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Thema: Deutsche Post: E-Postbrief
Das Thema hat 31 Beiträge:
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Blättchensammler Am: 16.07.2010 19:36:54 Gelesen: 40834# 7 @  
Hallo Alle Miteinander !

Solange der E Postbrief preislich gleich wie ein einfacher Brief ist, sehe ich keinen Anreiz dazu mir auch hier noch registrieren zu lassen.

Wer von Euch schau den jeden Tag in seine Mail Postkasten ? Ich schau schon gar nicht mehr rein, 80 % nichts als Müll.

Wer mit mir Kontakt aufnehmen will kann mich gerne anschreiben, den Brief mit aktueller Frankatur versehen und ordentlich stempeln lassen. So kann der Kostenfaktor von 55 cent für mich ein schöner Beleg in meiner Sammlung werden.

Der elektronisch Brief, damit habe ich weitere Kosten, ist er aufgebahrenswert muss ich ihn ausdrucken, das habe ich bei echter Post gratis in der Hand.
Schaun wir mal was daraus wird.

Schönes Wochende
Stefan
 
Sammler Am: 16.07.2010 23:47:24 Gelesen: 40820# 8 @  
In dem Adressbuch der Teilnehmer werden nur die Adressen von Leuten veröffentlicht, die das auch wollen.

Das war auch schon so bei dem Onlinebrief (Testphase von ePost). Alles andere wäre auch datenschutzrechtlich gar nicht zulässig bzw. die Deutsche Post würde sich damit selber aus dem Markt kicken, denn es gibt noch weitere Anbieter mit ähnlichen Diensten.
 
Sammler Am: 23.07.2010 12:52:42 Gelesen: 40753# 9 @  
Erstellen Sie Ihr persönliches E-Postbrief Profil

Geben Sie Ihren Namen und Ihre E-POSTBRIEF Adresse im öffentlichen Adressverzeichnis frei. Dadurch sind Ihre Kontaktdaten — ähnlich wie in einem Telefonbuch — sichtbar und andere E-POSTBRIEF Nutzer können Ihre Adresse im E-POSTBRIEF Portal schnell finden. Sie können dabei selber wählen, welche Ihrer persönlichen Daten Sie freigeben wollen.

Und so geht′s:

* Um Ihre E-POSTBRIEF Adresse für das öffentliche Adressverzeichnis freizuschalten, gehen Sie auf Mein Konto. Unter Persönliche Daten Ι Freigabe öffentliches Adressverzeichnis geben Sie Ihre E-POSTBRIEF Adresse frei.
* Unter Mein Konto im Menü Persönliche Daten Ι Daten bearbeiten können Sie Ihre persönlichen Angaben vervollständigen, wie z.B. Telefonnummern ergänzen und ein Foto für Ihr Nutzerprofil hochladen.
 
Blättchensammler Am: 25.07.2010 13:21:24 Gelesen: 40715# 10 @  
@ Sammler [#9]

Hallo !

Ich kann Deinen Beitrag [#9] nicht ganz nach vollziehen, ist das nun Werbung für den E-Postbrief ?

lg
Stefan
 
stephan.juergens Am: 25.07.2010 13:46:07 Gelesen: 40713# 11 @  
Ich lese [#9] so, dass dies ein Zitat aus den AGB (oder ähnlichem) ist. Dies ist als Beleg zu [#8] durchaus sinnvoll.

Ob diese Bedingungen nun Werbung für den e-Post Brief machen oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen.

Genau wie es jedem selbst überlassen bleiben sollte, zu entscheiden, ob er seine emails diesem Unternehmen anvertraut oder nicht.

Bei emails hat man ja durchaus Alternativen. Ob die besser sind? Kein Kommentar.

Unter

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Kritik-am-E-Postbrief-waechst-1044814.html

gibt es einige Argumente aus Datenschutzsicht gegen die Nutzung der ePost. Ein bischen durch die verschiedenen Links durchklicken.

Gruß Stephan
 
Sammler Am: 25.07.2010 23:02:29 Gelesen: 40693# 12 @  
@ Blättchensammler [#10]

[#9] bezog sich auf [#8].
 
Heinrich3 Am: 06.12.2010 17:03:23 Gelesen: 40058# 13 @  
Hallo,

die epost wird ja gerade in diesen Wochen von der Post wieder stark beworben.
Da ich Kunde bei Web.de bin, habe ich mich dort vormerken lassen für deren Variante. Das ist Monate her. Eine Reaktion habe ich noch nicht. Vermutlich steht die Zertifizierung noch aus.

Wir (meine Frau und ich) erhalten oft mit der Schneckenpost Briefe, die an uns beide gerichtet sind. Hat jemand eine Idee, ob das bei epost und Konkurrenz möglich ist?

Danke im voraus und mfG
 
DL8AAM Am: 20.01.2012 16:43:30 Gelesen: 38130# 14 @  
@ Sammler [#3]

Eine schöne Dienstganzsache.

Da das leider kein E-POSTBRIEF ist, sondern nur eine PLUSBRIEF INDIVIDUELL Dienstganzsache, hier zur Illustration einmal ein physischer E-Postbrief. Es ist der erste seiner Art, der mir je in die Hände gefallen ist. ;-)

Und dann noch eine vorausentwerteter "PREMIUMADRESS PLUS"-"PLUSBRIEF KREATIV-Dienstganzsache"-"E-POSTBRIEF" der DPAG selbst:



E-POSTBRIEF der DPAG (Abt. HV-Service, 60630 Frankfurt) aus Janar 2012, versendet mit Zusatzleistung "PREMIUMADRESS PLUS". Frankiert als PLUSBRIEF Dienstganzsache zu 55 Cent ("Deutsche Erfindungen"), vorausentwertet mit der Welle aus Bonn.

Eigentlich handelt es sich nicht einmal um einen echten E-POSTBRIEF, auch wenn er unter dessen Flagge versendet wurde, sondern nur um eine Werbung der DPAG für den E-POSTBRIEF anläßlich der DPAG-Aktionärshauptversammlungen. Die Post bewirbt damit ihr Produkt E-POSTBRIEF. Die Aktionäre sollen sich für den E-POSTBRIEF registrieren lassen, um zukünftig die Einladungen zur den jährlichen HVs als E-POSTBRIEF per Email zu erhalten. Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, Versandkosten gespart und neue Kunden eingefangen.



Beigelegt wurde zusätzlich der Flyer "Nehmen Sie jetzt Kurs auf den E-POSTBRIEF - Versand der Einladungen zur Hauptversammlung jetzt auch per E-POSTBRIEF".



Deshalb bezweifel ich, dass ich diesen Beleg als wirklichen (meinen ersten) E-POSTBRIEF in die Sammlung aufnehmen kann ;-)

Hinsichtlich der enormen Preisentwicklung von PLUSBRIEF KREATIV und INDIVIDUELL Dienstganzsachen der DPAG auf eBay möchte ich gerne mal wissen, für wieviele 100te von Euro diese E-POSTBRIEF-PLUSBRIEF KREATIV-Dienstganzsache weggehen könnte. ;-)

Gruß
Thomas
 
Sammler Am: 20.01.2012 16:55:08 Gelesen: 38127# 15 @  
@DL8AAM

kleine Korrektur:

# 3 ist sehr wohl ein E-Postbrief, der hieß damals aber noch Onlinebrief. Habe ich selber elektronisch versendet und wurde dann als Briefpost (Hybridmail) zugestellt. Zu dieser Zeit sind teilweise auch echte Briefmarken verwendet worden.

# 14 Meiner Meinung nach ist das auch kein E-Postbrief, sondern nur ein Brief der für E-Post Werbung macht. Diesen Brief erhalten wohl alle Aktionäre der Deutschen Post. Es werden die Aktionärsadressen verwendet und nicht E-Postadressen.
 
DL8AAM Am: 20.01.2012 17:50:38 Gelesen: 38111# 16 @  
@ Sammler [#15]

Hi, naja, dann wäre es maximal ein Vorläufer, aber wie geschrieben handelt es sich nicht um den berühmt berüchtigten E-POSTBRIEF. Von der Franktur und den fehlenden Hinweisen auf dem Umschlag her, ist [#3] erst einmal "nur" eine PLUSBRIEF INDIVIDUELL Dienstganzsache. Ob der Zusatz Dienstganzsache (Absender?) noch zu 100% zutreffend ist, müsste man mal diskutieren. Ich meine schon, zumal sich die DPAG-Geschäftsbereichskennung "1" auf dem Umschlag befindet. Es wäre auch die Frage, ob der Bildeinsatz des PLUSBRIEF INDIVIDUELL-Wertstempels ausschließlich diesen Onlinehybridbriefen vorbehalten war, um so eine Zuordnung allein vom Beleg her vornehmen zu können. Der Fensterinhalt ist ja wohl leider nicht erhalten, vielleicht hätte man darüber etwas schliessen können.

Bei der Einordnung, ob es sich bei [#14] um einen wirklich echten E-POSTBRIEF handeln könnte, bin ich bei Dir. Wie oben bereits ausgeführt, bin ich mir zumindest sehr sehr unschlüssig, wobei aber nicht das Kriterium "Es werden die Aktionärsadressen verwendet und nicht Epostadressen." ausschlagend sein dürfte. Wenn ich mich nicht registrieren lasse, d.h. keine E-Postadresse habe und mir trotzdem jemand einen E-POSTBRIEF per Email schickt, druckt die Post diese Email aus und stellt den erzeugten Brief per Briefträger zu. Diese physischen Briefe sind auch E-POSTBRIEFE. Ein E-POSTBRIEF definiert sich durch die Form der Absendung und nicht wie der E-POSTBRIEF letztendlich beim Empfänger ankommt, wie bei (fast) allen anderen modernen Postprodukten auch. Die Umschläge sind ja auch speziell als E-POSTBRIEFE gekennzeichnet, siehe [#1][#14], wobei ich bei [#1] keine weitere Franktur, weder auf auf dem gezeigten Umschlag noch im Adressfenster, erkennen kann. Da ich bisher noch keinen "echten" Bedarfs-E-POSTBRIEF gesehen habe, weiss ich aber nicht, ob normalerweise neben dem Schriftzug E-POSTBRIEF eine zusätzliche Franktur notwendigerweise zum Einsatz kommt. Es hat hier im Thread leider auch noch keiner einen passenden Beleg eingestellt. How?

Gruß
Thomas
 
Henry Am: 21.01.2012 14:32:31 Gelesen: 38069# 17 @  
@ DL8AAM [#16]

Dann zeige ich mal einen echten E-Postbrief:



Der Brief trägt die E-Post-Kennungsleiste, aber keine Frankatur. Diese ist als Ausdruck Teil der Briefübermittlung also auf dem Brief vorhanden. Das dürfte wohl der Normalfall sein. Ich denke mal, das das Ganze als automatischer Ablauf konzipiert ist und da dürfte dann kaum einer die Frankatur vornehmen.

Mit philatelistischem Gruß
Henry
 
Sammler Am: 21.01.2012 16:46:26 Gelesen: 38052# 18 @  
@ DL8AAM [#16]

Hi Thomas,

Du hast recht. Das ist natürlich Quatsch aus welcher Datenbank die Empfänger her kommen, da man einen E-Postbrief auch nicht-elektronisch an Leute schicken kann, die nicht beim E-Postbrief angemeldet sind. Ein Denkfehler von mir. Vermutlich verursacht durch den unerträglichen Fraport Lärmteppich im Süden von Frankfurt, seitdem die neue Landebahn geöffnet wurde. Dauerbeschallung tut auf Dauer wirklich nicht gut!

Noch mal zu [#3] Dieser Plusbrief Individuell wurde ausschließlich für den Versand Onlinebrief verwendet. Siehe auch Michel Ganzsachen Katalog EAI A12. In der Testphase hieß der Epostbrief damals noch Onlinebrief. Der neue Name wurde eingeführt, als das Internetangebot für alle nutzbar war.

In der Testphase gab es auch Belege mit Briefmarken und "Entgelt bezahlt" Vermerk. Bei solchen Belegen kann man nur dann sicher sein dass es ein Onlinebrief ist, wenn das Schreiben noch vorhanden ist. Oder noch besser der Brief wurde gar nicht geöffnet.

Viele Grüße
Martin
 
DL8AAM Am: 27.03.2013 19:26:26 Gelesen: 35712# 19 @  
Zwar kein (oder doch?) ausgedruckter und physikalisch zugestellter E-Postbrief, sondern vermutlich nur eine Dienstganzsache der DPAG mit Werbung für E-POST. Wobei mir hierfür aber die Angabe des Geschäftsbereichs am linken Rand ("die kleinen schwarzen Ziffern") fehlt.



Dienstganzsache PLUSBRIEF INDIVIDUELL (GOGREEN), frankiert mit einem Wertstempel zu 58 Cent (Motiv: Logoschriftzug E-POST auf postgelben Grund), mit aufgedruckter Vorausentwertung "Wellen" (Variante: Position oben) aus Bonn (Variante: ohne Postleitzahl).



Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 19.04.2013 20:00:50 Gelesen: 35539# 20 @  
Hier ein Umschlag eines E-POSTBRIEFes von/für die VPV Versicherungsgruppe,



mit spezieller Werbung für die Nutzung des E-POSTBRIEFes der VPV-Bestandskunden. Leider ist der Fensterinhalt nicht 'erhalten' geblieben, sodass man leider näheres zur Frankierweise nicht mehr sehen kann.



Die VPV bewirbt auch auf ihrer aktuellen Webseite [1] den E-POSTBRIEF die Kommunikation zwischen der Versicherung und ihren Kunden E-POST:



Gruß
Thomas

[1]: http://www.vpv.de/cps/rde/xchg/SID-2A703F5E-0CF4E8CA/internet/hs.xsl/2529.html
 
DL8AAM Am: 19.01.2014 04:04:04 Gelesen: 34037# 21 @  
Zwar kein physischer E-POSTBRIEF aber zumindest eine aktuelle Werbung für die E-POST Mutter:



Weihnachtliche (aber trotzdem irreguläre) POSTWURFSPEZIAL, genauer "POSTWURFSPEZIAL KREATIV" (Zitat mit originellen Formaten, wie z. B. Vielecken oder Rundungen [1]), Sendung des Kundenservices E-POST in Bielefeld (Ende 2013).



Warum "irregulär"?

POSTWURFSPEZIAL (im Gegensatz zu POSTWURF) ist per Definition teiladressiert, d.h. die Adressierung bricht zwar bis auf die Strassenangabe runter, ist aber trotzdem unbestimmt, beispielsweise "An alle Gummibärchenliebhaber (in der), Wörthstr. 17, 37085 Göttingen" und nicht personalisiert ("Herr Olaf xxx")! Zitat " ... wählen nach Ihren individuellen Kriterien die passenden Haushalte aus. Dabei ist eine Selektion einzelner Gebäude (Hausebene) möglich." [1]. Hausebene nicht Personenebene!



Die Post hat in diesem Fall für die Post bestimmt eine ganz besondere Superduper-Ausnahme gemacht? Insbesondere da POSTWURF sicherlich günstiger ausfällt, als eine normale INFOPOST-Sendung, was im Zeichen von firmeninternen Kostenstellenrechnen sogar vorteilhaft sein kann (Vielleicht steht ja die "E-POST(BRIEF)"-Abteilung nicht so gut da?) Aber ob man als Normalkunde seine persönlich-adressierten Mailings - statt per INFOPOST - auch per billigerem POSTWURF versenden darf, darf doch stark bezweifelt werden, oder ?

Gruß
Thomas

[1]: Deutsche Post AG "POSTWURFSPEZIAL Verkaufsbroschüre" - http://www.post.de
 
DL8AAM Am: 02.06.2014 21:18:05 Gelesen: 33266# 22 @  
@ Henry [#17]

Dann zeige ich mal einen echten E-Postbrief:

Hier ist endlich auch ein E-POSTBRIEF bzw. ein ausgedruckter und physisch zugestellter E-POSTBRIEF angekommen. ;-)



E-POSTBRIEF des Absenders "Verlag + Druck LINUS WITTICH KG" in 29308 Winsen (Poststraße 13), von der Post ausgedruckt und mit DV-Franktur in Fenster - Textzeile "DV 05 0,60 Deutsche Post (Posthorn)" - frankiert. Die Form weicht doch erheblich von der im Beitrag [#17] gezeigten Beispiel ab. Der E-POSTBRIEF Produktschriftzug wurde von der Vorderseite verbannt bzw. wanderte als Slogan auf die Klappe der Rückseite ("Dieser Brief wurde per E-POSTBRIEF an Sie zugestellt."). Dafür wurde nun zusätzlich der schlichte Text "Inliegende Informationen wurden Ihnen per E-POSTBRIEF zugestellt." über dem Fenster der Vorderseite eingedruckt.

Ausgelesen finden sich in der Matrixfranktur folgende Daten:

Post-Unternehmen: DEA
Frankierart: 02
Version Produkte/Preise: 30
Kundennummer: 7000512176
Teilnahmenummer: 40
Entgeltabrechnungsnummer: 3854
Mehrzweckfeld (hex): 00 00 00 00
laufende Sendungsnummer: 00000018
Produktschlüssel: 1
Frankierwert: 0,60 Euro
Einlieferungsdatum: 26.05.2014
Kundenindividuelle Informationen: 00 00 00 00 00 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20
 

Interessant wäre, ob die hier angegebene Kundennummer 7000512176 bei allen E-POSTBRIEFEN identisch ist, d.h. gehört diese der DPAG "Abteilung" E-POSTBRIEF oder dem eigentlichen Absender?

Gruß
Thomas
 

DL8AAM Am: 07.07.2014 19:00:03 Gelesen: 32889# 23 @  
@ DL8AAM [#22]

Und zum Vergleich hier ein E-POSTBRIEF eines weiteren Absenders aus Juni 2014:



E-POSTBRIEF (mit Zusatz GOGREEN) des Absenders VS Medien GmbH aus 56130 Bad Ems (Wipsch 1 bzw. Postfach 1351, 56120 Bad Ems) ausgedruckt und mit DV-Franktur in Fenster - Textzeile "DV 06 0,60 Deutsche Post (Posthorn)" - frankiert.

Zusatztexte wie in [#22]: Vorderseitig "Inliegende Informationen wurden Ihnen per E-POSTBRIEF zugestellt." - Rückseitig "Dieser Brief wurde per E-POSTBRIEF an Sie zugestellt.". Im Gegensatz zu [#22] findet sich nun eine kurze Konsolidiererkennzeichnung "K4000" (=Deutsche Post InHaus Services) auf dem Umschlag.


Ausgelesen finden sich in diesem Fall im Matrixfranktur die nachfolgenden Daten:
Post-Unternehmen: DEA
Frankierart: 02
Version Produkte/Preise: 30
Kundennummer: 7000512176
Teilnahmenummer: 41
Entgeltabrechnungsnummer: 8040
Mehrzweckfeld: 00 00 00 00
laufende Sendungsnummer: 00000129
Produktschlüssel: 1
Frankierwert: 0,60 Euro
Einlieferungsdatum: 18.06.2014
Kundenindividuelle Informationen: 00 00 00 00 00 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20
 

Die Kundennummer ist, trotz des anweichenden Abenders, also identisch zu dem E-POSTBRIEF aus [#22], d.h. die Kundennummer gehört also zum "ausdruckenden und posteinliefernden Lettershop". Welcher das ist, ist mir noch unklar. Es muss nicht unbedingt durch die Deutsche Post selbst geschehen bzw. das scheint sogar eher sehr unwahrscheinlich zu sein. Insbesondere da diese Kundennummer sich auch auf Nicht-"E-POSTBRIEFEN" findet, d.h. auf normalen Standardbriefen (mit DV-Franktur im Fenster), so u.a. auf Sendungen der AOKs Niedersachsen und Hessen sowie von Vodafone-D2 [1]. Diese sind sehr wahrscheinlich von einem externen Dienstleister gedruckt und versendet, eben dem, der auch für die physisch zugestellten E-POSTBRIEFE der Post verantwortlich zeichnet.

Gruß
Thomas

[1]: http://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/606
 

Altmerker Am: 13.01.2015 16:48:14 Gelesen: 31872# 24 @  
Ich hoffe, ich bin hier richtig. Sonst muss Richard die Abbildung in die Oster-Ecke stellen.

Die Karte lief am 23.3.1999 von der CeBit Hannover als PosCom-Werbung für Internet-Postkarten der DP (FunPost) an eine Postfachadresse nach Halberstadt.

Gruß
Uwe


 
DL8AAM Am: 13.01.2015 18:10:57 Gelesen: 31853# 25 @  
@ Altmerker [#24]

Ich hoffe, ich bin hier richtig...

Uwe, ja und nein ;-)

Aber trotzdem, klar, sollte das hier passen, handelt es sich ja um eine Vorläufervariante des aktuellen E-POSTBRIEFes [1], wobei beide ja auch irgendwie immer noch "E-POST" heissen ;-) Dein ePost-Freimachungseindruck stammt noch von einer (reinen) Hybridform (von EDV-Vorlage zum physikalischen Brief), d.h. noch ohne die hauptsächliche (zumindest angestrebte und gewollte) Email-Zustellung beim heutigen E-POSTBRIEF.

Zur speziellen Form FunPost/FUNCARD (MMS-Postkarte) hier ein kurzer Artkel bei Jürgen Olschimke [2] und auch zur 'alten' (aber noch aktiven) ePost etwas Hintergrundinformationen [3][4].

Bei den ePost (ePOST) und E-POSTBRIEFen ist meist der gesamte Beleg aussagekräftiger als nur ein kleiner Ausschnitt ;-) Die meisten Unterscheidungsmerkmale der einzelnen Zwischenformen lassen sich nur an Hand dessen bestimmen. Ich kenne FUNCARD mit Deiner eingedruckten, dreigeteilten ePost-Freimachung bisher nur von MMS-Postkarten von Vodafone, bin mir aber sicher, dass ich etliche damals übersehen habe. Diese FUNCARDs sollten ja mal die traditionellen Postkarten aus dem Urlaub ersetzten, sollten... es gibt zwar (je nach Altersklasse der Reisenden/Empfänger) kaum noch diese Urlauberpostkarten, aber der angestrebte Ausgleich FUNCARD hat davon wohl nicht profitiert ;-) Eine echte 'freilaufende' FUNCARD (ohne philatelistischem Hintergrund) habe ich zumindest noch nie gesehen... Obwohl es die ja immer noch gibt [5], zumindest theoretisch ;-)

Beste Grüße
Thomas

[1]: http://www.jolschimke.de/hybridpost/der-neue-alte-e-postbrief-kommt.html
[2]: http://www.jolschimke.de/hybridpost/die-cebit-2004-neues-von-den-mms-postkarten.html
[3]: http://www.jolschimke.de/hybridpost/neues-fuer-sammler-aufgespiesst-auf-der-cebit-2003-die-einfuehrung-der-mms-postkarten.html
[4]: http://www.jolschimke.de/hybridpost/epost-der-elektronische-briefservice.html
[5]: https://www.deutschepost.de/de/f/funcard.html
 
Tech-Nick Am: 13.01.2015 20:00:46 Gelesen: 31829# 26 @  
@ DL8AAM [#25]

Die "guten alten ePost-Briefe" gibt es heute immer noch, nur sind die Anzahl der Stationen arg geschrumpft und der Name hat sich über die Zeit auch etliche Male geändert.

VG
Tech-Nick
 
Altmerker Am: 14.01.2015 10:04:16 Gelesen: 31788# 27 @  
@ DL8AAM [#25]

Gerne scanne ich die ganze Karte. Sie ist frei gelaufen, kostete damals auf der Messe auch nichts. Dass es da einen philatelistischen Hintergrund gibt, merkte ich erst später. Der richtige Gruß wurde auf der Vorderseite platziert.

Gruß
Uwe


 
DL8AAM Am: 05.02.2015 19:35:52 Gelesen: 31448# 28 @  
Hier eine neue Version eines Umschlags für die physische Versendung eines Briefes aus dem Bereich E-POST.



Standardbrief des Absenders "Forum Verlag Herkert GmbH" aus 86504 Merching, frankiert per DV-Freimachung im Fenster zu 62 Cent aus dem Monat "02" (Februar 2015).

Im direktem Vergleich zu den Beispielen [#22][#23] fällt als erstes auf, dass in diesem Fall das Wort "E-POSTBRIEF" in "E-POST" abgeändert wurde, auch wurden die Hinweise auf die Herkunft in " Dieser Brief wurde Ihnen per E-POST zugestellt." und rückseitig "E(Posthorn)POST" angepasst bzw. verkürzt. Zusätzlich wurde die Farbigkeit des GOGREEN-Logos aufgegeben.

Ob sich der Sprachgebrauch der Post geändert hat oder ändern wird, muss abgewartet werden. Zumindest findet sich auf ihrer Webseite noch der Schriftzug E-POSTBRIEF, aber auch (zumindest im Bereich E-POST MAILER) schon die Form "E-POST Brief" [1]. Vielleicht handelt es sich hier (noch) um zwei etwas unterschiedliche Produkteunterarten oder speziallisierte Zielgruppenprodukte. Im oben gezeigten Fall liegt ein typsches, unpersönliches Serien- bzw. Werbeschreiben, wie wir es ansonsten von (durch "Lettershops" abgewickelten) Mailings kennen, vor - auch wenn es als "E-POST" Brief mit dem Standardbriefporto zu 62 Cent frankiert wurde (werden musste?).

Zur Vervollständigung der Belegbeschreibung, der ausgelesene Dateninhalt der DV-Frankatur:
Post-Unternehmen: DEA
Frankierart: 02
Version Produkte/Preise: 32
Kundennummer: 7000512176
Teilnahmenummer: 41
Entgeltabrechnungsnummer: 6118
laufende Sendungsnummer: 00000850
Produktschlüssel: 50101
Frankierwert: 0,62 Euro
Einlieferungsdatum: 03.02.2015
 

Und auch hier findet sich die bereits von anderen E-POSTBRIEFEN bekannte Kundennummer "7000512176" [#22][#23]. Auffällig, im Gegensatz zu den E-POSTBRIEFEN oben, der Produktschlüssel "50101" (siehe auch [2]), statt "1" für Standardbrief. Weisst jemand was sich genau hinter diesem Produktschlüssel versteckt?

Gruß
Thomas

[1]: http://go.addressdialog.com/v9ds0jl6vnicm4qudn0noalp1jrf7bkg8595d99c8d
[2]: http://www.philaseiten.de/beitrag/66238 in Verbindung mit http://www.philaseiten.de/beitrag/66274
 

DL8AAM Am: 09.02.2015 19:37:05 Gelesen: 31338# 29 @  
Auch wenn es auf den ersten bis zehnten Blick nicht so aussiehrt, auch hier steckt die Deutsche Post mit ihrem E-POST Geschäftsfeld dahinter:



INFOPOST-Werbemailing des italienischen Ferienhausvermittlers "CUENDET" aus Dänemark (NOVASOL AS, 2830 Virum), Januar 2015. Wie gesagt, vom äußeren Erscheinungsbild ist erst einmal die Deutsche Post bzw. Ihr E-POST als Quelle absolut nicht erkennbar. Das sieht vollkommen wie jede andere INFOPOST-Sendung aus, wie sie dutzendweise täglich im Briefkasten zu finden sind. Den postalischen Zusammenhang erkennt man erst, wenn man sich den Inhalt etwas genauer anschaut, aber als Philatelist hat man über die Jahre hinweg ein waches Auge auf die Feinheiten am und auch im Umschlag entwickelt. ;-)



Antwortkarte adressiert an den "Katalogbestellservice für CUENDT", zu erreichen über die Deutsche Post E-Post Solutions GmbH in 04057 Leipzig. Als Druckvermerk erscheint zusätzlich noch die Angabe "315/18/Briefmailing Cuendet".

Deutsche Post E-POST Solutions GmbH mit dem Werbeslogan "Mehrwertleistungen aus einer Hand". Wer oder was ist das bzw. was machen die?

Das Web sagt hierzu, anpreisend im schönsten Werbedeutsch, Zitat " Komplette Unterstützung für Ihr Input- und Output-Management: dafür steht die E-POST Solutions GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Deutschen Post AG. Unser Leistungsspektrum reicht von der Digitalisierung der gesamten Kommunikation im Posteingang über Printprodukte bis zur effizienten Abwicklung des Postausgangs inklusive sicherer elektronischer Kommunikation per E-POSTBRIEF.", das beinhaltet auch den " Services für das gesamte Input- und Output-Management", inklusive " Postausgang: Druck und Versand" und den " Posteingang: Professionelles Scannen, Digitalisieren und Erfassen von Daten" [1].

Also, ganz vereinfacht gesagt, die DPAG agiert wie ein ganz normaler "Lettershop" mit "Fulfillment" Dienstleistung, d.h. man übernimmt für den Kunden von der Konzeption, über den Druck ("Geschäftsfeld Print Solutions" [2]) bis zur Frankatur und dem Versand die gesamte Abwicklung für dessen Werbemailings.

Je nach Wunsch des Kunden wird auch das Retourenmanagement und die Bearbeitung der Kundenantworten übernommen. Letzteres macht insbesondere bei ausländischen Werbetreibenden Sinn, die in Deutschland keine aufwändige Infrastruktur betreiben oder im Extremfall nicht einmal eine inländische Postadresse besitzen. Die Post scannt dann die bei ihr eingehenden Antworten und leitet die Datensätze an den Kunden oder an einen externen Katalogversender weiter. Die Wenigsten versenden ihre eigenen Kataloge ja noch selbst, dafür werden heute spezialisierte Dienstleister beauftragt, siehe zum Beispiel u.a. "INFOX GmbH & Co. Informationslogistik KG" aus 53842 Troisdorf [3].

Mein heutiger Beleg ist zwar kein reinrassiger E-POSTBRFIEF, sondern gehört eher in die übergeordnete Klasse "E-POST" der Deutschen Post, aber ich wollte - erst einmal - keinen neuen Thread dafür eröffnen. Ich bitte mir das nachzusehen, zumal im Antwortmanagement ein E-POSTBRIEF wohl mit drinsteckt (drinstecken kann), siehe oben. Es geht mir auch eher nur darum, die vielfältigen (und oft - leider selbst für den modernen Postgeschichtler - recht unsichtbaren) Aktivitäten der DPAG hier nur mal kurz anzureissen.

Das die Post hier aber so offensichtlich, sogar ganz offen namentlich, sichtbar ist, ist wohl eher ungewöhnlich. In der Regel kann man den DPAG-Zusammenhang von Werbemailings kaum bis nicht erkennen. Häufig sieht man zum Beipiel auf Antwortkarten (oder als Absender) auch ein Postfach in Niederaula. Dahinter steckt oft ebenfalls die Deutsche Post selbst, wobei Niederaula meist auf ein internationales Remailings bzw. eher auch auf Direct Mail hinweist, mit oder ohne E-POST Anbindung in der (Antwort-) Abwicklung.

Gruß
Thomas

[1]: http://www.epost.de/geschaeftskunden/fuer_unternehmen/epostsolutions.html
[2]: http://www.epost.de/geschaeftskunden/fuer_unternehmen/epostsolutions/printsolutions.html
[3]: http://www.philaseiten.de/beitrag/59034
 
Heinrich3 Am: 05.09.2015 10:33:52 Gelesen: 28692# 30 @  
Heute bekam ich meinen 1. E-Post-Brief.

Mir fällt nun die "Konsolidierungs"-Zeile auf; die habe ich in diesem Thread noch nicht gesehen. Oder bin ich im falschen Thread? Wenn ja, bitte in den richtigen umkopieren.

Danke!
Heinrich


 
Michael Mallien Am: 30.12.2017 17:10:19 Gelesen: 12884# 31 @  
@ DL8AAM [#28]

Heute erhielt ich einen E-POST Brief mit leicht geändertem Design. Wer sieht den Unterschied?



Die DV-Freimachung und alles, was sonst noch im Fenster des Umschlags zu sehen ist, soll natürlich nicht beachtet werden.

Viele Grüße
Michael
 

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