Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: Neuheiten aus Österreich
Das Thema hat 707 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 9 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28   29  oder alle Beiträge zeigen
 
Brigitte Am: 08.08.2020 07:01:02 Gelesen: 63784# 683 @  
250. Geburtstag Ludwig van Beethoven

Das Musikgenie

Die Österreichische Post ehrt den 250. Geburtstag des großen Komponisten mit einer mit Folienprägung veredelten Sondermarke, die sein bekanntes Porträt von Joseph Karl Stieler zeigt.

Beethoven wurde 1770 in Bonn geboren. Seine musikalische Begabung wurde früh gefördert, bereits als Kind gab er Klavierkonzerte. 1792 übersiedelte er nach Wien, wo er Unterstützung in adeligen Kreisen fand. Er nahm unter anderem bei Joseph Haydn Kompositionsunterricht und profilierte sich rasch als erfolgreicher Komponist. Bald begann sich jedoch seine Gesundheit zu verschlechtern, ein schweres Hörleiden führte letztlich zur beinahe vollständigen Taubheit. Trotz dieser Tragik komponierte er unermüdlich und mit großem Perfektionismus bis kurz vor seinem Tod am 26. März 1827. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung wurde Beethoven zunächst auf dem Währinger Ortsfriedhof beerdigt, 1888 erhielt er ein Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof.

Ludwig van Beethoven war ein zentraler Vertreter der Wiener Klassik und Wegbereiter der Romantik. Er hinterließ ein ausgesprochen umfangreiches Gesamtwerk, das neben den bekannten neun Sinfonien auch zahlreiche Klavierkonzerte und -sonaten, Streichquartette, Lieder, die Oper Fidelio und die Missasolemnis umfasst. Eines seiner bekanntesten Werke ist wohl seine Sinfonie Nr. 9, in deren letztem Satz ein Chor Friedrich Schillers Gedicht „An die Freude“ singt. Eine Instrumentalfassung dieses Themas ist heute die offizielle Europahymne.





Nennwert: 1,80 Euro
Ausgabetag: 30.09.2020
Markengröße: 32,50 x 40,00 mm
Grafikentwurf: Karin Klier
Druck: Joh. EnschedéStamps B. V. / Offsetdruck mit Silberfolie
Auflage: 160.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
 
Brigitte Am: 10.08.2020 07:03:00 Gelesen: 63232# 684 @  
100 Jahre Bundesverfassung von Hans Kelsen

Die Grundlage der Republik Österreich

Im Rahmen der Serie zum 100-jährigen Jubiläum des VÖPh ist die diesjährige Marke dem österreichischen Bundes-Verfassungsgesetz gewidmet, das vor 100 Jahren beschlossen wurde.

Als „Vater“ dieses Gesetzes gilt Hans Kelsen. Er ist für seine rechtstheoretischen Arbeiten bekannt und ist einer der bedeutendsten Rechtsgelehrten des 20. Jahrhunderts. 1881 als Sohn einer jüdischen Familie in Prag geboren, studierte Kelsen in Wien Rechtswissenschaften und unterrichtete später an der Universität Wien. Nach dem Zusammenbruch der Monarchie 1918 wurde der Jurist von Staatskanzler Karl Renner mit der Ausarbeitung einer Verfassung für die junge Republik beauftragt. Am 1. Oktober 1920 beschloss die Konstituierende Nationalversammlung das Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG), das allerdings vom 1. Juli 1934 bis zum 19. Dezember 1945 außer Kraft gesetzt war.

In Artikel 1 des B-VG heißt es: „Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus.“ Der Sondermarkenblock zeigt die ersten Artikel der Bundesverfassung in einer historischen Ausgabe, davor sind ein Porträt Hans Kelsens sowie seine Unterschrift abgebildet. Den Rand des Markenblocks zieren das Parlamentsgebäude in Wien, die davor stehende Statue der Pallas Athene mit der Siegesgöttin Nike in der Hand sowie als „Zeitzeuge“ eine Litfaßsäule, die unweit des Parlaments stand und auf einem Originalfoto aus den 1920er-Jahren zu sehen ist.





Serie: 100 Jahre VÖPh
Nennwert: 1,00 + 0,50 Euro
Ausgabetag: 30.09.2020
Markengröße: 50,00 x 31,80 mm
Grafikentwurf: Anita Kern
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offsetdruck
Auflage: 125.000 Marken in Blöcken zu 1 Stück
 
Brigitte Am: 15.09.2020 16:07:39 Gelesen: 54411# 685 @  
Sport und Ball – Handball, Beachvolleyball und Basketball
Serie: Sportarten

Sport und Ball – Handball
Spektakulär und schnell

In der Serie „Sportarten“ steht diesmal der Ballsport im Mittelpunkt. Der Ball ist eines der vielseitigsten Sportgeräte und bietet viele Spielmöglichkeiten für jedes Alter und jeden Grad von Sportlichkeit.

Handball, anfangs Torball genannt, wurde um 1915 vom deutschen Turnwart Max Heiser für Frauen als Alternative zum Fußballspiel erfunden. Vom ursprünglichen Sport ohne Körperkontakt und ohne Kampfelemente ist Handball heute jedoch weit entfernt. Zu Beginn im Freien gespielt, verlagerte sich der Sport allmählich immer mehr in die Halle und wurde damit wetterunabhängig. Sieben Spielerinnen oder Spieler stehen pro Mannschaft auf dem Spielfeld. Der Ball ist relativ klein, denn er muss mit einer Hand gegriffen werden können.

Vor allem in Europa ist Handball sehr populär, das hohe Tempo, viele Tore und spektakuläre Würfe mit über 100 km/h Geschwindigkeit machen den Sport für das Publikum besonders attraktiv. Die österreichische Herrenmannschaft gewann unter anderem Silbermedaillen bei den Olympischen Spielen 1936 im Feldhandball und bei der WM 1938 in der Halle. Ein aktueller Erfolg ist der 8. Platz bei der Herren-Europameisterschaft 2020, die in Österreich, Norwegen und Schweden ausgetragen wurde. Die Handballerinnen waren noch erfolgreicher: zweimal WM-Silber im Feldhandball (1949 und 1960) und Bronze bei der WM 1999 und der EM 1996. Im Jahr 2000 erreichten die Frauen Platz 5 bei den Olympischen Spielen in Sydney.






Sport und Ball – Beachvolleyball
Barfuß im Sand

In der Serie „Sportarten“ steht diesmal der Ballsport im Mittelpunkt. Der Ball ist eines der vielseitigsten Sportgeräte und bietet viele Spielmöglichkeiten für jedes Alter und jeden Grad von Sportlichkeit.

Seinen Ursprung hatte Beachvolleyball in den USA: Der Amerikaner George David Center spielte angeblich 1915 erstmals am Waikiki Beach in Hawaii Volleyball auf Sand, und schon bald wurden in Kalifornien die ersten Beachvolleyball-Clubs gegründet und Wettbewerbe ausgetragen. Gespielt wird barfuß auf einem Sandplatz, ein Team besteht aus zwei Spielerinnen oder Spielern.

Seit den 1990ern wird der Sport auch hierzulande immer populärer, Turniere bieten neben den Spielen auch ein spektakuläres Unterhaltungsprogramm. Zwanzig Jahre lang war Klagenfurt der Mittelpunkt des heimischen Beachvolleyballsports, dort wurden etwa 2013 Doris und Stefanie Schwaiger Europameisterinnen. 2015 wurden die Beach Volleyball Major Series ins Leben gerufen, die in mehreren europäischen und amerikanischen Städten abgehalten werden, unter anderem auch in Wien. Die Beachvolleyball-Weltmeisterschaft 2017 auf der Wiener Donauinsel war ein besonderes Highlight, das von der Silbermedaille des österreichischen Duos Clemens Doppler und Alex Horst gekrönt wurde. Doppler wurde mit anderen Partnern auch zweimal Europameister. Beachvolleyball ist aber auch ein beliebtes Freizeitspiel – in vielen Strandbädern gibt es ein sandgefülltes Spielfeld mit Netz, und hier sind oft auch größere Teams im Einsatz.






Sport und Ball – Basketball
Korb statt Tor

In der Serie „Sportarten“ steht diesmal der Ballsport im Mittelpunkt. Der Ball ist eines der vielseitigsten Sportgeräte und bietet viele Spielmöglichkeiten für jedes Alter und jeden Grad von Sportlichkeit.

Die Geschichte des Basketballsports geht auf den kanadischen Sportlehrer und Arzt James Naismith zurück, der 1891 an einer Hochschule in Massachusetts eine Sportart entwickelte, die die Studenten im Winter in der Halle ausüben konnten. Um das Verletzungsrisiko möglichst gering zu halten, platzierte er anstelle von Toren Körbe in einer Höhe von zehn Fuß, also etwa 3,05 Meter – noch heute ist das die international gültige Höhe eines Basketballkorbes. Über die amerikanischen Universitäten und Colleges verbreitete sich der athletische Sport rasch, 1936 wurde er erstmals bei Olympischen Spielen gespielt, seit 1950 auch bei Weltmeisterschaften. In den USA ist Basketball besonders populär, die dortige Profiliga NBA ist eine der größten Sportligen der Welt. Aber auch als Freizeitsport ist der schnelle Sport weltweit beliebt, in städtischen Parks oder Freizeitanlagen sind die „Käfige“ mit den Körben meist gut besucht.

Der charakteristisch orangefarbene Basketball mit dem schwarzen „Gerippe“ ist mit bis zu 78 Zentimetern Umfang der größte bei gängigen Ballsportarten verwendete Ball. Korbwürfe werden je nach Situation mit einem, zwei oder drei Punkten bewertet, daraus resultieren die oft sogar dreistelligen Resultate.






Nennwert: 0,85 / 1,00 Euro / 1,80 Euro
Ausgabetag: 02.10.2020
Markengröße: 50,00 x 31,80 mm
Grafikentwurf: Roman Lipner-Keck
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offsetdruck
Auflage: 190.000 / 250.000 / 220.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
 
Brigitte Am: 17.09.2020 07:08:00 Gelesen: 54053# 686 @  
Tag der Briefmarke 2020 – St. Pölten

Historisches in St. Pölten

Anlässlich des Jubiläums 100 Jahre BSV St. Pölten steht die Marke zum Tag der Briefmarke diesmal ganz im Zeichen der Stadt St. Pölten, in der auch die diesjährige ÖVEBRIA veranstaltet wird.

Die beiden Motive auf der Briefmarke sollen die Zeitspanne von 100 Jahren erkennbar machen. Als Symbol für die Vergangenheit dient die Relieffigur der Hygieia, die eine Äskulapnatter füttert und auf dem Stöhr-Haus in St. Pölten zu sehen ist. Das Wohnhaus aus 1899 gilt als schönstes Jugendstilhaus der Stadt und wurde von Joseph Maria Olbrich, dem Architekten des Secessionsgebäudes in Wien, entworfen. 1986 wurde nach einer Volksbefragung St. Pölten als Landeshauptstadt Niederösterreichs beschlossen – das zweite Motiv zeigt das zeitgenössische Landhaus St. Pölten im neuen Regierungsviertel, das seit 1997 Sitz der niederösterreichischen Landesregierung und des Landtags ist und nach Plänen des Architekten Ernst Hoffmann errichtet wurde.

Den Rand des Kleinbogens zieren neben den Wappen von Niederösterreich und St. Pölten Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt: die barocke Dreifaltigkeitssäule, der historische Riemerplatz, das Landestheater, das Rathaus mit dem Renaissanceturm als Wahrzeichen der Stadt sowie das moderne Landesmuseum und der Klangturm im Regierungsviertel. Der Zuschlag in Höhe von 1,58 Euro kommt wie jedes Jahr der Förderung der Philatelie zugute.





Nennwert: 3,15 + 1,58 Euro
Ausgabetag: 02.10.2020
Markengröße: 42 x 33,35 mm
Grafikentwurf: Anita Kern
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offsetdruck
Auflage: 180.000 Marken in Kleinbögen zu 6 Stück
 
Brigitte Am: 19.09.2020 07:08:00 Gelesen: 53927# 687 @  
Christus Salvator – Spitz an der Donau, Pfarrkirche zum hl. Mauritius

Mittelalterliche Kunst

Mit dem Apostelzyklus beherbergt die Pfarrkirche in Spitz an der Donau ein bedeutendes Kunstwerk aus dem Mittelalter. Die mit Stichdruck veredelte Marke aus der Serie „Sakrale Kunst“ zeigt die in der Mitte stehende Skulptur des Christus Salvator.

Schon um 1163 stand eine romanische Holzkapelle in Spitz an der Donau in der Wachau, sie war ebenfalls dem heiligen Mauritius geweiht. Die Pfarrkirche war bis 1803 der bayerischen Benediktinerabtei Niederaltaich inkorporiert, deren Grundherrschaft in der Wachau von Aggsbach bis Spitz reichte. Der älteste Teil der heutigen spätgotischen Hallenkirche ist der Westturm aus der Zeit um 1300. Das dreischiffige Langhaus aus dem 15. und 16. Jahrhundert weist eine Besonderheit auf: Vor dem Chor ist es um etwa zwanzig Grad nach Norden geknickt, vermutlich aufgrund der Beschaffenheit des Untergrundes. Bemerkenswert sind unter anderem die gotischen Kreuz- und Netzrippengewölbe und die barocken Altäre. Das Altarbild am 1724 geweihten Hochaltar zeigt das Martyrium des heiligen Mauritius, geschaffen 1799 von Martin Johann Schmidt, dem „Kremser Schmidt“.

Frühgotische Skulpturen von Christus und den zwölf Aposteln zieren die Brüstung der gotischen Orgelempore. Die in Blendnischen stehenden Holzfiguren aus der Zeit um 1400 weisen noch weitgehend die historische Farbgebung auf, sie gelten als bedeutendster Apostelzyklus dieser Art in Österreich.





Serie: Sakrale Kunst in Österreich
Nennwert: 1,35 Euro
Ausgabetag: 09.10.2020
Markengröße: 35,00 x 35,00 mm
Grafikentwurf: Kirsten Lubach
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Kombidruck
Auflage: 270.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
 
Brigitte Am: 21.09.2020 07:03:02 Gelesen: 53821# 688 @  
100 Jahre Kärntner Volksabstimmung

Das Volk hat entschieden

Das 100-Jahr-Jubiläum der historischen Volksabstimmung im Jahr 1920, die zum Verbleib Südkärntens bei Österreich führte, wird mit einer Sondermarke gewürdigt.

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs erklärte Kärnten im November 1918 seinen Beitritt zur Republik Deutschösterreich. Als wenig später Truppen des „Staates der Slowenen, Kroaten und Serben“ die südlichen Landesteile besetzten, leistete Kärnten im „Kärntner Abwehrkampf“ bewaffneten Widerstand. Im Friedensvertrag von Saint-Germain wurde 1919 schließlich eine Volksabstimmung über den Verbleib Südkärntens festgelegt, die am 10. Oktober 1920 im Südkärntner Grenzgebiet südöstlich von Klagenfurt abgehalten wurde. Trotz der dort mehrheitlich slowenischsprachigen Bevölkerung ergab die Volksabstimmung bei einer Wahlbeteiligung von fast 100 Prozent eine Mehrheit von 59 Prozent für den Verbleib Südkärntens bei Österreich. Beinahe die Hälfte der Kärntner Slowenen hatte sich ebenfalls dafür ausgesprochen. Der Versuch Jugoslawiens, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erneut Gebietsansprüche zu stellen, wurde von den Alliierten unterbunden.

Noch vor der Abstimmung versprach die Kärntner Landesregierung den Schutz von Minderheitenrechten, der jedoch nicht immer entsprechend verwirklicht wurde. Erst in den 1970ern wurden etwa einige zweisprachige Ortstafeln aufgestellt. Der daraus resultierende „Ortstafelstreit“ wurde schließlich 2011 durch ein Verfassungsgesetz beendet.





Nennwert: 0,85 Euro
Ausgabetag: 10.10.2020
Markengröße: 34,80 x 42,00 mm
Grafikentwurf: Marion Füllerer
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offsetdruck
Auflage: 210.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
 
Brigitte Am: 23.09.2020 07:01:01 Gelesen: 53738# 689 @  
Skispitze

Dynamisch in Neonfarbe

Die „Skination“ Österreich hat eine lange Tradition im Skisport. Passend dazu besticht die diesjährige Briefmarke zum Thema technische Innovation durch Form und Farbe: eine Skispitze, gefertigt mit echtem Skibelag.

Nach Markenblöcken aus Spitze, Porzellan, Glas oder Leder ist die Skimarke ein weiteres Highlight für Briefmarkensammlerinnen und -sammler. Sie besticht durch ihr außergewöhnliches Material und ihre für alle Skibegeisterten geradezu ikonografische Form: Die Marke sieht wie eine Skispitze aus, das angedeutete Bergpanorama im Hintergrund und der Skifahrer machen zusätzlich deutlich, worum es hier geht.

Das Besondere an dieser Marke ist ihr Material. Ein echter Ski ist in der Regel aus unterschiedlichen Materialien wie Holz, Metall und Kunststoffen zusammengesetzt. Bei diesem Markenblock kommt nun eine ganz ähnliche Produktionstechnik zum Einsatz. Ein dünner Aluminium-Kunststoff-Verbund wurde mittels einer CNC-gesteuerten Fräse in der Form einer Skispitze ausgeschnitten. Die silbrige Oberfläche dieser Aluverbundplatte ist gebürstet und wirkt von der Seite gesehen wie die Kante eines Skis. Mit einem speziellen Acrylatkleber wurde anschließend der in der Stärke für die Marke angepasste gelbe Original-Skibelag appliziert. Wie bei der tatsächlichen Skiproduktion wurde der Belag auf der Rückseite spiegelverkehrt bedruckt, so kommt auf der Oberfläche das Motiv durch den Skibelag hindurch zum Vorschein.





Serie: Technische Innovationen
Nennwert: 7,00 Euro
Ausgabetag: 23.10.2020
Markengröße: 43,00 x 42,00 x 3 mm
Grafikentwurf: David Gruber
Druck: Variuscard Produktions- und Handels GmbH / Siebdruck
Auflage: 150.000 Marken in Blöcken zu 1 Stück
 
Brigitte Am: 25.09.2020 07:03:00 Gelesen: 53669# 690 @  
75 Jahre Vereinte Nationen

Für Frieden und Sicherheit

1945 wurden die Vereinten Nationen als internationale Organisation zur Erhaltung von Frieden und Stabilität gegründet. Die Österreichische Post würdigt die UNO zum Jubiläum mit einer Sondermarke.

Noch während des Zweiten Weltkriegs erarbeiteten US-Präsident Franklin D. Roosevelt und der britische Premierminister Winston Churchill die Atlantik-Charta mit Grundsätzen für die internationale Politik und die Friedenssicherung. Am 26. Juni 1945 verabschiedeten schließlich 50 Staaten auf der Konferenz von San Francisco die Charta der Vereinten Nationen mit 111 Artikeln als Gründungsvertrag, der am 24. Oktober 1945 in Kraft trat. Österreich trat der UNO 1955 bei.

Die Hauptziele der Vereinten Nationen, kurz UN oder UNO für United NationsOrganization genannt, sind die Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit, die Entwicklung freundschaftlicher Beziehung zwischen den Nationen, die internationale Zusammenarbeit zur Lösung globaler Probleme und Förderung der Menschenrechte sowie die Abstimmung der Bemühungen der Nationen zur Verwirklichung dieser gemeinsamen Ziele. Ihr Hauptsitz ist in New York, weitere Standorte sind Genf, Nairobi und Wien. Die wichtigsten Organe sind die UN-Generalversammlung, das UN-Sekretariat, der Internationale Gerichtshof in Den Haag, der Sicherheitsrat sowie der Wirtschafts- und Sozialrat. Die grafisch gestaltete Sondermarke zeigt eine Ansicht des Büros der Vereinten Nationen in Wien, der „UNO-City“, von oben.





Nennwert: 1,80 Euro
Ausgabetag: 24.10.2020
Markengröße: 30,00 x 36,00 mm
Grafikentwurf: David Gruber
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offsetdruck
Auflage: 150.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
 
Brigitte Am: 06.10.2020 19:01:42 Gelesen: 51415# 691 @  
Weihnachten – Winterlandschaft mit Vogelfalle

Eine idyllische Winterszene

Ein Meisterwerk der flämischen Malerei ziert die diesjährige Weihnachtsmarke zum Thema Kunst: eine in hellen Farbtönen gehaltene dörfliche Winterlandschaft mit einer Vogelfalle.

Das Gemälde wurde ursprünglich Pieter Brueghel d. J. (um 1564/65 bis 1638) zugeschrieben, das ist jedoch nicht gesichert. Es dürfte jedenfalls aus dem Umkreis seines Vaters Pieter Bruegel d. Ä. stammen. Von diesem Bildnis existieren zahlreiche Versionen, die sich kaum voneinander unterscheiden, viele davon aus den Werkstätten der Künstlerdynastie Brueghel. Das Sujet der Briefmarke zeigt das mit 1601 datierte Gemälde aus der Gemäldegalerie im Kunsthistorischen Museum in Wien.

Die Darstellung zeigt eine dörfliche Szene im Winter, das Licht ist gedämpft und sanft. Menschen laufen oder spielen auf dem Eis, sie heben sich mit ihrer dunklen Kleidung deutlich von den vorwiegend hellen Winterfarben der Umgebung ab. Die Ufer des zugefrorenen Flusses sind von Bäumen und schneebedeckten Häusern gesäumt. Unter den dunklen, kahlen Bäumen ist ein aufgestelltes Holzbrett zu sehen, eine Vogelfalle, die von vielen Vögeln umgeben ist. Im Bildvordergrund sitzen zwei schwarze Vögel im Geäst, die auf den ersten Blick kaum von den Eisläufern zu unterscheiden sind und sich scheinbar mitten unter ihnen befinden. Winterlandschaftsbilder dieser Art waren in der Malerei des 17. Jahrhunderts – in der klimatischen „Kleinen Eiszeit“ – ein beliebtes Genre.





Nennwert: 1,00 Euro
Ausgabetag: 13.11.2020
Markengröße: 42,00 x 33,35 mm
Grafikentwurf: Kirsten Lubach
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offsetdruck
Auflage: 1.300.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
 
Brigitte Am: 08.10.2020 07:01:01 Gelesen: 50996# 692 @  
Weihnachten – Weihnachtsstern

Leuchtender Wegweiser

Festliche Weihnachtsstimmung verbreitet das Motiv dieser Sondermarke: ein leuchtender Weihnachtsstern über einem idyllischen Dorf in den Bergen.

Ein typisches österreichisches Bergdorf im Winter: Ein schlanker, spitzer Kirchturm, die Dächer der Häuser sind schneebedeckt, das Licht ist dämmrig, hinter den Fenstern brennt Licht. Im Hintergrund ist ein Bergpanorama zu sehen. Was aber den Blick sofort auf sich zieht, ist der strahlend helle Stern mit einem Kometenschweif direkt über dem Dorf – ein Himmelskörper, wie man sich gemeinhin den Stern von Bethlehem vorstellt. Nach dem Matthäusevangelium führte dieser Stern die drei Weisen aus dem Morgenland zu jenem Stall, in dem Jesus zur Welt gekommen war. Bis heute ist der charakteristische geschweifte „Dreikönigsstern“ ein traditionelles Weihnachtssymbol in der christlichen Kultur.

Das stimmungsvolle Bild vermittelt den Eindruck von Frieden und Stille, etwas, das der Weihnachtszeit heute vielfach abhandengekommen ist. Der Markenentwerfer Roland Vorlaufer – er gestaltet auch die nostalgischen Dispenser-Marken – möchte mit diesen reduzierten Formen und Farben eine traditionelle Weihnachtsstimmung vermitteln. Für seine Arbeit verwendet er ganz klassisch Tusche und Gouache auf blauem Papier. Die einfache und geordnete Darstellung ist bei so kleinen Motiven wie einer Briefmarke essenziell, um schon auf den ersten Blick die Stimmung und die Botschaft zu vermitteln: frohe und friedvolle Weihnachten!





Nennwert: 1,00 Euro
Ausgabetag: 13.11.2020
Markengröße: 42,00 x 33,50 mm
Grafikentwurf: Roland Vorlaufer
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offsetdruck
Auflage: 675.000 Marken auf Rollen zu 50 Stück
 
Brigitte Am: 10.10.2020 07:01:01 Gelesen: 50280# 693 @  
ORF Friedenslicht aus Bethlehem – Gemeinschaftsausgabe mit Vatikanstadt

Symbol für den Weihnachtsfrieden

Mit dieser ersten Gemeinschaftsausgabe von Österreichischer Post und Vatikanischer Post wird das Friedenslicht aus Bethlehem als wunderschöne Tradition gewürdigt.

Der ORF Oberösterreich begründete 1986 diese Tradition, um Spenderinnen und Spendern der Hilfsaktion „Licht ins Dunkel“ mit einem Licht aus Bethlehem zu danken. Die Idee kam so gut an, dass seitdem jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit ein Kind aus Oberösterreich in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem das Friedenslicht entzündet und dieses dann in einer Speziallampe nach Österreich bringt. Mit Unterstützung vieler Organisationen wie etwa den Pfadfindern oder der Feuerwehrjugend wird dieses leuchtende Friedenssymbol dann an Menschen in der ganzen Welt verteilt und unter anderem auch an das EU-Parlament übergeben.

Auch Papst Franziskus wird das Friedenslicht überbracht. Auf einer Briefmarke des Markenblocks ist der Papst mit der Friedenslichtlaterne zu sehen, darunter eine weiße Federzeichnung des Petersdoms. Die andere Briefmarke zeigt das Jesuskind, eingehüllt in ein rotes Tuch, in einer Darstellung, die von einem Gemälde des italienischen Barockkünstlers Guido Reni inspiriert ist. Unterhalb sieht man die Platte der Geburtsgrotte, genau dort soll Jesus zur Welt gekommen sein. Im Hintergrund ist eine Zeichnung der Wallfahrtskirche Christkindl in Steyr abgebildet, den unteren Rand des Blocks ziert das Wappen des Heiligen Stuhls.





Nennwert: 1,00 + 0,85 Euro
Ausgabetag: 20.11.2020
Markengröße: 34,50 x 50,00 mm
Grafikentwurf: Kirsten Lubach
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offsetdruck
Auflage: 260.000 Marken in Blöcken zu 2 Stück
 
Brigitte Am: 12.10.2020 07:03:00 Gelesen: 49693# 694 @  
Weihnachten – Geburt Christi

Kunstvolle Handschriften

Eine wahre Kostbarkeit der sakralen Buchkunst zeigt diese Weihnachtsmarke: eine mittelalterliche Darstellung der Geburt Christi in einer Initiale aus dem Codex 259/1 der Stiftsbibliothek Vorau.

Die heilige Familie ist vor einem blauen Hintergrund mit Ochse und Esel abgebildet. Das Werk, in dem diese und viele andere kunstvolle Initialen zu sehen sind, ist ein vierbändiges Antiphonarium, eine Sammlung liturgischer Gesänge und Musiknoten in lateinischer Sprache. Die Handschrift wurde im 14. Jahrhundert auf Pergament für das Stift Wyschehrad in Prag angefertigt. 1435 erwarb Propst Andreas von Pranbeck sie für das Stift Vorau, dort wurde sie in den Jahren 1496 bis 1498 für die Salzburger Liturgie adaptiert. Jeder der vier Bände wiegt etwa 22 Kilogramm, ist in Schweinsleder eingebunden und mit eisernen Spangen verschlossen.

Die prachtvolle Bibliothek des Stiftes Vorau in der Oststeiermark beherbergt eine bedeutende Sammlung von Handschriften, Inkunabeln und gedruckten Büchern. Besonders hervorzuheben sind die Vorauer Handschrift, eine Sammlung frühmittelhochdeutscher Dichtung und der lateinischen Kaiserchronik aus dem 12. Jahrhundert, sowie die Vorauer Volksbibel, eine Historienbibel aus dem Jahr 1467, die in bayrisch-österreichischer Mundart verfasst und mit zahlreichen Miniaturen illustriert wurde. Die Vorauer Volksbibel ist seit 2018 von der UNESCO als Dokumentenerbe im „Memory of the World“-Register für Österreich gelistet.





Nennwert: 0,85 Euro
Ausgabetag: 27.11.2020
Markengröße: 30,00 x 36,00 mm
Grafikentwurf: Theresa Radlingmaier
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offsetdruck
Auflage: 3.100.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
 
Brigitte Am: 14.10.2020 07:08:00 Gelesen: 49125# 695 @  
Weihnachten – Weihnachtsbaum

Frohe Weihnachten

Der Weihnachtsbaum als Symbol für die weihnachtlichen Feierlichkeiten – diese außergewöhnliche Weihnachtsbriefmarke zeigt allerlei Kulinarisches und Dekoratives aus der schönsten Zeit des Jahres.

Köstliche Speisen und festliche Getränke gibt es bei diesem ungewöhnlichen Weihnachtsbaum zu entdecken: Glühwein, heißen Tee oder Sekt, charakteristische weihnachtliche Gewürze wie Zimt, Nelken oder Sternanis und eine Orangenscheibe, sogar ein ganzer gebratener Truthahn ist da zu sehen. Dazu laden süße Gaumenfreuden wie ein Lebkuchenmann, eine Zuckerstange, Weihnachtskekse und viele in glänzendes Papier eingewickelte Bonbons zum Naschen ein. Als Dekorationen findet man eine Schleife, kleine Zweiglein mit Christbaumkugeln, Zapfen, einen blühenden Weihnachtsstern oder eine Stechpalme. Eine Schneekugel mit einer idyllischen Hütte und Bäumen macht Lust auf einen Winterspaziergang.

Alle diese Elemente ergeben zusammen die Form eines Weihnachtsbaumes, und ein Anisstern ist die festliche Spitze. Auch wenn weder Äste noch Stamm oder Nadeln des Baumes abgebildet sind, ist doch auf einen Blick erkennbar, was dargestellt ist. Die Vintage-Illustrationen der weihnachtlichen Motive laden zum Genießen der Weihnachtsfeiertage ein, und der ungewöhnliche Weihnachtsbaum macht aus jeder Weihnachtspostkarte etwas ganz Besonderes, denn schon die Briefmarke wünscht: „Frohe Weihnachten“. (Illustrationen: Maria Epine, Epine_art)





Nennwert: 0,85 Euro
Ausgabetag: 27.11.2020
Markengröße: 33,35 x 42,00 mm
Grafikentwurf: Anita Kern
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offsetdruck
Auflage: 2.500.000 auf Rollen zu 50 Stück
 
Brigitte Am: 23.10.2020 12:30:14 Gelesen: 46970# 696 @  
Corona

Distanz, die uns verbindet

Bereits seit Monaten beschäftigt uns die Corona-Pandemie. Ein origineller Markenblock erinnert nun daran, wie sich durch die damit verbundenen Maßnahmen unser alltägliches Leben verändert hat.

Eines der Schlagworte, das uns seitdem begleitet, ist „Distanz, die uns verbindet“: Ein Abstand von mindestens einem Meter zu anderen Personen soll dazu beitragen, die Verbreitung der Krankheit möglichst zu verhindern. Der „Babyelefant“ soll dabei helfen, diese Distanz richtig einzuschätzen und zu wahren, daher ist er auch als Symbol auf dem Markenblock abgebildet. Zum Vergleich sind Illustrationen anderer Tiere zu sehen, die verschiedene Größen repräsentieren.

Innovativ ist aber vor allem das verwendete Material: Als ironische Anspielung auf die Hamsterkäufe vieler besorgter Menschen zu Beginn des Lockdowns wurde der Markenblock in einem aufwendigen Verfahren aus echtem Toilettenpapier und in der Größe eines Blattes WC-Papier hergestellt. In Kooperation mit einem österreichischen Produzenten von WC-Papier wurde auf der Rückseite des Toilettenpapiers eine Selbstklebefolie aus Naturfaserpapier aufkaschiert, um es reißfester zu machen und um die Briefmarke einfach ablösen zu können. Originell ist auch die für Toilettenpapier typische Perforierung der Marke. Die Ernsthaftigkeit der gesamten Situation wird jedoch nicht vergessen: Der Zuschlag der Marke von 2,75 Euro kommt einem karitativen Zweck zugute.





Nennwert: 2,75 + 2,75 Euro
Ausgabetag: 30.10.2020
Markengröße: 40,00 x 50,00 mm
Grafikentwurf: Marion Füllerer
Druck: Variuscard Produktions- und Handels GmbH.
Auflage: 300.000 Marken in Blöcken zu 1 Stück
 
Brigitte Am: 05.12.2020 17:39:52 Gelesen: 36842# 697 @  
Einbauküche – MargareteSchütte-Lihotzky

Die erste Architektin Österreichs

Margarete Schütte-Lihotzky entwarf die revolutionäre „Frankfurter Küche“. Die Österreichische Post würdigt die große österreichische Architektin mit einer Sondermarke aus der Serie „Österreichische Erfindungen“.

Margarete Schütte-Lihotzky (1897–2000) stammte aus einer bürgerlichen Wiener Familie. An der k. k. Kunstgewerbeschule, heute die Universität für angewandte Kunst, studierte sie Architektur und arbeitete später mit Meistern wie Adolf Loos zusammen. Ab 1926 entwickelte sie in Frankfurt mit der kompakten „Frankfurter Küche“ den Prototypen für moderne Einbauküchen. Eine rationelle Gestaltung und kurze Arbeitswege standen dabei im Vordergrund – die Hausarbeit sollte für die durchaus auch damals oft berufstätigen Frauen vereinfacht werden, die Küche aber dennoch erschwinglich sein.

Schütte-Lihotzky führte ein in mehrfacher Hinsicht bewegtes Leben. Unter anderem entwarf sie Häuser für die Wiener Siedlungsbewegung und plante „sozialistische Städte“ in der Sowjetunion sowie Schulen in der Türkei. Als Mitglied der Kommunistischen Partei und Widerstandskämpferin wurde sie 1941 von der Gestapo inhaftiert. Nach dem Krieg war sie weiterhin als Architektin tätig und gestaltete unter anderem einige Gemeindebauten und Kindergärten in Wien. Sie reiste viel, publizierte und veranstaltete Ausstellungen. Mit knapp 103 Jahren verstarb sie in Wien. Heute gilt Schütte-Lihotzky als Ikone und Wegbereiterin der Frauen in der Architektur.





Serie: Österreichische Erfindungen
Nennwert: 1,00 Euro
Ausgabetag: 20.01.2021
Markengröße: 31,80 x 50,00
Grafikentwurf: David Gruber
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offsetdruck
Auflage: 340.000 Marken in Kleinbögen zu 10 Stück
 
Brigitte Am: 07.12.2020 07:08:00 Gelesen: 36767# 698 @  
Gräf & Stift SP8 Pullman

Luxus auf vier Rädern

Der SP 8 ist ein Luxuswagen aus den 1930ern vom österreichischen Automobilhersteller Gräf & Stift. Die Marke aus der Serie „Autos“ zeigt eine Pullman-Limousine aus dem Jahr 1930.

1896 gründeten drei Brüder namens Gräf eine Automobilwerkstätte in Wien, im Jahr darauf wurde der erste PKW erzeugt. 1901 stieg Wilhelm Stift als Investor in das Unternehmen ein, das sich somit Gräf & Stift nannte. Den Kühler zierte ein aufgerichteter Löwe, der an die Figuren auf der Wiener Schemerlbrücke erinnert. Gräf & Stift erzeugte vor allem große Limousinen – wie etwa das Fahrzeug, in dem 1914 der Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau erschossen wurden – und Autobusse, später auch Nutzfahrzeuge. 1971 erwarb die Österreichische Automobil Fabriks-AG das Unternehmen, das nun als ÖAF-Gräf & Stift AG firmierte, jedoch schließlich von der MAN-Gruppe übernommen wurde.

Nur 30 Stück wurden vom Oberklassemodell SP 8 von 1930 bis 1936 gebaut, es beruht auf der Serie SP 5 bis SP 7 mit 6-Zylinder-Motor. Der 8-Zylinder-Reihenmotor des SP 8 mit sechs Litern Hubraum brachte es auf 120 PS und bis zu 120 km/h. Das auf der Marke abgebildete Fahrzeug aus 1930 kostete damals 52.000 Schilling und wurde von Generaldirektor Dipl.-Ing. Josef Gräf genutzt. Den Krieg überstand es in zerlegtem Zustand auf dem Werksgelände, nur die Innenausstattung musste 1948 neu angefertigt werden. 2005 übernahm der „Verein zur Förderung der historischen Fahrzeuge der Österreichischen Automobilfabriken“ den Wagen.





Serie: Autos
Nennwert: 2,75 Euro
Ausgabetag: 20.01.2021
Markengröße: 42,00 x 34,80
Grafikentwurf: David Gruber
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offsetdruck
Auflage: 270.000 Marken auf Bögen zu 50 Stück
MiNr. 3571
 
Brigitte Am: 24.03.2021 18:06:15 Gelesen: 5949# 699 @  
WESTbahn





Serie: Eisenbahnen
Nennwert: 1,80 Euro
Ausgabetag: 11.02.2021
Markengröße: 42,00 x 33,35 mm
Grafikentwurf: Peter Sinawehl / Kirsten Lubach
Druck: Joh. Enschedé Stamps B.V. / Kombidruck
Auflage: 150.000 Marken in Bogen zu 50 Stück
MiNr. 3572
 
Brigitte Am: 26.03.2021 07:07:05 Gelesen: 5719# 700 @  
Benedetto Gennari - Theseus mit den Tochtern des Minos





Serie: Alte Meister
Nennwert: 2,10 Euro
Ausgabetag: 24.02.2021
Markengröße: 34,50 x 50,00 mm
Grafikentwurf: Kirsten Lubach
Druck: Ooh. Enschedé Stamps B.V. / Kombidruck
Auflage: 145.000 Marken auf Bogen zu 50 Stück
MiNr. 3573
 
Brigitte Am: 29.03.2021 07:07:08 Gelesen: 4765# 701 @  
Treuebonusmarke 2020 - Kamelie





Nennwert: 0,85 Euro
Ausgabetag: 06.03.2021
Markengröße: 33,35 x 42,00 mm
Grafikentwurf: Brigitte Heiden
Druck: Joh. Enschedé Stamps B.V. / Offsetdruck
Auflage: 280.000 Marken in Bogen zu 50 Stück
MiNr. 3574
 
Brigitte Am: 31.03.2021 07:01:01 Gelesen: 4047# 702 @  
Serie: Freimarken der Monarchie

Freimarken 1899





Nennwert: 3,15 Euro
Ausgabetag: 06.03.2021
Markengröße: je 32,00 x 40,00 mm
Grafikentwurf: Anita Kern
Druck: Joh. Enschedé Stamps B.V. / Offsetdruck
Auflage: 118.000 Marken auf Blöcken zu 2 Stück
MiNr. 3575 und 3576 (Block 121)
 
Brigitte Am: 02.04.2021 07:10:00 Gelesen: 3307# 703 @  
Serie: Junge Kunst in Österreich

Adriana Czernin - Ohne Titel, 2004





Nennwert: 0,85 Euro
Ausgabetag: 17.03.2021
Markengröße: 40,00 x 25,50 mm
Grafikentwurf: Regina Simon
Druck: Joh. Enschedé Stamps B.V. / Offsetdruck
Auflage: 317.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
 
Brigitte Am: 04.04.2021 07:07:05 Gelesen: 2581# 704 @  
Serie: Sakrale Kunst in Österreich

Millstätter Fastentuch, Adam und Eva





Nennwert: 1,35 Euro
Ausgabetag: 19.03.2021
Markengröße: 35,00 x 35,00 mm
Grafikentwurf: Kirsten Lubach
Druck: Joh. Enschedé Stamps B.V. / Kombidruck
Auflage: 200.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
 
Brigitte Am: 06.04.2021 07:07:05 Gelesen: 1831# 705 @  
50 Jahre STAUD’S Wien
Serie / series: Klassische Markenzeichen

Die Österreichische Post gratuliert dem Wiener Traditionsunternehmen STAUD’S mit einer neuen Sondermarke aus der Serie „Klassische Markenzeichen“ zum 50-jährigen Bestehen. STAUD’S Delikatessen in den typischen achteckigen Gläsern kennt man heute weltweit.

Angefangen hat vor 50 Jahren alles mit Marillenkompott und eingelegten Gurken. Heute sind die bereits über 230 Sorten unterschiedlichster Feinkost-Kreationen weltweit bekannt. Das altbewährte Handwerk, aus veredeltem Obst und Gemüse neue Feinkostprodukte zu kreieren, wird bei STAUD’S heute mit modernster Technik verbunden. Das 1971 von Hans Staud gegründete Unternehmen hat eine lange Tradition, beweist dabei aber immer seine Offenheit für Innovationen. Ein respektvoller Umgang mit der Umwelt und den Menschen gehören zur Unternehmenskultur.

Für die süßen und feinsauren Delikatessen wie Konfitüren, Weingelees, Chutneys oder Gewürzgurken werden ausgewählte Obst- und Gemüsesorten verwendet, die vorwiegend aus Österreich stammen. Produziert werden die Feinkost-Produkte nach wie vor im 16. Wiener Gemeindebezirk Ottakring. Am Brunnenmarkt findet sich heute „STAUD’S Pavillon“ an genau jener Stelle, wo das Familienunternehmen jahrzehntelang seine Produkte verkauft hat. Heute ist der Pavillon ein beliebter Treffpunkt für Feinschmecker und Touristen.

Die STAUD’S Jubiläums-Sondermarke mit dem Nennwert von 2,30 Euro wird 280.000 Mal aufgelegt und ist ab 9. April in allen Postfilialen, unter post.at/onlineshop sowie beim Sammler-Service der Österreichischen Post AG erhältlich.





Nennwert: 2,30 Euro
Ausgabetag: 09.04.2021
Markengröße: 32,50 x 40,00
Grafikentwurf: Marion Füllerer
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offset Druck
Auflage: 280.000 Marken in Bögen zu 50 Stück
 
Brigitte Am: 08.04.2021 07:03:07 Gelesen: 1097# 706 @  
Murbodner Tracht
Serie: Klassische Trachten

Farbenfrohes Alltagsdirndl aus der Obersteiermark

Die neue Sondermarke aus der beliebten Serie „Klassische Trachten“ präsentiert die Murbodner Alltagstracht mit käftig-rotem Dirndlleib, blauer Schürze und schwarzen Talarknöpfen.

Das Murbodner Dirndl entstand bereits vor etwa 100 Jahren in der Obersteiermark. Die Alltagstracht verbreitete sich nach und nach im gesamten Oberen Murtal von Predlitz bis Leoben. Sie zeichnet sich durch eine Reihe farbenfroher Details aus: Der Dirndlleib wird typischerweise aus Baumwollstoff in kräftigem Rot mit weißem oder schwarzem Streublümchenmuster genäht.

Anstatt der hochgeschlossenen Form hat er einen Halsausschnitt. Darunter wird eine weiße Dirndlbluse mit Puffärmeln oder ein Schnitterhemd getragen. Ungewöhnlich: Die dreigeteilte Vorderseite weist einen gezogenen Brustteil auf. Er schließt mit einer „Froschgoscherlverzierung“ am Sattelteil an und mündet in eine Passe. Geschlossen wird das Dirndl vorne mit weißen Perlmuttknöpfen oder – wie in der Sondermarke ersichtlich - mit schwarzen Talarknöpfen. Mit dem Oberteil kombinieren die Trägerinnen einen wadenlangen blauen oder schwarzen Kittel, den kleine weiße Tupfen oder Streifen zieren. Über den Kittel wird eine einfarbige kräftig-blaue oder schwarze Schürze gebunden. Dazu trägt man weiße Strümpfe und flache schwarze Schuhe.

Die neue Sondermarke „Murbodner Tracht“ mit dem Nennwert von 1,– Euro wird 340.000 Mal in Kleinbögen zu 10 Stück aufgelegt und ist ab 17. April in allen Postfilialen, unter post.at/onlineshop sowie beim Sammler-Service der Österreichischen Post AG erhältlich.





Nennwert: 1 Euro
Ausgabetag: 17.04.2021
Markengröße: 31,80 x 50,00
Grafikentwurf: Anita Kern
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offset Druck
Auflage: 340.000 Marken auf Kleinbögen zu 10 Stück
 
Brigitte Am: 10.04.2021 07:01:01 Gelesen: 411# 707 @  
Klarinette
Serie: Musikland Österreich

Die Klarinette – ein beliebtes und vielseitig einsetzbares Holzblasinstrument
Die zweite Sondermarke aus der Serie „Musikland Österreich“ zeigt eine B-Klarinette mit Böhm-Griffsystem vor dem Winterthurer Fragment, einem Entwurf Mozarts für das Klarinettenkonzert KV 622.

Nach dem Kontrabass gibt die Österreichische Post ab dem 28. April die Klarinette als zweite Sondermarke der Serie „Musikland Österreich“ aus. Das wohl bekannteste Stück für dieses Instrument ist Wolfgang Amadeus Mozarts Klarinettenkonzert KV 622 von 1791, eines seiner letzten Werke. Die Marke zeigt im Hintergrund das Winterthurer Fragment, ein Autograph eines Entwurfs mit den ersten 199 Takten dieses Konzerts. Somit steht das Motiv für einen der wichtigsten Vertreter der Wiener Klassik.

Die frühesten Klarinetten-Modelle entwickelte der deutsche Instrumentenbauer Johann Christoph Denner um 1700. Mit über vier Oktaven hat die Klarinette einen größeren Tonumfang als alle anderen Blasinstrumente. Das Konzert KV 622 schrieb Mozart ursprünglich für eine Bassettklarinette, heutzutage wird es aber auf den geläufigeren Instrumenten mit A- oder B-Stimmung gespielt. Die besonders tiefen Stellen des Stücks müssen für diese entsprechend adaptiert werden. Gebaut werden Klarinetten mit unterschiedlichen Griffsystemen. Besonders verbreitet sind das französische System – auch Böhm-System genannt – sowie das deutsche System. Auf der Marke ist eine BKlarinette mit Böhm-Griffsystem abgebildet.

Die neue Klarinetten-Marke mit dem Nennwert von 1,– Euro wird 340.000 Mal aufgelegt und ist ab 28. April in allen Postfilialen, unter post.at/onlineshop sowie beim Sammler-Service der Österreichischen Post AG erhältlich.





Nennwert: 1 Euro
Ausgabetag: 28.04.2021
Markengröße: 31,80 x 50,00
Grafikentwurf: Kirsten Lubach
Druck: Joh. Enschedé Stamps B. V. / Offset Druck
Auflage: 340.000 Marken auf Kleinbögen zu 10 Stück
 

Das Thema hat 707 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 9 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28   29  oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.