wurde die Erste Deutsche Walfang GmbH gegründet. Ab 1936 fuhren die Walfang-Mutterschiffe, mit ihren Fangbooten, in die Antarktis über Las Palmas, Dakar und Ascension nach Südgeorgien. Ab 1937/38 standen sechs Walfang-Mutterschiffe zur Verfügung. An Bord der Walfang-Mutterschiffe befanden sich Posteinrichtungen.

Zwischen Mitte April und Anfang Mai 1939 kehrten die Walfang-Mutterschiffe mit ihren Fangbooten nach Deutschland zurück.



Dieter
 
BeNeLuxFux Am: 26.04.2020 22:13:22 Gelesen: 2455# 131 @  
Die 'Montreux' ist ein 1902/3 erbauter Schaufelraddampfer, der im Linienverkehr für die 'Compagnie Générale de Navigation sur le Lac Léman' auf dem Genfer See verkehrt. Seinen Stapellauf hatte er im Dezember 1903, die Indienststellung folgte im Frühjahr 1904.

Ursprünglich mit einer Dampfmaschine angetrieben, wurde diese ab 1962 bis 1998 durch einen dieselelektrischen Antrieb ersetzt.

1998 baute man das Schiff wiederum um und versetzte es nicht nur optisch wieder näher an den Ursprungszustand, sondern baute eine Heißdampfmaschine ein, die von der Kommandobrücke aus ferngesteuert wird. Dies ist weltweit einmalig.

Mit einer Länge von 63,00 Meter, sowie einer Breite von 14,30 Meter hat das Schiff einen mittleren Tiefgang (unbeladen) von 1,41 Meter.

Grüße, Stefan


 
epem7081 Am: 30.04.2020 10:18:14 Gelesen: 2310# 132 @  
Hallo zusammen,

zum Thema kann ich hier eine Werbepostkarte der Firma Hugo Schneider AG Leipzig mit einem "Lloyddampfer, den Suezkanal passierend" einbringen. Ob dieser Dampfer mit den beworbenen "Keros-Lampen" ausgestattet war - und deshalb als hervorragender Werbeträger geeignet war - konnte ich noch nicht ermitteln. Gestempelt wurde die Karte am 3.2.1916 beim Postamt Leipzig - Volkmarsdorf



Vermutlich handelt es sich hier um ein Schiff der Barbarossaklasse [1] im Einsatz auf der Australien Linie, eventuell deren größte Ausführung: „Grosser Kurfürst“.

Auf der Reichspostdampferlinie nach Australien kamen die vier ersten Dampfer der Barbarossa-Klasse Friedrich der Große, Barbarossa, Königin Luise und Bremen ab 1896/97 zum Einsatz. Ab 1900 kam noch das vergrößerte Halbschwesterschiff Grosser Kurfürst hinzu. die bis zum Ende ihrer Einsatzzeit auf dieser Strecke das größte dort eingesetzte Schiff war. Die Schiffe führten für ihren speziellen Einsatz die Reichspostflagge von 1892–1919. [2]



Wann es nach Corona wohl endlich wieder "Gute Fahrt" heißen kann, erwartet gespannt
mit freundlichen Grüßen
Edwin

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Barbarossa-Klasse#Australien-Linie
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Reichspostflagge
 
Seku Am: 02.05.2020 21:17:46 Gelesen: 2188# 133 @  
Die Eisenbahnfähre Saßnitz [1] im Jahr 1965. Sie war eingesetzt auf der "Königslinie" Saßnitz - Trelleborg (S) und zuletzt im Mittelmeer zwischen Italien und Griechenland



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Sassnitz_(Schiff,_1959)
 
Fips002 Am: 10.05.2020 13:02:59 Gelesen: 1819# 134 @  
Postkarte von der HOMERIC ex COLUMBUS

Am 17.12.1913 von der deutschen Kronprinzessin Cecilie auf den Namen "Columbus" getauft. Vor ihrer Fertigstellung 1914 wurde die Columbus nach den Bestimmungen des Versailler Vertrages am 28. Juni 1919 an Großbritannien abgeliefert. Von der britischen White Star Line, Liverpool, umbenannt in "Homeric". Nach ihrem Einsatz in der Nordatlantik Fahrt bis 1932 war die "Homeric" bis zum Herbst 1935 ausschließlich für Kreuzfahrten eingesetzt.

1936 zum Abwracken verkauft.



Dieter
 
Seku Am: 27.05.2020 18:00:19 Gelesen: 1164# 135 @  
Das Trajektschiff Preussen [1] um 1910 . Es war eingesetzt auf der "Königslinie" Saßnitz - Trelleborg (S)



Bevor die Schiffe der "Vogelfluglinie" in Puttgarden ablegten, starteten sie in Großenbrode [2], wie hier die Deutschland



Um 1930 fährt hier das Dampfschiff Brienz [3] unter der Brünigbahn auf dem Aarekanal in Interlaken (CH)



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fen_(Schiff,_1909)
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Eisenbahnf%C3%A4hre_Gro%C3%9Fenbrode%E2%80%93Gedser
[3] https://www.bls.ch/de/unternehmen/ueber-uns/unternehmensportraet/geschichte-bls-schifffahrt
 
Seku Am: 14.06.2020 06:09:04 Gelesen: 532# 136 @  
@ [#133]

Hier das Fährschiff Sassnitz im Jahr 1967. Vorher sind Ort und Schiff mehrmals falsch mit "ß" geschrieben.



Ich wünsche einen schönen Sonntag

Günther
 
Fips002 Am: 22.06.2020 19:17:15 Gelesen: 322# 137 @  


"Preußischer Adler" August 1848 - September 1848 als Postdampfer in Dienst. Im Mai 1849 zur preußischen Marine. Am 27. Juni 1849 Gefecht mit dänischer Brigg "St. Croix" Von November 1849 - 1861 Einsatz als Postschiff zwischen Russland und Preußen. Ab 1862 wieder Einsatz für die preußische Marine bis 1879.

Dieter
 
Ichschonwieder Am: 23.06.2020 21:49:58 Gelesen: 287# 138 @  
2 Karten aus der Sächsischen Schweiz Bild und Heimat Reichenbach (Vogtl), links Bastei MS Friedrich Engels, rechts Kurort Rathen MS Karl Marx



VG Klaus Peter
 
iholymoses Am: 25.06.2020 18:36:16 Gelesen: 244# 139 @  
Grüezi,

hier eine zwar nicht ganz so alte Ansichtskarte aus der Schweiz mit dem Salonschiff "Montreux" in Montreux, die aber philatelistisch ganz interessant ist. Sie lief in Montreux am 29.-7.81 falsch herum durch die Stempelmaschine, was aber wohl in Basel auf dem Transfer nach Deutschland bemerkt wurde und die Briefmarke dann am 30.7.81 doch noch entwertet wurde:



Die Geschichte dieses Schiffes ist auch interessant [1].

Gruß,
Reinhard

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Montreux_(Schiff)
 
Fips002 Am: 26.06.2020 22:02:25 Gelesen: 221# 140 @  
Karte vom Schlachtschiff "South Carolina" BB-26.

Die "South Carolina" wurde am 01. März 1910 in Dienst gestellt. Am 17. und 18. Juni besuchte sie New York anlässlich eines Empfangs für den ehemaligen Präsidenten Theodore Roosevelt. Zwischen dem 01. November 1910 und dem 12. Januar 1911 reiste sie mit der 2. Schlachtschiffdivision nach Europa und zurück.

Sie besuchte Cherbourg, Frankreich und Portland, England. Nach einem kurzen Besuch in New York dampfte sie mit der 2. Battleship Division nach Osten um Kopenhagen, Dänemark, zu besuchen, Stockholm, Schweden und Kronstadt, Russland. Bei der Rückkehr aus Kronstadt erreichte sie am 21. Juni Kiel, um an der von Kaiser Wilhelm II, Veranstalteten Kieler Yachtwoche teilzunehmen.

Im Juni 1912 nahm sie an den Begrüßungsempfängen in Hampton Roads und New York teil, die zu Ehren des besuchenden deutschen Geschwaders abgehalten wurden, das aus dem Schlachtschiff "Moltke" und zwei kleinen Kreuzern "Bremen" und "Stettin" bestand.

Weitere Einsätze erfolgten in der Karibik und Mexico.

Von Mitte Februar bis Ende Juli 1919 unternahm "South Carolina" vier Hin- und Rückfahrten zwischen den Vereinigten Staaten und Brest, Frankreich und brachte über 4000 Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg in die Vereinigten Staaten zurück.

1920 durchquerte sie den Panamakanal, lief nach Hawaii und dann an die Westküste.

Am 15. Dezember 1921 wurde "South Carolina" in Philadelphia außer Dienst gestellt.





Dieter
 
BeNeLuxFux Am: 30.06.2020 17:59:59 Gelesen: 134# 141 @  
Die Persia war ein 1900 in Dienst gestelltes Passagierschiff der britischen Reederei Peninsular and Oriental Steam Navigation Company (P&O), das Passagiere, Fracht und Post von Großbritannien nach Indien beförderte. Zu ihrer Zeit galt sie als einer der größten und luxuriösesten Ozeandampfer der P&O-Flotte.

Am 30. Dezember 1915 wurde die Persia im Mittelmeer von einem deutschen U-Boot ohne Vorwarnung torpediert und letztlich versenkt. 343 Passagiere und Mitglieder der Mannschaft kamen dabei ums Leben. Neben der Versenkung der Lusitania nur einige Monate vorher, sowie der Leinster am 10. Oktober 1918, bedeutete dies einen der größten Verluste bei der Versenkung eines zivilen Handelsschiffs durch ein deutsches U-Boot im Ersten Weltkrieg.

Hier ist die Persia bei der Einfahrt in den Suezkanal zu sehen.

Grüße, Stefan


 

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