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Thema: Neue Webseite für Postgeschichte
doktorstamp Am: 15.05.2010 11:15:00 Gelesen: 4675# 1 @  
http://www.philapedia.com/wiki/index.php/Main_Page

Diese Seite ist erst seit gestern online.

Sie stellt insofern keine Konkurrenz für Philaseiten.de zumal die gebräuchliche Sprache auf der Seite Englisch ist.

Ein Diskussionsforum ist vorhanden (noch nicht ausprobiert).

Wie man aussieht erhält sie, obgleich in Englisch, Unterstützung von Köhler und Corinphila.

Aufgebaut soll sie mit Hilfe von Philatelisten, besser gesagt Postgeschichtler, die über ihre Sammelgebiete schreiben sollen.

mfG

Nigel
 
22028 Am: 23.11.2010 08:49:40 Gelesen: 4477# 2 @  
Bisher, und das sind nun 6 Monate seit die Seite online ist, sehe ich aber nur Auktionsergebnisse dort, auch wenn die Seite sicherlich OK ist, nur, wer steht hinter der Seite?

So wie ich es bisher sehe ist es Werbung für Auktionshäuser.
 
Gerd Am: 23.11.2010 12:33:45 Gelesen: 4452# 3 @  
Ich kenne die Seite nicht und werde sie auch höchst wahrscheinlich nicht nutzen, da ich kein englisch kann. Hatten wir nicht in der Schule. Und ich denke mal, dass es vielen so geht wie mir. Und jetzt noch englisch zu lernen - das überlasse ich der jüngeren Generation.

MfG Gerd
 
wuerttemberger Am: 23.11.2010 14:44:52 Gelesen: 4441# 4 @  
Wie man sieht, reicht es nicht irgendwelche großen Namen und ein Wiki ins Netz zu klatschen. Das muß mit richtigen Inhalten gefüllt werden zumal der großkotzige Anspruch auf eine Enzyklopädie der Postgeschichte besteht.

Es ist einfach lächerlich ein paar bedeutende Sammlungen unerschlossen ins Netz zu stellen und daraus eine postgeschichliche Internetseite machen zu wollen. Da gehört deutlich mehr Gehirnschmalz und auch Kapital investiert.

Gruß

wuerttemberger
 
22028 Am: 23.11.2010 14:52:54 Gelesen: 4437# 5 @  
@ wuerttemberger

Ganz meine Meinung. Auch wenn so eine Seite sicher Sinn macht, ich denke mal dass die Inhaber der Seite davon ausgehen dass Sammler die Dreckarbeit für lau machen und die Inhaber der Seite Werbung verkaufen.

Ich habe schon genug Arbeit damit meine Seiten up-to-date zu halten, warum sollte ich es mir antun die Arbeit für andere auch noch zu machen.

Auf der anderen Seite, mich würde so eine Arbeit als Ganztagsjob schon reizen, nur, dann muss auch ordentlich Geld fließen.
 
Richard Am: 28.02.2011 11:29:43 Gelesen: 4145# 6 @  
@ doktorstamp [#1]

Ein Diskussionsforum ist vorhanden (noch nicht ausprobiert).

Ich habe es heute ausprobiert. Der Inhalt des Diskussionsforums:

Talk:Main Page

From Philapedia

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(Quelle: http://www.philapedia.com/wiki/index.php/Talk:Main_Page )

@ 22028 [#5]

Auch wenn so eine Seite sicher Sinn macht, ich denke mal dass die Inhaber der Seite davon ausgehen dass Sammler die Dreckarbeit für lau machen und die Inhaber der Seite Werbung verkaufen.

Ich hätte es nicht besser beschreiben können.

Schöne Grüsse, Richard
 
Martinus Am: 28.02.2011 11:36:58 Gelesen: 4143# 7 @  
Da ist es doch besser diese Seite erst gar nicht zu besuchen! Ab auf die rote Liste!

lg Martinus
 
DL8AAM Am: 28.02.2011 14:24:33 Gelesen: 4108# 8 @  
>> Auch wenn so eine Seite sicher Sinn macht, ich denke mal dass die Inhaber der Seite davon ausgehen dass Sammler die Dreckarbeit für lau machen und die Inhaber der Seite Werbung verkaufen.

> Ich hätte es nicht besser beschreiben können.

Naja, das ist Prinzip "Wikipedia" und von der Grundkonstruktion her, ist es ein wirklich gutes Prinzip!

Es darf nur nicht so sein, dass der Eigentümer der Seite durch den erfolgreichen Betrieb, d.h. durch das Einstellen von geistiger Arbeit Dritter persönlich finanziell profitiert. Zurückhaltende Werbung, damit (nur) die reinen Betriebs- und Unterhaltungskosten gedeckt werden können, ohne zusätzliche Gewinnerzielungsmotivation, halte ich aber nicht für kritisch. Es muss nicht alles verschenkt werden, bzw. ich kann mein privates Vergnügen nicht nur auf Kosten Dritter gründen.

Richard, falls Ihr doch einmal dezente Bandenwerbung schalten wollt oder müsst, ich persönlich habe nichts dagegen ;-)) Auch Euer Server kostet Strom und und und ...

Besser offen (=viele User) mit Werbung, als werbefrei aber geschlossen (=wenige User) und kostenpflichtig. Darunter würde die Qualität leiden. Ich meine gerade hierrunter leiden viele unsere AGs, die zwar vielleicht noch eine Werbeseite (wenn überhaupt) im Netz gestellt haben. Ausser "Wie werde ich Mitglied" und Listen von Kaufliteratur nichts substantielles. Für den Aussenstehenden gefühlt, kochen viele dieser mit Wissen hochkarätich besetzten AGs leider nur intern, untereinander im eigenen Sud. Vorsicht: Es gibt Ausnahmen! Einige stellen gute - d.h. ausführliche - Einstiegsinfos offen zur Verfügung, zum Anfüttern, zum Anlocken neuer Interessenten. Aber auch um Ihr Wissen für die "Nachwelt" zu erschliessen. Warum nicht alte Rundbriefe, die nicht mehr auf Lager sind und verkauft werden, eingescannt als PDF einstellen? Oder generell alle mit einem zeitlichen Versatz von "1-2-3-4-5 Jahren". In vielen anderen Hobbybereichen wird so verfahren.

Zurück zum Thema:

Ein echtes Wiki nützt jeden. Für Recherchezwecke ist der Einstieg über diese "Dienste" einfach nur ideal und sehr zeiteffektiv. Merkwürdigerweise erkennt man sogar (oft), dass man nach tagelangen eigenen Nachforschungen auf die gleichen Ergebnisse kommt. Das Prinzip Wiki bestätigt auch in hier die Theorie der Schwarmintelligenz [1], dass funktioniert scheinbar nicht nur bei Ameisenalgorithmen ;-)) Das Wiki muss eben nur groß genug sein, damit Kontrollmechanismen (schnell) greifen und bewussten Missbrauch minimiert (nicht ausgeschlossen) werden kann.

Gruß
Thomas

[1] : http://de.wikipedia.org/wiki/Kollektive_Intelligenz
 
22028 Am: 14.03.2011 09:05:09 Gelesen: 4012# 9 @  
Wie ich soeben erst lese gab es scheinbar bei den Münchener Philatelistischen Tagen im März 2011 eine Vorführung von dem/den Machern der Philapedia. Hat die einer besucht und kann was dazu sagen?
 
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