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Thema: Ansichtskarten aus dem 1. Weltkrieg
Das Thema hat 85 Beiträge:
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Latzi Am: 28.09.2025 17:01:46 Gelesen: 6491# 61 @  
@ lueckel2010 [#60]

Keine Ahnung, wo das hier hinführt? Die von mir verlinkte Karte zeigt ein identisches Foto mit der Aufschrift "Jaulny - Krankensammelstelle" und die identischen Häuser mit Rotem Kreuz auf dem Dach.

Bin jetzt raus aus dem Thema.

Lars
 
Cantus Am: 01.10.2025 02:39:17 Gelesen: 6279# 62 @  
Von mir eine Fotoansichtskarte mit ünf Personen unbekannter Herkunft; die Karte lief am 24.2.1916 von Edewecht, einer Kleinstadt im Landkreis Ammerland, zum Cellelager Im Ersten Weltkrieg befanden sich zwei Kriegsgefangenenlager in bzw. bei Celle: Dabei ist vor allem in Scheuen das „Cellelager“ zu nennen, das zunächst Mannschafts-, dann Offizierslager war mit bis zu 10.000 Briten, Serben, Russen, Belgier, Franzosen und Italienern [1].



Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Celle
 
wuerttemberger Am: 01.10.2025 05:31:38 Gelesen: 6274# 63 @  
@ Cantus [#62]

Personen unbekannter Herkunft

Steht doch drauf: Schreibstube der 1.Kp der X/21 im Jan.-Febr. 1916

Gruß

wuerttemberger
 
Seku Am: 10.10.2025 19:30:06 Gelesen: 6017# 64 @  
Zerstörung einer Eisenbahnstrecke im Norden Frankreichs - nicht beschrieben.



Ich wünsche ein schönes Wochenende

Günther
 
mumpipuck Am: 11.10.2025 02:38:16 Gelesen: 5989# 65 @  
@ Seku [#49]

"Empfangsort leider nicht zu entziffern"

Hallo Günter

Ich lese aus dem Ort "Sassamansville". Das liegt in den USA im Staat Pennsylvania.

Burkhard
 
GSFreak Am: 01.11.2025 14:09:28 Gelesen: 5607# 66 @  
Hallo zusammen,

hier eine Feldpostkarte aus der Serie: "Der europäische Krieg 1914/16", Wirklichkeitsbilder vom Kriegsschauplatz, Nr. 168. Gelaufen 11.11.1916. Dargestellt sind französische Kriegsgefangene.



Beste Grüße
Ulrich
 
logi Am: 02.11.2025 12:11:57 Gelesen: 5562# 67 @  
Hallo Zusammen,

eine Feldpostkarte vom 16.05.1916. Sie zeigt den Soldatenfriedhof der französischen Gemeinde MEURCHIN, im Norden, unweit der Meerenge der Straße von Dover, im Department Pas-de Calais.



Da die Karte in meinen Heimatort ging, würde ich mich sehr freuen, wenn mir Jemand den Absender und Text hier schreiben würde !

Vielen Dank und einen
schönen Sonntag

Lothar
 
volkimal Am: 02.11.2025 21:55:40 Gelesen: 5488# 68 @  
@ logi [#67]

Hallo Lothar,

mit dem Namen des Absenders habe ich Probleme. Weder der Vor- noch der Nachname sind für mich eindeutig lesbar. Ich lese:

Herrn
Robert Eitz
Eimersleben
Kreis Neuhaldensleben
Post Erxleben

Abs. Sig ???mstelmann
Kiebe Schw. Schwester Emma
Erhielt die mir gesante
Büchse und danke
dafür. Bin noch
wohlauf und hoffe
das Gleiche von Euch
allen. Hier ist das
beste Wetter jetzt
Herzl. Grüße Friho(?)

Viele Grüße
Volkmar
 
logi Am: 03.11.2025 19:50:55 Gelesen: 5437# 69 @  
@ volkimal [#68]

Hallo Volkmar,

vielen herzlichen Dank für deine "Übersetzung" !

Schön, daß mir mal wieder aus dem Forum geholfen wurde.

Nochmals Danke und Gruß
Lothar
 
Zinnenstadt Am: 09.12.2025 10:27:12 Gelesen: 4746# 70 @  
Die bereits zu Beginn des Ersten Weltkriegs bestehende Nachfrage nach Ansichtskarten wurde in Siebenbürgen gesteigert durch die Präsenz fremder – insbesondere deutscher und österreichisch-ungarischer – Truppen. Militär und Hilfspersonal war vorwiegend nahe der damaligen Grenze zwischen Österreich-Ungarn und Rumänien stationiert – und damit oft in oder am Fuße der Karpaten, deren Kammlinie über weite Streckenabschnitte die Grenze zwischen Mittelmächte und Entente bildete. Nach dem Kriegseintritt Rumäniens Ende August 1916 wurden verstärkt Truppen nach Siebenbürgen herangeführt, die manchmal bis zum Ende des Weltkriegs im November 1918 geblieben sind.

Die Nachfrage nach Ansichtskarten aus ihrem Operationsgebiet durch Soldaten und zivile Armeeangehörige hat unter anderem die Druckerei Joh. Drotleff aus Hermannstadt gestillt, indem sie eine Serie von Ansichtskarten mit dem Titel „Siebenbürgische Karpathen“ auflegte – und bis weit über das Kriegsende hinaus fortführte.

Bisher ist keine Übersicht dieser Serie von Ansichtskarten bekannt, die vermutlich etwa 100 verschiedene Ansichten umfaßte, welche teilweise in mehreren Auflagen (einige mit leichten Änderungen beispielsweise bei der Beschriftung) erschienen sind. Diese Ansichtskarten dokumentieren Gebirgsnamen, zeigen Wandergebiete und Hütten, sie geben einen Ausschnitt des Lebens im Gebirge wider. Wegen dieses dokumentarischen Werts ist es einen lohnenswertes Unterfangen, die unterschiedlichen Motive, ihre Auflagen und die verwendungszeiträume zu erfassen.

Eine Übersicht der mir im Original vorliegenden oder als Datei von anderen Sammlern erhaltenen Karten kann unter http://freihandel.info/AK/Karpaten-Drotleff.docx heruntergeladen werden. Als Ordnungsmerkmal wurde dabei die auf den Karten eingedruckte Nummerierung verwendet; die Tabelle enthält zudem Angaben zum Erscheinungsjahr sowie der durch Stempel oder Beschriftung dokumentierte Verwendungszeitpunkt. Ergänzungen und Korrekturen sind jederzeit willkommen.



Ansichtskarte aus der Reihe „Siebenbürgische Karpathen“
 
Zinnenstadt Am: 23.12.2025 19:28:15 Gelesen: 4454# 71 @  
@ Cantus [#3]

Im Vergleich zu späteren kriegerischen Auseinandersetzungen ist es - zumindest für mich - erstaunlich, wie brutal und unverblümt die Ansichtskarten das Kriegsgeschehen während des Ersten Weltkriegs wiedergeben. Diese Einschätzung bezieht sich beispielsweise auf Ansichtskarten, auf welchen die Verluste der eigenen Truppen dokumentiert werden. Als Beispiel möge die folgende Ansichtskarte dienen, welche im Januar 1916 gelaufen ist.



Sie zeigt das Grab einer deutschen Kraftwagen-Kolonne und wurde aus dem Feld nach Hamburg geschickt. Ich versuche mir vorzustellen, welche Wirkung die Karte eines deutschen Soldaten auf die Empfängerin ("Mein liebes Gretel!") haben muß, wenn darauf Verluste der deutschen Armee abgebildet sind.

Geruhsame Feiertage,
Zinnenstadt
 
Dulfen1 Am: 23.12.2025 22:12:38 Gelesen: 4432# 72 @  
@ Zinnenstadt [#71]

Moin,

Karte kommt mir in ähnlicher Form bekannt vor.



Nur der Text dazu ist schon sehr hart.

Entschuldigung an die Redaktion, ich habe diese Karte schon mal im Thema "Der erste Weltkrieg als Motiv" gezeigt, der Thread ist noch da, hatte ihn nur nicht gefunden.
Dort werden auch viele interessante Ansichtskarten vor allem von der Westfront gezeigt und beschrieben.

Schöne Weihnachten wünscht
Ulf
 
Zinnenstadt Am: 09.03.2026 16:12:02 Gelesen: 2877# 73 @  
Feldpostkarte aus dem Verlag Tetzner & Zimmer in Chemnitz mit Darstellung der Position Rumäniens ab dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs bis zum Kriegseintritt des Landes im August 1916 aus deutscher Sicht. Der detaillierte Text ist sehr klein gedruckt und nur mühsam lesbar. Die Randinformationen auf der Vorderseite der Feldpostkarte deuten darauf hin, daß die Karte Teil einer Serie mit vergleichbaren (Feld-)Postkarten ist.



Schönen Abend,
Zinnenstadt
 
Seku Am: 10.03.2026 21:32:41 Gelesen: 2820# 74 @  
Im Juni 1916 ging diese Feldpostkarte von Pommertsweiler nach Stuttgart-Berg. Der Ort ist ein Teil der Gemeinde Abtsgmünd im Osten von Württemberg.



Sie zeigt Rotkreuz-Schwestern bei der Vergabe von „Liebesgaben“. Das Motiv stammt aus der Zeit unmittelbar nach Kriegsbeginn. Bei der Fahrt zur Front im August 1914 wurde den Soldaten an den Bahnhöfen massenweise Nahrungsmittel und Getränke dargereicht; die Kriegseuphorie war immens. Im August glaubte man doch noch, dass man zu Weihnachten des Jahres wieder zu Hause wäre. Später im Jahr 1916 war das eher eine Seltenheit und die Begeisterung war längst verblasst.

Ich wünsche einen schönen Abend.

Günther
 
Seku Am: 17.03.2026 11:06:33 Gelesen: 2546# 75 @  
Hallo in die Runde,

„Ein Flieger kommt !“



1915 - Feldpost - Artilleriekorps Grossh. Hess. Feldartillerie Regt. 25 . Von wo die Karte kam, ist mir nicht bekannt. Sie ging jedenfalls am 22. Sept. 1915 nach Würzburg.

Mit Gruß

Günther
 
DERMZ Am: 02.04.2026 03:55:07 Gelesen: 2242# 76 @  
Guten Morgen

eine ungelaufene Karte aus dem Verlag K.Essig, Basel



Viele Grüße Olaf
 
10Parale Am: 18.04.2026 22:23:16 Gelesen: 1762# 77 @  
@ evwezel [#53]

Eine weitere zerstörte Kirche im Ober-Elsass zeige ich mit dieser Ansicht. Der Angriff muss im Winter 1915/16 stattgefunden haben. Daneben ein Friedhof, wie es im Elsass oft üblich, dass der Friedhof direkt neben der Kirche liegt. Vom Kreuz ist es nicht weit zum Grab. Ein trauriger Anblick.

Abgeschlagen am 14.04.1916, also vor knapp 110 Jahren mit einem Feldpoststempel der 8. Landwehr-Division, gelaufen nach Säckingen. Das ist interessant. Ein deutscher Soldat, der im Elsass irgendwo im Graben steckt und seine (kann es leider nicht lesen) Nachricht an die Familie über den Rhein sendet, gar nicht mal so weit weg. Heute unvorstellbar!

Liebe Grüße

Stephan
10Parale


 
evwezel Am: 18.04.2026 22:38:35 Gelesen: 1751# 78 @  
@ 10Parale [#77]

Hallo Stephan,

ich lese:

Geschrieben den 13.4.16

Liebe Familie!

Theile Euch mit daß
ich noch gesund bin
was ich von Euch al-
len auch hoffe aber
ich bekomme von Euch
keine Antwort mehr
hab(e) ich Euch vielleicht
beleidigt. Ich werde
widerscheintg(?) bis ( nicht lesbar)
8 Tag in Urlaub kommen.
Es grüßt Euch alle
herzlich. Leo

—-

Viele Grüße

Emiel
 
volkimal Am: 18.04.2026 23:37:19 Gelesen: 1718# 79 @  
@ evwezel [#78]

Hallo Emiel,

es heißt unten "Ich werde warscheintz bis ...". Leo meint natürlich "wahrscheinlich".

Viele Grüße
Volkmar
 
evwezel Am: 18.04.2026 23:55:16 Gelesen: 1714# 80 @  
@ volkimal [#79]

Hallo Volkmar,

ich sehe es jetzt auch. Vielen Dank, Volkmar!

Gute Nacht

Emiel
 
Gauss Am: 19.04.2026 09:01:42 Gelesen: 1681# 81 @  
@ 10Parale [#77]

Die Karte lief nach Großherrischwand. Gehört heute zu Herrischried.
 
Seku Am: 06.06.2026 14:24:33 Gelesen: 460# 82 @  
@ [#32]

Hier ein weiterer belgischer Panzerzug bei der 1. Flandernschlacht beim Yser-Kanal. Man sieht gut die Panzerung an Lokomotive und Tender.



Die Karte wurde in Brüssel gedruckt und ist unbenutzt.

Über diese Schlacht im Herbst 1914 hat Stephan hier [1] schon ausführlich berichtet.

Habt ein schönes Wochenende

Günther

[1] https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=360381
 
Post-Bote Am: 07.06.2026 14:45:34 Gelesen: 354# 83 @  
Deutsches Reich (Weimarer Republik), 12./17 Juli 1919 (Postkarte / Bedarfspost)
Postweg: Korschen (Provinz Ostpreußen) → Bad Kreuznach (Rheinprovinz)
(Heute: Korsze in der Woiwodschaft Ermland-Masuren, Polen → Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz)

Frankatur: Deutsches Reich, Ausgabe „Deutsche Nationalversammlung 1919“, MiNr. 109, 25 Pf dunkelopalgrün (Maurer)
Stempel: KORSCHEN / 12.7.19 / 4–5 N (Aufgabe); KREUZNACH / 17.7.19 / 4–5 V (Ankunft)

Motivkarte: „Der Krieg im Osten – abgestürzte Lokomotive in Korschen“, Verlag Fritz Krauskopf, Königsberg i. Pr. / Ostseebad Cranz



Die Motivkarte verweist auf die Kriegsfolgen im Raum Korschen, und der fünftägige Laufweg nach Bad Kreuznach war für die Nachkriegszeit durchaus üblich.
 
evwezel Am: 07.06.2026 17:58:37 Gelesen: 340# 84 @  
@ Post-Bote [#83]

Hallo „Post-Bote”,

der Text bestätigt die Probleme der Eisenbahn:

L. Junge,

Wegen Zugver-
spätung haben wir
hier 7 Std. un-
freiw(illig). Aufenthalt
Herzl grüßt
dich
Vater


Viele Grüße

Emiel
 
Post-Bote Am: 07.06.2026 18:15:30 Gelesen: 335# 85 @  
@ evwezel [#84]

"Wow!", Vielen Dank für die Übersetzung. Ich muss es so ausdrücken, da ich mit der guten alten Schrift nicht vertraut bin.

Ich werde es direkt in mein Beiblatt zum Beleg einarbeiten.



Besten Dank und einen schönen Abend noch!
 

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