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Thema: (?) (121) Belege bestimmen: Deutsches Reich
Das Thema hat 121 Beiträge:
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bernhard Am: 28.07.2020 16:33:49 Gelesen: 2255# 97 @  
@ bovi11 [#96]

Zähnung 24 : 17 wäre nicht die bessere Variante.

Sorry, das war nur ein Schreibfehler. Auf dem Umschlag steht ja 26:17!

Viele Grüße
Bernhard
 
AFJMW Am: 28.07.2020 17:12:56 Gelesen: 2239# 98 @  
Hallo zusammen !

Ja, da steht 26:17 - ich glaube ich brauche nun endlich mal eine Brille (mit 64). Sorry für meine Schludrigkeit.

Desolat ist die Marke nicht. Das mag am Photo liegen, aber nicht die "Schönste". Ich denke der Umschlag wurde oft rechts oben angefasst (auf der Marke sozusagen). Für mich wäre nur eine ungefähre Einschätzung von Nöten, damit ich mir bei ihm im
Gegenzug etwas aussuchen kann.

Grüße
Alfred
 
bovi11 Am: 28.07.2020 17:15:35 Gelesen: 2237# 99 @  
@ AFJMW [#98]

Wenn sie oben und unten 26 Zähnungslöcher hat, wäre der Katalogpreis Lt. MICHEL 55,00 Euro.

10,00 bis 20,00 Euro dürften angemessen sein.
 
AFJMW Am: 28.07.2020 17:33:17 Gelesen: 2219# 100 @  
Danke an Alle!
 
dr31157 Am: 28.07.2020 17:35:15 Gelesen: 2215# 101 @  
Hallo zusammen,

ich habe hier einen Brief, wo ich gern wüsste was sich hinter der Adresse Celle/Hann.

H.G.S. - Abt. I d, verbirgt. Wehrmacht?



Würde mir bitte jemand weiterhelfen?

Gruß Detlef
 
Lars Boettger Am: 28.07.2020 18:01:18 Gelesen: 2205# 102 @  
@ dr31157 [#101]

Hallo Detlef,

es wäre super, wenn Du die vollständige Briefvorderseite zeigen würdest. Dann könnte man sehen, ob es sich um einen Feldpostbrief handelt oder nicht bzw. von wann der Brief ist.

H.G.S. -> Heeresgruppe Süd [1]

Ich bin kein Experte für die Wehrmacht, aber es klingt erst einmal plausibel.

Beste Grüße!

Lars

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Heeresgruppe_S%C3%BCd
 
dr31157 Am: 28.07.2020 18:24:30 Gelesen: 2196# 103 @  
@ Lars Boettger [#102]

Hallo Lars,

ich dachte es wär nicht so von Belang, aber wenn es weiterhilft gerne. Hier die Vor- u. Rückseite des Briefes mit der Frage, ob es Feldpost ist.



Gruß Detlef
 
Richard Am: 28.07.2020 20:05:49 Gelesen: 2170# 104 @  
@ alle

ich dachte es wäre nicht so von Belang, aber wenn es weiterhilft gerne

Bitte bei Fragen immer:

- Vorder- und Rückseite per scan zeigen, eventuell notwendige Vergrösserungen in weiteren scans
- exakte Fragen stellen statt z.B. "wer kann etwas zum Beleg schreiben".
- eigenes Wissen zum Beleg mitteilen oder
- Vermutungen - als solche bezeichnet - mitteilen.

Bei einer Fragen sollte erkennbar sein, dass der Fragesteller sich vorher bereits um eine mögliche Antwort bemüht hat.

DANN klappts auch mit der Antwort.

Schöne Grüsse, Richard
 
dr31157 Am: 29.07.2020 12:51:08 Gelesen: 2063# 105 @  
Hallo zusammen,

ich bin Hobby-Sammler und bin gerade dabei meine Sammlung aufzuarbeiten. Dabei ist mir jetzt aufgefallen, dass abgesehen davon, das es sich um keine normale Bedarfspost handelt einige Briefe extrem lange Zustellzeiten aufweisen.

Ich bitte euch mir diese Zusammenhänge zu erklären. Ich frage mich, sind die Stempel gefälscht. Liegt es am Einschreiben während der Kriegszeit. Ich zeige hier 3 der Exemplare mit den langen Laufzeiten:



Laufzeit lt. Ankunftsstempel 16 Tage!



Laufzeit lt. Ankunftsstempel 25 Tage!



Laufzeit lt. Ankunftsstempel 74 Tage!

Das stellt mich vor ein Rätsel. Es betrifft wohl auch immer die Ersttagssonderstempel mit festem Datum. Wie lange durften die "abgegeben" bzw. abgeschlagen werden? Wie ist das möglich?

Ich bitte um Eure Mithilfe.

Gruß Detlef
 
dr31157 Am: 30.07.2020 08:43:51 Gelesen: 1959# 106 @  
[#105]

Hallo,

kann mir keiner erklären, wie die langen Laufzeiten der 3 Briefe entstanden sind? Hat die Post mitgespielt, bereits mit dem Sonderstempel (festes Datum) versehene Briefe, auch noch viel später weiterzubefördern? Sind es Fälschungen?

Gruß Detlef
 
Captain Damuck Am: 30.07.2020 11:37:25 Gelesen: 1953# 107 @  
Hallo zusammen,

leider habe ich kein Unterforum zu Postkarten gefunden, daher teile ich die folgenden Postkarten hier mit euch. Diese habe ich gestern in einem Antiquariat gefunden.
Da ich kein Kenner von "Altdeutschland Bayern" bin, nehme ich jeden Hinweis/Kommentar zu den Briefmarken sehr gerne auf.

Los gehts:

Postkarte 1 von München nach Neuenburg, Schweiz, 1923(?). Spannend finde ich hier auch den Stempel vom Löwenbräukeller in München.



Postkarte 2 von Starnberg nach Zürich
Betreffend der rechten Briefmarke (Mi 77?) habe ich herausgefunden, dass es mehrere Typen gibt. Woran kann ich diese genau erkennen?



Postkarte 3 von München nach Zürich, 20.03.1918
Spannend finde ich hier den halben Stempel in der Mitte der Postkarte.



Herzliche Grüsse aus der Schweiz,
Manuel
 
olli0816 Am: 30.07.2020 11:54:32 Gelesen: 1948# 108 @  
Hallo Manuel,

die Marken sind Standard und gibt es häufig. Ich mag deine Postkarte vom Stiglmaierplatz mit dem Löwenbräukeller (nicht das beste Bier in München, eigentlich sogar eher ein nicht so tolles). Aber der Biergarten ist sehr schön und man kann da gut hingehen.

Wenn Du heute dort bist, steht nur der Löwenbräukeller und das rundliche Gebäude rechts, auch wenn es etwas anders aussieht. Alles andere ist Geschichte. Dort wurde die letzten 20 Jahre sehr viel neu gebaut. Es gibt in der Gegend mit Spaten-Franziskus noch eine Brauerei. Das war früher anders, dort waren mehrere angesiedelt. Das Augustiner findest Du an der Hackerbrücke. Die meisten Brauereien sind leider aus München verschwunden, dafür gibt es immer noch die ganzen traditionellen Biergärten. Ist doch auch etwas.

Grüße Oliver
 
bayern klassisch Am: 30.07.2020 13:32:24 Gelesen: 1925# 109 @  
@ Captain Damuck [#107]

Hallo Manuel,

die Unterscheidung der Prinzregent Luitpold Marken in 3 Typen erkennt man oben an der Leiste ("1911"). Bei diesen niedrigen Werten ist es unerheblich, weil sie alle billig sind; bei den höheren Werten, vor allem der Markwerte, sieht das teils anders aus.

Die 1. Karte hatte aber mit Bayern nichts zu tun, das war die Dt. Reichspost, weil Bayern sein Postregal zum 1.4.1920 zu Gunsten (und gegen finanziellen Ersatz) der Reichspost abgegeben hatte.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
bernhard Am: 30.07.2020 14:29:17 Gelesen: 1891# 110 @  
@ dr31157 [#106]

Hallo Detlef,

1) Für eine Fälschung oder Verfälschung gibt es keine Anhaltspunkte. Warum auch, die Marken sind keine Seltenheiten.

2) Die Entwertungen dürften zeitgerecht sein, d.h. das eingestellte Datum des Tagesstempel entspricht dem Aufgabedatum der Einschreibebriefe. Stempelirrtümer sind natürlich immer möglich, sowohl bei der Aufgabe wie bei der Ankunft.

3) Die Reichspost stand 1943 kurz vor einem Kollaps, da sie ständig gut ausgebildetes Personal an die Wehrmacht abgeben musste. Deshalb erfolgte gegen Ende 1943 die Umstellung der Briefverteilung von Bahnstrecken auf Postleitgebiete (Einführung der Postleitzahlen), wie bereits bei den Päckchen seit 1941 praktiziert.

Viele Grüße
Bernhard
 
Captain Damuck Am: 30.07.2020 14:47:35 Gelesen: 1904# 111 @  
@ bayern klassisch [#109]

Vielen Dank Ralph und Oliver für die schnellen Antworten, Hinweise und Informationen.

Wieder etwas gelernt. :)

Schöne Grüsse,
Manuel
 
JohannesM Am: 30.07.2020 15:07:13 Gelesen: 1881# 112 @  
@ bernhard [#110]

Hallo Bernhard,

das sind alles Gelegenheitsstempel mit wie ich vermute festem Datum, daher liegt die Vermutung nahe, das da nachgestempelt wurde.

Beste Grüße
Eckhard
 
dr31157 Am: 30.07.2020 15:35:27 Gelesen: 1876# 113 @  
@ bernhard [#110]
@ JohannesM [#112]

Hallo zusammen,

vielen Dank für die Antwort.

Hallo Eckhard,

der letzte Brief mit 74 Tagen Laufzeit von Datum Sonderstempel zu Ankunftsstempel ist schon extrem. Wie lange wurden diese Sonderstempel mit dem "festen Datum" ab Datum normalerweise regulär von der Post am Schalter gestempelt? Ist schon viel Gefälligkeit! Kennst Du Dich da aus?

Gruß Detlef
 
charly999 Am: 30.07.2020 21:29:29 Gelesen: 1803# 114 @  
@ dr31157 [#101]

HGS = Heeresgasschutzschule Diese lag in Celle (siehe Adresse) und gehörte zur Nebelwerfertruppe.

Heeresgruppe Süd wird HGKdo Süd abgekürzt und würde ein FpNr führen.
 
JohannesM Am: 30.07.2020 22:08:51 Gelesen: 1798# 115 @  
@ dr31157 [#113]

Hallo Detlef,

wahrscheinlich hing es davon ab wie gut man den Postler kannte. Solche langen Laufzeiten sind mir aus meinem Gebiet 1943 eher nicht bekannt.

Beste Grüße
Eckhard
 
dr31157 Am: 30.07.2020 22:25:31 Gelesen: 1793# 116 @  
@ charly999 [#114]

Vielen Dank für die Information.

Diese Belege sind bei mir Beiwerk und ich bin auf dem Gebiet Militär und Feldpost überhaupt nicht bewandert, trotzdem sollen meine Belege gut und richtig beschrieben sein.

Gruß Detlef
 
dr31157 Am: 30.07.2020 22:32:49 Gelesen: 1790# 117 @  
@ JohannesM [#115]

Hallo Eckhard,

das ist wie immer, Beziehung ist Alles. Aber was mich stört, das ich nicht herausbekomme, wie lange die Stempel mit Festdatum am Postschalter offiziell (Tage oder Wochen) genutzt wurden. Ist bedauerlich, dass das anscheinend keiner weiss.

Gruß Detlef
 
bernhard Am: 31.07.2020 00:24:29 Gelesen: 1768# 118 @  
@ dr31157 [#117]

Hallo Detlef,

die Vorschriften für Gefälligkeitsabstempelungen unterlagen einer ständigen Veränderung. Diese 4- bis 8-wöchige Nachstempelfrist kenne ich nur aus der Nachkriegszeit, nicht bei der Reichspost. Aber auch hier durften streng genommen keine EINSCHREIBEBRIEFE mit nicht zeitgerechten Stempeldaten versehen der Postbeförderung zugeführt werden.

Mit Beziehungen hat das auch nichts zu tun. Die Verwendungszeit des Stempels wurde vorher festgelegt, danach musste der Stempel an die RPD zurückgesandt werden.

Dein gezeigter dritter Beleg fiel genau in die Umstellungszeit von der Postbeförderung nach Bahnstrecken auf Postleitgebiete. Hier stand die Reichspost kurz vor einem Kollaps. Die Kehrtwende wurde mit der Einbindung des Publikums geschafft (Postleitzahlangabe auf den Briefen). Da man dem Beleg ansah, dass es sich um einen Sammlerbeleg handelt, wurde er von den aufgetürmten Bergen von Briefen möglicherweise erst ganz zum Schluss abgetragen. Eine Falscheinstellung des Ankunftsstempels kann man auch nicht ausschließen.

Viele Grüße
Bernhard
 
dr31157 Am: 31.07.2020 16:44:58 Gelesen: 1666# 119 @  
@ bernhard [#118]

Hallo Bernhard,

man muss wohl auch die Behinderungen durch das Kriegsgeschehen zwischen dem 11.12.1943 und 26.03.1944 berücksichtigen. Da ist bestimmt viel Post ohne Vermerke liegengeblieben und verspätet befördert worden.

Vielen Dank für die Antwort.

Gruß Detlef
 
Captain Damuck Am: 09.08.2020 20:49:18 Gelesen: 1359# 120 @  
Hallo zusammen,

leider konnte ich kein passendes Forum zu dieser Empfangsbestätigung für ein Liebesgaben-Paket finden. Zu diesem Thema konnte ich aber ein paar sehr interessante Informationen finden. Da es sich um ein PDF handelt, müsstet ihr einfach auf Google die Suchbegriffe: "Liebesgaben infla berlin" eingeben. Der zweite Link führt euch dann zur entsprechenden PDF Datei auf infla-berlin.de. Unter anderem sind dort Empfangsbestätigungen mit der selben Vorlage zu sehen.

Hat sonst noch jemand weiterführende Infos zu diesem Thema?



Schöne Grüsse,
Manuel
 
dr31157 Am: 17.10.2020 21:51:42 Gelesen: 333# 121 @  
Hallo zusammen,
Hallo Heimatsammler,

ich habe hier eine Postkarte, wo es sich wahrscheinlich um eine Handelskorrespondenz handelt. Worum es hier geht kann ich nicht erkennen. Die Schrift kann ich leider nicht lesen.



Ich hätte gerne gewusst welche Firmen hier beteiligt waren. Handelt es sich bei Carl Gärthe in Wetzlar um einen Sprengstoffhändler? Wer war der Absender in Ober-Rosbach?

Kann mit bitte jemand weiterhelfen?

Gruß Detlef
 

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