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Thema: Deutsches Reich Feldpost 2. Weltkrieg
Das Thema hat 279 Beiträge:
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zockerpeppi Am: 21.09.2018 22:53:01 Gelesen: 44939# 255 @  
@ zockerpeppi [#250][#252]
@ filunski [#251]

Es ist immer wieder erstaunlich was sich im Web so alles findet. Ich konnte einige Fotos für meine Sammlung sichern. Sie passen hervorragend zu meinem Feldpostbrief! Hier zwei Exemplare:



Schloß Villeroy Wallerfangen, Mai 1940

Tschü
Lulu
 
ATM_Sammler Am: 06.10.2018 15:02:41 Gelesen: 42466# 256 @  
Hallo Feldpostspezialisten,

Otto, mein Bekannter aus Ft. Wayne, hat vor einigen Wochen ein Briefekonvolut auf eBay ersteigert.

Die Briefe wurden alle zwischen 1942 und 1945 von einer jungen Frau, Alice Flügge, für Ihre Verwandtschaft (Eltern) in Hamburg geschrieben. Alice lebte damals mit ihrer Tochter Jutta in Garnsee, Westpreussen (heutiges Gardeja in Polen), ca. 50 km südlich von Danzig (Gdansk). Ihr Mann musste für das Vaterland den Kopf hinhalten.

Mein Freund Otto ist deutscher Abstammung und befasst sich sehr intensiv mit Ahnenforschung. Er war an dem Briefelos sehr interessiert, da damals seine Verwandtschaft in Garnsee lebte und später flüchten musste. Er hat mir geschrieben, dass er alle ca. 100 Briefe abfotografieren und dann alle Briefe am PC abtippen möchte.



Feldpost Briefumschlag abgestempelt am 13.2.45 Gotenhafen.



Beigelegter Brief von Alice an Ihre Eltern (11.2.45)

Zwei Sachen sind ihm dabei aufgefallen, auf die ich keine Antwort wusste. Deswegen dachte ich mir, ich frage mal bei den Experten hier an.

Zum einen hat Alice gegen Ende des Krieges Feldpostumschläge verwendet. War diese Art von Zweckentfremdung damals so üblich? Wofür waren die Umschläge eigentlich bestimmt? Doch für Familienangehörige, um ihren Männern im Feld zu schreiben, oder?

Otto möchte auch wissen, ob es zwischen 1943 und 1945 üblich war, dass Post (Briefe und Päckchen) auch an Sonntagen in kleineren Orten wie Garnsee (ca. 2.000 Einwohner) zugestellt wurde?

Es wäre toll, wenn jemand dazu beitragen kann, Otto's Fragen zu beantworten. Vielen herzlichen Dank im voraus.

Liebe Grüsse aus den USA,
karim
 
HWS-NRW Am: 06.10.2018 15:21:23 Gelesen: 42461# 257 @  
@ ATM_Sammler [#256]

Hallo,

der Brief wurde an einem Sonntag geschrieben und wohl am Montag zur "normalen" Post gegeben und dann am Dienstag, den 13.2. zugestellt. Eigentlich normal, auf für diese Zeit.

Da die Dame den Brief frankiert (also KEINE Feldpost) hat, ist es normale Post, sie hat aus Papiermangel einfach einen FP-Vordruckbrief verwendet, was auch nicht verboten war. Eventuell war der angesprochene Soldat da schon gefallen und die Umschläge lagen noch vor.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 11.11.2018 14:13:53 Gelesen: 37525# 258 @  
Hallo und einen schönen Sonntag,

ich sitze gerade an den letzten Kapiteln meines Buches über das "Militärsanitätswesen in Berlin" und habe eine Frage zu einem Feldpost-Stempel bzw. zur akkuraten Bezeichnung desselben:



Es geht um den links dargestellten "kombinierten" Stempel aus dem Reserve-Lazarett 107 in Berlin-Steglitz. Wäre dankbar, den richtigen Namen von diesem "Rechteck-Stempel" zu erfahren.

Suche auch "händeringend" noch weitere Abbildungen von Feldpostbelegen, die in den Berliner Reserve-Lazaretten (Nr. 101 - 145) geschrieben wurden oder an Soldaten dorthin verschickt wurden.

mit Sammlergruß
Werner
 
Veen72 Am: 03.03.2019 12:41:25 Gelesen: 27315# 259 @  
Hallo Zusammen,

Hier vielleicht noch zwei interessante Feldpost Briefe. Laut Beschriftung handelt es sich um Belege aus der Normandie- ein Faltbrief mit DFP Stempel 24. Juli 1944 und FPN 05142 (2. Pz. Div), und ein Brief mit DFP Stempel 25. Juli 1944 und FPN 36577 (352. Inf Div.). Beide Briefe mit Inhalt.

 

Vielleicht hat jemand noch weitere Informationen dazu.

Viele grüße,
Hans
 
volkimal Am: 08.04.2019 16:38:06 Gelesen: 24438# 260 @  
Hallo zusammen,

ein eingeschriebener Feldpostbrief vom 27.03.1945 aus Stettin-Grünhof nach Herne.



Irgendjemand - vermutlich ein Philatelist - hat auf der Rückseite vermerkt "Kriegslazarett 916". Ob das zur Dienststelle Felspost Nr. 39781 passt kann ich nicht sagen.

Ich bin mir dagegen sicher, dass der Brief sein Ziel während des Krieges nicht mehr erreicht hat. Dazu hätte der Brief vor dem 01.04.1945 im Ruhrgebiet angekommen sein müssen. Zu dem Zeitpunkt wurde das Gebiet nördlich und östlich des Ruhrgebiets von den Alliierten besetzt.

Auch die Handschriftliche Änderung vom "Ortsgruppenleider der NSDAP" zum "Bürgermeister" spricht für einen Überroller. Weshalb ein eingeschriebener Brief aber keine Zensurmerkmale aufweist weiß ich nicht.

Viele Grüße
Volkmar
 
Setubal Am: 08.04.2019 17:13:52 Gelesen: 24431# 261 @  
Hallo ins Forum,

anbei ein Adressaufkleber eines Päckchens an die Feldpostnummer 32579 B:



schönen Nachmittag noch

Rolf- Dieter
 
skribent Am: 02.05.2019 09:43:24 Gelesen: 23010# 262 @  
Guten Morgen Zusammen,

kann mir Jemand helfen und mir übermitteln, welche Einheit etc. sich hinter der 2. WK-Feldpostnummer 05661 verbarg?

Schon jetzt herzlichen Dank!

MfG >franz<
 
HWS-NRW Am: 02.05.2019 12:08:03 Gelesen: 22955# 263 @  
@ skribent [#262]

Hallo, einfach mal bei Google schauen:

05661
(Mobilmachung-1.1.1940) Feldkdtr.528,
(15.9.1940-31.1.1941) Feldkdtr.528 V,
(15.7.1942-24.1.1943) Feldkdtr.528 V u. Wirtschafts-Kommando Klinzy,
(25.1.1943-31.7.1943) Feldkdtr.528 V.

mit Sammlergruß
Werner
 
skribent Am: 02.05.2019 16:59:27 Gelesen: 22919# 264 @  
@ HWS-NRW [#263]

Hallo Werner,

recht herzlichen Dank!

MfG >Franz<
 
mausbach1 Am: 21.06.2019 10:02:11 Gelesen: 19764# 265 @  
Liebe Freunde,

mir liegt eine Feldpostkarte, sie wurde mit der Bahnpost ALTENHUNDEM (Lenne) - ERNDTEBRÜCK 10.05.44 zur Feldpostnummer L 54819 befördert. Mit Anschrift Münster in Westfalen - was verbirgt die Nummer?

Vorab vielen Dank!
Claus
 
HWS-NRW Am: 21.06.2019 10:54:10 Gelesen: 19753# 266 @  
@ mausbach1 [#265]

Hallo,

das müßte die 2. Batterie der leichten Flak-Abteilung Nr. 826 sein.

mit Sammlergruß
Werner
 
mausbach1 Am: 22.06.2019 08:00:54 Gelesen: 19694# 267 @  
@ HWS-NRW [#266]

Besten Dank und ein schönes WE!

Claus
 
volkimal Am: 31.07.2019 16:48:30 Gelesen: 16866# 268 @  
Hallo zusammen,

dieser Brief vom 11.11.1940 an meinen Großvater kommt von Herbert Knoop. Er arbeitete im Stalag VI D, das in den Dortmunder Westfalenhallen untergebracht war.



Zum Stalag VI D heißt es bei Wikipedia [1]:

In dem Lager waren insgesamt über 70.000 Gefangene untergebracht, davon etwa 10.000 zeitgleich. Dem Kriegsgefangenenlager Stammlager VI D unterstanden organisatorisch und verwaltungstechnisch allein in Dortmund etwa 300 Arbeitskommandos. Die Kriegsgefangenen, die hauptsächlich aus Polen, Frankreich und der UdSSR kamen, wurden in der Dortmunder Schwerindustrie eingesetzt.



Interessant finde ich den Text des Briefes. Der Absender war bei der Briefkontrolle beschäftigt. Er schreibt:

Dortmund, 11.XI.40
Sehr geehrter Herr Professor!
Wie oft wollte ich mich nach Feierabend hinsetzen und einige Zeilen an Sie richten. Heute soll es nun wirklich sein. Das Briefe-Lesen von den Gefangenen ermüdet derart, daß die Augen des Abends schmerzen. Aber die Arbeit muss getan werden, jeder hat an dem Platz zu schaffen, wo er hingestellt wird. Über 3 Wochen war ich mit noch 15 Kameraden zum Emsland abkommandiert, um im dortigen Lager die Rückstände aufzuarbeiten. Hier war es trostlos. Das Lager lag 2 Stunden vom Bahnhof Meppen, mitten im Moor. Wir sind daher alle froh, wieder in Dortmund zu sein. Hoffentlich bleiben wir nun dort.
Vielen Dank für den Rundbrief. Er ist die einzige Verbindung, die viele Kameraden mit der Hochschule haben. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich ihn zugeschickt bekomme. Sobald es mir möglich ist, möchte ich Sie gerne mal in der Hochschule oder in Kirchhörde besuchen, nur muß die Sache mit dem frühen Fliegeralarm vorbei sein. In der vorigen Woche besuchte ich Herrn Kayser u. wurde gegen 9 Uhr auch vom Alarm überrascht. Ich schreibe Ihnen noch vorher.
Für heute noch herzliche Grüße
Stets ihr
Herbert Knoop


Viele Grüße
Volkmar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Stammlager_VI_D
 
Manne Am: 06.11.2019 12:19:19 Gelesen: 9477# 269 @  
Hallo,

aus dem Nachlass des Opas meiner Frau eine Feldpost von Rottweil nach Schwenningen vom 08.12.1944. Als Verschluss diente nur eine Heftklammer. Der Inhalt war eine Wehrpaß-Notiz.

Gruß
Manne


 
Sachsendreier53 Am: 18.11.2019 11:01:19 Gelesen: 8447# 270 @  
Feldpostbrief aus Rudolstadt/ Thüringen vom 2.9.1940 nach Eisenberg. Absender war Unteroffizier Paul Heyne, stationiert in der Zahlmeister-Kraftfahr-Ersatz Abteilung 15 Rudolstadt.



mit Sammlergruß,
Claus
 
dr31157 Am: 14.12.2019 13:34:21 Gelesen: 6802# 271 @  
Bestimmung private Feld

Hallo,

in Sachen Feldpost bin ich nicht bewandert, aber die Karte passt in meine Sammlung.

Lt. meiner Recherchen soll es sich hier um die Mobilmachung vom 01.01.1940 handeln. Nach der Feldpostnummer soll es sich um einen Soldaten im Infanterie-Regiment 191 der 2. Kompanien handeln (02.01. - 27.04.1940).

Die Kompanie soll in der Zeit an die Westfront beordert worden sein?

Ich hätte gern in meiner Beschreibung, wo sich der Soldat am 06.01.1940 im Einsatz befand und nähere Informationen, und ob meine Infos richtig sind.

Ich hoffe auf eine Antwort und vielen Dank im voraus.

Viele Grüße
Detlef


 
dr31157 Am: 15.12.2019 09:29:26 Gelesen: 6771# 272 @  
Hallo,

kann mir keiner der Fachleute weiterhelfen?

Gruß
Detlef
 
Lars Boettger Am: 15.12.2019 10:12:21 Gelesen: 6762# 273 @  
@ dr31157 [#272]

Ich bin zwar wirklich kein Fachmann, aber die Google-Suche nach dem Regiment hat mir folgende logisch erscheinende Beschreibung geliefert [1]. Weit genug entfernt von der französischen / belgischen / luxemburgischen Grenze, aber nah genug, um in kurzer Zeit am Einsatzort zu sein.

Die Stammregimenter für das Infanterieregiment liegen alle im Bereich des Postamtes Sarstedt, von daher passt das ebenfalls.

[1] http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/Infanterieregimenter/IR191-R.htm - Raum Birkenfeld.
 
guy69 Am: 15.12.2019 10:49:16 Gelesen: 6754# 274 @  
Hallo,

das Lexikon ist sehr hilfreich. Dort gibt es auch ein Forum mit richtig guten Leuten und enormen Wissen. Frage bitte dort mal nach. Ich bin dort auch angemeldet und habe schon so einige gute Tipps bekommen.

Viele Grüsse

Harald
 
dr31157 Am: 15.12.2019 18:12:25 Gelesen: 6725# 275 @  
@ Lars Boettger [#273]
@ guy69 [#274]

Hallo,

vielen Dank für eure Infos. Hätte gern gewußt wo sich die 2. Kompanie zum Zeitpunkt des 06.01.1940 befand. Geht leider aus dem Link nicht eindeutig vor.

Gruß
Detlef
 
HWS-NRW Am: 15.12.2019 18:28:13 Gelesen: 6719# 276 @  
@ dr31157 [#275]

Hallo,

bitte den Link richtig lesen, da steht doch, daß das Regiment erst in Pirmasens lag und dann später nach Frankreich einmarschierte. Das ist doch klar und deutlich.

mit Sammlergruß
Werner
 
dr31157 Am: 15.12.2019 18:43:23 Gelesen: 6712# 277 @  
@ HWS-NRW [#276]

Hallo Werner,

vielen Dank, alles klar.

Gruß
Detlef
 
BeNeLuxFux Am: 15.01.2020 19:39:56 Gelesen: 3050# 278 @  
Hallo,

hier ein Feldpostbrief vom 15.03.43, der aufgrund einer falschen (oder nicht eindeutigen?) Feldpostnummer zurückgeschickt wurde. Neben einem " Zurück"-Nebenstempel findet sich auch ein Stempel "nurichtige Feldpostnummer" wobei hier wohl auch noch ein 'r' vergessen wurde.

Grüße, Stefan


 
Lars Boettger Am: 15.01.2020 22:38:34 Gelesen: 3016# 279 @  
@ BeNeLuxFux [#278]

Hi Stefan,

schöne Karte! Der Nebenstempel lautet "unrichtige Feldpostnummer".

Die unten anhängende Paketkarte ist zwar frankiert, geht aber an einen Soldaten der 4. MG-Kompagnie in Luxemburg-Stadt. Ich hoffe, Ihr lasst das gelten.

Beste Grüße!

Lars


 

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