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Thema: Marken bestimmen: Indien Feudalstaaten
Das Thema hat 31 Beiträge:
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ganzsachenphilatelie Am: 28.02.2011 12:04:10 Gelesen: 21318# 7 @  
Hallo Martinus,

du hast die Marke auf dem Kopf stehend gezeigt.



Es handelt sich um eine Marke aus den indischen Vertrags- und Feudalstaaten - Jhalawar (Dschalawar), ein Staat in Rajasthan. Dort unter Michel Nummer 2 zu finden.

Schöne Grüße

Hans-Dieter
 
Martinus Am: 28.02.2011 12:05:33 Gelesen: 21317# 8 @  
@ ganzsachenphilatelie

Dann muss ich meine PC um 180 Grad drehen! Wie soll man da denn auch oben und unten erkennen? :-)

Danke für die Information, also doch eine Briefmarke.

lg Martinus
 
DL8AAM Am: 28.02.2011 16:34:41 Gelesen: 21280# 9 @  
@ Martinus [#12]

Wie soll man da denn auch oben und unten erkennen?

Ganz einfach: Schriften aus der Sanskrit-Familie haben oben immer diese verbindene Rekha-Linie. Vereinfacht gesagt verbindet die hier Buchstaben (und auch Wörter) miteinander zu einer Art indischer scriptura continua. ;-)

Auch kann man an den arabischen Buchstaben unten und oben gut erkennen, auch wenn man die nicht lesen kann. ;-)

Gruß
Thomas
 
Kanalsauger Am: 19.09.2011 19:35:08 Gelesen: 20272# 10 @  
Hallo,

ich habe ein paar Marken gefunden, die ich nicht so recht bestimmen kann. Meine Vermutung, Indische Feudalstaaten. Wer hat Erfahrung auf diesem Sammelgebiet und kann die Marken bestimmen und zuordnen? Sind es überhaupt echte Marken?

Für Eure Bemühungen besten Dank im voraus.



 
22028 Am: 19.09.2011 19:47:12 Gelesen: 20267# 11 @  
Indische Feudalstaaten stimmt. Sehen aber verdammt unecht aus, ohne aber meine Hand dafür ins Feuer zu legen.

Der Viererblock ist Jammu und Kaschmir, rechts daneben Kishangarh, unten links Cochin, daneben Bamra.
 
Kanalsauger Am: 19.09.2011 22:06:31 Gelesen: 20247# 12 @  
Wie kann ich denn herausfinden, ob es sich um echte Marken oder Fälschungen handelt ?
 
22028 Am: 21.09.2011 10:06:35 Gelesen: 20202# 13 @  
Bei den Marken der Indischen Staaten ist es manchmal sehr einfach, manchmal sehr schwierig Gut von Böse zu Unterscheiden.

Ich würde Dir empfehlen, evtl. mal die FG-Indien (http://www.fg-indien.de) anzuschreiben, die helfen sicher gerne weiter.
 
Kanalsauger Am: 21.09.2011 16:30:16 Gelesen: 20180# 14 @  
Vielen Dank für deinen Tipp. Werde das sicherlich machen.
 
Wolf6638 Am: 10.02.2012 14:37:59 Gelesen: 19424# 15 @  
Schön guten Tag an alle !

Ich habe in den Michelkatalogen geblättert und geblättert, aber leider nichts zu folgenden Abbildungen gefunden.

Kann mir jemand helfen? Vielen Dank im Voraus.

Schöne Grüße Wolf6638.


 
Rainer HH Am: 10.02.2012 14:47:05 Gelesen: 19416# 16 @  
Hallo, vielleicht hilft Dir ja Wikipedia dabei, zumindest im richtigen Katalog weiter zu suchen. ;) http://de.wikipedia.org/wiki/Travancore-Cochin

Gruß Rainer
 
filunski Am: 10.02.2012 17:49:39 Gelesen: 19388# 17 @  
@ Wolf6638 [#15]

Hallo Wolfgang,

im Prinzip solltest Du Marken dieses Indischen Nationalstaats im Michel Süd- und Südostasien bei den Indischen Feudal- und Nationalstaaten unter Travancore (Trawankur) finden. Soweit die Theorie!

Ich habe sowohl dort als auch im Scott danach gesucht und auch ähnliche Marken mit dieser Schneckenzeichnung gefunden, aber nicht diese in der Anna Währung und der weiß unterlegten Zeile oben und unten. Außerdem steht bei deinen Marken "Government of Travancore". Vielleicht eine Art Dienstmarken oder Behördenmarken dieser Regierung?

Da musst du wohl einen (eventuell schwer zu findenden) Spezialisten für dieses Gebiet zu Rate ziehen.

Gruß,
Peter
 
doktorstamp Am: 11.02.2012 08:20:12 Gelesen: 19356# 18 @  
@ Wolf6638 [#15]

Hier ist der SG Katalog im voraus. Indien und die Feudal Staaten usw. bilden fast ein Viertel des Katalogs.

Ein ganz neuer muß es nicht sein.

2008 oder 2009 dürften für €15 bis 20 zu erwerben sein.

Indische Marken, was die echten betrifft, sind häufig auf dünnem säure-haltigem brüchigem Papier, Gummi oder Gummireste sofern vorhanden, ist oft hell bis dunkel braun.

Druckbogen der früheren Ausgaben bestehen oft nur aus 12 Marken, am Rande sind gelegentlich die Schraubenköpfe mitgedruckt, aber nicht immer.

Breitrandige Stücke sind mit Vorsicht zu erwerben.

mfG

Nigel
 
Markdo Am: 11.02.2012 09:41:32 Gelesen: 19349# 19 @  
@ Wolf [#15]

Marke 1 und 2 sind Japan zuzuordnen - erkennbar am Chrysanthemum, dem Zeichen der kaiserlichen Macht.
 
U.E.NAWAB Am: 12.04.2012 23:50:29 Gelesen: 18949# 20 @  
Ja, hallo !

Ich sammle das Thema, bin zwar noch nicht sooo lange dabei, werde aber immer besser. :) Daher: Oben die 4 Marken sind alles Fälschungen, und zwar der neueren Art. Aus der gleichen wertlosen Fälscherreihe (Ablage P). Gleiches Papier, verwaschene Abbildungen, die Cochin unten links ist z.B. im Original nur eine gezähnte Marke - und sieht dem Posthorn fast ähnlicher als dieser Ausgabe.

Ich stimme Markdo zu, es sind in der zweiten Bilderserie links zwei (Chrysanthemen-)Japaner.

Die beiden Marken rechts aus Travancore kenne ich nicht (die Auswahl ist ja auch nicht soo riesig), und das lässt nur einen Schluss zu: Es sind Steuermarken, also keine Briefmarken.

Hoffe, weitergeholfen zu haben!
 
Marcel Am: 19.09.2014 17:12:17 Gelesen: 15935# 21 @  
Hallo!



Ich habe hier eine Marke von Faridkot. Im Kreisrand steht Faridkot - Pandschab (Punjabi) und unten 1 Fulus, wenn ich richtig recherchiert habe. Beim Stempel auf der Marke steht ...OT STATE, also Faridkot State. Soweit ok, aber ich kann diese Marke nicht finden. In meinem Katalog steht:



Und hier sind die ersten 3 die es in blau, schwarz, grün und rot gab.



Handelt es sich bei meiner Marke um eine dieser zweifelhaften Ausgaben die demnach als Privatdruck zu werten ist, oder habe ich sie einfach nicht gefunden?

Vergleichbares habe ich bei Delcampe gefunden.

http://www.delcampe.net/page/list/language,G,cat,19684,var,Briefmarken-Asien-Indien-1869-1949-Furstenstaaten-Faridkot.html

Vielleicht gibt es ja bei Euch den Einen oder Anderen der mir helfen kann!

schöne Grüße
Marcel
 
Marcel Am: 21.10.2014 20:33:07 Gelesen: 15759# 22 @  
@ Marcel [#21]

Kann mir jemand meine Frage beantworten?

Handelt es sich bei meiner Marke um eine dieser zweifelhaften Ausgaben, die demnach als Privatdruck zu werten ist, oder habe ich sie einfach nicht gefunden?

Hier nochmal die Vergleichsmarke von Delcampe - rechts in schwarz.



Schriften aus der Sanskrit-Familie haben oben immer diese verbindene Rekha-Linie. Vereinfacht gesagt verbindet die hier Buchstaben (und auch Wörter) miteinander - eigentlich. Nur bei meiner Marke und bei der Vergleichsmarke nicht.



schöne Grüße
Marcel
 
volkimal Am: 03.02.2019 09:26:01 Gelesen: 6779# 23 @  
Hallo zusammen,

wer kann mir sagen, um was es sich bei diesen Marken handelt?



Die Marken sehen vom Bild her aus wie die Marken Punch (oder Pounch) MiNr. 7 bzw. MiNr. 3. Allerdings müssten alle Marken aus Punch rot bzw. rosa sein. Schwarz oder braun kommen im Michel nicht vor.

Sind es andersfarbige Nachdrucke, Fälschungen Fiskalmarken oder was sonst?

Viele Grüße
Volkmar
 
Martin de Matin Am: 03.02.2019 10:10:52 Gelesen: 6771# 24 @  
@ volkimal [#23]

Die schwarze ist die Dienstmarke MiNr.1 von Punch. Die Wertangabe ist 1 Paisa. Das Bild müsste um 90 Grad nach rechts gedreht werden, damit man die Wertangabe im Zentrum lesen kann. Zu der "braunen" kann ich nur sagen, das die Wertangabe Halb Anna ist(siehe unten fast mittig, das Schriftzeichen das ähnlich einem groß geschriebenen "E" aussieht). Eventuell liegt eine Zersetzung der rote Farbe vor? Man könnte mal das Papier betrachten, den Gibbons gibt für die Marken laid paper oder wove batonne paper an. Mein erster Eindruck ist, das die Marken echt sind. Bei meinen Marken sind auch welche dabei die einen geringeren Rotanteil haben, allerdings nicht so braun wie bei deiner.

Gruss
Martin
 
volkimal Am: 03.02.2019 12:25:15 Gelesen: 6746# 25 @  
@ Martin de Matin [#24]

Hallo Martin,

dankeschön! Die Dienstmarken habe ich irgendwie übersehen.

Wie du schreibst muss die erste Marke gedreht werden. Da habe ich nicht genau genug hingesehen.

Ich hatte mich an der Jahreszahl orientiert.

Viele Grüße
Volkmar
 
Parachana Am: 07.02.2019 20:07:06 Gelesen: 6609# 26 @  
Hallo zusammen,

hier eine Marke bei der ich davon ausgehe, das sie aus den Feudalstaaten kommt.

Da es sehr dünnes Papier ist und auch der Druck aussieht als wäre es eine Kopie, gehe ich von unecht aus. Es würde mich trotz allem interessieren welche Marke es ist.



Freue mich auf Antworten
Uwe
 
Martin de Matin Am: 07.02.2019 22:22:21 Gelesen: 6594# 27 @  
@ Parachana [#26]

Es ist, sofern es sich nicht um gestreiftes Papier handelt, die Dienstmarke MiNr. 5 von Dschammu und Kaschmir. Das Bild sollte man um 90 Grad nach rechts drehen, dann ist die Wertangabe (halb Anna) rechts unten im innern Oval zu sehen. Es ist wohl einer der häufigsten, wenn nicht sogar die häufigste Marke, in gebrauchter Erhaltung von Kaschmir. Sie kommt auf dünnen gelblichen als auch weissen Papier vor, und ist in Bogen zu 15 Marken gedruckt worden. Man kann ohne grosse Probleme die Position der Marke im Bogen bestimmen, da sich die Marken im Detail unterscheiden. Sie ist wahrscheinlich, nach dem ersten Eindruck, echt.

Gruss
Martin
 
limingerald Am: 08.02.2019 10:40:05 Gelesen: 6563# 28 @  
M.E. handelt es sich um die KASCHMIR Dienstmarke Michel-Nr.1 1/2 A schwarz

Originalmarke wie Freimarken Kaschmir Nr. 62-64 (Sterne in den Ecken)

echt ?

Gruß
limningerald
 
limingerald Am: 08.02.2019 10:54:51 Gelesen: 6560# 29 @  
Hier noch 2 Bilder:

KASCHMIR 62



KASCHMIR DIENST 1



limingerald
 
Martin de Matin Am: 08.02.2019 12:50:59 Gelesen: 6545# 30 @  
@ Parachana [#26]
@ limingerald [#28]

Noch einmal zur Zusammenfassung: Es ist eine halb Anna Marke. Nur die Dienstmarken im neuen rechteckigen Format sind in schwarzer Farbe gedruckt. Mögliche MiNr 1, 5 oder 11.

Der Unterschied ist nach Gibbonskatalog und Frits Staal (The Stamps of Jammu and Kashmir)
Nr. 1 weisses europäisches gestreiftes Papier (wesentlich dicker als bei den beiden anderen möglichen Nummern)
Nr. 5 dünnes getöntes oder reinweisses Papier
Nr. 11 dünnes cremefarbenes gestreiftes Papier

Da die oben gezeigte Marke mit sehr dünnen Papier beschrieben wird, und wohl nach der Abbildung ein weisses Papier hat, kann es sich nur um die Nummer 5 (Michelwert 2003 0,50 Euro) handeln.

Oder gibt es andere Gründe, die für Nr.1 sprechen?

Gruss Martin
 
10Parale Am: 21.03.2019 22:01:44 Gelesen: 6169# 31 @  
Eine 1 Anna des Königreiches Jasdan (Jasdun Jhuluwur (Dschasdan)), britisches Protektorat.

In diesem Königreich wurde 1942 nur 1 Briefmarke herausgegeben. Später wurde Jasdan dem Feudalstaat Soruth eingegliedert.

Die indischen Feudalstaaten brachten allgemein wenig Briefmarken heraus.

Nun, die Sonne ist das Motiv, die Farbe grün, Zähnung von 8 1/2 - 10 1/2, verschiedene Grün-Töne bekannt.

Liebe Grüße

10Parale


 

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