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Thema: BDPh Vorstand unterdrückt Fälschungsaufklärung !
Journalist Am: 19.03.2026 16:39:21 Gelesen: 2867# 1 @  
Hallo an alle,

In der Märzausgabe der philatelie 2026 wollte der Autor zusammen mit seinem Co-Autor schrittweise weitere Briefmarkenfälschungen zum Schaden der Post vorstellen, die bisher noch nicht veröffentlicht worden waren. Gestartet werden sollte mit dem Artikel „Fälschung 145 Cent Stadtbahn Stuttgart“ aus dem Jahr 2017, in der selben Aufmachung, wie viele früher in der philatelie schon erschienene Artikel dieser Art. Dieser Artikel durfte aber in der Zeitschrift „philatelie“ nicht erscheinen, da der BDPh-Vorstand hier eine Veröffentlichung untersagt hat !

Er betriebt im Auftrag der Deutschen Post Zensur !!!

Weiter verstößt er gegen seine eigene Satzung, der Fälschungsaufklärung!!!

Er nimmt hier wissentlich in Kauf, das Sammler und Briefmarkenhändler auf diese Fälschungen hereinfallen, um dann von der Deutschen Post gerichtlich verfolgt zu werden!!!

Eingereichter Artikel für die Märzausgabe 2026 der philatelie

Dieser Artikel sollte ursprünglich in der Märzausgabe der philatelie erscheinen. Wie auch schon bei den anderen Artikel über die Matrixcodefehler musste hier der Chefredakteur der philatelie Herr Angerstein den eingereichten Artikel des Autors auf Anweisung der BDPh Geschäftsstellle zuerst an den Geschäftsführer Herrn Küchler zur Kontrolle vorlegen. Dieser wiederum hat eine Anweisung des BDPh-Vorstands, diese Artikel ohne den Autor zu informieren oder vorher um sein Einverständnis zu bitten, an einige Verantwortliche der Deutschen Post aus dem Bereich der Philatelie zur Prüfung vorzulegen.

Der Artikel hätte nun nur in der philatelie erscheinen können, wenn wesentliche Inhalte, siehe die zwei folgenden Bildschirmfotos weiter unten mit den Zensuranmerkungen in rot, von den beiden Autoren gelöscht worden wären.

Eine Nachfrage, weshalb in der Literatur bekannte Fakten nun nicht mehr veröffentlicht werden dürfen, wurde nicht beantwortet, der Artikel wurde daher für eine Veröffentlichung in der philatelie gesperrt.

Dies hat Herr Küchler dem Autor in einem Telefonat mitgeteilt, eine Begründung oder eine Antwort auf die gestellten Fragen wurde nicht gegeben.

Glücklicherweise gibt es derzeit noch eine Zeitschrift, die nicht zensiert wird. Daher erscheint dieser Artikel in der DBZ. Damit aber nicht nur die DBZ-Leser diesen Artikel lesen können, wird dieser Artikel unzensiert auch im Rundbrief der Arge Briefpostautomation und der Arge Forschungsgemeinschaft Deutsche Bundespost nachgedruckt.

Zum Schluß folgen hier noch zwei Bildschirmfotos von Teilen, die laut BDPh nicht veröffentlicht werden durften (die roten Texte sollten gelöscht werden !)



Speziell allgemein bekannte Fakten zu den Seltenen Erden, sollten gelöscht werden, obwohl entsprechende Patente der Post und der Bundesdruckerei für jedermann frei zugänglich sind. Sogar im BDPh-Forum wurde dies schon vor etlichen Jahren (circa 2015) ausführlich dargestellt, ob diese Teile nun auch still und heimlich vom BDPh gelöscht werden ?



Beim zweiten Foto mit den großen roten Teilen handelt es sich um Informationen, die zum einen von dem Autor schon an anderer Stelle in der philatelie (philatelie 519 – September 2020) publiziert waren und der Autor war damals bei den entsprechenden Gerichtsverhandlungen als Prozeßbeobachter jedes Mal von Anfang bis Ende anwesend.

Erste offene Fragen zu diesem Vorgang:

1. Wen vertritt der BDPh nun, die Sammler oder ist er nur noch ein Lobbyverein für die Deutsche Post ?
2. Wieso ist Fälschungsbekämpfung nicht mehr vom BDPh Vorstand erwünscht, sondern wird absichtlich vertuscht ?

Sicherlich gibt es diesbezüglich noch viele weitere Fragen zu diesem Vorgang.

Weitergehende Informationen und Fakten zu diesem Vorgängen:


Der Autor wird hier demnächst schrittweise noch weitere Fakten und Informationen auf philaseiten veröffentlichen, da hier nicht zensiert wird, damit sich zumindest die Leser und Mitglieder von philaseiten ein eigenes Bild von diesen Vorgängen machen können.

Viele Grüße Jürgen Olschimke – freier Journalist für die philatelie - AIJP-Mitglied
 
DL8AAM Am: 19.03.2026 22:59:19 Gelesen: 2644# 2 @  
Es scheint so, als ob die Post glaubt, dass ihre Sicherheitsfeatures, wie insbesondere die "Seltenen Erden", immer noch geheim (oder geheim genug) sind und dass man den Fälschungsproduzenten keine Tipps geben möchte, wie man diese Features umgehen bzw. aushebeln könnte.

Ganz nach der Prämisse, dass die Entwicklungsingenieure der chinesischen Hightechschmieden unsere kleinen und unbedeutenden Mitgliedermagazine "durcharbeiten" würden oder wirklich auf unsere Beobachtungen bzw. Erkenntnisse angewiesen wären.

Nichts gegen unsere Erkennisse, aber ich gehe davon aus, dass diese Profidruckereien wissen, was sie tun bzw. tun müssen, um nötigenfalls besser zu werden. Und wenn, dann studieren diese sicherlich viel lieber direkt Primärquellen, wie Patentschriften.

Unser "Wissen" ist doch so oder so bereits in der Welt und findet seinen Weg in die interessierten Kreise ... ;-)

Beste Grüße
Thomas
 
Nachtreter Am: 20.03.2026 07:44:58 Gelesen: 2531# 3 @  
@ Journalist [#1]

Es wäre auch von Interesse, ob dieses Vorgehen System hat - ob also alle Artikel nach Unliebsamem durchforstet werden, oder ob man sich hier auf eine spezielle Person eingeschossen hat.

Man bekommt hier irgendwie das Gefühl nicht los, daß mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird (sorry - wenn der Vergleich heutzutage vielleicht nicht ganz paßt).

Viele Grüße

Nachtreter
 
Journalist Am: 21.03.2026 07:20:28 Gelesen: 2247# 4 @  
Hallo Nachtreter und an alle,

deine Frage, ob das Vorgehen hier System hat, also alle Autoren bei der Zeitschrift philatelie durchforstet werden oder ob es „nur eine spezielle Person betrifft“, ist nach dem derzeitigen Kenntnisstand schnell und klar zu beantworten: „es betrifft nur eine spezielle Person, in Form meiner Person“!

Es gibt bei der Deutschen Post einen Mitarbeiter im Philateliebereich, bei dem ich schon seit Jahren auf der Beobachtungsliste stehe und er versucht mal mehr mal weniger erfolgreich mir Steine in den Weg zu legen.

Dieser Mitarbeiter hat nun den BDPh-Vorstand als willfährige Hilfe für seine Ziele eingespannt. Für ein vorheriges Gespräch, um auch mal die „möglichen Gegenargumente“ kennenzulernen, war sich der BDPh-Vorstand bis heute zu vornehm, denn dann hätte er ja mit einem normalen Mitglied des BDPh sprechen müssen.

Eine einseitige Ansage eines Postmitarbeiters reicht dem BDPh-Vorstand für eine Vorverurteilung schon aus, um den Autor auf Wunsch dieses Mitarbeiters zu gängeln und ihn möglichst zum Schweigen zu bringen.

Wenn ich da über den großen Teich blicke, scheint das dortige Geschehen auch auf die hier Verantwortlichen deutlich abzufärben, denn dort soll es nun laut vieler Ausagen scheinbar wieder einen „König“ geben.

Viele Grüße Jürgen Olschimke – freier Journalist – AIJP-Mitglied
 
Journalist Am: 24.03.2026 10:51:54 Gelesen: 1879# 5 @  
Hallo an alle,

der in der philatelie gesperrte Artikel "Fälschung 145 Cent "Stadtbahn Stuttgart"" ist in der aktuellen DBZ 7/2026 erschienen. Die Zeitschrift ist ab morgen an den Verkaufsstellen erhältlich, die Abonenten müssten diese Ausgabe schon am Wochenende erhalten haben.

Viele Grüße Jürgen
 
mpstamps Am: 24.03.2026 18:29:38 Gelesen: 1719# 6 @  
@ Journalist [#4]

Hallo,

ich kann den Ärger verstehen und es ist auch ein Thema, das es kritisch zu hinterfragen gilt. Aber jetzt den Vergleich mit den USA zu ziehen, halte ich für überzogen. In einem anderen Forum war von Nordkorea die Rede. Ich finde, man sollte die Kirche doch im Dorf lassen. Es ging um einen Artikel zu einem Fachthema in einer Verbandszeitschrift, der ja offensichtlich in einem "unabhängigen" Medium dann gedruckt wurde. Echte Zensur sieht für mich anders aus.

Aber ich hatte in dem anderen Forum auch schon die Frage gestellt: Wäre das Thema nicht mal was für ein Medium außerhalb der Philatelie-Blase? Ich verstehe das so, dass möglicherweise Personen fälschlicherweise beschuldigt werden könnten, eine Briefmarke illegal verwendet zu haben, richtig? Und auf eine entsprechende Presseanfrage müsste sich ja auch die Post dann äußern. Damit das Thema für eine "normale" Zeitung interessant ist, müsste es natürlich eine gewisse Relevanz haben, was die Zahl der Fälle angeht.
 
ohei2 Am: 24.03.2026 19:31:14 Gelesen: 1654# 7 @  
@ mpstamps [#6]

Das mit der "normalen" Presse sehe ich ähnlich. Ich würde den ganzen Kram, der nur für Philatelisten interessant und/oder verständlich ist, mal rausstreichen und mit dem Artikel mal beim Spiegel oder Focus anklopfen.

Gruß
 
Journalist Am: 14.04.2026 10:44:05 Gelesen: 1224# 8 @  
@ Journalist [#1]

Hallo an alle,

in obigen ersten Beitrag wurden ja schon erste offene Fragen zu diesem Thema gestellt.

Eine weitere Frage die bisher noch nicht gestellt wurde:

3. Welche Prämien oder Geschenke bekamen die Verantwortlichen vom BDPh-Vorstand für diese Tätigkeiten von der Deutschen Post ?

Waren diese für den BDPh insgesamt nützlich oder waren dies nur „persönliche Prämien und Geschenke“ für den Vorstand ?
(beispielsweise Einladungen auf Postkosten für Briefmarkenübergaben und dort erhaltene spezielle Ministerausgaben)


Viele Grüße Jürgen Olschimke – freier Journalist - AIJP-Mitglied
 
Ulli D. Am: 14.04.2026 14:58:52 Gelesen: 1081# 9 @  
Ohne auf das Thema im Einzelnen einzugehen:

Was mir an den Philaseiten bisher so gut gefallen hat, war in 99,9 Prozent aller Streitthemen die wohltuende Sachlichkeit, mit der auch unterschiedlichste Argumentationen ausgetauscht wurden. Mit dem jüngsten Beitrag, lieber Journalist, hast Du meines Erachtens eine Grenze überschritten. Auch wenn es in eine Frage gekleidet wurde, soll hier ja ganz offen die Frage der Bestechlichkeit des BDPh-Vorstandes in den Raum gestellt werden.

Wenn es nicht gelingt, ein Mindestmaß an Sachlichkeit in die Thematik zu bekommen, dann sollte das Thema besser beendet werden. Auch wenn wahrscheinlich dann wieder das "Nordkorea-Argument" käme.

Herzliche Grüße

Ulli
 
mpstamps Am: 14.04.2026 18:11:29 Gelesen: 953# 10 @  
@ Ulli D. [#9]

Ein klares Like für deinen Kommentar :-) Ich kann verstehen, dass "Journalist" sauer ist, aber irgendwo hört es ja auch auf. Es wirkt ein bisschen wie ein privater "Feldzug". Zumal er ja leider auch nicht auf Anfragen eingeht zum Thema, z. B. ob das nicht mal was für "richtige" Medien wäre außerhalb der Philatelie-Blase. Aber ich befürchte, so groß ist die Relevanz dann vielleicht doch nicht.
 
Wolfgang Lang Am: 14.04.2026 19:15:57 Gelesen: 871# 11 @  
@ Journalist [#8]

Hallo Jürgen,

ob die DP AG die Vertreter des BDPh bevorzugt behandelt, weiß ich nicht und glaube ich auch nicht. Deine Aussage "für diese Tätigkeiten" verstehe ich nicht; welche Tätigkeiten meinst Du ? Falls Du auf Briefmarkenübergaben abzielst, wäre dies das erste Mal, dass die DP AG irgendwelche Fahrtkosten übernommen hätte. Falls ich je bei sowas dabei sein möchte, zahle ich es selbst oder es wird (bei Verbindung mit einem anderen Anlaß) vom APHV erstattet. Bei den Präsentationen werden auch rote und weiße Alben verteilt, welche Bögen bereits gestempelter Marken enthalten. Ob diese einen Handelswert haben und sich hierdurch eine persönliche Bereicherung ableiten lässt, weiß ich nicht; ich habe noch nie versucht, eines zu verkaufen. Die Minister-Jahrbücher kommen nicht von der DP AG, sondern vom BMF, und die Berliner bestechen eher nicht.

Es mag durchaus sein, dass in Erwartung möglicher zukünftiger Unterstützung irgendwelche Entscheidungen beeinflusst werden. Dies ging mir für den Händlerverband gegenüber der DP AG aber auch schon so. Und dann gilt es abzuwägen, was in toto für die Verbandsinteressen mehr Bedeutung hat. Oder hast Du den Hauptsponsor für die IBRA 2028 schon entdeckt ?

Mit Deiner Andeutung schadest Du Deiner eigentlich guten und richtigen Sache erheblich.

Gruß

Wolfgang
 
Micha71 Am: 14.04.2026 20:10:56 Gelesen: 813# 12 @  
@ Ulli D. [#9] und alle

Sie haben voll und ganz Recht. Solche Vorwürfe, auch in Frageform, darf man nur stellen, wenn man dafür Beweise hat, dass bestimmte Gefälligkeiten ein Handeln beeinflussen. Weil diese Beweisführung sehr schwierig ist, haben viele Unternehmen restriktive Vorschriften zur Annahme von Geschenken bzw. Einladungen von Geschäftspartnern/Kunden. Im Bereich von Politik, Institutionen, Vereinen, Verbänden u. ä. fehlen solche Beschränkungen oftmals oder sie sind relativ weit gefasst.

Ich kann aber auch den Frust von Journalist (Jürgen Olschimke) verstehen. Wo war eigentlich unser Aufschrei als Jürgen von seiner Diskriminierung berichtet hat?

Wenn es der Wahrheit entspricht, was Jürgen Olschimke unter #4 und in einem anderen Thread berichtet hat, dass nur seine Artikel für die "philatelie", der Deutschen Post zur "Genehmigung" vorgelegt werden (müssen), handelt es sich um eine Diskriminierung, auch wenn diese nicht strafbar ist. Nicht diskriminierend ist es nur, wenn alle Artikel der "Modernen Postgeschichte" der DP vorgelegt würden oder wenn Jürgen Olschimke schwerwiegende Fehler in früheren Beiträgen nachgewiesen würden.

In der aktuellen (April 2026) Ausgabe der "philatelie" erschienen 2 für die Deutsche Post sehr kritische Artikel zur modernen Postgeschichte: 1."Dauerserie: Pleiten, Pech und Pannen" von Axel Grenzer über 2 Seiten zur aktuellen Dauerserie, 2. "Ärger mit Doppelstempelungen" von Herbert Schumacher halbseitig über Doppelstempelungen von Ersttagsstempeln in Briefzentren. Wurden diese Artikel von der Deutschen Post so genehmigt?

Viele Grüße
Micha
 
mpstamps Am: 14.04.2026 21:27:23 Gelesen: 743# 13 @  
@ Micha71 [#12]

Diskriminierung? An anderer Stelle wurde auch schon mal von Zensur geschrieben. Weil Artikel in einer Verbandszeitschrift nicht abgedruckt wurden? Das ist zwar ärgerlich, aber so, wie ich es verstanden habe, hat die DBZ doch die Artikel dann gedruckt, oder?

Und beim Lesen der aktuellen Philatelie habe ich mich auch gewundert, weil es vorher ja so klang, als würde gar nichts Kritisches abgedruckt.
 
Micha71 Am: 15.04.2026 00:02:18 Gelesen: 669# 14 @  
@ mpstamps [#13] und alle

Es geht nicht darum, ob ein Artikel in einer Verbandszeitschrift erschienen ist oder nicht. Wenn ein Mensch, ohne sachlichen Grund fortlaufend anders und zwar schlechter, als alle anderen Menschen einer Gruppe behandelt wird, kann man durchaus von Diskriminierung sprechen.

Was mich dabei besonders ärgert, dass es den meisten scheinbar egal ist, nach dem Motto "So schlimm ist es doch gar nicht. Ich bin ja nicht betroffen".

Deshalb werde ich mich zu diesem Thema auch nicht weiter äußern.

Gute Nacht
Micha
 
dietbeck Am: 15.04.2026 04:55:47 Gelesen: 577# 15 @  
@ Micha71 [#14]

Völlig richtig. Dies ist eine Verbandszeitschrift, und als zahlendes Mitglied des Verbandes erwarte ich, dass Berichte, die sich mit Briefmarken auseinandersetzen, egal ob kritisch oder nicht, auch erscheinen, wenn es nicht zwingende Gründe gibt, dies nicht zu tun.

Und ich sehe keinerlei zwingende Gründe. Die Artikel, die bisher von Jürgen dazu erschienen sind geben den sachlichen Stand zu Briefmarkenausgaben der Deutschen Post wieder. Dass Fehler in der Qualitätskontrolle vorkommen sollte ein "No-Brainer" sein. Das passiert immer und überall und in jedem Land, in dem es Briefmarkenausgaben gibt. Und ist beileibe nur ein Vorkommen bei Briefmarken. In der Philatelie sind Informationen zur Fälschungsbekämpfung und zu Abweichungen generell aber gerade interessant für Sammler. Warum man entsprechendes mit einem politischen Magazin, wie den Spiegel in Zusammenhang bringt, aber in einer Fachzeitschrift die Ablehnung dann hinnimmt, ist mir schleierhaft.

Und Artikel abzulehnen, ohne das auch nur im Ansatz zu begründen und damit Informationen im Sinne der Verbandsmitglieder zu "sieben" ist nicht in Ordnung. Dabei spielt es auch keine Rolle ob andere Zeitschriften das anders sehen. Wenn die DBZ keine Probleme hat entsprechende Artikel zu veröffentlichen, dann ist die Ablehnung um so fragwürdiger.

Ich sehe das genau wie Micha. Es ist schon verwunderlich, waurm hier mehrheitlich das Verhalten des BDPh in diesem Zusammenhang mit einem Achselzucken kommentiert wird.

Dieter
 
Eric Scherer Am: 15.04.2026 17:07:29 Gelesen: 373# 16 @  
Hallo zusammen

Ich habe mir die Mühe gemacht, heute nochmals alle Posts durchzulesen.

Grundsätzlich bezweifle ich, dass hier eine Zensur vorliegt. Die Redaktion der Philatelie aus meiner Sicht definitiv unabhängig vom BDPh-Bundesvorstand. In den Jahren, wo ich selbst im Bundesvorstand war, gab es zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Einflussversuche. Das einzige Thema war die Abstimmung von Eigenbeiträgen und Seitenzahlen dafür, etwa im Rahmen der Berichterstattung zu Veranstaltungen und Ausstellungen. Auch hier galt immer: die Redaktion entscheidet und nicht alles, was der Bundesvorstand wollte (Seitenumfang etc.) wurde auch umgesetzt.

Die Deutsche Post hat in all den Jahren auch keinerlei Einmischungsversuche unternommen. Das ist ein Konzern! Ich selbst habe die Zusammenarbeit mit der Post immer als angenehm empfunden. Die Post hat sich auch keinesfalls den Inputs und den Feedbacks des BDPh-Vorstands verweigert. Es wurde einfach ab und zu klar gemacht, dass die Deutsche Post heute ein globaler Konzern ist, wo es nicht möglich ist, dass alles so geht, wie die Sammler es gerne hätten - Schlagworte Stempelfarbe, Matrixcode, etc.

Ich möchte mich auch für den BDPh-Vorstand klar verwehren: da ist sicher niemand bestechlich. Die vielen Termine sind für alle eher eine Last als ein Vergnügen. Das die Reisekosten vergütet werden - durch den BDPh - ist wohl auch selbstverständlich. Und der Kilometer-Vergütungssatz ist wirklich am untersten Ende und nur mit Mühe kostentragend. Die Ministerkarten und auch die schon erwähnten roten oder weissen Alben sind eigentlich nur dazu da, dass man diese für ein Photo überreicht. Ich selbst war mehrmals an Briefmarkenpräsentationen dabei und es kam immer wieder vor, dass ein BDPh-Vorstand diese Alben direkt an einen interessierten Sammler weiter verschenkt hat.

Noch ein Wort zum Schluss: Wer von einem ordentlichen Medium *** erwartet *** dass ein Artikel auch erscheint, kennt das Redaktionsgeschäft nicht. Niemand hat hier einen Anspruch und man sollte auch nichts erwarten. Wenn dann der eigene Artikel erscheint, darf man sich aber ruhig darüber freuen.
 
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