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Thema: Alliierte Besetzung Französische Zone Allgemeine Ausgaben Echt gelaufene Belege
Eilean Am: 05.07.2026 21:00:21 Gelesen: 242# 1 @  


Ein Beleg aus der französischen Zone nach München, mit Sonderstempel LANGENARGEN (BODENSEE) vom 13. Februar 1946 mit einem Segelboot und im Vordergrund eine Person mit Hechtsprung. Seebadeort, einzigartiges Naturstrandbad.

Eilbrief nach München, frankiert mit 46F, rückseitig die Stempel des Postamts München TA und 19.

Sicherlich ein Sammlerbeleg. Der Stempel ist einmal 13.2. und dann 16.2., den dritten kann ich nicht mehr lesen.

Gruß
Andreas

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Motiv Schiffe auf Belegen"]
 
Bessie Am: 12.07.2026 17:28:45 Gelesen: 489# 2 @  
Echt oder falsch ?

Der abgebildete Brief ist eigentlich zu schön, um echt zu sein (Stempel?). Oder ist er es etwa doch?

Fragt Bessie/Sentawau und sagt für eine Antwort schon mal danke.


 
2huhu Am: 14.07.2026 14:57:30 Gelesen: 190# 3 @  
Hallo,

in der Bucht wird momentan ein Ortsbrief mit Einschreiben und Eilzustellung mit fortlaufender E-Nummer 272 angeboten. Er ist frankiert mit der 2 Mark-Briefmarke; der Empfänger und der Absenders ist der gleiche wie in dem hier diskutiertem Brief. (# 117287806425)



Grüßle
Holger Reichert

https://www.ebay.de/itm/117287806425 - Link redaktionell ergänzt

[Beiträge [#2] und [#3] redaktionell kopiert aus dem Thema "Alliierte Besetzung Französische Zone Allgemeine Ausgaben Belege Echt oder falsch ?" / Ausführliche Beiträge bitte dort nachlesen]
 
Bessie Am: 15.07.2026 19:19:34 Gelesen: 62# 4 @  
@ 2huhu [#3]

Lieber Holger, liebe Gemeinde,

das ist eine Vorlage, wie ich sie erhofft hatte und die mein Problem klärt. Ich deute meinen Brief nunmehr so:

Von einem Sammler fabrizierter Brief mit Gefälligkeitsstempeln. Diese höchstwahrscheinlich echt. Bewertung wie lose gestempelte Marken, wegen der hohen Differenz zwischen postfrisch und gestempelt Prüfung zwingend erforderlich.

Ältere Gefälligkeitsstempelung mit Schalterstempeln sind meistens von normalen Abstempelungen nicht zu unterscheiden. In neuerer Zeit ist das oft anders, Beispiele DDR, BR, Berlin usw. Sind die Stempel allerdings rückdatiert, handelt es sich um Fälschungen.

Die Briefnotierungen der Kataloge sind Bedarfsbriefen vorbehalten und gelten nicht für Sammlerbriefe. Oder doch? Von Händlern und Sammlern wurden viele teure Zeppelinbriefe fabriziert. Ein IPOSTA-Block oder Zuschlagsmarken sind auf Bankbriefen nicht zu erwarten. Merke: Man kann nicht sammeln wollen, was es nicht gibt.

Das Thema Bedarf – Sammlerbedarfspost (1947 Dank für Lebensmittelpaket, 1985 für Kaffeepäckchen) oder Mache ist endlos diskutierbar. Bitte nicht! Mit meiner harmlosen Anfrage wollte ich ja nur wissen, ob dieser Stempel von Rastatt als Fälschung bekannt ist.

Ich schreibe keinesfalls als Anfänger. Seit 2013 bin ich auf diesen Seiten Mitglied und habe als „Sentawau“ viele Beiträge geliefert. 2025 kannte mich der Rechner plötzlich nicht mehr und ich musste zum Namen meines zweiten Hundes „Bessie“ wechseln.

Bessie/Sentawau dankt nochmals allen an der Diskussion Beteiligten.

Nachwort: der hier zugrunde gelegte Sammlerbrief taugt sogar als zeittypischer „Beleg“: er zeigt, wie vor der Währungsreform jedermann versuchte, seine wertlosen Reichsmark gegen Wertbeständiges umzutauschen. Deshalb erlebte damals die Philatelie eine Scheinblüte.
 
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