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Thema: (?) (191) Altdeutschland: Paketbegleitbriefe
Das Thema hat 197 Beiträge:
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10Parale Am: 19.10.2017 20:55:13 Gelesen: 26819# 173 @  
@ Magdeburger [#136]

Ihr Beitrag vor einem Jahr hat heute mein Interesse erweckt. Der vorderseitige Rahmenstempel 1 von Zeitz scheint ein Nachweis für ein Paketbegleitbrief zu sein.

Einen ähnlichen Stempel habe ich auf diesem Beleg vom 2. April 1836 entdeckt. Das Paket lief von Zeitz nach Leipzig. Im oberen Segment der Briefvorderseite geht es um den Inhalt: Anbei ??? D.W.2., etwas im Wert von R 48,-- Silbergroschen???

Ich lese auch heraus, dass der Absender 3 Silbergroschen bezahlt hat. Den linken zweizeiligen Rahmenstempel kann ich beim besten Willen und leider nicht entziffern, das ober Wort beginnt sicher mit "Ausgabe....=========". meine Vermutung: Ausgabeamt Zeitz Nord o.ä.

Auf der Rückseite gefällt mir besonders ein weiterer Rahmenstempel von Zeitz und ein Rundstempel mit Inschrift STADTPOST 3. APR, womit nur Leipzig gemeint sein kann.

Ohne den lehrreichen Beitrag von Magdeburger wäre ich nie darauf gekommen.

Liebe Grüße

10Parale



 
Magdeburger Am: 20.10.2017 14:10:28 Gelesen: 26729# 174 @  
@ 10Parale [#173]

Hallo 10Parale,

Der vorderseitige Rahmenstempel 1 von Zeitz

Der Stempel stammt aus Halle/Saale.

Zum Beleg:

Anbei 1 emball Kästchen D.W.2 (Zeichen) Werth Rt 48 ---

Was emball bedeuten soll, erschließt sich mir leider nicht. Das Kästchen wog 11 Pfund 3 Loth. Der blaue Stempel vorderseitig stammt aus Leipzig, welchen ich bisher nicht kenne. Oben dürfte Ausgeliefert stehen.

Siegelseitig ist der Rundstempel von Leipzig und der Rahmenstempel ist von der Packkammer Zeitz. Den gibt es auch noch mit P.II. Allgemein ist er beim Eingang der Paketes in der Packkammer abgeschlagen worden.

Zur Taxierung kann ich nichts sagen, da mir der Postvertrag (Preussen-Sachsen) incl. Anlagen aus dieser Zeit nicht vorliegt.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
10Parale Am: 20.10.2017 15:42:01 Gelesen: 26721# 175 @  
@ Magdeburger [#174]

Vielen herzlichen Dank für diese sinnreiche Erklärung.

"emball" scheint mir eine Abkürzung für "Emballage" zu sein.

Lt. Definition Duden "dem Käufer in Rechnung gestelltes] Verpackungsmaterial (z. B. Kisten)"

Sinngemäß könnte es sich bei dem Transportgut um ein Kästchen gehandelt haben, welches transportsicher verpackt war.

11 Pfund und 3 Loth ist ja kein einfaches Gewicht.

Super, ich freue mich.

10Parale
 
Magdeburger Am: 10.01.2018 14:56:23 Gelesen: 20108# 176 @  
Liebe Sammelfreunde,

Paketbegleitbriefe von Magdeburg nach Harsewinkel gibt es eine ganze Menge und so lasse ich diese heute meist liegen, zumal sie auch (immer) porto liefen. Hier habe ich mal eine Ausnahme gemacht - wer hat eine Idee?



Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 10.01.2018 15:51:22 Gelesen: 20086# 177 @  
@ Magdeburger [#176]

Lieber Ulf,

korrigiertes Gewicht im Laufe des Transports ist nicht so häufig, oder?

Schönes Stück, und, Mann bist du verwöhnt. :-)

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Magdeburger Am: 11.01.2018 09:44:17 Gelesen: 19968# 178 @  
@ bayern klassisch [#177]

Lieber Bayern Klassisch,

du hast es natürlich richtig erkannt, hier ist es das korrigierte Paketgewicht. Auf dem Laufweg würde ich es eher ausschliessen, sondern wenn man sich die "2" jeweils anschaut, dürfte es die gleiche Hand sein, aber zu unterschiedlichen Zeiten.

Häufig sind solche Korrekturen natürlich nicht. Bei meinen über 200 Paketbegleitungen war es die erste von Magdeburg.

Falls es noch interessiert die Taxierung:

25 Pfund 8 Loth, aufgerundet 26 Pfund * 1,5 Pfennige * 6 (25-30 Meilen) = 234 Pfennige = 19 1/2 Sgr.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 12.01.2018 12:31:52 Gelesen: 19836# 179 @  
Liebe Sammelfreunde,

Pakete konnten auch per Schnellpost versendet werden. Allerdings war dies nicht immer möglich, z.B. wenn es schlicht keine Schnellpostverbindung gab.

Hier mal ein Beleg wo dies fast täglich möglich war:



Aufgeben am 25.06.1839 in Magdeburg und kurz vor Mittag bearbeitet, ging die 1 Pfund 26 Loth schwere kleine Kiste an den Referendarius L. Schneider in Berlin Jägerstrasse Nr. 54 im ober(e)n Stock. In Magdeburg wurde noch der C1-Stempel für den Kurs nach Berlin aufgesetzt. In Berlin war das Paket für den 2. Bestellgang des Folgetages eingegangen. Allgemein dauerte der normale Transport ca. 22 Stunden, hier wird er deutlich darunter gelegen haben. Eine Eisenbahnverbindung gab es noch nicht!

Siegelseitig ein schlecht abgeschlagener roter Stempel der Berliner Packkammer für die Paketausgabe am 27.06.

Ein kleines Paket kostete von Magdeburg nach Berlin 8 Sgr. und für die Versendung per Schnellpost wurden 50% aufgeschlagen, so dass sich 12 Sgr. ergeben. Diese wurden bar bei der Aufgabe vom Absender bezahlt.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 13.01.2018 15:54:08 Gelesen: 19685# 180 @  
Liebe Sammelfreunde,

heute mal ein Beleg, wo man lange suchen muß:



Portobrief vom 31.07.1858 aus Elberfeld (Preussen) nach Nesselwang (Bayern) für ein Paket von 14 Pfund 29 Loth mit einem Wert von 170 Thaler.

Es gilt für diesen Beleg der 2. Nachtrag zu revidierten Postvertrag gültig ab 01.07.1858, also vom 1. Monat der Gültigkeit. Neu war insbesondere, dass nun die Grenztaxierung entfiel und die Gesamtentfernung von 4 zu 4 Meilen bestimmt wurde. Daraus folgt, dass für die Berechnung folgendes gilt:

1. Das Gewichtsporto
2. Das Wertporto

Die Entfernung beträgt knapp 63 Meilen. Siegelseitig wurde dies auch durch die Angabe P(rogressionssufe) 16 notiert. Die Gewichtsstaxe wird wie gehabt berechnet:

7/12 Kreuzer * 15 Pfund * 16. Entfernungsprogression = 140 Kreuzer

Die Werttaxe betrug für die ersten 80 Thaler 3 Sgr. und für je weiteren 80 Thaler oder Teilen davon ebenfalls 3 Sgr. Danach ergibt bei 170 Thaler 9 Sgr. Werttaxe = 31,5 Kreuzer aufzurunden auf 32 Kreuzer

Die Summe aus Gewichttaxe + Werttaxe ergibt das Porto, also 140 Kreuzer + 32 Kreuzer = 172 Kreuzer = 2 Gulden 52 Kreuzer. Die Differenz von 3 Kreuzer war der Botenlohn bei der Zustellung.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 10.02.2018 16:44:05 Gelesen: 14536# 181 @  
Liebe Sammelfreunde,

heute mal dies:



Am 12.02. möglicherweise im Jahre 1841 ging es von Stendal nach Magdeburg. Das Paket in Pappe wog 12 Pfund und war als portofreie Landes Cultur Sache declariert. In Magdeburg angekommen war es am 14.02. frühmorgens. Das Paket kam in die Cammer A7, wo die Pakete der Altmark-Curse eingelagert wurden (Es gab 4 Curse, wobei 2 davon nur die halben Strecken der anderen beiden waren.). Die Abholung wurde auch hier noch siegelseitig mit dem Kreisstempel A + (kleines) Posthorn bestätigt.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 17.02.2018 16:27:11 Gelesen: 14187# 182 @  
Liebe Sammelfreunde,

wie in [#176] geschrieben habe, gibt es eine Menge Belege von Magdeburg nach Harsewinkel. Die Entfernung beträgt 30 Meilen. Eigentlich lasse ich diese heute meist liegen, aber es gibt manchmal Gründe, diese trotzdem zu kaufen. Deshalb mal einige Belege:



Am 19.01.1861 wurde ein 4 Pfund 10 Loth schweres Paket gesendet. Das Porto von 6 Sgr. entspricht hier dem Mindestfahrposttarif. Auch siegelseitig wurde dies wiederholt.



Am 02.09.1861 ging ein 12 Pfund schweres Paket auf Reisen. Das Tagesdatum wurde im Stempel handschriftlich nochmals notiert. Die Berechnung der Taxe ist nun:
1,5 Pfennige * 12 Pfund * 6 (25-30 Meilen) = 108 Pfennige = 9 Sgr. ebenfalls siegelseitig notiert.

Theoretisch könnte ich den o.g. Beleg nochmals zeigen, da das Gewicht korrigiert wurde.

Aber nun der letzte erworbene Beleg, eigentlich nur wegen dem Stempeldatum gekauft.



Aufgegebenen wurde er am 03.09.1858 und das Paket wog 19 Pfund 15 Loth. Der Monat im Stempel ist "kopfstehend" und erscheint somit als "6". Die Taxe errechnet sich mit 1,5 Pfennige * 20 Pfund * 6 = 180 Pfennige = 15 Sgr. Notiert sind 17 1/4 Sgr., wie immer auch siegelseitig zu sehen. Warum hier 2 1/4 Sgr. mehr berechnet wurde, darüber kann spekuliert werden.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 03.03.2018 16:59:41 Gelesen: 13424# 183 @  
Liebe Sammelfreunde,

heute mal dies:



Ein Paket von 13 Pfund 17 Loth worin sich 300 Reichsthaler = 1095 Franc 75 Centimes befanden ging am 29.08.1812 von Magdeburg nach Leipzig. Immerhin wurden 48 Gute Groschen Porto erhoben.

Hat jemand eine Idee, welche Bedeutung das große "R" hat?

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 03.03.2018 17:49:30 Gelesen: 13418# 184 @  
@ Magdeburger [#183]

Lieber Magdeburger,

ich weiß nicht, was diese Rötel bedeuten soll, aber ein "R" ist es todsicher nicht.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Gernesammler Am: 03.03.2018 18:46:24 Gelesen: 13405# 185 @  
@ Magdeburger [#183]
@ bayern klassisch [#184]

Hallo Ulf,

wenn es kein R ist wie Ralph sagt, weil ich würde es auch nicht als solches erkennen, könnte es vielleicht eine Taxierung, also eine 12 sein.

Gruß Rainer
 
bayern klassisch Am: 03.03.2018 19:18:53 Gelesen: 13397# 186 @  
@ Gernesammler [#185]

Hallo Rainer,

eine 12 könnte es sein - wofür auch immer, oder ein "/" und ein Zeichen (Handzeichen, Paraphe, Abkürzung), aber ganz sicher kein "R".

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Magdeburger Am: 04.03.2018 08:32:54 Gelesen: 13376# 187 @  
@ bayern klassisch [#186]
@ Gernesammler [#185]

Hallo ihr beiden,

erstmal Danke für die Kommentare.

Eine 12 ist es sicher nicht - Ich bin mir nicht ganz sicher, aber soweit ich mich erinnere, sind gerade solche Briefe an diese Adresse mit solchen "Zeichen" beschrieben worden. Eventuell handelt es sich um Kennzeichnungen der Empfänger - ich habe heute morgen noch gesucht, wurde jedoch nicht fündig.

Vielleicht weiss ein Sachsen-Sammler mehr dazu.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
blaujacke Am: 06.03.2018 18:35:16 Gelesen: 13294# 188 @  
@ Magdeburger [#179]

Hallo Ulf,

welche Bedeutung hat der von Dir gezeigte Kreisstempel, den Du beschrieben hast: "In Berlin war das Paket für den 2. Bestellgang des Folgetages eingegangen"? Ich habe ein Insinuationsdokument,das durch die Packkammer abgefertigt wurde und auch einen solchen Stempel trägt.



Nach meiner Deutung ging das Dokument als Brief in Berlin am 10.10.1850 nach Naugard zurück. Warum aber der Kreisstempel N 2 vom 11.10 ?

Hier noch die Abbildung von Büttner des auf dem Scan schwach erkennbaren Packkammer-Stempels.



Ein solches Dokument habe ich übrigens auch vom 23.02.1847 mit einem anderen Packkammer-Stempel.



Viele Grüße
Uwe
 
Magdeburger Am: 15.05.2018 15:05:05 Gelesen: 10217# 189 @  
@ blaujacke [#188]

Hallo Uwe,

ich sehe erst jetzt deine Frage:

Vorderseitig ist der "Berliner Ausgabestempel" vom 26.6. N2 abgeschlagen wurden. Richtig wäre somit sogar der 2. Nachmittagbestellgang.

Liebe Sammelfreunde,

jetzt mal ein Beleg, welcher nicht besonders schön ist, aber doch die damaligen Probleme der Ortsangaben schön zeigen kann:



Etwa um 1865 ging dieser Beleg incl. eines 2 Pfund schweren von Wolfenbüttel nach Wanzleben by Halle/Saale gesendet. In Magdeburg kam er am Folgetag an und wurde m.E. erst einmal nach Wanzleben in unmittelbarer Nähe geleitet und konnte dort sicher nicht zugestellt werden. Bei der erneuten Kontrolle wurde beim Zielort das "z" in Wanzleben mit blauer Tinte mit einem "s" überschrieben sowie auch Halle/Saale gestrichen und nun by Teutschenthal hinzugefügt, von wo er dann zugestellt werden konnte.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 03.06.2018 17:10:18 Gelesen: 7997# 190 @  
Liebe Sammelfreunde,

heute mal etwas einfaches:



Am 11.01.1853 wurde ein 8 Loth schweres Packet in grauer Pappe mit Proben ohne Wert von Magdeburg nach Quedlinburg gesendet. Das Porto betrug hier der Mindestfahrposttarif von 2 Sgr. Vorderseitig noch der Packkammerstempel CNo.5 aus Magdeburg sowie die Bestätigung mit dem Ortsaufgabestempel des Zielortes bei der Paketausgabe.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 09.06.2018 16:39:53 Gelesen: 7623# 191 @  
Liebe Sammelfreunde,

folgender Weihnachtsbrief ist mir ins Netz gegangen:



Aufgegeben wurde am 24.12.1829 ein Stück Rauchfleisch in Magdeburg und adressiert nach Salzmünde. Das in Leinen verpackte wog beachtliche 28 Pfund 8 Loth.

Die 14 Sgr. Franco errechnen sich wie folgt:

28 Pfund * 3 Pfennige * 2 (5-10 Meilen Entfernung) = 168 Pfennige = 14 Sgr.
Pakete nach Salzmünde wurden bis Halle/Saale gesende und von dort aus abgeholt bzw. zugestellt.

Erwarteten würde ich auch ein Einkreisstempel mit dem Buchstaben "H" für den Packmeister, aber ob der sehr schwache Abschlag über dem "d" im Bestimmungsort dieser ist, scheint erst einmal fraglich.

Jedoch ist Mitte oben ein Abschlag der ebenfalls nicht zuordbar ist:



Mir ist es unmöglich da irgendetwas zu erkennen.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 24.06.2018 15:18:16 Gelesen: 6760# 192 @  
Liebe Sammelfreunde,

der Hufeisenstempel von Magdeburg wurde ausschliesslich bei der Fahrpost eingesetzt. Vor kurzen habe ich einen Beleg bekommen, welcher leider recht ramponiert ist, jedoch noch alle Angaben hat.



Das Paket von 7 Pfund 4 Loth kam am Folgetag an und wurde auch an diesem Tage noch abgeholt. Die 2 Sgr. waren der Mindestfahrposttarif. Hier errechnet sich sogar mit: 8 Pfund * 1,5 Pfennige * 2 (5 - 10 Meilen) = 24 Pfennige = 2 Sgr., dass die Gewichtstaxe genauso hoch ist.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
dr.vision Am: 11.10.2018 18:14:57 Gelesen: 553# 193 @  
Moin zusammen,

ich habe hier einen Wertbrief mit einem Gewicht von 3 Pfund 8 Loth ? von Naugard (Nowogard) nach Cüstrin (Kostrzyn nad Odra) vom 15.8. (ohne Jahresangabe) Adressiert ist er :

An
den königlichen Major im 8. Infanterie
/: Lnib :/ Regiment und Commandeur des
3. combinierten Reserve Bataillons
Herrn V. Dewitz
zu
Cüstrin


weiterer vorderseitiger Text:

Hierbei ein
Paket mit
Documenten. Materialer
Werth 100 Rt sig: P.P.
Portofreie gerichtliche
Geltsendung Lenke
(Paraphe des annehmenden Beamten)



Der Brief wurde über Berlin geleitet, wo er bis zum Weitertransport im Wertgelass gelagert wurde, was mit dem siegelseitigen, roten Kreisstempel W. G. / N. dokumentiert wurde. Ebenfalls rückseitig der Ausgabestempel vom 17.8.

Auf der Anschriftenseite wurde das Gewicht noch einmal vermerkt, die erste Angabe mit roter Tinte unterstrichen und mit der Paraphe des ausgebenden Beamten signiert. Liege ich mit dieser Interpretation richtig?

Ach ja, kann mir ein freundlicher Mitleser vielleicht sagen, was /: Lnib :/ bedeutet? Oder die Zahl oberhalb der Ortsbezeichnung Cüstrin (457 ?)
Für die Korrektur von Fehlinterpretationen oder weiteren Ergänzungen, z.B. zum Wertgelass, bin ich jederzeit dankbar. Auch gerne per Mail. Meine Daten sind hinterlegt.

Danke und beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 
Magdeburger Am: 11.10.2018 19:03:14 Gelesen: 543# 194 @  
@ dr.vision [#193]

Hallo Ralf,

die 457 ist die Kartierungsnummer des Paketes, also unter dieser Nummer ist da Paket in Aufnahmeregister erfasst wurden.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
dr.vision Am: 11.10.2018 19:15:00 Gelesen: 536# 195 @  
@ Magdeburger [#194]

Moin Ulf,

danke für die Info.

Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 
lobsens Am: 11.10.2018 19:23:17 Gelesen: 534# 196 @  
@ dr.vision

Das heißt nicht "Lnib", sondern "Leib"!

Es ist das 8. Infanterie-(Leib)-Regiment aus Preußen.

Beste Grüße!

lobsens
 
dr.vision Am: 11.10.2018 19:48:04 Gelesen: 529# 197 @  
@ lobsens [#196]

Moin,

A-Ha ! Danke für die Korrektur.

Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 

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