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Thema: KI: Einrahmenexponat Ziermusterfreistempel mit Unterstützung von exhibitgrader
johanneshoffner Am: 16.09.2026 10:55:04 Gelesen: 826# 1 @  
Das super moderierte Thema von HaJo zu den Ziermusterfreistempeln [1] hat mich motiviert, ein Einrahmenexponat zu erstellen.

Es wird an der GABRA Burgdorf 24.9. - 26.9.2026 das erste Mal ausgestellt. [2] Diese Ausstellung ist ohne Jurierung.

Die 16 Blätter habe ich ganz normal erstellt unter Zuhilfenahme der Literatur.

Die wichtigste Literatur ist:

F. Topf, Die deutschen Maschinen-Postfreistempel 1903 – 1923, Infla-Bücherei Band 14, 1973
H.J. Förster, 100 Jahre Postfreistempel Zeitraum der Bearbeitung 1918-1922, Eigenverlag, 2020
G. Hieber Kompendium der Ziermusterfreistempel des Deutschen Reiches, Band 202 Schriftenreihe Poststempelgilde, 2026
Philaseiten.de, Ziermusterfreistempel 1920 – 1922, abgerufen 13.9.2026

Die Gliederung ist

1. Postautomatisierung bis 1920
- Hand – Francostempel ab 1864
- Maschinenstempel ab 1860
- Maschinelle Francostempel aus Württemberg und Bayern ab 1903
- vergünstigte Massenauflieferung im NDP ab 1868

2. Ziermusterfreistempel
- Stempel in Schwarz nur für das Inland ab Dezember 1920 – 31.7.1921
- Stempel in Rot nur für Inland 1.8.1921 – 31.12.1921
- Stempel in Rot mit DEUTSCHES REICH für In- und Ausland ab 1.1.1922

3. Freistempel mit auswechselbaren Beträgen ab Oktober 1922
4. Freistempel für Paketkarten ab 1920

Ich stelle dieses Exponat zur Diskussion und schlage vor, dass die Leserinnen und Leser Kommentare zum Exponat und den einzelnen Seiten machen.

Danach werde ich zeigen, was exhibitgrader dazu meint.

Dann werde ich das Exponat anpassen und schauen, was exhibitgrader dann dazu meint.

Ich bin gespannt.

Kleine Anmerkung, die Scans sind etwas zu dunkel geraten.

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=21262
[2] https://gabra-burgdorf.ch/
[3] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=388431#M171
















 
Nordluchs Am: 17.09.2026 20:03:11 Gelesen: 615# 2 @  
@ johanneshoffner [#1]

Hallo Johannes,

ich habe etwas abgewartet, um nicht die Ansicht zu stören.

Da hast Du eine schöne kompakte Übersicht zusammengestellt. Es ist immer eine Herausforderung für ein Einrahmen Exponat eine Linie zu finden.

Zumal es ja den meisten Sammlern diese Materie unbekannt ist und derartige Dinge erst jetzt und hier im Forum aus der Versenkung geholt wurden. Die rege Nachfrage nach dem Kompendium der Ziermusterfreistempel des Deutschen Reiches von Günther Hieber bestätigen das.

Deine Gliederung zeigt die Vielfalt und noch tiefer geschaut, sind viele andere Belege gezeigt worden, wie Francostempel (Hand), weiter die ersten maschinellen Francostempel aus Württemberg und Bayern, Maschinenstempel der Barfreimachung im Deutschen Reich. mit den neuen Ziermuster und nachfolgend bis hin zu den ebenfalls neu eingeführten Registrierkassen zur Freimachung von Paketkarten.

Vielleicht animiert das den einen oder anderen Sammler mal genauer derartiges Material zu suchen und eine Sammlung aufzubauen.

Ich hoffe, dass sich noch andere rühren!

Viele Grüße

Hajo
 
DL8AAM Am: 17.09.2026 22:17:54 Gelesen: 578# 3 @  
@ johanneshoffner [#1]

Unabhängig von Deiner eigentlichen Fragestellung: Danke für das Zeigen, ich habe in dieser komprimierten Form einiges Neues gelernt - auch wenn mein Thema eher die modernen, automatisierten "Franco"-Formen von heute sind. Die Wurzeln zu kennen ist auch wichtig ;-)

Aber nun zum eigentlichen Ausköser meines Re-Beitrags, nur ganz kurz:

> H.J. Förster, 100 Jahre Postfreistempel Zeitraum der Bearbeitung 1918-1922, Eigenverlag, 1920

Sicher das das Ausgabejahr 1920 ist? ;-)

LG
Thomas
 
johanneshoffner Am: 05.10.2026 17:09:32 Gelesen: 210# 4 @  
Ich habe einige Rückmeldungen erhalten, die ich kurz einstellen möchte.

Ich danke HWS

Du hast da ein tolles Thema ausstellungsreif aufgebaut, nur m.E. nach ist es kein Ein-Rahmen-Exponat, so wie es die Ausstellungsordnung des BDPh vorsieht, Du hast aus einem viel größeren Bereich mit viel mehr belegbarer Post einfach einen Auszug gemacht, den man sicherlich auf mehren Rahmen darstellen könnte.

Ich hatte vor ein paar Jahren mal das Thema "Postwurfsendungen" aufbauen wollen und beim Erarbeiten kam ich dann zur Erkenntniss, das die (ich dachte" wenigen Belege dann doch nicht in einem Rahmen passen und mit der Zeit wurden es drei Rahmen zu je 16 Blatt.

Ich bin selber Juror und habe in den letzten Jahren mehrfach auch Ein-Rahmen-Exponate (unter anderem in Bad Mondorf in Luxemburg) bewertet und ... leider, die meisten Exponate hätte man gut auch mit mehreren Rahmen darstellen können.


Ich danke Damian Läge

für seine Idee, den ersten Ziermusterfreistempel nach vorne zu holen und anhand dieses Stücks die postgeschichtliche Einordnung vorzunehmen.

Ich danke Günther

ein interessanter Ansatz, das Thema über die Massenabfertigung der Poststücke anzugehen. Evntl. etwas präzisieren, dass bei dem Berliner Beleg Massenabfertigung vorgenommen wurde.

Bei den nachfolgenden Franko und ZMF war Massenmindesteinlieferung Vorauusetzung für die Postabwicklung. Noch ein Hinweis. Württemberg benutzte ab 1.1.1894 erstmals einen Frankohandstempel.

Der von Dir gezeigte Frankohandstempel Stuttgart lässt sich einwandfrei nach dem HB" Stempel der Pfennigzeit" unter Abb L 12, verwendungszeit 1922- 06/1924 zuordnen. Hier wahrscheinlich ab 12/23 , da 3 Pfg.Porto.

Der bayrische Franco bez. Bandstempel ist ein Zwischending zw. Freistempel 3 Pfg und Franko. Ist Dir aufgefallen, dass sich Bayern geweigert hat ZMF einzusetzen, obwohl in München noch die alte Universal aus der Versuchszeit 1913 war ?


Das waren alles sehr spannende Kommentare, die auf den Inhalt und Aufbau gezielt haben.

Den Francobeleg aus Württemberg muss ich entsprechend austauschen.
 
johanneshoffner Am: 05.10.2026 17:23:05 Gelesen: 203# 5 @  
Und hier noch die "Bewertung" durch exhibitiongrader:

Behandlung

Die Ausstellung entwickelt einen nachvollziehbaren postalhistorischen Faden von den Vorläufern der Freistempel über die Ziermusterfreistempel bis zu den auswechselbaren Wertziffern und den Paketkarten. Die Gliederung auf Frame 1, Page 1 wird in den folgenden Seiten im Wesentlichen eingehalten; die Entwicklung von Massensendungen, Portostufen und internationalen Verwendungen ist anschaulich dargestellt. Besonders gelungen sind die Übergänge von den technischen Voraussetzungen zu den Reichspost-Freistempeln. Eine gewisse Unschärfe entsteht jedoch durch die nur knapp erwähnte Ablösung der Ziermusterstempel und durch die Paketkarte von 1923 auf Frame 1, Page 16, die außerhalb des im Titel genannten Zeitraums liegt.

Warum -3 Punkte: Der angegebene Zeitraum 1920–1922 wird durch die Paketkarte vom 24.3.1923 auf Frame 1, Page 16 überschritten, und einzelne Übergänge zwischen den Abschnitten bleiben knapp erklärt.
17 / 20

Mein Kommentar: Ich suche noch nach einer entsprechenden Paketkarte

Philatelische Bedeutung

Das Thema besitzt eine gute philatelische Bedeutung, weil es die Einführung und frühe Entwicklung maschineller Freimachung im Deutschen Reich während einer besonders bewegten tariflichen und wirtschaftlichen Periode behandelt. Die Verbindung von Masseneinlieferungen, verschiedenen Versandarten, Auslandspost und inflationär bedingten Portostufen verleiht dem Exponat über eine reine Stempeltypenübersicht hinausgehendes Interesse. Die Auswahl zeigt mehrere markante Wertstufen und Verwendungsformen, darunter internationale Drucksachen und seltene hohe Beträge. Die internationale Bedeutung bleibt naturgemäß begrenzt, da der Schwerpunkt auf einem spezifischen deutschen Zeitraum und Verfahren liegt.

Warum -2 Punkte: Das Thema ist spezialisiert und national begrenzt; seine übergreifende internationale Bedeutung und die Einordnung in die weltweite Entwicklung der Freimachung könnten deutlicher herausgearbeitet werden.
8 / 10

Mein Kommentar: das ist nicht Ziel des Exponats, bei einem 3 Rahmenexponat wären Beispiele aus dem Ausland sehr sinnvoll. An diesen aspekt habe ich noch nicht gedacht.

Philatelisches Wissen, persönliche Studien und Forschung

Die Beschreibungen zeigen solide Kenntnisse der postalischen Zusammenhänge. Verwendungsdaten, Versandarten, Orte, Portostufen und einzelne tarifliche Hintergründe werden regelmäßig genannt, etwa bei den 350-Pf- und 600-Pf-Wertstempeln auf Frame 1, Page 12 sowie bei den kurzen Verwendungsperioden auf Frame 1, Page 13. Die Einführung nennt einschlägige Literatur und macht den Untersuchungsrahmen verständlich. Besonders überzeugend sind die Hinweise auf seltene Wertstufen, bekannte Stückzahlen und die Verwendung als Entwertungsstempel. Eine noch stärkere Kennzeichnung eigener Forschungsergebnisse, systematischere Quellenangaben zu Seltenheitszahlen und gelegentlich präzisere postalische Analysen würden die wissenschaftliche Tiefe weiter erhöhen.

Warum -6 Punkte: Eigene Forschungsergebnisse und die Quellenbasis einzelner Seltenheitsangaben werden nicht immer ausdrücklich von allgemeiner Literaturinformation getrennt oder direkt belegt.
29 / 35(29–30)

Mein Kommentar: Ich habe nicht selber geforscht, sondern die aktuellen Quellen und mein Wissen über Infla benutzt.


Erhaltung

Die Stücke sind überwiegend vollständig und die entscheidenden Freistempel sowie viele Orts- und Datumsstempel gut erkennbar. Mehrere Belege besitzen eine überzeugende postalische Wirkung und erlauben die Beurteilung von Wertstufe, Farbe und Verwendung. Gleichzeitig ist die Erhaltung deutlich uneinheitlich. Zahlreiche Umschläge und Streifbänder zeigen starke Papierverfärbungen, Knicke, Falten, Randabnutzung oder fleckige Oberflächen; einzelne Abbildungen wirken zudem sehr dunkel. Bei seltenen inflationären oder frühen Massensendungsbelegen ist eine gewisse Gebrauchsspur verständlich, doch auch einige gewöhnlichere Stücke liegen sichtbar unter einem sehr guten Erhaltungsstandard.

Warum -4 Punkte: Mehrere Belege weisen deutliche Verfärbungen, Knicke, Falten und Gebrauchsspuren auf; die visuelle Erhaltungsqualität ist daher nur mittel und nicht durchgehend auf Spitzenniveau. 6 / 10(6–7)

Mein Kommentar: Es handelt sich durchwegs um Bedarfsbelege. Teils sind nur 10 vergleichbare Stücke bekannt. Die Scans sind zu dunkel geraten, die Belege sind heller und weniger fleckig.


Seltenheit

Die Ausstellung enthält überzeugende Hinweise auf relative Seltenheit, insbesondere bei den hohen Wertstufen und den zeitlich oder örtlich stark begrenzten Verwendungen. Die 350-Pf-Freimachung, der Blankoabschlag von 350 und 600 Pf, die Auslandsverwendungen sowie die ungewöhnlichen Entwertungsstempel in Köln und Heidelberg erhöhen die Bedeutung der Auswahl. Positiv ist, dass einzelne Seltenheitsangaben mit bekannten Stückzahlen oder begrenzten Postämtern verbunden werden. Die Aussagen könnten allerdings noch systematischer durch Quellen, Zensusangaben und eine klare Kennzeichnung der jeweils seltenen postalischen Eigenschaft abgesichert werden.

Why -4 pts: Mehrere Seltenheitsbehauptungen sind zwar plausibel erläutert, aber nicht durchgehend mit Quellen oder präzisen Zensusangaben belegt.
16 / 20(15–17)

Mein Kommentar: Die super seltenen Stücke fehlen leiser, das wären mehrfach Stempel ein 500 ..

Präsentation

Die Gestaltung ist insgesamt klar, ruhig und gut lesbar. Einheitliche Überschriften, schwarze Grundschrift mit gezielter roter Hervorhebung und sauber gesetzte Bildrahmen erleichtern die Orientierung. Die Einzelblätter nutzen unterschiedliche Anordnungen, sodass kein ausgeprägtes Train-Tracks-Muster entsteht. Die montierten Belege sind meist ausreichend groß und die Bildunterschriften direkt zugeordnet. Einige Seiten, besonders Frame 1, Pages 6–7 und 12–13, wirken durch überlappende oder sehr große Abbildungen sowie stark unterschiedliche Bildmaßstäbe etwas schwer. Die teilweise dunklen Originale beeinträchtigen zusätzlich die visuelle Klarheit.

Warum -1 Punkt: Mehrere Seiten sind durch übergroße, überlappende Abbildungen und uneinheitliche Bildmaßstäbe etwas unruhig; dunkle Belege reduzieren stellenweise die Lesbarkeit.
4 / 5

Mein Kommentar: als ich die Sammlung dann im Rahmen hatte und auf mich habe wirken lassen. ist mir aufgefallen, dass ich die Überlappungen unklug gemacht habe und der bessere Beleg manchmal untergeht.



Begründung

Das einrahmige Exponat bietet eine klar fokussierte und fachlich interessante postalhistorische Studie zur Entwicklung der frühen Freistempel im Deutschen Reich. Die Einführung erläutert Thema, Zweck, zeitlichen Rahmen, Gliederung und Literatur und bietet eine gute Orientierung. Der Aufbau ist im Wesentlichen chronologisch und postalisch schlüssig: Von den technischen Vorläufern und Ziermusterfreistempeln führt die Darstellung zu den Freistempeln der Reichspost, ihren Wertstufen, Portoperioden und unterschiedlichen Verwendungen. Besonders überzeugend sind die hohen Wertstufen, kurzen Inflations-Portoperioden, Auslandssendungen, Massensendungen sowie ungewöhnlichen Entwertungs- und Weiterverwendungen. Die Beschriftungen vermitteln umfangreiche postaltechnische Kenntnisse und machen die Belege überwiegend anschaulich verständlich. Abzüge ergeben sich aus dem uneinheitlichen Erhaltungszustand, kleineren Präsentationsmängeln, einzelnen Datums- und Präzisionsproblemen sowie der teilweise nur knapp ausgeführten Analyse und begrenzten Kennzeichnung eigener Forschung. Die Seltenheitsangaben sind nicht durchgehend systematisch quellenmäßig abgesichert. Die Bewertung war hinsichtlich des zeitlichen Rahmens am Schluss leicht unterschiedlich: Eine Perspektive sah den Beleg von 1923 auf der abschließenden Paketkartenseite als vertretbaren Ausblick, während eine andere eine ausdrückliche Kennzeichnung als Nachtrag oder eine Anpassung des Titels für erforderlich hielt. Insgesamt handelt es sich um ein gut entwickeltes, professionell lesbares Exponat. Die Endbewertung lautet: 80 points (medal: Vermeil).
Anmerkungen

Die Bewertung stützt sich ausschließlich auf die gezeigten Blätter und deren Beschriftungen. Die Angaben des Ausstellers zu Seltenheit und bekannten Stückzahlen wurden berücksichtigt, konnten anhand der Abbildungen jedoch nicht unabhängig überprüft werden; nachvollziehbare Census- oder Literaturquellen sollten künftig unmittelbar bei den betreffenden Belegen oder auf der Einleitungsseite angegeben werden. Auch eigene Forschungsergebnisse könnten deutlicher kenntlich gemacht werden. Vor einer weiteren Einreichung sollten die sichtbaren Datums- und Präzisionsprobleme, insbesondere die Angabe zur Krag-Stempelmaschine und die Gültigkeitsdaten der frühen Ziermusterfreistempel, redaktionell überprüft und vereinheitlicht werden. Die zeitlich ungewöhnliche Literaturangabe beziehungsweise das Abrufdatum 2026 lässt sich aus den Bildern nicht abschließend beurteilen und sollte ebenfalls kontrolliert werden. Der Beleg von 1923 außerhalb des Titels „1920–1922“ sollte entweder ausdrücklich als bewusst gewählter abschließender Ausblick begründet oder durch eine entsprechende Anpassung von Titel und Umfang eingeordnet werden. Zusätzlich wären eine gleichmäßigere Bildskalierung sowie eine bessere Auswahl oder fotografische Wiedergabe stark verfärbter Belege wünschenswert; das vergleichsweise knapp behandelte Paketkartenkapitel könnte inhaltlich stärker ausgebaut werden.
 
TeeKay Am: 06.10.2026 12:49:50 Gelesen: 113# 6 @  
@ johanneshoffner [#5]

Nach Lesen der Exhibitgrader-Bewertung bin ich mir sicher, dass weder Gemini, ChatGPT noch Claude das auch nur annähernd so hinbekommen hätten, wenn man nur das Exponat und die Bewertungsrichtlinien eingegeben hätte.

Sofern die getätigten Aussagen zur Ausstellungssammlung passen, dann ist für diese Art von Auswertung nach meiner Erfahrung deutlich mehr nötig als einfach nur die Eingabe in den Kontext eines LLM (im Thread über Exhibitgrader fragte jemand, was Exhibitgrader besser könne als ChatGPT). Da steckt dann höchstwahrscheinlich ein komplexer, aus etlichen Stufen bestehender Workflow hinter, der mehrere Programme und LLMs miteinander kombiniert. Aussagen wie " schwarze Grundschrift mit gezielter roter Hervorhebung und sauber gesetzte Bildrahmen", " die entscheidenden Freistempel sowie viele Orts- und Datumsstempel gut erkennbar." und " Zahlreiche Umschläge und Streifbänder zeigen starke Papierverfärbungen, Knicke, Falten, Randabnutzung oder fleckige Oberflächen" klingen so einfach. Aber sofern sie nicht ausgedacht sind, sondern die Realität beschreiben, ist die zuverlässige (!) Erkennung ein ziemlich komplexer technischer Vorgang.
 
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