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Thema: Briefe deutscher Banken
Das Thema hat 536 Beiträge:
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epem7081 Am: 18.04.2019 14:25:51 Gelesen: 32719# 512 @  
Als treuer Kunde über einige Jahrzehnte kann ich hier eine Serie von Freistemplern der Kreissparkasse Aalen, heute Kreissparkasse Ostalb präsentieren:









Allzeit gute Balance zwischen Einnahmen und Ausgaben wünscht Euch
Edwin
 
wajdz Am: 19.04.2019 10:57:08 Gelesen: 32589# 513 @  
Die Sparda-Banken (heute ein Verbund von 11 Regionalbanken) sind Genossenschaftsbanken, die traditionell auf das Privatkundengeschäft spezialisiert sind. Die älteste Sparda-Bank wurde am 6. Mai 1896 als Spar- und Vorschuss-Verein der badischen Eisenbahnbeamten in Karlsruhe gegründet, der andernorts weitere Gründungen folgten, die sich Im Frühjahr 1906 zum Revisionsverband der Eisenbahn-Spar- und Darlehnskassen in Kassel zusammenschlossen.



Ab 1969 an öffneten sich die Eisenbahner-Sparkassen zunächst anderen Beschäftigten im öffentlichen Dienst und ab 1974 allen Arbeitnehmern. Seit 1978 nennen sie sich einheitlich Sparda-Banken.



MfG Jürgen -wajdz-
 
epem7081 Am: 23.04.2019 13:43:55 Gelesen: 32180# 514 @  
Zu meiner Übersicht von Aalen-Stempeln der Kreissparkasse Aalen bzw Nachfolgeinstitut Kreissparkasse Ostalb unter [#512] hier noch zwei Nachträge:



Die Variante mit dem eingedruckten Rechteckstempel stammt z.B. von 1996



Durch das Baden-Württembergische Kreisreformgesetz wurde am 23. Juli 1971 der Ostalbkreis durch die Vereinigung der beiden Landkreise Aalen und Schwäbisch Gmünd gebildet.

Am 11. Dezember 1973 beschloss der neu gebildete Kreistag des Ostalbkreises, dass eine gemeinsame Kreissparkasse Ostalb gebildet werden soll. Dies wurde zum 1. Januar 1974 durch die Fusion der beiden Sparkassen zur Kreissparkasse Ostalb mit juristischem Doppelsitz in Aalen und Schwäbisch Gmünd vollzogen. Im Jahr 1984 wurde der Hauptstellenneubau in Aalen, 1988 der Um- und Erweiterungsbau der Hauptstelle in Schwäbisch Gmünd eröffnet.

mit nachösterlichem Gruß Edwin
 
henrique Am: 24.04.2019 14:45:03 Gelesen: 32096# 515 @  
Eingangs-Brief an die "Rheinische Creditbank / Filiale Kaiserslautern"



Einschreibsendung vom 9. Februar 1916 von Jungbunzlau (Mlada Boleslav) mit
3-Farben Frankatur 5, 10, 20 Heller.

Ausgabe "60jähriges Regierungsjubiläum von Kaiser Franz Josef"

Beste Grüße
Henrique
 
hannibal Am: 24.04.2019 21:39:04 Gelesen: 32049# 516 @  
Hallo,

ich möchte eine Drucksache zeigen, die erst auf den zweiten Blick ins Thema passt.

In der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) waren ja mit Befehl der Sowjetischen Militäradministration (SMAD) vom 23.07.1945 Banken, Sparkassen und Versicherungen verstaatlicht worden.

Die Drucksache der Banken-Kommission, frankiert mit SBZ 213 und gestempelt BERLIN N4a 23.8.49.-21, nach Derneburg auf einem Briefumschlag der in der SBZ geschlossenen Deutschen Bank.



Auch zeitgeschichtlich ein interessanter Beleg.

Viele Grüße
Peter
 
hajo22 Am: 26.04.2019 17:12:56 Gelesen: 31777# 517 @  
Brief der "Deutschen Afrika-Bank AG" Geschäftsbank mit Hauptsitz in Hamburg und Niederlassungen u.a. in Lüderitz (DSW = Deutsch-Südwestafrika) adressiert nach Onguati (DSW).

Frankiert mit 2x 1/2 d Marken der Südafrikanischen Union und entwertet mit aptiertem deutschen Bahnpoststempel Swakopmund-(Windhoek) (Bahn)Post vom 3.6.18, 5 PM. Aptierungen sind in Klammern gesetzt. Ferner hatte der deutsche Stempel keine Uhrzeitangabe, die wurde hinzugefügt.

Zensiert "Passed by Censor 105" (105 = Zensurstelle in Karibib).





Wie man auf der Couvertrückseite erkennen kann, war Papier offensichtlich knapp.

1918 stand das Gebiet noch unter Militärverwaltung der Südafrikanischen Union bevor es 1919 als Völkerbundsmandat Südwestafrika der Verwaltung Südafrikas unterstellt wurde.

hajo22
 
hannibal Am: 22.05.2019 21:56:35 Gelesen: 29059# 518 @  
Einschreib-Brief der Deutschen Notenbank Neustadt (Sachs) nach Sebnitz. Frankiert mit einem senkrechten Dreierstreifen der DDR 252 in guter c-Farbe und DDR 251 portogerecht - Stempel NEUSTADT (SACHSEN) d 26.1.51.-17-18



Rückseitig geprüft Schönherr BPP.

Viele Grüße
Peter
 
wajdz Am: 14.08.2019 17:36:40 Gelesen: 19744# 519 @  
@ lonerayder [#83]

Es war einmal - da kannte man das Wort Datenschutz noch nicht (1906)

Die Filiale der Löbauer Bank in Bautzen wird von der Filiale in Zittau über den Kontotand eines ihrer Kunden informiert.

P70, Aufbrauchausgabe der P57 (2Pf) mit Zusatzwertstempel 3Pf



Audgabestempel ZITTAU * 1 f · 29.9.06 / Ankunfstempel BAUTZEN * 1 e ·29.9.06

MfG Jürgen -wajdz-
 
Cantus Am: 17.08.2019 00:56:19 Gelesen: 19472# 520 @  
Von mir heute ein Brief des jüdischen Bankhauses Baruch Strauß aus Marburg an der Lahn, das die Zeit der Hitler-Herrschaft nicht überlebt hat. Der Gründer des Hauses, Baruch Strauß, verstarb bereits im Jahr 1914, der langjährige Direktor des Bankhauses, Karl Strauß, vertstarb im Jahr 1927. Dazu erschien in der "Jüdischen Wochenzeitung für Kassel, Kurhessen und Waldeck" vom 20. Mai 1927 der folgende Artikel [1]:




Der Poststempel auf dem Bankbrief datiert vom 20.2.1923. Als Frankatur wurde Mi. 239 verwendet.



Viele Grüße
Ingo

[1] http://www.alemannia-judaica.de/marburg_texte.htm#Zum%20Tod%20von%20Bankier%20Baruch%20Strau%C3%9F%20(1914)

 
Michael Mallien Am: 08.11.2019 10:34:54 Gelesen: 9405# 521 @  
Manchmal ist ein gewöhnlicher Standardbrief einfach nur schön anzusehen, wie dieser Brief vom 1.11.1967 aus Tann mit den schönen Sonderstempeln und der Mehrfachfrankatur des 10-Pfennig-Wertes.



Viele Grüße
Michael

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Bund Dauerserie Brandenburger Tor - Belege"]
 
10Parale Am: 16.11.2019 19:46:35 Gelesen: 8185# 522 @  
Die "DEUTSCHE EFFECTEN & WECHSEL-BANK VORMALS L. A. HAHN" ging aus der 1825 gegründeten Privatbank L. A. HAHN hervor und firmiert unter diesem Namen seit 1872. Diese Bank war auch Gründungsgesellschafter der Dresdner Bank. Heute hat die Bank ihren Stammsitz nicht mehr in Frankfurt, sondern in Jena.

Dieser Beleg wurde am 25. Mai 1889 in Frankfurt am Main wirklich sehr prächtig auf jeder 10 Pfennig Marke abgeschlagen und lief nach Bruchsal.

Kein alltäglicher Beleg, dessen Wert ich in "Wertschätzung Briefe deutsches Reich" nachgefragt habe.

Liebe Grüße

10Parale


 
GSFreak Am: 17.11.2019 22:59:40 Gelesen: 8043# 523 @  
Das ist doch mal ein plakativer Absenderfreistempel. "DEUTSCHE INVESTITIONSBANK", Filiale Dresden, vom 14.03.1955 (DRESDEN A1).

Links auf dem Briefumschlag noch ein zweizeiliger Losungsstempel: "Friede und Wohlstand / ist unser Ziel".



Gruß Ulrich
 
bovi11 Am: 18.11.2019 00:16:40 Gelesen: 8031# 524 @  
Frisch bekommen:

Notopfer Nr. 6 Z auf Bahnhofsbrief in der dritten Gewichtsstufe vom Bankverein Westdeutschland in Gevelsberg an den Bankverein Westdeutschland - früher Commerzbank in Düsseldorf.

Freimarken Bauten 50 und 10 Pfennig Tagesstempel GEVELSBERG 11.1.51



Rückseitig Stempel mit Hinweisen auf den Inhalt sowie Bahnpoststempel KÖLN – HANNOVER


 
DL8AAM Am: 18.11.2019 02:10:57 Gelesen: 8012# 525 @  
Landeszentralbank in Baden-Württemberg, Albstadt vom 18.07.1978



Gruß
Thomas
 
hannibal Am: 26.11.2019 23:28:34 Gelesen: 7173# 526 @  
Einschreibbrief der Deutschen Investitionsbank Außenstelle Eberswalde nach Templin.

Portogerecht frankiert mit DDR 252b und zweimal SBZ 222b.

Stempel EBERSWALDE 20.2.51.-11



Rückseitig Stempel TEMPLIN 21.2.51.-10.

Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 28.11.2019 16:56:58 Gelesen: 6977# 527 @  
Brief der Landeskreditbank Sachsen-Anhalt Filiale Schönebeck an die Landeskreditbank Halle/Saale.

Zahlungsverkehr portogerechte Mehrfachfrankatur der SBZ 218 b - Stempel SCHÖNEBECK (ELBE) 1r 17.7.49.-17



Viele Grüe
Peter
 
hannibal Am: 01.12.2019 21:21:36 Gelesen: 6477# 528 @  
Brief Zahlungsverkehr der Filiale Haldensleben der Landeskreditbank Sachsen-Anhalt an die Landeskreditbank Sachsen-Anhalt Halle a/S.

Freigemacht mit einem Viererblock SBZ 216 und Stempel Haldensleben 1 c 20.4.49.-21.



Der Briefumschlag hergestellt aus einem alten Abrechnungsformular - Zeichen der damaligen Materialknappheit.

Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 16.12.2019 22:54:20 Gelesen: 5243# 529 @  
Mehrfachfrankatur der SBZ 216 - senkrechter Viererstreifen - auf Brief der Landeskreditbank Thüringen Filiale Sonneberg an die Landeskreditbank Sachsen-Anhalt in Halle.



Drei Stempel (15) SONNEBERG (THÜR) 1 m 31.3.49.-18

Viele Grüße
Peter
 
epem7081 Am: 28.12.2019 16:31:58 Gelesen: 3501# 530 @  
Hallo zusammen,

hier im Thread finden sich etliche Briefe von Filialen der Deutschen Notenbank: [#399], [#407], [#494], [#518], einige mit AFS (einzeilig): [#216], 426.

Ich kann hier zwei Belege einbringen, bei denen sich die Deutsche Notenbank [1] nur im AFS zweizeilig präsentiert, allerdings variiert dabei im Werbeklischee die Schriftgröße.





Mit freundlichen Grüßen
Edwin

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Notenbank
 
Cantus Am: 28.12.2019 21:46:40 Gelesen: 3485# 531 @  
@ GSFreak [#523]

Hallo Ulrich,

im Jahr 1955 hatte man vielleicht wirklich das Ziel, Wohlstand zu fördern, aber leider ist es bis zur Wende dann doch nichts geworden.

Ich habe hier einen Brief der selben Bank vom 15.1.1952, damit allerdings drei Jahre früher. Bei mir im Stempel lautet es noch auf "FILIALE SACHSEN", bei dir scheint die Bank inzwischen weitere Filialen gegründet zu haben, denn im Jahr 1955 heißt es dann "FILIALE DRESDEN".



Viele Grüße
Ingo
 
hannibal Am: 08.01.2020 21:02:52 Gelesen: 1971# 532 @  
Hallo,

heute ein von der Kreissparkasse nachverwendeter Briefumschlag der Stadtbank Löbau nach Obercunewalde. Frankiert mit SBZ 220a - Stempel LÖBAU (SACHS) k -9.12.46.-20



Der fehlende Stempelteil oben ist auf der umgeschlagenen Markenrückseite.

Viele Grüße
Peter
 
mausbach1 Am: 12.01.2020 09:12:10 Gelesen: 1414# 533 @  
Freudenberg/Westfalen







im Laufe der Zeiten - auch bei mir.

Glückauf!
Claus
 
mausbach1 Am: 13.01.2020 11:13:16 Gelesen: 1286# 534 @  
Deutsche Hypothekenbank Bremen



200 Jahre Pfandbrief

Glückauf!
Claus
 
jmh67 Am: 14.01.2020 14:20:44 Gelesen: 1109# 535 @  
@ Cantus [#531]

Die Umbenennung von "Filiale Sachsen" in "Filiale Dresden" hat wahrscheinlich mit der Auflösung der Länder in der DDR und der Bildung der Bezirke 1953 zu tun. Nur so als historische Fußnote.

-jmh
 
Cantus Am: 15.01.2020 01:23:30 Gelesen: 1022# 536 @  
@ jmh67 [#535]

Vielen Dank für den Hinweis, das war mir bisher nicht bekannt.

Heute ein schon älterer Bankbrief vom Bankgeschäft Hammerstein, versandt von der Filiale in Berlin am 24.1.1910.

1888 gründete Walter Hammerstein gemeinsam mit seinen Brüdern Wilhelm und Richard eine Privatbank in der Gemeinde Broich – heute Mülheim an der Ruhr – mit einer Filiale in Berlin. Der Schwerpunkt des Geschäfts lag auf dem Verkauf von Kuxen, Aktien und Wertpapieren. Die Bank hatte zeitweise 46 Angestellte, davon 40 in Mülheim an der Ruhr. 1908 wurde die Bank durch die Inhaber liquidiert.

Unter einem Oberhausener Verwandten – Hermann Hammerstein – kam es 1911 zur Neugründung der Bank. 1934 wurde die Mülheimer Niederlassung aufgelöst, die Filiale in Berlin ging in der Darmstädter und Nationalbank auf.

Hammerstein gilt als geistiger Vater der Broich-Speldorfer Wald- und Gartenstadt AG, einer 1906 gegründeten Aktiengesellschaft, die betuchten Unternehmern das Wohnen im Grünen am Rande der Industriestädte ermöglichen und dadurch eine Abwanderung in andere Regionen verhindern sollte [1].



Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Hammerstein
 

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