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Thema: Briefe deutscher Banken
Das Thema hat 546 Beiträge:
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10Parale Am: 16.11.2019 19:46:35 Gelesen: 30540# 522 @  
Die "DEUTSCHE EFFECTEN & WECHSEL-BANK VORMALS L. A. HAHN" ging aus der 1825 gegründeten Privatbank L. A. HAHN hervor und firmiert unter diesem Namen seit 1872. Diese Bank war auch Gründungsgesellschafter der Dresdner Bank. Heute hat die Bank ihren Stammsitz nicht mehr in Frankfurt, sondern in Jena.

Dieser Beleg wurde am 25. Mai 1889 in Frankfurt am Main wirklich sehr prächtig auf jeder 10 Pfennig Marke abgeschlagen und lief nach Bruchsal.

Kein alltäglicher Beleg, dessen Wert ich in "Wertschätzung Briefe deutsches Reich" nachgefragt habe.

Liebe Grüße

10Parale


 
GSFreak Am: 17.11.2019 22:59:40 Gelesen: 30398# 523 @  
Das ist doch mal ein plakativer Absenderfreistempel. "DEUTSCHE INVESTITIONSBANK", Filiale Dresden, vom 14.03.1955 (DRESDEN A1).

Links auf dem Briefumschlag noch ein zweizeiliger Losungsstempel: "Friede und Wohlstand / ist unser Ziel".



Gruß Ulrich
 
bovi11 Am: 18.11.2019 00:16:40 Gelesen: 30386# 524 @  
Frisch bekommen:

Notopfer Nr. 6 Z auf Bahnhofsbrief in der dritten Gewichtsstufe vom Bankverein Westdeutschland in Gevelsberg an den Bankverein Westdeutschland - früher Commerzbank in Düsseldorf.

Freimarken Bauten 50 und 10 Pfennig Tagesstempel GEVELSBERG 11.1.51



Rückseitig Stempel mit Hinweisen auf den Inhalt sowie Bahnpoststempel KÖLN – HANNOVER


 
DL8AAM Am: 18.11.2019 02:10:57 Gelesen: 30367# 525 @  
Landeszentralbank in Baden-Württemberg, Albstadt vom 18.07.1978



Gruß
Thomas
 
hannibal Am: 26.11.2019 23:28:34 Gelesen: 29528# 526 @  
Einschreibbrief der Deutschen Investitionsbank Außenstelle Eberswalde nach Templin.

Portogerecht frankiert mit DDR 252b und zweimal SBZ 222b.

Stempel EBERSWALDE 20.2.51.-11



Rückseitig Stempel TEMPLIN 21.2.51.-10.

Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 28.11.2019 16:56:58 Gelesen: 29332# 527 @  
Brief der Landeskreditbank Sachsen-Anhalt Filiale Schönebeck an die Landeskreditbank Halle/Saale.

Zahlungsverkehr portogerechte Mehrfachfrankatur der SBZ 218 b - Stempel SCHÖNEBECK (ELBE) 1r 17.7.49.-17



Viele Grüe
Peter
 
hannibal Am: 01.12.2019 21:21:36 Gelesen: 28832# 528 @  
Brief Zahlungsverkehr der Filiale Haldensleben der Landeskreditbank Sachsen-Anhalt an die Landeskreditbank Sachsen-Anhalt Halle a/S.

Freigemacht mit einem Viererblock SBZ 216 und Stempel Haldensleben 1 c 20.4.49.-21.



Der Briefumschlag hergestellt aus einem alten Abrechnungsformular - Zeichen der damaligen Materialknappheit.

Viele Grüße
Peter
 
hannibal Am: 16.12.2019 22:54:20 Gelesen: 27598# 529 @  
Mehrfachfrankatur der SBZ 216 - senkrechter Viererstreifen - auf Brief der Landeskreditbank Thüringen Filiale Sonneberg an die Landeskreditbank Sachsen-Anhalt in Halle.



Drei Stempel (15) SONNEBERG (THÜR) 1 m 31.3.49.-18

Viele Grüße
Peter
 
epem7081 Am: 28.12.2019 16:31:58 Gelesen: 25856# 530 @  
Hallo zusammen,

hier im Thread finden sich etliche Briefe von Filialen der Deutschen Notenbank: [#399], [#407], [#494], [#518], einige mit AFS (einzeilig): [#216], 426.

Ich kann hier zwei Belege einbringen, bei denen sich die Deutsche Notenbank [1] nur im AFS zweizeilig präsentiert, allerdings variiert dabei im Werbeklischee die Schriftgröße.





Mit freundlichen Grüßen
Edwin

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Notenbank
 
Cantus Am: 28.12.2019 21:46:40 Gelesen: 25840# 531 @  
@ GSFreak [#523]

Hallo Ulrich,

im Jahr 1955 hatte man vielleicht wirklich das Ziel, Wohlstand zu fördern, aber leider ist es bis zur Wende dann doch nichts geworden.

Ich habe hier einen Brief der selben Bank vom 15.1.1952, damit allerdings drei Jahre früher. Bei mir im Stempel lautet es noch auf "FILIALE SACHSEN", bei dir scheint die Bank inzwischen weitere Filialen gegründet zu haben, denn im Jahr 1955 heißt es dann "FILIALE DRESDEN".



Viele Grüße
Ingo
 
hannibal Am: 08.01.2020 21:02:52 Gelesen: 24326# 532 @  
Hallo,

heute ein von der Kreissparkasse nachverwendeter Briefumschlag der Stadtbank Löbau nach Obercunewalde. Frankiert mit SBZ 220a - Stempel LÖBAU (SACHS) k -9.12.46.-20



Der fehlende Stempelteil oben ist auf der umgeschlagenen Markenrückseite.

Viele Grüße
Peter
 
mausbach1 Am: 12.01.2020 09:12:10 Gelesen: 23769# 533 @  
Freudenberg/Westfalen







im Laufe der Zeiten - auch bei mir.

Glückauf!
Claus
 
mausbach1 Am: 13.01.2020 11:13:16 Gelesen: 23641# 534 @  
Deutsche Hypothekenbank Bremen



200 Jahre Pfandbrief

Glückauf!
Claus
 
jmh67 Am: 14.01.2020 14:20:44 Gelesen: 23464# 535 @  
@ Cantus [#531]

Die Umbenennung von "Filiale Sachsen" in "Filiale Dresden" hat wahrscheinlich mit der Auflösung der Länder in der DDR und der Bildung der Bezirke 1953 zu tun. Nur so als historische Fußnote.

-jmh
 
Cantus Am: 15.01.2020 01:23:30 Gelesen: 23377# 536 @  
@ jmh67 [#535]

Vielen Dank für den Hinweis, das war mir bisher nicht bekannt.

Heute ein schon älterer Bankbrief vom Bankgeschäft Hammerstein, versandt von der Filiale in Berlin am 24.1.1910.

1888 gründete Walter Hammerstein gemeinsam mit seinen Brüdern Wilhelm und Richard eine Privatbank in der Gemeinde Broich – heute Mülheim an der Ruhr – mit einer Filiale in Berlin. Der Schwerpunkt des Geschäfts lag auf dem Verkauf von Kuxen, Aktien und Wertpapieren. Die Bank hatte zeitweise 46 Angestellte, davon 40 in Mülheim an der Ruhr. 1908 wurde die Bank durch die Inhaber liquidiert.

Unter einem Oberhausener Verwandten – Hermann Hammerstein – kam es 1911 zur Neugründung der Bank. 1934 wurde die Mülheimer Niederlassung aufgelöst, die Filiale in Berlin ging in der Darmstädter und Nationalbank auf.

Hammerstein gilt als geistiger Vater der Broich-Speldorfer Wald- und Gartenstadt AG, einer 1906 gegründeten Aktiengesellschaft, die betuchten Unternehmern das Wohnen im Grünen am Rande der Industriestädte ermöglichen und dadurch eine Abwanderung in andere Regionen verhindern sollte [1].



Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Hammerstein
 
epem7081 Am: 04.02.2020 23:01:02 Gelesen: 20741# 537 @  
Hallo zusammen,

heute will ich mal die Badische Beamtenbank eG mit zwei Belegen und unterschiedlichen AFS präsentieren.



Der erste Beleg stammt vom 19.4.1991 mit der Maschinenkennung B905462.
Der zweite Beleg stammt vom 10.8.1992 mit der Maschinenkennung E391205.

"Spekulanten" können sich noch Gedanken machen, wie intensiv der Kundenkontakt über eingeschriebene Briefe gewesen ist.



Die BBBank eG (vormals: Badische Beamtenbank) ist eine deutsche Genossenschaftsbank mit Sitz in Karlsruhe (Baden-Württemberg). Sie ist eine bundesweit tätige Privatkundenbank. Mit einer Bilanzsumme von nahezu 12 Milliarden Euro und über 485.000 Mitgliedern gehört sie zu den größten Genossenschaftsbanken Deutschlands.[1]

Allzeit erträgliche Bankkontakte wünscht
Edwin

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/BBBank
 
10Parale Am: 17.02.2020 11:32:57 Gelesen: 19109# 538 @  
@ epem7081 [#537]

Schön, dass die Beamten eine eigene Bank haben. Man sagt ja auch, bei der Sparda Bank wären viele Eisenbahner. Dennoch sind sie irgendwie Privatbanken und für jedermann(frau) zugänglich. Vielleicht sollten die Philatelisten auch mal eine Bank eröffnen, Späßchen.

Ich stelle heute mal die DekaBank Deutsche Girozentrale vor, beziehungsweise richte einen Blick in die Vergangenheit.

Die DekaBank ging 1999 aus der Fusion von Deutsche Girozentrale Deutsche Kommunalbank und DekaBank GmbH hervor.

Am 1. Februar wurde in Berlin die Deutsche Girozentrale eröffnet, im Jahr 1924 wurde der Name in Deutscher Sparkassen- und Giroverband geändert (DSG). Aufgaben waren die Abwicklung von bargeldlosem Zahlungsverkehr, Darlehensgeschäfte und alle Arten von Bankgeschäften.

Aus dieser Zeit stammt dieses Einschreiben, welches am 10.11.1930 mittels rotem Maschinenstempel zu 55 Pfennig frankiert wurde und nach Seattle lief. Empfänger war die National Bank of Commerce of Seattle. Diese Bank wurde 1889 gegründet und existierte bis 1969.

Die Rückseite des Einschreibens bietet interessante Ankunftsstempel von New York vom 19.11.1930 und von Seattle vom 28. November 1930. Höchst interessant der runde, grüne Verschlusskleber der DSG mit dem Adler.

Liebe Grüße

10Parale
Stephan


 
JoshSGD Am: 23.02.2020 20:56:18 Gelesen: 18396# 539 @  
Guten Abend,

heute wieder etwas finanzielles. Die Darmstädter und Nationalbank versendet an die Rostocker Bank in Güstrow.

Ein Fernbrief bis 20g von Hamburg nach Güstrow, gelaufen am 20.10.1923 (PP21; 20.10. - 31.10.23) und mit 10 Millionen Mark portorichtig frankiert, MeF Mi.Nr. 317 AP.



Gruß
Josh

(Datenbank # 14357)

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
epem7081 Am: 28.02.2020 10:25:09 Gelesen: 17700# 540 @  
@ epem7081 [#537]

Hallo zusammen,

heute kann ich für die Badische Beamtenbank eG mit Sitz in Karlsruhe drei weitere Belege mit unterschiedlichen AFS präsentieren.




Der erste Beleg stammt vom 08.4.1971 und wirbt auch bildhaft mit dem Hinweis: Sicherer / auf Ihrem / Bankkonto / BADISCHE / BEAMTENBANK

Der zweite Beleg stammt vom 3.8.1990 mit der Maschinenkennung E702413 und verkündet: "Vieles spricht für uns!".

Der dritte Beleg stammt vom 11.6.1991 mit der Maschinenkennung B008143 und zeigt eine kleine Oberzeile: Leistungsstark von A bis Z.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin
 
hajo22 Am: 06.03.2020 17:18:42 Gelesen: 16816# 541 @  
Einschreibbrief (R im Oval, Swakopmund, Nr. 71) der "Deutschen Afrika-Bank, AG" aus Swakopmund vom 7.12.1916 nach Outjo, Ankunft 10.12.16. Aus der Besatzungszeit durch die Südafrikanische Union, zensiert. Frankiert mit 6 x 1 Pence.

Nach Ende des 1. Weltkrieges Mandatsgebiet des Völkerbundes unter südafrikanischer Verwaltung (heute Namibia).



hajo22
 
Cantus Am: 10.04.2020 23:17:13 Gelesen: 13499# 542 @  
Es ist noch gar nicht so lange her, da gab es so etwas wie Datenschutz, wie man ihn heute versteht, noch nicht. Der Geschäftsverkehr zwischen zwei Geschäftspartnern, der zugehörige Betrag und die beteiligte Bank für Gemeinwirtschaft können der am 22.10.1968 offen verschickten Karte entnommen werden.



Viele Grüße
Ingo
 
Jahnnusch Am: 11.04.2020 10:20:19 Gelesen: 13450# 543 @  
Hallo Ingo,

das ist ein Scheck in Postkartenform.
 
Totalo-Flauti Am: 01.05.2020 14:19:29 Gelesen: 11186# 544 @  
Liebe Sammlerfreunde,

hier ein Institut, was wohl nicht unbedingt eine Bank im herkömmlichen Sinne ist. Die Braunschweigische Lebensversicherungs-Bank war wohl eher ein Versicherungsunternehmen. Trotzdem stelle ich ein Beleg vom 30.05.1928 aus Leipzig vor, da im Namen das Wort Bank enthalten ist. Die Wurzeln der Gesellschaft gehen auf das 1806 gegründete Braunschweigische Allgemeine Prediger- und Schullehrer-Witweninstitut zurück, das 1823 in die Allgemeine Witwen-Versorgungsanstalt überführt wurde. 1902 wurde die Gesellschaft zum Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Nach einer weiteren, 1920 erfolgten Umfirmierung in Braunschweigische Lebensversicherungs-Bank AG nahm die Gesellschaft ab 1937 den Namen Braunschweigische Lebensversicherung AG an. 1983 kam es zur Verschmelzung mit der in Hamburg ansässigen Hanse-Merkur Lebensversicherungsbank-AG.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
epem7081 Am: 07.05.2020 21:54:14 Gelesen: 10158# 545 @  
Hallo zusammen,

ich kann hier zwei Belege der STAATSBANK der Deutschen Demokratischen Republik Kreisfiliale Erfurt vorstellen, die - wie ich meine - an namhafte Adressen gingen.



Der erste Beleg stammt vom 26.5.1977 und wurde an den Oberbürgermeister der Stadt Erfurt Genossen Scheinpflug adressiert. Heinz Scheinpflug (* 20. April 1924 in Weißensee; † 2008) war ein deutscher Politiker (SED). Er war von 1969 bis 1982 Oberbürgermeister der Stadt Erfurt.
[1]



Der zweite Beleg ging am 24.3.1981 als Einschreiben an die Interhotels Erfurt. Der Erfurter Hof ist ein ehemaliges Hotel am Willy-Brandt-Platz in Erfurt. Es bestand von vor 1872 und wurde 1995 geschlossen. 1965 wurde der Erfurter Hof eines von zwölf Interhotels der DDR. Hier fand 1970 das erste deutsch-deutsche Gipfeltreffen zwischen Willy Brandt und Willi Stoph statt.[2]

Mit freundlichen Grüßen
Edwin

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Scheinpflug
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Erfurter_Hof
 
hannibal Am: 20.06.2020 17:09:46 Gelesen: 4717# 546 @  
Hallo,

heute ein Fenster-Briefumschlag der Sächsischen Landeskreditbank Leipzig im Format 11,5x9,7 cm zu Umtausch von alten Geldscheinen.

Frankiert mit SBZ 218a (Ortsbrief 16 Pfg) gestempelt LEIPZIG REICHSMESSESTADT -3.5.49.-11



Interessanter Umschlag aus der Nachkriegszeit. Passt auch gut ins Thema kleine Briefe.

Viele Grüße
Peter
 

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