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Thema: Altdeutschland Postscheine
Das Thema hat 125 Beiträge:
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Manne Am: 03.03.2023 21:32:54 Gelesen: 27957# 101 @  
Hallo,

ein weiterer Postschein aus Sachsen, ausgestellt in Leipzig vom 06.01.1859.



Gruß
Manne
 
Cantus Am: 03.03.2023 23:08:42 Gelesen: 27950# 102 @  
@ Manne [#101]

Hallo Manne,

ich lese hier als Zielort Geringswalde, wenn ich falsch liege, lasse ich mich gerne verbessern.

Viele Grüße
Ingo
 
Manne Am: 04.03.2023 08:29:05 Gelesen: 27944# 103 @  
@ Cantus [#102]

Danke für die Ergänzung.

Heute ein Postschein aus Württemberg. Ausgestellt in Schwenningen am 12.04.1852 von Postmeister Lang. Er war der Erste Postmeister und von 1851 bis zu seinem Ruhestand 1870 bei der Württembergischen Post angestellt.



Gruß
Manne
 
10Parale Am: 05.06.2023 22:15:58 Gelesen: 25358# 104 @  
Das Großherzogliche Badische Post- und Eisenbahnamt war für die Verwaltung von Eisenbahn und Post verantwortlich und hatte seinen Sitz in "Carlsruhe".

Aus jener Zeit stammt dieser Beleg, der die Aufgabe einer Postsendung nach Stuttgart belegt und das bezahlte FRANCO zuzüglich der Scheingebühr aufsummiert (14 kr.)

Unterschrift der Fahrpostexpedition.

Datum: 23. May 1852

Liebe Grüße

10Parale


 
Magdeburger Am: 06.06.2023 14:07:28 Gelesen: 25302# 105 @  
Liebe Sammelfreunde

ich möchte euch einen Schein zeigen, welcher am 09. Juni 1730 in Magdeburg für ein Päcklein Acten mit 1 Dukat nach Berlin an M. Meyer gesendet wurde.



Das Paket wog 21 Loth und der Absender bezalhte 12 1/2 Gute Groschen.

Unterschrieben hat es der damalige Postmeister Conradt, welcher dieses Amt zwischen 1715 bis 1737 inne hatte.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Gernesammler Am: 06.11.2023 20:08:48 Gelesen: 19990# 106 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Posteinlieferungsschein vom 17.3.191? über vier Mark 70 Pfennig an den J.F. Lehmann Verlag [1] in München, Nr. des Scheins war die 1208.

Vier Mark war für ein Buch die Luftflotten, darunter kann ich leider nicht entziffern.

Gestempelt wurde mit Einkreisstempel K.D.FELD-POSTSTATION No.43, kann jemand sagen wo sich diese befand.

Gruß Rainer



[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Julius_Friedrich_Lehmann
 
Briefuhu Am: 03.12.2023 14:21:22 Gelesen: 19282# 107 @  
Aufgabeschein der Großherzoglichen Badischen Post, ausgestellt am 23.03.1869 in Jestetten über ein Paket Gewicht 2 Loth und Wert 11 Gulden und 58 Kreuzer, nach Waldshut.

Bezahlt wurden für Franko 10 Kreuzer und Scheingebühr 2 Kreuzer, auf der Rückseite ein handschriftlicher Vermerk über diese Ausgaben.



Schönen Gruß
Sepp
 
bayern klassisch Am: 03.12.2023 14:36:56 Gelesen: 19276# 108 @  
@ Briefuhu [#107]

Hallo Sepp,

richtig ist 14 Gulden und 58 Kreuzer.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Briefuhu Am: 03.12.2023 14:41:53 Gelesen: 19273# 109 @  
@ bayern klassisch [#108]

Hallo Ralph,

vielen Dank für die Berichtigung, habe zehn eins gelesen, statt vier.

Schönen Gruß
Sepp
 
Briefuhu Am: 27.02.2025 09:51:16 Gelesen: 12647# 110 @  
Postschein des Königl. Württemb. Postamt Hall (Schwäbisch Hall) vom 01.07.1843 über die Einlieferung eines P.(akets) Wert Zweihundertzwanzigfünf (225) Gulden und 33 Kreuzer? nach Kirchheim unter Teck. So lese ich es zumindest.



Schönen Gruß
Sepp
 
Ulli D. Am: 27.02.2025 19:39:54 Gelesen: 12619# 111 @  
Da nach meiner Wahrnehmung bisher noch keine Postscheine aus dem Gebiet des nördlichsten Bundeslandes gezeigt worden sind, mache ich mal den Anfang mit 5 Postscheinen aus meiner alten Heimat (Meldorf, Kreis Dithmarschen, Landesteil Holstein).

Es beginnt mit einem Postschein aus 1805, als Meldorf noch Teil des fränkischen Reichs war. Danach 3 Postscheine von 1842, 1856 und 1863 aus der Dänischen Zeit vom Königlichen Postcomptoir. Der letzte Postschein datiert von 1864, jetzt vom Herzoglichen Postcomptoir.






Viele Grüße

Ulli
 
Briefuhu Am: 03.03.2025 08:34:41 Gelesen: 12408# 112 @  
Posteinlieferungsschein von der Herzoglichen Braunschwweigerischen-Lüneburger Post vom 29.04.1857 über die Einlieferung eines Brief mit 10 Thaler und 20 Groschen, Gewicht 1 Loth, nach Zorge, ausgestellt in Hasselfelde. Zumindest lese ich das so.



Schönen Gruß
Sepp
 
bayern klassisch Am: 03.03.2025 08:37:02 Gelesen: 12405# 113 @  
@ Briefuhu [#112]

Gewicht 2 7/10 Loth.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Briefuhu Am: 03.03.2025 08:54:49 Gelesen: 12401# 114 @  
@ bayern klassisch [#113]

Hallo Ralph,

vielen Dank für die Berichtigung. Ich hoffe Du bist wieder gesund, ansonsten gute Besserung.

Schönen Gruß
Sepp
 
bayern klassisch Am: 03.03.2025 09:10:33 Gelesen: 12393# 115 @  
@ Briefuhu [#114]

Hallo Sepp,

danke für die lieben Genesungswünsche - wird wohl April werden. Aber Unkraut vergeht nicht. :-)

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Fips002 Am: 22.03.2025 19:52:50 Gelesen: 11983# 116 @  
Postschein für einen Brief, aufgegeben beim Königlich Sächsisches Postamt in Zittau 27.August 1842, Postmeister Friedrich Pilz.



Dieter
 
Fips002 Am: 30.03.2025 17:00:51 Gelesen: 11654# 117 @  
Postschein für ein Brief vom Königl. Sächsisches Postamt Zittau 27.Oktober 1849 nach Dobrilugk, Nieder Lausitz, Postmeister Gottlob Rönsch.



Dieter
 
Cantus Am: 28.06.2025 04:25:55 Gelesen: 8007# 118 @  
Das, was Dieter gezeigt hat, ist höchst ungewöhnlich, damit kann ich nicht dienen. Ich habe heute nur einen einfachen Aufgabeschein, der 1852 in Driburg in Ostwestfalen mit Ziel in Paderborn ausgefertigt worden war.



Ciele Grüße
Ingo
 
Klesammler Am: 04.08.2025 18:48:38 Gelesen: 6802# 119 @  
Hallo zusammen,

so einen frühen wie Ulf in [#107] kann ich zwar nicht zeigen, aber immerhin einen vom 9.2.1807 aus Camenz.

Der Beleg ist mittlerweile im Besitz von dem Sachsen-Spezialisten.

viele Grüße
Dieter


 
Cantus Am: 05.08.2025 02:25:17 Gelesen: 6775# 120 @  
Mein Aufgabeschein, vermutlich über ein Paket, ist etwas jünger, allerdings stammt er aus Sinzheim im Badischen. Mir ist nicht ganz klar, ob es sich bei dem Formular um einen Vordruck handelte oder ob damals fleissige und geschickte Postbedienstete mit sauberer Schrift solch ein Papier als Vordruck handschriftlich vorgefertigt hatten. Der Postschein datiert vom 3.2.1804, der Zielort könnte auf Wien lauten.



Viele Grüße
Ingo
 
bayern klassisch Am: 05.08.2025 10:30:14 Gelesen: 6756# 121 @  
@ Cantus [#120]

Lieber Ingo,

das war ein Vordruck in Current-Schrift, der vervielfältigt wurde. Es ging um ein Paket nach Wien.

LG,
Ralph
 
sentawau Am: 22.08.2025 00:26:19 Gelesen: 6212# 122 @  
@ Cantus [#120]

Lieber Cantus, Du hast das Formular eines lithographierten Postscheins abgebildet, das handschriftlich ausgefüllt wurde. Über das aufwendige Druckverfahren der Lithografie, deutsch Steindruck, das zu Beginn des 19.Jhd. der Österreicher Senefelder erfand, informiert die Wikipedia.

Derartige Postscheine wurden eine Zeitlang von der Th&T-Post in den Thüringer Staaten und Frankfurt verwendet. Es sind graphische Meisterwerke. Dein Schein ähnelt Scheinen aus Auma/Ghzt. Sachsen-Weimar.

Der Berliner Ganzsachensammler-Verein hat unlängst einen Katalog von Th&T-Scheinen herausgebracht und viele derartige Scheine abgebildet. Über die besonders interessanten Scheine Aumas hat der Verfasser des Kataloges in Heft 2025,1 der GANZSACHE geschrieben.

Sentawau
 
sentawau Am: 06.09.2025 10:56:16 Gelesen: 5901# 123 @  
Thurn und Taxis Postschein - 1866 von Preußen aptiert



Eigentlich ein häufig vorkommender Schein aus Kurhessen. Er ist im Handbuch von Leist als KH 19 verzeichnet. Aber er datiert vom 25. Oktober 1866. Da existierte Kurhessen nicht mehr, denn es war am 1. Oktober als Kriegsbeute vom Königreich Preußen annektiert worden. Die Taxispost arbeitete zwar unter Aufsicht noch 9 Monate weiter, ihre Postscheine aber wurden angepasst, aptiert, indem der Postbeamte die Wörter „Kurfürstl. Hess.“ durchstrich und von Hand durch „Königl.“ ersetzte. Passend zum Deutschen Krieg wurden im Brief 70 Taler an das Bezirkskommando Saarlouis versandt. Saarlouis war preußische Festung. Einen ähnlichen Postschein verzeichnet das Handbuch als KH 35 aus Wanfried. Auch aus dem Herzogtum Nassau ist ein Schein bekannt und auf S. 191 abgebildet. Eigentlich sind diese Scheine auch unter Preußen zu verzeichnen!

Über weitere Vorlagen würde ich mich freuen.
 
sentawau Am: 06.09.2025 11:29:48 Gelesen: 5895# 124 @  
Thurn und Taxis – später Postschein



Auch dieser Postschein von Sachsen – WeimarT35 ist in meiner Sammlung mehrfach vorhanden. Ich zeige ihn nur seines relativ späten Verwendungsdatum halber: 13. Januar 1867. Am 1. Juli 1867 ging das Weimarer Postrecht durch Kauf an Preußen über. Aber wo wurde der Schein ausgestellt? Sachsen-Weimar hatte nur 2 Postorte, die mit „A“ anfangen: Apolda und Auma. Der handgeschriebene Postort fängt sicher mit „A“ an, aber „Auma“ lese ich aus den restlichen Buchstaben nicht heraus. Oder ist es doch „Auma“! Ich weiß keine andere Möglichkeit.

Ich bitte um Hilfe! Sentawau
 
Cantus Am: 09.02.2026 01:13:51 Gelesen: 2125# 125 @  
Nach langer Zeit wieder einmal ein Postschein aus dem Königreich Hannover. Am 23.8.1869 (vermutlich) wurde in Celle die Aufgabe eines Briefes mit Ziel in Barmen bescheinigt.





Viele Grüße
Ingo
 

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