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Thema: Neuheiten aus Österreich
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Brigitte Am: 06.04.2020 16:26:55 Gelesen: 34906# 666 @  
EUROPA 2020 – Historische Postrouten Thurn und Taxis

Historisches Palais

Mit den historischen Postrouten ist die diesjährige EUROPA-Marke einem sehr philatelistischen Thema gewidmet. Die Österreichische Post zeigt dazu eine historische Darstellung des Palais Fugger in Innsbruck.

Kaiser Maximilian I. begründete um 1490 das moderne Postwesen: Von seiner Residenzstadt Innsbruck aus richtete er einen ständigen Kurierdienst in seine weiter entfernten Reichsteile ein, mit dessen Abwicklung er die Familie Taxis bzw. später Thurn und Taxis betraute. Die Grafen von Thurn und Taxis erwarben 1784 das barocke Stadtpalais Fugger in der Innsbrucker Maria-Theresien-Straße, das ab 1679 von Hans Otto Fugger nach Plänen des Hofbaumeisters Johann Martin Gumpp errichtet worden war. Sie nutzten das Palais nicht nur als Wohnsitz, sondern auch als Poststation: Der mit prunkvollen Fresken – unter anderem mit dem Deckenfresko „Das Urteil des Paris“ von Martin Knoller – geschmückte Festsaal im ersten Stock diente bald als Wartesaal für Postkunden. 1905 erstand das Land Tirol das Palais Fugger, der Postbetrieb wurde noch bis 1908 weitergeführt. Das oft als „Palais Taxis“ bezeichnete Gebäude beherbergt heute unter anderem die Kunsthalle Tirol.

Mit den EUROPA-Marken, die seit 1956 ausgegebenen werden, sollen die gemeinsamen Ziele der europäischen Postgesellschaften gefördert und die Gemeinsamkeiten in der Kultur und der Geschichte hervorgehoben werden. Damit wird die Briefmarke zu einem Symbol für europäische Zusammenarbeit und Integration.





Nennwert: 1,00 Euro
Ausgabetag: 08.05.2020
Markengröße: 42,00 x 31,90 mm
Grafikentwurf: David Gruber
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offsetdruck
Auflage: 215.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
MiNr. 3532
 
Brigitte Am: 08.04.2020 07:08:00 Gelesen: 34561# 667 @  
Roter Blitz – Graz-Köflacher Bahn Reihe VT 10

Bahnnostalgie

Das diesjährige Motiv der Stichmarke aus der Serie „Eisenbahnen“ ist der legendäre „Rote Blitz“, ein Triebwagen der Graz-Köflacher Bahn (GKB) aus den 1950er-Jahren. 1855 wurde eine „Lokomotiv-Eisenbahn“ von Köflach nach Graz bewilligt, um die Kohle aus der Weststeiermark abtransportieren zu können. Die „Graz-Köflacher Eisenbahn- und Bergbau-Gesellschaft“ wurde gegründet, und am 3. April 1860 nahm die Bahn den öffentlichen Verkehr zwischen Graz und Köflach auf. Seit den 1930ern werden auch Busse zur Beförderung eingesetzt. Heute sind die Bahnstrecken der „Graz-Köflacher Bahn und Busbetrieb GmbH“ als S-Bahn Teil des Verkehrsverbundes Steiermark. Die GKB ist mit ihren Bahn- und Busverbindungen der bedeutendste Verkehrsanbieter in der Weststeiermark.

Der Gütertransport erfolgte bis 1978 mit Dampflokomotiven. Die GKB 671 aus 1860 steht heute als dienstälteste betriebsfähige Dampflok der Welt unter Denkmalschutz. Um die rückläufigen Passagierzahlen zu bekämpfen, wurden in den 1950ern moderne Dieseltriebwagen der Reihe „VT 10“ mit 2 x 150 PS Leistung angeschafft. Wegen ihrer roten Farbe und der relativen Schnelligkeit wurden diese Schienenbusse mit Beiwagen bald „Roter Blitz“ genannt. Beliebt waren sie auch wegen der gepolsterten Sitze und des guten Ausblicks aus den rundum verglasten Waggons. Bis in die 1990er waren sie im Dienst, heute steht der „Rote Blitz“ noch für Nostalgiefahrten zur Verfügung.





Serie: Eisenbahnen
Nennwert: 2,30 Euro
Ausgabetag: 08.05.2020
Markengröße: 42,00 x 33,35 mm
Grafikentwurf: Peter Sinawehl/ Kirsten Lubach
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Kombidruck
Auflage: 240.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
MiNr. 3533
 
Brigitte Am: 10.04.2020 07:04:05 Gelesen: 34183# 668 @  
50 Jahre Amnesty International Österreich

Einsatz für Menschenrechte

Seit 50 Jahren setzt sich Amnesty International in Österreich für die Einhaltung der Menschenrechte ein. Die Österreichische Post würdigt die Organisation nun mit einer Sondermarke.

Am 10. Dezember 1948 verabschiedeten die Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, die die Basis der Arbeit von Amnesty International bildet. Die weltweit tätige Menschenrechtsbewegung hat sich dem Schutz und der Verteidigung dieser Rechte verschrieben, die allen Menschen zustehen. Weltweit macht Amnesty auf die Bedeutung der Menschenrechte in unserem Alltag aufmerksam, Menschenrechtsverletzungen werden recherchiert und aufgedeckt. Mit Petitionen und Aktionen üben über acht Millionen UnterstützerInnen weltweit öffentlichen Druck auf Verantwortliche aus, um Missstände zu bekämpfen. 1977 erhielt Amnesty für die Kampagne gegen Folter den Friedensnobelpreis.

Amnesty ist in Österreich als Verein organisiert. Angestellte und Ehrenamtliche führen Kampagnen, Aktionen und Lobbyarbeit durch, koordinieren den Alarmeinsatz (um das Leben akut bedrohter Menschen zu schützen)und tragen mit der Amnesty Academy zur Menschenrechtsbildung in der Bevölkerung bei. Internationale Solidarität, Unparteilichkeit, Unabhängigkeit und gegenseitiger Respekt sind einige der Prinzipien, mit denen Amnesty für eine Welt kämpft, in der alle Menschen in Würde und Freiheit leben können und ihre Rechte von Staaten garantiert werden.





Nennwert: 1,35 Euro
Ausgabetag: 15.05.2020
Markengröße: 31,80 x 50,00 mm
Grafikentwurf: Marion Füllerer
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offsetdruck
Auflage: 230.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
MiNr. 3534
 
Brigitte Am: 13.04.2020 07:03:02 Gelesen: 33616# 669 @  
800 Jahre Freistadt

800 Jahre Geschichte

Die Stadt Freistadt im oberösterreichischen Mühlviertel feiert 2020 ihr 800-Jahr-Jubiläum. Zu diesem großen Geburtstag gratuliert die Österreichische Post mit einer Sondermarke.

Genaue Urkunden zur Stadtgründung gibt es zwar nicht, aber um 1220 wurde Freistadt Sitz eines Landesgerichtes. Als Gründer der Stadt gilt der Babenberger Herzog Leopold VI. Durch die Lage an einer wichtigen Handelsstraße entwickelte sich Freistadt bald zu einem blühenden Grenzort, nach dem Dreißigjährigen Krieg schwand seine Bedeutung jedoch. Heute leben knapp 8.000 Menschen in Freistadt, das sich als Schul-, Kultur-, Handels- und Braustadt mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Erhaltung der mittelalterlichen Stadtbaukunst präsentiert. Das 800-Jahr-Jubiläum wird unter anderem mit einem großen Brauchtumsfest, einem Bürgergardetreffen, einem traditionellen Schützenfest und einem Festumzug, der von der Goldhauben- und Kopftuchgemeinschaft Freistadt organisiert wird, gefeiert.

Die Marke zeigt das denkmalgeschützte Linzertor, ein mittelalterliches Stadttor, das heute das Wahrzeichen der Stadt ist. Mit seinen 28 Metern Höhe zählt das Tor aus dem 13. Jahrhundert zu den mächtigsten Tortürmen Mitteleuropas. Um 1485 wurde es durch den Freistädter Baumeister Mathes Klayndl im spätgotischen Stil umgestaltet. Die Statue über dem Tor zeigt die heilige Katharina von Alexandrien, die Schutzpatronin von Freistadt.





Nennwert: 0,85 Euro
Ausgabetag: 23.05.2020
Markengröße: 31,80 x 50,00 mm
Grafikentwurf: Karin Klier
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offsetdruck
Auflage: 235.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
MiNr. 3535
 
Brigitte Am: 06.05.2020 12:16:06 Gelesen: 29265# 670 @  
Herbert Brandl

Landschaft wird zu Kunst

Die diesjährige Marke aus der Serie „Moderne Kunst in Österreich“ zeigt ein Werk des österreichischen Künstlers Herbert Brandl, der als einer der Hauptvertreter der „Neuen Wilden“ gilt.

Herbert Brandl wurde 1959 in Graz geboren und studierte 1978 bis 1982 an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien bei den Professoren Herbert Tasquil und Peter Weibel. Bis 2019 unterrichtete Brandl an der Kunstakademie Düsseldorf, heute lebt und arbeitet er in Wien.

Landschaften spielen in Brandls überwiegend großformatigen Bildern eine wichtige Rolle, insbesondere die monumentale Welt der Berge. Seine Kunst changiert zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Großflächige helle und dunkle Farbzonen wirken wie Schneefelder oder Felsen, das Aufeinandertreffen von Farbflächen erscheint wie ein Grat. Die Bilder zeigen deutlich erkennbare Pinselstriche und Farbrinnsale, durch Verwischen und Übermalen wird der dynamische Prozess des Malens dokumentiert. Der Künstler fertigt seine Gemälde nach fotografischen Vorlagen mit reduzierter Farbigkeit vorwiegend in Blautönen, Weiß und Schwarz. Meterhohe Leinwände werden auf der Seite liegend in einem durchgehenden Akt bemalt, eine körperliche Herausforderung, die an das „Bezwingen“ beim Bergsteigen erinnert. Das auf der Marke abgebildete Werk Ohne Titel im Format 60 mal 50 Zentimeter stammt aus dem Jahr 2008 und befindet sich in Privatbesitz.





Serie: Moderne Kunst in Österreich
Nennwert: 0,85 Euro
Ausgabetag: 25.06.2020
Markengröße: 34,50 x 50,00 mm
Grafikentwurf: Regina Simon
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offsetdruck
Auflage: 235.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
MiNr. 3536
 
Brigitte Am: 08.05.2020 07:01:02 Gelesen: 28713# 671 @  
Crypto stamp 2.0

Mit der ersten Blockchain-Briefmarke der Welt hat die Österreichische Post vergangenes Jahr nicht nur für großes Aufsehen gesorgt, sondern auch ein begehrtes Sammlerobjekt geschaffen, das innerhalb weniger Tage vergriffen war. Am 20. Mai wurde im Rahmen der Online Blockchain-Konferenz „ANON Summit“ die neue Crypto stamp 2.0 vorgestellt.

Die Crypto stamp 2.0 erscheint am 25. Juni in vierfacher Ausführung: und zwar als Panda, Lama,Honigdachs und Doge. Sie wird dieses Jahr nicht als Sondermarkenblockgeführt und ist somit nicht imAbonnement erhältlich.Die neuen Briefmarken werden umweltfreundlich auf Karton gedruckt.

Die Crypto stamp 2.0 kann nicht nur als handelsübliche Briefmarke zur Frankierung von Postsendungen verwendet werden, sie ist zugleich ein virtuelles Sammlerstück. Das digitale Pendant wird in der Blockchain gespeichert, einer speziellen Art der dezentralen Datenspeicherung. Dort liegt sie in einer digitalen „Geldbörse“, der sogenannten Wallet, über die ausschließlich die Besitzerin bzw. der Besitzer verfügt.

Die Briefmarken lassen sich vom scheckkartengroßen Markenblock ablösen und sind nassklebend. Die Rückseite des Blocks enthält alle Zugangsdaten, die unter einem Sicherheitsetikett verborgen sind, welches nur einmal abgelöst werden kann. Nur die Inhaberin bzw. der Inhaber verfügt damit über die digitale Version der Crypto stamp. Wenn die digitale Version der Briefmarke verkauft bzw. von einer Wallet in eine andere transferiert wird, ist die Transaktion in der Blockchain lückenlos dokumentiert.

Die Crypto stamp 2.0 ist die logische Weiterentwicklung der weltweit ersten Blockchain-Briefmarke und hält zusätzliche digitale Funktionen bereit – nähere Details zu den neuen Funktionen werden zum Ersttag der Marken verraten.

Der Grafikentwurf der Marken stammt von David Gruber. Die Marken mit einem Nennwert von 7 Euro werden insgesamt 240.000 Mal aufgelegt. Die Vorbestellung ist bis 10. Juni im Online Shop der Österreichischen Post AG möglich, es sind noch Restbestände von drei Motiven erhältlich. Der reguläre Verkauf in den Postfilialen und Onlinebeginnt am 25. Juni 2020.









Motive: Lama, Honigdachs, Panda, Doge
Nennwert: 7 Euro
Ausgabetag: 25.06.2020
Markengröße: 86 x 54mm (ISO Scheckkartenformat)
Grafikentwurf: David Gruber
Druck: Variuscard
Druckart: Offset, Siebdruck, Heißfolienprägung, Thermotransferdruck
Auflage: 240.000 Marken, je 60.000 Stück pro Motiv
Motiv 1: MNr. 3537 (Block 113) / Motiv 2: MiNr. 3538 (Block 114) / Motiv 3: MiNr. 3539 (Block 115) / Motiv 4: MiNr. 3540 (Block 116)
 
Brigitte Am: 03.06.2020 16:53:23 Gelesen: 22668# 672 @  
Wallfahrtskirche Götzens

Sakrales Rokoko-Juwel

Die Pfarrkirche St. Peter und Paul in Götzens ist das Motiv der diesjährigen Marke aus der Serie „Kirchen in Österreich“. Sie gilt als eine der schönsten Rokoko-Dorfkirchen Tirols.

Lange Zeit gehörte Götzens zur Pfarre Axams, erst 1786 wurde es zur eigenständigen Pfarre erhoben. Aus diesem Anlass wurde im Ortszentrum ab 1772 vom Götzener Baumeister Franz Singer die heutige Pfarrkirche im Barock- und Rokokostil errichtet. Kunstvolle Architekturmalerei mit Pilastern, Kapitellen und Fensterrahmen dekoriert die Fassade, in den Nischen sind die Kirchenpatrone Petrus und Paulus zu sehen – Letzterer ist auch auf der Sondermarke abgebildet. Den geschwungenen Giebel zieren ein allegorisches Bildnis der Ecclesia und oberhalb eine Skulptur der Maria Immaculata. Eine Zwiebelhaube mit Laterne bekrönt den Glockenturm. Im Inneren ist die Kirche prächtig ausgestattet, die Deckenfresken stammen von Matthäus Günther, die Skulpturen von Johann Schnegg. Eine Gedenkstätte erinnert an Pfarrer Otto Neururer, der 1940 im KZ Buchenwald ermordet und 1996 seliggesprochen wurde – seitdem gilt das Gotteshaus als Wallfahrtskirche.

Götzens ist als Krippendorf bekannt. Neben der Weihnachtskrippe mit zahlreichen aufwendig gekleideten Figuren aus dem frühen 19. Jahrhundert ist vor allem die Fastenkrippe mit Papierfiguren beeindruckend, sie wird am Aschermittwoch aufgestellt. Der prachtvolle Kirchenraum wird auch gerne für die Aufführung sakraler Musik genutzt.





Serie: Kirchen in Österreich
Nennwert: 1,35 Euro
Ausgabetag: 29.06.2020
Markengröße: 37,70 x 45,00 mm
Grafikentwurf: Kirsten Lubach
Druck: Joh. EnschedéStamps B. V. / Offsetdruck
Auflage: 180.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
MiNr. 3541
 
Brigitte Am: 05.06.2020 06:30:41 Gelesen: 22488# 673 @  
100 Jahre Lipizzanergestüt Piber

Nachwuchs für die Hofreitschule

1920 fanden die Lipizzaner, die berühmten weißen Pferde, ihre neue Heimat in Piber in der Weststeiermark. Die Österreichische Post gratuliert dem Lipizzanergestüt zum 100. Geburtstag.

Die Geschichte der Spanischen Hofreitschule in Wien geht bis ins 16. Jahrhundert zurück, als nahe der Hofburg eine Reitbahn eingerichtet wurde und die Pferde der Habsburger in der Stallburg untergebracht wurden. 1580 gründete Erzherzog Karl II. bei Lipica im heutigen Slowenien ein Hofgestüt, in dem Pferde gezüchtet wurden, die ursprünglich aus Spanien kamen und später mit arabischen Pferden gekreuzt wurden. Daraus entwickelten sich die Lipizzaner, die heute als die älteste Kulturpferderasse Europas gelten. Lipizzaner zeichnen sich durch einen besonders edel geformten Körper, graziöse Bewegungen, Lebhaftigkeit und Ausdauer aus und entsprechen im Erscheinungsbild dem klassischen Dressur-, Prunk- und Paradepferd. Das „Wissen um die Lipizzanerzucht“ zählt seit 2016 zum immateriellen Kulturerbe in Österreich.

Im Lipizzanergestüt in Piber, einem Ortsteil der Stadt Köflach, kommen heute rund 40 Fohlen pro Jahr zur Welt. Sie alle stammen von 6 Hengstlinien und den 17 klassischen Stutfamilien ab, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreichen. Ihre Kindheit verbringen sie in Piber. Nur die bewährtesten Hengste werden ab einem Alter von etwa vier Jahren über mehrere Stufen bis zur „Hohen Schule“ der klassischen Reitkunst ausgebildet und danach bei den Vorführungen in der Hofreitschule eingesetzt.





Nennwert: 1 Euro
Ausgabetag: 04.07.2020
Markengröße: 50,00 x 31,80 mm
Grafikentwurf: Anita Kern
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offsetdruck
Auflage: 350.000 Marken in Kleinbögen zu 10 Stück
MiNr. 3542
 
Brigitte Am: 08.06.2020 07:08:00 Gelesen: 22243# 674 @  
Schweizerhaus

Der „Garten der Wiener“

Eine echte Wiener Institution ist das Motiv der diesjährigen Sondermarke aus der Serie „Gastronomie mit Tradition“: das altehrwürdige Schweizerhaus im Wiener Prater.

Das Schweizerhaus blickt auf eine lange Tradition zurück. Schon 1716 berichtete die britische Reiseschriftstellerin Lady Mary Montague von einer „Schweizer Hütte“, die für die Bewirtung von Schweizer Jagdtreibern errichtet worden war. Nachdem der Prater 1766 durch Kaiser Joseph II. als Volksprater öffentlich zugänglich gemacht wurde, eröffnete dort um 1780 das Gasthaus „Zur Tabakspfeife“ – später in „Zum russischen Kaiser“ umbenannt. In den frühen 1840er-Jahren errichtete der junge Architekt Eduard van der Nüll, späterer Erbauer der Wiener Staatsoper, an dieser Stelle ein neues Ausschankgebäude im architektonischen Stil eines Schweizerhauses, das jedoch im April 1945 zerstört wurde.

Die Ära Kolarik begann 1920, vor genau 100 Jahren, als der Wiener Fleischermeister Karl Kolarik den Betrieb übernahm – bis heute wird das Unternehmen im Wurstelprater von der Familie geführt. Besonders berühmt ist das Schweizerhaus für das Original Budweiser Budvar und die knusprige „Original Schweizerhaus Stelze“. Der weitläufige schattige Gastgarten unter alten Nuss- und Kastanienbäumen unweit der Prater Hauptallee lädt auch zum Genuss von allerlei Altwiener und südböhmischen Spezialitäten wie Prager Kuttelflecksuppe, Krautfleisch und Powidltascherl ein, und das alles hand- und hausgemacht in höchster Qualität.





Serie: Gastronomie mit Tradition
Nennwert: 1,75 Euro
Ausgabetag: 11.07.2020
Markengröße: 42,00 x 34,80 mm
Grafikentwurf: Regina Simon
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offsetdruck
Auflage: 135.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
MiNr. 3543
 
Brigitte Am: 10.06.2020 07:01:01 Gelesen: 22059# 675 @  
150. Geburtstag Franz Lehár

Der Meister der Operette

Franz Lehár bescherte der Welt unzählige unterhaltsame Operetten und unvergessliche Evergreens – die Österreichische Post ehrt den Komponisten zu seinem 150. Geburtstag mit einer Sondermarke.

Geboren 1870 in Komorn in der heutigen Slowakei, wuchs Franz Lehár als Sohn eines Militärkapellmeisters von Beginn an in einem musikalischen Umfeld auf. Mit zwölf Jahren studierte er bereits am Prager Konservatorium Geige, später wurde er selbst zum jüngsten Militärkapellmeister der Monarchie. Er ließ sich schließlich in Wien nieder und widmete sich vorwiegend dem Komponieren von Operetten. Gemeinsam mit Emmerich Kálmán gilt er als einer der Hauptvertreter der Silbernen Operettenära, die von 1900 bis etwa 1940 datiert wird.

Lehárs erster großer Operettenerfolg war 1905 „Die lustige Witwe“, zahlreiche heute noch gerne gespielte Klassiker wie „Der Graf von Luxemburg“, „Zigeunerliebe“, „Der Zarewitsch“ oder „Das Land des Lächelns“ folgten. Viele seiner späteren Tenor-Arien schrieb er dem österreichischen Opernsänger Richard Tauber „auf den Leib“, mit dem er befreundet war. Neben Operetten verfasste Lehár auch Filmmusik, Opern, Lieder, Walzer und andere Kompositionen. Am 24. Oktober 1948 verstarb Franz Lehár in seiner Wahlheimat Bad Ischl, wo er viele Sommer verbracht und auch die meisten seiner Operetten komponiert hatte. Die „Lehár-Villa“, die er dort bewohnt hatte, wurde auf seinen Wunsch nach seinem Tod zu einem Museum.





Nennwert: 2,75 Euro
Ausgabetag: 11.07.2020
Markengröße: 32,50 x 40,00 mm
Grafikentwurf: Karin Klier
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offsetdruck
Auflage: 310.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
MiNr. 3544
 
Brigitte Am: 12.06.2020 07:03:02 Gelesen: 21945# 676 @  
125 Jahre Swarovski

Das große Funkeln

Im Jahr 1895 gründete Daniel Swarovski ein Unternehmen, das die Welt des Schmucks revolutionierte – bis heute sind Kristalle von Swarovski für ihr außergewöhnliches Strahlen bekannt.

Als gelernter Kristallschleifer entwickelte Daniel Swarovski ein Verfahren, um glänzende Kristallsteine schneller und günstiger schleifen zu können und sie so für ein breiteres Publikum erschwinglich zu machen. Der findige Geschäftsmann aus Böhmen wählte Wattens in Tirol als Unternehmensstandort, weil ihm dort ausreichend Wasserkraft zur Energiegewinnung für seine Maschinen zur Verfügung stand.

Heute wird die weltweit erfolgreiche Unternehmensgruppe in fünfter Generation als Familienunternehmen geführt. Swarovski entwirft und produziert hochwertiges Kristall, echte Edelsteine, synthetische Diamanten und Zirkonia, Schmuck und Accessoires sowie Lösungen für Interior Design und Beleuchtung. Neben diesem Hauptfeld werden auch optische Produkte sowie Werkzeuge und Maschinen für die Bauindustrie erzeugt.

Besonders spektakulär sind die Swarovski Kristallwelten in Wattens, die 1995 eröffnet wurden. Das von André Heller inszenierte Gesamtkunstwerk zeigt in 17 Wunderkammern glitzernde Kristallkunst, der Garten punktet mit vielen Attraktionen wie etwa der funkelnden Kristallwolke. Der Schriftzug der Sondermarke ist zum Jubiläum passend mit glänzender Silberfolie veredelt.





Nennwert: 4,30 Euro
Ausgabetag: 18.07.2020
Markengröße: 30,00 x 36,00 mm
Grafikentwurf: David Gruber
Druck: Joh. EnschedéStamps B. V. / Offsetdruck mit Silberfolie
Auflage: 205.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
MiNr. 3545
 
Brigitte Am: 07.07.2020 07:03:02 Gelesen: 18442# 677 @  
Puch MV 50 V

Die „Postler-Puch“

In der modifizierten, gelb lackierten Postausführung präsentiert sich das diesjährige Motiv der Serie „Motorräder“: die MV 50 V, ein Moped der österreichischen Traditionsmarke Puch.

Die Puch MV 50 war das Nachfolgemodell der legendären MS 50, die von 1954 bis 1982 fast 30 Jahre lang produziert wurde. Das schlanke Mittelrohr des Rahmens, auf gut Österreichisch das „Stangl“, brachte der MS 50 den Spitznamen „Stangl-Puch“ ein.

500 Stück des Modells MV 50 wurden an die Österreichische Post verkauft. Dafür wurden sie mit einem unverkennbaren gelben Tank versehen und auch sonst für den Postgebrauch ein wenig adaptiert: Für die zusätzliche Belastung durch die schweren Postsendungen und das oft unwegsame Gelände, das bei den Zustellungen zu überwinden war, wurde die MV 50 zur MV 50 V erweitert – das V steht dabei für das Vierganggetriebe anstelle der ursprünglichen zwei Gänge. Zudem wurde das Moped mit einem Kickstarter, einem geänderten Beinschild und je einem stabilen Haupt- und Seitenständer ausgestattet, und für die Beförderung der großen Postsäcke wurde ein extrabreiter Gepäckträger angebracht.

Auf der Sondermarke ist eine Puch MV 50 V Baujahr 1979 mit 1,7 PS und 50 Kubikzentimeter Hubraum in der charakteristischen Lackierung zu sehen – eine klassische „Postler-Puch“, wie sie in Österreich jahrzehntelang im Dienst der Post unterwegs war.





Serie: Motorräder
Nennwert: 2,30 Euro
Ausgabetag: 08.08.2020
Markengröße: 42,00 x 34,80 mm
Grafikentwurf: David Gruber
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offsetdruck
Auflage: 360.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
MiNr. 3546
 
Brigitte Am: 09.07.2020 07:04:05 Gelesen: 17922# 678 @  
Kunsthaus Graz

Der „freundliche Außerirdische“

Das diesjährige Motiv aus der Serie „Moderne Architektur in Österreich“ zeigt das Kunsthaus Graz, ein Museum für zeitgenössische Kunst und markantes Wahrzeichen der steirischen Hauptstadt.

Seit den 1980er-Jahren wurden Pläne für ein Museum geschmiedet und wieder verworfen. Anlässlich der Grazer Bewerbung um die Kulturhauptstadt Europa 2003 wurde schließlich das Kunsthaus realisiert, das Teil des Universalmuseums Joanneum ist. Als Gewinner des internationalen Gestaltungswettbewerbs ging der Entwurf der britischen Architekten Peter Cook und Colin Fournier hervor. Das auffällige Gebäude integriert das historische „Eiserne Haus“ am Grazer Lendkai, das 1848 als eines der ersten gusseisernen Bauwerke Kontinentaleuropas errichtet wurde. Eine spektakuläre blaue „Blase“ erhebt sich über dem gläsernen Untergeschoß, das unter anderem das Kunsthauscafé beherbergt. Besonders markant sind die „Nozzles“, rüsselartige Öffnungen nach außen, die Tageslicht einlassen. Durch eine der Nozzles sieht man den Uhrturm, die verglaste Aussichtsplattform, die „Needle“, bietet einen hervorragenden Ausblick auf die gesamte Stadt.

Auf mehreren Ebenen zeigt das Kunsthaus Graz Ausstellungen internationaler zeitgenössischer Kunst von den 1960ern bis zur Gegenwart. Zusätzlich nutzt die BIX-Medienfassade die Acrylaußenhaut mittels Lichtelementen zur Kommunikation mit dem Stadtraum. Den Spitznamen „Friendly Alien“ (freundlicher Außerirdischer) erhielt das Gebäude von den beiden Architekten.





Serie: Moderne Architektur in Österreich
Nennwert: 2,75 Euro
Ausgabetag: 20.08.2020
Markengröße: 50,00 x 31,80 mm
Grafikentwurf: Karin Klier
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offsetdruck
Auflage: 310.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
MiNr. 3547
 
Brigitte Am: 11.07.2020 07:03:00 Gelesen: 17515# 679 @  
Eierschwammerl

Gelbe Köstlichkeit

Das leuchtend gelbe Eierschwammerl bildet das erste Motiv der neuen Sondermarkenserie „Österreichische Pilze“, die die Vielfalt der heimischen Pilze spiegeln soll.

Der Echte Pfifferling (Cantharelluscibarius), in Österreich wegen seiner dottergelben Farbe Eierschwammerl genannt, ist ein ausgezeichneter Speisepilz. Der Name „Pfifferling“ leitet sich von seinem leicht pfeffrigen Geschmack ab. Der Hut junger Eierschwammerl ist gewölbt, bei älteren Exemplaren ist er trichterförmig. Die lamellenartigen Leisten an der Unterseite gehen in den Stiel über. Man findet diese Pilze oft in größeren Gruppen im Moos unter Fichten, Rotbuchen, Eichen, Kiefern und Tannen. Verwechseln kann man sie mit dem ungenießbaren Falschen Eierschwamm oder dem auf Holz wachsenden giftigen Leuchtenden Ölbaumtrichterling.

Beim Sammeln von Pilzen im Wald sollte man unbedingt darauf achten, das Pilzgeflecht in der Erde nicht zu beschädigen und nicht den gesamten Platz abzuernten, um den Fortbestand der Pilze zu sichern. Zudem sind jedenfalls die gesetzlichen Vorschriften sowie allfällige Verbote des Waldeigentümers zu beachten.

Eierschwammerl sind in der Küche vielseitig verwendbar. Ob im klassischen Eierschwammerlgulasch, in Fleischgerichten, Saucen oder Eierspeisen, die Pfifferlinge schmecken feinwürzig, lassen sich gut in Essig oder Öl einlegen und können blanchiert auch eingefroren werden.





Serie: Österreichische Pilze
Nennwert: 0,85 Euro
Ausgabetag: 28.08.2020
Markengröße: 31,80 x 50,00 mm
Grafikentwurf: Marion Füllerer
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offsetdruck
Auflage: 350.000 Marken in Kleinbögen zu 10 Stück
MiNr. 3548
 
Brigitte Am: 13.07.2020 07:08:00 Gelesen: 17152# 680 @  
Feldpost

Die Verbindung zur Heimat

Das diesjährige Motiv aus der Serie „Historische Postfahrzeuge“ ist der Feldpost gewidmet, die in Kriegszeiten ganz wesentlich für die Aufrechterhaltung der Moral der Truppen war.

Der Markenblock zeigt eine Postkarte aus dem Ersten Weltkrieg. Darauf sind zwei Soldaten auf einem zweispännigen Feldpostwagen nach einem Werk des Postbeamten und Malers Karl Schnorpfeil zu sehen. Im Zeitalter der „industrialisierten Kriegsführung“ war die Feldpost – wenn auch zensuriert – die einzige Möglichkeit für die Soldaten an der Front, mit ihren Familien in Kontakt zu bleiben. Feldpostpakete mit warmer Kleidung und selbstgemachten Bäckereien von Zuhause waren ein besonderer Höhepunkt. Eine Postkarte oder ein Brief vom Ehemann, Sohn, Vater oder Bruder an der Front war wiederum ein Lebenszeichen, das den Menschen in der Heimat Hoffnung für die Zukunft geben konnte.

Die k. u. k. Feldpost wurde 1913 neu geregelt. Sie war eine gemeinsame Einrichtung der österreichisch-ungarischen Monarchie, und ihre Aufgabe war, dienstliche und private Sendungen zwischen der Armee im Feld und der Heimat zu übermitteln. Nach Kriegsbeginn wurden Feldpostämter eingerichtet, denen eine Feldpostnummer zugeteilt war, die für die korrekte Zustellung unerlässlich war. Postkarten und Briefe mit dem Vermerk „Feldpost“ konnten bis zum Gewicht von 100 Gramm portofrei versendet werden. Im Ersten Weltkrieg wurden in Österreich-Ungarn geschätzt knapp 30 Milliarden Feldpostkarten und -briefe verschickt.





Serie: Historische Postfahrzeuge
Nennwert: 2,10 Euro
Ausgabetag: 29.08.2020
Markengröße: 51,00 x 40,00 mm
Grafikentwurf: Regina Simon
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offsetdruck
Auflage: 130.000 Marken in Blöcken zu 1 Stück
MiNr. 3549 (Block 117)
 
Brigitte Am: 04.08.2020 19:52:06 Gelesen: 11264# 681 @  
Antonio Canal, gen. Canaletto – Die Dogana in Venedig

Venedigs erster Vedutenmaler

Giovanni Antonio Canal war einer der bedeutendsten Vertreter der Vedutenmalerei. Eine detailreiche Ansicht seiner Heimatstadt Venedig ziert die mit Stichdruck veredelte Marke aus der Serie „Alte Meister“.

1697 wurde Antonio Canal in Venedig als Sohn eines Bühnenmalers geboren, der ihn auch ausbildete. Eine Reise nach Rom brachte den jungen Maler, der sich bald Canaletto nannte, zur Landschaftsmalerei und insbesondere zur Darstellung von naturgetreuen Stadtansichten, sogenannten Veduten, für die er heute berühmt ist. Der berühmte Canaletto-Blick, eine Ansicht von Wien, stammt allerdings von seinem ebenfalls malenden und den gleichen Künstlernamen führenden Neffen Bernardo Bellotto. Antonio Canal verstarb 1768 in Venedig, wo er – abgesehen von einigen Jahren in London – die meiste Zeit seines Lebens verbracht hatte. Durch seinen Förderer, den Kunsthändler und Konsul Joseph Smith, waren die Werke Canalettos in England sehr populär.

Das Gemälde „Die Dogana in Venedig“ stammt aus der Zeit um 1724/1730 und ist in der Gemäldegalerie im Kunsthistorischen Museum Wien ausgestellt. Es zeigt im Vordergrund den geschäftigen Vorplatz der Dogana (des Zollamtes) an der Mündung des Canal Grande, dahinter ist die Insel La Giudecca mit der Kirche Zitelle zu sehen. Canaletto war zu dieser Zeit bereits ein erfolgreicher Vedutenmaler, der mit seinen präzisen Darstellungen und den strahlend hellen Farben seinen ganz eigenen Stil gefunden hatte.





Serie: Alte Meister
Nennwert: 2,10 Euro
Ausgabetag: 11.09.2020
Markengröße: 42,00 x 42,05 mm
Grafikentwurf: Kirsten Lubach
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Kombidruck
Auflage: 150.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
 
Brigitte Am: 06.08.2020 07:08:00 Gelesen: 10856# 682 @  
Südburgenland – Uhudler

Vom Urgetränk zum Kultgetränk

Eine Spezialität aus dem Südburgenland ist der unvergleichliche Uhudler, dem die diesjährige Sondermarke aus der Serie „Weinregionen Österreichs“ gewidmet ist.

Der Uhudler verdankt seine Existenz der Reblaus, die Ende des 19. Jahrhunderts die europäischen Rebstöcke fast völlig vernichtete. Daraufhin wurden ersatzweise reblausresistente, robuste Rebsorten aus Amerika eingeführt, die jedoch erst im 20. Jahrhundert durch Pfropfen mit den heimischen Sorten veredelt wurden. Die unveredelten Sorten werden Direktträger genannt – aus diesen wird der Uhudler gewonnen.

Der fruchtige Uhudler punktet mit seinem unverkennbaren Duft nach Walderdbeeren und Himbeeren. Je nach Sorte und Region zeigt er blassgelbe, zartrosa bis hin zu ziegelroter Farbe, der Geschmack ist herb und säurebetont und wird als „Fox-Ton“ bezeichnet. Der Legende nach erhielt der Wein seinen Namen von Weinbauersfrauen, deren Männer nach reichlichem Genuss desselben „wie ein Uhu“ aussahen. Uhudler war zeitweise verboten, weil man ihm fälschlicherweise gesundheitsschädliche Wirkungen nachsagte. 1992 wurde er schließlich im Weingesetz aufgenommen. Nur bestimmte Direktträgersorten sind für den Uhudler zugelassen, und ausschließlich geprüfte Weine aus einigen Gemeinden im Südburgenland dürfen den geschützten Namen Uhudler tragen. Die Sondermarke zeigt die historische Burg in Güssing, einer der „Uhudler-Gemeinden“.





Serie: Weinregionen Österreichs
Nennwert: 0,85 Euro
Ausgabetag: 19.09.2020
Markengröße: 31,80 x 50,00 mm
Grafikentwurf: David Gruber
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offsetdruck
Auflage: 350.000 Marken in Kleinbögen zu 10 Stück
 
Brigitte Am: 08.08.2020 07:01:02 Gelesen: 10281# 683 @  
250. Geburtstag Ludwig van Beethoven

Das Musikgenie

Die Österreichische Post ehrt den 250. Geburtstag des großen Komponisten mit einer mit Folienprägung veredelten Sondermarke, die sein bekanntes Porträt von Joseph Karl Stieler zeigt.

Beethoven wurde 1770 in Bonn geboren. Seine musikalische Begabung wurde früh gefördert, bereits als Kind gab er Klavierkonzerte. 1792 übersiedelte er nach Wien, wo er Unterstützung in adeligen Kreisen fand. Er nahm unter anderem bei Joseph Haydn Kompositionsunterricht und profilierte sich rasch als erfolgreicher Komponist. Bald begann sich jedoch seine Gesundheit zu verschlechtern, ein schweres Hörleiden führte letztlich zur beinahe vollständigen Taubheit. Trotz dieser Tragik komponierte er unermüdlich und mit großem Perfektionismus bis kurz vor seinem Tod am 26. März 1827. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung wurde Beethoven zunächst auf dem Währinger Ortsfriedhof beerdigt, 1888 erhielt er ein Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof.

Ludwig van Beethoven war ein zentraler Vertreter der Wiener Klassik und Wegbereiter der Romantik. Er hinterließ ein ausgesprochen umfangreiches Gesamtwerk, das neben den bekannten neun Sinfonien auch zahlreiche Klavierkonzerte und -sonaten, Streichquartette, Lieder, die Oper Fidelio und die Missasolemnis umfasst. Eines seiner bekanntesten Werke ist wohl seine Sinfonie Nr. 9, in deren letztem Satz ein Chor Friedrich Schillers Gedicht „An die Freude“ singt. Eine Instrumentalfassung dieses Themas ist heute die offizielle Europahymne.





Nennwert: 1,80 Euro
Ausgabetag: 30.09.2020
Markengröße: 32,50 x 40,00 mm
Grafikentwurf: Karin Klier
Druck: Joh. EnschedéStamps B. V. / Offsetdruck mit Silberfolie
Auflage: 160.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
 
Brigitte Am: 10.08.2020 07:03:00 Gelesen: 9729# 684 @  
100 Jahre Bundesverfassung von Hans Kelsen

Die Grundlage der Republik Österreich

Im Rahmen der Serie zum 100-jährigen Jubiläum des VÖPh ist die diesjährige Marke dem österreichischen Bundes-Verfassungsgesetz gewidmet, das vor 100 Jahren beschlossen wurde.

Als „Vater“ dieses Gesetzes gilt Hans Kelsen. Er ist für seine rechtstheoretischen Arbeiten bekannt und ist einer der bedeutendsten Rechtsgelehrten des 20. Jahrhunderts. 1881 als Sohn einer jüdischen Familie in Prag geboren, studierte Kelsen in Wien Rechtswissenschaften und unterrichtete später an der Universität Wien. Nach dem Zusammenbruch der Monarchie 1918 wurde der Jurist von Staatskanzler Karl Renner mit der Ausarbeitung einer Verfassung für die junge Republik beauftragt. Am 1. Oktober 1920 beschloss die Konstituierende Nationalversammlung das Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG), das allerdings vom 1. Juli 1934 bis zum 19. Dezember 1945 außer Kraft gesetzt war.

In Artikel 1 des B-VG heißt es: „Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus.“ Der Sondermarkenblock zeigt die ersten Artikel der Bundesverfassung in einer historischen Ausgabe, davor sind ein Porträt Hans Kelsens sowie seine Unterschrift abgebildet. Den Rand des Markenblocks zieren das Parlamentsgebäude in Wien, die davor stehende Statue der Pallas Athene mit der Siegesgöttin Nike in der Hand sowie als „Zeitzeuge“ eine Litfaßsäule, die unweit des Parlaments stand und auf einem Originalfoto aus den 1920er-Jahren zu sehen ist.





Serie: 100 Jahre VÖPh
Nennwert: 1,00 + 0,50 Euro
Ausgabetag: 30.09.2020
Markengröße: 50,00 x 31,80 mm
Grafikentwurf: Anita Kern
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offsetdruck
Auflage: 125.000 Marken in Blöcken zu 1 Stück
 
Brigitte Am: 15.09.2020 16:07:39 Gelesen: 908# 685 @  
Sport und Ball – Handball, Beachvolleyball und Basketball
Serie: Sportarten

Sport und Ball – Handball
Spektakulär und schnell

In der Serie „Sportarten“ steht diesmal der Ballsport im Mittelpunkt. Der Ball ist eines der vielseitigsten Sportgeräte und bietet viele Spielmöglichkeiten für jedes Alter und jeden Grad von Sportlichkeit.

Handball, anfangs Torball genannt, wurde um 1915 vom deutschen Turnwart Max Heiser für Frauen als Alternative zum Fußballspiel erfunden. Vom ursprünglichen Sport ohne Körperkontakt und ohne Kampfelemente ist Handball heute jedoch weit entfernt. Zu Beginn im Freien gespielt, verlagerte sich der Sport allmählich immer mehr in die Halle und wurde damit wetterunabhängig. Sieben Spielerinnen oder Spieler stehen pro Mannschaft auf dem Spielfeld. Der Ball ist relativ klein, denn er muss mit einer Hand gegriffen werden können.

Vor allem in Europa ist Handball sehr populär, das hohe Tempo, viele Tore und spektakuläre Würfe mit über 100 km/h Geschwindigkeit machen den Sport für das Publikum besonders attraktiv. Die österreichische Herrenmannschaft gewann unter anderem Silbermedaillen bei den Olympischen Spielen 1936 im Feldhandball und bei der WM 1938 in der Halle. Ein aktueller Erfolg ist der 8. Platz bei der Herren-Europameisterschaft 2020, die in Österreich, Norwegen und Schweden ausgetragen wurde. Die Handballerinnen waren noch erfolgreicher: zweimal WM-Silber im Feldhandball (1949 und 1960) und Bronze bei der WM 1999 und der EM 1996. Im Jahr 2000 erreichten die Frauen Platz 5 bei den Olympischen Spielen in Sydney.






Sport und Ball – Beachvolleyball
Barfuß im Sand

In der Serie „Sportarten“ steht diesmal der Ballsport im Mittelpunkt. Der Ball ist eines der vielseitigsten Sportgeräte und bietet viele Spielmöglichkeiten für jedes Alter und jeden Grad von Sportlichkeit.

Seinen Ursprung hatte Beachvolleyball in den USA: Der Amerikaner George David Center spielte angeblich 1915 erstmals am Waikiki Beach in Hawaii Volleyball auf Sand, und schon bald wurden in Kalifornien die ersten Beachvolleyball-Clubs gegründet und Wettbewerbe ausgetragen. Gespielt wird barfuß auf einem Sandplatz, ein Team besteht aus zwei Spielerinnen oder Spielern.

Seit den 1990ern wird der Sport auch hierzulande immer populärer, Turniere bieten neben den Spielen auch ein spektakuläres Unterhaltungsprogramm. Zwanzig Jahre lang war Klagenfurt der Mittelpunkt des heimischen Beachvolleyballsports, dort wurden etwa 2013 Doris und Stefanie Schwaiger Europameisterinnen. 2015 wurden die Beach Volleyball Major Series ins Leben gerufen, die in mehreren europäischen und amerikanischen Städten abgehalten werden, unter anderem auch in Wien. Die Beachvolleyball-Weltmeisterschaft 2017 auf der Wiener Donauinsel war ein besonderes Highlight, das von der Silbermedaille des österreichischen Duos Clemens Doppler und Alex Horst gekrönt wurde. Doppler wurde mit anderen Partnern auch zweimal Europameister. Beachvolleyball ist aber auch ein beliebtes Freizeitspiel – in vielen Strandbädern gibt es ein sandgefülltes Spielfeld mit Netz, und hier sind oft auch größere Teams im Einsatz.






Sport und Ball – Basketball
Korb statt Tor

In der Serie „Sportarten“ steht diesmal der Ballsport im Mittelpunkt. Der Ball ist eines der vielseitigsten Sportgeräte und bietet viele Spielmöglichkeiten für jedes Alter und jeden Grad von Sportlichkeit.

Die Geschichte des Basketballsports geht auf den kanadischen Sportlehrer und Arzt James Naismith zurück, der 1891 an einer Hochschule in Massachusetts eine Sportart entwickelte, die die Studenten im Winter in der Halle ausüben konnten. Um das Verletzungsrisiko möglichst gering zu halten, platzierte er anstelle von Toren Körbe in einer Höhe von zehn Fuß, also etwa 3,05 Meter – noch heute ist das die international gültige Höhe eines Basketballkorbes. Über die amerikanischen Universitäten und Colleges verbreitete sich der athletische Sport rasch, 1936 wurde er erstmals bei Olympischen Spielen gespielt, seit 1950 auch bei Weltmeisterschaften. In den USA ist Basketball besonders populär, die dortige Profiliga NBA ist eine der größten Sportligen der Welt. Aber auch als Freizeitsport ist der schnelle Sport weltweit beliebt, in städtischen Parks oder Freizeitanlagen sind die „Käfige“ mit den Körben meist gut besucht.

Der charakteristisch orangefarbene Basketball mit dem schwarzen „Gerippe“ ist mit bis zu 78 Zentimetern Umfang der größte bei gängigen Ballsportarten verwendete Ball. Korbwürfe werden je nach Situation mit einem, zwei oder drei Punkten bewertet, daraus resultieren die oft sogar dreistelligen Resultate.






Nennwert: 0,85 / 1,00 Euro / 1,80 Euro
Ausgabetag: 02.10.2020
Markengröße: 50,00 x 31,80 mm
Grafikentwurf: Roman Lipner-Keck
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offsetdruck
Auflage: 190.000 / 250.000 / 220.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
 
Brigitte Am: 17.09.2020 07:08:00 Gelesen: 550# 686 @  
Tag der Briefmarke 2020 – St. Pölten

Historisches in St. Pölten

Anlässlich des Jubiläums 100 Jahre BSV St. Pölten steht die Marke zum Tag der Briefmarke diesmal ganz im Zeichen der Stadt St. Pölten, in der auch die diesjährige ÖVEBRIA veranstaltet wird.

Die beiden Motive auf der Briefmarke sollen die Zeitspanne von 100 Jahren erkennbar machen. Als Symbol für die Vergangenheit dient die Relieffigur der Hygieia, die eine Äskulapnatter füttert und auf dem Stöhr-Haus in St. Pölten zu sehen ist. Das Wohnhaus aus 1899 gilt als schönstes Jugendstilhaus der Stadt und wurde von Joseph Maria Olbrich, dem Architekten des Secessionsgebäudes in Wien, entworfen. 1986 wurde nach einer Volksbefragung St. Pölten als Landeshauptstadt Niederösterreichs beschlossen – das zweite Motiv zeigt das zeitgenössische Landhaus St. Pölten im neuen Regierungsviertel, das seit 1997 Sitz der niederösterreichischen Landesregierung und des Landtags ist und nach Plänen des Architekten Ernst Hoffmann errichtet wurde.

Den Rand des Kleinbogens zieren neben den Wappen von Niederösterreich und St. Pölten Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt: die barocke Dreifaltigkeitssäule, der historische Riemerplatz, das Landestheater, das Rathaus mit dem Renaissanceturm als Wahrzeichen der Stadt sowie das moderne Landesmuseum und der Klangturm im Regierungsviertel. Der Zuschlag in Höhe von 1,58 Euro kommt wie jedes Jahr der Förderung der Philatelie zugute.





Nennwert: 3,15 + 1,58 Euro
Ausgabetag: 02.10.2020
Markengröße: 42 x 33,35 mm
Grafikentwurf: Anita Kern
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offsetdruck
Auflage: 180.000 Marken in Kleinbögen zu 6 Stück
 
Brigitte Am: 19.09.2020 07:08:00 Gelesen: 424# 687 @  
Christus Salvator – Spitz an der Donau, Pfarrkirche zum hl. Mauritius

Mittelalterliche Kunst

Mit dem Apostelzyklus beherbergt die Pfarrkirche in Spitz an der Donau ein bedeutendes Kunstwerk aus dem Mittelalter. Die mit Stichdruck veredelte Marke aus der Serie „Sakrale Kunst“ zeigt die in der Mitte stehende Skulptur des Christus Salvator.

Schon um 1163 stand eine romanische Holzkapelle in Spitz an der Donau in der Wachau, sie war ebenfalls dem heiligen Mauritius geweiht. Die Pfarrkirche war bis 1803 der bayerischen Benediktinerabtei Niederaltaich inkorporiert, deren Grundherrschaft in der Wachau von Aggsbach bis Spitz reichte. Der älteste Teil der heutigen spätgotischen Hallenkirche ist der Westturm aus der Zeit um 1300. Das dreischiffige Langhaus aus dem 15. und 16. Jahrhundert weist eine Besonderheit auf: Vor dem Chor ist es um etwa zwanzig Grad nach Norden geknickt, vermutlich aufgrund der Beschaffenheit des Untergrundes. Bemerkenswert sind unter anderem die gotischen Kreuz- und Netzrippengewölbe und die barocken Altäre. Das Altarbild am 1724 geweihten Hochaltar zeigt das Martyrium des heiligen Mauritius, geschaffen 1799 von Martin Johann Schmidt, dem „Kremser Schmidt“.

Frühgotische Skulpturen von Christus und den zwölf Aposteln zieren die Brüstung der gotischen Orgelempore. Die in Blendnischen stehenden Holzfiguren aus der Zeit um 1400 weisen noch weitgehend die historische Farbgebung auf, sie gelten als bedeutendster Apostelzyklus dieser Art in Österreich.





Serie: Sakrale Kunst in Österreich
Nennwert: 1,35 Euro
Ausgabetag: 09.10.2020
Markengröße: 35,00 x 35,00 mm
Grafikentwurf: Kirsten Lubach
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Kombidruck
Auflage: 270.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
 
Brigitte Am: 21.09.2020 07:03:02 Gelesen: 318# 688 @  
100 Jahre Kärntner Volksabstimmung

Das Volk hat entschieden

Das 100-Jahr-Jubiläum der historischen Volksabstimmung im Jahr 1920, die zum Verbleib Südkärntens bei Österreich führte, wird mit einer Sondermarke gewürdigt.

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs erklärte Kärnten im November 1918 seinen Beitritt zur Republik Deutschösterreich. Als wenig später Truppen des „Staates der Slowenen, Kroaten und Serben“ die südlichen Landesteile besetzten, leistete Kärnten im „Kärntner Abwehrkampf“ bewaffneten Widerstand. Im Friedensvertrag von Saint-Germain wurde 1919 schließlich eine Volksabstimmung über den Verbleib Südkärntens festgelegt, die am 10. Oktober 1920 im Südkärntner Grenzgebiet südöstlich von Klagenfurt abgehalten wurde. Trotz der dort mehrheitlich slowenischsprachigen Bevölkerung ergab die Volksabstimmung bei einer Wahlbeteiligung von fast 100 Prozent eine Mehrheit von 59 Prozent für den Verbleib Südkärntens bei Österreich. Beinahe die Hälfte der Kärntner Slowenen hatte sich ebenfalls dafür ausgesprochen. Der Versuch Jugoslawiens, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erneut Gebietsansprüche zu stellen, wurde von den Alliierten unterbunden.

Noch vor der Abstimmung versprach die Kärntner Landesregierung den Schutz von Minderheitenrechten, der jedoch nicht immer entsprechend verwirklicht wurde. Erst in den 1970ern wurden etwa einige zweisprachige Ortstafeln aufgestellt. Der daraus resultierende „Ortstafelstreit“ wurde schließlich 2011 durch ein Verfassungsgesetz beendet.





Nennwert: 0,85 Euro
Ausgabetag: 10.10.2020
Markengröße: 34,80 x 42,00 mm
Grafikentwurf: Marion Füllerer
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offsetdruck
Auflage: 210.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
 
Brigitte Am: 23.09.2020 07:01:01 Gelesen: 235# 689 @  
Skispitze

Dynamisch in Neonfarbe

Die „Skination“ Österreich hat eine lange Tradition im Skisport. Passend dazu besticht die diesjährige Briefmarke zum Thema technische Innovation durch Form und Farbe: eine Skispitze, gefertigt mit echtem Skibelag.

Nach Markenblöcken aus Spitze, Porzellan, Glas oder Leder ist die Skimarke ein weiteres Highlight für Briefmarkensammlerinnen und -sammler. Sie besticht durch ihr außergewöhnliches Material und ihre für alle Skibegeisterten geradezu ikonografische Form: Die Marke sieht wie eine Skispitze aus, das angedeutete Bergpanorama im Hintergrund und der Skifahrer machen zusätzlich deutlich, worum es hier geht.

Das Besondere an dieser Marke ist ihr Material. Ein echter Ski ist in der Regel aus unterschiedlichen Materialien wie Holz, Metall und Kunststoffen zusammengesetzt. Bei diesem Markenblock kommt nun eine ganz ähnliche Produktionstechnik zum Einsatz. Ein dünner Aluminium-Kunststoff-Verbund wurde mittels einer CNC-gesteuerten Fräse in der Form einer Skispitze ausgeschnitten. Die silbrige Oberfläche dieser Aluverbundplatte ist gebürstet und wirkt von der Seite gesehen wie die Kante eines Skis. Mit einem speziellen Acrylatkleber wurde anschließend der in der Stärke für die Marke angepasste gelbe Original-Skibelag appliziert. Wie bei der tatsächlichen Skiproduktion wurde der Belag auf der Rückseite spiegelverkehrt bedruckt, so kommt auf der Oberfläche das Motiv durch den Skibelag hindurch zum Vorschein.





Serie: Technische Innovationen
Nennwert: 7,00 Euro
Ausgabetag: 23.10.2020
Markengröße: 43,00 x 42,00 x 3 mm
Grafikentwurf: David Gruber
Druck: Variuscard Produktions- und Handels GmbH / Siebdruck
Auflage: 150.000 Marken in Blöcken zu 1 Stück
 
Brigitte Am: 25.09.2020 07:03:00 Gelesen: 166# 690 @  
75 Jahre Vereinte Nationen

Für Frieden und Sicherheit

1945 wurden die Vereinten Nationen als internationale Organisation zur Erhaltung von Frieden und Stabilität gegründet. Die Österreichische Post würdigt die UNO zum Jubiläum mit einer Sondermarke.

Noch während des Zweiten Weltkriegs erarbeiteten US-Präsident Franklin D. Roosevelt und der britische Premierminister Winston Churchill die Atlantik-Charta mit Grundsätzen für die internationale Politik und die Friedenssicherung. Am 26. Juni 1945 verabschiedeten schließlich 50 Staaten auf der Konferenz von San Francisco die Charta der Vereinten Nationen mit 111 Artikeln als Gründungsvertrag, der am 24. Oktober 1945 in Kraft trat. Österreich trat der UNO 1955 bei.

Die Hauptziele der Vereinten Nationen, kurz UN oder UNO für United NationsOrganization genannt, sind die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit, die Entwicklung freundschaftlicher Beziehung zwischen den Nationen, die internationale Zusammenarbeit zur Lösung globaler Probleme und Förderung der Menschenrechte sowie die Abstimmung der Bemühungen der Nationen zur Verwirklichung dieser gemeinsamen Ziele. Ihr Hauptsitz ist in New York, weitere Standorte sind Genf, Nairobi und Wien. Die wichtigsten Organe sind die UN-Generalversammlung, das UN-Sekretariat, der Internationale Gerichtshof in Den Haag, der Sicherheitsrat sowie der Wirtschafts- und Sozialrat. Die grafisch gestaltete Sondermarke zeigt eine Ansicht des Büros der Vereinten Nationen in Wien, der „UNO-City“, von oben.





Nennwert: 1,80 Euro
Ausgabetag: 24.10.2020
Markengröße: 30,00 x 36,00 mm
Grafikentwurf: David Gruber
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offsetdruck
Auflage: 150.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
 

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