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Thema: Absenderfreistempel: Echt gelaufene Belege
Das Thema hat 1423 Beiträge:
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HWS-NRW Am: 13.07.2026 23:10:09 Gelesen: 29338# 1399 @  
@ ChristianSperber [#1398]

Hallo Christian,

herzlichen Dank für die Info, jetzt kann ich den Beleg gut beschreiben.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 21.07.2026 14:22:14 Gelesen: 26976# 1400 @  
Hallo in die Runde,

von der BEPHILA 2026 in Bernau bei Berlin zurück gekehrt, kann ich wieder ein paar schöne Belege vorstellen.



Aus der Reihe der "Vorläufer" heute die Wertstufe zu 3 Reichspfennigen, gedruckt mit einer Maschine Typ E-VIII v, sie befand sich in der Poststelle der "Schering-Kahlbaum AG" in BERLIN N 65, auf einer Fern-Drucksache vom März 1934 sowie auf einer Streifband-Hülle vom Mai 1934.

mit Sammlergruß
Werner
 
Baber Am: 21.07.2026 15:14:12 Gelesen: 26946# 1401 @  
Borek in Braunschweig verwendete noch 1947 den Absenderfreistempel mit der Landesbezeichnung "Deutsches Reich"

Weiß jemand, bis wann das zulässig war?



Gruß
Bernd
 
Freistempel26 Am: 21.07.2026 17:15:18 Gelesen: 26918# 1402 @  
@ Baber [#1401]

Das ist ein Postfreistempel - die sind bei einigen Postämtern noch bis in die 50er Jahre im Einsatz gewesen.

Viele Grüße
 
T1000er Am: 21.07.2026 21:20:51 Gelesen: 26809# 1403 @  
@ Freistempel26 [#1402]

die sind bei einigen Postämtern noch bis in die 50er Jahre im Einsatz gewesen.

Hallo,

mit der Bezeichnung "Deutsches Reich" sicherlich nicht. Die Belege würde ich gerne sehen wollen. Aber den Wertrahmen mit geänderter Inschrift den gab es bis in die 50er Jahre schon.

Der Beleg von Bernd (Baber) ist für das Jahr 1947 absolut korrekt. Die Deutsche Bundespost bzw. die Bundesrepublik Deutschland gab es zu diesem Zeitpunkt bekanntlich ja noch nicht.

Schöne Grüße,
Thomas

PS.

Korrektur meinerseits, der Wertrahmen Deutsches Reich war in Braunschweig tatsächlich bis zum 10. 10. 1950 in Gebrauch.

Quelle: Günter Borchers - Deutsche Maschinen-Postfreistempel, Band 2: Aptierungen und Nachverwendungen nach dem 8. Mai 1945, siehe hier Seite 68 oben.
 
bernhard Am: 21.07.2026 22:25:54 Gelesen: 26780# 1404 @  
@ T1000er [#1403]

Hier ein Bild aus meinen Beständen. Ist aber nicht mein Sammelgebiet.



20b Braunschweig 1 ad, 28.2.50

Viele Grüße
Bernhard
 
T1000er Am: 21.07.2026 23:12:39 Gelesen: 26770# 1405 @  
@ bernhard [#1404]

Hallo Bernhard,

der Beleg den Du hier zeigst, ist auch für Günther Borchers interessant. Er hat diesen Postfreistempel in seinem Werk auf Seite 67 unten rechts nur bis 31.01.1950 datiert.

Schöne Grüße,
Thomas
 
HWS-NRW Am: 22.07.2026 09:13:42 Gelesen: 26655# 1406 @  
Hallo,

heute nun wieder ein passender Stempelabdruck.



Drucksache im Ortsverkehr zu 3 Rpf, aufgegeben im März 1943 in BERLIN SW 68, interessant für mich war wieder der neue Wertrahmen E-8 mit der Antiqua-Schrifttype.

mit Sammlergruß
Werner
 
Freistempel26 Am: 23.07.2026 11:22:30 Gelesen: 26412# 1407 @  
HWS-NRW Am: 27.07.2026 14:54:09 Gelesen: 23823# 1408 @  
Hallo in die Runde.



Ein Abdruck, der eine Frage aufwirft. Fernbrief vom 1.10.1944, hier wurde, aus welchem Grund auch immer, bis auf das Datum der Ortsstempel aptiert bzw. nicht gedruckt. Weiß ein User die Antwort ?

mit Sammlergruß
Werner
 
Freistempel26 Am: 27.07.2026 15:13:03 Gelesen: 23806# 1409 @  
@ HWS-NRW [#1408]

Der Stempel dürfte ausgebaut gewesen sein.

Nach gut 15 Jahren vielleicht Reparatur oder Ergänzung PLGZ.

Viele Grüße
 
HWS-NRW Am: 29.07.2026 14:27:47 Gelesen: 22640# 1410 @  
Hallo Freistempel und Danke für Deinen Hinweis.



Fernbrief der zweiten Gewichtsstufe (< 20-250 g), aufgegeben per Einschreiben im April 1933 in ZÜLLCHOW (POMM.), das Gesamtentgelt (25 Rpf Porto + 30 Rpf -R-Gebühr) freigemacht mit einer Maschine mit Wertrahmen Bogenrechteck (E-1).

mit Sammlergruß Werner
 
HWS-NRW Am: 06.08.2026 14:06:55 Gelesen: 19682# 1411 @  
Hallo.



Endlich kann ich auch eine Orts-Zustellungsurkunde aus BERLIN, aufgegeben im Juli 1948 vom Generalstaatswalt beim Kammergericht, in meine Sammlung einfügen.

mit Sammlergruß Werner
 
HWS-NRW Am: 07.08.2026 14:48:19 Gelesen: 19280# 1412 @  
Hallo.



Wertbrief in der zweiten Gewichtsstufe, per Rückschein aufgegeben im Juni 1953 im Postamt MÜNCHEN 36, das Gesamtentgelt von 155 Pfennigen setzt sich aus dem Porto von 40 Pfg, der Wertgebühr von 75 Pfg sowie der Rückscheingebühr von 40 Pfg zusammen, freigemacht mit einer Postalia-Maschine.

mit Sammlergruß Werner
 
HWS-NRW Am: 08.08.2026 12:11:45 Gelesen: 18849# 1413 @  
Hallo, heute kam eine mehr philatelistische Spielerei an.



Bei diesem Wertbrief zu 16 g ist so einiges fragwürdig. Der Absender, ein Hr. Molitor nutzte einemn Umschlag der Behringweke AG, klebte vorderseitig zwei ausgeschnittene AFS zu je 250 Pfg, aber vom Januar und Februar 1983, drauf und lieferte den Beleg (Entgelt 480 Pfg) beim Postamt IDSTEIN 1 im April 1983 ein, dort wurde er tatsächlich angenommen und wohl auch weiter transportiert, leider gibt es keinen Ankunftsstempel.

mit Sammlergruß Werner
 
Cantus Am: 09.08.2026 00:59:18 Gelesen: 18679# 1414 @  
Von mir ein Brief aus schwierigen Zeiten, gelaufen am 6.1.1933 von Berlin-Mitte nach Wuschewier. Empfänger war der Gänsemäster Willy Jahn, der Vater eines ehemaligen Nachbarn schräg gegenüber, aus dessen Nachlass ich zwei Schubkarren voller alter Papiere füt meine Heimatsammlung retten konnte, die sonst vernichtet worden wären, ein ganz ungewöhnlicher Glücksfall.

Absender war die Gerichtskasse am Amts- und Landgericht Berlin, die den Brief rückseitig mit Papiersiegel verschlossen hatte.





Viele Grüße
Ingo
 
HWS-NRW Am: 21.08.2026 21:57:54 Gelesen: 10907# 1415 @  
Hallo am Abend.



Dieser "teilaptierte" (das Werbesignet wurde entfernt) Abdruck stammt aus HAMBURG-ALTONA, der Brief wurde am 14.8.1946 von der Firma Menck & Hambrock beim Postamt aufgeliefert, wer genau den ansonsten noch nicht veränderten Reichspost-Stempel seinerzeit verwendete, kann ich leider nicht schreiben. Eventuell kann ein Leser aus der werten Runde weiterhelfen, damit er dann im passenden Thread eingruppiert werden kann.

mit Dank und Sammlergruß Werner
 
HWS-NRW Am: 28.08.2026 13:58:24 Gelesen: 7044# 1416 @  
Hallo.



Heute eine Fernpostkarte, versandt am 21. August 1960 von OBERAMMERGAU aus per Eilboten, es ging um die kurzfristige Zusage bei den Festspielen, daher nutzte der Herr Bürgermeister die schnellere Form, da die Veranstaltung schon am 21. August stattfand.

mit Sammlergruß Werner
 
HWS-NRW Am: 31.08.2026 15:07:59 Gelesen: 5945# 1417 @  
Hallo,

beim Sortieren fand ich diesen Beleg.



Die Postkarte wurde am 28. August 1946 von der Landesversicherungsanstalt in LINZ (DONAU) aufgegeben, in der Maschine entfernte man das Werbeklischee sowie den kompletten Wertrahmen, ob das Porto noch in RM oder schon in Groschen freigemacht wurde, kann ich nicht sagen.

mit Sammlergruß Werner
 
T1000er Am: 31.08.2026 16:29:35 Gelesen: 5925# 1418 @  
@ HWS-NRW [#1417]

Das Porto sind wohl 5 Groschen.

Allerdings ist hier zu beachten das die Gebühren in der direkten Nachkriegszeit sich an den alten Gebührensätzen der Deutschen Reichspost orientierten.

Da es sich hier um eine Postkarte im Ortsverkehr handelte waren 5 Groschen fällig was im Deutschen Reich gleichbedeutend 5 Reichspfennigen entsprach.

Wie lange man sich in Österreich hier an den Gebühren der Reichspostzeit orientierte ist mir nicht bekannt. Diese Frage kann Dir sicherlich ein Österreich-Spezialist besser beantworten!

Schöne Grüße,
Thomas
 
HWS-NRW Am: 31.08.2026 17:25:43 Gelesen: 5913# 1419 @  
@ T1000er [#1418]

Hallo Thomas,

herzlichen Dank für Deine schnelle Antwort.



Bei dieser Ortspostkarte, abgesandt im Februar 1952 in LEIPZIG C 1 ist es mit dem Porto einfacher, es wurde mit einer Maschine mit dem Wertrahmen E-20 freigemacht, interessant das Werbeklischee mit dem Signet zum 5-Jahres-Plan der DDR.

mit Sammlergruß Werner
 
HWS-NRW Am: 02.09.2026 17:22:20 Gelesen: 4901# 1420 @  
Hallo.



Heute eine Drucksache, versandt im Mai 1952 von BERLIN SW 61 aus in Richtung Wien, das Porto von 10 Pfg freigemacht mit einer Francotyp-Maschine.

mit Sammlergruß Werner
 
HWS-NRW Am: 05.09.2026 08:51:05 Gelesen: 3388# 1421 @  
Hallo am Morgen.



Ortsbrief der Bayerischen Bank für Handel und Industrie, aufgegeben im März 1949 in MÜNCHEN 1 mit aptiertem Werbeklischee.

mit Sammlergruß Werner
 
Stefan Am: 05.09.2026 11:39:43 Gelesen: 3334# 1422 @  
@ HWS-NRW [#1421]

[...]mit aptiertem Werbeklischee.

Die Begrifflichkeit ist ungünstig formuliert. In der Frankiermaschine war schlichtweg kein Werbeklischee vorhanden, daher keine eigentliche Aptierung eines Klisches möglich.

Gruß
Stefan
 
HWS-NRW Am: 07.09.2026 18:12:32 Gelesen: 175# 1423 @  
@ Stefan [#1422]

Hallo Stefan, so könnte man es auch beschreiben, nur den Grund für das Fehlen kann man nicht festlegen.



Eingeschriebener Fernbrief mit Rückschein, schön frankiert mit AFS zu 430 Pfg, in dieser Größe mag ich meine Belege (entgegen den Langbriefen), Versender war ein Hersteller für "Pflüge", ich hoffe, dass die noch jeder kennt.

mit Sammlergruß Werner
 

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