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Thema: Altdeutschland: Paketbegleitbriefe
Das Thema hat 219 Beiträge:
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dr.vision Am: 11.10.2018 19:15:00 Gelesen: 3749# 195 @  
@ Magdeburger [#194]

Moin Ulf,

danke für die Info.

Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 
lobsens Am: 11.10.2018 19:23:17 Gelesen: 3747# 196 @  
@ dr.vision

Das heißt nicht "Lnib", sondern "Leib"!

Es ist das 8. Infanterie-(Leib)-Regiment aus Preußen.

Beste Grüße!

lobsens
 
dr.vision Am: 11.10.2018 19:48:04 Gelesen: 3742# 197 @  
@ lobsens [#196]

Moin,

A-Ha ! Danke für die Korrektur.

Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 
hajo22 Am: 08.11.2018 17:04:05 Gelesen: 2346# 198 @  
bitte löschen, falscher thread
 
hajo22 Am: 10.11.2018 17:24:18 Gelesen: 2230# 199 @  
Paketbegleitbrief " Anbei 1 Rolle in grauem Papier signiert H.S.G. #01" aus Berlin Postexpedition 8 mit rotem "F(ranko)"-Stempel vom 6.2.1871 an das Direktorium der Magdeburg-Halberstädter Eisenbahn zu Magdeburg.

Paketzettel Nr. 203 und Posthornstempel A.I. 8.2.71. Gewicht 20 (28?) Loth.

Auf der Rückseite Ausgabe-Stempel.



hajo22
 
bayern klassisch Am: 10.11.2018 17:36:15 Gelesen: 2224# 200 @  
@ hajo22 [#199]

Hallo,

schöner Brief - Gewicht 28 Loth ist richtig. Ein bisserl mies geschrieben.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Magdeburger Am: 10.11.2018 18:10:05 Gelesen: 2216# 201 @  
@ hajo22 [#199]

Hallo Hajo22,

das Paket wurde auch von der Packkammer abgeholt - dies sagt der Posthorn-Stempel aus.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
hajo22 Am: 10.11.2018 22:49:03 Gelesen: 2187# 202 @  
@ Magdeburger [#201]

Ja, Packkammerstempel, den Du in einem anderen Thread bereits gezeigt hast.

Für mich stehen bei dem gezeigten Beleg die Versandart (Paketbegleitbrief) und der rote F-Stempel von Berlin PE 8 im Vordergrund, der viel seltener ist, als man glauben mag.

hajo22
 
Magdeburger Am: 01.12.2018 14:33:14 Gelesen: 869# 203 @  
Liebe Sammelfreunde,

aus Halberstadt habe ich noch folgenden Beleg erstanden:



Dieser Brief stammt vom 09.10.1852 für ein 16 Loth schweres Paket als portofreie herrschaftliche Forstsache.

Besonders auffallend ist, dass der Paketzettel vorderseitig angebracht wurde. Im Jahre 1853 wurde der Brief weiter beschrieben, was man auch auf der Vorderseite sieht.

Siegelseitig ist absolut nichts.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
guy69 Am: 01.12.2018 14:46:17 Gelesen: 864# 204 @  
Hallo Ulf,

für die ersten Jahre ungewöhnlich ist die vorderseitige Beklebung. In Ausnahmefällen durfte aber geklebt werden. Falls auf der Rückseite kein Platz war (z.B. grosse Siegel) oder wenn der Brief am Paket fest verbunden war.

Gruss Harald
 
Magdeburger Am: 01.12.2018 15:28:26 Gelesen: 851# 205 @  
@ guy69 [#204]

Hallo guy69,

ursprünglich war die Siegelseite leer und wurde erst im folgenden Jahr beschrieben. Ein Grund, warum der Paketzettel vorderseitig nachträglich zu dieser Zeit angebracht werden sollte, ist nicht erkennbar. Auch war es in Preussen nicht zulässig, Paket und Begleitbrief zusammen zu binden. Beide waren zu zusiegeln mit der gleichen Petschaft.

Liebe Sammelfreunde,

ich weis, dass viele eher auf Markenbelege stehen, also mal dies:



Eine nur 3 Loth schwere Schachtel ging am 31.10.1867 von Ober-Langenbielau nach Magdeburg, wo sie am 02.11. abgeholt wurde. Durch das geringe Gewicht wurde sogar der große Paketzettel siegelseitig verklebt und vorderseitig sogar zweimal notiert, dass das Paket in einem Beutel zu versenden war. Der Mindestfahrposttarif von 6 Sgr. wurde mit einem netten Paar der Nr. 18 dargestellt.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 01.12.2018 15:43:20 Gelesen: 839# 206 @  
@ Magdeburger [#205]

Lieber Magdeburger,

DER wäre auch ohne Marken sehr schön.

Danke fürs Zeigen dieser Rosine und deine vielen, fachlich erstklassigen Beiträge hier.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Magdeburger Am: 01.12.2018 17:47:49 Gelesen: 819# 207 @  
@ bayern klassisch [#206]

Lieber Bayern Klassisch,

danke für die Blumen.

Liebe Sammelfreunde

nach einem Markenbeleg wieder etwas ohne Marken aus dem Jahre 1842



Was ist das besondere an diesem Beleg?

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 01.12.2018 17:51:54 Gelesen: 815# 208 @  
@ Magdeburger [#207]

Lieber Magdeburger,

ich vermute, es ist der kleine Stempel unten rechts auf ausgehender Fahrpost.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Magdeburger Am: 01.12.2018 17:53:31 Gelesen: 812# 209 @  
@ bayern klassisch [#208]

Lieber Bayern Klassisch,

du bist schon auf dem richtigen Wege - Schaue mal genauer hin.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
bayern klassisch Am: 01.12.2018 18:00:15 Gelesen: 809# 210 @  
@ Magdeburger [#209]

Lieber Magdeburger,

das mit der Beurteilung ist ein Problem, weil ich nur 40% des Briefes sehen kann und ich Briefe schwerlich beurteilen kann, wenn ich nur einen Teil von ihnen am Stück sehe.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
hajo22 Am: 01.12.2018 19:24:37 Gelesen: 790# 211 @  
@ Magdeburger [#207]

Unten Mitte ist ein sogenannter "Beamtenstempel" zu sehen (denke ich).

hajo22
 
Magdeburger Am: 02.12.2018 08:35:41 Gelesen: 741# 212 @  
@ hajo22 [#211]

Hallo Hajo22,

der Gedanke ist schon mal nicht so schlecht, allerdings ist dies nicht die Besonderheit. Beamtenstempel befinden sich immer wieder mal auf Begleitbriefen.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
hajo22 Am: 02.12.2018 09:47:41 Gelesen: 731# 213 @  
@ Magdeburger [#212]

Danke. Dann muß es mit dem "C 4" rechts zu tun haben. "C" könnte für Correspondence stehen, tja und die "4"? Vielleicht mit der Entfernung?

hajo22
 
Magdeburger Am: 02.12.2018 13:07:04 Gelesen: 709# 214 @  
@ hajo22 [#213]

Hallo Hajo22,

ja, es hat was mit dem Stempel "C4" zu tun. Das C steht für Colligierung.

In der Vergrößerung denke ich, wird es deutlich klarer, dass es zwei Stempel sind, welche fast übereinander abgeschlagen wurden.



Nun eine komplette Erklärung des Beleges:

Die Aufgabe am 26.08.1842 erfolgte an einem Freitag - in Helmstedt kam er am Montag an.

Zuerst wird der C3-Stempel abgeschlagen worden sein und dies bedeutet, dass er für den Curs Egeln - Halberstadt - Zilly - Hornburg bis Emmerich stand. Der Abgang wäre Sonntag abend gewesen, jedoch hätte er so erstmal nicht das Ziel erreicht.

Der direkte Weg nach Helmstedt, war über den Kurs ( C4 ) über Erxleben - Helmstedt nach Braunschweig gegeben. Der Abgang war Montag früh und so konnte das Paket früher sein Ziel erreichen.

Einen schönen 1. Advent wünscht

Ulf
 
bayern klassisch Am: 02.12.2018 13:50:45 Gelesen: 701# 215 @  
@ Magdeburger [#214]

Lieber Magdeburger,

so genau hatte ich mir den C - Stempel nicht angesehen und hätte natürlich auch nicht deine Erklärung dazu parat gehabt - da muss man schon hochspezialisiert sein, um diese Besonderheit zu erkennen. Aber wir lernen ja alle von dir gerne dazu.

Schönen 1. Advent und liebe Grüsse von bayern klassisch
 
Magdeburger Am: 02.12.2018 14:15:56 Gelesen: 694# 216 @  
@ bayern klassisch [#215]

Lieber Bayern Klassisch,

das Besondere ist ja die fast perfekte Überstempelung des C3- mit dem C4-Stempel.
Ich suche ja immer noch Besonderheiten und dies ist eine solche.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
hajo22 Am: 02.12.2018 15:02:12 Gelesen: 662# 217 @  
@ Magdeburger [#216]

Ja und ich habe ein neues Wort (kennen)gelernt: "Colligierung". Das dürfte ein total überholter (mega-outer) Fachbegriff sein.

Aber mit "Colli" kann ich was anfangen. Das ist eine Ladeeinheit, also z.B. ein Ballen oder ein Karton, ein Paket, usw. Modern: Ein Stückgut.

Nun ja, die Versandsprache des 19. Jahrhunderts hat so ihre Besonderheiten. Also nicht nur die Überstempelung ist eine Besonderheit, sondern auch dieses "C".

hajo22
 
Magdeburger Am: 02.12.2018 16:14:43 Gelesen: 641# 218 @  
@ hajo22 [#217]

Hallo Hajo22,

der Beleg ist ja auch schon richtig alt, von heute gesehen immerhin 166 Jahre.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Magdeburger Am: 08.12.2018 16:27:03 Gelesen: 273# 219 @  
Liebe Sammelfreunde,

mit Hilfe eines netten Freundes konnte ich den (leider nicht ganz vollständigen) Beleg bekommen:



Am 26.09.1839 ging von Berlin eine Kiste (blos) von immerhin 74 Pfund auf die Reise nach Magdeburg. Siegelseitig sehen wir den Rahmenstempel 5 aus Berlin sowie einen Ankunftstempel nicht lesbar sowie den Paketausgabestempel von Magdeburg. Vorderseitig ist noch der A 1 aus Magdeburg zu sehen, welcher auch für den Ankunftskurs steht.

Der Absender bezahlte auch 74 Sgr. Porto - Berechnung: 3 Pfennige * 74 Pfund * 4 (15 - 20 Meilen) = 74 Sgr.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 

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