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Thema: Irrläufer zwischen den Briefzentren
mumpipuck Am: 13.08.2025 23:23:28 Gelesen: 508# 1 @  
Ich habe hier einen Beleg, der einen Machinenstempel des Briefzentrum 20 in Hamburg vom 05.05.2022 und einen Tintenstrahler der Großbriefsortieranlage des Briefzentrum 40 in Langenfeld vom 09.05.2022 trägt. Ferner einen roten Einzeiler "Irrläufer".

Der Brief wurde dann bei einem Empfänger in 20097 Hamburg zugestellt. Der Brief trägt nur eine Codierung.

Offensichtlich wurde der Brief versehentlich in das Briefzentrum 40 geschickt. Dort siedele ich auch den Irrläufer-Stempel an.

Kennt jemand weitere solcher Belege ?



Burkhard
 
ostsee63 Am: 17.06.2026 13:18:25 Gelesen: 224# 2 @  
@ mumpipuck [#1]

Hallo,

jetzt kann ich einen "Irrläufer" präsentieren, der mich gestern erreichte.

Eigentlich ist die "Werbepost" der Postverwaltungen unspektakulär und die Umschläge mit den "PP" - Drucken hebe ich nur auf, wenn sich das Design ändert.

Doch diese Sendung von den Färöer bleibt auf jeden Fall erhalten.



Leider ist der Klebestreifen, der den Umschlag auf der hohen Kante wieder verschließt nicht so einfach zu erkennen im Scan.

Ich gehe davon aus, dass in diesem Brief das Anschreiben um 180° verdreht eingelegt war und das erst in Deutschland aufgefallen ist, als das Bündel aus dem Postsack durch die Sortiermaschine lief.

Danke, dass die Post den Empfänger noch ganz klassisch durch Öffnung des Briefes ermittelte.

Danke für den netten Stempel "Irrläufer".

Beste Grüße aus dem Norden
 
Araneus Am: 17.06.2026 14:37:10 Gelesen: 198# 3 @  
@ mumpipuck [#1]
@ ostsee63 [#2]

Ich habe meine Zweifel, dass die gezeigten „Irrläufer“-Stempel von der Post stammen. Meiner Meinung nach sind die gezeigten Stempel privater Natur.

Vermutlich sind die Briefe versehentlich bei einem Adressaten gelandet sind, der einen großen Posteingang hat und bei dem ab und zu Post landet, die nicht an ihn adressiert ist, z.B. weil der Brief an einer anderen Sendung klebt oder darin steckt. Dabei kann es auch passieren, dass der Irrtum erst bemerkt wird, wenn die Sendung schon durch eine Brieföffnungsmaschine geöffnet worden ist. Solche Sendungen werden dann als „Irrläufer“ gekennzeichnet und an die Post zurückgegeben.

Wenn das häufiger vorkommt, lohnt sich dafür die Anschaffung eines entsprechenden (privaten) Stempels.

Schöne Grüße
Franz-Josef
 
DL8AAM Am: 17.06.2026 22:07:33 Gelesen: 160# 4 @  
@ Araneus [#3]

Zumal Postöffnungen zur Adressermittlung nur zentral in Marburg bei einer speziell dafür zuständigen (legimierten) Postabteilung durchgeführt werden und diese grundsätzlich durch entsprechende Stempel gekennzeichnet werden. "Dein" Briefzentrum macht das sicherlich nicht und verklebt den Umschlag dann einfach mit einem neutralen Tesafilm-Streifen. ;-)

Beste Grüße
Thomas
 
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