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Thema: (?) (254) Deutsches Reich Feldpost 2. Weltkrieg
Das Thema hat 268 Beiträge:
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HWS-NRW Am: 22.09.2017 11:10:15 Gelesen: 93255# 244 @  
@ DERMZ [#243]

Es verwundert mich etwas, daß der Absender, der als Soldat ja Portofreiheit hatte, ein Porto von 6 Pfennigen verklebt hat, denn lt. Ihrer Aussage gehörte das Gebiet ja schon zu Deutschland, aber trotzdem ein schöner Beleg aus einer schlimmen Zeit.

mit Sammlergruß
Werner
 
Sachsendreier53 Am: 22.09.2017 13:06:44 Gelesen: 93240# 245 @  
@ DERMZ [#243]
@ HWS-NRW [#244]

Die geschichtlich, bedeutungsvolle Weihnachtskarte ist nicht als FELDPOST deklariert, deshalb ist sie vom Porto her als eine gewöhnliche Grußkarte anzusehen.

Gruß, Claus
 
Sachsendreier53 Am: 06.10.2017 07:59:22 Gelesen: 92134# 246 @  
Nachtrag zu [#160]

Feldpostbelege der Fliegerhorstkompanie Fürstenwalde/Spree vom 23.12.1941 und 26.1.1942 nach Leipzig.



mit Sammlergruß,
Claus
 
volkimal Am: 06.10.2017 09:49:29 Gelesen: 92114# 247 @  
@ HWS-NRW [#244]

Hallo zusammen,

im Dezember 1938 gab es gar keine Feldpost. In der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg gab es Feldpost nur beim Wehrmachtsmanöver 1937 (16.-29.09.37), beim Anschluss Österreichs (13.03.-20.05.1938), im Sudetenland (1.10.-20.10.1938), schechoslowakei (15.03.-30.04.1939) und bei der Übungspost ab September 1939. Die Zahlen stammen aus meinem uralten Michel Handbuch Deutsche Feldpost 1937 - 1945 (Ausgabe 1983).

Viele Grüße
Volkmar
 
Uwe Seif Am: 06.10.2017 14:50:15 Gelesen: 92066# 248 @  
@ volkimal [#247]

Hallo Volkmar,

weißt du, ob es von der Legion Condor (wäre ja auch vor dem II. WK) Feldpost gab?

Viele Grüße
Uwe Seif
 
volkimal Am: 06.10.2017 15:02:21 Gelesen: 92063# 249 @  
@ Uwe Seif [#248]

Hallo Uwe,

"normale" Feldpost gab es dort nicht. Schau einmal in Deine Emails.

Viele GRüße
Volkmar
 
zockerpeppi Am: 08.04.2018 21:43:57 Gelesen: 63651# 250 @  
Feldpostbeleg I. Landesschütz. 381 Absender O. Gefr. K. Dörr Wallerfangen/Saar Schloss Villeroy, Stempel WALLERFANGEN über SAARLAUTERN 10.10.1944

an den O. Gefr Heinrich Dörr Feldpost 30095 + handschriftlicher Vermerk 984



Ich habe die Feldpostnummer gegoogelt:

http://www.axishistory.com/axis-nations/383-germany-military-other/feldpost/8955-feldpost-numbers-30000-30999

30095
(2.1.1940-27.4.1940) 1. (Fernsprech) Kompanie Infanterie-Divisions-Nachrichten-Abteilung 291
(28.4.1940-14.9.1940) 1. Kompanie Infanterie-Divisions-Nachrichten-Abteilung 291
(10.11.1944-Kriegsende) 16.4.1945 gestrichen.

Der Beleg ist nicht wirklich in Top-Zustand, interessant für mich ist der Aufenthalt auf Schloss Villeroy. Leider konnte ich hier keine weiteren Details finden. Nun bin ich keine Expertin in Sachen 2WK, jede Hilfe ist willkommen.

beste Sammlergrüße
Lulu
 
filunski Am: 08.04.2018 23:36:42 Gelesen: 63616# 251 @  
@ zockerpeppi [#250]

Guten Abend Louise,

das Schloß wurde während des Zweiten Weltkriegs als Lazarett genutzt und angeblich bewahrte es das rote Kreuz auf dem Dach vor Zerstörung.

Siehe auch hier: https://www.villeroy-boch.de/themen/das-unternehmen/geschichten/willkommen-auf-schloss-saareck.html

LG, Peter

PS: der Stempel würde auch gut in die Stempeldatenbank passen. ;-)
 
zockerpeppi Am: 18.04.2018 21:24:41 Gelesen: 62498# 252 @  
@ filunski [#251]

Nicht das gleiche Schloss! Saareck liegt in Mettlach, das Schloss der Villeroys (Privatbesitz) in Wallerfangen.

https://www.alleburgen.de/bd.php?id=28084

Das mit dem Stempel lässt sich machen.

auf bald
Lulu


 
filunski Am: 18.04.2018 22:26:04 Gelesen: 62481# 253 @  
@ zockerpeppi [#252]

Hallo Lulu,

sorry und schade, zu "deinem" Schloss habe ich leider nichts gefunden. ;-)

Danke für's Hochladen des Stempels. :-)

LG, Peter
 
mausbach1 Am: 14.08.2018 11:10:30 Gelesen: 38364# 254 @  
Hallo Feldpostspezialisten,

mir liegen drei Feldpost-R-Briefe vor mit den Feldpostnummern 135 vom -3.11.40 - Dienststelle FP-Nr. 12046; 445 vom -2.5.41 - Dienststelle FP-Nr. 21819 und 752 vom 28.7.42 - Dienststelle FP-Nr. 46343.

Wo befanden sich diese Feldpostämter?

Vorab meinen besten Dank für Eure Bemühungen.

Freundliches Glückauf!
Claus
 
zockerpeppi Am: 21.09.2018 22:53:01 Gelesen: 33927# 255 @  
@ zockerpeppi [#250][#252]
@ filunski [#251]

Es ist immer wieder erstaunlich was sich im Web so alles findet. Ich konnte einige Fotos für meine Sammlung sichern. Sie passen hervorragend zu meinem Feldpostbrief! Hier zwei Exemplare:



Schloß Villeroy Wallerfangen, Mai 1940

Tschü
Lulu
 
ATM_Sammler Am: 06.10.2018 15:02:41 Gelesen: 31454# 256 @  
Hallo Feldpostspezialisten,

Otto, mein Bekannter aus Ft. Wayne, hat vor einigen Wochen ein Briefekonvolut auf eBay ersteigert.

Die Briefe wurden alle zwischen 1942 und 1945 von einer jungen Frau, Alice Flügge, für Ihre Verwandtschaft (Eltern) in Hamburg geschrieben. Alice lebte damals mit ihrer Tochter Jutta in Garnsee, Westpreussen (heutiges Gardeja in Polen), ca. 50 km südlich von Danzig (Gdansk). Ihr Mann musste für das Vaterland den Kopf hinhalten.

Mein Freund Otto ist deutscher Abstammung und befasst sich sehr intensiv mit Ahnenforschung. Er war an dem Briefelos sehr interessiert, da damals seine Verwandtschaft in Garnsee lebte und später flüchten musste. Er hat mir geschrieben, dass er alle ca. 100 Briefe abfotografieren und dann alle Briefe am PC abtippen möchte.



Feldpost Briefumschlag abgestempelt am 13.2.45 Gotenhafen.



Beigelegter Brief von Alice an Ihre Eltern (11.2.45)

Zwei Sachen sind ihm dabei aufgefallen, auf die ich keine Antwort wusste. Deswegen dachte ich mir, ich frage mal bei den Experten hier an.

Zum einen hat Alice gegen Ende des Krieges Feldpostumschläge verwendet. War diese Art von Zweckentfremdung damals so üblich? Wofür waren die Umschläge eigentlich bestimmt? Doch für Familienangehörige, um ihren Männern im Feld zu schreiben, oder?

Otto möchte auch wissen, ob es zwischen 1943 und 1945 üblich war, dass Post (Briefe und Päckchen) auch an Sonntagen in kleineren Orten wie Garnsee (ca. 2.000 Einwohner) zugestellt wurde?

Es wäre toll, wenn jemand dazu beitragen kann, Otto's Fragen zu beantworten. Vielen herzlichen Dank im voraus.

Liebe Grüsse aus den USA,
karim
 
HWS-NRW Am: 06.10.2018 15:21:23 Gelesen: 31449# 257 @  
@ ATM_Sammler [#256]

Hallo,

der Brief wurde an einem Sonntag geschrieben und wohl am Montag zur "normalen" Post gegeben und dann am Dienstag, den 13.2. zugestellt. Eigentlich normal, auf für diese Zeit.

Da die Dame den Brief frankiert (also KEINE Feldpost) hat, ist es normale Post, sie hat aus Papiermangel einfach einen FP-Vordruckbrief verwendet, was auch nicht verboten war. Eventuell war der angesprochene Soldat da schon gefallen und die Umschläge lagen noch vor.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 11.11.2018 14:13:53 Gelesen: 26513# 258 @  
Hallo und einen schönen Sonntag,

ich sitze gerade an den letzten Kapiteln meines Buches über das "Militärsanitätswesen in Berlin" und habe eine Frage zu einem Feldpost-Stempel bzw. zur akkuraten Bezeichnung desselben:



Es geht um den links dargestellten "kombinierten" Stempel aus dem Reserve-Lazarett 107 in Berlin-Steglitz. Wäre dankbar, den richtigen Namen von diesem "Rechteck-Stempel" zu erfahren.

Suche auch "händeringend" noch weitere Abbildungen von Feldpostbelegen, die in den Berliner Reserve-Lazaretten (Nr. 101 - 145) geschrieben wurden oder an Soldaten dorthin verschickt wurden.

mit Sammlergruß
Werner
 
Veen72 Am: 03.03.2019 12:41:25 Gelesen: 16303# 259 @  
Hallo Zusammen,

Hier vielleicht noch zwei interessante Feldpost Briefe. Laut Beschriftung handelt es sich um Belege aus der Normandie- ein Faltbrief mit DFP Stempel 24. Juli 1944 und FPN 05142 (2. Pz. Div), und ein Brief mit DFP Stempel 25. Juli 1944 und FPN 36577 (352. Inf Div.). Beide Briefe mit Inhalt.

 

Vielleicht hat jemand noch weitere Informationen dazu.

Viele grüße,
Hans
 
volkimal Am: 08.04.2019 16:38:06 Gelesen: 13426# 260 @  
Hallo zusammen,

ein eingeschriebener Feldpostbrief vom 27.03.1945 aus Stettin-Grünhof nach Herne.



Irgendjemand - vermutlich ein Philatelist - hat auf der Rückseite vermerkt "Kriegslazarett 916". Ob das zur Dienststelle Felspost Nr. 39781 passt kann ich nicht sagen.

Ich bin mir dagegen sicher, dass der Brief sein Ziel während des Krieges nicht mehr erreicht hat. Dazu hätte der Brief vor dem 01.04.1945 im Ruhrgebiet angekommen sein müssen. Zu dem Zeitpunkt wurde das Gebiet nördlich und östlich des Ruhrgebiets von den Alliierten besetzt.

Auch die Handschriftliche Änderung vom "Ortsgruppenleider der NSDAP" zum "Bürgermeister" spricht für einen Überroller. Weshalb ein eingeschriebener Brief aber keine Zensurmerkmale aufweist weiß ich nicht.

Viele Grüße
Volkmar
 
Setubal Am: 08.04.2019 17:13:52 Gelesen: 13419# 261 @  
Hallo ins Forum,

anbei ein Adressaufkleber eines Päckchens an die Feldpostnummer 32579 B:



schönen Nachmittag noch

Rolf- Dieter
 
skribent Am: 02.05.2019 09:43:24 Gelesen: 11998# 262 @  
Guten Morgen Zusammen,

kann mir Jemand helfen und mir übermitteln, welche Einheit etc. sich hinter der 2. WK-Feldpostnummer 05661 verbarg?

Schon jetzt herzlichen Dank!

MfG >franz<
 
HWS-NRW Am: 02.05.2019 12:08:03 Gelesen: 11943# 263 @  
@ skribent [#262]

Hallo, einfach mal bei Google schauen:

05661
(Mobilmachung-1.1.1940) Feldkdtr.528,
(15.9.1940-31.1.1941) Feldkdtr.528 V,
(15.7.1942-24.1.1943) Feldkdtr.528 V u. Wirtschafts-Kommando Klinzy,
(25.1.1943-31.7.1943) Feldkdtr.528 V.

mit Sammlergruß
Werner
 
skribent Am: 02.05.2019 16:59:27 Gelesen: 11907# 264 @  
@ HWS-NRW [#263]

Hallo Werner,

recht herzlichen Dank!

MfG >Franz<
 
mausbach1 Am: 21.06.2019 10:02:11 Gelesen: 8752# 265 @  
Liebe Freunde,

mir liegt eine Feldpostkarte, sie wurde mit der Bahnpost ALTENHUNDEM (Lenne) - ERNDTEBRÜCK 10.05.44 zur Feldpostnummer L 54819 befördert. Mit Anschrift Münster in Westfalen - was verbirgt die Nummer?

Vorab vielen Dank!
Claus
 
HWS-NRW Am: 21.06.2019 10:54:10 Gelesen: 8741# 266 @  
@ mausbach1 [#265]

Hallo,

das müßte die 2. Batterie der leichten Flak-Abteilung Nr. 826 sein.

mit Sammlergruß
Werner
 
mausbach1 Am: 22.06.2019 08:00:54 Gelesen: 8682# 267 @  
@ HWS-NRW [#266]

Besten Dank und ein schönes WE!

Claus
 
volkimal Am: 31.07.2019 16:48:30 Gelesen: 5854# 268 @  
Hallo zusammen,

dieser Brief vom 11.11.1940 an meinen Großvater kommt von Herbert Knoop. Er arbeitete im Stalag VI D, das in den Dortmunder Westfalenhallen untergebracht war.



Zum Stalag VI D heißt es bei Wikipedia [1]:

In dem Lager waren insgesamt über 70.000 Gefangene untergebracht, davon etwa 10.000 zeitgleich. Dem Kriegsgefangenenlager Stammlager VI D unterstanden organisatorisch und verwaltungstechnisch allein in Dortmund etwa 300 Arbeitskommandos. Die Kriegsgefangenen, die hauptsächlich aus Polen, Frankreich und der UdSSR kamen, wurden in der Dortmunder Schwerindustrie eingesetzt.



Interessant finde ich den Text des Briefes. Der Absender war bei der Briefkontrolle beschäftigt. Er schreibt:

Dortmund, 11.XI.40
Sehr geehrter Herr Professor!
Wie oft wollte ich mich nach Feierabend hinsetzen und einige Zeilen an Sie richten. Heute soll es nun wirklich sein. Das Briefe-Lesen von den Gefangenen ermüdet derart, daß die Augen des Abends schmerzen. Aber die Arbeit muss getan werden, jeder hat an dem Platz zu schaffen, wo er hingestellt wird. Über 3 Wochen war ich mit noch 15 Kameraden zum Emsland abkommandiert, um im dortigen Lager die Rückstände aufzuarbeiten. Hier war es trostlos. Das Lager lag 2 Stunden vom Bahnhof Meppen, mitten im Moor. Wir sind daher alle froh, wieder in Dortmund zu sein. Hoffentlich bleiben wir nun dort.
Vielen Dank für den Rundbrief. Er ist die einzige Verbindung, die viele Kameraden mit der Hochschule haben. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich ihn zugeschickt bekomme. Sobald es mir möglich ist, möchte ich Sie gerne mal in der Hochschule oder in Kirchhörde besuchen, nur muß die Sache mit dem frühen Fliegeralarm vorbei sein. In der vorigen Woche besuchte ich Herrn Kayser u. wurde gegen 9 Uhr auch vom Alarm überrascht. Ich schreibe Ihnen noch vorher.
Für heute noch herzliche Grüße
Stets ihr
Herbert Knoop


Viele Grüße
Volkmar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Stammlager_VI_D
 

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