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Thema: **** (?) (71/76-77/82/93) DDR Dauerserie Fünfjahrplan
Das Thema hat 113 Beiträge:
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Detlev0405 Am: 05.08.2016 19:31:10 Gelesen: 38930# 39 @  
@ philapit [#37]

Ein toller Stempel von meiner Geburtsstadt - danke fürs zeigen.

Eine kleine Korrektur bezüglich des historischen Ablaufes der Stadt selber und seiner Namen. Richtig ist, das das "Wohnlager" wie es am Anfang hieß (1950), eine Gründung für das Eisenhüttenkombinat Ost (umgangssprachlich EKO) war. Bis 1953 nannte sich diese Stadt dann auch folgerichtig offiziell EKO Wohnstadt, bevor die Namensgebung wie du sagst in Stalinstadt erfolgte.

Obwohl ich in der Wohnstadt geboren wurde, weist meine Geburtsurkunde Fürstenberg/Oder auf als Geburtsort. Dabei wurde die Wohnstadt bereits am 01. Februar 1953 aus dem Kreis Fürstenberg / Oder herausgelöst und als freie Kreisstadt erhoben. Eigentlich sollte die Stadt ja ab 14. März 1953 den Namen von Karl Marx erhalten, aber wie du schon sagtest - es kam Stalins Tod am 5. März 1953 dazwischen.

Viele Grüße
Detlev
 
prefico74 Am: 20.12.2016 21:17:52 Gelesen: 37383# 40 @  
Ein Buchdruck- Klischee der MiNr. 453 oder/ und 578A ?

Hallo,

nach Monaten der Recherche über die Herstellung, Verwendung und Verbleib der verwendeten Buchdruck- Klischees in der DDR, insbesondere bei der Fünfjahrplan- Ausgaben, hatte ich nicht erwartet, dass ich mich wie ein Wanderer auf unbekannten Wegen fühlen würde. Da ich im Bezug auf ein Ausstellungs-Exponat ohne entsprechende Informationen, Belege und Beglaubigungen hierzu nicht weiter komme, bitte ich die hiesige Sammlerschaft um kleine Hinweise oder Ratschläge.

Hier ein Original- Exemplar aus dem Sammelbereich Fünfjahrplan - das Fragment eines Druckklischee´s der MiNr. 453 oder/ und 578A (f01- f50) incl. Summenzähler und Reihenwertzähler im Bogenrand!

Zwar unbrauchbar gemacht, aber eben ein Original!

Im "Begleitschreiben", das sich in dem Bündel befand, wurde nur darauf verwiesen dass dieses Teil in der "Maxhütte" 1957/58 eingeschmolzen werden sollte. Der Freund des inzwischen verstorbenen Eigentümers dieses Klischees konnte mit diesem Teil aber nicht anfangen. Er bot es zum Verkauf bei Ebay an - da wollte es aber keiner. Bevor er es also entsorgte gab ich ihm für seinen Enkelsohn ein Taschengeld!

Nun liegt ja nicht all zu oft irgendwo auf dem Flohmarkt so ein Teil herum, denn tatsächlich hatte so ein Teil protokollarisch und unter den wachsamen Augen entsprechender Dienste der DDR in der Schmelze zu verschwinden!

Mein letzter Kontakt zur Wertpapierdruckerei Leipzig war diesbezüglich aber ernüchternd - dort gibt es derartiges Material aus dieser Zeit nicht mehr.
Mitarbeiter aus der Vordruck- Stufe und der Druckproduktion sind verstorben.

Hier ein paar Abbildungen (vor der Reinigung)




 
prefico74 Am: 29.12.2016 16:56:01 Gelesen: 37261# 41 @  
Hallo,

im Bezug auf dieses hier vorgestellte Stück bin ich nunmehr durch die verschiedensten Quellen an Informationen gelangt.

Alle BPP´s und auch die Prüfer anderer Verbände sind nicht bereit dieses Exemplar zu begutachten oder/ und zu attestieren. Dieses Thema sollen Fachleute der Wertpapierdruckereien oder Museen beurteilen und bewerten. Da es aber nach meiner Kenntnis bisher keine Druckerei oder Museum gibt, die solch ein Klischee auf "Lager" bzw. in einem Archiv zu liegen hat, führe ich meine Forschungen außerhalb der Philatelie weiter.

Interessant ist, dass ich anhand dieses Klischee´s bisher in 3 Fällen Fehler auf dem Klischee nachweisen kann, die auch durch die MiNr. 453 (IV. FJP- Ausgabe) belegt werden können.

Nun, ich hoffe zumindest, durch mein Abbildungen die Beschaffenheit eines solchen Klischees rübergebracht zu haben.

MfG
 
prefico74 Am: 02.01.2017 11:33:05 Gelesen: 37478# 42 @  
Hallo,

ich wünsche allen Lesern für die restlichen Tage dieses Neuen Jahres alles erdenklich Gute!

Eventuell kann mir hier eine Auskunft gegeben werden.

Im Grunde hab ich alles, was im Michel Deutschland Spezial im Bezug auf Fünfjahrplan III verzeichnet ist. Aber leider sind mir bestimmte Bogenstempel-Marken, die im Michel-DS mit max. 0,50 Euro ausgewiesen werden, trotz jahrelanger Suche immer noch nicht unter die Finger gekommen.

So ist z. B. die MiNr. 438 gXI ND trotz intensiver Suche bei zwischenzeitlich 4533 Marken (nur gXII) nicht auffindbar. Im Michel-DS ist das Einzelexemplar mit 0,20 Euro notiert. Also dürfe diese Variante in sehr umfangreicher Anzahl vorliegen oder?

So ist das u.a. auch bei der MiNr. 440 gXII ND und 442 gXI ND.

Wer kann mir da weiterhelfen?

MfG
 
Ben 11 Am: 02.01.2017 22:59:40 Gelesen: 37180# 43 @  
Hallo Prefico74,

ist schon eigenartig, dass solche Sachen keinen interessieren. Ich dachte immer, gerade Prüfer und Forscher wollen genau wissen, woher die Plattenfehler kommen. Und wenn man anhand von Druckplatten belegen kann, woher solche Fehler kommen, dann ist das schon wichtig.

Ich kann mir schon vorstellen, dass G&D in Leipzig keine Unterlagen mehr zu den Platten haben. Die Druckerei war damals staatlich, Informationen zum Verbleib der Platten findest Du vielleicht im Stadtarchiv von Leipzig oder im Museum für Druckkunst in Leipzig. Vielleicht haben die auch noch eine passende Maschine dazu.

Mit Deiner Erlaubnis würde ich Deine Bilder mal einem DDR-Sammler im Verein um die Ecke zeigen. Ich hatte letztens bei einem Tauschtag über frühe DDR Marken mit ihm gesprochen. Vielleicht kann er etwas über den Verbleib der Druckplatten sagen. Die von Dir erwähnte "Maxhütte" war ein Stahlwerk in Unterwellenborn, das nicht für die Reparationszahlungen nach dem Krieg abgebaut wurde.

Viele Grüße
Ben.
 
prefico74 Am: 03.01.2017 16:19:47 Gelesen: 37100# 44 @  
Hallo Ben,

danke für Deine Darlegung. Selbstverständlich kannst Du diese Abbildungen nutzen. Ich bin für jede Information zu diesem Klischee dankbar, insbesondere von Zeitzeugen mit speziellen Kenntnissen aus dieser Zeit.

In der Tat ist es schon verwunderlich, dass keine Prüf- Bereitschaft vorliegt, andererseits aber auch verständlich. Es gibt kein schlechthin kein Vergleichsmaterial. Und, jeder Prüfer kann eine Prüfung ohne weitere Begründung zu recht ablehnen.

Habe Informationen bei der Wertpapierdruckerei Leipzig, bei G & D in München und verschiedenen Archiven deutschlandweit abverlangt (u.a. auch das Kunsthistorische Museum in Leipzig und Stadtarchiv Leipzig) - nichts!

Nun bin ich beim Postmuseum in Berlin. Dort gibt es enorm viel Material von Druckstöcken und Klischee´s aus dem Deutschen Reich. Der Bestand der DDR Exponate hält sich aber in Grenzen. Nach Auskunft des dortigen Verantwortlichen sind die Mitarbeiter auf der Suche nach Unterlagen und Belegstücke.

Bis dahin verbleibe ich mit besten Wünschen für den Rest der Tage im Neuen Jahr!

[Beiträge 40, 41, 43 und 44 auf Wunsch von prefico74 redaktionell in dieses Thema verschoben]
 
ReinierCornelis Am: 24.01.2017 10:54:42 Gelesen: 37181# 45 @  
Prefico,

Jahre her habe ich schon darauf gewiesen, dass Michel viele ND auflistet nur dank Copy&Paste!

http://forum.briefmarken.de/topic/2756-ddr-5-jahrplan-mit-neudrucke-die-nicht-existieren/

Gruss, Rein
 
Carsten Burkhardt Am: 24.01.2017 12:23:28 Gelesen: 37155# 46 @  
@ prefico74 [#42]

Vielleicht sollten wir das mal zum Thema beim Treffen machen. Da wir mittlerweile sowieso nicht nur Köpfe und Pieck als Thematik dabei haben, könnten wir in Zukunft auch die 5JP-Sammler mit einbeziehen.

Viele Grüße
Carsten
 
Thilo Nagler Am: 24.01.2017 13:03:27 Gelesen: 37143# 47 @  
Eines der wenigen Gebiete, mit denen ich mich nach 1946 beschäftige. Jedoch nur die Michel-Nr. 435-442. Dies führte zu einer Anfrage eines Prüferkollegen, ob ich mittels Mikroskop feststellen könne, um welchen Aufdrucktyp (Buchdruck oder Offsetdruck) es sich handelt. Hier meine Ergebnisse:



Die obige Abbildung zeigt einen Überdruck als Buchdruck. Diese zeigt eine schwarze Druckfarbe.



Die obige Abbildung zeigt einen Überdruck als Offsetdruck. Dieser zeigt eine grünlichgraue Druckfarbe.

Ich teilte daraufhin mit, dass sich mit dieser Methode die Aufdrucktypen sicherer bestimmen lassen, als über den Glanz der Druckfarbe und Vorhandensein oder nicht Vorhandensein einer Druckquetschung (beim Buchdruck).

Beste Grüße

Thilo
 
Carsten Burkhardt Am: 24.01.2017 13:18:57 Gelesen: 37129# 48 @  
@ Thilo Nagler [#47]

Nativ ohne Fluoreszenz?

Welche Auflösung?

Viele Grüße
Carsten
 
Thilo Nagler Am: 24.01.2017 13:24:13 Gelesen: 37126# 49 @  
@ Carsten Burkhardt [#48]

Ja, nativ im Durchlicht, 400- oder 630-fach (weiß ich nicht mehr), Objektiv oD, Tageslichtfilter KB 15 (unten vorgesetzt) Fluoreszenz brachte keine weiteren Ergebnisse.

LG

Thilo
 
prefico74 Am: 24.01.2017 14:33:13 Gelesen: 37101# 50 @  
@ Carsten Burkhardt [#46]
@ ReinierCornelis [#45]

Hallo Rein,

genau so sehe ich das Problem auch!

Mit Deinem Link hast Du genau die Gegenüberstellung dokumentiert, die ich seit einiger Zeit nutze.

Um einen aktuellen und vor allem realistischen Überblick zu erhalten greife ich eher zum DDR Universal zurück.

Mit dem Michel-DS arbeite ich im Bezug auf die (R), (N) oder (ND)- Auflagen dieser Dauerserie sowieso nicht mehr.

Du hast ja im Michel- Forum bereits 2011 die Frage gestellt, auf welcher Grundlage der Michel- DS diese Auflistung erstellt hat.

Hat denn die Michel- Redaktion auf Deinen Beitrag reagiert oder gibt es andere Reaktionen? Hast Du Dich denn mal bei der ArGe DDR- Spezial gemeldet?

Ich habe hier z. B. seit 06.01.2017 eine Anfrage an einen BPP-Prüfer zu laufen und noch keine Antwort erhalten.



Dieser Unterschied in den Zeichnungen der MiNr. 407 und auch bei der MiNr. 435 bezüglich der Originalausgabe (Typ 1) und Neuauflage (Typ 2) ist im Michel nicht erwähnt.

Wir brauchen uns aber, so glaube ich jedenfalls, hier im Forum nicht die Köpfe über Ungereimtheiten und Unzulänglichkeiten sowohl im Michel- DS als auch in der Prüfer- Gilde, auszulassen.

Für eine FG Fünfjahrplan wird ja noch immer noch eine Personalie gesucht.

Sei es so wie es ist, die Verantwortung wird wie immer bei uns Sammlern liegen bleiben und jeder hat daher bei einer gewissen Ernsthaftigkeit die Pflicht zur Eigeninitiative.

Ich bin durch das Prozedere in der Fachgruppe Köpfe/ Pieck damals ernüchernd und teils auch resignierend in die eigenen vier Wände zurück gekehrt und erkannt - wenn man tiefer in die Fünfjahrplan- Ausgaben eindringt, ergeben sich die selben oder ähnliche Widersprüche zu dem, was einem durch Literatur und Fachwissen der Prüfer zur Verfügung steht.

Dazu muss man anmerken, dass Detail- Informationen natürlich durch die Prüfer nicht veröffentlicht werden können oder müssen.

Aber sie sind eben nicht verfügbar - man stolpert im Nebel herum und fällt dann über Erkenntnisse, die dort schon lange unbeachtet rumliegen.

Rein, ein toller Beitrag von Dir. Danke!

Hallo Carsten,

ich denke Dein Vorschlag rechtfertigt in jedem Fall eine Teilnahme an Eurer nächsten geplanten Zusammenkunft.

Die Köpfe/ Pieck/ Fünfjahrplan- Ausgaben der 50iger sind drucktechnisch, material- und auflagenspezifisch sowieso sehr eng miteinander verflochten.

Blasen wir mal kräftig in den Nebel.

MfG
 
ReinierCornelis Am: 24.01.2017 15:37:03 Gelesen: 37068# 51 @  
Geschrieben November 28, 2011

Am 28-11-2011 um 12:48 schrieb Heinz Adler:
Hallo an alle am Thema interessierten Forum-Mitglieder,

ich war vergangene Woche absolut im Stress und hatte keine Zeit, mich hier zu melden. Der Zufall woltte es aber, dass ich in einer der vielen geführten Diskussionen auch mit DDR-Spezialisten sprechen konnte. Es wurde mir nochmals bestätigt, dass alle bei uns gelisteten Wz-Varianten auch wirklich vorkommen. Allerdings gibt es (noch) nirgendwo eine Aufstellung, welche Varianten häufig oder eben selten(er) auftreten, von einer unterschiedlichen Bewertung wurde mir derzeit abgeraten.

Eine Bitte an Jurek: Haben Sie darüber Erkenntnisse und können Sie mir diese, vielleicht auch mit Ihrer Fehlliste - (evtl. per Mail - deutschland1@michel.de) mitteilen? Danke im Voraus!

Heinz,

es wäre schön wenn diese DDR-Spezialisten die fehlende Varianten auch nachweisen könnten - mit Bilder usw. - damit jeder Zweifel weggenommen sein kann! Es ist kaum glaubwürdig dass in 30 Jahre [1957/1986] keiner diese Varianten gefunden hat und dass plötzlich einige auftauchen - aus ein Gauck-Archiv??? - in gleiche Zahlen wie diese bekannte Briefmarken vor 1986???

Ich bin nicht blöd und schaue mal gern blaue Augen an aber nicht im Philatelie!

Gruss, Rein



Vor 6 Jahre!
 
ReinierCornelis Am: 24.01.2017 16:05:58 Gelesen: 37063# 52 @  
Ich habe hier z. B. seit 06.01.2017 eine Anfrage an einen BPP-Prüfer zu laufen und noch keine Antwort erhalten.



Dieser Unterschied in den Zeichnungen der MiNr. 407 und auch bei der MiNr. 435 bezüglich der Originalausgabe (Typ 1) und Neuauflage (Typ 2) ist im Michel nicht erwähnt.


Prefico,

du hast damals (2015) auch die Frage gestellt.

http://ddr-spezial.de/Forum/topic.php?id=24&highlight=&page=17&



Gruss,Rein
 
prefico74 Am: 24.01.2017 16:51:38 Gelesen: 37050# 53 @  
Hallo Rein,

Ja ...?

Ich habe damals die fehlende Darstellung und Bewertung des Bildmotivs der Originalausgaben und der Neuauflagen der MiNr. 407 und 435 im allgemeinen hinterfragt. Hier geht es speziell um die MiNr. 435 mYI in beiden Zeichnungstypen.

Nur was soll das jetzt hier?

Ich bitte Dich darum, hier jetzt nicht wieder mit irgendwelchen Beiträgen aus anderen Foren und Plattformen der letzten 6 Jahre herbeizukommen. Weder Jurek noch Herr Adler haben bisher in diesem Thread ihre Meinung vertreten.

Mir ist es wichtig, dass wir uns aktuell mit Beispielen aus dem Bereich des Fünfjahrplanes austauschen. Begrifflichkeiten, die philatelistisch nicht im Michel stehen, sondern aus Publikationen privater oder internationaler Quellen stammen, sollten hier auch gleich unterlassen werden.

Gruß
 
Richard Am: 24.01.2017 20:20:10 Gelesen: 37006# 54 @  
@ ReinierCornelis

Dein Betrag zu DDR Dienstmarken Neudrucken, der lediglich aus einem 6 Jahre alten Link auf das Michel Forum bestand, wurde entfernt, da er absolut nichts mit dem Thema DDR Dauerserie Fünfjahrplan zu tun hatte.

Schöne Grüsse, Richard
 
Carsten Burkhardt Am: 24.01.2017 20:54:04 Gelesen: 36991# 55 @  
@ Richard [#50]

Hallo Richard,

es ist bei der Fünfjahrplanserie nicht anders als bei Köpfe I, II oder Pieck. Die ArGe DDR-Spezial sorgt dafür, dass die Entscheidung, was geändert wird, letztlich der eine BPP-Prüfer trifft, und der sich mit dem Michel auseinandersetzt. Was auch im Interesse des Michels ist. Der Michel will nicht Diskussionen führen, sondern Konsens-Ergbnisse aus den ArGen geliefert bekommen.

Nur - im Falle der Fünfjahrplanserie gibt es nicht mal eine Gruppe, sondern nur eine Person ohne Computer und ohne Internet. Auch wenn der Beitrag alt und aus einem anderen Forum war, ich kannte ihn noch nicht und für mich war er interessant. So viel Vielfalt sollte möglich sein.

viele Grüsse
Carsten
 
ReinierCornelis Am: 25.01.2017 00:43:27 Gelesen: 36960# 56 @  
Begrifflichkeiten, die philatelistisch nicht im Michel stehen, sondern aus Publikationen privater oder internationaler Quellen stammen, sollten hier auch gleich unterlassen werden.

Prefico!

Wie soll ich dir verstehen?

Ist Michel wirklich die Deutsche Bibel?

Meine Publikationen seit fast 40 Jahre sind nicht so sehr privat publiziert, sondern in einer renommierten Zeitschrift.

Aber auch wenn das aus einer privater Quelle stammt, dann noch könnte es viel wertvoller sein als eine von Schwaneberger Verlag!

Gruss, Rein
 
prefico74 Am: 25.01.2017 18:18:24 Gelesen: 36903# 57 @  
Hallo Rein,

was ich meine ist die Verständlichkeit in der Kommunikation. Weder betrachte ich den Michel - DS als Deutsche Bibel der Philatelie oder bewerte den Schwaneberger Verlag, noch stelle ich Deine Publikationen in einer renommierten Zeitschrift und Deine fachliche Kompetenz in Frage.

Es muss einen gemeinsamen Nenner in der Beschreibung und Erklärung philatelistischer Begriffe geben. Wie das jeder einzelne Leser interpretiert ist seine Sache - aber das Verständnis kann nur auf Grundlage eines gemeinsamen Standards erfolgen. Und hier kommt man nun mal nicht um den Michel-DS herum - ob einem das nun passt oder nicht!

Wenn ich während des Lesens eines Beitrages erst mit einem Wörterbuch oder wissenschaftlichen Lexikon Begriffe übersetzen muss, vergeht mir die Lust zu kommunizieren. Sicherlich kann es für den absoluten Spezialisten in seiner Forschungstätigkeit von absoluter Wichtigkeit sein, welche chemische Zusammensetzung die Druckfarbe und das Papier unter Einfluss des Vollmondes im Jahr 1954 hatte. Hier genügt mir erst einmal das was ALLE mit bloßem Auge erkennen und mit standardisierten Begriffen erklären können.

mfG
 
ReinierCornelis Am: 25.01.2017 20:30:50 Gelesen: 36868# 58 @  
Prefico,

solche standardisierte Begriffen sind stehen geblieben in die 30-er Jahre der letzten Jahrhundert!

Es gibt keiner State of the Art mehr.

Das habe ich schon seit meine Anfangsjahre so erfahren - d.h. ab 1966 - und seitdem bin ich eine unabhängige Kurs gegangen und habe alle meine - oft neu gemünzte - Begriffen zuruck bringen können nach die unterschiedliche Herstellungsverfahren.

Wer lieber bei Michel Deutschland Spezial stehen bleiben will, wählt die Vergangenkeit!

Schau mal meine Berichten nach über die Weissdrucke, die elektromechanische Gravierung bei Rakeltiefdruck, die Schleifzähnung [meistens in BDPh-Forum aber auch in Michel-Forum] und man weiss was fehlt bei Michel DS. Und dann habe ich noch nichts über meine Papier-Berichte erwähnt.

In die Deutsche Philatelie benutzt man lieber der Pranger! Ich habe es erleben können. Eigentlich zeigte NUR das Michel-Forum Toleranz UND der arme Jurek's-Forum [Arge DDR Spezial].

Gruss, Rein
 
prefico74 Am: 25.01.2017 21:09:25 Gelesen: 36862# 59 @  
@ Thilo Nagler [#47]

Hallo,

das ist natürlich schon sehr interessant!

Für mich stellt sich hier im Zusammenhang mit den Kleine- Fälschungen mal eine Frage. Ist es durch eine derartige Vergrößerung möglich Unterschiede zwischen Original- Bdr.- Aufdruck und gefälschtem Bdr.- Aufdruck zu finden?

Ich bin diesbezüglich sowieso sehr erstaunt, dass bei den heutigen digitalen Möglichkeiten noch kein Technik zur Analyse eingesetzt werden konnte. Eine chemische Analyse würde wohl aus Kostengründen wegfallen.

Hier eine kürzlich erworbene MiNr. 407 XI° mit klar gefälschtem Bdr.- Aufdruck (Kleine- Fälschung). Diese wurde als scheinbare 435 gXI° DD vor ein paar Tagen auf Ebay angeboten.



mfG
 
Thilo Nagler Am: 27.01.2017 11:19:06 Gelesen: 36785# 60 @  
@ prefico74 [#59]

Für mich stellt sich hier im Zusammenhang mit den Kleine- Fälschungen mal eine Frage. Ist es durch eine derartige Vergrößerung möglich Unterschiede zwischen Original- Bdr.- Aufdruck und gefälschtem Bdr.- Aufdruck zu finden?

Ich denke schon, dass sich Unterschiede sehen lassen, weil mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mit der originalen Druckfarbe gefälscht wurde.

Ich bin diesbezüglich sowieso sehr erstaunt, dass bei den heutigen digitalen Möglichkeiten noch kein Technik zur Analyse eingesetzt werden konnte. Eine chemische Analyse würde wohl aus Kostengründen wegfallen.

Mikroskopie im Durchlicht, Schräglicht, Auflicht oder unter Fluoreszenz helfen mir sehr oft bei der Bestimmung echter oder falscher Aufdrucke oder Farbveränderungen (von der billigen a-Farbe zur teuren b-Farbe manipuliert). Viele Briefmarken prüfe ich teils so ausschließlich auf deren Echtheit. Mein Motto: Im Mikrokosmos der Philatelie ist es sehr schwer erfolgreich zu fälschen.

Chemische Analysen habe ich teils während meines Studiums vorgenommen. Leider konnten nicht alle Untersuchungen beschädigungsfrei stattfinden. Jedoch zeigte eine mikroskopische Analyse zudem auch immer abweichende Ergebnisse. Heißt also, dass sich Fälschungen unter chemischer als auch mikroskopischer Betrachtung u.U. gleichwertig erkennen lassen, auch wenn die Wege und Ergebnisse andere sind. Dennoch schaue ich mich weiter um, welche anderen Möglichkeiten es gäbe, Briefmarken zerstörungsfrei und eindeutig prüfen zu können.

Beste Grüße

Thilo
 
Ben 11 Am: 28.01.2017 17:02:22 Gelesen: 36708# 61 @  
@ Thilo Nagler [#60],

Mikroskopie im Durchlicht, Schräglicht, Auflicht oder unter Fluoreszenz

Thilo, Du untersuchst SBZ-Marken auf Fluoreszenz? Was für ein Mikroskop benutzt Du dafür, bzw. welche Filter verwendest Du im Mikroskop? Technisch interessiert mich das auch für die Untersuchung modernerer Marken.

Viele Grüße
Ben.

Redaktioneller Hinweis: Zum Thema "Mikroskopie" weiter im Thema "Mikroskopie in der Philatelie" = http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=9929&CP=0&F=1 ]
 
Klaus K. Am: 17.03.2017 08:12:40 Gelesen: 35991# 62 @  
DDR-Freimarken 5-Jahrplan

Warum gibt es die 48-Pf-Marke 419x nur mit den Wz.XI und XII, die gleiche Marke aber mit neuem Wertaufdruck (MiNr. 440 I) auch mit dem Wz. YI?
 
hannibal Am: 17.03.2017 15:38:51 Gelesen: 35931# 63 @  
Hallo Klaus K.,

für den Aufdruck der neuen Wertstufen wurden zuerst bereits ausgelieferte bzw. noch beim Wertzeichenamt sowie der Druckerei lagernde Bögen der betreffenden Wertstufen überdruckt. Um den vorhandenen Bedarf bis zur Herausgabe neuer Wertzeichen zu decken wurden von den betreffenden Werten der 2. Ausgabe Neuauflagen gedruckt. Dabei von der 419x auch die Wasserzeichen XII und YI und dann mit dem (glänzenden)Buchdruckaufdruck überdruckt. Auch bei der 422x gibt es nur die Wz XI und XII, dagegen bei der N-Auflage mit Überdruck auch die Wz gYI und mYI.

Im Michel Deutschland Spezial ausführlich nachzulesen und dort sind die entsprechenden Wertstufen mit R(est)- und N(euauflagen, die an Oberrand- oder linken Seitenrandstücken unterscheidbar sind, gelistet.

Viele Grüße
Peter
 

Das Thema hat 113 Beiträge:
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