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Thema: Deutsches Reich Feldpost 2. Weltkrieg
Das Thema hat 285 Beiträge:
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Setubal Am: 08.04.2019 17:13:52 Gelesen: 34592# 261 @  
Hallo ins Forum,

anbei ein Adressaufkleber eines Päckchens an die Feldpostnummer 32579 B:



schönen Nachmittag noch

Rolf- Dieter
 
skribent Am: 02.05.2019 09:43:24 Gelesen: 33171# 262 @  
Guten Morgen Zusammen,

kann mir Jemand helfen und mir übermitteln, welche Einheit etc. sich hinter der 2. WK-Feldpostnummer 05661 verbarg?

Schon jetzt herzlichen Dank!

MfG >franz<
 
HWS-NRW Am: 02.05.2019 12:08:03 Gelesen: 33116# 263 @  
@ skribent [#262]

Hallo, einfach mal bei Google schauen:

05661
(Mobilmachung-1.1.1940) Feldkdtr.528,
(15.9.1940-31.1.1941) Feldkdtr.528 V,
(15.7.1942-24.1.1943) Feldkdtr.528 V u. Wirtschafts-Kommando Klinzy,
(25.1.1943-31.7.1943) Feldkdtr.528 V.

mit Sammlergruß
Werner
 
skribent Am: 02.05.2019 16:59:27 Gelesen: 33080# 264 @  
@ HWS-NRW [#263]

Hallo Werner,

recht herzlichen Dank!

MfG >Franz<
 
mausbach1 Am: 21.06.2019 10:02:11 Gelesen: 29925# 265 @  
Liebe Freunde,

mir liegt eine Feldpostkarte, sie wurde mit der Bahnpost ALTENHUNDEM (Lenne) - ERNDTEBRÜCK 10.05.44 zur Feldpostnummer L 54819 befördert. Mit Anschrift Münster in Westfalen - was verbirgt die Nummer?

Vorab vielen Dank!
Claus
 
HWS-NRW Am: 21.06.2019 10:54:10 Gelesen: 29914# 266 @  
@ mausbach1 [#265]

Hallo,

das müßte die 2. Batterie der leichten Flak-Abteilung Nr. 826 sein.

mit Sammlergruß
Werner
 
mausbach1 Am: 22.06.2019 08:00:54 Gelesen: 29855# 267 @  
@ HWS-NRW [#266]

Besten Dank und ein schönes WE!

Claus
 
volkimal Am: 31.07.2019 16:48:30 Gelesen: 27027# 268 @  
Hallo zusammen,

dieser Brief vom 11.11.1940 an meinen Großvater kommt von Herbert Knoop. Er arbeitete im Stalag VI D, das in den Dortmunder Westfalenhallen untergebracht war.



Zum Stalag VI D heißt es bei Wikipedia [1]:

In dem Lager waren insgesamt über 70.000 Gefangene untergebracht, davon etwa 10.000 zeitgleich. Dem Kriegsgefangenenlager Stammlager VI D unterstanden organisatorisch und verwaltungstechnisch allein in Dortmund etwa 300 Arbeitskommandos. Die Kriegsgefangenen, die hauptsächlich aus Polen, Frankreich und der UdSSR kamen, wurden in der Dortmunder Schwerindustrie eingesetzt.



Interessant finde ich den Text des Briefes. Der Absender war bei der Briefkontrolle beschäftigt. Er schreibt:

Dortmund, 11.XI.40
Sehr geehrter Herr Professor!
Wie oft wollte ich mich nach Feierabend hinsetzen und einige Zeilen an Sie richten. Heute soll es nun wirklich sein. Das Briefe-Lesen von den Gefangenen ermüdet derart, daß die Augen des Abends schmerzen. Aber die Arbeit muss getan werden, jeder hat an dem Platz zu schaffen, wo er hingestellt wird. Über 3 Wochen war ich mit noch 15 Kameraden zum Emsland abkommandiert, um im dortigen Lager die Rückstände aufzuarbeiten. Hier war es trostlos. Das Lager lag 2 Stunden vom Bahnhof Meppen, mitten im Moor. Wir sind daher alle froh, wieder in Dortmund zu sein. Hoffentlich bleiben wir nun dort.
Vielen Dank für den Rundbrief. Er ist die einzige Verbindung, die viele Kameraden mit der Hochschule haben. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich ihn zugeschickt bekomme. Sobald es mir möglich ist, möchte ich Sie gerne mal in der Hochschule oder in Kirchhörde besuchen, nur muß die Sache mit dem frühen Fliegeralarm vorbei sein. In der vorigen Woche besuchte ich Herrn Kayser u. wurde gegen 9 Uhr auch vom Alarm überrascht. Ich schreibe Ihnen noch vorher.
Für heute noch herzliche Grüße
Stets ihr
Herbert Knoop


Viele Grüße
Volkmar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Stammlager_VI_D
 
Manne Am: 06.11.2019 12:19:19 Gelesen: 19638# 269 @  
Hallo,

aus dem Nachlass des Opas meiner Frau eine Feldpost von Rottweil nach Schwenningen vom 08.12.1944. Als Verschluss diente nur eine Heftklammer. Der Inhalt war eine Wehrpaß-Notiz.

Gruß
Manne


 
Sachsendreier53 Am: 18.11.2019 11:01:19 Gelesen: 18608# 270 @  
Feldpostbrief aus Rudolstadt/ Thüringen vom 2.9.1940 nach Eisenberg. Absender war Unteroffizier Paul Heyne, stationiert in der Zahlmeister-Kraftfahr-Ersatz Abteilung 15 Rudolstadt.



mit Sammlergruß,
Claus
 
dr31157 Am: 14.12.2019 13:34:21 Gelesen: 16963# 271 @  
Bestimmung private Feld

Hallo,

in Sachen Feldpost bin ich nicht bewandert, aber die Karte passt in meine Sammlung.

Lt. meiner Recherchen soll es sich hier um die Mobilmachung vom 01.01.1940 handeln. Nach der Feldpostnummer soll es sich um einen Soldaten im Infanterie-Regiment 191 der 2. Kompanien handeln (02.01. - 27.04.1940).

Die Kompanie soll in der Zeit an die Westfront beordert worden sein?

Ich hätte gern in meiner Beschreibung, wo sich der Soldat am 06.01.1940 im Einsatz befand und nähere Informationen, und ob meine Infos richtig sind.

Ich hoffe auf eine Antwort und vielen Dank im voraus.

Viele Grüße
Detlef


 
dr31157 Am: 15.12.2019 09:29:26 Gelesen: 16932# 272 @  
Hallo,

kann mir keiner der Fachleute weiterhelfen?

Gruß
Detlef
 
Lars Boettger Am: 15.12.2019 10:12:21 Gelesen: 16923# 273 @  
@ dr31157 [#272]

Ich bin zwar wirklich kein Fachmann, aber die Google-Suche nach dem Regiment hat mir folgende logisch erscheinende Beschreibung geliefert [1]. Weit genug entfernt von der französischen / belgischen / luxemburgischen Grenze, aber nah genug, um in kurzer Zeit am Einsatzort zu sein.

Die Stammregimenter für das Infanterieregiment liegen alle im Bereich des Postamtes Sarstedt, von daher passt das ebenfalls.

[1] http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/Infanterieregimenter/IR191-R.htm - Raum Birkenfeld.
 
guy69 Am: 15.12.2019 10:49:16 Gelesen: 16915# 274 @  
Hallo,

das Lexikon ist sehr hilfreich. Dort gibt es auch ein Forum mit richtig guten Leuten und enormen Wissen. Frage bitte dort mal nach. Ich bin dort auch angemeldet und habe schon so einige gute Tipps bekommen.

Viele Grüsse

Harald
 
dr31157 Am: 15.12.2019 18:12:25 Gelesen: 16886# 275 @  
@ Lars Boettger [#273]
@ guy69 [#274]

Hallo,

vielen Dank für eure Infos. Hätte gern gewußt wo sich die 2. Kompanie zum Zeitpunkt des 06.01.1940 befand. Geht leider aus dem Link nicht eindeutig vor.

Gruß
Detlef
 
HWS-NRW Am: 15.12.2019 18:28:13 Gelesen: 16880# 276 @  
@ dr31157 [#275]

Hallo,

bitte den Link richtig lesen, da steht doch, daß das Regiment erst in Pirmasens lag und dann später nach Frankreich einmarschierte. Das ist doch klar und deutlich.

mit Sammlergruß
Werner
 
dr31157 Am: 15.12.2019 18:43:23 Gelesen: 16873# 277 @  
@ HWS-NRW [#276]

Hallo Werner,

vielen Dank, alles klar.

Gruß
Detlef
 
BeNeLuxFux Am: 15.01.2020 19:39:56 Gelesen: 13211# 278 @  
Hallo,

hier ein Feldpostbrief vom 15.03.43, der aufgrund einer falschen (oder nicht eindeutigen?) Feldpostnummer zurückgeschickt wurde. Neben einem " Zurück"-Nebenstempel findet sich auch ein Stempel "nurichtige Feldpostnummer" wobei hier wohl auch noch ein 'r' vergessen wurde.

Grüße, Stefan


 
Lars Boettger Am: 15.01.2020 22:38:34 Gelesen: 13177# 279 @  
@ BeNeLuxFux [#278]

Hi Stefan,

schöne Karte! Der Nebenstempel lautet "unrichtige Feldpostnummer".

Die unten anhängende Paketkarte ist zwar frankiert, geht aber an einen Soldaten der 4. MG-Kompagnie in Luxemburg-Stadt. Ich hoffe, Ihr lasst das gelten.

Beste Grüße!

Lars


 
skribent Am: 21.02.2020 10:24:15 Gelesen: 9970# 280 @  
Guten Morgen,

heute ein Feldpostbrief des Gefreiten Alfred an seine Freundin, das Fräulein Olga, wohnhaft in Freilassing.

Alfred war bei der Wehrmacht und sandte diesen Brief am 25.8.1940 von LOWICZ ausgehend, deklariert als "Dienstpost Wehrmacht".



Leider ist nicht erkennbar, wann der Brief bei Olga ankam, denn unterwegs wurde der Bahnpostwagen von polnischen Banditen beraubt.



Trotz widriger Umstände hat der Brief seine Empfängerin erreicht.

MfG >Franz<
 
dietbeck Am: 16.05.2020 07:20:48 Gelesen: 3811# 281 @  
Feldpostkarte 1939 - was wurde hier zurückgezogen ?

Hallo,

kann mir jemand sagen worauf sich der "Zurückgezogen-Stempel" bezieht

Danke
Dieter


 
saeckingen Am: 16.05.2020 08:11:29 Gelesen: 3802# 282 @  
Das dürfte ein interner Bearbeitungsvermerk des Verlages sein, an den die Karte ging.

Grüße
Harald
 
dietbeck Am: 30.05.2020 07:26:39 Gelesen: 2631# 283 @  
Feldpoststempel

Kann mir jemand sagen, ob der Feldpoststempel zuweisbar ist ? Ich bin da absolut ahnungslos. Worauf weist die 523 hin ?

Danke
Dieter


 
skribent Am: 30.05.2020 11:45:32 Gelesen: 2583# 284 @  
@ dietbeck [#283]

Hallo Dieter,

da die Nummer 523 der einzige Stempelbestandteil ist aufgrund dessen irgend etwas ermittelbar ist, habe ich einfach bei Wiki "Feldpostnummer 523" eingegeben und die Antwort könnte befriedigend sein.

Es handelt sich um das Nachschub-Bataillon 523, das am 26. August 1939 im Wehrkreis XVIII aufgestellt wurde. Es wurde zuerst im Polenfeldzug eingesetzt. Der begann am 1.9.39 - Dein Stempel ist vom 5.9.39.

Aber das kannst Du alles haarklein lesen [1].

MfG >Franz<

[1] http:/http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/NachschubBat/NachschubBat523-R.htm
 
charly999 Am: 03.06.2020 16:11:46 Gelesen: 2074# 285 @  
@ dietbeck [#283]

Die Zahl 523 ist entweder die taktische (militärisiche) Nr des FpA, oder die sog Kennnummer. Das war eine zugeteilte Nr, die feldpostalischen Zwecken diente. Da offene Anschriften verboten waren, wurde die Post der Einheiten, die von diesem FpA bedient wurden, über die Kennnummer geleitet. Ein nicht ganz unkompliziertes System, das denn auch zu Kriegsbeginn einige Wochen Einarbeitungszeit der Post benötigte. Die Verwendung der Kennummer im FpStempel sollte nur bei nachzuweisenden Sendungen erfolgen, aber im Polenfeldzug hatte sich das noch nicht eingespielt. Später kam die vorschriftswidrige Stempelung selten vor.

Die Kennnummer 523 wurde erst April 1943 ausgegeben,kommt hier also nicht in Betracht. Mir fehlt die Literatur, um das FpA ausfindig zu machen. Evtl zeigst Du die ganze Karte und man kann über die FpNr des Absenders dessen Einheit und Einsatzort ermitteln. Das könnte Dir weiterhelfen.

Der Beitrag von skribent ist nicht nur irreführend, sondern auch falsch, Die FpNr waren fünfstellig (mit einer Ausnahme), die Suche nach der Feldpostnummer 523 also unsinnig.

charly999
 

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