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Thema: (?) (47) Altdeutschland Postscheine
Das Thema hat 66 Beiträge:
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bayern klassisch Am: 14.10.2014 06:13:17 Gelesen: 34891# 42 @  
@ Cantus [#41]

bis zur Gründung des Landes Rheinland-Pfalz am 30. August 1946 bayerisch

... und wäre es besser noch bis heute auch geblieben. Jedem echten Pfälzer blutet die Seele, wenn er deine richtigen Ausführungen zur Geschichte der Pfalz liest. Schade, dass man in diesem, unserem Lande solche Fehler nicht mehr rückgängig machen kann.

Danke fürs Zeigen des heimatlichen Scheins und liebe Grüsse von bayern klassisch
 
wuerttemberger Am: 14.10.2014 08:22:17 Gelesen: 34881# 43 @  
@ bayern klassisch [#42]

Schade, dass man in diesem, unserem Lande solche Fehler nicht mehr rückgängig machen kann.

Das wurde doch versucht, aber es gab wohl nur 7,6% echte Pfälzer ...

Am 22. April 1956 scheiterte ein Volksbegehren zur Rückgliederung des Gebietes an Bayern, weil statt der erforderlichen 10 % nur 7,6 % Zustimmung erreicht wurde
 
Saguarojo Am: 14.10.2014 08:44:41 Gelesen: 34875# 44 @  
Post-Einlieferungsschein Duderstadt vom 9.12.1871


 
bayern klassisch Am: 14.10.2014 10:02:58 Gelesen: 34864# 45 @  
@ wuerttemberger [#43]

Zweifellos eine manipulierte Wahl, die durch die Überfrachtung des Landes mit "Zuagrasden" zustande kam.

Jedenfalls hat mein Groß-Onkel dafür gekämpft.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
bayern klassisch Am: 14.10.2014 13:18:39 Gelesen: 34842# 46 @  
Liebe Sammlerfreunde,

auch kleine Contraventionen machen Freude, vor allem dann, wenn ihre Behandlung Platz für Interpretationen lässt.



Ab dem 1.3.1874 war die Chargégebühr in Bayern ja erstmals mit Marken zu frankieren, blieb jedoch weiterhin Emolument (innere Bezahlung) der Postexpeditoren und hatte mit der Postverwaltung nichts zu tun. In Passau nahm man einen Recobrief nach Osterhofen an, strich jedoch die Gebührenzeile durch.

Von späterer Hand wurden bei Franko und Recommandation "10" Kreuzer eingetragen.

Welchen Wert hatte ein Postschein mit nachträglicher Applikation? Oder sollte die Recogebühr mit 10 Kr. angesetzt worden sein? Das war auch nicht möglich, denn sie betrug seit dem 1.1.1868 bis zum Ende der Kreuzerzeit 7 Kr.. Ich kann auch nicht sicher sagen, ob zuerst der Strich da stand, und dann die 10 vermerkt wurde, oder anders herum.

Aber ein Franko von 3x und eine Recogebühr von 7x ergaben schon 10x, wofür es ja auch eine eigene Marke gab (weil die einfachen, recommandirten Briefe ja so schrecklich viele wurden).

Portochargé konnte es auch nicht sein - diese Briefe kosteten im Fernverkehr ein Minimum von 14 Kr..

Wie hieß eigentlich der Empfänger? Ritzmyer? Fehlt ein "a"? Oder Retzmayer? Aber der Postler hieß Steinbach. Oder Steinbat? Steinbutt wird er schon nicht geheißen haben ...

Viele Gedanken für ein Stück im Werte von 2 Euro aus der Bucht. Kostet weniger als eine Bratwurst und sieht noch dazu besser aus. Nur satt wird man dabei nicht.
 
Briefmarkentor Am: 28.09.2016 21:29:55 Gelesen: 27338# 47 @  
Hallo,

im Anhang ein Post-Einlieferungsschein vom 18. November 1870 aus Boizenburg (Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin).



Kann ein Leser die Angaben auf dem Schein lesen?

Viele Grüße

Marko
 
Briefmarkentor Am: 29.09.2016 20:56:33 Gelesen: 27289# 48 @  
Hallo,

im Anhang ein Post-Einlieferungsschein vom 21. Juli 1858 aus Torgelow nach Wolgast (beides preußische Provinz Pommern).



Kann ein Leser die Angaben zum Gegenstand und Inhalt auf dem Schein lesen?

Viele Grüße

Marko
 
bayern klassisch Am: 29.09.2016 21:10:17 Gelesen: 27287# 49 @  
@ Briefmarkentor [#48]

Hallo Marko,

der Scan ist verkrüppelt - 5 mal mehr Datenmenge und man könnte alles perfekt lesen.

Was ich zu lesen glaube:

Brief

189 Thaler
1 Sgr (= Silbergroschen)

1 7/20 Loth

V. Z. Winther

Wolgast

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Briefmarkentor Am: 29.09.2016 21:26:20 Gelesen: 27283# 50 @  
Ich hoffe, dass diese Abbildung besser ist:


 
bayern klassisch Am: 29.09.2016 21:38:16 Gelesen: 27278# 51 @  
@ Briefmarkentor [#50]

Ja, ist sie. Meine "Rateversuche" waren Gott-sei-Dank alle richtig.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Briefmarkentor Am: 29.09.2016 21:41:19 Gelesen: 27276# 52 @  
@ bayern klassisch [#49]

Herzlichen Dank für die Hilfe.

Viele Grüße

Marko
 
Briefmarkentor Am: 30.09.2016 21:44:37 Gelesen: 27233# 53 @  
Heute ein Postschein vom 1. Januar 1842 aus Güstrow (Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin).



Wenn ich den Inhalt richtig deute, wurde hier die Bezahlung über 32 Schillinge für "1 Wochenblatt" bestätigt.
 
bayern klassisch Am: 30.09.2016 22:17:42 Gelesen: 27227# 54 @  
@ Briefmarkentor [#53]

Das liest du richtig - es war das Wochenblatt, für das die Kosten (Abo) im voraus zu zahlen waren.

Manchmal nannte man diese Scheine auch "Pränumerationsscheine". Nur falls dich mal jemand fragen sollte.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Gernesammler Am: 19.12.2016 20:04:28 Gelesen: 25935# 55 @  
Hallo Sammlerfreunde,

Postschein über ein Einschreiben vom 30.4.1887 aus Schömberg in Württemberg nach Kratzbach bei Kleinhennersdorf in Thüringen, wenn ich richtig lese ist der Empfänger ein Herr Brinkner, oben rechts sollte die Manualnummer sein. Hinten auf dem Schein steht Kleinhennersdorf, kann mir jemand mehr zu dem schönen Schreibschriftstempel sagen.

Gruß Rainer


 
bayern klassisch Am: 19.12.2016 20:55:58 Gelesen: 25928# 56 @  
@ Gernesammler [#55]

Hallo Rainer,

der Empfänger hieß "Bruckner".

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Manne Am: 20.12.2016 12:14:49 Gelesen: 25884# 57 @  
Hallo,

hier ein Post-Einlieferungs-Schein aus Schwenningen vom 28.11.1872 mit Adressat Stuttgarter Bank in Stuttgart.

Gruß
Manne


 
Manne Am: 18.11.2017 17:31:58 Gelesen: 19652# 58 @  
Hallo,

ein Postschein von Gengenbach in Baden vom 12.08.1841 mit Vermerk auf der Rückseite.

Gruß
Manne


 
Manne Am: 21.11.2017 16:55:39 Gelesen: 19550# 59 @  
Hallo,

ein Postschein aus Sachsen vom 02.03.1851.

Gruß
Manne


 
Magdeburger Am: 25.11.2018 18:20:58 Gelesen: 9655# 60 @  
Liebe Sammelfreunde,

Posteinlieferungsscheine sind doch hin und wieder einen zweiten Blick wert, so wie dieser vom 23.02.1840, den ich gestern erstehen konnte.



Laut diesem Schein wurde er für ein Brief und 2 Pakete ausgestellt. Weiterhin ist zu lesen, dass das 1. Paket 7 Pfund 30 Loth, das 2. Paket 3 Pfund 14 Loth und der Brief 2 3/10 Loth wog und alles nach Nordhausen adressiert war.

Weiterhin sind Wertangaben zu sehen und zwar 65 Rt Ku (hier handelt es sich höchstwahrscheinlich um Kurshabende Papiere im Brief), 130 Rt cour(ant) also Silbermünzen und 1191 Rt# (höchstwahrscheinlich Gold).

Das erste Paket, also schwerere, enthielt die Silbermünzen.

Den Namen den Postbeamten kann ich nicht genau ausmachen, jedoch arbeitete in der Zeit um 1840 in der Packkammer jemand names Schwärzel, was der Unterschrift am nächsten kommt.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 25.11.2018 20:05:18 Gelesen: 9639# 61 @  
@ Magdeburger [#60]

Lieber Magdeburger,

ich lese den Namen auch so.

Scheine für mehr, als nur ein Poststück, sind bei Bayern Raritäten - sogar in der späten Pfennigzeit noch. Glückwunsch zu der Rosine.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Manne Am: 16.12.2018 12:07:47 Gelesen: 8908# 62 @  
Hallo,

zum heutigen 16.12. ein vom Datum passender Postschein aus Schwenningen vom 16.12.1867.

Gruß
Manne


 
Fips002 Am: 18.12.2018 20:02:20 Gelesen: 8855# 63 @  
Postschein der Königlichen Sächsischen Post, zu einem Brief von Zittau 13.März 1858, an das K.K. Bezirksgericht zu Wien.



Dieter
 
Fips002 Am: 05.07.2020 20:28:28 Gelesen: 1968# 64 @  
Postschein der Königlich Sächsische Post von Zittau, 15. Mai 1852, zu einem Brief nach Berlin.



Dieter
 
Magdeburger Am: 22.09.2020 12:01:28 Gelesen: 477# 65 @  
Liebe Sammelfreunde,

hier ein netter Posteinlieferungsschein:



Erteilt wurde er am 29.05.1867 in Dessau für eine Kiste von 36 Pfund 19 Loth mit einem Wert von 14 Thaler nach Loburg.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
sentawau Am: 25.09.2020 11:00:57 Gelesen: 439# 66 @  
Ich möchte auf eine Neuerscheinung Postscheine betreffend aufmerksam machen. Das 84 Seiten starke Heft versucht eine Erfassung aller Postscheine der thüringischen Staaten. Sämtliche Scheine werden in Farbe abgebildet. Preis: 18,00, für Mitglieder des BGSV 12,00.

Ein zweites Heft, das sämtliche Scheine aus dem heutigen Hessen sowie aus Hohenzollern und Lippe in gleicher Weise zu verzeichnen versucht, ist im Druck und erscheint in Kürze.-

Zusammen mit Hans A. Weidlichs Handbuch der württembergischen Postscheine werden dann erstmals sämtliche Thurn&Taxis-Scheine der Zeit von 1815-1867 ansatzweise erfasst sein.


 

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