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Thema: (?) (779) Bahnpostmarken und Bahnpoststempel
Richard Am: 30.10.2007 11:54:44 Gelesen: 587111# 1 @  
Heute gibt es sie nicht mehr, die deutschen Bahnpostmarken.

Hier ein schönes Beispiel unseres Mitglieds Sascha John, welches er in einem anderen Forum vorgestellt hat. Interessant ist auch der Bahnpoststempel auf einer Flugzeugmarke.


 
Richard Am: 30.10.2007 13:40:18 Gelesen: 587106# 2 @  
Die Marke fehlt - schade, ich werde sie suchen gehen.
 
Jürgen Witkowski Am: 30.10.2007 15:38:53 Gelesen: 587100# 3 @  
@ Richard Ebert [#166]

Bis Richard das Bild gefunden hat, zeige ich schon einmal eine "echte" Bahnpostmarke der Peußisch Hessischen Staatseisenbahnen...


 
Jürgen Witkowski Am: 30.10.2007 15:52:30 Gelesen: 587099# 4 @  
Dann hätte ich noch einen Bahnpoststempel auf einem Feldpostbrief vom 4. Januar 1918 von Leeden (Tecklenburg) nach Grieben (Mecklenburg), abgestempelt im Zug Nr. 703, Strecke Oberhausen (Rheinland) - Osnabrück

---


 
Jürgen Witkowski Am: 30.10.2007 15:59:49 Gelesen: 587097# 5 @  
Einen Beleg habe ich noch:

Eine Postkarte von Stuttgart nach Hellerau bei Dresden vom 20. Februar 1938, abgestempelt im Zug Nr. 185, Strecke Frankfurt - Stuttgart

---


 
Jürgen Witkowski Am: 30.10.2007 22:18:31 Gelesen: 587081# 6 @  
Weiterführende Informationen zur Bahnpost

Wikipedia hat eine sehr interessante Seite zum Thema Bahnpost

http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnpost

und eine eigene ARGE gibt es auch

http://www.uqp.de/bahnpost

Beste Grüße

Jürgen
 
Jürgen Witkowski Am: 01.11.2007 11:54:45 Gelesen: 587043# 7 @  
Bahnpostmarken

Beim Aufräumen gefunden:

3 Marken der Bayrischen Staatseisenbahn und

1 Marke der Württembergischen Staatsbahnen
---


 
Richard Am: 03.11.2007 11:34:39 Gelesen: 587028# 8 @  
@ Concordia CA [#7]

Hallo Jürgen,

Du solltest öfter aufräumen, wenn Du dabei solch schöne Marken und Belege findest.

In Beitrag [#131] ist jetzt mit Hilfe des Webmasters die Lufthansa Marke mit Bahnpoststempel wieder eingeflogen.
 
Stephan Sanetra Am: 13.11.2007 13:59:04 Gelesen: 586990# 9 @  
Hallo,

ich habe hier auch noch einen netten Beleg, den ich Euch gerne zeigen möchte:


 
Jürgen Witkowski Am: 13.11.2007 14:13:04 Gelesen: 586985# 10 @  
@ Roedsand [#265]

Sehr schönes Stempelbeispiel. Für 50.000.000 Reichsmark kann man ja auch einen anständigen Stempel verlangen. Schade, dass der Brief nicht mehr an den Marken hängt.
 
firehead Am: 15.11.2007 09:34:57 Gelesen: 586943# 11 @  
Hallo,

ich sammle solche Bahnpostmarken aus aller Welt und gebe im Tausch für jedes vernünftig erhaltene Stück 2 Sondermarken Bundesrepublik.

Vorher bitte kurze Kontaktaufnahme.

Gruß
firehead
 
Richard Am: 16.11.2007 22:52:25 Gelesen: 586922# 12 @  
@ firehead [#267]

Hallo Firehead,

willkommen auf den Philaseiten.

Bitte lege unter Fehllisten eine solche an mit dem Titel 'Motiv Bahnpost' und gebe dort entweder einen Text wie Deinen obigen ein oder konkret die fehlenden Marken ein, in jeder Zeile eine:

http://www.philaseiten.de/cgi-bin/fedu.pl?do=overf

In den Fehllisten erscheinen diese in einer Rubrik im unteren Teil der Seite, geordnet nach Motiven, und werden schneller gefunden als hier im Forum.

Ansonsten bist Du gerne eingeladen hier im Forum zu Bahnpostmarken zu schreiben, Fragen zu stellen, interessante Marken und Belege vorzustellen oder vielleicht auf gute Literatur aufmarksam zu machen.

Schöne Grüsse, Richard
 
Gemälde Am: 06.12.2007 09:55:25 Gelesen: 586880# 13 @  
Hallo Bahnpostler!

Ich habe zwar keine Bahnpoststempel, dafür, wie ich denke, vielleicht doch einen Beleg der zu diesem Thema passt. Im Jahre 1988 bekam ich einen eingeschweißten Brief mit einem Begleitschreiben der Deutschen Bahn mit dem sinngemäßen Inhalt:
Leider ist auf der Bahnstrecke Frankfurt/Mannheim im Nachtzug während des Brieftransports ein Brand ausgebrochen und deshalb Ihr Brief in Mitleidenschaft gezogen worden. Wir bitten dies zu entschuldigen.

Den Briefumschlag mit dem Begleitschreiben habe ich dann gleich konfisziert. Er ist rundherum angesengt, also schwarz und teilweise zerstört. Außerdem sind deutlich die Löschversuche durch Wasser zu sehen.

Interessant? Dann melde dich.
 
22028 Am: 12.12.2007 10:35:45 Gelesen: 586850# 14 @  
@ firehead [#267]

Ich sammle die Eisenbahnmarken des Irak, hast Du da was?

http://fuchs-online.com/iraq/
 
- Am: 13.12.2007 19:42:51 Gelesen: 586835# 15 @  
Ein Beleg aus der Bndesrepublik: Strecke Münster-Kassel von 1977
 


Holger Am: 13.12.2007 22:50:35 Gelesen: 586833# 16 @  
Hallo,

hm - viel Ahnung von dem Thema hab´ ich ja nicht - dafür aber zwei schöne Bahnpoststempel :-)




und noch einer:



Grüsse
Holger
 
Richard Am: 14.12.2007 22:41:37 Gelesen: 586820# 17 @  
@ Holger [#16]

Ist persönlich für mich interessant, der zweite Beleg: Friedrich Meitner war bis 1945 der Bürgermeister im Heimatort meiner Mutter, Passek im Sudetenland.
 
Holger Am: 14.12.2007 23:05:47 Gelesen: 586818# 18 @  
@ Richard [#17]

Wirklich ? Sachen gibt´s.

Aber im Ernst - meinst Du es handelt sich um die gleiche Person ? Das wäre ja recht lustig. Die beiden Karten gab es vor kurzem bei Ebay.

Grüsse
Holger
 
22028 Am: 15.12.2007 11:54:46 Gelesen: 586814# 19 @  
@ italiker [#15]

Ich sammle die Eisenbahnmarken des Irak, hast Du da was?

http://fuchs-online.com/iraq/

Grüße
Rainer
 
Richard Am: 17.12.2007 09:01:55 Gelesen: 586797# 20 @  
@ Holger [#18]

Hallo Holger,

ja, ganz sicher. Der Kontakt bestand auch nach der Vertreibung, Eiterfeld liegt etwa 15 km von meinem Ort entfernt und die Bahnstrecke Frankfurt-Bebra 2 km.

@ 22028 [#19]

Hallo Rainer,

ich empfehle Dir, die Eisenbahnmarken Irak unter Fehllisten oder Kaufgesuche einzugeben, entweder unter Übersee Irak oder unter Motive Eisenbahn.

Dort wird es sicher gefunden, hier im Forum geht es eher unter. Zusätzlich werfe ich ein Auge darauf und wenn ich etwas entdecke, informiere ich Dich oder weise auf Dein Gesuch hin.
 
Pilatus Am: 30.12.2007 22:51:56 Gelesen: 586755# 21 @  
@ Firehead [#267]

Hallo,

ich habe in meinen Beständen zufällig eine recht schön gestempelte Germania-Marke Altdeutschland Nr. 99 gefunden. Stempel lautet: Landsberg (Warthe)- Soldin Bahnpost Zug 835 - 8.3.18. Marke ist noch auf Postkartenausschnitt.

Wenn Du Interesse hast, melde Dich unter meiner Telefonnummer, die Du in meinen Daten findest. Wenn Deine angegeben wäre, hätte ich Dich bereits angerufen. Das ist eben der Nachteil der Anonymität, deren Vorteil ich sowieso nicht verstehe.

Mit den besten Wünschen für 2008,

Pilatus
 
Richard Am: 18.01.2008 00:49:41 Gelesen: 586719# 22 @  
Kauli vom Philaforum sucht vor dem Sonntag eine Bestimmung dieser Marke.

Der Text auf der Marke liest sich wie 'Königlich sächsische (Stams)eisenbahn, die Marke könnte aber auch eine Steuermarke sein.

Kann jemand helfen ?
 


AfriKiwi Am: 18.01.2008 01:15:59 Gelesen: 586713# 23 @  
@ Richard [#22]

Hallo Richard,

Es heißt natürlich 'Staatseisenb(ahn')
Also eine Bahnpostmarke.

Ergänzt:-
>>Kgl. Sächsische Staatseisenb.: Royal Sächsische State Railway stamp used to pay freight charges on parcels shipped via the railroad.<<
Habe auch nicht weiter gedacht !!

Nun wofür 30 Pfg. und der Stempel könnt Ihr Lösen ! ;)

Erich
 
Jahnnusch Am: 18.01.2008 12:59:06 Gelesen: 586698# 24 @  
ich kann bei den sächsischen Bahnhöfen keinen finden. lesen kann ich auf dem Stempel bergabe in Chemnitz. wurde nicht früher mit der Bahn Expressgut befördert?
 
Pete Am: 18.01.2008 13:09:26 Gelesen: 586694# 25 @  
@ Jahnnusch [#24]

Stempelinschrift:

"UEBERGABE IN CHEMNITZ ..."

Nach dem Wort "Chemnitz" folgen noch weitere Buchstaben; leider nicht zu lesen...

Gruß
Pete
 
AfriKiwi Am: 18.01.2008 13:15:32 Gelesen: 586694# 26 @  
In Englisch ist es 'Royal Saxony State Railway' wenn es helfen kann !

Erich
 
Henry Am: 18.01.2008 16:17:08 Gelesen: 586688# 27 @  
@ Pete [#25]

Die letzten beiden Buchstaben lauten "BF.", also "Bahnhof" und mit etwas Phantasie glaube ich "SÜDBF." zu erkennen. Scheint logisch, oder?

Gruß
Henry
 
chrisskywalker Am: 26.01.2008 17:00:23 Gelesen: 586642# 28 @  
Hallo zusammen,

hier ein Bahnpostbeleg der DR vom 3. September 1954.
Leipzig-Schwerin-Sassnitz Zug Nr: 05554 nach Wismar.


 
chrisskywalker Am: 26.01.2008 17:06:25 Gelesen: 586640# 29 @  
Ein weiterer:

Sonderpostbeförderung mit der S-Bahn (Berlin-DDR) vom 6. Dezember 1981,
S-Bahnzug Ps 38861 von Berlin-Alexanderplatz nach Berlin-Ostbahnhof.


 
chrisskywalker Am: 26.01.2008 17:14:17 Gelesen: 586638# 30 @  
Und hier noch ein ganz alter Bahnpostbeleg:

Dresden-Lübbenau Zug 6938. Das Datum ist leider nicht erkennbar. Der Brief ging nach Schwarzbach bei Ruhland.
 


Jürgen Witkowski Am: 01.02.2008 19:00:58 Gelesen: 586578# 31 @  
Bei diesem Bahnpoststempel dürfte es sich um den gleichen Typ handeln.

Cöln - Frankfurt (Main), Zug 248, 28.12.15 auf DR MiNr. 85 I, 5 Pf.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Jürgen Witkowski Am: 08.02.2008 22:51:16 Gelesen: 586505# 32 @  
Karte aus Ossegg, Böhmen (heute Osek in Tschechien) nach Bautzen aus dem Jahr 1891. Es handelt sich um einen Versand-Avis der Ossegger Kohlenwerke über einen Waggon mit 125 Tonnen Nusskohle.

Böhmen gehörte zu dieser Zeit zu Österreich-Ungarn, daher kam eine Ganzsache der Kaiserlich Königlichen Österreichischen Post zum Einsatz.

Zweizeiliger Stempel ohne Datum: Postconducteur im Zuge Bodenbach - Komotau N°913
Rundstempel: Bautzen a 13 9 91 8-9V.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Blazek Am: 10.02.2008 18:05:07 Gelesen: 586477# 33 @  
Hallo,

da habe ich ja soeben passend dazu mein "Kaufgesuch" abgegeben; ich sammle ovale Bahnpoststempel, bei denen die Streckenangabe untereinander steht. Freue mich auf Eure Angebote.

Aber auch noch ein Hinweis in Sachen Bahnpost(sammler): Mir stehen immer die Haare zu Kopf, wenn bspw. bei eBay "Bahnpost" angeboten wird, manchmal gar noch "extrem selten", und dann die Abbildung eine Briefmarke zeigt, auf der man erkennt, dass sie wohl mit einem Bahnpoststempel entwertet wurde - das ist zu 99,9% absolut uninteressant.

Ich als Sammler, und vermutlich die anderen hundert auch, suchen Belege (Karten, Briefe, postalische Belege etc.) auf denen vollständig (und falls möglich sogar lesbar) ein Bahnpoststempel drauf ist. Es ist sogar egal, ob vorne oder hinten. Sprich bei Eilbriefen wurde früher noch auf der Rückseite ein Stempel abgeschlagen, wenn dieser Brief unterwegs auch auf Schienen befördert wurde.

Und wenn man das beachtet, dann macht das Bahnpoststempel-Sammeln unglaublich viel Spass. Die meisten sammeln nach Gebieten wie; alle Bahnpoststempel, in denen "Stuttgart" auftaucht, oder alle Strecken aus dem Südbadischen, oder alle Strecken, die ins Ausland gingen (z.B. München-Salzburg, Stuttgart - Zürich) oder oder oder.

Ein tolles Gebiet !

Na, genug Werbung gemacht ?

Viel Spaß weiterhin,
Oliver
 
Jürgen Witkowski Am: 15.02.2008 18:27:58 Gelesen: 586442# 34 @  
Bahnpostbeleg aus der Nachkriegszeit

Postkarte von Georgensgmünd bei Nürnberg nach Frankfurt/Oder.

Bahnpoststempel Augsburg - Nürnberg, Z1115 30.1.48

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Jürgen Witkowski Am: 13.03.2008 22:24:18 Gelesen: 586372# 35 @  
Bahnpostbeleg aus dem Jahr 1973

Brief von Herborn nach Düsseldorf.

Bahnpoststempel Hagen (Westf) - Frankfurt (Main) Zug 0716 04.1.73

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Jürgen Witkowski Am: 17.03.2008 20:17:07 Gelesen: 586335# 36 @  
Vielleicht kein Bahnpostbeleg, immerhin jedoch passend zum Thema ist dieser Beleg aus Großbritannien aus dem Jahr 2000.

Sonderstempel 150th Anniversary Glasgow & South Western Railway

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Richard Am: 21.03.2008 16:46:33 Gelesen: 586297# 37 @  
Postkarte mit Bahnpost Stempel meines Nachbarortes Hünfeld.

Infla, 1,50 RM, GA, Fernporto vom 12.9.1922 (gestern erworben für 7,50 Euro)
 


lüpa Am: 22.03.2008 13:11:26 Gelesen: 586279# 38 @  
Im Rahmen meiner Sammlerleidenschaft für Österreich in den 80-er Jahren habe ich auch die in der DBZ seinerzeit publizierten "letzten Bahnpostverbindungen in Österreich " im Mai 1984 mit Briefen und Karten belegt. U.a. gab es auch grenzüberschreitend einen Stempel "Salzburg - Jesenice".

Bei den österreichischen Bahnpoststempeln war die Linie immer mit einer 3-stelligen Zahl unten im Stempel dokumentiert. Anbei Abbildungen von 3 Belegen, wovon einer sogar als Einschreiben mit eigenem Einschreibzettel dokumentiert wurde.

Diese Belege passen natürlich auch in die Marken und Sonderstemnpel "150 Jahre Österreichische Eisenbahnen in 1987.


 
Jürgen Witkowski Am: 25.03.2008 08:19:35 Gelesen: 586244# 39 @  
Man sollte immer auch der Rückseite von Belegen Aufmerksamkeit schenken. Dieser eher unscheinbare Eilbrief aus Italien nach Ingolstadt hat seinen Schatz auf der Rückseite versteckt.

Bahnpoststempel Augsburg-Regensburg Zug 01305 -3.9.65

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
doktorstamp Am: 25.03.2008 09:12:09 Gelesen: 586239# 40 @  
@ Concordia CA [#36]

Es gibt hierzulande laute erhaltene Dampfeisenbahnen. Als das Bahnnetz aus wirtschaflichen Gründen beschränkt war, gingen viele Strecken in private Hände über. In Deutschland gibt es auch welche, ich denke gerade an Wernigerode.

Sie fungieren heute als funktionierendes Kulturerbe. Viele der Eisenbahn Gesellschaften haben schon seit langem eigene Marken verausgabt. Diese Marken bezahlen die Beförderung mit der Bahn und sind oft aus verschiedenen Anlässen mit einem eigens dafür vorgesehenen Sonderstempel entwertet.

Die weitere Beförderung muss natürlich mit Landesmarken entrichtet werden.

Es soll neulich ein Katalog dieser Marken erschienen sein.

Wer mehr erfahren möchte kann folgendes in die Suchmaschine reinsetzen;

Bluebell Railway, Watercressline, Kent & East Sussex Railway, Lavender Line,
Swanage Railway, North Yorkshire Moors Railway, oder einfach Preserved Steam Railways.

Viele diese Seiten sind in Deutsch zu lesen. Für die Richtigkeit der Übersetzungen kann keine Gewahr übernommen werden.

mfG

Nigel
 
Jürgen Witkowski Am: 25.03.2008 17:49:51 Gelesen: 586228# 41 @  
@ doktorstamp [#40]

Die von Dir erwähnten britischen Bahnpostmarken habe ich zwar nicht, dafür aber einen Sonderstempel der Bluebell Railway aus dem Jahr 2000.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
doktorstamp Am: 25.03.2008 18:07:30 Gelesen: 586224# 42 @  
@ Concordia CA [#41]

Hallo Jürgen,

die gezeigte Sonderstempel ist ein Werbestempel aus East Grinstead im Auftrag der Eisenbahn. Abgeschlagen war er in East Grinstead, unweit von der Bahn. Die Bahnstrecke sollte wieder mal diese Stadt erreichen.

mfG

Nigel
 
Jürgen Witkowski Am: 30.03.2008 22:42:50 Gelesen: 586178# 43 @  
Weil sie so schön aussehen, zeige ich noch einen Stempel aus Großbritannien.

Sonderstempel der Settle & Carlisle Railway vom 1. Mai 2001 aus Anlass des 125-jährigen Bestehens der Eisenbahn. Diese Bahnlinie hat den Ruf, die landschaftlich reizvollste Streckenführung in England zu haben.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 


Pilatus Am: 01.04.2008 21:26:05 Gelesen: 586145# 44 @  
Hallo Bahnpostfans,

gehört nachstehend abgebildeter Beleg nicht auch zum Thema ?

fragt Pilatus
 


Pilatus Am: 01.04.2008 21:35:29 Gelesen: 586140# 45 @  
Pardon, es hat wieder nicht geklappt. Ob ich es noch lerne?

Pilatus
 
Jürgen Witkowski Am: 01.04.2008 22:05:38 Gelesen: 586138# 46 @  
@ Pilatus [#690]

Du hast den Fehler gemacht, das Bild als Word-Datei hochzuladen. Wenn Du es als Bild-Datei, am bestem im JPG-Format versuchst, dann wird es bestimmt beim nächsten Mal klappen. Ich bin so frei, und mache diesen wunderschönen Beleg für alle sichtbar.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Pilatus Am: 01.04.2008 23:15:26 Gelesen: 586134# 47 @  
@ Concordia [#46]

Erstens besten Dank für Deine Hilfe. Wenn wir Dich nicht hätten.

Doch ich muß Dir sagen, das Bild ist in einer JPG-Datei gespeichert. Was kann ich denn nun noch falsch gemacht haben? Außerdem entsteht für mich die Frage, wie kann ein Außenstehender den Fehler dann beheben ?

Nimm es bitte nicht übel, ich bin ja echt froh darüber. Noch viel besser wäre, Du kannst mir helfen, daß ich es selber machen kann. Zumal ich wieder eine Entdeckung gemacht habe. Vielleicht kannst Du Dich an einen Beitrag unter dem Titel "polnische Marke in zwei Farben" erinnern. Das Problem wurde damals auch mit Einschaltung der "Arbeitsgruppe Polen" nicht geklärt. Jetzt habe ich ein ähnliches, aber noch kurioseres Beispiel ebenfalls an einer polnischen Marke gefunden. Das Bild ist auch schon auf einer JPG-Datei gespeichert.

In guter Hoffnung Pilatus.
 
Jürgen Witkowski Am: 01.04.2008 23:55:19 Gelesen: 586131# 48 @  
@ Pilatus [#47]

Wenn Du mit der rechten Maustaste auf das rote Kreuz in Deinem Beitrag klickst und dann auswählst "Datei in neuem Fenster öffnen", wirst Du sehen, dass es sich um eine Word-Datei mit der Dateiendung DOC handelt. Ich vermute, Du hast die gleichnamige Bilddatei mit der Endung JPG ebenfalls auf dem Rechner und vielleicht die Falsche der beiden Dateien zum Hochladen ausgewählt.

Ich habe Deine Worddatei geöffnet, das Bild ausgeschnitten, mit einem Grafikprogramm bearbeitet und in einem neuen Beitrag wieder ins Forum gestellt. Da war keine Hexerei im Spiel.

Falls Du weitere Fragen hast, kannst Du Dich gerne per Email an mich wenden. Ich helfe Dir gerne.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
reichswolf Am: 02.04.2008 00:01:33 Gelesen: 586130# 49 @  
Weil ich ihn heute bekommen habe, zeige ich euch einen Feldpostbrief vom 23.05.1918 mit Bahnpoststempel AACHEN-DORTMUND. Gekauft habe ich ihn bei eBay, und weil der Verkäufer wohl bemerkt hat, dass es mir um Aachen-Stempel geht, hat er den zweiten Beleg gratis drauf gelegt - wegen der fehlenden Ecke. :-)

Beste Grüße,
Christoph


 
- Am: 05.04.2008 13:42:57 Gelesen: 586086# 50 @  
Ich habe hier zwar keinen Bahnpoststempel, sondern etwas anderes:

Offensichtlich wurde die Post in den Ausgangspostämtern gebündelt und mit dieser "Anfang"skarte versehen: hier von Friedrichshafen für den Zug Nr. Expr 14154 von Stuttgart nach Karlsruhe.

Eine solche Karte habe ich noch nie gesehen. Ich fand sie in einem Posten Belege, den ich ersteigert habe.
 


reichswolf Am: 05.04.2008 19:00:28 Gelesen: 586081# 51 @  
@ italiker [#50]

Diese Karten nennt man Fahnen für Briefbeutel.

Beste Grüße,
Christoph
 
Jürgen Witkowski Am: 09.04.2008 19:04:54 Gelesen: 586037# 52 @  
Postkarte aus Rüdesheim

Die Ansichtskarte aus Rüdesheim nach Berlin vom 3. August 1922 hat einen Bahnpoststempel der Strecke Cöln - Frankfurt (Main), Zug 1008.



Interessant ist auch der vordere Teil dieser Fotopostkarte mit Blick auf Rüdesheim von der Anhöhe des Niederwald-Denkmals aus. Viel hat sich im Laufe von über 80 Jahren nicht verändert.



Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
Henry Am: 09.04.2008 20:21:11 Gelesen: 586027# 53 @  
Habe mal in meinen Beständen gekramt und habe das gefunden:

Zug 24 von Hennef - Waldbröl am 23.11.1917


 
Henry Am: 09.04.2008 20:23:12 Gelesen: 586026# 54 @  
Dieser Stempel von Aachen-Puttgarden von 1970 hat eine etwas andere Form, die ich bisher nicht nochmal gesehen habe.


 
Henry Am: 09.04.2008 20:25:28 Gelesen: 586024# 55 @  
Ein weiterer Bahnpoststempel, den ich aber nicht so richtig einordnen kann, ist dieser mit handschriftlicher Eintragung. Ist der überhaupt amtlich?

fragt
henry


 
reichswolf Am: 10.04.2008 12:02:12 Gelesen: 586013# 56 @  
@ Henry [#54]

Hallo Henry,

der von dir gezeigte Stempel ist eigentlich gar kein Entwertungsstempel, sondern ein Formularstempel für Ladelisten und Übergabenachweise. Dein Stempel ist dem Skandinavien-Express (Paris - Aachen - Kopenhagen) zuzuordnen. Schönes Stück !

Wenn du mal keinen Spaß mehr daran hast, kannst du dich gerne bei mir melden. ;)

Grüße,
Christoph
 
Jürgen Witkowski Am: 10.04.2008 17:16:19 Gelesen: 586001# 57 @  
@ italiker [#50]

Das ist wohl eine ähnliche Fahne für Briefbeutel. Diese hat die Bezeichnung DA P II Anl. 223, die von Dir gezeigte die Nr. 224.

Bahnpoststempel München-Nürnberg Zug 00300, vom 26.5.78.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 


Jürgen Witkowski Am: 11.04.2008 22:54:20 Gelesen: 585978# 58 @  
Der Bahnpoststempel Nürnberg - Passau Zug 39491 vom 21.12.92 ist sehr schön sauber abgeschlagen. Um welche Art von Formular es sich hierbei handelt, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Es scheint wohl mit der im vorherigen Beitrag gezeigten Fahne für Briefbeutel in Bezug zu stehen.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 


Jürgen Witkowski Am: 14.04.2008 13:29:16 Gelesen: 585953# 59 @  
Dieser Karton passt vielleicht nicht zu 100% zum Thema, zeigt aber immerhin einen Sonderstempel mit Bezug zur Bahn.

Europäische Reisezugfahrplan- und Wagenbereitstellungs-Konferenz am 10.10.1959 in Wien

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Jürgen Witkowski Am: 18.04.2008 17:35:01 Gelesen: 585914# 60 @  
Bahnhof Oebisfelde

Am 28.7.1980 lief dieser Brief der Deutschen Reichsbahn vom Bahnhof Oebisfelde an der Grenze von Sachsen-Anhalt zu Niedersachsen zur Firma Schenker, einem der größten deutschen Logistikunternehmen mit starken Verflechtungen zur damaligen Deutschen Bundesbahn.



10 Jahre später, für den 9.7.1990, liegt mir ein Brief mit exakt dem selben Absender und Empfänger vor. Was ist anders?

- Am Bahnhof Oebisfelde gibt es mittlerweile eine Schreibmaschine.
- Das Stempelkissen hat eine neue Stempelfarbe bekommen.
- Der Stempel 3578 Oebisfelde e ist ein wenig stärker abgenutzt.
- Es hat neue Umschläge gegeben.
- Das Porto wurde von 35 Pf. auf 50 Pf. erhöht.



Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
Jürgen Witkowski Am: 21.04.2008 17:23:18 Gelesen: 585881# 61 @  
Einmal kein Ovalstempel, sondern ein viereckiger Rahmenstempel, befindet sich auf dieser per Bahnpost München - Regensburg am 20. Oktober 1940 mit Zug 1013 beförderten Postkarte von München nach Rathenow.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
privatpostsammler Am: 21.04.2008 22:09:54 Gelesen: 585862# 62 @  
Falls ich das Datum richtig deute ein recht alter Bahnpoststempel vom 3.10.1879 aus Waldenburg in Sachsen. Abgeschlagen auf einer Ganzsachenkarte nach Reichenbach im Voigtland, leider ist kein Ankunftsstempel drauf.


 
Jürgen Witkowski Am: 27.04.2008 21:12:01 Gelesen: 585817# 63 @  
Vom Maximilianenhof in Cölbe, in der Nähe von Marburg an der Lahn gelegen, lief dieser Brief am 8. März 1917 nach Duisburg.

Bahnpoststempel Marburg - Kreuztal, Zug 755

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Pilatus Am: 03.05.2008 18:35:33 Gelesen: 585773# 64 @  
Im weiteren Sinne gehört dieser Beleg doch wohl auch zum Thema.

mit Gruß Pilatus


 
Jürgen Witkowski Am: 12.05.2008 11:17:46 Gelesen: 585713# 65 @  
Der Dienstbrief der Deutschen Reichsbahn trägt über dem Stempel "Frei durch Ablösung Reich" den vorgeschriebenen Briefstempel vom Reichsbahn-Verkehrsamt Kaiserslautern.

Auf dem Weg zum Empfänger in Ramstein durchlief der Brief am 9.2.1940 um 21 Uhr eine Bandstempelmaschine. Der Werbeeinsatz wirbt mit einem Landschaftsbild für Kaiserslautern, "Die Pfälzerwald-Stadt - Brücke Rhein-Saar".

Auch die Rückseite diese Briefes ist zeithistorisch von Interesse. Dort ist ein Aufkleber der NSDAP aus der Serie "Parole der Woche". Darauf wird heftig Propaganda gegen Churchill betrieben.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Jürgen Witkowski Am: 19.05.2008 12:36:40 Gelesen: 585673# 66 @  
Vom Postamt Saarbrücken 2 zum Postamt (V) in Bad Kreuznach wurde diese Postsache am 17. Januar 1964 mit der Bahnpost Saarbrücken - Frankfurt (Main) im Zug 01118 befördert.

Keine Briefmarke stört das Bild des schönen sauberen Stempelabschlages.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Jürgen Witkowski Am: 29.05.2008 14:56:28 Gelesen: 585608# 67 @  
Diesen Kartenbrief aus dem Jahr 1902 (MiNR. K 12) darf man wohl auch der Bahnpost zurechnen.

Aufgegeben wurde er Ulm Bahnhof 24 SEP 02 6-7N. Der Ankunftstempel von Esslingen A. N. *Bahnhof* 24 SEP 02 6-12N ist bemerkenswert.

Auffällig ist der Buchstabe A hinter Esslingen. Er ist in der Schriftgröße kleiner als die übrigen Buchstaben des Ortsnamens. Auch die Uhrzeit ist ungewöhnlich. Dort wurden die letzten 6 Stunden mit einer Zeitangabe erfasst: 6-12N (=18-24 Uhr).

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Holger Am: 29.05.2008 15:17:46 Gelesen: 585605# 68 @  
@ Concordia CA [#67]

Servus Jürgen,

ich würde "Esslingen A N" als "Esslingen am Neckar" lesen. Das würde das kleinere "A" erklären.

meint
Holger
 
reichswolf Am: 29.05.2008 18:02:45 Gelesen: 585599# 69 @  
Hallo Jürgen,

zu dem Esslinger Stempel findest du hier noch Angaben:

http://www.postgeschichte-esslingen.de/

Die Seite ist übrigen von TomWolf_de aus dem Philaforum. :-)

Beste Grüße,
Christoph
 
Jürgen Witkowski Am: 29.05.2008 18:40:15 Gelesen: 585598# 70 @  
@ Holger [#68]

Ich wollte nur darauf hinweisen, dass die Buchstabengröße sich unterscheidet. Das ist eher selten. In aller Regel sind alle Buchstaben gleich groß oder man weicht auf Kleinschrift aus (= a).

@ reichswolf [#69]

Vielen Dank für den Link. Den Stempel habe ich wieder gefunden. Ob die Schwaben zu faul waren, die Uhrzeit stündlich umzustellen oder zu sparsam, sich eine größere Menge an Stempeln anzuschaffen, die wegen der möglicherweise nicht veränderbaren Zeitangabe für jede Uhrzeit-Kombination benötigt worden wären, lasse ich mal dahingestellt sein.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
Jürgen Witkowski Am: 09.06.2008 20:36:16 Gelesen: 585531# 71 @  
Postkarte im Inlandsverkehr, frankiert mit MiNr. 410 und 411, gelaufen am 3. März 1931 auf der Bahnstrecke Dresden - Zittau, Zug Nr. 852.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Pilatus Am: 12.06.2008 21:49:24 Gelesen: 585502# 72 @  
Nachstehender Beleg gehört zwar nicht ganz zum Thema, aber mit einer gewissen Großzügigkeit wohl doch.

Mit Sammlergruß Pilatus


 
Jürgen Witkowski Am: 25.06.2008 19:19:16 Gelesen: 585409# 73 @  
@ Pilatus [#72]

Solch einem alten und humorvollen Hasen wir dir gegenüber, muss man einfach großzügig sein. Dein Beleg passt schon.

Über diesen selten schön abgeschlagenen Bahnpoststempel habe ich mich sehr gefreut. Da es sich um eine portobefreite Soldatenkarte handelt, stört keine Briefmarke sein Erscheinungsbild. Die Karte ist auf der Strecke Steele - Vohwinkel im Zug Nr. 810 am 11. August 1906 gelaufen. Aufgegeben wurde sie in Neviges, der Empfänger war in Münster/Westfalen. Daher ist sie aus Richtung Vohwinkel in Richtung Steele befördert worden.

Steele, mein Heimatort, wurde 1929 zu Essen eingemeindet, genau so wie Vohwinkel zu Barmen-Elberfeld eingemeindet wurde, dass 1930 in Wuppertal umbenannt wurde. Die Bahnstrecke war zu dieser Zeit eine wichtige regionale Bahnverbindung zwischen Ruhr und Wupper, sowohl für die Industrie als auch für den Personenverkehr. Heute ist die in Nord-Süd-Richtung verlaufende Stecke Bestandteil der S-Bahnlinie S9 von Haltern im südlichen Münsterland über Essen nach Wuppertal im Bergischen Land. Mit über 90 km Steckenlänge ist eine sie der längsten S-Bahnlinien Deutschlands.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Jürgen Witkowski Am: 06.07.2008 15:39:02 Gelesen: 585337# 74 @  
Ein Beweis dafür, dass man bei Belegen auch immer auf die Rückseite schauen sollte, ist dieser Brief von Zürich nach Marl.

Der Eilbrief wurde am 26. April 1955 um 12 Uhr in Zürich Selnau aufgegeben. Frankiert wurde mit MiNr. 380 und 537.

Per Luftpost ging es nach Düsseldorf. Ankunftstempel Düsseldorf-Flughafen 26. April 1955 19 Uhr und Stempel Düsseldorf 1 mit gleichem Datum und Uhrzeit.

Danach wird es kompliziert zu deuten. Der Weg nach Essen ist vielleicht per Straße erfolgt. Die nächste per Stempel dokumentierte Etappe war der Zug 0849 der Bahnpoststrecke Essen-Osnabrück ebenfalls am 26. April.

Darauf folgt am selben Tag der Zug 2226 der Bahnpoststrecke Münster-Kassel. Schon am 27. April erfolgte dann der letzte Transport per Bahn mit dem Zug Nr. 2506 auf der Stecke Oberhausen (Rheinland)-Hamm (Westfalen).

Am 27. April 1955 8 Uhr kam im Postamt Marl (Kr. Recklinghausen) der letzte Stempel auf den Brief. Da der Beleg anscheinend seitlich beschitten wurde, fehlt der bei Eilzustellungen übliche Uhrzeitstempel.

Wer sich den Verlauf der Transportstrecke nach der Abfertigung in Düsseldorf einmal auf einer Karte ansieht, wird es kaum fassen können, mit welchen Umwegen der Transport erfolgte. Die Schnittpunkte der Bahnlinien liegen doch recht weit auseinander.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Jürgen Witkowski Am: 23.07.2008 23:32:31 Gelesen: 585190# 75 @  
Ein weiterer Beleg, der vorderseitig nichts mit Bahnpost zu tun hat. Der Brief hat eigentlich meine Neugier geweckt, weil er von der Universität von Pennsylvania an den international bekannten Botaniker und Fachbuchautor Prof. Dr. Richard Harder in Stuttgart ging. Er hat an dem bekannten Hochschullehrbuch "Strasburger" verantwortlich mitgewirkt, dass allen Studierenden, die es während ihres Studiums etwas intensiver mit Botanik zu tun haben, ein Begriff ist.


Ganzsachen-Umschlag Scott-Nr. U429 zu 2 Cent mit Zusatzfrankatur MiNr. 264W1 J, Rollenmarke zu 3 Cent.
Maschinenwerbestempel Typ International mit Dial 5 und Killer 8: Notify your Correspondents of Change of Address (Benachrichtigen Sie ihre Briefpartner bei Änderung der Adresse). Philadelphia.PA.17 Aug 6 1928 7-PM


Prof. Harder weilte aber anscheinend im Sommer 1928 in Wildbad, wohin ihm der Brief, wie aus der handschriftlichen Notiz ersichtlich, nachgeschickt wurde. Somit kommen wir zur Abteilung Bahnpost.


Rückseitig befinden sich neben dem Ankunftsstempel Stuttgart *1* A vom 18.8.28 17-18 noch 2 identische Stempel der Württembergischen Bahn-Post.

Die Bahnpost-Stempel weisen einige Besonderheiten auf, die ich nicht recht deuten kann:

- Links von Württ. fehlt etwas im Stempel. Dort könnte mal ein K. für Königlich gestanden haben, dass man aptiert hat.
- ST. könnte für Stuttgart stehen.
- 91 könnte vielleicht die Zug-Nummer sein
- für die eigenartige Datumszeile mit -60- statt der Uhrzeit habe ich keine Erklärung. Wobei es in Bahnpoststempeln im Allgemeinen keine Uhrzeitangabe gibt.

Vielleicht kann mir jemand beim Knobeln helfen.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
TomWolf_de Am: 25.07.2008 09:08:56 Gelesen: 585157# 76 @  
Hallo Jürgen.

Zu Deinen Fragen:

- Links von "Württ" fehlt tatsächlich das "K" für Königlich
- "ST" steht für Stuttgart
- die 91 ist die sog. Bestecknummer (jedes Besteck hatte eine andere Nummer)
- die 60 in der Datumzeile ist die Zugnummer. Manchmal steht davor auch ein "Z".

Gruß
Thomas
 
Jürgen Witkowski Am: 29.07.2008 23:47:54 Gelesen: 585108# 77 @  
@ TomWolf_de [#76]

Hallo TomWolf,

herzlich willkommen auf Philaseiten.de. Ich komme erst heute dazu, mich für die Aufklärung über den Württemberger Bahnpost-Stempel zu bedanken.

Die Bestecknummer eines Stempels war mir bisher ebenso wenig bekannt wie die ungewöhnliche Platzierung der Zugnummer.

Damit wir nicht aus der Übung kommen, gleich ein neuer Brief mit Bahnpoststempel aus Stuttgart, nur 30 Jahre jünger. Der ist wesentlich einfacher zu deuten, da er aus Bundespostzeiten stammt.

Frankatur MiNr. 185 xW, Bahnpoststempel Stuttgart - Rottweil Z. 1954, 23.6.58.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Stempelwolf Am: 30.07.2008 22:45:55 Gelesen: 585082# 78 @  
Ein kleiner Streifzug durch 4 Epochen Mannheimer Zugverbindungen, nicht chronologisch angeordnet:


 
Jürgen Witkowski Am: 27.08.2008 19:31:38 Gelesen: 584907# 79 @  
Wie wäre es mal wieder mit ein wenig Bahnpost?

Ganzsachen-Postkarte MiNr. P107I, von Amern (Gemeinde Schwalmtal, Kreis Viersen) nach Aachen.

Bahnpost-Stempel

DÜLKEN - BRÜGGEN (RHEINL.)
BAHNPOST
ZUG 596
15.9.19

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
- Am: 31.08.2008 11:04:18 Gelesen: 584857# 80 @  
Hier ist ein Brief aus dem Jahr 1961 mit Bahnpoststempel von Goslar nach Alt... (Altena ?), der nach Bremen adressiert ist. Zugnummer ist 1985.


 
Stephan Sanetra Am: 01.09.2008 23:47:07 Gelesen: 584834# 81 @  
@ italiker [#80]

Die Bahnlinie ging von Goslar nach Altenau und wurde in den 70ger Jahren des letzten Jahrhunderts still gelegt. Einen Beleg zur Beförderung auf der Strecke findest Du unter [#265].

Mit besten Sammlergrüßen
Roedsand
 
Christian Am: 08.09.2008 18:23:55 Gelesen: 584752# 82 @  
Eine kleine Auswahl von Marken der Bayer. Staatseisenbahn.

Leider kenne ich mich mit diesem Gebiet überhaupt nicht aus. Ich würde mich freuen, wenn jemand etwas zur Datierung, etc. sagen könnte. Gibt es hierzu einen Katalog ?


 
Christian Am: 08.09.2008 18:25:54 Gelesen: 584751# 83 @  
Hier nur einige Marken weiterer altdeutscher Staatseisenbahnmarken:


 
Christian Am: 08.09.2008 18:27:46 Gelesen: 584749# 84 @  
Bei diesen Marken bin ich mir nicht sicher, ob sie zum Thema gehören:


 
Christian Am: 08.09.2008 18:48:58 Gelesen: 584729# 85 @  
Bahnpost Leipzig - Hof vom 15.10.1952


 
Georgius Am: 24.09.2008 13:18:51 Gelesen: 584525# 86 @  
Hier bisher nur einmal gezeigt - der viereckige Bahnpost Rahmenstempel. Dieser Brief wurde auf der Strecke München - Hof im Zug Nr.27 am 29.2.32 befördert.

Viele Grüße
Georgius


 
Christian Am: 24.09.2008 23:13:00 Gelesen: 584494# 87 @  
Ich habe nochmals ein wenig in meinem Fundus gestöbert und folgende Bahnpoststempel gefunden:

Pochlitz (Sachsen) nach Narsdorf mit Zug 2622, 1941 und Zug 9457, 1942 u. 1943
sowie Berlin nach Hof Saale, Zug 0024 von 1941



Herzliche Grüße Christian
 
Stempelwolf Am: 04.10.2008 19:30:50 Gelesen: 584353# 88 @  
Solch ein Beleg lockert jede Bahnpostsammlung auf:



Vollständig erhaltener Frachtbrief der Königlichen Württembergischen Staatseisenbahnen aus dem Jahr 1917.
 
Pommes Am: 04.10.2008 21:47:20 Gelesen: 584345# 89 @  
@ Blazek [#33]

Schön, dass mir mal jemand erklärt, was den Bahnpostsammler wirklich interessiert. Ich nehme mal an, dass es in Deutschland nicht auf jeder Strecke Bahnpost gegeben hat. Ich frage deshalb, weil mich als Heimatsammler interessiert, ob es Bahnpost aus Schmölln geben kann. Wenn ich richtig einschätze ist auf dem Bahnpoststempel nur der Start- und Zielbahnhof angegeben. Kann man außer anhand von Absenderangaben den Einlieferungsort sonst wie "fest machen"?

In Frage kommen dann bei mir wohl die Strecken Altenburg - Gera und Chemnitz/Zwickau/Glauchau - Gera/Erfurt?

Zum Schluss auch wenn Dir wieder die Haare zu Berge stehen sollten noch eine Marke aus meiner Sammlung mit Bahnpost stempel.

Bahnpost Eisenach - Leipzig vom 05.09.1952


 
duphil Am: 04.10.2008 21:58:42 Gelesen: 584343# 90 @  
@ Pommes [#89]

Hallo Pommes,

ich will ja nicht meckern (und meine Haare stehen zu Berge), aber ich lese Eisenach-Nürnberg. :))

Mit freundlichen Gruß
Peter
 
Pommes Am: 04.10.2008 22:10:56 Gelesen: 584333# 91 @  
@ duphil [#90]

Lese ich auch. Warum ich was anderes geschrieben habe? Jetzt stehen mir die Haare zu Berge! Peinlich, kann ich das noch korrigieren? Gestern habe ich noch irgendwo das Symbol mit dem Schraubenschlüssel gesehen und einen Rechtschreibfehler verbessert. Jetzt sehe ich rechts nur das @ ein "F" und ein Gefahrenzeichen. Wofür steht eigentlich das "F"?
 
duphil Am: 04.10.2008 22:21:25 Gelesen: 584329# 92 @  
@ Pommes [#91]

Hallo Pommes,

zum Verbessern ist es zu spät, weil ich schon geantwortet habe! :))

Das F steht für Favoriten. Damit kannst Du deine Lieblingsthemen speichern und mit einem Linksklick auf "Meine Philaseiten.de" öffnest Du deine Daten. Dort findest Du dann auch deine Favoriten.

Mit freundlichen Gruß
Peter
 
HEFO58 Am: 04.10.2008 22:45:46 Gelesen: 584319# 93 @  
Hallo

Dann will ich mal eine Ansichtskarte mit einem Bahnpoststempel beisteuern.

Befördert am 28.7.1913 von Essen nach Mönchengladbach mit Zug 252.

Gruß
HEFO58



 
Hermes65 Am: 06.10.2008 18:39:55 Gelesen: 584277# 94 @  
Mit P (Personenzug) 1748, der von Kassel nach Frankfurt/M rumpelte und dafür sicher eine halbe Ewigkeit brauchte wurde diese Firmenkarte am 1.3.1956 befördert.


 
asmodeus Am: 07.10.2008 09:17:11 Gelesen: 584257# 95 @  
Hier eine Ganzsache aus Großbritannien. Sie weist den Stempel auf: "Glasgow- Carlisle Sorting Tender". Die Post wurde in einem Postabteil im Zug sortiert und transportiert.


 
asmodeus Am: 07.10.2008 09:39:39 Gelesen: 584253# 96 @  
Keine Bahnpost, aber ein sehr früher Beleg an eine Bahn- Gesellschaft. Der Beleg ist aus dem Jahre Januar 1842.


 
Pilatus Am: 10.10.2008 23:09:58 Gelesen: 584192# 97 @  
Hier ein Beleg der von Hirschfelde über Dresden nach Zeitz ging. Von Dresden wurde bis Zittau (wahrscheinlich aber umgekehrt) per Bahnpost mit Zug 830 befördert.


 
chrisskywalker Am: 18.10.2008 15:57:50 Gelesen: 584090# 98 @  
Hier ein DDR Beleg von 1986. Vermutlich nicht echt befördert da dieser Beleg nach meiner Meinung dem Stempel von Halle über Leipzig nach Cottbus gehen sollte. Empfänger ist jedoch das Reichsbahn Ausbesserungswerk Halle.


 
KarlS Am: 19.10.2008 19:34:44 Gelesen: 584060# 99 @  


@ chrisskywalker [#98]
@ Pilatus [#97]
@ duphil [#92]

Hallo und guten Abend euch allen 3 und allen anderen Forumsteilnehmern. Schön, daß sich dieses Bahnpost-Forum schon so lange hält.

Ich sagte ja schon, ich bin neu hier und habe noch nicht viel Ahnung, da ich bisher einfach keine Zeit fürs "richtige/geordnete" Sammeln hatte. Aber jetzt! Bitte helft mir ein bischen und seid nicht sauer, wenn ich schon mal Unsinn frage weils mir noch nicht klar ist (wie versch. Abkürzungen, wie ZZ usw. Den Unterschied zwischen Ganzsachen und Ganzstücken habe ich auch schon raus, wie EF+MiF. Also, es geht dank dem Forum voran! Das freut mich.

- duphil: danke fürs F. Habe wieder was gelernt - ja, im Ernst! Hift sehr.

- Pilatus: für Dich und chrisskywalker (und für mich zum Lernen, falls ihr mir Antwort geben wollt) sind die 2 Postkartenbelege.

- der eine zeigt den Stempel aus dem 2. WK, der sieht genauso aus wie nachher in der DDR + in der BRD. Sparsam, wie die alles aufgehoben haben. War das so?

- der andere ist wohl kein Bahnpoststempel, obwohl Bielefeld (HBF) drauf steht? Aber ein normaler Poststempel sah normal auch anders aus, oder? Ich meine die Form, wie heute noch üblich mit Doppelkreis, wie sagt man dazu?

Unter dem Datum steht nur 9-10 und S, also keine Zug-Nr.

Ein Sack voll Fragen, vielleicht ein bischen viel - aber bitte um Geduld. Ich hoffe, ich kann mich mit was Interessantem aus meinem Bestand/Wissen revanchieren, wenn ich im Forum merke, dass Interesse ist, wie z.B. über den Eisenbahnbetrieb generell, Transportwesen/Logistik o.a.

Grüße aus Recklinghausen, KarlS (Karl Schabauer)
 
reichswolf Am: 19.10.2008 19:44:12 Gelesen: 584058# 100 @  
@ chrisskywalker [#98]

Du interpretierst den Stempel falsch. Der Aufgabeort ist aus dem Stempel nicht zu entnehmen, die Aufgabe erfolgte irgendwo entlang der Strecke. Außerdem bedeuten die Angaben der Orte im Stempel keineswegs, daß der Brief auf der gesamten Strecke im Zug verblieben ist.

Beste Grüße,
Christoph
 
chrisskywalker Am: 19.10.2008 20:33:49 Gelesen: 584052# 101 @  
@ reichswolf [#100]

Hallo Christoph,

der Beleg ist vermutlich nicht echt gelaufen da dieser nicht verschlossen wurde. Könnte es sein das dieser Beleg beim "Fest" der Reichsbahner als Souvenier Beleg abgeschlagen wurde?

Gruss

Holger
 
Jürgen Witkowski Am: 19.10.2008 20:38:07 Gelesen: 584049# 102 @  
@ KarlS [#99]

Deinen Beitrag habe ich zusätzlich noch in das Thema

http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=849&CP=0&F=1#newmsg Beitrag 37 kopiert, um das Thema Bahnpost nicht mit dem Thema Maschinenstempel zu vermischen.

Die Kennung BIELEFELD 2 HBF bedeutet, dass die Karte auf dem Postamt am Hauptbahnhof abgestempelt wurde. Es handelt sich dabei jedoch nicht um einen Bahnpoststempel.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
Jürgen Witkowski Am: 29.11.2008 23:37:01 Gelesen: 583796# 103 @  
Eine Postkarte vom 26.6.1917 mit Bahnpoststempel Steele - Hagen (Westf), Zug 874, Frankatur MiNr. 99.

Die Bahnstrecke ging aus der 1863 in Betrieb genommenen Steele-Dahlhauser Eisenbahn hervor. Sie wurde ca. 1870 bis nach Hagen verlängert. Sie diente ursprünglich in der Hauptsache dem Kohlentransport und gewann erst einige Jahre später auch Bedeutung in der Personenbeförderung.

Steele wurde 1929 nach Essen eingemeindet.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Jürgen Witkowski Am: 07.12.2008 22:56:28 Gelesen: 583682# 104 @  
Ein interessanter Bahnpost-Beleg aus der Infla-Zeit. Ganzsache MiNr. P 148 aI mit Zusatzfrankatur bestehend aus einem 8er-Block und zwei Einzelmarken der MiNr. 227 a. Abgestempelt wurde die Karte mit insgesamt 5 Bahnpoststempeln MANNHEIM-WÜRZBURG BAHNPOST Z.388. -1.4.23.

Wenn ich die Portotabelle richtig gelesen habe, ist die Karte überfrankiert, da 40 Mark für eine Postkarte ausgereicht hätten.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
philamuseum Am: 11.12.2008 17:42:20 Gelesen: 583624# 105 @  
@ Concordia CA [#102]

Einen Stempeltyp, den ich bisher so noch nicht kannte, konnte ich vor einigen Wochen innerhalb einer umfangreichen Stempelsammlung Elsass-Lothringen erwerben:



Die Inschrift lautet Rappoldsweiler-Strassenbahn!

Gruss Peter
 
germaniafreund Am: 11.12.2008 20:16:57 Gelesen: 583611# 106 @  
Hier mal was von mir aus meinem Gebiet

94 AI Berlin - Leipzig mit Federzug des Postbeamten



94 AI Cöln - Frankfurt



liebe Grüße Klaus
 
philamuseum Am: 12.12.2008 15:54:34 Gelesen: 583580# 107 @  
@ germaniafreund [#106]

Hallo Klaus!

Die Bahnpoststempel auf den frühen Germania-Markwerten sind sehr beachtenswert und auch selten, da direkt bei der Bahnpost eingelieferte Pakete (und nur für diese oder ähnliche, noch seltenere Versand-Formen machen die Mark-Werte als Porto bis etwa 1919 Sinn) nur ganz vereinzelt vorkamen!

Zwei sehr schöne Stücke!

Gruss Peter
 
philamuseum Am: 12.12.2008 16:53:30 Gelesen: 583572# 108 @  
Hier ein 1853-er Brief von Leipzig nach Krakau, bei dem sich m.E. sehr schön der Laufweg über die einzelnen Bahnpostrouten zeigen lässt:



Gruss Peter
 
winni Am: 14.12.2008 17:37:57 Gelesen: 583530# 109 @  
Hallo Peter,

habe ich grad ergattert, ein alter Würtemberg Bahnpoststempel !


 
philamuseum Am: 15.12.2008 15:38:51 Gelesen: 583503# 110 @  
@ winni [#109]

Schönes Stück, Winni.

Außergewöhnliche Stempel/Entwertungen auf Germania ist neben gebrauchten Randstücken ein Lieblingsthema von mir! Da gibt es nichts, was es nicht gibt!

Beste Grüsse Peter
 
Sammelfreak Am: 18.12.2008 19:11:08 Gelesen: 583453# 111 @  
Nabend Die Herren und Damen.

Dann will ich auch mal etwas zeigen, natürlich aus dem Bereich Berlin wie es sich gehört.

Streckenstempel Berlin-Minden

- Datum in der 3 Zeile
- Stempel nur auf Rückseite bekannt
- Verwendungszeit: 22.05.1851-02.06.1852



Streckenstempel Berlin-Eisenach

- Stempel in Antigua Schrift
- in Schwarz -> in blau um vieles seltener laut Literatur fehlt sogar ein Abbild dafür
- Verwendungszeit: 20.06.1871 - 07.11.1889



So das wars erstmal dazu, es kommt natürlich noch mehr.

mfg
Martin
 
Jürgen Witkowski Am: 28.01.2009 21:16:26 Gelesen: 583168# 112 @  
Bei diesem Stempel der Königlich Bayrischen Bahnpost vom 6. Mai 1912 stellen sich mir 2 Fragen, bei denen ich nicht weiter komme.

Zunächst ist es die römische Ziffer II unten im Stempel. Ich nehme an, sie hat mit der Uhrzeit zu tun oder steht für die Fahrtnummer auf der Stecke.

Die Fahrstrecke ist für mich als in Bayern unkundiger Ruhrpottbewohner nicht ersichtlich. Den Angaben L.NEUFN GESSTS? kann ich keine Orte zuordnen. Wer kann mir weiter helfen?

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
HEFO58 Am: 28.01.2009 22:14:44 Gelesen: 583161# 113 @  
@ Concordia CA [#112]

Hallo
Jürgen

Ich bin zwar kein Bayer, war aber schon sehr oft dort unterwegs. Die Abkürzung Neufn erinnert mich an die Gemeinde Neufahrn bei Freising. Ansonsten fällt mir zu den Buchstabenkombinationen sonst nichts ein.

Gruß
Helmut
 
Postgeschichte Am: 28.01.2009 23:04:55 Gelesen: 583153# 114 @  
@ Concordia CA [#112]

Hallo Jürgen,

Die Abkürzung der Streckenbezeichnung ist auf Grund des knappen Platzes im Stempel schwierig zu lesen. Meine Erklärung für die Abkürzung L.NEUFN GESSTS:

LAUINGEN - NEUOFFINGEN - GESSERTSHAUSEN.

Bei der Bezeichnung L. bin ich mir aber nicht sicher. Sicherheit müsste eine Einsicht in ein Postleitheft ergeben. Die römische Ziffer II müsste der Postkurs sein.

Für die Einordnung: Die Strecke liegt westlich von Augsburg.

MfG
Manfred
 
reichswolf Am: 28.01.2009 23:25:13 Gelesen: 583147# 115 @  
@ Concordia CA [#112]

Hallo Jürgen,

TomWolf_de hat im Philaforums-Chat wohl die Lösung gefunden: Langenneufnach - Gessertshausen!

Beste Grüße,
Christoph
 
Jürgen Witkowski Am: 28.01.2009 23:51:09 Gelesen: 583137# 116 @  
@ Postgeschichte [#243]
@ reichswolf [#115]

Vielen Dank für die gemeinsamen Anstrengungen zur Lösungsfindung.

Zur Belohnung gibt es noch einen Bahnpoststempel ILLMENAU-GROSSBREITENBACH, BAHNPOST, ZUG 9, 19.2.12, der aus der gleichen Korrespondenz eines Versandhauses stammt.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgten


 
Postgeschichte Am: 29.01.2009 01:05:59 Gelesen: 583128# 117 @  
@ Concordia CA [#116]

Hallo Jürgen,

herzlichen Dank. Meine Adresse ist ja bekannt :-))))).

MfG
Manfred
 
reichswolf Am: 21.02.2009 16:18:31 Gelesen: 582964# 118 @  
Heute hat mir der Postbote die folgende Karte gebracht, bei der ich auch etwas Hilfe brauche. Versand wurde die Karte am 23.03.1913 von LARACHE MAROC 0. * nach Düsseldorf-Gerresheim. Frankiert wurde die Bildseite, ohne das auf der Anschriftenseite ein entsprechender Vermerk gemacht wurde. Daher wurde die Karte mittels Blaustift auf 10 Pfennig taxiert, als man aber die Frankatur bemerkte, wurde diese Taxierung wieder gestrichen. Den vorletzten Teil ihrer Reise legte die Karte am 29.03. per Bahnpost zurück ( AACHEN - DORTMUND BAHNPOST ZUG 413).

Meine Frage zum Beleg ist die nach der Michelnummer der marokkanischen Marken. Kann mir da jemand weiterhelfen?



Beste Grüße,
Christoph
 
HEFO58 Am: 21.02.2009 16:36:09 Gelesen: 582960# 119 @  
@ reichswolf [#171]

Hallo
Christoph

Marrokanische Marken stimmt nur zum Teil. Es handelt sich um die Michelnummer 28 von 1911 der Französischen Post in Marrokko, gestempelt 0,20 Euro.

Gruß
Helmut
 
reichswolf Am: 21.02.2009 16:47:23 Gelesen: 582950# 120 @  
@ HEFO58 [#252]

Ah, merci beaucoup!

Amicalement,
Christoph
 
asmodeus Am: 21.02.2009 17:26:48 Gelesen: 582941# 121 @  
R- Zettel "Vom Ausland über Bahnpost 1"


 
Jürgen Witkowski Am: 22.02.2009 23:47:41 Gelesen: 582893# 122 @  
Während des zweiten Weltkrieges wurden von der Feldpost viele "stumme Stempel" oder Tarnstempel eingesetzt. Bei diesen Stempeln wurden die Ortsnamen unkenntlich gemacht oder waren erst gar nicht ein den Stempeln enthalten.

In diesem Falle kam ein ehemaliger Bahnpoststempel zum Einsatz, wie an der typischen ovalen Form leicht zu erkennen ist. Der Stempel mit dem Datum 30.JUL.40 wurde in Bad Kissingen verwendet. Der Absender war Angehöriger der 1. Kompanie des Marschbatallions 1, aus Meiningen und absolvierte eine Übung auf dem Truppenübungsplatz Wildflecken/Rhön.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Jahnnusch Am: 23.02.2009 09:25:41 Gelesen: 582879# 123 @  
Jürgen schreibst du Reihn auch so wie Röhn (Rhön) ?

lg Jürgen aus der Rhön
 
Jürgen Witkowski Am: 23.02.2009 12:34:33 Gelesen: 582868# 124 @  
@ Jahnnusch [#123]

Ich bitte diesen Lapsus meinem spätabendlichen Aufmerksamkeitsdefizit zuzuschreiben und ersuche um Nachsicht. Zur Wiedergutmachung zeige ich noch einen weiteren Feldpostbrief mit einem Bahnpoststempel, diesmal allerdings nicht als Tarnstempel. Der Brief lief am 24.02.1941 auf der Strecke Bingen (Rhein) - Worms.

Mit besten Sammlergrüßen von der Ruhr
Jürgen



[Rhön wurde redaktionell geändert]
 
Jürgen Witkowski Am: 26.02.2009 23:29:50 Gelesen: 582809# 125 @  
Die britische Ganzsachen-Postkarte MiNr. P26 wurde am 7. Oktober 1892 in Liverpool aufgegeben und erreichte bereits am 8 Oktober ihren Empfänger im nordfranzösischen Bergues. Der Zwischentransport vom französischen Kanalhafen Calais erfolgte mit der Bahnpost nach Lille.

Der Bahnpoststempel unten links, ein Kreisstempel mit Achteck, wurde in dieser Form nur tagsüber verwendet. Die beim Nachttransport abgeschlagenen Bahnpoststempel hatten innen einen weiteren Kreis statt des Achtecks.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Briefmarken-Museum Am: 26.03.2009 12:07:45 Gelesen: 582603# 126 @  
Hallo

Bahnpost ist nicht mein favorisiertes Gebiet, habe in einer wilden Sammlung diesen Stempel Lohr - Wertheim gefunden und kann den nicht taxieren, hilft mir jemand mit seinen Kenntnissen weiter?


 
asmodeus Am: 03.04.2009 22:26:00 Gelesen: 582512# 127 @  
@ Concordia CA [#125]

Hier ein Brief mit dem französischem Bahnpoststempel. Dann noch der schöne Abschlag von London: Continental Night Mail- Charing Cross.


 
BD Am: 04.04.2009 00:00:37 Gelesen: 582492# 128 @  
Eilbrief, mit Bahnpoststempel, 3 Mark unterfrankiert, Nachgebühr in Rot?

Aber was soll der Minutenstempel (7-55 V), vielleicht die Poststrassenbahn, die vielfach am Tag vom Postamt 9 zum Hauptpostamt auf der Zeil fuhr oder gar Rohrpost? Rätselhaft.

Wer kennt diese Stempel?

Mit besten Grüßen BD


 
Postgeschichte Am: 04.04.2009 02:54:47 Gelesen: 582479# 129 @  
@ BD [#128]

Wo der Brief aufgegeben wurde, lässt sich wohl nicht mehr klären. Abgestempelt wurde der Beleg zumindest von der Bahnpost mit dem Streckenstempel "Cöln - Hannover". Dabei wurde offensichtlich festgestellt, daß an Frankatur 3 Mark fehlten.

Gebühr für gewöhnlichen Brief bis 20 g 12 Mark
Eilbotengebühr 15 Mark
Insgesamt 27 Mark.
 



Frankiert war der Brief nur mit 24 Mark, also 3 Mark zu wenig. Da die Eilbotengebühr in der Regel vom Empfänger zu erheben war, wurde bei fehlender Eilbotengebühr nur der Fehlbetrag angesetzt. Bei fehlendem Porto war hingegen das Doppelte des Fehlbetrages zu erheben.

Die fehlende Eilbotengebühr war wie Nachgebühren zu behandeln, d.h. der Fehlbetrag war in blauer Schrift auf dem Umschlag zu vermerken und vom Empfänger zu erheben. Daß der Vermerk über den fehlenden Betrag von 3 Mark (hier noch als 300 Pfg notiert) in rot erfolgte begründe ich damit, daß dieser schon im Bahnpostwagen angebracht wurde. Hier war der Vermerk "Durch Eilboten" rot zu unterstreichen, was die Verwendung des Rotstiftes erklären dürfte.

Der Minutenstempel ist bei Eilsendungen üblich. Diese mußten sofort nach Ankunft zugestellt werden, zwischen 22 und 6 Uhr jedoch nur dann, wenn der Absender dem Einzustellvermerk hinzugefügt hatte: "auch nachts". Der Stempel dürfte größtenteils auch zum Schutz der Post vor Regreßansprüchen gedient haben. Daß er aber nicht in allen Fällen abgeschlagen wurde, möchte ich mit dem ebenfalls an das Postamt 9 gerichteten Eilbotenbrief zeigen.



Eilbotenbrief (20 Pf Briefgebühr, 50 Pf Eilbestellgebühr) von der Reichsbank Mainz an die Reichsbank Frankfurt, ohne den Minutenstempel, obwohl auch an das Postamt 9 gerichtet. Ein Botenstempel ist angebracht und zeigt, daß der Brief einem Boten übergeben wurde.

Die Zustellung der Eilsendungen , wurde in größeren Städten oft auch durch die Telegraphenämter durchgeführt, da diese durch die Zustellung von Telegrammen über ausreichende Boten verfügte. Für die Ausfertigung der Eilsendungen kamen daher auch die für Telegramme verwendeten Ausfertigungsstempel zum Einsatz. Ein solcher ist auch bei Deinem Brief abgeschlagen. Ob er auch mittels Rohrpost befördert wurde, lässt sich m.E., da keine Rohrpost spezifischen Stempel bekannt sind, aus dem Minutenstempel alleine nicht ableiten.

Gruß
Manfred
 

BD Am: 04.04.2009 08:54:05 Gelesen: 582460# 130 @  
@ Postgeschichte [#129]

Gratulation zum Brief mit der Mehrfachfrankatur der Mi. 103 und danke für die hervorragende Erläuterung meines Beleges.

Zu der Situation damals in Frankfurt (recherchiert aus Dresden):

Das Postamt 9 befand sich am Hauptbahnhof. Der Maurerweg liegt in der Nähe der Zeil, auf der sich das Hauptpostamt mit dem Telegraphenamt befand. Es gab eine Posteigene (!) Strassenbahn, die 27 mal täglich in jede Richtung die Post beförderte. Dazu waren 5 Postwagen eingesetzt. Der Minutenstempel wurde nicht im Postamt 9, sondern erst im Hauptostamt (Telegr.-Amt) abgeschlagen.

Es wäre schön, wenn der Stempel TAF-A?F diese besondere Beförderung belegen würde, aber wie du schon geschrieben hast, scheinen es normale Stempel von Telegraphenämtern zu sein, die über die nötigen Boten zur Auslieferung von Eilsendungen verfügten.

Nochmals Danke von Bernd
 
Bahnpoststempel Am: 15.04.2009 14:46:41 Gelesen: 582280# 131 @  
Bahnpoststempel / Bahnpostauskünfte / Bahnposten in Deutschland

Wer möchte Informationen über die Bahnposten in Deutschland bekommen ?

Bin ca. 35 Jahre von Hamburg bis München und Frankfurt als Bahnpostfahrer unterwegs gewesen und drei Bücher über diesen Beruf, der 1997 ausstarb geschrieben. Es waren die einzigen Bücher über diese Art der Postbeförderung in Postzügen.
 
Richard Am: 15.04.2009 23:29:25 Gelesen: 582245# 132 @  
@ Bahnpoststempel [#131]

Hallo,

wenn es sich um 'ungebrauchte' Bücher handelt, die jeweils mehrfach vorhanden sind, empfehle ich Dir, diese über http://www.philabuch.de anzubieten:

http://www.philaseiten.de/philabuch

Auf dieser Seite möchten wir weniger bekannte Spezialliteratur bekannt machen und Einzelautoren, Vereinen, Arbeitsgemeinschaften sowie kleinen Verlagen helfen.

Schöne Grüsse, Richard
 
HEFO58 Am: 16.04.2009 01:41:57 Gelesen: 582236# 133 @  
Hallo

In einem der letzten Ankäufe habe ich diesen Brief mit einer Dienstmarke von Bayern gefunden. Denke, dass der ganz gut hierhin passt, da er von der Königlichen Eisenbahndirektion Würzburg am 20.2.1913 an eine Bahnstation verschickt wurde.

Gruß
Helmut


 
Bahnpoststempel Am: 27.04.2009 14:48:50 Gelesen: 582104# 134 @  
Lieber HEF058

Der Stempel ist kein Bahnpoststreckenstempel. Er wurde von Postamt 2 in Würzburg abgestempelt.

Die Postämter mit der Bezeichnung 2 wurden immer am Bahnhof angesiedelt.
 
Bahnpoststempel Am: 27.04.2009 14:55:15 Gelesen: 582101# 135 @  
Hallo Richard,

die Bahnpostbücher 140 Jahre Bahnpost und das Bahnposterlebnisbuch 10.000 und eine Nacht, wurden alle in sehr kleiner Auflage persönlilch von mir im Eigenverlag mit einem erheblichen Geldaufwand (je 48 000 DM)erstellt.

Diese zwei Bücher sind die einzigen Werke über die Bahnpost in Deutschland in der Zeit von 1848 bis 1997.

Da sie in sehr kleiner Stückzahl erstellt wurden sind und bleiben sie immer eine seltene Rarität für Bahnpoststreckenstempelsammler und Bahnpostliebhaber.
 
HEFO58 Am: 27.04.2009 16:06:30 Gelesen: 582097# 136 @  
@ Bahnpoststempel [#134]

Hallo

Das ist mir schon klar, trotzdem passt der Beleg hierhin. Mit einem Bahnpoststempel wäre er natürlich noch schöner.

Aber natürlich habe ich auch Bahnpoststempel, wie das Beispiel bei der Ansichtskarte zeigt.

Gruß
Helmut


 
alexiosp Am: 12.05.2009 21:14:25 Gelesen: 581936# 137 @  
@ asmodeus [#127]

Dennis, a fine cover!

In the topic of British TPOs, a similar 1d postal stationery envelope this time used on the LONDON & HOLYHEAD - UNITED STATES MAIL Travelling Post Office with K.48 'killers' to Boston. It pays an extra 2d for the Late Fee from Euston station.


 
Pommes Am: 16.06.2009 23:21:44 Gelesen: 581408# 138 @  
Hallo liebe Sammler,

damit dieses interessante Thema auch weiterhin Zuspruch erfährt zwei Belege von mir.

Der erste ist wohl eindeutig in Schmölln aufgegeben worden.



Aber wie kann ich sicher sein, dass auch dieser



in Schmölln aufgegeben wurde?
 
Lars Boettger Am: 17.06.2009 07:19:52 Gelesen: 581391# 139 @  
@ Pommes [#138]

"Schmölln" ist wahrscheinlich, aber nicht zu 100% sicher, sofern kein exakter Absendervermerk zu finden ist. Auch bei der ersten Karte reden wir von sehr hoher Wahrscheinlichkeit, nicht von Sicherheit. Die Karte kann ein Handlungsreisender im Zug abgegeben haben, ob das genau in Schmölln war? Keiner von uns war dabei.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
Postgeschichte Am: 17.06.2009 13:57:08 Gelesen: 581368# 140 @  
@ Pommes [#138]

Die beiden Karten stammen 100%ig aus Schmoelln. Ein exakter Absendevermerk ist bei der ersten Karte auch zu finden.

Will man wissen, ob die beiden Belege in Schmoelln aufgegeben wurden, muss man zunächst klären, ob Schmoelln überhaupt eine Poststelle besass. Leider habe ich im Moment keinen Zugriff auf meine Unterlagen, vermute aber, dass Schmoelln keine eigene Poststelle besass. Die Post wurde m.E. in einen Briefkasten am Bahnhof eingeworfen und im Anschluss im Bahnpostwagen weiter behandelt. Diese Vermutung wird auch durch die zweite Karte aus Schmoelln erhärtet.

Gruss
Manfred
 
Pommes Am: 17.06.2009 21:14:30 Gelesen: 581346# 141 @  
@ Lars Boettger [#139]
@ Postgeschichte [#140]

Danke zunächst für die Antworten.

Schmölln war, anders als Du vermutest Manfred, nicht nur eine Poststelle, sondern seit 1818 Postexpedition (T&T) und ab dem 01.08.1847 sächsische Postanstalt.

Nichtsdestotrotz werden Sendungen auch "an der Bahn" aufgegeben worden sein. Mir hatte ein älterer Schmöllner mal gesagt, dass auch an den Zügen "Briefkästen" angebracht war und man Sendungen einwerfen konnte. Ist das völlig abwegig, weil Du schreibst, es wird ein Briefkasten am Bahnhof gewesen sein?

Werden mit Bahnpost beförderte Sendungen am Einlieferungsort ausschließlich mit einem Bahnpoststempel abgeschlagen oder kann es sein, das z.B. das Postamt stempelt und dann zusätzlich der Bahnpoststempel aufgebracht wird?

mit freundlichen Sammlergrüßen
THOMAS
 
Postgeschichte Am: 17.06.2009 22:29:55 Gelesen: 581338# 142 @  
@ Pommes [#141]

Hallo Thomas,

natürlich gab es in manchen Zügen auch die Möglichkeit die Post am Zug einzuwerfen. Auch besteht die Möglichkeit, dass es in Schmoelln eine Poststelle gegeben hat. Ich kann es nur nicht nachprüfen, da ich wie gesagt im Moment keinen Zugriff auf meine Unterlagen habe. Die von Dir weiterhin gestellten Fragen werde ich auch erst nach Einsichtnahme beantworten.

Gruss
Manfred
 
Lars Boettger Am: 18.06.2009 07:26:00 Gelesen: 581300# 143 @  
@ Pommes [#141]

Hallo Thomas,

wenn mich mein schwaches Gedächtnis nicht trügt, kannst Du mehrere Fälle unterscheiden:

1. Direkt am Bahnhof aufgeliefert (entwertet mit Ort + Bahnhof)
2. In einen Briefkasten beim Bahnhof eingeworfen (bei Abfahrt dem Bahnpostpersonal ausgehändigt)
3. In einen Briefkasten am Zug eingeworfen
4. Einem Schaffner übergeben, der gleichzeitig Postdienste angeboten hat (Schaffnerbahnpost)
5. Beim Zugpersonal aufgegeben (handschriftlicher Herkunftsnachweis neben der Marke)

Für Deine Belege spricht m.E. Nr. 3. Und ich hoffe, ein Bahnpostspezialist erörtert das sehr interessante Thema genauer!

Beste Sammlergrüsse!

Lars

Im Anhang ein Beispiel für einen Schaffnerbahnpoststempel
 


DK-Faaborg Am: 19.06.2009 17:57:59 Gelesen: 581254# 144 @  
Interessanter Brief aus Dänemark.



Bahnpoststempel ohne Marken ?
 
Bahnpoststempel Am: 21.06.2009 11:47:19 Gelesen: 581209# 145 @  
Am Bahnpostwagen waren immer auf der rechten wie linken Seite Briefkästen angebracht.

Die dort eingelieferten Sendungen wurden per ovalen Bahnpoststeckenstempel abgestempelt.

Die Briefkästen die im Bahnhofsbereich oder im Vorraum standen wurden ausschließlich von den Postämtern geleert und mit einem runden normalen Poststempel abgestempelt.
 
Postgeschichte Am: 26.06.2009 20:36:03 Gelesen: 581075# 146 @  
@ Bahnpoststempel [#145]

Am Bahnpostwagen waren immer auf der rechten wie linken Seite Briefkästen angebracht. Die dort eingelieferten Sendungen wurden per ovalen Bahnpoststeckenstempel abgestempelt.

Nicht nur diese wurden mit dem Bahnpoststempel (sie waren nicht zu allen Zeiten oval) abgestempelt. Mit Bahnpoststempel wurden auch die aus den Bahnhofsbriefkästen zugeführten und die unter den zu bearbeitenden Sendungen ungestempelt aufgefundenen Sendungen zu behandeln. Des weiteren waren die Briefsendungen aus dem Richtungsbriefkasten am Bahnhof oder die beim Ladungsaustausch lose abgegebenen Sendungen mit dem Bahnpoststempel versehen. Bei der Bearbeitung der Postsendungen war auf die postordnungsgemäße Beschaffenheit und richtige Freimachung zu achten.

@ DK-Faaborg [#144]

Dies ist auch der Grund für die Abstempelung der Notopfermarke. Die Notopfermarke, versehentlich nicht abgestempelt, wurde nachträglich mit dem Bahnpoststempel entwertet.

Gruß
Manfred
 
Lars Boettger Am: 29.06.2009 20:09:21 Gelesen: 580990# 147 @  
Nichts besonderes, aber die dreizeiligen Bahnpoststempel gefallen mir sehr gut.
 


kauli Am: 02.07.2009 23:14:53 Gelesen: 580904# 148 @  
Bin ja nur ab und zu reingucker hier, aber Bahnpost, soweit sie mit Berlin zu tun hat interessiert mich immer.

Mein neuester Eingang: Berlin-Halberstadt. Etwas verwackelt, der Zug ist wohl gerade über eine Weiche gefahren, nur von 1851 bis 1852 bekannt.


 
Tom3596 Am: 03.07.2009 22:03:39 Gelesen: 580868# 149 @  
Hier ein Bahnpostnotstempel von Hannover - Helmstedt ca. 1951 in guter Qualität.


 
Richard Am: 04.07.2009 20:20:57 Gelesen: 580829# 150 @  
@ Tom3596 [#149]

Hallo Tom,

ich habe im Internet nach einer Definition von Bahnpostnotstempel gesucht ohne großen Erfolg. Die Arbeitsgemeinschaften habe dazu geschrieben, ist aber nicht zu finden.

Hast Du mehr dazu ? Wann und wo wurden sie verwendet ?

Hier ein Auktionslos des Auktionshauses Rosslau oHG, in der Saalauktion zu 90 Euro verkauft:

Freim.-Ausg. 12 Pfg. (waager. Paar) MEF a. Firmenbrief (Abs. aus Eyach) nach Freudenstadt mit deutl. BP-Notstempel "Tübingen-Immendingen Bahnpost im Zug..." , gute Erh. (kaum angeboten), R!


 
Tom3596 Am: 04.07.2009 20:51:14 Gelesen: 580825# 151 @  
Hi Richard,

die Definition Bahnpostnotstempel, kann ich dir mit dem Beispiel Poststellen II Stempel - Notstempel erläutern.

1 Beispiel:

Nehmen wir den Ort Wolfsburg, ab dem 1.7.38 hieß Wolfsburg: Stadt des KdF Wagens.

Nach dem Kriege Wolfsburg. Da Gleichmann und andere Hersteller eine große anzahl an Stempeln herstellen mußte, mußten einige Orte auf ihre Stempel warten. Da sie die Post abstempeln mußten nahmen sie Gummistempel. Wolfsburg hatte insgesamt 12 verschiedene Gummistempel. Bis Gleichmann am 6.11.46 den Normstempel lieferte.

2 Beispiel:

Averlak (Dithmarschen) war bis zum 1.9.46 eine Poststelle II und hatte einen oder mehrere Gummistempel. Ab den 1.9.46 wurde Averlak zur Poststelle I aufgewertet da Gleichmann am 28.6.49 erst den Normstempel lieferte, wurde der der Poststellen II Stempel weiter verwendet.

So müßte es auch bei Bahnpostnotstempel sein. Es wurde eine Bahnpostline eingeführt und es war kein Stempel da und man hat sich einen Stempel geschnitzt oder gebastelt. Der wurde solange verwendet bis der Normstempel da war.

Als Normstempel meine ich ab 45 den ovalen Stempel und den rechteckigen Stempel (aus Bayern nachverwendet und auch neu angefertigt).

Hoffe es verständlich erklärt zu haben, sonnst frage einfach nach.
 
Richard Am: 05.07.2009 23:09:59 Gelesen: 580791# 152 @  
@ Tom3596 [#151]

Danke für Deine Erläuterungen !

Schöne Grüsse, Richard
 
meisterstuecke Am: 06.08.2009 17:35:42 Gelesen: 580044# 153 @  
Auf einer Ansichtskarte ist mir dieser Stempel aufgefallen:

ISNY
* 14 Jun. 1909 *
Zug No. 9

Die Zug-Nr. ist handschriftlich eingetragen.



Der Stempel ist meiner Vermutung nach ein Bahnpost-Notstempel. Leider konnte ich noch nichts dazu finden. Kennt vielleicht einer der Bahnpost-Spezialisten hier diesen Stempel oder diese Art von Stempel?

Besten Dank für eure hoffentlich zahlreichen Antworten und Kommentare!
 
Postgeschichte Am: 06.08.2009 18:34:20 Gelesen: 580030# 154 @  
@ meisterstuecke [#153]

Es handelt sich um einen Stempel der Schaffnerbahnpost der Württembergischen Staatseisenbahn. Der Zug Nr. 9 verkehrte auf der Strecke zwischen Isny und Leutkirch. Durch die fehlende Zugnummer konnte der Stempel auch für andere Zugnummern verwendet werden. Es handelt sich nicht um einen Notstempel.

Gruß
Manfred
 
meisterstuecke Am: 06.08.2009 19:57:07 Gelesen: 580009# 155 @  
@ postgeschichte

Und wieder habe ich etwas gelernt.

Vielen Dank für die prompte Auskunft!
 
Lars Boettger Am: 06.08.2009 21:54:38 Gelesen: 579994# 156 @  
Endlich kann ich auch einen Bahnpoststempel zeigen: Trier - Bingerbrück von 1866 als Durchgangsstempel auf einem Brief in die 3. DÖPV-Entfernungszone von Luxemburg nach Dinslaken.

Das Luxemburg Mitglied im DÖPV war, weiss sicherlich jeder. Auch, dass der Nennwert der Nr. 2 auf Silbergroschen lautet und dass die Postvereinsfarben 1:1 von der Luxemburger Post übernommen wurde.
 


Sammelfreak Am: 24.09.2009 19:25:10 Gelesen: 578933# 157 @  
Hallo

hab auch noch etwas an Streckenstempeln gefunden.

Bitte schön:









Das wars erst mal.

mfg
Martin
 
winni Am: 05.10.2009 11:50:34 Gelesen: 578716# 158 @  
Hallo Liebe Sammlerfreunde

von den Württembergischen Bahnpoststempels habe ich auch verschiedene:







Viele Grüße

Winni
 
HEFO58 Am: 04.11.2009 14:24:57 Gelesen: 578277# 159 @  
[Redaktionell aus dem Thema 'Automatenmarken' kopiert]

Hallo
zusammen

Ich habe beim sortieren einen FDC der Automatenmarke Bund von 1981 gefunden, den ich einfach mal zeigen wollte. Rückseitig ist ein Notizzettel befestigt, der aussagt, dass der seinerzeitige Erwerber 175 DM für diesen Beleg gezahlt hat. Automatenmarken sind jetzt nicht mein Metier, aber das erscheint mir trotz der Leerfeldmarke ein sehr utopischer Preis gewesen zu sein.

Gruß
Helmut


 
Richard Am: 07.11.2009 23:18:08 Gelesen: 578207# 160 @  
@ HEFO58 [#159]

Helmut zeigt uns einen Bahnpoststempel mit handschriftlichem Eintrag des Datums auf Ersttagsbrief. Diese ungewöhnliche Forum kannte ich bisher nicht.

Wer kann mehr zum Stempel schreiben ?

Schöne Grüsse, Richard
 
drmoeller_neuss Am: 08.11.2009 18:46:14 Gelesen: 578172# 161 @  
@ HEFO58 [#159]

Wenn dieser Brief echt ist, dann gibt es auch den Weihnachtsmann. :-)

Erst zum "Beiwerk": Eine "ATM-Versuchsamt Köln Hbf" gab es nie, wohl ein normales Postamt im Hauptbahnhof (5000 Köln 1). Ob dort Automatenmarken am ersten Tag verwendet wurden, weiß ich nicht. Möglich ist es, schließlich war es ein Postamt mit verlängerten Öffnungszeiten und viel Publikumsverkehr.

Den D233 gab es tatsächlich (für die jüngeren unter uns: D-Zug, eine Einrichtung der Deutschen Bundesbahn, meistens eine Ansammlung musealer Eisenbahnwaggons, hieß dann später Interregio und ist heute in die Intercity-Linien integriert).

http://www.vonderruhren.de/aachenbahn/seiten/nord.php

Allerdings stimmt der Laufweg nicht: Wenn man auf eine Karte schaut, macht die Strecke wenig Sinn. Vielmehr nahm der Nord-Express folgende Strecke: Kobenhavn (Kopenhagen) - . . . - Köln - Aachen - Welkenraedt - Verviers - Liège-G. (Lüttich) - . . . - Paris Nord und umgekehrt.

(noch einmal für die jüngeren unter uns, denen "Welkenraedt" nichts sagt: muss es auch nicht, die ist ein kleines Kaff hinter Aachen auf belgischer Seite. Vor der Schengen-Zeit sind die Zoll- und Paßbeamten in Aachen eingestiegen, haben dann im Zug kontrolliert, und in Welkenraedt auf belgischer Seite wurde das Personal ausgetauscht. Die Bahnhöfe waren entsprechend groß ausgelegt. Heute halten dort nur noch Regionalbahnen von Aachen nach Liege, Grenzkontrollen gibt es natürlich nicht mehr).

Was auf dem FDC an Unsinn steht, interessiert die Post nicht. Deswegen kann der Beleg immer noch echt sein.

Nun zu dem Beleg: Die Automatenmarken wurden am 02.Jan.1981 eingeführt. Am ersten Tag gab es schon Leerdrucke? Welch ein Zufall. Der Zug hat am Ersttag auch diesen komischen Lauf genommen, und ist extra für diesen Beleg einen riesen Abstecher gefahren?

Und weil es so viele Belege waren, sind die deutschen Postbeamten bereits tief im belgischen Gebiet tätig geworden. Leider ist bei der Masse der zu bearbeitenden Belege auch noch der orginal Stahl-Bahnpoststempel in die Brüche gegangen, weswegen man eiligst dieses Provisiorium aus Gummi beschafft hat. Da die Belege ohnehin nur für deutsche Kunden gedacht waren, hat man auf die offizielle französische Bezeichnung "Liege" verzichtet und Lüttich verwendet. Als Kundendienst hat man kein Datum mit gestempelt, um auch später aufgegebene Belege noch zu Ersttagsbriefen machen zu können.

Eine gute Idee ist der rückseitige Aufkleber als Verkaufsförderung. Man kennt das ja schon vom Sommerschlußverkauf. Auf den Preisschildern ist der alte Preis in rot durchgebalkt, und der neue, drastisch niedrigere Preis bereits aufgedruckt. Wie oben schon gesagt, gibt es wirklich Menschen, die daran glauben, daß jemand alle Etiketten abschneidet, zur Druckerei einschickt, und dann die überdruckten Etiketten wieder an der Ware angebracht werden. Genauso wie viele Menschen an den Weihnachtsmann und viele Sammler daran glauben, daß dieser Beleg echt und 175,-- DM (d.h. knapp 90 EUR) wert ist. :-)
 
Jürgen Witkowski Am: 14.11.2009 10:26:57 Gelesen: 578085# 162 @  
Auf einigen belgischen Eisenbahnpaketmarken, hier MiNr. 78 aus dem Jahr 1919, gibt es für Liebhaber von Dampflokomotiven einiges zu entdecken.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen


 
Cantus Am: 17.11.2009 00:37:56 Gelesen: 578021# 163 @  
Da kann ich noch ein paar Bilder ergänzen:

Belgien, Eisenbahnmarken, Mi. 279, 282, 283, 285, 286











Viele Grüße
Cantus
 
Sammelfreak Am: 22.11.2009 15:46:38 Gelesen: 577907# 164 @  
Hallo zusammen

hier mal ein Bahnpoststempel, den man nicht so oft finden wird:

Danzig Schaffner Bahnpost.



Hier noch mal 2 weitere Stempel, keine Bahnpost, aber hat trotzdem was mit zu tun.

Berlin Ostbahnhof



Stettin E.P.B / Eisenbahn Postbüro



mfg
Martin
 
rostigeschiene Am: 28.11.2009 11:01:30 Gelesen: 577786# 165 @  
Hallo zusammen,

auf einem Trödelmarkt habe ich in einer alten Schachtel diese Eisenbahnmarke aus Dänemark gefunden.



Kann jemand etwas über diese Marke schreiben?

Schöne Grüße aus Bochum
Werner
 
rostigeschiene Am: 09.12.2009 22:25:34 Gelesen: 577490# 166 @  
Hallo zusammen

Kann jemand etwas über diese Marke schreiben?



Diese Marke habe ich in einer alten Kiloware gefunden, sie ist nicht mehr taufrisch, dafür wirft sie bei mir doch einige Fragen auf.

Wofür wurde diese Marke verwendet?

Gibt es von dieser Sorte noch andere, in verschiedenen Wertstufen?

Schöne Grüße aus Bochum
Werner
 
Lars Boettger Am: 10.12.2009 09:47:47 Gelesen: 577463# 167 @  
@ rostigeschiene [#166]

Hallo Werner,

leider kann ich nichts dazu schreiben: http://www.bdph.de/forum/showthread.php?t=6314&highlight=eisenbahnmarken - aber einige Sammlerfreunde =D

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
Christian Am: 10.12.2009 19:05:51 Gelesen: 577431# 168 @  
@ rostigeschiene [#166]

Hallo Werner,

leider kann ich dir auch nicht all zuviel über die Marken der Staatseisenbahnen sagen.

Deine zweite Frage, ob es mehr Marken davon gibt, kann ich bejahen.



Herzliche Grüße

Christian

Noch ein kleiner Nachtrag zur Literatur:

http://www.uqp.de/stamps/literatur_eisenbahnpaketmarken.htm
 
rostigeschiene Am: 11.12.2009 17:06:20 Gelesen: 577397# 169 @  
@ Lars Boettger [#167]
@ Christian [#168]

Hallo und Danke Euch beiden.

Da Eisenbahnmarken nicht mein Sammelgebiet sind, werde ich sie, mit einer Notiz versehen, ins Album stecken.

Vielleicht werde ich mich später damit beschäftigen.

Schöne Grüße aus Bochum
Werner
 
Harald Zierock Am: 12.12.2009 19:58:00 Gelesen: 577347# 170 @  
Hier sind Eisenbahnmarken aus Frankreich (3 Seiten).

Es ist zwar auf französisch, aber die Bilder genügen ja.

Harald

http://www.timbres-de-france.com/collection/Colis/petit-colis-1.php
 
muemmel Am: 02.01.2010 15:08:43 Gelesen: 576982# 171 @  
Eine Drucksache vom 20.10.1923 (Ersttag der PP 21) in die Schweiz mit Bahnpoststempel KONSTANZ–BASEL.



Da es keine Briefmarken zu 6 Millionen Mark gab, konnte das Porto nur durch Misch- oder Mehrfachfrankatur zusammengestellt werden.

Soviel für heute.

Schönen Gruß
Harald

[Redaktionell kopiert aus dem Thema 'Deutsches Reich Inflationsbelege']
 
Bahnpoststempel Am: 10.02.2010 12:55:01 Gelesen: 575261# 172 @  
Bin ca. 40 Jahre Bahnpost gefahren und kann fast alle Fragen über die Bahnpost beantworten.


 
DL8AAM Am: 10.02.2010 13:53:25 Gelesen: 575250# 173 @  
Bin ca. 40 Jahre Bahnpost gefahren und kann fast alle Fragen über die Bahnpost beantworten.

Hallo Alfred,

das beinhaltet nur die "DBP"-Seite der Bahnpost ?

Ich suche allgemeine Informationen (auch Scans von Dienstanweisungen etc. wären interessant), z.B. auch über das "Wie" des Austauschs mit dem Ausland (inkl. zur Deutschen Reichsbahn der DDR) etc. für die "DB"-Seite der Bahnpost, d.h. EDS ?

Leider finde ich bisher keine Literaturangaben oder Veröffentlichungen bzw. Abhandlungen (außer vielleicht 1-2 Dreizeiler zum Thema dieser "staatlichen (semi-)privaten Post". Wäre eigentlich ein sehr dankbares Thema für die Forschung, da sollte noch "wie in der guten alten Zeit" Pionierarbeit möglich sein. ;-))

Schau bitte mal den Thread "Eisenbahndienstsachen - EDS" unter http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=14611 im Forum an.

Für jeden Kommentar dankbar,

Gruß
Thomas
 
snakefelder Am: 10.02.2010 17:15:24 Gelesen: 575238# 174 @  
Hallo,

wann ungefähr wurden letztmals die Bahnpoststempel in der Bundesrepublik, Berlin und der DDR verwendet? Eine ungefähre Jahresangabe wäre schon hilfreich. Bereits jetzt ein herzliches Dankeschön für eure Hilfe.

Viele Grüße aus dem schon wieder verschneiten Lahntal,

Dieter
 
ligneN Am: 10.02.2010 17:48:28 Gelesen: 575231# 175 @  
Hallo,

in der BRD 1996.

Berlin/DDR kommen sie vor bis zur Ungültigkeit der entsprechenden Marken (31.12.91).

Danach gibt es sie immer noch, siehe oben, aber eben nur noch auf Marken DBP. ;-)

Gruß
ligneN
 
snakefelder Am: 10.02.2010 20:02:07 Gelesen: 575212# 176 @  
@ ligneN [#175]

Dickes Danke, das hilft mir weiter. :-)))

Viele Grüße
Dieter
 
calliostoma Am: 11.02.2010 11:26:44 Gelesen: 575179# 177 @  
Letzter Verwendungstag von Bahnpoststempeln in der Bundesrepublik war der 30.5.1997.

In der ehemaligen DDR (VGO) endete der Bahnpostbetrieb 1995.

Gruß

Dirk
 
snakefelder Am: 11.02.2010 11:53:39 Gelesen: 575174# 178 @  
@ calliostoma [#177]

Danke für die schnelle Antwort - hier werden sie immer wieder geholfen. :-)))

Gruß Dieter
 
Richard Am: 27.03.2010 20:44:21 Gelesen: 573837# 179 @  
Unser Mitglied Erdinger hat im Briefmarkencafe diesen Beleg vorgestellt:

Mein Beleg stammt vom 23.3.1938, aufgegeben an der kleinen Nebenbahnlinie Haag-Thann-Matzbach, dort mit Anschluss an die Linie Simbach-München.


 
chuck193 Am: 16.07.2010 17:53:57 Gelesen: 567007# 180 @  
Hallo an Stempelsammler,

wer kann mir Angaben über diesen Stempel geben?

Grüsse Chuck


 
Jürgen Witkowski Am: 16.07.2010 18:15:16 Gelesen: 567002# 181 @  
@ chuck193

Es handelt sich um einen Bahnpoststempel der Strecke Bautzen-Radibor-Wittenberg.

Ich lese noch (mit gewissen Unsicherheiten) Z 3311. 21.9.21.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
erron Am: 16.07.2010 18:31:15 Gelesen: 566998# 182 @  
Und bei der Infla Marke handelt es sich um die Michel Nr DR 159 a

Hier ein Link zu Bahnpoststempel:

http://www.briefmarken-forum.com/bahnpoststempel-f125/bahnpoststempel-des-deutschen-reiches-t960-15.htm

mfg

erron
 
chuck193 Am: 16.07.2010 19:48:44 Gelesen: 566985# 183 @  
@ Concordia CA

Hi Jürgen,

vielen Dank für die Bestimmung.

Viele Grüsse
Chuck
 
chuck193 Am: 16.07.2010 19:55:32 Gelesen: 566984# 184 @  
@ erron

Hi Erron,

vielen Dank für die Bestimmung, auch für die angegebene Seite.

Viele Grüsse,
Chuck
 
DL8AAM Am: 29.11.2010 17:24:51 Gelesen: 556507# 185 @  
Der Thread ist schon lange inaktiv, deshalb mal wieder reaktivieren.

Habe am Wochenende mal meine "Ablage-Dubletten" Schweiz durchgeblättert und ein paar Bahnpoststempel gefunden. Leider wurden alle Marken "irgendwann" (nicht von mir) in der Vergangenheit abgelöst, schade.



a) "BAHNPOST" vom 7. Mai 1945, Zugnummer 4316
b) "OERLIKON-WETTINGEN-OERLIKON" vom 9. Juli 1938, Zugnummer 3242
c) "OERLIKON-WETTINGEN-OERLIKON" vom 7. Juli 1922, Zugnummer 3065

Kenne mich mit schweizer Bahnpost nicht einmal ansatzweise aus, sind die was "besonderes" ?

Zeige die hier mal "nur so als Anreiz" ruhig von Zeit zu Zeit die alten Kistenablagebestände immer mal wieder durchzuschauen, vielleicht findet man mit anwachsenen bzw. neuangelesenen Wissen doch mal wieder etwas "neues" schönes.

http://www.post-und-geschichte.ch/site/uploads/pdf/artikel_homepage/ch_inland/sbz_150_jahre_bahnpost_schweiz.pdf

Für mich "neu" waren aber die AMBULANT Stempel der zweiten Reihe (oben), die ebenfalls eine "Zugnummer" in der Datumszeile zeigen. Die hatte ich bisher immer übersehen, meine bisherigen AMBULANT "Bahnpoststempel" zeigten immer nur eine "No. nn" im unteren Doppelkreissegment.

d) (im unteren Segment) "AMBULANT" vom 10. November 1940, "Zugnummer" 3746
e) "AMBULANT" vom 28. Juni 1944, "Zugnummer" 362x

Gibt es im Netz eine Übersicht der Zugnummern mit den zugehörigen den Strecken ?

Gruß
Thomas
 
Martinus Am: 15.12.2010 22:14:21 Gelesen: 555089# 186 @  
Ich habe da auch einen Bahnpostbrief von 1888. Hier zu habe ich eine Frage zu dem blauen Stempel. Kann mir jemand dazu etwas sagen? Und die Bahnlinie von Frankfurt nach Paris? Und warum hat er einen Bahnpoststempel Cöln - Frankfurt? Und gab es 2/3 Stempel? Und kann mir jemand den Inhalt der Karte entziffern?





mit Sammlergruß Martinus
 
Jahnnusch Am: 16.12.2010 08:59:27 Gelesen: 555033# 187 @  
Auf jeden Fall ist das kein Sütterlin-deutsch.
 
JFK Am: 16.12.2010 09:27:03 Gelesen: 555029# 188 @  
@ Martinus [#186]
@ Jahnnusch [#187]

Hallo Jürgen, scheint mir auch so, könnte Französisch sein.

Hallo Michael,

1) der Brief kann auf der Strecke Köln Frankfurt in Frankfurt aufgegeben worden sein und dann über die Südstrecke (Strassburg - Elsass, die ja zu der Zeit deutsch waren - über Paris in die Ardennen gelangt sein. Alternativ über Köln Brüssel.

Bei Wikipedia gibt es eine Karte, allerdings von 1912 mit den damaligen Bahnstrecken. Hier sollte ein Bahnpostspezialist ggf. weiterhelfen können.

2) Der Pariser Stempel sieht mir nach einem Durchgangsstempel, ggf auch nach einem Zensurstempel aus.

3) Grob übersetzt fordert der Absender die Sendung von 4 weiteren Waggons von Schieferplatten an, nachdem man mit dem ersten Waggon (eigentlich) ganz zufrieden war. Es wurden nur einige 100 Schieferplatten als zu brüchig vom Architekten zurückgewiesen und das sollte (bei der Folgelieferung) vermieden werden. - Bitte um Rechnungszusendung - hochachtungsvoll - (Tschüss)

Bitte bei der Wertung dieser Übersetzung zu berücksichtigen, daß meine Französischkenntnisse rein autodidaktischen Ursprungs sind und ich weder in der Schule noch an der Uni Französisch hatte.

Auch hierzu musste ich 2 Vokabeln nachschauen bei http://www.leo.org . Bevor mich nun die Zeitschaltung erwischt und die ganze Mühe umsonst war:

Lieben Gruss
Jürgen (JFK)
 
Martinus Am: 16.12.2010 21:13:05 Gelesen: 554977# 189 @  
@ JFK [#188]

Danke!
 
petzlaff Am: 17.12.2010 11:44:10 Gelesen: 554911# 190 @  
@ JFK [#188]

Das ist schon eine fast perfekte Übersetzung - Hochachtung!

Aber die "einigen 100" kann ich nicht ganz nachvollziehen - da steht nur etwas von "einigen".

Ansonsten ist das genau die Schrift, in der man damals in Frankreich (schulmäßig sauber) geschrieben hat.

Könnte man eher mit der deutschen Kurrantschrift vergleichen.

"bien sincerement" würde ich nicht als "Hochachtungsvoll", sondern eher als "mit freundlichen Grüßen" übersetzen.

LG, Stefan
 
saintex Am: 17.12.2010 12:34:13 Gelesen: 554901# 191 @  
@ petzlaff [#190]

Du hast das erste Wort in der sechsten Zeile übersehen ("centaines"). Zusammen mit dem letzten Wort der fünften Zeile ergibt dies die Übersetzung "einige Hundert".

Gruss Wolfgang
 
petzlaff Am: 17.12.2010 12:56:57 Gelesen: 554896# 192 @  
@ saintex [#191]

ja passt - du hast Recht.

Danke für die Korrektur.

LG, Stefan
 
JFK Am: 17.12.2010 14:36:58 Gelesen: 554879# 193 @  
@ petzlaff [#190]

Hallo Stefan,

schön, daß Du Dich auch hierzu gemeldet hast, und vielen Dank für das Lob, dann wissen Martinus und ich ja, an wen wir uns das nächste Mal bei Übersetzungen aus dem Französischen wenden können.

Trotzdem erscheint mir eine kleine Korrektur Deiner Korrektur angebracht:

a) quelques centaines = hunderte, kann man auch mit einige hundert übersetzen.

b) über dem Gebrüder Rother ist ´n schöner Stempel "Hochachtungsvoll" (allerdings auf deutsch).

Lieben Gruss

Jürgen
 
petzlaff Am: 17.12.2010 16:40:00 Gelesen: 554860# 194 @  
@ JFK [#193]

das "Hochachtungsvoll" gibt es meines Wissens nur in deutschsprachigen Ländern - es gibt sogar noch eine Steigerung mit dem Zusatz "ergebenst", "vorzüglich" (was aus meiner Sicht die perverseste Grußformel überhaupt ausmacht) o.ä.

"Hochachtungsvoll" ist im preussischen Ton gemeint, während das auch heute im englischsprachigen Raum verbreitete "sincerely" überhaupt nicht befehlend oder unterwürfig daher kommt. Dem englischen "sincerely" entspricht das französische "sincerement". Mit dem Zusatz "bien" kommt unglaublich viel Freundlichkeit hinzu - ich denke, wörtliche Übersetzung macht hier keinen Sinn - eher Einfühlsamkeit in die Feinheiten der verschiedenen Sprachen.

Der Schreiber hat ja das "Hochachtungsvoll" auch künstlerisch perfekt mit dem Abstrich der französischen Dankesformel durchgestrichen.

LG, Stefan
 
JFK Am: 17.12.2010 19:54:48 Gelesen: 554831# 195 @  
@ petzlaff [#194]

Hallo Stefan,

da liegst Du sicherlich richtig, was den anglophilen wie auch den francophilen Sprachgebrauch von sincerely/sincerement anbelangt.

Doch mein "Hochachtungsvoll" war keine Übersetzung:

b) über dem Gebrüder Rother ist ´n schöner Stempel "Hochachtungsvoll" (allerdings auf deutsch).

Dieses deutsche Hochachtungsvoll habe ich übernommen, nicht "nous vous saluons, monsieur, bien sincèrement" übersetzt, um mich hier mit meinem biederen Sprachverständnis nicht zu sehr aufs Glatteis zu begeben.

Da hätte es übersetzt wohl etwas antiquiert und holperig "wir grüssen Sie, (werter) Herr, sehr aufrichtig" geheissen. Wie wir beide wissen, gibt es im Französischen sehr viel Grussformeln, die sich zum Teil in ihren Feinheiten nur aus dem jeweiligen Kontext erschliessen lassen - und das noch erschwert durch die inzwischen über 120 Jahre alte Grussformel. Das zeigt mir auch Dein Hinweis auf das Freundlichkeit verstärkende "bien" - wieder was dazugelernt - Beschäftigung mit Philatelie bildet!

Lieben Gruss
& einen friedvollen und entspannten 4. Advent
Jürgen
 
Hawoklei Am: 23.01.2011 16:24:40 Gelesen: 551052# 196 @  
Hier eine schöne Einzelfrankatur mit # 545 Saarabstimmung 12 Pf. mit sauberem Bahnpoststempel "BERLIN-HIRSCHBERG ZUG 175 - 6.2.35 nach Cottbus.

Beste Grüsse
Hans


 
Marcel Am: 24.01.2011 18:13:50 Gelesen: 550867# 197 @  
Bin mehr oder weniger an ein Gedenkblatt der Briefmarkensammlergemeinschaft Kassel zu deren 25 jährigen Jubiläum gekommen. Vielleicht hat jemand von Euch ähnliches und kann es hier mal zeigen - wäre schön.

Gruß Marcel


 
Georgius Am: 31.01.2011 17:22:48 Gelesen: 549600# 198 @  
Hier ein Bahnpoststempel auf einer MeF, 2x Deutsches Reich 372, leider nur als Briefstück:

Berlin - Danzig Z 598-29.7.25

Beste Sammlergrüße
Dietrich
 


Christian Am: 06.02.2011 10:38:51 Gelesen: 548888# 199 @  
Hallo zusammen,

folgendes Exemplar wirft für mich einige Fragen auf:

Stempel der Königlich Württembergischen Bahnpost vom 22.4.1892, abgeschlagen auf einer DR 47b, 10 PF, lebhaftrosarot. Gelaufen ist der Brief nach Sigmaringen. Auf welcher Strecke war eine Abstempelung möglich?



Herzliche Grüße

Christian
 
Postgeschichte Am: 15.03.2011 01:40:11 Gelesen: 544404# 200 @  
@ Christian [#199]

Hallo Christian,

ohne die Rückseite und einen möglichen Absender zu kennen, ordne ich diesen Beleg mit der Angabe "47" der Strecke Tübingen - Sigmaringen zu. Diese Strecke wurde von der Württembergischen Staatseisenbahn bewirtschaftet. Die Strecke führte von Tübingen (Württemberg) über Hechingen (Hohenzollern) und Ebingen (Württemberg) nach Sigmaringen (Hohenzollern).

Wie Du an der Streckenbeschreibung erkennen kannst, durchkreuzte diese das Gebiet der Hohenzollern und führte dann über württembergisches Gebiet bis zum Zielort Sigmaringen (Hohenzollern). Das Gebiet der Hohenzollern gehörte zum Deutschen Reich. Wurde Post z.B. aus Hechingen am Zug aufgegeben, erhielt dieser den Stempel der Württembergischen Staatsbahn, da diese der Betreiber der Strecke war. Dies müsste im Abkommen mit Württemberg über den Postaustausch geregelt sein.

Mit philatelistischen Grüßen
Manfred
 
portocard Am: 15.03.2011 18:42:55 Gelesen: 544303# 201 @  
Beim Aufräumen fand ich aus einer Korrespondenz drei Eilbotenbriefe nach Wien. Leider bei allen Belegen der Stempel recht flüchtig abgeschlagen. Hier im Threat wurden ja schon zwei rechteckige Stempel gezeigt, beide mit dem Vermerk "Bahnpost".

Diese hier tragen den Vermerk "Deutsche Bahnpost" den ich vorher noch nie gesehen habe. Ist der Zusatz " Deutsche" gemacht worden, weil es eine Ländergrenzen übergreifende Linie war ?


 
portocard Am: 15.03.2011 18:52:39 Gelesen: 544299# 202 @  
Eventuell kein Bahnpoststempel ? Aber er hat schon gewisse Ähnlichkeit.

Eilboten-Einschreiben von Kempten nach München

Handelt es sich bei dem "Ankunftsstempel" um einen Stempel der Bahnpost - des Bahnpostamtes München - oder ist es ein Zustellstempel der Münchener Eilboten ?


 
muemmel Am: 15.03.2011 19:17:50 Gelesen: 544290# 203 @  
@ portocard [#202]

Hallo Fred,

dieser Ankunftsstempel hat nichts mit Bahnpost zu tun, obwohl die ovale Form leicht zu dieser Vermutung verleitet. Vielmehr handelt es sich hierbei um einen Stempel, der auf allen eingeschriebenen und Eilboten-Sendungen als Eingangs- oder Ankunftsstempel abgeschlagen wurde.

Schönen Gruß
Mümmel
 
Postgeschichte Am: 15.03.2011 19:26:43 Gelesen: 544286# 204 @  
@ portocard [#202]

Ein ähnlicher Stempel wird unter http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=33579#M591 gezeigt.

Ich rechne den Stempel den Eilbotenstempeln zu. Das "BZ" deute ich als Brief-/ Zustellung. Als Bahnpoststempel würde sich die Frage stellen, warum wurde die Bearbeitung der Post in einem Postzug innerhalb von München vorgenommen? Für einen Rohrpoststempel fehlt die Minutenangabe. Es darf noch weiter gerätselt werden.

Gruß
Manfred
 
Werner Steven Am: 22.03.2011 10:14:19 Gelesen: 543275# 205 @  
Wer hat ein Interesse an diesen Stempelabschlägen ?


 
Georgius Am: 22.03.2011 21:37:14 Gelesen: 543146# 206 @  
@ Postgeschichte [#204]

Den bisherigen Spekulationen über diesen Stempel möchte ich einen Gedanken hinzufügen:

Wenn das wirklich ein Briefzustell-Stempel sein sollte, dann wäre das eine vergebliche Zustellung gewesen.

Die Uhrzeit der Zustellung 13 - 16 Uhr, der München-Stempel zeigt aber 16 - 17 Uhr, d.h. er belegt die Rückgabe an das Postamt offensichtlich nach erfolgloser Zustellbemühung.

Über eine zweite Zustellung wissen wir allerdings nichts. Damit räume ich das Feld für weitere Spekulationen.

Beste Grüße
Dietrich
 
Werner Steven Am: 23.03.2011 11:33:06 Gelesen: 543031# 207 @  
Die Stempelabschläge hat nun die ArGe Bahnpost

Wer möchte Kopien aus dem "Archiv für Post und Telegraphie”:

1884 - Das Postkurswesen”, 14 Seiten
1888 - Die Entwicklung des Eisenbahn-Postdienstes in Deutschland”, Postdirektor Lenz in Metz, 17 Seiten
1891 - Die Entwicklung des deutschen Eisenbahnnetzes” Geh. exped. Sekretär Sieblist, Berlin, 27 Seiten
1892 - Das oldenburgische Eisenbahnwesen von 1887 bis 1892", 6 Seiten
1899 - Das fünfzigjährige Jubiläum der Bahnpost”, 11 Seiten
1927 - Geschichte der preußisch-deutschen Bahnpost”, (bezieht sich nicht auf Bayern und Württemberg), Postrat Schneider, Berlin, 10 Seiten. Mit einer Übersicht der Bahnpostämter.
1931 - Beiträge zur Geschichte der Entwicklung der Bahnpost in Preußen und im Deutschen Reich”, Postrat Sattler, Breslau, 13 Seiten

und noch einige Hefte:

- 125 Jahre Bahnpost in Hannover 1856-1981, Festschrift, 44 Seiten
- Das Postkurswesen auf Eisenbahnen im Bezirk der Reichspostdirektion Dortmund”, 35 Seiten
Drunkemühle, Robert: "Zur Geschichte der Bahnpost in Westfalen”, Sonderdruck, 1969, 15 Seiten
Drunkemühle, Robert: "Hundert Jahre Rheine (Westf.) Bahnpostdienst”, (Original) 87 Seiten

Ich möchte Sie bitten, mir die Kosten für Kopien (10 Ct.) und das Porto zu erstatten.

Habt´s gut
Werner
 
aldifreak1 Am: 23.03.2011 12:53:35 Gelesen: 543015# 208 @  
Hallo,

ich möchte auch etwas zeigen! Ist bestimmt nichts besonderes, habe es beim sortieren gefunden!

Ich sammle nicht auf dem Gebiet, bei Interesse bitte bei mir melden.

liebe Grüsse

Frank


 
heide1 Am: 23.03.2011 14:29:59 Gelesen: 542987# 209 @  
@ Werner Steven [#207]

Moin Werner,

ich bewerbe mich für 125 Jahre Bahnpost in Hannover 1856-1981, Festschrift, 44 Seiten, Kostenersatz selbstverständlich.

Gruß Jürgen
 
heide1 Am: 23.03.2011 14:42:23 Gelesen: 542983# 210 @  
@ Georgius [#206]

Moin,

zum Verlauf der Behandlung habe ich eine andere Deutung:

Der Brief wurde mit Ankunftsstempel gegen 16 Uhr (+/- min) gestempelt und ging mit Briefzustellerstempel / Eilbotenstempel sofort gegen 16 Uhr (+/- min) zum Empfänger.

Wir wissen, dass die Stempel nicht immer minutengenau umgestellt wurden und so kann es möglich sein, dass eben der Brief 15:59 kam und 16:01 weiterging. Diese Zeitüberschneidungen beim Umstellen waren gang und gebe.

Und nun weiter.

Gruß Jürgen
 
duphil Am: 23.03.2011 19:14:04 Gelesen: 542931# 211 @  
@ Werner Steven [#207]

Hallo!

Ich habe Interesse an den folgenden Heften:

"Das Postkurswesen auf Eisenbahnen im Bezirk der Reichspostdirektion Dortmund”, 35 Seiten
Drunkemühle, Robert: "Zur Geschichte der Bahnpost in Westfalen”, Sonderdruck, 1969, 15 Seiten
Drunkemühle, Robert: "Hundert Jahre Rheine (Westf.) Bahnpostdienst”, (Original) 87 Seiten

Ich bitte um einen Preisvorschlag an meine E-Mail-Adressse.

Vielen Dank
Peter
 
Werner Steven Am: 24.03.2011 10:27:10 Gelesen: 542802# 212 @  
Hat sich erledigt.
 
kauli Am: 27.03.2011 17:39:06 Gelesen: 542198# 213 @  
Hallo zusammen,

ich möchte hier einen BP Stempel zeigen der selbst der Arge Bahnpost Rätsel aufgibt. Es geht um die 3 im unteren Teil des Stempels. Gewöhnlich sind ja Ub`s wie a oder b, eine Zahl ist recht ungewöhnlich. Bis jetzt gibt es nur Spekulationen darüber. Und weil manchmal auch verschiedene Meinungen zum Ziel führen, würde ich mich über viele Meinungen freuen. Hat vielleicht jemand einen ähnlichen von anderen Strecken? Wie gesagt, es darf fleißig spekuliert weden.

Grüße aus Berlin
kauli


 
Richard Am: 24.06.2011 14:08:41 Gelesen: 532563# 214 @  
Im Forumbeitrag von DL8AAM [#185] wurde die Frage nach Schweizer Zugnummern und Strecken gestellt:

Gibt es im Netz eine Übersicht der Zugnummern mit den zugehörigen den Strecken ?

Kann ein Sammler aus der Schweiz oder ein Bahnpostspezialist die Frage beantworten ?

Schöne Grüsse, Richard
 
Pommes Am: 23.07.2011 11:01:03 Gelesen: 529401# 215 @  
Hallo an alle Bahnpostspezialisten,

wir habe gestern über den unten gezeigten Stempel aus Carcassonne wegen der Stempelform gesprochen. Hierbei kam auch die Frage auf, ob es sich um einen Bahnpoststempel handelt. Kann dazu jemand etwas sagen. Einstweilen ist er als Ankunftstempel bei Philastempel.de erfasst.

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas



 
reichswolf Am: 23.07.2011 13:51:27 Gelesen: 529370# 216 @  
Hallo Thomas,

das ist meiner Meinung nach kein Bahnpoststempel. Die paar französischen Bahnpoststempel, die ich kenne, sind alle nach dem Muster Stadt A á Stadt B aufgebaut (z.B. PARIS A LYON). Hier haben wir wohl einen normalen Tagesstempel aus Carcassonne im Département Aude.

Beste Grüße,
Christoph
 
filunski Am: 27.08.2011 13:17:56 Gelesen: 524475# 217 @  
@Pommes [#215]

Der Stempel aus Carcassonne ist meiner Meinung nach der Ankunftsstempel vom Postamt im dortigen Bahnhof "CARCASSONNE GARE".

Gare = Bahnhof auf Französisch.

Die typischen französischen Bahnpoststempel jener Zeit haben normalerweise eine andere Form, rosettenförmig, wie unten im Beispiel. Bin aber kein Spezialist dafür!

Gruß,
Peter


 
Pommes Am: 08.02.2012 20:53:23 Gelesen: 504330# 218 @  
@ reichswolf [#216]
@ filunski [#217]

herzlichen Dank für Eure Reaktion. Ich schließe mich Eurer Meinung an, dass es sich nicht um einen Bahnpoststempel handelt.

Nun möchte ich eine weitere Frage an die Bahnpostspezialisten stellen. Ich habe kürzlich diesen Brief für meine Heimatsammlung erworben.



Rückseitig fand ich einen Bahnpoststempel LEIPZIG-HOF.



Kann mir jemand näheres zum Stempel sagen? Ich vermute, dass der Brief von Schmölln nach Leipzig zunächst nach Gößnitz als Bahnknotenpunkt ging und dann bis Leipzig die Zugfahrt genossen hat. Leider ist der Stempel nicht gut abgeschlagen, daher die Frage: Was steht unter und über dem Datum? Oben ggf. die Uhrzeit, Zugnummer oder ? ... und unten ein Unterscheidungsbuchstabe, die Jahresangabe (was ich mir nicht vorstellen kann) oder ?

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 
calliostoma Am: 09.02.2012 00:11:39 Gelesen: 504298# 219 @  
@ Pommes

Bahnpoststempel ist Type 1.1.1.1 lt. Typenkatalog der BArge Bahnpost
- obere Zeile im Stempel ist römisch I-IV und T(our) bzw. (R)etour
- Datum ohne Jahresangabe
- Unterscheidungsbuchstabe

Dirk


 
Baber Am: 09.02.2012 08:48:49 Gelesen: 504260# 220 @  
@ Richard [#400]

Es ist zwar noch nicht der 1. April, trotzdem möchte ich zum Thema Bahnpoststempel einen Beitrag bringen, warum die meisten Bahnpoststempel eine ovale Form haben.

In Nr. 50 des Jahres 1894 wurde in der in Halle erscheinenden „Saale-Zeitung“ folgende Leseranfrage veröffentlicht:

Könnern, den 28. März.

Die geehrte Redaktion bitte ich um freundliche Mitteilung darüber, ob es Vorschrift oder Zufall ist, daß auf den Bahnpostbriefen, das heißt auf den in die Eisenbahnpostwagen gelegten Postsachen stets ovale, auf den an stationären Postämtern eingelieferten Briefen aber immer runde Abstempelungen vorgenommen werden.
gez. P.H.

Daraufhin gab die Redaktion folgende Antwort:

Sie sind im Irrtum; es ist weder Vorschrift noch Zufall, sondern die Folge eines einfachen physikalischen Gesetzes. Die Post wendet, auch im Bahnpostwagen, ausschließlich r u n d e Stempel an. Die lange Form wird nur durch die Fahrt hervorgebracht.

Die betreffenden Beamten stehen nämlich, des besseren Lichtes wegen, mit dem Gesicht nach dem Wagenfenster, den runden Stempel in der Hand. In dem Momente, wo sie nun während der Fahrt den runden Stempel aufsetzen wollen, geht ja doch der Zug, und mit ihm natürlich der Tisch im Waggon und der auf dem Tisch liegende Brief unter dem Stempel weiter und dieser muß daher ein längliches Aussehen gewinnen. Je schneller die Fahrt, desto länger muß nun der Stempel werden, und man könnte aus dem Verhältnis der langen zur kurzen Achse des elliptisch gewordenen Stempelabdrucks die relative Geschwindigkeit des Zuges im Augenblick der Stempelung bestimmen.

Natürlich büßen vielfach die Stempel durch die Verzerrung an Deutlichkeit etwas ein. Die Statistik über die undeutlichen Stempel ergibt, daß unter 100 Stationsbriefen 98 mit schadhaften Stempelabdrücken, dagegen unter 100 Bahnpostbriefen 99 mit solchen vorkommen, ein durch die Ursache völlig erklärtes Resultat.

Sollten Sie einmal einen Bahnpostbrief mit rundem Stempel finden, so wissen Sie nun also, dass die Abstempelung stattgefunden hat, als der Zug im Bahnhofe stand.


Gruß
Baber
 
Henry Am: 09.02.2012 10:08:29 Gelesen: 504248# 221 @  
@ Baber [#220]

Da habe ich jetzt aber herzlich gelacht. Hat mit 1. April ja überhaupt nichts zu tun - aber zur Fasnet passt es ausgezeichnet. Somit war es ein völlig zeitgerechter Stempel.

mit philatelistischem Gruß
Henry
 
Pommes Am: 09.02.2012 18:32:03 Gelesen: 504193# 222 @  
@ calliostoma [#219]

Hallo Dirk,

herzlichen Dank für die Informationen. Kannst Du zu den Verwendungsdaten dieses Stempels etwas sagen?

@ Baber [#220]

;-)

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 
calliostoma Am: 09.02.2012 21:42:45 Gelesen: 504148# 223 @  
@ Pommes

Hier die Verwendungsdaten für diese Stempel aus dem Katalog der BArge-Bahnpost. Insgesamt kann man wohl davon ausgehen das alle Stempel von 1851-1853 verwendet
wurden.

L0409 LEIPZIG – HOF 1.1.1.1 a 1853
L0410 LEIPZIG – HOF 1.1.1.1 b 1851-1852
L0411 LEIPZIG – HOF 1.1.1.1 c 1851
L0412 LEIPZIG – HOF 1.1.1.1 d 1852-1853
L0413 LEIPZIG – HOF 1.1.1.1 e 1852
L0414 LEIPZIG – HOF 1.1.1.1 f ohne Jahr
L0415 LEIPZIG – HOF 1.1.1.1 g 1853

Gruß

Dirk
 
Baber Am: 10.02.2012 09:21:30 Gelesen: 504079# 224 @  
Hallo an alle Bahnpostspezialisten,

vor der deutschen Teilung 1949 gab es noch eine Weile grenzüberschreitende Bahnpostkurse wie Berlin - Hannover oder Halle (oder Leipzig?) - Hamburg. Wer weiß oder kennt Literatur, wie lange diese Bahnpostkurse nach Gründung der DDR noch Bestand hatten.

Mit besten Sammlergrüßen
Baber
 
calliostoma Am: 12.02.2012 14:45:15 Gelesen: 503826# 225 @  
@ Baber

Kenne aus dieser Zeit auf diesen Strecken keine Bahnposten mit Umarbeitung mehr - zumindest sind im Postkursbuch keine verzeichnet. Der Postaustausch ist dann wohl in geschlossenen Waggons abgewickelt worden.

In der mir vorliegenden Literatur findet sich auch nichts, z.B. Körting, Herbert & Rendel, Joachim (ohne Jahr) Zur Entwicklung des Bahnpostwesens in der ehemaligen sowjetischen Besatzungszone und in der Deutschen Demokratischen Republik. Philatelistischer Bericht Nr. 19. Philatelistenverband im KB der DDR, Bezirksverband Leipzig. 20 S.

Gruß

Dirk
 
Totalo-Flauti Am: 12.02.2012 17:59:47 Gelesen: 503807# 226 @  
Liebe Sammlerfreunde,

zu den Bahnpoststempel Leipzig-Hof Kb a bzw. g kann ich 2 Belege je für's Jahr 1852 belegen. Es ist wohl auch davon auszugehen, dass die Stempel parallel verwendet wurden. Es gab ja auf dem Kurs auch mehrere Züge die pro Tag fuhren.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti



 
winni Am: 25.03.2012 11:00:58 Gelesen: 498943# 227 @  
Hallo,

ich habe einen Bahnpoststempel K.B. Bahnpost Würzburg - Frankfurt von 1908 auf einer Mi 85I. Wie war das möglich ?

schöne Grüße

winni


 
Latzi Am: 25.03.2012 11:38:25 Gelesen: 498931# 228 @  
@ winni [#227]

Die Bahnstrecke verliess irgendwann das bayerische Bahngebiet, so dass Germania angesagt war - vermutlich kurz vor Frankfurt.
 
calliostoma Am: 25.03.2012 13:21:58 Gelesen: 498905# 229 @  
Hallo,

wahrscheinlich in Frankfurt in den bayerischen Bahnpostwagen eingeworfen - korrekt wäre es gewesen, die Marke mit Federstrich und danebengesetztem Stempel zu entwerten, aber die Mühe hat man sich oft nicht gemacht.

Dirk
 
winni Am: 06.04.2012 11:44:08 Gelesen: 497497# 230 @  
Hallo,

zum Feiertag einen Bayrischen Bahnpoststempel auf einer Germania Marke mit Sicherheit nicht so häufig.

Viele Grüße und schöne Ostern

Winni


 
EdgarR Am: 15.04.2012 17:38:27 Gelesen: 496648# 231 @  
Hier eine Postkarte, ersichtlich Bedarfspost, leider deshalb auch zwecks Ablage gelocht, vom 10.1.1938.



Ging von Hainstadt (heute OT von 74722 Buchen) nach 72250 Freudenstadt, aber einigermaßen unerklärlicherweise - jedenfalls für mich - mit Bahnpost (74743) Seckach - (63897) Miltenberg.

Und hier, zur DDR-Zeit, also deutlich neueren Datums, eine PK von Dresden (DDR) nach Böblingen (Bundesrepublik), gestempelt Bahnpost Leipzig - Zwickau am 11.1.75.



Warum keine Abstempelung in Dresden - keine Ahnung.

Phile Grüße
EdgarR
 
Pommes Am: 15.04.2012 20:41:50 Gelesen: 496624# 232 @  
@ EdgarR [#231]

Hallo Edgar,

Warum keine Abstempelung in Dresden - keine Ahnung.

Der Absender war vermutlich nur zu Besuch in Dresden und hat die Karte dann in Leipzig aufgegeben. Er schreibt ja, dass sein Progamm "so ziemlich rum" ist.

Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 
EdgarR Am: 15.04.2012 22:12:01 Gelesen: 496604# 233 @  
@ Pommes [#232]

Hallo Thomas - naheliegendste Erklärung, denke ich auch.
 
Sachsendreier53 Am: 24.04.2012 10:30:23 Gelesen: 495739# 234 @  
Ich möchte dem interessierten Bahnpoststempelsammler zwei Briefe mit Stempeln einer Sächs. Schmalspurbahnstrecke zeigen; der linke Brief, mit Ovalstempel Wermsdorf-Nerchau-Trebsen vom 8.10.19 auf DR-10(Pfg) Germania, Mich.Nr.86 I.b und auf DR-5(Pfg) Germania, Mich.Nr.85 I.a / der rechte Brief mit Bahnpoststempel der Strecke Wermsdorf-Oschatz, vom 27.12.09 auf DR-10(Pfg) Germania, Mich.Nr. 86 I.a.

Am 1.November 1888 wurde der schmalspurige Eisenbahnbetrieb zwischen Mügeln-Wermsdorf-Neichen aufgenommen. 1972 war Betriebseinstellung Wermsdorf-Mügeln. Letzte Personenbeförderung von Wermsdorf nach Neichen war 1967.

mit Sammlergruß,
Claus


 
reichswolf Am: 25.04.2012 16:22:48 Gelesen: 495633# 235 @  
Bei diesem Abschlag des Stempels AACHEN - ST. VITH (EIFEL) / BAHNPOST / ZUG auf einer Feldpostkarte vom 08.08.1914 wurde die Zugnummer nicht eingestellt. Ob das militärische Gründe hatte (vllt. war es ja eine Art Sonderzug) oder schlicht vergessen wurde, kann ich nicht sagen.



Beste Grüße,
Christoph
 
calliostoma Am: 25.04.2012 16:38:56 Gelesen: 495628# 236 @  
@ reichswolf

Mit Beginn der Mobilmachung trat 1914 der Kriegsfahrplan in Kraft - dieser hatte teilweise andere Zugnummern als die des "normalen" Fahrplans. Die passenden steckbaren Zugnummern waren dann nicht immer vorhanden und blieben somit offen. Hat mit Geheimhaltung oder militärischen Gründen also nichts zu tun.

Gruß

Dirk
 
reichswolf Am: 26.04.2012 15:50:27 Gelesen: 495500# 237 @  
@ calliostoma [#236]

Hallo Dirk,

danke für die Information!

Hier noch ein Beleg mit einem Stempel, den man (glaube ich), nicht jeden Tag zu sehen bekommt, auch wenn das nichts über den Wert aussagt: FRANKFURT AM MAIN - BASEL BAHNPOST ZUG 14070 g Nachträglich entwertet vom 19.12.1983.



Beste Grüße,
Christoph
 
calliostoma Am: 26.04.2012 19:05:49 Gelesen: 495484# 238 @  
Noch ein anderes Beispiel für einen "nachträglich entwertet" Stempel der Bahnpost - von der Einführung dieser Stempel 1938 bis zum Ende der Bahnpost 1997 gab es ca. 180 verschiedene.

Dirk


 
sachsen-teufel Am: 06.05.2012 14:02:07 Gelesen: 494663# 239 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ich habe hier zwei Bahnpost-Belege, bei denen ich jeweils den Bahn-Zielort nicht identifizieren kann. Vielleicht habt ihr ja bessere Augen bzw. kann jemand an Hand der Zugnummer den Ort bestimmen:

Zug 1321 - Karl-Marx-Stadt - ??? / 22.09.1959 - Brief ist adressiert nach Ilmenau Thüringen



Zug 2617 - Rostock - ?? / 20.04.1057 - Brief ist adressiert nach 13b München-Obermenzing



Danke schon mal für eure Hilfe und schönen Sonntag noch !

Gruß Michael
 
Jürgen Witkowski Am: 06.05.2012 15:01:48 Gelesen: 494650# 240 @  
@ sachsen-teufel [#239]

Ich lese:

Zug 1321 - Karl-Marx-Stadt - Marienberg / 22.09.1959

Zug 2617 - Rostock - Schwerin / 20.04.1957

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
HouseofHeinrich Am: 13.05.2012 12:53:16 Gelesen: 494101# 241 @  
Hallo,

habe hier auch einen Bahnpoststempel, wer kann das lesen was da drauf steht, im Voraus vielen Dank.

m.f.g.

Heinrich


 
Postgeschichte Am: 13.05.2012 13:01:54 Gelesen: 494097# 242 @  
@ HouseofHeinrich [#241]

Hallo Heinrich,

SCHWERIN - SCHWANHEIDE
BAHNPOST
(Z)UG 1721 11.4.58
*

Mit postgeschichtlichem Gruß
Manfred
 
sachsen-teufel Am: 15.06.2012 14:44:33 Gelesen: 489917# 243 @  
In einem kleinen Kartenlot fand ich diesen Beleg mit dem abgebildeten Stempel der Posthilfstelle Rothwandhaus.

Ich gehe davon aus, daß dieser Stempel amtlich war und durch den damaligen Pächter bzw. einer seiner Angestellten selbst abgeschlagen wurde. Die Karte kam dann irgendwie "ins Tal" und wurde per Bahnpost nach München befördert.

Randnotiz: Karteneindruck Rotwandhaus (also ohne h, wie auch heute noch geschrieben lt. Wiki)), im Stempel aber mit h.

Ergänzende Informationen oder Korrekturen sind erwünscht, evtl. kann noch jemand den Bahnpoststempel bezüglich der Bahnstrecke deuten ?

Gruß
Michael




[Beitrag wurde wegen der gestellten Frage redaktionell ins Bahnpost Thema kopiert]
 
rudi26 Am: 17.06.2012 02:00:50 Gelesen: 490174# 244 @  
Hallo,

mein erster Beitrag. Weiß nicht so genau, ob ich das so richtig mache - hänge mich einfach mal an dieses passende Thema dran.

Ich habe einen Beleg mit einem Bahnpoststempel, bei dem ich den Ortsnamen des zweiten Ortes nicht herausbekommen kann.

Die Postkarte ist gelaufen von Hofheim bei Worms nach Laumersheim (Bezirk Frankental Pfalz)
Bahnpoststempel : Worms - ? / Zug 3010 / 22.05.31

Den zweiten Ortsnamen kann ich nicht identifizieren. Wer kann helfen?

Herzliche Grüße und Dank im Voraus.

Rudi


 
reichswolf Am: 17.06.2012 02:19:51 Gelesen: 490169# 245 @  
@ rudi26 [#244]

Hallo und willkommen hier, Rudi!

Der Stempel sollte wohl der Nibelungenbahn, der Strecke Worms-Bensheim, zuzuordnen sein. Hofheim liegt direkt daran. Siehe hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Nibelungenbahn

Beste Grüße,
Christoph
 
rudi26 Am: 17.06.2012 13:55:17 Gelesen: 490126# 246 @  
Hallo Christoph,

toll. Ganz riesigen Dank für diese Hilfe.

Gruß Rudi
 
Richard Am: 27.06.2012 14:55:28 Gelesen: 488948# 247 @  
Liebe Stempelfreunde,

der Beitrag [#243] mit einer Frage zum Bahnpost Stempel wurde in dieses Thema eingefügt.

Wer kann Michaels Frage beantworten ?

Schöne Grüsse, Richard
 
calliostoma Am: 27.06.2012 15:05:16 Gelesen: 488940# 248 @  
[#243]

Der Bahnpoststempel ist MÜNCHEN - BAYRISCHZELL

Gruß
Dirk
 
calliostoma Am: 27.06.2012 15:11:47 Gelesen: 488938# 249 @  
[#243]

Oder HOLZKIRCHEN - BAYRISCHZELL

Dirk


 
Altpapiersammler Am: 27.06.2012 18:07:34 Gelesen: 487539# 250 @  
@ sachsen-teufel [#243]

Hallo zusammen,

hier mein erster Beitrag in der Runde.

Beim gezeigten Bahnpoststempel handelt es sich um die Strecke MÜNCHEN - BAYRISCHZELL mit der Stempelform 3.3.3.0 ("BAHNPOST" mittig in der 3. Zeile + "ZUG" ausgeschrieben).

Im Stempelkatalog der ArGe Bahnpost mit M0927 gelistet.

Das Rothwandhaus schreibt sich mittlerweile ohne H und liegt im Mangfallgebirge oberhalb des Spitzingsees ung gehört zur Gemeine Schliersee > "TAXE Neuhaus b Schliersee".

2007 konnte das Rotwandhaus seinen 100sten feiern. Es wurde durch Mitglieder der DAV-Sektion "Turner-Alpen-Kränzchen" (TAK) in München 1905 im Zusammenhang mit dem Bau der Strecke Schliersee - Bayrischzell geplant und gebaut. Da nun viele Wochendausflügler aus dem Raum München bis unter die Hütte mit der Bahn anreisen konnten, lohnte sich offenbar bald auch die Einrichtung einer Posthilfsstelle auf der Hütte.

Viele Grüße

Klaus
 
sachsen-teufel Am: 27.06.2012 19:27:50 Gelesen: 488890# 251 @  
@ calliostoma [#248]

Hallo Dirk,

danke für dein Feedback, ja dieser Stempel ist es wohl. Soeben hat "Altpapiersammler" den Stempel identifiziert.

Die Antwort ist aber im Thema Landpoststempel/Poststellenstempel, da ich meinen Beitrag ursprünglich dort angesiedelt hatte. Kannst ja gern dort mal reinschauen.

Gruß
Michael
 
sachsen-teufel Am: 27.06.2012 19:35:10 Gelesen: 487507# 252 @  
@ Altpapiersammler [#250]

Hallo Klaus,

vielen Dank für die Stempelbestimmung und die ergänzenden Informationen. Sehr interessant !

Der Beitrag wurde ja in das Thema Bahnpoststempel kopiert, dort hatte jetzt auch Dirk auf MÜNCHEN - BAYRISCHZELL "getippt".

Gruß
Michael

[Die Beiträge 250 und 252 wurden am 23.07.12 redaktionell ins Bahnpostthema verschoben und damit mit den Fragen wieder zusammengeführt]
 
DL8AAM Am: 30.07.2012 21:03:02 Gelesen: 485112# 253 @  
Mir ist vor einiger Zeit ein Beleg mit einem russischen Absenderfreistempel in die Hände gefallen, der auch in dieses Thema passt:



Bahnposttechnisch (wenn meine spärlichen Philato-Russischkennisse als alter Wessi ausreichen) ist der Tagesstempel: * ПОЧТА РОССИИ * / МОСКВА,ПАВЕЛ.ВКЗ.ПЖДП-1,102151 / Д, d.h. МОСКВА > Moskau
ПАВЕЛ.ВКЗ > Павелецкий вокзал > Pawelezer Bahnhof
ПЖДП-1 > Прижелезнодорожный почтампт 1 > Bahnpostamt, wobei der Präfix При (bei/am etc.) mir hier nicht so klar ist.

Der Absenderfreistempel mit der Seriennummer FP366748 sollte ein Francotyp-Postalia Gerät der Serie "EFS 3000" sein, obwohl der "International Postage Meter Stamp (Online) Catalog" [1] hier ein T-1000 angibt. Aber da konnte uns T1000er bereits eine Korrektur [2] melden. ;-)

Der Anwender des Absenderfreistempel ist mir noch unklar, auch konnte Google nicht wirklich weiterhelfen "ПКО ФМ Москва", weiss jemand weiter? Absender ist "JSC 'MK-Periodica', Ul. Elektrodnaya 10, Moskau 111524", die hier ein Programmmagazin der russischsprachigen Dienst von China Radio International (alias "Radio Peking") versendet hatte.

Gruß
Thomas

[1]: http://en.wikibooks.org/wiki/International_Postage_Meter_Stamp_Catalog/United_States_of_America,_Part_2
[2]: http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=36971#M116
 
Marcel Am: 31.07.2012 22:24:40 Gelesen: 484965# 254 @  
@ DL8AAM [#253]

Hallo Thomas,

was "ПКО ФМ" heißt im Ganzen, kann ich Dir nicht sagen, aber in einem russischen Forum "forumhouse.ru" wurde es als "Postsortierstationszentrum -organisation" ausgewiesen.

Hier ist die Adresse:

Почтовое отделение № 151 (Postamt 151)
Адрес: 102151, Москва, ул. Дубининская, 7
Телефон: +7 (495) 235-66-65, 8 (800) 200-58-88
Сайт: http://www.moscowpost.ru

Gefunden hier unter page-3:

http://msk-spravka.ru/pochta-telegraf/

Vielleicht doch eine Seite die für den ein oder anderen interessant sein könnte - zumindest was die Zuordnung der Postämter in Moskau betrifft.

schönen Gruß
Marcel
 
JohannesM Am: 24.09.2012 20:56:41 Gelesen: 479774# 255 @  
Üblicherweise sind die Bahnhofstempel ja keine Bahnpoststempel, allerdings frage ich mich was bei den Halberstädter Stempeln die Tourenangaben zu suchen haben. Es gibt diese Stempel mit den üblichen Datumsangaben und eben mit den ominösen Tournummern, d.h. Tour I ist der Frühzug, Tour II der nächste usw. ich zeige mal ein paar Beispiele:

1854



1863



1872



1874



unbekannt



unbekannt



Gruß Eckhard
 
Magdeburger Am: 25.09.2012 05:14:23 Gelesen: 479665# 256 @  
@ JohannesM [#255]

Guten Morgen JohannesM,

bei den beiden Belegen mit Tour-Angabe handelt es sich scheinbar um die gleiche Stempeltype (gerät). Bei der Aufgabe am Zug, welche ich bei diesen beiden mal unterstelle, ist der Bahnhof-Stempel als sogenannter Stationsstempel verwendet wurden. Dies ersparte die handschriftliche Übernahme, welche vielfach zu beobachten ist.

Versuche doch mal die Verwendungszeiten der einzelnen Geräte herauszubekommen. Läßt sich dieser Stempel als reiner Bahnhofstempel nachweisen? Danach lassen sich noch mehr Fragen finden.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
JohannesM Am: 25.09.2012 15:07:02 Gelesen: 479595# 257 @  
@ Magdeburger [#256]

Hallo Ulf,

leider habe ich nicht viel mehr Belege von diesem Stempel. Allerdings habe ich Deinen Tipp, den Du mir dankenswerterweise in Haldensleben gegeben hast, befolgt und im Landesarchiv recherchiert. Da mir die Suchergebnisse für Halberstadt verdächtig mager erschienen, habe ich in Dessau angerufen - und siehe da - ein Großteil des Aktenbestandes ist noch gar nicht erfasst und demzufolge bei der Onlinerecherche nicht verfügbar. Es gibt also Hoffnung, ich will im Oktober mal dorthin, vielleicht grabe ich ja auch etwas über diesen Stempel aus.

MfG Eckhard
 
Magdeburger Am: 25.09.2012 17:49:31 Gelesen: 479570# 258 @  
@ JohannesM [#257]

Hallo Eckhard,

die Belege zeigen eindeutig (mindestens) zwei verschiedene Rahmenstempel. Die Frage ist, sind Belege mit Uhrzeitangaben mit dem Stempel bekannt, wo die Streckenangaben gesteckt wurden?

Im Landeshauptarchiv wünsche ich viel Glück!

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
volkimal Am: 29.11.2012 16:58:38 Gelesen: 475163# 259 @  
Hallo zusammen,

zur Abwechselung einmal ein sächsischer Bahnpoststempel der Strecke Meuselwitz - Gaschwitz:



Ursprünglich dürfte der sächsische Bahnpoststempel eine römische Jahreszahl und keine Sternchen gehabt haben. Beides ist vermutlich nachträglich verändert worden.

Aus Wikipedia:

Die Bahnstrecke Gaschwitz–Meuselwitz war eine Nebenbahn in Sachsen und Thüringen. Sie verlief von Gaschwitz über Groitzsch nach Meuselwitz. Schon 1869 forderten die Eigentümer der bei Zwenkau gelegenen Braunkohlenwerke allerdings eine direktere Eisenbahnverbindung nach Leipzig. Da der sächsische Staat und auch private Investoren wenig Interesse am Streckenbau zeigten, gründeten die Städte Zwenkau, Groitzsch, Lucka und Meuselwitz 1872 die Leipzig-Meuselwitzer Eisenbahngesellschaft. Am 19. April 1872 erhielt sie die Konzession erteilt.
Am 27. September 1874 wurde die Strecke eröffnet. Den Betrieb führten die Staatseisenbahnen auf Rechnung der Gesellschaft aus. Bereits am 1. Januar 1876 wurde die Leipzig-Meuselwitzer Eisenbahngesellschaft durch den sächsischen Staat erworben und die Strecke gelangte ins Eigentum der Kgl. Sächsischen Staatseisenbahnen.

Wegen eines neu aufgeschlossenen Braunkohletagebaues wurde die Strecke am 14. Januar 1957 zwischen Gaschwitz und Zwenkau stillgelegt und wenig später abgetragen.

Viele Grüße
Volkmar
 
HouseofHeinrich Am: 17.12.2012 14:30:38 Gelesen: 474066# 260 @  
Hallo Briefmarken Freunde,

leider habe ich nicht so schöne Marken, wie Ihr sie hier zeigt, hoffe aber, dass es hier nicht um Schönheit geht, sondern um die Stempel selber und verbleibe mit Bahnpost Grüßen an euch allen.

Mfg.

Heinrich


 
HouseofHeinrich Am: 21.12.2012 13:20:14 Gelesen: 473775# 261 @  
Hallo Leute,

hier habe ich noch was für euch und verbleibe mit

freundlichen Grüßen

Heinrich


 
DL8AAM Am: 21.12.2012 18:59:12 Gelesen: 473737# 262 @  
@ HouseofHeinrich [#260]

Heinrich,

zumindest Deine 24 Pf Deutsche Post-Marke trägt keinen Bahn(post)stempel, sondern was Du da am Rande noch in Ansätzen erkennen kannst, ist der Werbeeinsatz "VOR DEM UMZUG / VERORNUNG Nr. 16 / LESEN!", siehe u.a.
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/20284 (hier aus Essen, den gab es aber vielerorts).

Zu dem Thema findet man bei [1]

Am 1. Dezember 1945 gab die Militär-Regierung durch die Verordnung Nr. 16 (Wohnungswechselverbot) die gesetzliche Handhabe, sämtliche Zuzüge und Umzüge zu kontrollieren, damit nicht Bevölkerungsbewegungen innerhalb der Zone an den Schwerpunkten des Wohnungsbedarfs, besonders aber im Industriegebiet, die ständig drohenden Wohnungskatastrophen auslösen könnten. Diese Verordnung behielt bis zum 1. Juli 1947 ihre Gültigkeit und blieb dann in verschiedenen größeren Städten, die zum 'Brennpunkt des Wohnungsbedarfs' erklärt waren, bezüglich des Zuzugsverbots auch in Dortmund bis heute noch bestehen.

Gruß
Thomas

[1]: http://www.bunker-dortmund.de/index.php?page=301
 
Jürgen Witkowski Am: 21.12.2012 19:14:41 Gelesen: 473733# 263 @  
@ DL8AAM [#262]

Den Originaltext der Verordnung und noch viele Informationen rund um diesen Stempel kann man hier nachlesen:

http://www.poststempelgilde.de/vor.html

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
HouseofHeinrich Am: 21.12.2012 21:37:15 Gelesen: 473715# 264 @  
@ Concordia CA [#263]

Hallo Leute,

vielen Dank für eure Aufklärung und da habe ich schon wieder was gelernt, danke und wie immer viele Grüße an euch alle.

Heinrich


 
phili-willi Am: 14.02.2013 16:20:56 Gelesen: 470261# 265 @  
Ich möchte saubere Abbildungen der Bahnpoststempel betreffend die Bahnpost auf der Kleinbahnstrecke Weidenau-Deuz archivieren. Wer kann mir hier weiterhelfen?


 
calliostoma Am: 14.02.2013 19:57:26 Gelesen: 470232# 266 @  
@ phili-willi [#265]

s.u.

Gruß

Dirk


 
phili-willi Am: 15.02.2013 08:49:12 Gelesen: 470204# 267 @  
Hallo Dirk,

vielen Dank für die schnelle Reaktion. Ich arbeite derzeit an meinem Buchprojekt zum "Postwesen im Netpherland". Falls ich deine Belege hierfür als Abbildungen verwenden möchte, darf ich das? Außerdem möchte ich dann im Buch angeben, wer mir die Abbildungen zur Verfügung gestellt hat. Nimm doch bitte Kontakt mit mir auf - die Mailadresse ist hinterlegt.

Viele Grüße von phili-willi
 
juni-1848 Am: 19.03.2013 21:15:43 Gelesen: 467160# 268 @  
Moin zusammen,

rückseitig auf einem DDR-Brief vom 22.10.75 nach 2 Hamburg 67 befinden sich rückseitig neben den Tagesstempeln (vom 23.10.75) von Hamburg 3 (14 Uhr) und Hamburg 35 (15 Uhr) der Ovalstempel "HAMBURG-BÜCHEN(LAUENB) \ BAHNPPOST \ ZUG 44996 23.10.75 \ f" und ein violettes "U":



(da mir zugesendet, leider keine bessere Qualität - sorry)

Er vermutet, bei diesem Bahnpoststempel mit der 5-stelligen Zugnummer handelt es sich um "eine Art Überlandpost mit Umarbeitung" ( = U ).

Ich mag seine Meinung nicht teilen. Wer weiß mehr dazu ?

Allerseit noch einen schönen Abend.
 
calliostoma Am: 19.03.2013 22:14:26 Gelesen: 467151# 269 @  
@ juni-1848 [#268]

Hat mit Überlandpost nichts zu tun - lt. Kursbuch 1975 war das die Bahnpost ab Büchen 10.31, an Hamburg 12.14 im D-Zug Berlin-Hamburg.

Gruß

Dirk
 
drmoeller_neuss Am: 20.03.2013 07:49:40 Gelesen: 467121# 270 @  
Büchen war damals Grenzbahnhof an der Grenze der BRD zur DDR. Der Bahnposten Büchen-Hamburg hat die (Bahn-)Post aus der DDR übernommen. Allzu häufig wird dieser Stempel aber nicht sein.
 
calliostoma Am: 20.03.2013 13:39:27 Gelesen: 467098# 271 @  
@ drmoeller_neuss [#270]

Den Stempel findet man eigentlich nur auf Rückseiten von Eilbriefen aus der DDR bzw. als "nachträgliche Entwertung" (hier: handschriftlich N) auf einem Sammlerbeleg.



[Beiträge 268 bis 271 redaktionell aus dem Thema Überlandpost Stempel verschoben]
 
juni-1848 Am: 23.03.2013 21:51:13 Gelesen: 466856# 272 @  
@ calliostoma [#269]
@ drmoeller_neuss [#270]

Vielen Dank !

Ihr beide bestätigt meine Vermutung, da ich auch aus diversen Postleit-, Postverkehrs-, und anderen Karten nichts "Verdächtiges" finden konnte.

Noch ein erquickliches Wochenende
 
volkimal Am: 31.03.2013 14:18:50 Gelesen: 466207# 273 @  
Hallo zusammen,

hier eine Karte an meinen Großvater, geschrieben in (Bayrisch) Eisensten.



Das "EIS" entspricht Eisenstein, dem Grenzort mit Tschechien, damals noch Österreich. Welcher Ort verbirgt sich hinter der Abkürzung "LA"?

Viele Grüße
Volkmar
 
PeKaR Am: 31.03.2013 14:44:56 Gelesen: 466200# 274 @  
Hallo Volkmar,

das La steht für Lam im Bayerischen Wald.

Gruß
Peter
 
volkimal Am: 31.03.2013 16:51:28 Gelesen: 466189# 275 @  
@ PeKaR [#274]

Hallo Peter,

bist Du Dir sicher? Ich habe im Andrees Handatlas von 1910 nachgesehen. Dort ist keine Bahnstrecke zwischen Bayerisch Eisenstein und Lam eingezeichnet. Vielleicht liegt es daran, dass dazwischen das Arbergebiet liegt. Wieso sollte man einen Ortsnamen mit 3 Buchstaben noch abkürzen?

Volkmar
 
kreuzer Am: 31.03.2013 17:38:43 Gelesen: 466179# 276 @  
@ volkimal [#273]

Hallo,

es handelt sich um die Strecke Eisenstein Landshut (nicht zu verwechseln mit dem Stempel Eisenstein - Landau a. d. Isar, da ist die Abkürzung "Land"). Der Stempel war von 1905-1916 in Gebrauch und rechtfertigt, da recht häufig, keinen Zuschlag.

Viele Grüße

kreuzer
 
volkimal Am: 31.03.2013 19:30:58 Gelesen: 466156# 277 @  
@ kreuzer [#276]

Vielen Dank!

Volkmar
 
Baldersbrynd Am: 15.04.2013 08:56:27 Gelesen: 464801# 278 @  
Hallo,

habe diese Postkarte bekommen: 5 Pf. Ganzsache 2 82. Der Stempel: DEUTZ 15 5 1 DORTMUND EISENB. POST BUREAU kann ich nicht finden in Feuser Bücher. Die Absenderstadt kann ich auch nicht lesen. Kann jemand mir helfen?

Viele Grüße
Jørgen


 
EdgarR Am: 15.04.2013 09:52:23 Gelesen: 464772# 279 @  
@ Baldersbrynd [#278]

Zumindest bezüglich der Anschrift, ja:

"An
Erwin Geheimrath v. Kieß
in Kassel
Bellevue 10"

Ich bezweifle, dass die Blaustift-Krakelei über dem Wort "Postkarte" die Absenderstadt angibt. Scheint eher ein postalischer Vermerk zu sein.

Gruß EdgarR
 
calliostoma Am: 15.04.2013 10:49:52 Gelesen: 464762# 280 @  
@ Baldersbrynd [#278]

Bei der sog. "Blaustift-Krakelei" handelt es sich um einen handschriftlichen Aufgabevermerk der Bahnpost. Das war gängige Praxis zu dieser Zeit, bei Orten mit hohem Postaufkommen wurden auch entsprechende Stempel benutzt.

Der Stempel wurde von 1874 bis 1885 verwendet (Barge Bahnpost Kat.Nr. D0146, Type 2.4.2.0), erst von der Reichspost eingeführt, daher auch bei Feuser nicht gelistet.

Den Aufgabeort kann ich nicht entziffern, evtl. hilft ein Blick auf die Rückseite der Karte.

Gruß

Dirk
 
Baldersbrynd Am: 15.04.2013 11:32:15 Gelesen: 464745# 281 @  
Hallo EdgarR und Dirk,

vielen Danke für Eure Antwort. Ich glaube auch, dass die Blaustift-Krakelei die Absenderstadt ist. Ich schaue der Rückseite, vielleicht sagt es mehr von der Absender.

Viele Grüße
Jørgen


 
rostigeschiene Am: 15.04.2013 12:44:07 Gelesen: 464714# 282 @  
@ Baldersbrynd [#281]

Ich meine Elberf.(eld) zu erkennen, auf der Rückseite vor dem Datum. Würde auch von der Streckenführung passen, Cöln, Barmen, Hagen Dortmund.

Werner
 
Baldersbrynd Am: 15.04.2013 22:57:39 Gelesen: 464625# 283 @  
Hallo Werner,

danke für Deine Antwort. Wenn Du das schreibst, kann ich es sehen. Aber Elberfeld war eine größere Stadt mit eigenen Stempeln. Habe ein Brief / Karte ein Elberfeld Stempel wenn es abgeschickt von Elberfeld? Nicht ein Zugstempel. Ich meine noch das, was mit Blaustift geschrieben sind, ist die Absender Stadt.

Viele Grüße
Jørgen
 
Sachsendreier53 Am: 10.05.2013 09:02:12 Gelesen: 462469# 284 @  
Bahnpoststempel der Strecke DRESDEN-KAMENZ vom 25.5.1912, Zugnummer 888



Fröhliche Pfingsten wünscht,
Claus
 
sachsen-teufel Am: 22.05.2013 17:33:47 Gelesen: 461641# 285 @  
Hallo,

hier ein Bahnpoststempel der Bahnstrecke MEINERSDORF - SCHÖNFELD, Zug 1458, vom 04.11.1925



Unterhalb der Bahnstreckenangabe hätte ich jetzt eigentlich die Angabe BAHNPOST erwartet, jedoch findet sich hier die Buchstabenkombination SCHFFBP. Kann jemand diese Abkürzung deuten ? Vielen Dank schon mal.

Gruß Michael
 
calliostoma Am: 22.05.2013 19:23:41 Gelesen: 461619# 286 @  
= Schaffnerbahnpost

Gruß

Dirk
 
sachsen-teufel Am: 22.05.2013 21:13:31 Gelesen: 461595# 287 @  
@ calliostoma [#286]

Hallo Dirk,

vielen Dank für die rasche Aufklärung! Da kann ich jetzt was mit anfangen. Mal schnell im Philalexikon "nachgeschaut":

Schaffnerbahnpost: Bezeichnung für die bei der Deutschen Reichspost vorkommende Bahnpost auf Nebenstrecken, die nur mit Beamten der unteren Laufbahn besetzt war

(http://www.phila-lexikon.de/phila_s.html)

Gruß Michael
 
calliostoma Am: 22.05.2013 21:22:37 Gelesen: 461591# 288 @  
@ sachsen-teufel [#287]

Von den Stempeln mit Inschrift SCHFFBP. gibt es nur 2 - hier der andere:



Gruß

Dirk
 
sachsen-teufel Am: 23.05.2013 22:00:27 Gelesen: 461514# 289 @  
@ calliostoma [#288]

Hallo Dirk,

danke auch für diese Information und für's Zeigen dieses "zweiten" SCHFFBP.-Stempels. Interessant, diese Schaffnerbahnpoststempel gab es also nur in Sachsen im Erzgebirge.

Beide Schmalspur-Bahnstrecken (Meinersdorf-Schönfeld und Thum-Wilischthal) befanden sich bei mir "um die Ecke".

Gruß Michael
 
filunski Am: 24.05.2013 18:11:16 Gelesen: 461434# 290 @  
Für alle Interessierte,

beide "Schaffnerbahnpoststempel" sind jetzt hier in der Datenbank zu finden:

http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/49111
http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/49023

Schöne Grüße,
Peter
 
Mondorff Am: 25.05.2013 10:14:44 Gelesen: 461368# 291 @  
Guten Morgen,

keine Abkürzung, sondern ausgeschrieben:





Sind in der Stempelbank eingefügt.

Freundlichen Gruß
DiDi
 
Cantus Am: 25.05.2013 11:48:17 Gelesen: 461354# 292 @  
Gernrode - Nordhausen, 10.9.1930



Viele Grüße
Ingo
 
schniederhus Am: 25.05.2013 12:24:24 Gelesen: 461349# 293 @  
Hallo zusammen,

habe auch mal 2 Bahnpoststempel herausgesucht

1) Lüdensscheid-Werdohl 25.08.48
2) Giessen-Koblenz 15.04.52

Grüße Schniederhus-Gerhard


 
wajdz Am: 26.05.2013 13:48:58 Gelesen: 461277# 294 @  
Brief (100)

Einzelfrankatur MiNr 1390 (100) entwertet mit dem

ovalen Stempel BAHNPOST KONSTANZ-OFFENBURG hb ZUG 03676 -6.10.93
sowie postalischen Zustellvermerken wegen unrichtiger Hausnummer und Verspätet zugestellt.

Rückseitig blauer Kastenstempel Auflistung Gründe, Unbekannt angekreuzt. Kein Absender auf Vorder- oder Rückseite handschriftlich 7 Zustellversuche notiert.



Eine Menge Aufwand wegen eines Zahlendrehers.

MfG wajdz
 
Sachsendreier53 Am: 27.05.2013 10:26:17 Gelesen: 461190# 295 @  
Bahnstempel der Strecke Wittenberg-Kohlfurt vom 22.10.1924, Zug Nr. 679, auf Ansichtskarte "Wenden beim Flachsspinnen" (Spreewald). Kartenverlag Fritz Fiedler, Hoyerswerda.



mit Sammlergruß,
Claus
 
wajdz Am: 28.05.2013 17:57:13 Gelesen: 461126# 296 @  
Bahnpost Stempelbeleg als Postkarte (10)

Einzelfrankatur DDR MiNr 2904 (10+5) Ausgabe am 21.10.75 zum „Tag der Philatelie“

entwertet mit BAHNPOST BERLIN-LEIPZIG c ZUG 235 12.4.77

Da hat ein Freak die Vorliebe für Bahnpoststempel so weit getrieben, daß er seinem Absenderstempel auch in ovaler Form gestaltet hat.


 
calliostoma Am: 28.05.2013 19:57:35 Gelesen: 461070# 297 @  
Der "Freak", der diese Karte gestempelt hat, ist ein geschätzter Kenner der Bahnpost der DDR. Weiterhin war er sein ganzes Berufsleben lang bei der Bahnpost tätig und hat seine Erkenntnisse der Nachwelt erhalten.

Der Begriff "Freak" in diesem Zusammenhang ist also nicht nur falsch, sondern auch peinlich.

Mit angemessenen Grüßen

Dirk
 
wajdz Am: 28.05.2013 21:20:39 Gelesen: 461049# 298 @  
@ calliostoma [#297]

Nichts lag mir ferner, als einen geschätzten Kenner der Bahnpost der DDR, von dem ich, wie ich zugeben muß, noch nie gehört habe, zu verunglimpfen. Zur Verwendung des Begriffs "Freak" hier die Erläuterung aus Wikipedia:

Ein Freak [fɹi:k] (aus dem Englischen freak: „Krüppel, Verrückter, Unnormaler“ aber auch „Begeisterter“) ist in der heutigen Umgangssprache meist eine Person, die eine bestimmte Sache, zum Beispiel ihr Hobby, exzessiv bzw. über ein „normales“ Maß hinaus betreibt, diese Sache zum Lebensinhalt macht oder sich zumindest mehr als andere darin auskennt (beispielsweise ein Computerfreak). Lebensweise bzw. Lebensstil und Lebensführung eines Freaks können sich von der eines Durchschnittsbürgers unterscheiden und bewusst individuell, unangepasst, anders oder „flippig“ sein. Das dazugehörige Adjektiv ist freakig, weit verbreitet ist auch freaky.

Ich erkläre hier, diesen Begriff im Sinne "Begeisterter" gebraucht zu haben. Wir leben nun mal in einer Zeit, die sich auch sprachlich verändert.

Ich hoffe, Du kannst dies akzeptieren und verbleibe mit freundlichen Grüßen Jürgen.

PS Was sind eigentlich -angemessene Grüße-?
 
Mondorff Am: 28.05.2013 23:07:15 Gelesen: 461029# 299 @  
@ wajdz [#298]
@ calliostoma [#297]

Ich bin begeistert! So räumt man Missverständnis-Felsen zur Seite und kann, zusammen, weiter leben. Nichtwissen sollte straffrei bleiben. Der gute Wille ist wichtiger.

Mit freundlichen Grüßen an euch beide
DiDi
 
Pommes Am: 29.05.2013 00:44:35 Gelesen: 461006# 300 @  
Die bayerischen Bahnpoststempel in dieser (Stempel-)Form hatten wir auch schon seit [#201] nicht mehr. Hier mal zwei verschiedene neue aus Lichtenfels nach Saalfeld (bzw. nach Groitzsch); beide aus dem November 1928:



Mit den besten Sammlergrüßen
Thomas
 
filunski Am: 30.05.2013 14:19:28 Gelesen: 460843# 301 @  
@ Pommes [#300]

Hallo Thomas,

da kann ich gleich noch einen etwas älteren der Strecke Eger - Wiesau beisteuern.



Abgeschlagen auf einer interessanten Feldpostkarte.



Beste Grüße,
Peter
 
wajdz Am: 30.05.2013 22:00:22 Gelesen: 460808# 302 @  
Brief im Fernverkehr (20)

Einzelfrankatur DDR 2883 (20) Ausgabetag 3.Juli 1984

Ovaler Bahnpoststempel HALLE(SAALE)-NAUMBURG (SAALE) BAHNPOST ZUG 3507 14.7.84
Ausstellungvignette zur Bahnpostbeförderung
und Schmuckzudruck, anläßlich der Nationalen Briefmarkenausstellung der DDR Halle 1984.



MfG wajdz
 
Sachsendreier53 Am: 06.06.2013 10:16:10 Gelesen: 460311# 303 @  
Eine Ansichtskarte aus Leipzig nach Steinpleis (Werdau-Zwickau).

Bahnpoststempel der Strecke LEIPZIG-HOF , Zugnummer 26 vom 12.6.1910.



mit Sammlergruß,
Claus
 
wajdz Am: 06.06.2013 22:29:46 Gelesen: 460249# 304 @  
Ausschnitt Postkarte im Fernverkehr (15)

EF MiNr 351 y (15)

Ovaler Bahnpoststempel HAMM -NORDDEICH BAHNPOST ZUG 2223 27.7.63


 
volkimal Am: 07.06.2013 18:49:30 Gelesen: 460108# 305 @  
Hallo zusammen,

diese Karte habe ich irgendwo mitgenommen, da ich diese Stempelform eines Bahnpoststempels vorher noch nie gesehen hatte. Beim Überfliegen der Beiträge zu diesem Thema bin ich auch nicht fündig geworden.



Es handelt sich um einen Stempel der Lokalbahn von Neustadt am Haardt nach Speyer. Die Bahnstrecke ist nur 29 km lang und hat 11 Bahnhöfe.

Siehe Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Lokalbahn_Neustadt%E2%80%93Speyer

Kann mir jemand etwas zu der Stempelform sagen? Wo kommt sie vor? In der Datenbank fand ich nur den ähnlichen Stempel Nr. 11234 aus Dettelbach.

Viele Grüße
Volkmar
 
calliostoma Am: 07.06.2013 21:51:47 Gelesen: 460067# 306 @  
@ volkimal [#305]

Von dieser Stempeltype gibt es ca. 120 verschiedene Stempel, alles bayerische Strecken. Der äußere Ring war drehbar, somit konnten Hin- und Rückfahrt passend eingestellt werden.

Ein paar Beispiele:





Gruß

Dirk
 
wajdz Am: 07.06.2013 23:39:42 Gelesen: 460040# 307 @  
Nach 306 Beiträgen ist es an der Zeit, auch mal Bahnpostwagen zu zeigen.

Dafür eignet sich gut der am 9. Febr. 1978 herausgegebene Zusammendruck „Posttransport früher und heute“, DDR MiNr 2299 bis 22302 als Viererkombination.

Für unser Thema besonders interessant die Marken 2301 (25) und 2302 (35)
mit der Darstellung von Bahnpostwagen 1896 und 1978.


 
wajdz Am: 07.06.2013 23:52:15 Gelesen: 460038# 308 @  
Zwei Bahnpoststempel mit unterschiedlicher Schreibung des Wortes Zug

BAHNPOST KARLSRUHE(BADEN)-FREUDENSTADT ZUG 3957 27.1.43

BAHNPOST BERLIN-SAALFELD(S) Zug 0039 11.1.44



MfG wajdz
 
filunski Am: 18.06.2013 16:24:47 Gelesen: 459160# 309 @  
Verehrte Bahnpostfreunde,

diese Briefvorderseite eines Briefes von London nach Lyon aus dem Jahre 1870 fiel mir kürzlich in die Hände.



Schöner Duplex-Aufgabestempel von London vom 8. Nov. 1870 und dann ein weiterer Stempel (wohl Durchgangs-/Transitstempel) aus Frankreich. Genau dieser Stempel ist der Grund wieso ich diesen Beitrag hier bringe und dessen Entschlüsselung mir nicht ganz klar ist.

Hier erst mal der Stempel etwas größer:



Der Abschlag erfolgte einen Tag nach der Aufgabe des Briefs am 9. Nov. 1870. Stempelinschrift ANGL(?) / AMB. CALAIS B .

Ich nehme an es handelt sich hier um einen Bahnpoststempel. AMB steht für "Ambulant" und ist die Bezeichnung für den Bahnpostwaggon. Aber auf welcher Strecke? Eventuell ein Zug auf einer Zugfähre (ANGL = Angleterre für England nach CALAIS)? Das B eventuell eine Strecken- oder Kursbezeichnung?

Vielleicht können die Bahnpostfachleute weiter helfen? :-)

Beste Grüße,
Peter
 
Mondorff Am: 18.06.2013 17:03:53 Gelesen: 459149# 310 @  
@ filunski [#309]

Salut Peter,

laut James Van der Linden >POSTVERTRAGSSTEMPEL< (1993) ist dies ein Grenzübergangsstempel, der mit der Nr. 134 registriert ist. Er ist mit den Buchstaben A bis H bekannt.

Scheinbar ist es so, dass nicht überall wo [I]Amb.
oder Ambulant d'rauf steht, auch Bahnpost gemeint ist. Von diesen "Bahnpoststempeln" gibt es im französischen Sprachraum eine überraschende Anzahl.

Philen Gruß
DiDi
 
filunski Am: 18.06.2013 17:08:43 Gelesen: 459145# 311 @  
@ Mondorff [#310]

Salut Didi,

herzlichen Dank für die Aufklärung zu meinem vermeintlichen "Bahnpoststempel". Da lag ich ja ganz schön daneben! :-(

Aber das Forum hilft da eben weiter. :-)

Schönen Gruß,
Peter
 
calliostoma Am: 18.06.2013 21:25:28 Gelesen: 459104# 312 @  
@ filunski [#311]

Hallo Peter,

hier mal ein französischer Bahnpoststempel, ein "Convoyeur" - Stempel wie sie üblicherweise auf kleinen Strecken mit Schaffner-Bahnpost verwendet wurden.



Gruß

Dirk
 
Mondorff Am: 18.06.2013 23:23:59 Gelesen: 459086# 313 @  
@ filunski [#311]

Hier, Peter, noch eine kleine Auswahl von Grenzübergangsstempeln - alle im Verkehr von oder nach Luxemburg:



VDL 1953 Luxembourg par Ambulant Bruxelles-Arlon, in schwarz, ein belgischer Stempel



VDL 1945 Luxembourg Ambulant Paris C, in schwarz, ein französischer Stempel



VDL 1948 Luxembourg Ambulant Erquelines D, in schwarz, ein belgischer Stempel



VDL 1946 Luxembourg Ambulant Forbach E, in schwarz, ein französischer Stempel



VDL 1944 Luxembourg Ambulant Forbach A

VDL = Nr. des Handbuchs von James Van der Linden

Herzlichen Gruß
DiDi
 
Michael D Am: 19.06.2013 09:51:47 Gelesen: 459037# 314 @  
@ Mondorff [#310]

"Laut James Van der Linden >POSTVERTRAGSSTEMPEL< (1993) ist dies ein Grenzübergangsstempel, der mit der Nr. 134 registriert ist. Er ist mit den Buchstaben A bis H bekannt.

Scheinbar ist es so, dass nicht überall wo [I]Amb. oder Ambulant d'rauf steht, auch Bahnpost gemeint ist. Von diesen "Bahnpoststempeln" gibt es im französischen Sprachraum eine überraschende Anzahl."


Wieso sollten das denn keine Bahnpoststempel sein? Grenzübergangsstempel wurden durchaus auch in ambulanten Eisenbahnpostämtern benutzt. Da gibt es auch Beispiele von Preußen zu.

Gruß
Michael
 
filunski Am: 19.06.2013 11:44:50 Gelesen: 459022# 315 @  
@ calliostoma [#312]
@ Mondorff [#313]
@ Michael D [#314]

Hallo zusammen,

Euch allen erst mal vielen Dank für die vielen Beispiele und weiterführenden Informationen. Mit meiner ursprünglichen Vermutung, es handle sich um einen Bahnpoststempel, dachte ich nach Euren Erklärungen falsch zu liegen. Oder etwa doch nicht ganz falsch, wenn ich mir da Michaels Kommentar anschaue?

Wenn es sich "nur" um einen Grenzübergangsstempel handelt (nicht Bahnpost), was bedeutet dann AMB., sowohl in meinem Beispiel, als auch in den anderen gezeigten Grenzübergangsstempeln? ;-)

Beste Grüße,
Peter
 
Michael D Am: 19.06.2013 17:30:31 Gelesen: 458966# 316 @  
Hallo zusammen,

die ausschlaggebende Unterscheidung ist:

Meint man Bahnpoststempel oder Kursstempel ?

In dem Bahnpoststempel-Katalog der Bahnpost-Arge sind nur Bahnpoststempel mit Streckenangabe aufgeführt (so auch der komplette Titel des Bandes). Dies wird auch in der Einführung erläutert.

Darüber hinaus gibt es weitere Bahnpoststempel, z.B. die Übernahme-, Stations-, Bahnpostamts- und eben die Grenzübergangsstempel. Dies alles sind Stempel, die der Bahnpost zuzuordnen sind. Die Bahnpost ihrerseits war von der "normalen" Post organisatorisch klar getrennt.

AMB steht für ambulant und das waren in klassischer Zeit die mobilen Eisenbahnpostbüros in den Zügen.

Es gab Grenzeingangsstempel, die ausschließlich von Bahnpostbüros verwendet wurden und demzufolge Bahnpoststempel waren.

Gruß
Michael
 
Mondorff Am: 20.06.2013 12:46:27 Gelesen: 458898# 317 @  
@ Michael D [#316]
@ filunski

Michael, das ist sicherlich alles richtig, was Du schreibst. Meine bisherigen "intimen" Kenntnisse zu diesen Stempeln kamen eben ausschließlich aus dem Handbuch zu den Grenzübergangsstempel von James Van der Linden - und der geht nicht sehr ins Detail zu den Abbildungen.

Nun habe ich mich etwas "schlau gemacht": Die in [#309] und [#313] vorgestellten Stempel sind Grenzübergangstempel, die von Postbeamten der Bahnpost beim Grenzübertritt (im nächstgelegen Umladebahnhof) gebraucht wurden. Dazu stand, z.B. in Nancy für die Linien nach Paris, im Bahnhof ein "geparkter" Bahnpostwagen bereit, in dem die Stempel auf jede ankommende Sendung aus dem Ausland angebracht wurden. Marken wurden damit, wenn überhaupt, nur zufällig berührt - die waren ja auch schon vorher entwertet.

Diese Grenzübergangstempel waren, zur Kontrolle der Portoverrechnung sehr wichtig - einen Allgemeinen Postverein, später UPU, gab es ja noch nicht.
Bei unmittelbar nacheinander eintreffenden Zügen, wurden die Säcke selbstverständlich gleich umgeladen, um dann im Bahnpostwagen bearbeitet zu werden. Dann musste es aber schnell gehen, weshalb es von den betreffenden Stempeln auch eine Anzahl Unterscheidungsbuchstaben gibt, die mehreren Postlern zugeordnet waren.



Streifbandzeitung mit rotem französischen Grenzübergangstempel Luxembourg Amb. Forbach B vom 27.9.1862.

Nochmals - ich bin kein Spezialist der Bahnpost und bitte meine, vielleicht voreilige Stellungnahme zu entschuldigen. Einen rezenten Luxemburger Bahnpoststempelkatalog haben wir auch (noch) nicht.

Freundlichen Gruß
DiDi
 
filunski Am: 20.06.2013 13:27:30 Gelesen: 458884# 318 @  
@ Mondorff [#317]

"Nochmals - ich bin kein Spezialist der Bahnpost und bitte meine, vielleicht voreilige Stellungnahme zu entschuldigen"

Lieber Didi,

das macht gar nichts, so hast Du auch keinen "Tunnelblick" zu einem bestimmten Thema. :-) Herzlichen Dank und ein dickes Lob für Deine letzten Ausführungen zu diesem Stempel. Erspart mir viele weiteren Recherchen.

Egal welchen Namen das "Kind" (der Stempel) nun hat oder verdient, Grenzübergangstempel oder Grenzeingangsstempel oder Bahnpoststempel oder die vielleicht treffendste französische Bezeichnung dafür "cachet d'entrée en france", jetzt weiß ich (und wir alle) wie und wo er zustande kam. :-)

Beste Grüße,
Peter
 
Michael D Am: 20.06.2013 14:29:17 Gelesen: 458868# 319 @  
@ Mondorff [#317]

Hallo Didi,

ist doch kein Problem. Hoffe, meine Einwände sind nicht falsch rübergekommen, war nur positiv gemeint.

Schöne Zeitung mit dem Stempel, wird es auch nicht mehr so oft geben. :-)

Gruß
Michael
 
Gerhard Am: 20.06.2013 16:13:04 Gelesen: 458851# 320 @  
@ filunski [#309]

Und frankiert mit einer Mi-Nr.28 Platte 5 mit Breitrand; KW 66 € (nach GB-Spezial von 2004), von der Verwendungform mal ganz abgesehen.

Ein schönes Stück, Glückwunsch!

Gerhard
 
filunski Am: 20.06.2013 16:35:33 Gelesen: 458847# 321 @  
@ Gerhard [#320]

Hallo Gerhard,

herzlichen Dank für die Zusatzinformation. :-)

Für die Marke hatte ich mich bislang noch gar nicht weiter interessiert. :-(

Schöne Grüße,
Peter
 
Gerhard Am: 20.06.2013 18:31:30 Gelesen: 458826# 322 @  
@ calliostoma [#312]

Ja wenn man mit dem Lesen, mal nicht nachkommt. Ist diese Stempelform grundsätzlich Bahnstempel gewesen? Ich besitze einige davon in meiner Frankreichsammlung und womöglich auch unter meinen Doubletten; dann muß ich diese natürlich extra aufheben, das mache ich mit Bahnpoststempeln sonst auch.

Gerhard
 
calliostoma Am: 20.06.2013 19:52:41 Gelesen: 458814# 323 @  
@ Gerhard [#322]

Nicht zwangsläufig - es gibt auch andere - z.B. Bahnhofspostämter.

Bahnpost ist erkennbar an 2 Orten im Stempel mit einem "A" dazwischen.

Es gibt auch einen guten Katalog dazu, aber das ist dann schon sehr speziell.

Gruß

Dirk
 
DL8AAM Am: 20.06.2013 20:17:37 Gelesen: 458798# 324 @  
Nur zur Info, gerade gefunden:

Das Buch " A history of railway letter stamps; describing all varieties issued by the railway companies of Great Britain and Ireland under the authority of the postmaster-general" von Herbert L'Estrange Ewen aus dem Jahr 1901 ist frei in Internet online lesbar bzw. steht dort auch als PDF-Download zur Verfügung:

http://archive.org/details/cu31924030133486 bzw. als Direktlink zum PDF-File http://archive.org/download/cu31924030133486/cu31924030133486.pdf



Gruß
Thomas
 
JohannesM Am: 25.06.2013 20:32:45 Gelesen: 458370# 325 @  
Hallo Bahnpostgemeinde,

weiss jemand ob der Bahnpoststempel Leipzig-Doebeln-Dresden in der Gegenrichtung gleichlautend benutzt wurde in 1967. Und wenn ja - kann man an der Zugnummer die Richtung erkennen? Wenn ich mich recht entsinne gingen z.B. bei der Harzer Schmalspurbahn die geraden Zugnummern in die eine und die ungeraden in die andere Richtung.

Mit Sammlergruessen
Eckhard
 
calliostoma Am: 25.06.2013 21:59:21 Gelesen: 458347# 326 @  
@ JohannesM [#325]

Ungerade Zugnummer - Strecke
Gerade Zugnummer - Gegenstrecke

Gruß

Dirk
 
JohannesM Am: 25.06.2013 23:33:50 Gelesen: 458329# 327 @  
@ calliostoma [#326]

Vielen Dank, Dirk.

Das würde mit meinem Beleg dann passen. Bei der Harzer Schmalspurbahn, genauer bei der Gernrode-Harzgeroder Eisenbahn war es genau umgekehrt, jedenfalls laut Juris Schmidt.

War das etwa bei jeder Strecke anders geregelt ?

Mit Sammlergrüßen

Eckhard
 
zockerpeppi Am: 26.06.2013 23:03:20 Gelesen: 458171# 328 @  
Zur Abwechslung möchte ich einen Bahnpoststempel hochladen. Den Beleg bekam ich von einem Kollegen und habe ihn schon in unserem Vereinsforum vorgestellt. Aber auch für Philaseiten Besucher dürfte er interessant sein.



Schimpach-Kautenbach - Zug 208//09.1.42 frankiert mit 12 Rpf Portostufe 1.10.1940 bis 20g

schönen Abend noch
Lulu

P.S diese Sorte Stempel gab es vor der Besetzung nicht. Wurden +/- im Oktober 1940 eingeführt

[Redaktionell aus dem Thema "Luxemburg: Deutsche Besetzung 1940 bis 1944" kopiert]
 
JohannesM Am: 27.06.2013 23:08:39 Gelesen: 458065# 329 @  
Hier ein Eilbrief, der gut den Postweg dokumentiert.



Aufgabestempel DRESDEN ??d, Durchgangsstempel DRESDEN 24d, Bahnpoststempel LEIPZIG-DÖBELN-DRESDEN b(Dank calliostoma wissen wir, daß die gerade Zugnummer umgekehrte Fahrtrichtung bedeutet), Bahnpoststempel LEIPZIG-SCHWERIN (bis Magdeburg), Bahnpoststempel MAGDEBURG-THALE(bis Halberstadt), weiter wohl mit der Bahn bis Wernigerode (eine Bahnpost nach Stapelburg gab es nur bis 1960) zuguterletzt Ankunftstempel WERNIGERODE c.

Vielleicht können die Dresden-Kenner etwas zu den beiden Dresdner Stempeln sagen, welches war das Aufgabepostamt und wo war das Postamt 24?

MfG Eckhard
 
Sachsendreier53 Am: 01.07.2013 10:48:59 Gelesen: 457692# 330 @  
Ansichtspostkarte aus Bad Nenndorf (Niedersachsen) vom 28.5.1909 mit Bahnpoststempel der Strecke Hannover-Weetzen-Haste, Zugnummer 558, 28.5.09



mit Sammlergruß,
Claus
 
calliostoma Am: 10.07.2013 15:12:48 Gelesen: 456566# 331 @  
Bahnpost auf der Schmalspurbahn FLENSBURG - KAPPELN (SCHLEI)- der Stempel wurde verwendet von 1886 bis 1946.

Die Ansichtskarte aus Glücksburg zeigt den Zug, einen Bahnpostwagen gab es nicht, das Postabteil befand sich im Packwagen hinter der Lok. Mit etwas Phantasie kann man den Briefeinwurf noch erkennen.



Gruß

Dirk
 
el-mue Am: 10.07.2013 15:37:01 Gelesen: 456558# 332 @  
Wie kommt es eigentlich dazu, dass Briefmarken bei der Bahn abgestempelt werden? Normalerweise schmeißt man doch den Brief in den Postbriefkasten. Gibt bzw. gab es in den Zügen eigene Briefkästen, wo die Belege dann gleich im Zug gestempelt werden und gibt es die Möglichkeit auch noch heute (in Deutschland) zu solchen Bahnpoststempel zu kommen?

Beste Sammlergrüße

El Mü
 
calliostoma Am: 10.07.2013 21:31:21 Gelesen: 456527# 333 @  
@ el-mue [#332]

Die Möglichkeit der Aufgabe direkt am Bahnpostwagen gibt es seit dem Ende der Bahnpost in Deutschland am 30.5.1997 nicht mehr.

Heute gibt es Bahnposten noch in Russland und China, die letzt in der Schweiz wird im Herbst stillgelegt.

In der "guten alten Zeit" gab es halt in vielen Zügen Bahnpostwagen und die Möglichkeit der Aufgabe dort wurde reichlich genutzt. Auch Firmen lieferten ihre Post direkt am Bahnpostwagen auf, um die Zustellung zu beschleunigen.

Gruß

Dirk
 
el-mue Am: 10.07.2013 22:21:46 Gelesen: 456509# 334 @  
@ calliostoma [#333]

Danke calliostoma für die Beantwortung meiner Frage. Schade, dass es heute diese Möglichkeit nicht mehr gibt. Vielleicht kommt ja so etwas ja mal wieder.

Beste Sammlergrüße

El Mü
 
volkimal Am: 23.07.2013 15:43:38 Gelesen: 455242# 335 @  
Hallo zusammen,

die Bahnpost von Crailsheim nach Stuttgart:



Viele Grüße
Volkmar
 
calliostoma Am: 23.07.2013 20:45:07 Gelesen: 455199# 336 @  
Bahnpost EMMERICH - CÖLN von 1922, aufgegeben in Düsseldorf



Gruß

Dirk
 
wajdz Am: 02.09.2013 19:30:14 Gelesen: 452460# 337 @  
Es war einmal ...

Vor inzwischen 33 Jahren wurde der Beförderungsweg von Briefen mit der Zusatzleistung Eilsendung noch durch Stempel dokumentiert. Gegenwärtig beträgt die Laufzeit für Standardbriefe und Postkarten in der Regel auch ohne Eilzuschlag innerhalb Deutschlands auch nur noch einen Tag. Das ist für den Postkunden natürlich sehr erfreulich, aber philatelistisch interessanter war es damals allemal.

Zwei Briefe im Fernverkehr bis 20 g (20) mit Zusatzleistung Eilbrief (50) = 70
DDR Bad Liebenstein – Berlin

oberer Brief:

MiF MiNr 1880 y (50); MiNr 2396 (20) = 70
Aufkleber Pergamin rot Eilsendung.Expres
entwertet mit TSt 6202 BAD LIEBENSTEIN e vom 19.11.79.

rückseitig:

TSt 6202 BAD LIEBENSTEIN e vom -9.11.79.;
LEIPZIG-EISENACH BAHNPOST c ZUG 00759 19.11.79
LEIPZIG-BERLIN BAHNPOST h ZUG 2723 h 20.11.79
TSt 110 BERLIN-PANKOW 1 p 20.11.79 –7

unterer Brief:

MiF MiNr 1880 y (50); MiNr 2423 (20) = 70
Aufkleber Pergamin rot Eilsendung.Expres
entwertet mit OrtswerbeSt 6202 BAD LIEBEBSTEIN -3.12.79 DAS HERZBAD

rückseitig:

TSt 6202 BAD LIEBENSTEIN e vom -3.12.79 -17
LEIPZIG-EISENACH BAHNPOST a ZUG 0759 -3.12.79
LEIPZIG-BERLIN BAHNPOST h ZUG 02723 h -4.12.79.79
TSt 110 BERLIN-PANKOW 1 p -4.12.79 --7



MfG wajdz
 
wajdz Am: 08.09.2013 00:36:56 Gelesen: 452154# 338 @  
@ wajdz [#302]

Ergänzend zu dem oben genannten Beleg noch eine Variante

Postkarte (10) mit Zusatzleistung Eilsendung (50) = 60

Mischfrankierung MiNr senkr. Paar 2882 (10+5); waager. Paar MiNr 2883 (20) = 60, entwertet mit Stempel BAHNPOST HALLE (SAALE)-NAUMBURG(SAALE) ZUG 3507-14.7.84

Vignette zur Sonderbeförderung Bahnpost und Aufkleber Pergamin rot Eilsendung/ Expres, Schmuckzudruck Traditions-Bahnpostwagen Halle-Naumburg, rückseitig Ankunftstempel 110 BERLIN-PANKOW 1 p 16.7.84



MfG wajdz
 
wajdz Am: 09.09.2013 20:39:41 Gelesen: 452028# 339 @  
Ausschnitt aus B5 Drucksache ›100 bis 250g = 180 von Augsburg nach Breisach, Einfachfrankierung ATM MiNr 1 (180)

Stempel BAHNPOST MÜNCHEN-STUTTGART an ZUG 00284 -7.-2.90


 
webpirate Am: 28.09.2013 12:52:31 Gelesen: 449793# 340 @  
Mein erster Bahnpoststempel in Kleinschrift:

Metz - Gießen / BAHNPOST / Z.123 27.5.12



Schöne Grüße
webpirate

[Redaktionell aus dem Thema "Deutsche Poststempel mit Kleinbuchstaben im Ortsnamen" kopiert]
 
juni-1848 Am: 28.09.2013 19:10:30 Gelesen: 449758# 341 @  
@ webpirate [#340]

Das passt ja gerade - und bevor sie ich sie wegsortiere, schnell noch ein paar Scans:



Feldpost-Faltbrief aus der 3. Komp. des Eisenbahn-Rgts. III mit Bahnpost-Spitzoval "Metz-Gießen \ BAHNPOST \ Z.221. 24.12.15" (Retzlaff 6.2.1.9)

Zum Inhalt - auf dem Weg an die Westfront: ...Fahrt Coblenz - Trier ... den heiligen Abend werde ich wohl noch auf deutschem Boden erleben. Vielleicht veranstalten wir in Trier oder Luxemburg unsere ... Weihnachtsfeier...



Postkarte von Golm nach Granzow (Uckermark) mit Bahnpost-Spitzoval "Schönermark-Damme \ BAHNPOST \ Zg 25.. 21.2.11" (Retzlaff 6.2.8.16)

Sammlergruß, Werner
 
Jürgen Witkowski Am: 28.09.2013 21:31:04 Gelesen: 449735# 342 @  
@ juni-1848 [#341]

Den Bahnpoststempel Metz - Gießen habe ich zwischen dem 16.05.1912 und dem 01.09.1916 nachgewiesen.

Den Stempel Schönermark - Damme kannte ich als Kleinschriftstempel bisher nur aus der Literatur.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
juni-1848 Am: 29.09.2013 08:28:46 Gelesen: 449706# 343 @  
@ Concordia CA [#342]

Danke, Jürgen, für die Angaben zur Verwendungsdauer.

Habe beide Stempel mit diesen Angaben in die Datenbank eingepflegt:



# 56126 Metz - Gießen



# 56127 Schönermark - Damme

Sollten zu Schönermark - Damme weitere Abschläge bekannt werden, bitte den Verwendungszeitraum anpassen.

Sammlergrüße, Werner
 
calliostoma Am: 29.09.2013 12:08:46 Gelesen: 449679# 344 @  
@ juni-1848 [#343]

Schönermark - Damme, Verwendungszeit 1910-1927

Hier noch einer von 1924.




Gruß

Dirk
 
calliostoma Am: 29.09.2013 12:16:23 Gelesen: 449677# 345 @  
@ juni-1848 [#343]

Metz - Gießen, Verwendungszeit 1910-1922



Dirk
 
calliostoma Am: 29.09.2013 12:58:50 Gelesen: 449666# 346 @  
Noch ein paar Bahnpost-Belege in gemischter Schreibweise:



B0991 Berlin - Saßnitz 7.1.2.0 1910-1929



D0835 Duß - Bensdorf (Lothr.) 7.1.1.0 1916-1918



N0209 Neuß - Euskirchen 7.2.1.0 1918-1924



R0623 Rothfließ - Rudczanny 7.3.6.0 1928-1937



S0888 Stettin - Großziegenort 7.2.1.0 1911-1930

Gruß

Dirk
 
Quedlinburger Am: 29.09.2013 21:01:52 Gelesen: 449626# 347 @  
Hier mal etwas aus dem Harz.



Gruß Olaf
 
Jürgen Witkowski Am: 29.09.2013 22:23:57 Gelesen: 449611# 348 @  
@ calliostoma [#344]
@ calliostoma [#345]

Vielen Dank für die Stempelmeldungen. Es waren für meine Registratur der Kleinschriftstempel durchweg neue Verwendungsdaten.

Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
juni-1848 Am: 30.09.2013 16:38:54 Gelesen: 449494# 349 @  
@ calliostoma [#344]
@ calliostoma [#345]

Hallo Dirk,

danke für die Verwendungszeiträume.

Werde über die Wintertage meine Bahnpoststempel nach Auffälligem" durchforsten und hier zeigen.

Sammlergruß, Werner
 
juni-1848 Am: 30.09.2013 17:09:55 Gelesen: 449486# 350 @  
Aus Deutsches Reich Infaltionsbelege von heute:

Moin zusammen,

heute einer aus der PP 15 (1.8. bis 23.8.1923) mit recht seltenem Schaffner-Bahnpost-Stempel:



(Infla-Belege-Datenbank # 3796: [http://www.inflaseiten.de/belege/zeigen/3796] )

Beidseitig eng beschriebene Fernpostkarte ab Geyer nach Plauen mit 400 Mark Queroffset, entwertet mit Bahnpost-Ellipsenstempel "MEINERSDORF - SCHÖNFELD / SCHFFBP / Zug 1468 14.8.23".

Der Sohn verläßt die Familie im voigtländischen Plauen und findet Unterkunft in Geyer im Erzgebirge. Aus dem Text erfahren wir von der Höhe einer Mietkaution (5 - 5 1/2 Millionen) und den Preis der Fahrkarte (47.000 Mark).

Seinerzeit verkehrte eine Schmalspurbahn zwischen Thum und Meinersdorf, Schönfeld-Wiesa (über Geyer) und Wilischthal.

Bisher sind nur zwei SCHFFBP-Ellipsenstempel bekannt geworden - beide von dieser Schmalspurbahn:

MEINERSDORF - SCHÖNFELD [http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/49023],
THUM-WILISCHTHAL [http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/49111].

Sammlergrüße, Werner
 
kauli Am: 30.09.2013 17:48:39 Gelesen: 449476# 351 @  
Hallo zusammen,

zu dem Bahnpost Stempel Strausberg 1-Strausberg? nehme an das die zweite Ortsangabe Strausberg ist, hätte ich gerne näheres gewusst. Diese Kombination ist eigentlich ungewöhnlich. Vielleicht hat jemand die Kataloge der ARGE Bahnpost, ich habe nur den Teil B.

Besten Dank schon mal
Dieter


 
Latzi Am: 30.09.2013 18:32:13 Gelesen: 449463# 352 @  
@ kauli [#351]

Ohne mich näher auszukennen vermute ich, dass die Lösung des Rätsels auf dieser Linie liegt, und dass auf dem Weg von der Stadt zum Bahnhof Post befördert und angenommen wurde:

http://de.wikipedia.org/wiki/Strausberger_Eisenbahn

Gruß
Lars
 
calliostoma Am: 30.09.2013 19:47:18 Gelesen: 449453# 353 @  
@ kauli [#351]

Guten Abend,

so haben wir ihn bei der BArge Bahnpost katalogisiert:

S1087 STRAUSBERG 1 (ST.) - STRAUSBERG 2 (B.) 7.1.1.0 1894-1916

Aus dem Kursbuch 1914 die passende Erklärung



Gruß Dirk
 
kauli Am: 30.09.2013 20:36:52 Gelesen: 449441# 354 @  
@ Latzi [#352]
@ calliostoma [#353]

Besten Dank, dann war die Bahn nur in Strausberg unterwegs. Die Karte ging ja nach Berlin. Denke, sie müsste dann mit der damaligen Ostbahn weiterbefördert worden sein.

Viele Grüße
Dieter
 
Fillemille29 Am: 03.10.2013 10:27:53 Gelesen: 449048# 355 @  
Anbei ein schöner Beleg mit Bahnpoststempel (Beleg wurde mir per email zugestellt):



Viel Spaß

Achim
 
juni-1848 Am: 03.10.2013 19:56:29 Gelesen: 448985# 356 @  
@ Fillemille29 [#355]

Schon mal gehört - und jetzt gesehen! Untertänigsten Dank! Von diesen "Behelfsstempeln" aus der Region soll es noch einen weiteren mit "Schbp" geben?

Sammlergruß, Werner
 
volkimal Am: 30.11.2013 09:30:31 Gelesen: 441716# 357 @  
Hallo zusammen,

für meine kleine Heimatsammlung habe ich gestern diesen Brief bekommen:



Die Briefhülle wurde zweimal verwendet. Am 9.11. von Münster nach Bork und am 11.11. von Bork nach Münster. Auf dem ersten Weg steht im Stempel "T II", auf der zweiten Strecke "R II". Ich bin kein Bahnpostsammler, daher stellen sich mir bei dem Beleg mehrere Fragen:

1) Wer kann mir sagen, für welche Worte die Buchstaben R bzw T stehen?
2) Die "II" ist vermutlich der zweite Zug an dem Tag. (Ich habe im Internet I bis III gefunden)
2) In welche Richtung fuhr der Zug bei "R" bzw. "T"? (Vermutlich wurde die Post von Bork über Lünen und Hamm nach Münster transportiert)
3) Die Bahnstrecke wurde 1847 eröffnet. Wer kennt die Verwendungszeit des Stempels?

Der Brief wurde beim zweiten mal am 11.11. in Bork aufgegeben. Da der Bahnpoststempel und der Ankunftsstempel vom 13.11. sind, vermute ich, dass dazwischen ein Sonntag lag. Wenn das stimmt kämen nur die Jahre 1848 und 1854 in Frage.

Mal sehen, was ich auf diesem Wege herausbekomme.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Volkmar
 
calliostoma Am: 30.11.2013 14:46:55 Gelesen: 441636# 358 @  
@ volkimal [#357]

1. T = Tour, R = Retour
2. I - erster Zug, II - zweiter Zug etc.
3. Deutz - Minden = Tour, Minden - Deutz = Retour
4. Verwendungszeit bei BArge Bahnpost 1851-1852. Diese Stempeltype wurde 1851 eingeführt. 1851 bis 1853 wurde praktisch jeder Brief auf der Rückseite gestempelt, danach hat man das eingestellt. War wohl doch viel zu aufwändig.

Gruß

Dirk
 
volkimal Am: 30.11.2013 15:31:25 Gelesen: 441625# 359 @  
@ calliostoma [#358]

Hallo Dirk,

danke für die Informationen. Jetzt kann ich den Beleg besser einordnen. An R für Retour hatte ich auch gedacht, auf T für Tour bin ich aber nicht gekommen.

Volkmar
 
Sachsendreier53 Am: 14.01.2014 13:39:54 Gelesen: 439017# 360 @  
DDR Bahnpostbrief / Eilsendung aus 8800 Zittau nach 4090 Halle-Neustadt vom 12.7.1988.



mit Sammlergruß,
Claus
 
Sachsendreier53 Am: 17.01.2014 12:09:01 Gelesen: 438856# 361 @  
Kriegs-Gedenk-Postkarte gelaufen als Feldpost mit Bahnpoststempel der Strecke DRESDEN-REICHENBACH (VGTL) ZUG 1009 vom 6.1916



mit Sammlergruß,
Claus
 
saintex Am: 16.03.2014 02:15:48 Gelesen: 434927# 362 @  
Bahnpost in Luxemburg

Postkarte mit Bahnpoststempel Luxemburg-Troisvierges 1 10.2.72.-6 Uhr. Die Postkarte traf bereits dreieinhalb Stunden später, am 10.2.1972 9.30 Uhr beim Empfänger in Bonn-Lengsdorf ein. Ich war damals noch Schüler.





saintex
 
zonen-andy Am: 25.03.2014 15:12:30 Gelesen: 434333# 363 @  
Hallo,

habe auch 2 Bahnpoststempel, leider nicht auf Brief.

Dresden-Bischofswerda-Zittau (Sachsen) und Frankenstein-Raudten (Schlesien)



viele Grüße
Andreas
 
Sachsendreier53 Am: 27.03.2014 10:57:05 Gelesen: 434192# 364 @  
Osterkarte, gelaufen als Feldpost mit Soldaten-Briefstempel aus Neustrelitz nach Friedrichshagen bei Berlin/Köpenick.

Befördert ist die Karte durch Zug 12, Bahnstrecke BERLIN - WARNEMÜNDE am 3.4.1915



mit Sammlergruß,
Claus
 
KaraBenNemsi Am: 28.03.2014 12:05:34 Gelesen: 434091# 365 @  
@ DL8AAM [#253]

Hallo Thomas,

Dein Beitrag ist zwar schon eine Weile her, aber hier noch die Antwort zu "PKO FM":

ПКО ФМ steht laut russischsprachigen Internetforen für "пункт коллективного обслуживания с использованием франкировальных машин", was sinngemäß übersetzt "Stelle für Massenabfertigung mit Frankiermaschinennutzung" bedeutet. Das sind also Untergliederungen der russischen Post, die große Mengen Geschäfts- und Behördenpost annehmen und sie dann mittels Postfreistempeln frankieren und weiterleiten.

Die Antwort findet man in russischen Foren, in denen verwunderte Empfänger von Steuerbescheiden immer mal wieder nachfragen, was denn ПКО ФМ auf den Briefumschlägen des Föderalen Russischen Steuerdienstes zu bedeuten hat, zumal wenn der Freistempel aus einem anderen Ort kommt als der Absender. Offenbar benutzen die dortigen Finanzämter gern diese Annahmestellen.

Dann hattest Du noch nach dem Präfix "При" in "Прижелезнодорожный почтамт" (Bahnpostamt) gefragt. Wie Du schon richtig schreibst, steht das при hier für "an oder bei". Das bedeutet einfach, dass sich das Postamt örtlich an einer Eisenbahn(linie) befindet, aber keine Einrichtung der Eisenbahn ist, sondern eine der Post. Ohne При könnte man auf die Idee kommen, eine Einrichtung der Bahn vor sich zu haben.

Viele Grüße

Carsten
 
DL8AAM Am: 31.03.2014 15:59:16 Gelesen: 433867# 366 @  
@ KaraBenNemsi [#365]

Carsten,

super, besten Dank. Somit haben wir somit das russische Gegenstück zu unserem FRANKIERSERVICE identifiziert. Über diese angesprochenen Forenbeiträge bin ich schon einmal gestolpert, da sich aber mein Russisch fast ausschliesslich nur auf das philatelistisch notwendige Grundwissen, d.h. im Prinzip nur auf das Transkribieren, geschränkt, kam ich nicht weiter, auch der Googletranslator half nicht wirklich. Hier im "zonengrenznahen" Niedersachsen war es zwar ein wenig üblich, je nach Angebot auf der Stadtleiste, dass man mal 1-2 Kurse Russisch zum Abi belegte, dass reichte zwar aus, um sich für die dann (fast) kostenlosen Klassenfahrten in die damals noch UdSSR zu qualifizieren (gezahlt hatte das zu gefühlten 95% die Niedersächsiche Landeszentrale für politische Bildung in Hannover), um ein paar einfache Pflichtpunkte für das Abi abzuziehen, aber für kaum mehr. ;-)) Trotzdem, zum U-Bahn fahren, Bierbestellen "Ja Hatschu dwa piwo" und für meine Stempel ist es aber alle mal gut genug gewesen.

Beste Grüße
Thomas
 
filunski Am: 31.03.2014 18:01:07 Gelesen: 433843# 367 @  
Liebe Bahnpostfans,

hier ein nicht ganz alltäglicher Bahnpostsstempel:



Ägyptischer Bahnpoststempel vom Bahnpostwaggon (AMB. = Ambulant) auf der Strecke von Alexandria nach Kairo.

Zu finden auf dieser alten Karte, welche in Rom aufgegeben wurde. Immer wieder erstaunlich bei solchen alten Karten zu sehen, welch' spartanische Adressangaben zu einer erfolgreichen Zustellung führten. Sicherlich gab es im Jahre 1901 nicht sehr viele Damen namens "Feliecie Lekisch" in Kairo, aber auch Kairo war zu jener Zeit kein kleiner Ort mehr! :-)

Kann vielleicht jemand den arabischen Text übersetzen?



Schöne Grüße,
Peter
 
volkimal Am: 24.05.2014 17:57:06 Gelesen: 430798# 368 @  
Hallo zusammen,

ich wollte vorhin den Bahnpoststempel "Breslau - Oderberg" bei Philastempel eingeben. Dabei bin ich über Oderberg "gestolpert".



Ich vermute, dass es sich bei Oderberg um den Tschechischen Grenzort, das heutige Bohumín handelt. Wer kann das bestätigen?

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 29.05.2014 18:17:42 Gelesen: 430552# 369 @  
Hallo zusammen,

ein bayrischer Bahnpoststempel der Strecke München - Nürnberg. Gut, dass die Karte von 1882 datiert ist. Sowohl im Bahnpoststempel als auch beim Ankunftsstempel fehlen die Jahreszahlen.



Unten im Bahnpoststempel steht eine römische "IV". Wer kann mir sagen, was sie bedeutet.

Wurde der Stempel immer ohne Jahreszahl verwendet? So wie der Stempel aussieht, war für die Jahreszahl kein Platz.

Geht die Karte eigentlich nach Dettingen oder Oettingen? In der Anschrift lese ich "Dettingen". Der Stempel ist identisch mit dem Stempel aus Oettingen http://www.stampsx.com/ratgeber/stempel-bilder.php?id=94494.



Viele Grüße
Volkmar
 
calliostoma Am: 30.05.2014 12:42:51 Gelesen: 430477# 370 @  
@ volkimal [#369]

Stempel dieser Type (BArge Bahnpost 5.5.1.0) immer ohne Jahresangabe. Verwendungszeit des Stempels München-Nürnberg 1873-1902.

"IV" = 4. Kurs, d.h. die vierte Fahrt am diesem Tag auf dieser Strecke.

Ich lese da "Öttingen".

Gruß

Dirk
 
volkimal Am: 30.05.2014 13:50:13 Gelesen: 430463# 371 @  
@ calliostoma [#370]

Hallo Dirk,

vielen Dank.

Volkmar
 
HouseofHeinrich Am: 05.07.2014 09:34:22 Gelesen: 427911# 372 @  
Hallo Freunde,

kann jemand sagen ob der Teilblock mit einem Bahnpoststempel selten ist, da ich so was zum ersten mal sehe und den Stempel lesen, das wäre auch noch gut, im Voraus vielen Dank.

M.f.g. Heinrich


 
briefmarkenwirbler24 Am: 05.07.2014 11:20:42 Gelesen: 427875# 373 @  
@ HouseofHeinrich [#372]

Hallo Heinrich,

der Bahnpoststempel entstammt aus dem Ort Jena, Thüringen. Solche Einheiten sind sicherlich nicht häufig zu finden, aber einen hohen Wert hat solch eine Einheit nicht. Wenn jemand Bahnpoststempel sammelt, gibt er dir vielleicht 1-2 € dafür, aber mehr auch nicht.

Hier ein Beispiel:



Diesen schönen Brief mit zwei Bahnpoststempel und einer größeren Einheit aus der Bauten-Serie habe ich mir für 3,- € in der PPA ersteigert.

MfG

Kevin
 
JohannesM Am: 05.07.2014 17:45:26 Gelesen: 427830# 374 @  
@ briefmarkenwirbler24 [#373]

Hallo Kevin,

"aus Jena" ist wohl nicht der korrekte Ausdruck, es handelt sich ja um einen Streckenstempel, der in einem Zug von Jena nach ... abgeschlagen wurde, eventuell fuhr der Zug auch in der entgegengesetzten Richtung, das ist oftmals nur aus der Zug Nummer ersichtlich.

Beste Gruesse
Eckhard
 
briefmarkenwirbler24 Am: 05.07.2014 17:55:57 Gelesen: 427824# 375 @  
@ JohannesM [#374]

Hallo Eckhard,

du hast natürlich Recht, ich habe mich etwas missverständlich ausgedrückt! :)

MfG

Kevin
 
bekaerr Am: 16.09.2014 16:00:45 Gelesen: 422528# 376 @  
Hallo,

soeben beim Aufräumen gefunden, sollte eigentlich in der Bucht verkauft werden, bis ich mir dir Rückseite genauer angesehen habe:





Beste Grüße,
Bernd
 
Altmerker Am: 24.09.2014 12:45:29 Gelesen: 421949# 377 @  
Hier kommt ein Stempel einer heute nicht mehr befahrenen Strecke. Die "Unstrutbahn" ist die Eisenbahnlinie zwischen Artern in Thüringen und Naumburg in Sachsen-Anhalt (Bahnstrecke 585). Auf der Unstrutbahn-Linie verkehren Züge der Burgenlandbahn. Die Züge fahren zum Teil sehr nah an der Unstrut entlang, so dass man einen interessanten Ausblick hat und die Landschaft in Ruhe genießen kann. Die Bahnverbindung eignet sich gut für Wasserwanderer und Radwanderer, die den Fluss z.B. nur stromab paddeln oder den Unstrut-Radweg nur in einer Richtung befahren wollen und den Rückweg mit maschineller Hilfe antreten möchten.

Die Unstrutbahn verkehrte 2007 nur noch zwischen Nebra und Naumburg und seit 2009 von Wangen (Arche Nebra) bis Naumburg und hält in Wangen - Nebra - Vitzenburg - Karsdorf - Kirchscheidungen (Bedarfshalt) - Laucha - Balgstädt (Bedarfshalt) - Freyburg - Kleinjena (Bedarfshalt) - Naumburg.

Der Unstrutbahn-Abschnitt Artern - Nebra wurde zum Jahresende 2006 eingestellt. Um von Naumburg nach Artern zu kommen, muss man nun einen Umweg über Erfurt in Kauf nehmen.


 
zonen-andy Am: 26.10.2014 20:13:44 Gelesen: 419107# 378 @  
Hallo,

habe gestern auch mal einen Brief mit Bahnpoststempel der Strecke Eisenach - Eisfeld erhalten.



Grüße Andreas
 
volkimal Am: 31.10.2014 17:33:03 Gelesen: 418750# 379 @  
Hallo zusammen,

eines der interessantesten Kapitel meiner Sammlung "Familiengeschichte und Philatelie" sind "Unsere Kontakte zu China". Mein Lieblingsstück habe ich beim entsprechenden Thema schon vorgestellt:

http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=87403

Zu der Sammlung gehören mehrere Bahnpoststempel der Strecke Tsingtau-Tsinanfu. Es sind die Stempel aus der deutschen Kolonialzeit, der anschließenden japanischen Besetzungszeit und schließlich die chinesischen Bahnpoststempel derselben Strecke. Daher habe ich mich etwas intensiver mit den Bahnpoststempeln aus China beschäftigt. Heute möchte ich den ersten vorstellen:



Die Ganzsache zum Jahr des Hasen hat eine aufgedruckte Briefmarke mit dem Dreihasenbild (drei Hasen mit drei Ohren). Ich kenne dieses Symbol auch von einem Fenster des Paderborner Doms.

Die Marke ist mit dem chinesischen Bahnpoststempel der Strecke Beijing (Peking) - Qingdao (Tsingtau) entwertet:



Von den beiden Orten der Strecke wird zunächst jeweils eine Silbe angegeben. Von Beijing (= 北京) ist es die zweite Silbe, von Qingdao (= 青岛) die erste Silbe. Dahinter steht "Zug".

Also: oben stehen die vier Symbole 京 = Jing, 青 = Qing, 火车 = Zug.
Unten steht der Name des zuständigen Postamtes. In diesem Fall ist es das Postamt in Beijing. Was das (A) zwischen den Symbolen Bei = 北 und Jing = 京 bedeutet, weiß ich nicht. Die "3" ist die Nummer des Zuges.

Zur Entzifferung der chinesischen Stempel habe ich einige nützliche Tipps von DL8AAM erhalten. Daher kann ich auch etwas zum Ankunftsstempel sagen:



Die Karte ging nach Peking. Dieses lässt sich einfach über die Postleitzahl oben links feststellen. Deshalb sind die beiden oberen Zeichen im Ankunftsstempel wieder Beijing = 北京.

Die Bedeutung der Zahl im unteren Teil des Stempels ist mir nicht klar. Das Zeichen 所 bedeutet "Platz".

Viele Grüße
Volkmar
 
Georgius Am: 31.10.2014 18:25:07 Gelesen: 418740# 380 @  
@ HouseofHeinrich [#372]

Hallo Heinrich,

da auch die Zug-Nummer noch lesbar ist (Zug 3847) wäre es durchaus denkbar, in einer Bibliothek/einem Archiv evtl. ein altes Kursbuch der ehemaligen DDR vom Ende der 50-er Jahre (ab 1957) einzusehen, um die genaue Strecke auszumachen.

Viele Grüße
Georgius
 
DL8AAM Am: 31.10.2014 19:22:53 Gelesen: 418728# 381 @  
@ volkimal [#379]

Nur kurz Volkmar,

den Ankunftsstempel "北京327所" wird auch hier http://cntylt.com/thread-3165-1-1.html gezeigt. Dort wird es einem "Zhengyang Post Office" ("正阳街邮电所") zugeordnet, was ich auf die Schnelle aber nicht finden konnte. In der Kombination heisst das in etwa (nur) "Peking 327", 所 für "der", mit der Bedeutung wie in "Freitag der 13." ;-)

Ein kleiner Tipp für den künftigen Googlesucher nach chinesischen Stempeln: Die Sammlerkollegen dort umschreiben Stempel in einem durchgehenden Stück, d.h. nicht wie wir "北京 / 327 (所)", sondern einfach nur "北京327所". Wenn man dieses dann als Suchbegriff bei Google eingibt, klappts auch mit den Nachbarn. ;-)

Gruß
Thomas
 
volkimal Am: 31.10.2014 19:55:08 Gelesen: 418717# 382 @  
@ DL8AAM [#381]

Hallo Thomas,

vielen Dank für Deine Ergänzungen. Das ist wirklich nicht so einfach mit den chinesischen Zeichen. Ich war froh, das Zeichen "所" in der Liste zu finden, die Du mir genannt hast - dort stand "Place". Jetzt ist es halt "der". Man lernt nie aus!

Viele Grüße
Volkmar
 
Marcel Am: 01.11.2014 22:23:50 Gelesen: 418619# 383 @  
Hallo!

Hier eine Goldprägedruckkarte (rotgold) aus Friedrichroda vom 28.05.1901 die per Bahnpost auf der ältesten Nebenstrecke Thüringens ihren Weg nach Zella St. Blasii gefunden hat.

Zella St. Blasii heißt heute Zella-Mehlis (seit der Zusammenlegung 1919 mit Mehlis)





Übrigens war Johann Peter Haseney ein gebürtiger Mehliser, der in München verschiedene Entwürfe für Briefmarken fertigte und Deutschlands erste Briefmarke entwarf, den Schwarzen Einser (Königreich Bayern).

schöne Grüße
Marcel
 
zonen-andy Am: 02.11.2014 08:56:34 Gelesen: 418581# 384 @  
Hallo,

könnte es sich hier um einen Bahnpoststempel Aachen - Düsseldorf handeln? Was bedeutet die III nach dem Datum 16.3.? Für eine Antwort wäre ich dankbar.



Mit freundlichen Grüßen

Andreas
 
calliostoma Am: 02.11.2014 11:47:30 Gelesen: 418551# 385 @  
@ zonen-andy [#384]

III = 3. Tour (Fahrt) auf dieser Strecke

Gruß

Dirk
 
zonen-andy Am: 02.11.2014 14:21:37 Gelesen: 418523# 386 @  
@ calliostoma [#385]

Hallo calliostoma,

vielen Dank für die Info.

Grüße Andreas
 
HouseofHeinrich Am: 12.11.2014 12:36:12 Gelesen: 417833# 387 @  
Hallo Freunde,

kann jemand sagen bzw. lesen, von wo nach wo die Reise ginge? Ich verbleibe mit

freundlichen Grüßen

Heinrich


 
calliostoma Am: 12.11.2014 12:46:58 Gelesen: 417829# 388 @  
@ HouseofHeinrich [#387]

F0560 FREIBURG (BRSG.) - NEUSTADT (SCHWZW.) 7.1.1.0 1889-1902

So haben wir den in der Datenbank der BArge Bahnpost.

Gruß

Dirk
 
Mondorff Am: 12.11.2014 14:35:35 Gelesen: 417794# 389 @  
@ calliostoma [#388]

Hallo Dirk,

bitte gib doch über philaseiten-mail Deine E-Mail-Adresse an.

DiDi
 
HouseofHeinrich Am: 12.11.2014 14:41:09 Gelesen: 417791# 390 @  
@ calliostoma [#388]

Vielen Dank an Dich Dirk.

Hier zeige ich eine Karte, die ich euch nicht vorenthalten möchte, da ich sie ein wenig amüsant finde.

Viele Grüße an euch Bahn Post Sammlern.

Heinrich


 
HouseofHeinrich Am: 13.11.2014 12:52:22 Gelesen: 417673# 391 @  
Hallo Freunde,

auch hier wieder ein schöner Bahnpoststempel.

M.f.g.

Heinrich


 
HouseofHeinrich Am: 13.11.2014 13:17:03 Gelesen: 417667# 392 @  
Hallo,

möchte gerne wissen, ob das ein Bahnpoststempel sein kann, vielleicht ist jemand da, der das weiß?

Im Voraus vielen Dank an euch und verbleibe mit

freundlichen Grüßen

Heinrich


 
HouseofHeinrich Am: 13.11.2014 13:36:48 Gelesen: 417664# 393 @  
Hallo,

hier zeige ich Stempel, die Bahnpost sein könnten. Hat hier jemand Kenntnis darüber? Ich würde mich sehr freuen auf Antworten und
verbleibe mit

freundlichen Grüßen

Heinrich


 
EdgarR Am: 13.11.2014 13:57:27 Gelesen: 417661# 394 @  
@ HouseofHeinrich [#393]

Hallo Heinrich,

ganz präzise sind das "Bahnstempel", denn die belgische Bahn hat früher ebenfalls Briefe und Päckchen und dergl. befördert.*)

Wenn Du Vergleichstücke sehen willst schau in

http://www.philastempel.de/stempel/suchen/art/usedby/64 !

Phile Grüße
EdgarR

*) Deshalb sind das auch keine Briefmarken der belgischen Post - da stände nämlich sonst "Belgie - Belgique" drauf - sondern Marken der belgischen Staatsbahn (das große B im Oval war deren Markenzeichen).
 
skribent Am: 13.11.2014 15:29:10 Gelesen: 417649# 395 @  
@ HouseofHeinrich [#393]

Hallo Heinrich,

da hast Du eine sehr interessante Frage gestellt.

Um es vorweg zu sagen: Die abgebildeten Marken sind Eisenbahnpaketmarken. Es gibt aber auch noch Eisenbahn-Dienstmarken, Eisenbahn-Zeitungsmarken und Post-Paketmarken. Und, wie EdgarR schon ausführte, die belgische Post hat auch noch ihre eigenen Briefmarken.

Um das alles auseinanderhalten zu können bzw. meine Sammlung komplettieren zu können, habe ich mir mal einen kleinen Philex-Katalog, Ausgabe Belgien gekauft. Keine Ahnung, ob es den noch gibt, er war aber hilfreich - klein und handlich - und über viele Jahre brauchbar. Und die Preisentwicklung war egal, denn die oben aufgeführten Marken sind teilweise unverschämt teuer, da kommt es auf ein paar Prozentchen mehr oder weniger nicht mehr drauf an.

Um bei den Eisenbahn-Paketmarken zu bleiben, die 16wertige Ausgabe von 1915 kostet in gefalzter Erhaltung zwischen 14.000 und 18.000 Euro. Die von Dir gezeigten Marken stammen aus dem 17wertigen Satz von 1949, zu dem dann noch zwei Ergänzungen aus den Jahren 1949 bis 1952 kommen. Bei postfrischer Erhaltung und guter Qualität bist Du schnell 1.000 Euro los.

Und weil die Marken nur gebraucht in Massen existieren, sind die entsprechend günstig.

Vor 35-40 Jahren waren die Motivsammler "Eisenbahn" hinter diesen Marken her wie der Deibel hinter der Seele. Das blieb so bis 1985, da begann die Eisenbahnverwaltung zu tricksen mit unterschiedlichen Papiersorten und Inschriften, da haben wir es dann gelassen.

Jetzt bin ich ins Quatschen gekommen - lass' Dir die Freude an den schönen Marken nicht nehmen!

Viele Grüße
Franz
 
jmh67 Am: 13.11.2014 17:27:44 Gelesen: 417614# 396 @  
@ HouseofHeinrich [#392]

Mit Hilfe einer Landkarte läßt sich vermuten, daß der Stempel "Steeg am Hallstättersee" heißen könnte. Steeg-Gosau ist zwar die Bahnstation dort, aber es ist wohl eher der Stempel einer kleinen österreichischen Postanstalt, nicht einer Bahnpost.

Jan-Martin
 
filunski Am: 13.11.2014 17:53:59 Gelesen: 417603# 397 @  
@ HouseofHeinrich [#392]
@ jmh67 [#396]

Hallo Heinrich,

bei dem Stempel handelt es sich um einen sogenannten österreichischen "Bahnhofsbriefkastenstempel". An vielen Bahnhöfen befanden sich (z.T. auch heute noch) Briefkästen, und alles was dort in diese Briefkästen eingeworfen wurde, wurde dann nach dem Herausnehmen mit derartigen Stempeln versehen.

Beste Grüße,
Peter
 
jmh67 Am: 13.11.2014 22:19:32 Gelesen: 417568# 398 @  
Wieder was dazugelernt - Peter, danke!

Jan-Martin
 
HouseofHeinrich Am: 14.11.2014 14:42:17 Gelesen: 417469# 399 @  
@ filunski [#397]

Hallo Freunde,

vielen, vielen Dank an euch allen, für Antworten und den spannenden Geschichten zu den Bahnpoststempeln.

Es erstaunt mich, in welcher Form und Weise, wie so viele Informationen hier zusammen getragen werden. Bei so großem Interesse und Wissen an Bahnpoststempel hier drinnen, in Forum, werde ich gerne noch viele Sachen Bahnpost zeigen,
da ich nicht so großes Interesse erwartet hatte. Ich freue mich immer über eine Antwort, von euch und hoffe, dass es spannend bleibt, wie mit den hier von mir gezeigten Karten, mit Bahnpoststempel und verbleibe mit

freundlichen Grüßen

Heinrich


 
diva Am: 14.11.2014 20:13:07 Gelesen: 416911# 400 @  
Hallo,

habe gerade das Thema Eisenbahnmarken gelesen, nun die Bitte meinerseits, sind diese Marken auch Eisenbahnpaketmarken oder was sind dies für Marken? Für eine Info wäre ich sehr dankbar.

M.f.G
Diva


 
mausbach1 Am: 15.11.2014 08:36:12 Gelesen: 416880# 401 @  
Hallo Diva,

Katalog Westeuropa nehmen, Belgien aufschlagen, und siehe da: Alle Infos, die benötigt werden.
 
HouseofHeinrich Am: 15.11.2014 09:21:12 Gelesen: 417371# 402 @  
@ HouseofHeinrich [#399]

Hallo Freunde,

hier zeige ich einen Brief, wo der Stempel schwer zu lesen ist. Vielleicht ein Bahnpoststempel? Hat jemand Kenntnis darüber?

Für Antworten wäre ich dankbar und verbleibe im Voraus mit

freundlichen Grüßen

Heinrich




 
volkimal Am: 15.11.2014 09:47:42 Gelesen: 417356# 403 @  
@ HouseofHeinrich [#402]

Hallo Heinrich,

es ist auf jeden Fall ein Bahnpoststempel. Ich vermute die Strecke Nordhausen - Berlin. Bei Philasearch kannst Du Dir den entsprechenden Stempel der Strecke Berlin - Nordhausen ansehen.

Viele Grüße
Volkmar
 
diva Am: 15.11.2014 14:56:26 Gelesen: 416853# 404 @  
@ mausbach1 [#401]

Hallo mausbach,

vielen Dank für die Info, leider besitze ich keinen Katalog Westeuropa, lege die Marken auf Eis.

Ein schönes Wochenende
Diva
 
HouseofHeinrich Am: 15.11.2014 18:54:27 Gelesen: 417287# 405 @  
@ volkimal [#403]

Hallo und vielen Dank an Dich, es überrascht mich immer wieder, wie schnell man so was raus bekommt.

Hier bei mein neuen Stempel der Bahn Post, könnte ich auch ein wenig Hilfe gebrauchen, von wo nach wo die Reise hier ginge. Und noch gleich eine Frage: Ist die Karte selbst gefertigt oder doch original? Für Antworten wäre ich dankbar und verbleibe an euch Bahn Post Sammlern mit

freundlichen grüßen

Heinrich




 
Latzi Am: 15.11.2014 19:46:03 Gelesen: 417269# 406 @  
Der Anschriftenteil war ursprünglich auf die Seite der Briefmarke umgeklappt und dort geklebt. Diese nicht seltene Patent sollte das Beschriften vereinfachen, da man die Karte nur einmal in die Maschine einspannen mußte. Der Beleg dürfte echt sein.

Interessanter Name des Absenders für das Jahr 1941 und "Heil Hitler". Ich wäre wegen der historischen Hintergründe gespannt - wir werden sie wohl nicht erfahren.

Gruß
Lars
 
calliostoma Am: 15.11.2014 20:19:11 Gelesen: 417259# 407 @  
@ HouseofHeinrich [#405]

D0614 DRESDEN - REICHENBERG 7.3.6.0 1938-1944

Gruß

Dirk
 
Latzi Am: 26.01.2015 19:43:58 Gelesen: 412443# 408 @  
Hallo,

ich benötige ein wenig Lesehilfe. Die Karte wurde auf der Strecke Posen-Halle aufgegeben, aber wo?


 
volkimal Am: 26.01.2015 19:45:55 Gelesen: 412442# 409 @  
@ Latzi [#408]

In Posen:



Viele Grüße
Volkmar
 
Latzi Am: 26.01.2015 19:57:50 Gelesen: 412437# 410 @  
@ volkimal [#409]

Danke - das n ist manchmal ein e. Ich falle immer wieder drauf rein.
 
10Parale Am: 23.02.2015 21:11:54 Gelesen: 410620# 411 @  
Aus meinem Fundus "Rumänien" hier ein eingeschriebener Brief von MANGALIA (liegt südlich von Constanta am Schwarzen Meer) vom 10. September 1933 nach Mannheim.

Da habe ich mir so ein Tip aus diesem interessanten Forum geschnappt die Rückseite unter die Lupe genommen:

ovaler Bahnpoststempel Breslau - Beuthen vom 12.9.1933.

Meine einfache Frage: Gab der Bahnpoststempel auch die Richtung an, d.h. wurde hier von Breslau nach Beuthen speditiert. Rein logisch wäre der Weg von Beuthen (Polen) nach Breslau und dann von dort schnellstens "irgendwie" nach Mannheim.

Ankunftsstempel Mannheim vom 13.9.

Für Briefmarkensammler: König Karl II. auf dem Pferd, Rumänien Michel Nr. 436 im waagrechten Paar. Der berühmte Beleg aus der Flohmarktkiste.

Bestens 10Parale


 
JohannesM Am: 23.02.2015 21:57:04 Gelesen: 410610# 412 @  
@ 10Parale [#411]

Hin und zurück unterscheiden sich nur durch die Zugnummer, die ungeraden stimmten wohl mit dem Text überein und die geraden Nummern waren dann die Gegenrichtung. In den Anfangsjahren der Bahnpost, z.B. bei den 3-zeiligen Textstempeln gab es allerdings noch vereinzelt seperate Stempel für Hin- und Rückfahrt.

Beste Grüße
Eckhard
 
10Parale Am: 24.02.2015 12:04:43 Gelesen: 410523# 413 @  
@ JohannesM [#412]

Vielen Dank für die Hinweise betreffs der Zugnummern.

Habe noch einen Brief gefunden, von Sibiu (Hermannstadt - Siebenbürgen) nach Mühlhausen in Thüringen, dessen Rückseite einen ovalen Bahnpoststempel abgibt, den ich hier schon einmal gesehen habe: BRESLAU - ODERBERG.

Der Einschreibe-Brief stammt aus dem Jahr 1927 und ist freigemacht mit den Freimarken König Ferdinand I. aus den Jahren 1920/27.

Danke und Gruß

10Parale


 
HouseofHeinrich Am: 25.02.2015 11:47:19 Gelesen: 410423# 414 @  
Hallo Leute,

ich zeige heute einen Bahn Stempel wo ich hoffe das er auch Echt ist! Vielleicht ist jemand da, der mir das sagen kann! Im Voraus sage ich vielen Dank an euch und verbleibe mit

freundlichen Grüßen

Heinrich


 
volkimal Am: 25.02.2015 16:25:15 Gelesen: 410387# 415 @  
@ HouseofHeinrich [#414]

Hallo Heinrich,

ich bin zwar kein Frankfurt-Spezialist, aber es dürfte ein Stempel der Frankfurter "Stadt-Post-Expedition" sein. Es ist also kein Bahnpoststempel. Du findest einige Beispiele bei StampX.

Viele Grüße
Volkmar
 
muemmel Am: 25.02.2015 16:28:23 Gelesen: 410386# 416 @  
Salut,

aus der Portoperiode 19 (1.–9.10.1923) heute ein einfacher Fernbrief, der mit 2 Millionen Mark zu frankieren war:



Der Brief ging am 8.10.23 vom badischen Obergimpern nach Heidelberg und ist mit 20 Marken der MiNr. 290 tarifrichtig frankiert. So weit, so gut.

Da mir der Ortsname Obergimpern bisher gänzlich unbekannt war und ich auch gerne nähere Informationen zu dem Bahnpoststempel NECKARBISCHOFSHEIM–HÜFFENHARDT haben wollte, habe ich bei Wikipedia angefragt und wurde auch fündig. Dort fand ich dann auch einen Hinweis zur Krebsbachtalbahn. Leider funktioniert das Kopieren der Links von Wikipedia nach hier nicht. So wie es aussieht, handelt es sich hierbei um einen nicht alltäglichen Bahnpoststempel.

Schönen Gruß
Harald
 
JohannesM Am: 25.02.2015 17:20:50 Gelesen: 410377# 417 @  
@ muemmel [#416]

Hallo Harald,

warum soll das denn nicht funktionieren?

http://de.wikipedia.org/wiki/Krebsbachtalbahn

Beste Grüße
Eckhard
 
Hermes65 Am: 27.02.2015 09:15:41 Gelesen: 410190# 418 @  
Hier ein Bahnpoststempel: Giessen-Koblenz, leider sind Jahr und Tag nicht mehr feststellbar, dennoch ein schönes Stück.

Gruß
Manfred
 


Mondorff Am: 01.03.2015 15:52:25 Gelesen: 409911# 419 @  
Guten Tag allerseits,

bin auf drei Abbildungen von "Bahnpoststempel" gestoßen, bei denen ich sicher bin, dass die im Original nicht existiert haben.

Original heißt für mich, dass die Stempel niemals zur Entwertung von Marken auf Bahnpostsendungen gedient hatten. Eine Bahnpost Luxembourg-Stuttgart z.B. hat es nie gegeben.



Kennt jemand die Auflösung?

Freundlichen Gruß
DiDi
 
duphil Am: 01.03.2015 20:55:52 Gelesen: 409878# 420 @  
@ Mondorff [#419]

Hallo!

Ich empfehle die Seite "Das Bahnpostmuseum der BArGe Bahnpost e.V.". [1] Hier mal die Seite mit Veranstaltungen der letzten Jahre. [2]

Mit freundlichen Gruß
Peter

[1] http://www.bahnpostmuseum.eu/
[2] http://www.bahnpostmuseum.eu/Fotoseite.html
 
Mondorff Am: 01.03.2015 23:55:14 Gelesen: 409858# 421 @  
@ duphil [#420]

Wunnebar Peter

und ganz herzlichen Dank.

DiDi
 
10Parale Am: 03.03.2015 18:25:55 Gelesen: 409629# 422 @  
Hier noch mal ein Beispiel doppelt abgeschlagener Ovalstempel Bahnpost 16.4.1931 BRESLAU BEUTHEN rückseitig auf einem Einschreibebrief des Konsulats von Luxemburg in Bukarest an den Staatspräsidenten von Luxemburg aus dem Jahr 1931. Etwas zerknittert und vorderseitig undeutlich, rückseitig schönes Stempel-Tableau.

Liebe Grüße

10Parale


 
10Parale Am: 09.03.2015 19:23:28 Gelesen: 409053# 423 @  
Hallo,

der Brief lief von Watwyl (Kanton St. Gallen), abgeschlagen am 11. August 1868 nach Sirnach in eine dortige Weberei. Der Bahnpoststempel rückseitig St.Gallen – Zürich ist sicher eine Seltenheit, die diesem Brief mit einer wenig seltenen Marke eine besondere Note verleiht.

Gruß

10Parale


 
10Parale Am: 10.03.2015 18:41:26 Gelesen: 408938# 424 @  
Hallo,

3 schöne ovale Bahnpoststempel Cöln (Rhein) - Hannover vom 18.4.02 auf Kartenbrief, mit 20 Pfennig portogerecht frankiert, nach Bukarest (Rumänien). Hier wurde das Porto noch schön auf der Rückseite erklärt.

Das kleine Posthorn mit der Nummer 138 ist ein Bukarester Filialstempel und ausserordentlich schön erhalten.

Liebe Grüsse

10Parale


 
Heinz 7 Am: 10.03.2015 23:29:14 Gelesen: 408864# 425 @  
@ 10Parale [#424]

Ein Kartenbrief, auffrankiert für's Ausland - sehr schön! Zusammen mit der ungewöhnlichen Abstempelung natürlich noch begehrenswerter. Der Adressat war 1902 ein sehr bekannter Briefmarkenhändler, der natürlich wusste, was die Sammler gerne hatten/haben. Gratulation zu dem schönen Stück!

Heinz
 
Hermes65 Am: 17.03.2015 14:42:35 Gelesen: 408245# 426 @  
Ein später Bahnpost-Brief vom 21.10.95 im Zug von Konstanz nach Basel ist der Brief mitgereist, leider kein Absender, so dass sich der Weg besser nachvollziehen lassen würde. Rückseitig Ankunftsstempel 25.10.1995 6.00 (Uhr).
 
abrixas Am: 17.03.2015 17:25:28 Gelesen: 408208# 427 @  
Auch nicht gerade häufig zu finden. Aber in der Übergangszeit völlig normal!


 
Stephan Sanetra Am: 17.03.2015 17:54:27 Gelesen: 408193# 428 @  
@ abrixas [#427]

Hallo Abrixas,

ein anderes Datum, ansonsten den gleichen Stempel findest Du in unserer Stempeldatenbank: s. http://philastempel.de/stempel/zeigen/000478.

Beste Grüße
Stephan
 
Benjamin Voigt Am: 17.03.2015 18:13:16 Gelesen: 408184# 429 @  
Dann mag ich auch mal einen Bahnpoststempel zeigen.

Ich finde der Kontrast des roten Stempels kommt auf der gelben Marke wunderbar zur Geltung. :-)



Gruß Benjamin Voigt
 
philapit Am: 27.03.2015 17:59:21 Gelesen: 407309# 430 @  
Bahnpoststempel als Abgangsstempel

Hallo Sammlerfreunde,

habe einen schönen Heuss Mehrfachfrankatur Brief von 1958, der nur mit Bahnstempeln abgestempelt wurde. Rückseitig ein weiterer Bahnstempel und der normale Ankunftstempel. War es um diese Zeit üblich, dass Bahnpoststempel auf der Vorderseite verwendet wurden? In meiner Briefesammlung die mittlerweile einige tausend Briefe umfasst ist es jedenfalls der einzige. Wer kann mir helfen?

philapit


 
calliostoma Am: 27.03.2015 19:03:52 Gelesen: 407294# 431 @  
Das ist absolut normal - Firmen und Privatleute wussten früher genau, dass die direkte Aufgabe am Bahnpostwagen (und somit die Entwertung in der Bahnpost) die Beförderung beschleunigen konnte und dies wurde auch oft genutzt.

Gruß

Dirk (BArge Bahnpost)
 
philapit Am: 27.03.2015 19:12:10 Gelesen: 407289# 432 @  
Danke Dirk. Wieder was dazugelernt. Ist mir trotz meiner Masse an Briefen noch nicht untergekommen.

philapit
 
10Parale Am: 27.03.2015 20:39:27 Gelesen: 407279# 433 @  
@ Benjamin Voigt [#429]

Ja ein wunderbarer Kontrast auf dieser schönen Marke.

Habe heute noch ein wenig in meiner Sammlung gekramt und möchte allen Freunden diesen schönen Beleg aus Rumänien nicht vorenthalten:

Ein mit 20 Lei freigemachter Einschreibebrief aus Sibiu (Rumänien) nach Erfurt.

Neben 2 ovalen Bahnpoststempelen BRESLAU - ODERBErG sehen wir

1. einen wunderschönen Ankunftsstempel aus Erfurt vom 1.12.1930.
2. einen goldfarbenen Wappenaufkleber mit dem Wappen von Transsylvanien von 1868 der "BANCA GENERALA DE ASIGURARE S.A."
3. vorderseitig (für Kenner) eine Hilfsmarke Rumäniens "pentru sinistrati" (sinistrati = Geschädigte), die man nicht allzu oft findet.

Liebe Grüße

10Parale


 
filunski Am: 01.04.2015 10:33:41 Gelesen: 407081# 434 @  
Verehrte Kenner der Bahnpoststempel,

ich habe hier einen Brief dessen rückseitiger Transitstempel (Bahnpoststempel?) mir ein Rätsel ist. Hier erst mal der Brief:

Eilbrief von Schwerin nach Hamburg im April 1971 (sogenannter DDR Satzbrief wie damals unter Sammlern oft üblich), zuerst die Vorderseite:



So, dann die interessantere Rückseite:



Der Brief wurde am 6.4. in Schwerin aufgegeben (Eilbrief wohlgemerkt, lag dann wohl erst mal länger bei der Stasi!), wurde dann am 22.4. im Zug 04052, Strecke Lübeck - Hamburg nach Hamburg befördert, wo er am selben Tag noch ankam.

Dann ist da noch dieser, zumindest für mich rätselhafte Rollstempel, vielleicht ein Bestätigungs-/Transitstempel des Zuges?

Hier im Detail:



Darauf zu sehen, wiederum die Zugnummer 4052, das Tagesdatum, der 22. und die Uhrzeit 15:00 Uhr, was gut passt, der Ankunftsstempel Hamburg war auf 17 Uhr eingestellt. Weiterhin die Abkürzung Pav.?

Kennt Jemand diese Art von Rollstempel und kann Näheres dazu sagen?

Über jeden Beitrag freut und bedankt sich mit den besten Grüßen,
Peter
 
calliostoma Am: 12.04.2015 16:36:12 Gelesen: 406166# 435 @  
@ filunski [#434]

Hallo Peter,

kein Bahnpoststempel sondern Eilbotenstempel - Abbildung und Text aus: Labitzke, H.J. (1984): Deutsche Eilbotenstempel.



Gruß

Dirk
 
rumburak Am: 12.04.2015 20:50:40 Gelesen: 406126# 436 @  
Hallo,

zum Thema zwei Bahnpoststempel Berlin-Stralsund:



BERLIN-STRALSUND ZUG 554 16.8.1888

sowie



BERLIN-STRALSUND NORDB ZUG 556 1.12.89

Viele Grüße

rumburak
 
JohannesM Am: 12.04.2015 22:12:45 Gelesen: 406095# 437 @  
Der Stempel scheint aptiert, was könnte wohl vor WÜRTT gestanden haben? Vielleicht hat jemand den Vorgänger.

Beste Grüße
Eckhard


 
jmh67 Am: 13.04.2015 07:23:13 Gelesen: 406020# 438 @  
@ JohannesM [#437]

Wahrscheinlich stand mal "K." für "Königlich" vor "WURTT." - es gab ja früher die Königlich Württembergischen Staatsbahnen. Dass der Stempel aber noch fast zehn Jahre nach der Abdankung und vier Jahre nach Gründung der Reichsbahn gehalten hat, ist schon beachtlich.

Jan-Martin
 
volkimal Am: 13.04.2015 08:35:57 Gelesen: 406009# 439 @  
@ JohannesM [#437]

Hallo Johannes,

solch einen Stempel habe ich beim Thema "Aptierte Stempel" auch schon einmal gezeigt: http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=91806

Pete hat daraufhin einen passenden Stempel ohne Aptierung gezeigt: http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=91812

Viele Grüße
Volkmar
 
Manne Am: 13.04.2015 11:46:38 Gelesen: 405972# 440 @  
Hallo,

hier eine Karte aus Schwenningen vom 22.3.1883 in die Schweiz. Der Ambulant-Stempel müsste ein Bahnpoststempel sein.

Gruß
Manne


 
JohannesM Am: 13.04.2015 16:41:33 Gelesen: 405930# 441 @  
@ jmh67 [#438]
@ volkimal [#439]

Vielen Dank, ich hatte so etwas vermutet, mir schien die Lücke für ein "K" aber zu groß und für KGL zu klein. Da die Angabe im oberen Bogen ein Ort ist dürfte es sich bei Volkmars Stempel wohl um Stuttgart handeln.

Beste Grüße
Eckhard
 
JohannesM Am: 15.04.2015 19:16:27 Gelesen: 405783# 442 @  
Heute habe ich diese Ganzsache bekommen. Die Schriftart ist Grotesk, ich kann aber nur den M0152 in Antiqua finden, hab ich etwas übersehen?

Beste Grüße
Eckhard


 
calliostoma Am: 16.04.2015 17:14:18 Gelesen: 405678# 443 @  
@ JohannesM [#442]

Hallo Eckhard,

Du hast nichts übersehen - der ist nicht im Katalog ! Die Gegenstrecke ist bekannt (T0070), dieser ist aber bislang nicht aufgetaucht. Kommt dann in den Nachtrag zum Stempelkatalog, der wahrscheinlich noch in diesem Jahr erscheint.

Gruß

Dirk (BArge Bahnpost Stempelkoordinator)
 
JohannesM Am: 16.04.2015 17:32:49 Gelesen: 405670# 444 @  
@ calliostoma [#443]

Hallo Dirk,

ich bin begeistert, neue Früh- und Letztverwendungen hab ich ja schon gefunden (und gemeldet), aber ein unbekannter Bahnpoststempel ist mir noch nicht untergekommen. Die Jahreszahl ist ja aus dem Ankunftstempel zu entnehmen, auf der Rückseite ist nur belangloser Text.

Beste Grüße
Eckhard
 
calliostoma Am: 16.04.2015 18:00:05 Gelesen: 405661# 445 @  
@ JohannesM [#444]

Hallo Eckhardt,

zunächst der "amtliche" Teil - Dein neuer Stempel hat gerade die Katalognummer M1706 verpasst bekommen.

Es ist wirklich faszinierend, dass nach 40 Jahren intensiver Datensammelei immer noch neue Daten und Stempel auftauchen.

Stand der erfassten Bahnpoststempel heute: 18721.

Gruß

Dirk
 
JohannesM Am: 16.04.2015 19:50:50 Gelesen: 405617# 446 @  
@ calliostoma [#445]

Hallo Dirk,

danke für die Stempelnummer, die hohe Zahl der Bahnpoststempel erstaunt mich nicht, ich sammele ja nur die Strecken über Halberstadt und komme da schon auf 90 Stück.

Beste Grüße
Eckhard
 
volkimal Am: 17.04.2015 15:37:25 Gelesen: 405528# 447 @  
Hallo zusammen,

heute ein Stempel der Almetalbahn, die seit 1901 Paderborn mit Brilon verbunden hatte. Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Almetalbahn



Der Brief kommt aus dem kleinen Ort Ringelstein. Dort liegt das gleichnamige Jugendwaldheim. Dieses Jahr findet die 50-te Jugendfreizeit des Landesringes NRW der Deutschen Philatelisten-Jugend im Jugendwaldheim statt. 20 Jahre lang haben meine Frau und ich die Freizeit geleitet. Seit fünf Jahren liegt sie in der Hand unserer Kinder.



Das erste Teilstück der Almetalbahn wurde 1974 stillgelegt. 1981 wurde schließlich der verbliebene Personenverkehr auf der Strecke eingestellt. Auf dem Abschnitt Büren-Weinberg – Thülen findet seit 1981 in den Sommermonaten Museumsbahnverkehr statt. Ebventuell war aber 2014 der letzte Zug auf dieser Strecke unterwegs. (http://www.waldbahnalmetal.de/)

Viele Grüße
Volkmar
 
drmoeller_neuss Am: 04.05.2015 17:32:56 Gelesen: 403578# 448 @  
@ calliostoma [#435]

Auf dieser Postkarte ist der myteriöse "Pav"-Stempel zu finden. Ich vermute, es handelt sich um einen Stempel der Eilbrief- und Telegrammzustellung in Hamburg.

Damals war die Post noch wirklich schnell. Die Karte wurde als Einschreiben-Eilsendung am am 06.02.66 in Ramat Gan in Israel aufgegeben und war bereits einen Tag später, am 07.02.66 um 24 Uhr am Hamburger Flughafen eingetroffen. Leider stimmte die Zustellnummer des Postamtes nicht, was zur Verzögerung in der Zustellung führte.

Natürlich kann man spekulieren, warum man eine Preisausschreiben-Karte aus Israel als Einschreiben und als Eilsendung schickt. Wahrscheinlich musste der Einsendeschluss gehalten werden und die wertvollen Preise lohnten das teure Porto.


 
HouseofHeinrich Am: 06.06.2015 01:26:33 Gelesen: 399175# 449 @  
Hallo Leute,

heute zeige ich ein Bahnpoststempel Zug 787 und gestempelt am 2.8.31, die Fahrt von wo nach wo hin kann ich leider nicht alles lesen! Vielleicht jemand hier, der das lesen kann, wohin die Fahrt ginge? Und vielleicht Zeit gesehen oder geschichtlich gesehen, was steht auf der Karte geschrieben drauf?

Für Antworten wäre ich sehr dankbar und verbleibe mit

freundlichen grüßen

Heinrich




 
Max78 Am: 06.06.2015 02:34:45 Gelesen: 399171# 450 @  
Hallo Heinrich,

hier die Antwort: Breslau-Ditterbach-Görlitz:



Außerdem findest du dank Mitglied Albikau auch einen passenden Stempel zur Strecke auf der Stempeldatenbank (philastempel mit interner Stempelnummer 054245).


Hier noch der Text der Reisenden in Schlesien:

Dir, m(eine) (kann auch ein l sein, also liebe Emmi, schönsten Dank für m(einen oder lieben) Brief, alles Gute für deine Ferien und besten Gruß aus der Heimat, wo ich wieder gut gelandet bin. Dein Bruno

Frohen Feriengruß Gilda, Irma

Wir sind heut bei Bruno zum Empfang und ....?

Grüße Berta und Ernst. Vielen Dank für deinen Brief

Ja, was man nicht so alles erlebt.


mit Grüßen Max
 
HouseofHeinrich Am: 06.06.2015 05:39:55 Gelesen: 399160# 451 @  
@ Max78 [#450]

Hallo Max,

das ist ja unglaublich, woher die präzise Information herkommt, dafür sage ich ein großen Dank an dich und vielleicht ist auch hier bei dieses Stück ein bissen mehr Information da, wie ich nur habe!

Das sollte heißen Leipzig nach Saalfeld, Zug 169, von 16.7.34. Was ist das für ein Blaues Siegel und was steht da drauf?

Für Antworten wäre ich sehr dankbar und verbleibe mit

freundlichen grüßen

Heinrich




 
Max78 Am: 06.06.2015 07:38:01 Gelesen: 399147# 452 @  
Hallo Heinrich,

also der Spruch heisst: Den Brüdern im bedrängten Land - warmfühlend Herz - hilfreiche Hand.

Hier die Herkunft:



mit Grüßen und ein schönes Wochenende
 
HouseofHeinrich Am: 06.06.2015 12:08:45 Gelesen: 399117# 453 @  
Hallo,

heute zeige ich hier einen Bahnpost Stempel, Magdeburg nach Hale, Zug könnte 365 sein oder 865! Vielleicht kann jemand das besser sehen. Das Datum kann man auch nicht richtig lesen! Wer kann mir sagen, wie das geht, das hier ein Stempel Rochester, N.Y. FEB 18, 7/30 AM, 1907 drauf ist? Für Hilfe und Antworten sage ich im Voraus vielen Dank an euch und verbleibe mit

freundlichen grüßen

Heinrich



 
Max78 Am: 06.06.2015 21:15:09 Gelesen: 399082# 454 @  
Hallo Heinrich,

noch einen kurzem Satz zu deinen ganzen Fragen, die du auch noch in anderen Themenbereichen gestellt hast. Es ist ja schön, wenn man ein Forum benutzt, um mal ein paar Hilfestellungen zu bekommen in Bezug auf spezielle Fragen. Jedoch habe ich langsam das Gefühl, dass es ein wenig überhand nimmt. Mit deiner Einleitung "Heute zeige ich hier einmal..." hast du jetzt in 2-3 Themen fast 5 Beiträge geschrieben, die sich nicht nur speziell auf eine philatelistische Frage beschränkt, sondern auch andere Inhalte.

Ich habe bei 2 deiner Fragen gerne geholfen, wenn man dann allerdings nicht mal einen kurzen Dank bekommt und sofort die nächste Frage gestellt wird zu einem völlig anderen Thema ohne Bezug auf z.B. Bahnpoststempel, dann fragt man sich schon, warum du nicht selber einmal ein bisschen Internetrecherche betreibst, dieses Forum benutzt Du ja auch problemlos.

Ich meine das nicht böswillig und möchte dich darauf nur hinweisen, nichts für ungut, Max
 
muemmel Am: 06.06.2015 21:24:03 Gelesen: 399079# 455 @  
@ HouseofHeinrich [#453]

Hallo Heinrich,

der Bahnpoststempel lautet "MAGDEBURG-THALE", Zug-Nr. ist 365 und das Datum der 6.2.1907. Sodann war es zu der Zeit noch üblich, dass auch einfache Postsendungen mit einem Ankunftstempel versehen wurden, d.h. hier Ankunft in Rochester (New York) am 18.2.1907. Demnach war der Dampfer 11 oder 12 Tage unterwegs.

Gruß
Mümmel
 
JohannesM Am: 06.06.2015 21:30:57 Gelesen: 399076# 456 @  
@ HouseofHeinrich [#453]

Der Bahnpoststempel lautet auf MAGDEBURG - THALE wohl vom 6.2.1907.

Da der Absender aus Thale war, passt das. Der Brief wurde sicher von Magdeburg weiter nach Hamburg und dann per Schiff nach New York befördert - Ankunft am 18.2.1907.

Warum wunderst du dich denn über den New Yorker Stempel?

Beste Grüße
Eckhard
 
HouseofHeinrich Am: 10.06.2015 19:56:45 Gelesen: 398683# 457 @  
@ Max78 [#452]

Hallo Max,

da bin ich wohl selber von Thema zu Thema zu schnell gewesen und habe das vorletzte Thema Bahn Post nicht mehr mitbekommen. Hatte die Nacht so viele Themen rein gestellt, dass ich den Überblick verloren habe.

Ich möchte mich hiermit entschuldigen bei dir und bitte trotzdem um Hilfe, alleine wegen meiner Gesundheit. Nochmals vielen Dank an dich, für die Aufklärungen hier bei Bahn Post Stempeln.

Ich verbleibe mit freundlichen grüßen

Heinrich
 
volkimal Am: 11.06.2015 16:41:39 Gelesen: 398639# 458 @  
Hallo zusammen,

die Bahnstrecke Herford - Altenbeken führte durch Detmold und damit am Hermannsdenkmel vorbei:



Informationen zur Bahnstrecke siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Herford%E2%80%93Himmighausen

Viele Grüße
Volkmar
 
HouseofHeinrich Am: 15.06.2015 10:30:30 Gelesen: 398328# 459 @  
Hallo,

heute zeige ich eine Karte mit Bahn Post, Strecke Fichtelberg nach Neusorg, hier die Bahnstrecke mit Link:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Neusorg%E2%80%93Fichtelberg



Die Adresse: Granit-Diorit-& Porphyrwerke J.G.Jahreiß & Sohn, gibt es auch ein Buch, hier der Link:

http://www.antikbuch24.de/buchdetails2,8577339.html#.VX6KRlJINqA

Ich verbleibe mit freundlichen grüßen

Heinrich
 
Hatten Am: 15.06.2015 11:15:13 Gelesen: 398312# 460 @  
Hallo zusammen,

ich zeige hier eine Ganzsache Deutsches Reich mit dem Bahnpoststempel

Vamdrup / 1 1 1 / Hamburg.



Leider kann ich mit dem blauen Vermerk oben nichts anfangen. Hat jemand dafür eine Erklärung?

Vielen dank schon mal
Horst
 
Max78 Am: 15.06.2015 12:05:33 Gelesen: 398300# 461 @  
Hallo Horst,

hier erst einmal ein link zu Johann Heinrich Freiherr

Schröder:http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Heinrich_Schröder_(Unternehmer)

ich gehe davon aus, dass es sich um den Vornamen der Absenderin handelt (Elenize), bin mir allerdings nicht hundertprozentig sicher,

Grüße Max
 
JohannesM Am: 15.06.2015 12:12:16 Gelesen: 398297# 462 @  
@ Hatten [#460]

Hallo Horst,

der Brief wurde am Zug aufgegeben und daher handschriftlich der Aufgabeort vermerkt. Entziffern kann ich den aber leider auch nicht.

Beste Grüße
Eckhard
 
Matthias Bock Am: 15.06.2015 12:44:51 Gelesen: 398282# 463 @  
Meine Vermutung: Elmshorn als Aufgabeort des Briefes.
 
Hatten Am: 16.06.2015 19:48:31 Gelesen: 398193# 464 @  
@ Max78 [#461]
@ JohannesM [#462]
@ Hangover [#463]

Danke für Eure Antworten.

Gruß
Horst
 
10Parale Am: 17.06.2015 21:46:25 Gelesen: 398131# 465 @  
Zur Eisenbahn gehört ein Bahnhof.

Dieser Art Bahnhofstempel wurde in Rumänien benutzt ist gar nicht so häufig anzutreffen. Die Postkarte wurde am 23. Juli 1904 im Bahnhof Slanic entwertet, die Zugnummer andeutungsweise unterhalb des Rahmenstempels TREN (Zug).

Die Karte lief ins etwas mehr als 100 Kilometer entfernte Bukarest, ebenfalls in der Walachei. In Slanic (Prahova) gab es ein berühmtes Salzbergwerk, wo nicht nur Salz abgebaut wurde, sondern auch Menschen Erholung fanden (siehe Bild). Slanic lag entlang der Eisenbahnlinie Brasov - Ploesti - Bukarest.

Das Posthörnchen mit der 57 ist ein Briefträgerstempelchen aus Bukarest, die Stadtpost brachte die Grußkarte an die Empfängerin, Frau Ionescu.

Kiriac Dragomir erwähnt in seinem Werk "Stampilografie Postala" meines Wissens nach diesen Stempel nicht, erwähnt aber eine Reihe weiterer Bahnhöfe die eine ähnliche Stempelform benutzten (PA14): BABENI, CONSTANTA, JASSY, CHITILA, T.MAGURELE, OCNELEMARI, UNGURENI, ROSIORI (2Typen), BUZESCU, SCHTU OGLESCI, R.VALCEA, TERGOVISTE und DRAGASANI.

Somit hätten wir 14 Stempel mit TREN - dieser wäre der 15.te. Über die Authentizität bzw. Echtheit muss man allerding auch sprechen, finde ich.

Auf Seite 230 seines o.g Werkes zeigt er einen Stempel von Slanic, allerdings einer mit 3 Zeilen und anderen Form ohne TREN im Rahmen (PA17).

Grüsse

10Parale


 
DERMZ Am: 18.06.2015 21:40:27 Gelesen: 398075# 466 @  
Guten Abend liebe Bahnpostfreunde!

ich weiss ja nicht, ob ich hier an der richtigen Stelle bin, aber ich vermute einen Bahnpoststempel aus der Schweiz, wo ich bis jetzt noch nichts darüber gefunden habe. Hier das gute Stück:



Also ich lese oben: REGIONAL und unten: VIEGE-ZERMATT; Stempeldatum ist etwas unleserlich, sollte aber der 23.7.1912 sein. Hinter dem Datum vier Ziffern, ich deute sie als 1855 oder 1355.

Die Karte ist nach Italien gelaufen, hier noch der Ankunftsstempel:



Die Karte selbst ziert das Matterhorn, der Vollständigkeit noch ein Bild von Vorder- und Rückseite:



Jetzt meine Vermutung: Ein Bahnpoststempel von 1912 mit Regionalzug 1355 von Zermatt nach Visp (Viege). Oder bin ich da völlig auf dem Holzweg? Ich habe bei den vier Ziffern erst an eine Uhrzeit gedacht, aber ich meine, dass auch 1912 kein Postbeamter alle 5 Minuten seinen Stempel umgestellt hat.

Kann mir irgendwer ein wenig weiterhelfen? Vielen Dank.

Grüsse vom Matterhorn

Olaf
 
HouseofHeinrich Am: 18.06.2015 22:47:55 Gelesen: 398064# 467 @  
Hallo,

zeige heute einen Brief mit Bahnpoststempel, die Strecke Köln nach Frankfurt-Main, Zug 1004, das Datum kann ich nicht genau sagen, vielleicht 15.6.58, denke aber mal, das sollte 15.6.38 heißen. Bitte da mal um mit Hilfe.

Die Bahnstrecke konnte ich erst mal so nicht finden bei Wikipedia, vielleicht hat jemand mehr Kenntnis darüber. Für eure Hilfe sage ich im Voraus vielen Dank und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Heinrich


 
muemmel Am: 18.06.2015 22:58:51 Gelesen: 398062# 468 @  
@ HouseofHeinrich [#467]

Hallo Heinrich,

zu dem Bahnpoststempel selbst kann ich nichts weiter sagen, meine Schwerpunkte liegen auf anderen Gebieten.

Aber deine erste Vermutung, dass es sich beim Datum um 15.6.58 handeln könnte, ist schon mehr als abwegig. 1958 war das 12-jährige Reich (das eigentlich 1000 Jahre dauern sollte) bereits Geschichte und Dienstmarken aus dem III Reich waren zu der Zeit mehr als verpönt. Aber Du hast mit deiner weiteren Vermutung dann ja doch noch die Kurve geschafft.

Grüßle
Mümmel
 
DERMZ Am: 18.06.2015 23:36:53 Gelesen: 398055# 469 @  
@ HouseofHeinrich [#467]

Hallo Heinrich,

sicherlich gibt es viele Wege von A nach B, in Deinem Fall von Köln nach Frankfurt. Heute fährt die Bahn - wenn sie nicht gerade streikt - am schnellsten über die Neubaustrecke von Köln nach Frankfurt über Montabaur. Davor hat sich der meiste Bahnverkehr durch das Rheintal geschlängelt. Entweder linksrheinisch oder rechtsrheinisch - da der Absender Deines Briefes aus St. Goarshausen stammt, gehe ich von der Rechtsrheinischen Bahnstrecke aus, heute wird diese Strecke bei der Bahn unter Kursbuchstrecke 465 und 466 geführt (Köln-Koblenz / Koblenz-Wiesbaden - Rechte Rheinstrecke).

Details zu Zugnummer 1004 habe ich leider keine.

Viele Grüsse

Olaf
 
filunski Am: 18.06.2015 23:37:55 Gelesen: 398054# 470 @  
@ HouseofHeinrich [#467]

"Die Bahnstrecke konnte ich erst mal so nicht Finden bei Wikipedia..."

Hallo Heinrich,

na, die ist so exotisch aber nun auch nicht:

KÖLN (das bei Düsseldorf ;-)) nach FRANKFURT (MAIN)

Die gibt es sogar heute noch:

https://de.wikipedia.org/wiki/Schnellfahrstrecke_K%C3%B6ln%E2%80%93Rhein/Main

Diese Art Stempel war von 1925 - 1952 in Gebrauch.

Schmunzelnde Grüße,
Peter
 
Latzi Am: 19.06.2015 06:28:33 Gelesen: 398038# 471 @  
@ filunski [#470]

Dein Link war für den Brief noch Zukunftsmusik. Nimm diesen Link (an St. Goarshausen vorbei, wie von DERMZ schon betont):

https://de.wikipedia.org/wiki/Rechte_Rheinstrecke
 
HouseofHeinrich Am: 19.06.2015 07:05:30 Gelesen: 398032# 472 @  
@ Latzi [#471]

Hallo Leute,

vielen Dank an euch allen, die Schnellfahrstrecke wollte ich hier nicht rein stellen, aber da hat ja noch jemand was aus dem Hut gezaubert, genau nach so was hatte ich gehofft (Rechte Rheinstrecke). Einfach nur toll und vielen Dank nochmal an dich filunski und

verbleibe mit freundlichen Grüßen an euch

Heinrich
 
Heinz 7 Am: 19.06.2015 19:29:42 Gelesen: 397977# 473 @  
@ 10Parale [#465]

Hallo und guten Abend,

ich denke, das "TREN"-Kapitel wurde von Dragomir (absichtlich) nicht umfassend bearbeitet. Es ist ja unglaublich, wie viele Siegel und Stempel in dem ca. 300-seitigen Buch gelistet werden, aber GANZ alles aus dem riesigen Gebiet 1822-1910 konnte er dann doch nicht zeigen.

In der Gruppe PA16 (nicht PA14), auf Seite 229 (Abbildungen) zeigt KD 14 BEISPIELE von TREN-Stempeln, die er aber vorne (Seite 227) unter PA16 (nicht "14") aufführt. Ich nehme an, es gibt weit mehr als diese 14 Beispiele.



Und selbst von den abgebildeten Stempeln scheint es zT. mehrere Varianten gegeben zu haben. Anbei siehst Du vermeintlich "fig. 1377" (gemäss Seite 229), aber genau stimmt das nicht, denn im Buch ist der Stempel "TREN G.R. VALCEA" gelistet, bei meinem Stempel fehlt aber das "G". Mein Stempel ist von 1907, der im Buch von 1905. Vielleicht gab es im selben Zug sogar verschiedene Stempel?

Ich habe im Buch von Ing. Calin Marinescu "Posta Ambulanta Feroviara in Romania 1869-1994" nachgesehen. Wenn ich das richtig verstehe (es ist rumänisch), dann listet Marinescu auf Seite 47-67 ("Lista 5") ein Verzeichnis aller Züge von Nr. 1-436.

Das Buch von Marinescu umfasst mehr als 300 Seiten, nur für dieses "kleine Gebiet" (aber, zugegeben, für die Zeit 1869-1994).

Heinz
 
Heinz 7 Am: 19.06.2015 20:28:27 Gelesen: 397968# 474 @  
@ 10Parale [#465]

Lieber Freund,

"TREN 33" ist im Buch Dragomir auch nicht aufgelistet.



Bei Marinescu finde ich folgende Angaben: (Seite 48: "33 & 34: Pascani - Iasi si retur au functionat 1 mai 1899-26 aug 1916").

Pascani liegt westlich von Iasi. Ob der Zug von West nach Ost oder von Ost nach West fuhr, weiss ich nicht, aber vermutlich diente dieser TREN 33 als "Zubringer" zu einem internationalen Zug; der Brief war ja für Hamburg bestimmt. Aufgrund des Firmencouvert-Vordruckes nehme ich an, dass der Brief in Jassy auf den Zug 33 nach Pascani gebracht wurde; von Pascani aus dürfte es dann nordwärts (Richtung Dorohoi) weiter gegangen sein.

Gerne wüsste ich es ganz genau. Ich werde sicherlich die Augen und Ohren offen halten. Leider ist dieses hübsche Briefchen nicht komplett (nur Brief-Vorderseite) und so können wir nicht auf der Briefrückseite allfällige weitere Durchgangs- und Ankunftsstempel entdecken.



Heinz
 
Heinz 7 Am: 19.06.2015 20:42:35 Gelesen: 397965# 475 @  
@ 10Parale [#465]

Hallo,

mit viel Phantasie könnte man die Zahl unter TREN vielleicht als "278" lesen? Gemäss Marinescu (Beitrag 473+474) finde ich:

"277,278. Ploiesti-Slanic si retur au functionat 1 oct. 1895 - 30 apr 1909. (...)"

Von Ploiesti, nördlich von Bukarest, bis zur Hauptstadt war es dann nicht mehr weit. Aber ich vermute, dass der Brief "in drei Etappen" befördert wurde:

Slanic-Ploiesti: mit "TREN"-Stempel
Ploiesti-Bukarest: mit Stempel "CURSA I - BUCURESCI" (nicht verifiziert, ob der Zug die Strecke Pl.-Bu. fuhr)
in Bukarest: von Briefträger: mit Stempel "Posthörnchen Nr. 57"

Ein schönes Stück!

Wegen der Echtheit würde ich mir nicht zu viele Gedanken machen. Ich weiss nicht, ob diese TREN-Stempel gefälscht wurden. Mir scheinen alle bisher gesehenen Stücke echt.

Heinz
 
10Parale Am: 11.07.2015 12:02:23 Gelesen: 396152# 476 @  
@ Heinz 7 [#475]

Ja, ich muss Marinescu lesen. "CURSA I - BUCURESCI" habe ich auch in Postrouten Rumänien Beitrag [#73] vorgefunden, was wirklich ein Anhalt dafür sein könnte, dass die 2. Etappe solcher Briefe Ploiesti-Bukarest ist.

Für mitteleuropäische Bahnpost-Anhänger hier ein ovaler Bahnpoststempel LÜTTICH-HASSEL Z.354 vom 3.5.1915 auf einer Feldpost-Ansichtskarte mit einem Zusatzstempel des Landsturm-Infanterie-Bataillons.

Von Hassel aus muss die Karte dann irgendwie ins Badner-Land nach Rümmingen gefunden haben - Post Binzen Amt Lörrach.

Schönes Wochenende

10Parale


 
HouseofHeinrich Am: 27.07.2015 16:42:02 Gelesen: 394597# 477 @  
Hallo Bahnpost Freunde,

heute zeige ich ein Beleg Bahnpost, Kehl-Bühl (Baden), Zug 11. vom 5.7.1920 gestempelt. Hier habe ich noch weitere Informationen durch [1].

Ich verbleibe mit

freundlichen grüßen

Heinrich



[1] https: //de.wikipedia.org/wiki/Mittelbadische_Eisenbahnen
 
volkimal Am: 05.08.2015 13:34:52 Gelesen: 393539# 478 @  
Hallo zusammen,

heute einmal ein polnischer Bahnpoststempel auf dem Antwortteil einen polnischen Postkarte mit Antwortkarte:



Einiges Kopfzerbrechen hat mir der erste Ort bei dem Bahnpoststempel bereitet, aber im Internet habe ich die gesuchten Informationen bekommen:

Die Karte trägt den Bahnpoststempel der Strecke Lwów-Zdołbunów. Der erste Ortsname ist allerdings nur zu erahnen. Informationen zur Bahnstrecke:

http://de.dbpedia.org/page/Bahnstrecke_Lwiw%E2%80%93Sdolbuniw

Lwów (polnisch) = Lemberg (deutsch) = Lwiw bzw. Львів (ukrainisch) ist eine Stadt in Galizien.

Zdołbunów (polnisch) = Sdolbuniw (deutsch) = Здолбунів (ukrainisch) ist eine Stadt in Wolhynien.

Geschrieben wurde die Karte in Krzemieniec (polnisch) = Kremenez (deutsch) = Кременець (ukrainisch).

Alle drei Städte gehörten 1933 zu Polen und liegen heute in der Ukraine.

Viele Grüße
Volkmar
 
calliostoma Am: 05.08.2015 15:07:57 Gelesen: 393517# 479 @  
@ volkimal [#478]

Dazu passt dann dieser Stempel: LEMBERG - SDOLBUNOW, bekannte Verwendungszeit 1942 bis 1943.



Gruß

Dirk
 
volkimal Am: 05.08.2015 15:16:45 Gelesen: 393514# 480 @  
@ calliostoma [#479]

Hallo Dirk,

eine schöne Ergänzung, dankeschön!

Volkmar
 
Redfranko Am: 06.08.2015 19:03:34 Gelesen: 393303# 481 @  
Hallo zusammen,

in einem Album mit Belegen habe ich folgenden Stempel mit dem Hinweis "die vorletzten Bahnpoststempel" gefunden:



Kann das jemand bestätigen? Denn in der Stempeldatenbank habe ich einen Stempel mit der gleichen Zugnummer (jedoch andere Strecke und anderer UB) vom 29.05.97 gefunden (http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/104127).

Heißt das, der Vorbesitzer irrte mit der Notiz?

Vielen Dank im Voraus.

Gruß
Frank
 
calliostoma Am: 06.08.2015 19:27:47 Gelesen: 393289# 482 @  
@ Redfranko [#481]

Die letzten Tage der Bahnpost in Deutschland waren der 29.5./30.5.1997. Post wurde in den letzten Tagen nicht mehr sortiert, d.h. die Stempel sind Gefälligkeitsabstempelungen.

Gruß

Dirk
 
10Parale Am: 09.08.2015 20:14:35 Gelesen: 392524# 483 @  
Hier ein ovaler Bahnpoststempel aus den Zeiten des 1. Weltkrieges, abgeschlagen am 17.6.15 in Dirschau (heute Tczew - Polen) nach Eydtkuhnen (heute Tschernyschewskoje in Russland) auf einer einfachen Ansichtskarte.

Bis 1945 war Eydkuhnen Endbahnhof der Preußischen Ostbahn.

Liebe Grüße

10Parale


 
DL8AAM Am: 09.09.2015 20:07:04 Gelesen: 388131# 484 @  
Leider ist der Bahnpoststempel nicht so schön zu erkennen, aber da er bisher noch nirgendwo gezeigt wurde, traue ich mich trotzdem. ;-)



Kolorierte Gruß-Postkarte aus "Rohnstedt Post Großenehrich" (Nr. 6353 vom Verlag "Carl Becker Kunstanstalt" aus Naunburg) nach Greussen (Greußen, Thüringen; heute im Kyffhäuserkreis) vom 09.05.1906. Frankiert mit 5 Pf. Germania, Ankunftsstempel GREUSSEN * * * vom 09.05.1906 11-12V.

Entwertet wurde die Marke mit dem Bahnpoststempel GREUSSEN - KEULA (THÜR.) BAHNPOST ZUG 22 der nur knapp 38 Kilometer langen Greußen-Ebeleben-Keulaer Eisenbahn (GEKE) [1]. Die Distanz Rohnstedt - Greussen beträgt gemäß Wikipedia nur 6,2 Kilometer, was wohl der kurzen Laufzeit der Karte entgegengekommen sein mag. ;-)



Bei der Konkurrenz von stampsX ist bisher auch nur der Zug 21 aus 1917 beschrieben [2], also durfte ich den 22er doch zeigen? ;-)

Beste Grüße
Thomas

[1]: https://de.wikipedia.org/wiki/Greu%C3%9Fen-Ebeleben-Keulaer_Eisenbahn
[2]: http://www.stampsx.com/ratgeber/stempel-datenbank.php?stempel_id=230739
 
DL8AAM Am: 12.09.2015 23:00:04 Gelesen: 387632# 485 @  
@ DL8AAM [#484]

Hier noch ein weiterer Bahnpoststempel. Da die Karte auch gut ins Thema "Wein" passte, hatte ich ich sie gerade auch da gezeigt, aber trotzdem für die bessere Systematik auch nun hier:



Gezeichnete, kolorierte Ansichtskarte (Verlag Carl Junghänel, Zwickau) der Weinstuben Zur Ente (Besitzer Emil Lange) in Zwickau-Schedewitz (Vereinsglücksstraße; "5 Minuten vom Schwanenteich und Haltestelle Schedewitz") nach Stadtilm/Thüringen. Wenn man der Abbildung Glauben schenken darf, verlief die Bahnlinie, inklusive beschranktem Bahnüberübergang, direkt vor dem Bier- bzw. Weingarten, nett, oder? ;-)

Frankiert mit 5 Pf. Germania, entwertet per Bahnpoststempel AUE (ERZG.) - WERDAU BAHNPOST ZUG 1959 ● am 06.03.1905 (vermutlich an eben dieser Haltestelle Schedewitz eingeliefert), Ankunftsstempel STADTILM * * * am 07.03.1905 7-8V.



Gruß
Thomas
 
DL8AAM Am: 13.09.2015 02:34:26 Gelesen: 387603# 486 @  
Ich bin immer noch dabei, das dicke Postkartenalbum aus ca. 1905 aus dem Dachbodenfund einer guten Freundin aufzuarbeiten, dabei fiel mir gerade diese Karte in die Finger:



Foto-Ansichtskarte aus Lichtenau (Thüringen) "Gasthof zum grauen Bock" nach Stadtilm (Thüringen). Auf den ersten Blick ist mir das Gimmick im Bild nicht gleich aufgefallen:



Enge Eisenbahn-Ortsdurchfahrten sind kein Monopol südostasiatischer Städte, auch wir konnten mal damit aufwarten. ;-)



Frankiert mit 5 Pf. Germania, entwertet mit Bahnpoststempel EISFELD - UNTERNEUBRUNN BAHNPOST ZUG 743 vom 26.12.1904, Ankunftsstempel STADTILM * * * am 26.12.1904 11-12N. Bei der Bahnstrecke handelt es sich um die 1890 eröffnete "Schmalspurbahn Eisfeld–Schönbrunn" [1] (ex "Schmalspurbahn Eisfeld-Unterneubrunn"). Der Halt in Lichtenau wird bei [1] unter "Biberau bis 1950 Lichtenau" geführt, da der Ort Lichtenau (heute 76 Einwohner [2]) im Jahr 1950 in Biberau aufging. Der Endhalt Unterneubrunn unter "Schönbrunn bis 1950 Unterneubrunn", denn Unterneubrunn trat 1950 der Gemeinde Schönbrunn bei [3]. Die Karte fuhr sehr wahrscheinlich nur die knapp 3,5 km lange letzte Teilstrecke von Lichtenau nach Unterneubrunn (kein Zwischenhaltepunkt verzeichnet) mit dem (oben auf der Karte gezeigten) Zug.

Die Einstellung des Personenzugverkehrs erfolte übrigens 1967. In der Folge wurde auch der Güterzugverkehr (1973) eingestellt, der Streckenrückbau war dann im April 1974 abgeschlossen.

Gruß
Thomas

[1]: https://de.wikipedia.org/wiki/Schmalspurbahn_Eisfeld%E2%80%93Sch%C3%B6nbrunn
[2]: https://de.wikipedia.org/wiki/Lichtenau_%28Schleusegrund%29
[3]: https://de.wikipedia.org/wiki/Unterneubrunn
 
DL8AAM Am: 14.09.2015 19:50:04 Gelesen: 387376# 487 @  
Die nächste Karte aus dem Album ;-)



Ansichtskarte Tal der wilden Gera i. Thür. Wald - Strecke Oberhof-Gehlberg (Nr. 2530 / Serie B. No. 39, Verlag Kunstanstalt Carl Simon aus Schmalkalden) mit dem "Eingang zum Brandleitetunnel (3056 Meter lang, 639 Meter ü. d. Meeresspiegel)" nach Stadtilm/Thüringen.

Der 1894 eröffnete Breitleitetunnel, nach Wikipedia [1] mit einer Länge von (heute) 3039 m, ist bis heute der längste Eisenbahntunnel in Thüringen und war auch der längste der Deutschen Reichsbahn der DDR. Durch den Tunnel, der hier im Bereich zwischen den Bahnhöfen Gehlberg und Oberhof den Rennsteig unterquert, führt die heutige Bahnstrecke Neudietendorf–Ritschenhausen [2], die bis heute eine überwiegend eingleisige Hauptbahntrasse darstellt.

Frankiert ist die Karte mit einer 5 Pf./Germania, entwertet mit dem Bahnpoststempel ERFURT - RITSCHENHAUSEN BAHNPOST ZUG 291 vom 02.06.1907.



Gruß
Thomas

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Brandleitetunnel
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Neudietendorf%E2%80%93Ritschenhausen
 
volkimal Am: 04.10.2015 18:12:42 Gelesen: 385627# 488 @  
Hallo zusammen,

in der deutschen Kolonie Kamerun begann 1908 der Bau der sogenannten Mittellandbahn von Duala (Douala) über Edéa nach Mbalmajo (Mbalmayo). Der erste Abschnitt der Strecke bis Edéa wurde 1912 eröffnet. Der nächste Abschnitt bis Bidjoka ging Ende 1913 in Betrieb, ein weiterer bis Eseka kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914. Die Mittellandbahn wurde bereits 1912 für die Postbeförderung benutzt, erhielt aber keine Bahnposteinrichtung.



Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges war Kamerun zum größten Teil französische Kolonie. Der Bau der Bahnstrecke Douala–Mbalmayo wurde fortgesetzt, jedoch die Trasse zur Hauptstadt Jaunde (Yaoundé ) umgeleitet, das 1927 erreicht wurde. Der Brief aus dem Jahr 1962 zeigt den entsprechenden Bahnpoststempel „Douala A Yaounde“.

Viele Grüße
Volkmar
 
JohannesM Am: 05.10.2015 18:43:26 Gelesen: 385466# 489 @  
Heute zeige ich einen sehr seltener Stempel der Harzer Schmalspurbahn: WERNIGERODE - SCHIERKE.

Die Strecke wurde erst im Juni 1898 eröffnet, bereits im Oktober 1898 war die Strecke aber schon bis zum Brocken fertiggestellt.

Ab dann lautete der Stempeltext WERNIGERODE - BROCKEN, so das der gezeigte Stempel nur 3-4 Monate in Gebrauch war.





Hier noch der besagte Nachfolger:



Beste Grüße
Eckhard
 
Günther123 Am: 18.10.2015 18:42:31 Gelesen: 383846# 490 @  
Liebe Bahnpoststempelspezialisten,

ich habe Fragen zu 2 Belegen:

1) Attnang Puchheim - Selzthal, 07.08.1941

kann mir jemand bezüglich der Nummer des Zuges helfen (2...)?

Wenn die Karte nach Brünn ging: Wurde die Karte dann die ganze Strecke mit der Bahn befördert oder nur einen Teil der Strecke?



2) Goisern: Ist das ein Bahnhofsbriefkastenstempel?



Vielen Dank für Eure Unterstützung.

lg Günther
 
JohannesM Am: 18.10.2015 23:49:08 Gelesen: 383791# 491 @  
@ Günther123 [#490]

Hallo Günter,

ich konnte die Verbindung nach Selzthal nicht verbinden [1].

Die Zugnummern stehen im Fahrplan, wenn Du einen auftreiben kannst, läßt sich die richtige Zugnummer vielleicht ermitteln.

Zu Goisern kann ich leider nichts sagen.

Beste Grüße
Eckhard

[1] http://www.deutsches-kursbuch.de/1941/5_132.htm
 
beethoven_2014 Am: 21.10.2015 23:10:02 Gelesen: 383315# 492 @  
Aus einem Kilowarenkauf hier ein Bahnpoststempel:

Die Postkarte ging von Aachen nach Landau. Als Postkarte kam P 57X mit Zusatzfranktur 3 Pf. Nr. 54 zur Verwendung.


 
JohannesM Am: 05.11.2015 11:24:59 Gelesen: 381368# 493 @  


Die Karte gibt mir Rätsel auf, sie lief vom Brocken nach Goslar, aber welche Bahnpost war das? Ich kann nur Halle (Saale) lesen, aber wohin? Naheliegend wäre Vienenburg, aber der Ort hat scheinbar nur 4 oder 5 Buchstaben mit "..HNE" am Ende.

Beste Grüße
Eckhard
 
volkimal Am: 05.11.2015 11:41:48 Gelesen: 381363# 494 @  
@ JohannesM [#493]

Hallo Eckhard,

ich bin kein Bahnpostsammler, aber es könnte Hohne (Wernigerode) sein. Dort startet die Brockenbahn.

Siehe: http://www.bahnnostalgie-deutschland.de/taegliche_fahrten/105/Brockenbahn.html

Eine Strecke, die es mit Sicherheit gab war Halle-Löhne. Was es jetzt wirklich ist, weiß ich nicht.

Viele Grüße
Volkmar
 
JohannesM Am: 05.11.2015 15:34:29 Gelesen: 381325# 495 @  
@ volkimal [#494]

Hallo Volkmar,

jetzt fällt es mir wie Schuppen aus den Haaren, wieso bin ich nicht auf HALLE-LÖHNE gekommen. Wahrscheinlich weil meistens der Zusatz WESTF. dahinter steht. HALLE-HOHNE gab es definitiv nicht, das wüßte ich als Heimatsammler.

Vielen Dank.

Beste Grüße
Eckhard
 
HouseofHeinrich Am: 06.12.2015 22:10:06 Gelesen: 377086# 496 @  
Hallo Freunde,

zeige heute einen Bahnstempel, vielleicht Halle-Kassel, genaues Datum kann ich nicht sagen, vielleicht 1923.

Zug kann ich auch nicht genau sagen, könnte 577 sein! Wenn jemand da ist, der mir beim lesen helfen könnte, wäre ich sehr dankbar. In Weiteren würde ich gerne wissen wollen, ob bei Bahnpoststempeln, eine Wertschätzung möglich ist? Wenn ja, wo kann ich mich Informieren?

Im Voraus sage ich vielen Dank an euch und verbleibe mit

freundlichen grüßen

Heinrich


 
Altmerker Am: 06.12.2015 22:59:17 Gelesen: 377075# 497 @  
@ HouseofHeinrich [#496]

Tja, ich habe mal einen Vergleichsstempel bemüht, könnte mit Halle-Kassel passen, da fuhr schon der Zug 577.

Die Frage Wertschätzung diskutieren wir ja immer wieder. Die Abschläge hier sind erstaunlich mies, damals gab es oft mehr Qualität als später, was die Handstempel betrifft. Ich würde bei der Bewertung eher auf die Infla-Marken und ihre portogerechte Verwendung abstellen, aber sehe gerade kein genaues Datum.

Gruß
Uwe
 
HouseofHeinrich Am: 08.12.2015 17:43:20 Gelesen: 376981# 498 @  
@ Altmerker [#497]

Hallo Uwe,

vielen Dank an dich, ich mache mal ein Link dazu, könnte vielleicht passen zum Thema [1].

Ich verbleibe mit

freundlichen grüßen

Heinrich

[1] http://wiki-goettingen.de/index.php?title=Halle-Kasseler_Eisenbahn
 
Cantus Am: 10.12.2015 23:24:24 Gelesen: 376811# 499 @  
Auch von mir einmal zwei Stempel. Zunächst ein Bahnpoststempel vom 13.9.1969, Zug 09135, für die Strecke Heidelberg - Saarbrücken.



Der zweite Stempel sieht zwar dem ersten sehr ähnlich, die Inschrift lautet aber nicht Bahnpost, sondern Überlandpost. Ich gehe davon aus, dass es sich dabei um Schienenersatzverkehr oder aber um einen regulären Transportweg auf der Strecke Augsburg - München mit Bussen der Deutschen Bahn handelt.



Viele Grüße
Ingo
 
calliostoma Am: 11.12.2015 17:50:20 Gelesen: 376752# 500 @  
Es handelt sich weder um "Schienenersatzverkehr" oder aber um einen regulären Transportweg der Deutschen Bahn. Überlandposten waren Zubringerdienste der Post, meist aus dem ländlichen Raum, zum Nachtluftpostnetz und arbeiteten analog zur Bahnpost, nur nicht auf der Schiene, sondern auf der Straße. Es gab Überlandposten mit und ohne Umarbeitung, die ersteren hatten entsprechende Stempel.

Gruß

Dirk
 
westfale1953 Am: 17.12.2015 21:05:16 Gelesen: 375745# 501 @  
Hallo Bahnpostfans!

Ich möchte euch heute einige Belege mit Bahnpost-Stempeln vorstellen, die vermutlich nicht so häufig zu finden sind.

Als Erstes: LEINEFELDE - WULFTEN (HARZ) ZUG 1026 26.10.40

Die Strecke ist nur knapp 40 km lang und wird auch Untereichsfeldbahn genannt. Auf halber Strecke liegt DUDERSTADT, den Westerturm sieht man auf der Ansichtskarte.





Noch kürzer ist die Strecke der nächsten Ansichtskarte, knapp 12 km: MÖRS - SCHAEPHUYSEN Z. 14 gelaufen am 9.8.28.

Die Karte zeigt u.a. den alten Bahnhof von Vluyn auf dieser Stecke.




Jetzt ein sauberer Abschlag von der Strecke HALLE (S.) nach HETTSTEDT (ca. 45 km), Z. 11, gelaufen 22.12.32.



und zum Schluss OSTERBURKEN - HEILBRONN Z. 2233 vom 16.8.33.



Bernhard
 
BriefmarkenMaus Am: 18.12.2015 20:07:04 Gelesen: 375660# 502 @  
Guten Abend,

sammle überhaupt keine Bahnpost, aber dachte, den kann ich ja mal zeigen, vielleicht hat ja wer Interesse.

Er ging von ? in Bayern nach Hamburg im Jahre 1883.



Eure BriefmarkenMaus Julia
 
calliostoma Am: 19.12.2015 13:16:10 Gelesen: 375571# 503 @  
@ BriefmarkenMaus [#502]

Hallo Julia,

das ist ein bayerischer Bahnpoststempel "Mannheim-Neustadt". Netter Beleg.

Gruß

Dirk
 
BriefmarkenMaus Am: 19.12.2015 15:23:12 Gelesen: 375542# 504 @  
@ calliostoma [#503]

Danke schön für die Ausführungen im Bezug auf den Stempel. Ist die Karte / Stempel denn was besonderes ? Für mich war es nur "Beifang".

Eure BriefmarkenMaus Julia
 
Altmerker Am: 20.12.2015 16:41:22 Gelesen: 375428# 505 @  
Es wird etwas länger, weil es interessant erscheint. „Bahnhöfe hätten, könnten sie es denn, viel zu erzählen“, findet Mario Schulze. Sie haben in ihrem meist langen Leben einiges gesehen. Weil sie nicht reden können, schreibt der Autor ihre Geschichten auf. Vor wenigen Tagen erschien im Herdam Verlag Gernrode ein Buch über fast vergessene Bahnhofsmotive. Die findet der Sammler und Texter auf historischen Ansichtskarten. Der erste Band einer neuen Reihe befasst sich mit den Bahnhöfen im heutigen Sachsen-Anhalt.

Das über 150 Seiten dicke Buch, auf hochwertigem Papier gedruckt, spricht gleich drei Käufer- und Lesergruppen an. Die durchaus geschätzten „Pufferküsser“ werden den bahntechnischen und -historischen Aspekt in den Fokus nehmen, die Philokartisten die verschiedenen Bahnhofs- und Lokomotivansichten. Und nicht zuletzt überrascht Mario Schulze mit der Abbildung von Bahnpoststempel die Philatelisten, die sich der Bahnpost verschrieben haben. Ich erlaube mir als Nicht-Bahnpoststempel-Sammler mal, was vom Verlag gedeckt ist, ein paar Scans:



Viele Grüße
Uwe
 
Altpapiersammler Am: 29.12.2015 18:05:03 Gelesen: 373784# 506 @  
@ Günther123 [#490]

Hallo Günther,

zu 2) "Goisern": hier handelt es sich meiner Meinung nicht um einen Bahnpoststempel, sondern um einen Poststellen- / Hilfspoststellen-Stempel, vergleichbar mit den Poststellen II Stempeln im Deutschen Reich, BRD und DDR; siehe Poststellenstempel/Landpoststempel im Forum.

Hier, in diesem Forum wurde unter [#392] / [#396] auch schon mal ein solcher Stempel als Bahnpoststempel gedeutet.

Gruß aus KA

Klaus
 
volkimal Am: 05.01.2016 10:03:25 Gelesen: 372719# 507 @  
Hallo zusammen,



die Renchtalbahn zwischen Appenweier und Oppenau wurde am 1. Juni 1876 eröffnet. Hier der Bahnpoststempel aus dem Jahre 1908. Die Bahnstrecke war zunächst 18,4 km lang. Bis 1933 wurde die Strecke bis Bad Griesbach auf insgesamt 29 km verlängert.

Die komplette Karte ist hier zu sehen:

http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?PR=119874

Viele Grüße
Volkmar
 
DL8AAM Am: 18.01.2016 00:20:08 Gelesen: 370182# 508 @  
Und auch der hier sollte neu sein ;-)



Ansichtskarte "Gruss aus Eisfeld - Marltplatz" (Nr. 8432, Verlag von M. Beerbaum aus Eisfeld a.W.) nach Stadtilm. Frankiert mit 5 Pf. Germania und entwertet mit Bahnpoststempel EISENACH-LICHTENFELS BAHNPOST ZUG 192 vom 15.10.1905, Ankunftsstempel STADTILM * * * vom Vormittag desselben Tages. Eisfeld liegt übrigens direkt an der (am 1858/1859 eröffneten) Bahnstrecke Eisenach–Lichtenfels ("Werrabahn") bei Kilometer 108. Die Werrabahn ist eine noch heute aktive, eingleisige Hauptbahn von Thüringen nach Bayern [1].



Gruß
Thomas

[1]: https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Eisenach%E2%80%93Lichtenfels
 
DL8AAM Am: 19.01.2016 04:07:16 Gelesen: 369814# 509 @  
Nordhausen - Erfurt : ZUG 502



Ansichtskarte "Greussen - Diakonissenheim" (Nr. 7240 vom 'Verlag von A. Kana', Greussen) nach Stadtilm, frankiert mit 5 Pf. Germania und entwertet mit



Bahnpoststempel NORDHAUSEN-ERFURT BAHNPOST ZUG 502 ●● vom 20.06.1907. Der Versandort Greußen, eine Landstadt im heutigen Kyffhäuserkreis (Thüringen), liegt bei Kilometer 35 der 1869 eröffneten Bahnstrecke von (Nordhausen) Wolkramshausen nach Erfurt. Die Bahnlinie ist noch heute eine eingleisige, aktive Hauptbahn in Thüringen [1].

Gruß
Thomas

[1]: https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Wolkramshausen%E2%80%93Erfurt
 
DL8AAM Am: 19.01.2016 23:00:24 Gelesen: 369641# 510 @  
Ruhla - Wutha : ZUG 14



Ansichtskarte "Ruhla - Hotel Bellevue" (Nr. 3254 vom Verlag W. Zinke, Friedrichsroda) nach Stadtilm (Ankunftsstempel STATDTILM * * * vom 13.03.1905), frankiert mit 5 Pf. Germania und entwertet mit dem



Bahnpoststempel RUHLA - WUTHA BAHNPOST ZUG 14 ● vom 13.03.1905. Die 7 Kilometer lange Bahnstrecke Wutha–Ruhla [1] war eine eingleisige Nebenbahn in Thüringen. Sie wurde von der 1880 gegründeten Ruhlaer Eisenbahn-Gesellschaft erbaut und von ihr noch im gleichen Jahr in Betrieb genommen. Später wurde die Strecke von Secundairbahnen Herrmann Bachstein sowie der Thüringische Eisenbahn betrieben, bevor sie im September 1967 von der Deutschen Reichsbahn stillgelegt wurde. Die abgebaute alte Trasse wird heute zum Teil als Radweg genutzt.

Gruß
Thomas

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Wutha%E2%80%93Ruhla
 
DL8AAM Am: 20.01.2016 23:18:33 Gelesen: 369440# 511 @  
Eisfeld - Unterneubrunn : ZUG 746

Nun ein weiterer Zug auf der bereits vorgestellten Strecke ([#486], dort war es der Zug 743):



Ansichtskarte "Gruss aus Lichtenau, Thüringen" (ohne Herkunftsangabe) nach Stadtilm (Ankunftsstempel STATDTILM * * * vom 23.03.1904), frankiert mit 5 Pf. Germania und entwertet mit



Bahnpoststempel EISFELD-UNTERNEUBRUNN BAHNPOST ZUG 746 vom 22.03.1904.

Bei der Bahnstrecke handelt es sich um die "Schmalspurbahn Eisfeld-Unterneubrunn" [1], eine Lokalbahn, die 1890 eröffnet wurde. Der Halt Lichtenau - der Ort Lichtenau ist heute ein Teil von Biberau - liegt an dieser knapp 18 Kilometer langen Linie bei km 14. Der Personenverkehr auf ihr wurde bereits 1967 eingestellt. Die endgültige Stilllegung (Güterzugverkehr) fand dann im Jahr 1971 statt. Der Rückbau war 1974 abgeschlossen.

Gruß
Thomas

[1]: https://de.wikipedia.org/wiki/Schmalspurbahn_Eisfeld%E2%80%93Sch%C3%B6nbrunn
 
DL8AAM Am: 23.01.2016 21:19:05 Gelesen: 368944# 512 @  
@ DL8AAM [#510]

Ruhla - Wutha : ZUG 14

Ruhla - Wutha : Zug 9

Hier ein weiter Zug auf dieser nur 7 Kilometer langen Bahnstrecke Wutha–Ruhla:



Ansichtskarte "Gruss aus Heiligenstein in Bad Thal" (Nr. 1884 vom Verlag Kunstanstalt Wilhelm Schütz, Eisenach) nach Stadtilm (Ankunftsstempel STADTILM / * * * vom 02.04.1905), frankiert mit 5 Pf. Germania und entwertet mit



Bahnpoststempel RUHLA - WUTHA BAHNPOST ZUG 9 ●● vom 02.04.1905.

Die Karte zeigt übrigens idealisiert den Halt "Heiligenstein" beim Gasthaus Kloster Heiligenstein, ungefähr 1,5 Kilometer vom Endpunkt der Bahnstrecke Wutha–Ruhla in Ruhla. Heiligenstein ist heute ein Teil von Thal, ein Stadtteil der thüringischen Stadt Ruhla im Wartburgkreis.



Gruß
Thomas
 
10Parale Am: 27.01.2016 22:16:51 Gelesen: 368219# 513 @  
Interessanter Eilbrief von Mailand nach Lörrach, Empfänger war die Firma Schöpflin (Textilmanufaktur) in Lörrach-Haagen.

Der Brief lief nicht den wohl logistisch kürzeren Weg über Basel Badischer Bahnhof, um dort ins Wiesental (heute fährt dort die Wiesentalbahn) abzuzweigen, sondern wurde über Frankfurt am Main geleitet und erst dort seiner Destination zugewiesen.

Dankbar nimmt es der Philatelist an, denn 2 wunderschöne ovale Bahnpoststempel zieren die Rückseite.

FRANKFURT (MAIN) - BASEL Zug 275
BASEL - ZELL (im Wiesental)

Datum: 25.8.1961

Liebe Grüße

10Parale


 
westfale1953 Am: 28.01.2016 10:54:13 Gelesen: 368112# 514 @  
Guten Morgen!

In einem Lot aus Spanien habe ich diesen Bahnpoststempel gefunden:



MEINERSDORF - SCHÖNFELD SCHFFBP Zug 1468 7.11.23

Ist angeblich ein recht seltener Stempel (Schaffner-Bahnpost). Leider nicht sehr deutlich abgeschlagen, man kann aber alle wichtigen Details erkennen.

Bernhard
 
Latzi Am: 29.01.2016 08:52:09 Gelesen: 367929# 515 @  
@ westfale1953 [#514]

Ist der Viererblock geprüft? Ich finde die Stempelfarbe seltsam, möchte mich aber nicht zum Experten aufschwingen.

Gruß
Lars
 
westfale1953 Am: 29.01.2016 13:32:32 Gelesen: 367878# 516 @  
Hallo Lars,

der Viererblock ist bislang nicht geprüft. Ich gehe aber nicht von einem Falschstempel aus.

Punkt 1: Es gibt sicherlich einige Stempel, die einfacher zu fälschen wären. Diesen Schaffner-Bahnpoststempel gibt es übrigens lt. Internet nur zwei Mal: den hier gezeigten und von der Strecke "Thum-Wilischthal".

Punkt 2: Warum sollte man die billige 314 mit einem Falschstempel versehen (auch wenn es ein Viererblock vom Oberrand ist)?

Vielleicht haben die Experten ja andere Meinungen, ich bin gespannt!

Bernhard
 
Altmerker Am: 29.01.2016 23:18:03 Gelesen: 367748# 517 @  
@ Sachsendreier53 [#364]

Ich habe mal den Stempel aus der Zeit Jahre danach, also in Friedenszeiten, aber die gleiche Strecke rausgesucht. War auf einem Streifband von Rostock nach Leipzig.

Gruß
Uwe


 
Sachsendreier53 Am: 02.02.2016 09:23:43 Gelesen: 367007# 518 @  
@ Altmerker [#517]

Danke, Uwe.

Ich habe hier zwei Stempelabschläge der Bahnstrecke KÖLN-HAMBURG vom 18.7.1992. Leider ist die Zugnummer nicht deutlich zu erkennen. (63560) ?

Sind die Abschläge trotzdem sammelnswert ?



mit Sammlergruß,
Claus
 
HouseofHeinrich Am: 06.02.2016 22:47:06 Gelesen: 366116# 519 @  
Hallo Freunde,

zeige hier einen Bahnpoststempel Bremen und bitte mal um mit Hilfe, den anderen Namen zu identifizieren.

Der Stempel ist von 28.9.1922 mit Zug 11. Für Antworten, sage ich im Voraus vielen Dank an euch und verbleibe mit

freundlichen Grüßen

Heinrich


 
calliostoma Am: 06.02.2016 22:55:01 Gelesen: 366115# 520 @  
@ HouseofHeinrich [#519]

BREMEN - WILHELMSHAVEN



Gruß

Dirk
 
HouseofHeinrich Am: 06.02.2016 23:11:06 Gelesen: 366111# 521 @  
@ calliostoma [#520]

Hallo Dirk,

vielen Dank an Dich, ich wünsche noch ein schönes Wochenende und verbleibe mit

freundlichen grüßen

Heinrich
 
fogerty Am: 27.02.2016 22:17:13 Gelesen: 361611# 522 @  


1925 Breslau- ?



1958 München-Kufstein



1954 München-Kufstein



1954 München Nürnberg
 
brunoh Am: 28.02.2016 00:21:38 Gelesen: 361575# 523 @  
Hallo fogerty,

es müsste sich um die Strecke Breslau-Reppen (heute: Rzepin) handeln.

Gruß
Bruno
 
filunski Am: 28.02.2016 10:16:09 Gelesen: 361484# 524 @  
Verehrte Bahnpostfreunde,

hier mal einen ungewöhnlichen Stempel aus einer Ecke ganz weit südlich, aus Südafrika.



Es handelt sich hier um einen zweisprachigen "Bahnhofsstempel" der S.A.R., South African Railways oder in Afrikaans der S.A.S., Suid-Afrikaanse Spoorweë.

Hier der Stempel des, wir würden wahrscheinlich sagen Bahnhofsvorstehers oder Station Foreman, bzw. auf Afrikaans Stasievoorman in dem Ort Wolseley. Diese Stempel wurden auch auf Bahnpost abgeschlagen, auch zum Entwerten der Marken.

Zu finden auch hier in der Datenbank (nach Freigabe):

http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/127861

Beste Grüße,
Peter
 
filunski Am: 06.03.2016 15:52:31 Gelesen: 359911# 525 @  
Verehrte Liebhaber der Bahnpoststempel,

hier mal ein durchaus nicht alltäglicher Bahnpoststempel bei dem ich noch am Zögern war in welchem Thema ich ihn zeigen soll. Ein Bahnpoststempel "Nachträglich entwertet":



Beste Grüße,
Peter
 
DL8AAM Am: 09.03.2016 18:05:57 Gelesen: 359617# 526 @  
@ Marcel [#254]

was "ПКО ФМ" heißt im Ganzen, kann ich Dir nicht sagen, aber in einem russischen Forum "forumhouse.ru" wurde es als "Postsortierstationszentrum -organisation" ausgewiesen.

In der Facebookgruppe "Collecting ATM Labels" [1] wurde kürzlich ein ähnliches Beispiel [2] gezeigt und vom Einsteller (aus Russland) dort mit dem/einem Langnamen hinterlegt: Пункт Коллективного Обслуживания с использованием Франкировальной техники (Машины).

Das heisst wohl soviel wie Punkt für "zentrale Dienstleistungen mit maschinellen Frankatureinrichtungen", d.h. wenn ich das richtig interpretiere, also ein Briefzentrum mit Frankierservice.

Gruß
Thomas

[1] https://www.facebook.com/groups/492119900951834
[2] https://www.facebook.com/photo.php?fbid=1006601382744965
 
Marcel Am: 09.03.2016 21:46:58 Gelesen: 359588# 527 @  
@ DL8AAM [#526]

Hallo Thomas!

Interessant zu wissen - Danke für die Info!

Jetzt weißt du auch warum die Russen meist Abkürzungen verwenden. Den ganzen Text auf den Stempel und wir hätten keinen Platz für den Adressaten. ;-)

Gute Nacht und schöne Grüße
Marcel
 
Fips002 Am: 18.03.2016 20:52:33 Gelesen: 358496# 528 @  
Ansichtskarte von Ägypten mit Bahnpoststempel-Bahnpost/Luxemburg/Karthaus/14.6.1899 8-9 S.

Gerichtet ist die Karte nach Mühlheim (Rhein), Ankunft 15.6.99.



Gruß Dieter
 
Mondorff Am: 18.03.2016 21:12:11 Gelesen: 358488# 529 @  
@ Fips002 [#528]

Schönes interessantes Stück - und sogar portorichtig mit 10 Centimes frankiert.

Würde mich interessieren.

Freundlichen Gruß
DiDi
 
volkimal Am: 14.05.2016 14:05:43 Gelesen: 348740# 530 @  
Hallo zusammen,

heute ein Bahnpostbeleg aus Schweden:



Postkarte für den Auslandsverkehr zu 10 (Tio) Öre. Entwertet mit dem Bahnpoststempel "PKXP. No 63. B." Zusätzlich auf der Rückseite der Stempel "PKXP. No 2 A. UTR. N.". Welche Bahnstrecken hinter den Nummern stecken kann ich leider nicht sagen.

Viele Grüße
Volkmar
 
saintex Am: 14.05.2016 14:46:16 Gelesen: 348722# 531 @  
@ volkimal [#530]

Hallo Volkmar,

zur schwedischen Bahnpost und ihren Stempeln schau mal hier http://www.tpo-seapost.org.uk/tpo2/tpsweden.html

MfG

Wolfgang
 
Basalt44 Am: 14.05.2016 16:44:24 Gelesen: 348697# 532 @  
Hallo Volkmar,

der Bahnpoststempel PKXP 63 B wurde auf der Strecke Stockholm - Nässjö und der Stempel PKXP 2 A UTR N auf der Strecke Nässjö - Malmö verwendet. Bei dem letztgenannten Stempel handelt es sich um einen Transitstempel.

Frohe Pfingsten und viele Grüße aus Berlin

Werner
 
volkimal Am: 14.05.2016 16:49:45 Gelesen: 348693# 533 @  
@ Basalt44 [#532]

Hallo Wolfgang und Werner,

vielen Dank für die Info.

Viele Grüße
Volkmar
 
zonen-andy Am: 19.06.2016 16:10:13 Gelesen: 343020# 534 @  
Hallo,

von mir auch mal wieder ein Bahnpoststempel. Wildbad - Pforzheim 3165 30.3.48



Grüße Andreas
 
LOGO58 Am: 05.07.2016 16:32:58 Gelesen: 340751# 535 @  
Hallo zusammen,

ich möchte gerne diesen Bahnpoststempel



für Philastempel.de freischalten.

Wer kann mir sagen, auf welcher Strecke der Stempel eingesetzt war?
Was bedeutet die Zahl 49(3)?
Was bedeuten die Buchstaben ST.?

Grüße aus dem Norden
Lothar
 
calliostoma Am: 05.07.2016 17:30:41 Gelesen: 340729# 536 @  
Hallo,

49 ist die sog. Beamtennummer - eine Registriernummer

ST - steht für Stuttgart - also eine Bahnpost die dem BPA Stuttgart unterstellt war

Z. 421 - die Zugnummer - die Strecke lässt sich hiermit feststellen. Um endlose Sucherei zu vermeiden, wäre es schön den Absendeort zu kennen.

Gruß

Dirk
 
Max78 Am: 05.07.2016 21:24:01 Gelesen: 340657# 537 @  
Nun meldet sich der Übeltäter zu dieser Sache. Hier die Gesamtansicht:



Dem Inhalt zufolge befand sich der Herr am 12.4.1920 in Heilbronn.

Mit Grüßen Max
 
calliostoma Am: 05.07.2016 23:10:14 Gelesen: 340621# 538 @  
Zug 421 = Stuttgart - Heilbronn

Gruß

Dirk
 
Max78 Am: 06.07.2016 16:24:37 Gelesen: 340435# 539 @  
Vielen Dank calliostoma,

ich werde Deine hilfreichen Infos gleich auf der Stempel-Datenbank hinterlegen. Gibt es eigentlich eine empfehlenswerte Literatur zu diesem Thema?

mit Grüßen Max
 
Max78 Am: 24.07.2016 12:27:52 Gelesen: 338255# 540 @  
Hallo zusammen,

der Freiburger Sommerflohmarkt ist wieder mal zu Ende gegangen. Viele Händler aus dem Elsaß, und die üblichen regionalen Händler waren einmal wieder da und präsentierten Ihre Stöberkisten.

Als ich die folgenden 3 Belege aus dem Karton zog, schaute mich der Verkäufer etwas verdutzt an, denn dem Zustand nach hätten diese auch im Mülleimer landen können. Mich haben aber vor allem die Entwertungen interessiert, die ich kurz vorstellen möchte:

1. 2 Bahnpoststempel der Strecke Konstanz - Offenburg, bei denen jeweils in blauer Schrift der Aufgabeort vermerkt wurde. Zu Neujahr 1880 in Gutach, ca. 2 Wochen später in Hornberg:



Beide Ortschaften liegen auf dieser Bahnstrecke und sind ca. 3,5 km voneinander entfernt:



Nun habe ich mich gefragt, ob es 2 verschiedene Handstempel dieses 3-zeiligen Rechteckstempels waren, die auf den Belegen abgeschlagen sind. Nach genauerem Vermessen und Abgleich der Buchstaben gehe ich mal davon aus, dass der eine am Bahnhof Gutach, der andere am Bahnhof Hornberg verwendet wurde. Da ich kein Spezialsammler dieser Bahnpoststempel bin, kann mich an dieser Stelle gerne jemand berichtigen, falls meine Auslegung nicht stimmen sollte. Hier eine der Abweichungen im Vergleich:



2. noch eine schöne (späte) Federkreuzentwertung aus dem Jahre 1882 mit Aufgabe am Bahnhof Zweibrücken auf einer gewöhnlichen Bayern-Ganzsache P14, handschriftlich mit Ort und Datum belegt. Die Karte erreichte einen Tag später Oberstein (Idar-Oberstein):



Einen schönen Sonntag allen

mit Grüßen Max

PS: Wer schöne Flohmärkte liebt und regionales aus dem Schwarzwald sucht, dem kann ich den Flohmarkt in Furtwangen (26.-28. Juli) empfehlen, er findet zeitgleich zur Uhrenbörse statt. Viele Stände mitten in der Altstadt, eine Menge Stöberkisten und viel Papier. ;-)
 
JohannesM Am: 24.07.2016 12:55:06 Gelesen: 338242# 541 @  
@ Max78 [#540]

Die Stempel wurden ja nicht auf den Bahnhöfen sondern im Bahnpostabteil des Zuges verwendet. Und natürlich waren mehrere Stempel nötig, um diese Zeit gab es meist einen Früh-, Mittags- und Abendzug, da beispielsweise der Frühzug mittags nicht schon wieder zurück in Konstanz war, benötigte der also einen eigenen Stempel.

Beste Grüße
Eckhard
 
Max78 Am: 24.07.2016 13:02:55 Gelesen: 338239# 542 @  
Hallo Eckhard,

vielen Dank für die Berichtigung und die Info's. Somit wurde im Zug noch die Stadt zum Zeitpunkt der Entwertung handschriftlich vermerkt. Weißt Du, ob dieser Vermerk vorgeschrieben war oder nach "Lust und Laune" vorgenommen wurde?

mit Gruß und Dank Max
 
JohannesM Am: 24.07.2016 18:20:10 Gelesen: 338184# 543 @  
@ Max78 [#542]

Hallo Max,

ab 1867 war es Vorschrift (siehe Grafik), vorher wahrscheinlich auch, denn als die Gebühren noch einzeln berechnet wurden, brauchte man ja zwingend den Einlieferungsort.



Beste Grüße
Eckhard
 
Max78 Am: 24.07.2016 18:46:23 Gelesen: 338178# 544 @  
Recht herzlichen Dank für diese Hilfe!

Einen schönen Sonntag Abend Dir

mit Grüßen Max
 
Max78 Am: 26.07.2016 08:42:17 Gelesen: 337874# 545 @  
@ calliostoma [#538]

Hallo Dirk,

nachdem ich jetzt hier in der Bücherbörse und auf anderen Seiten vergebens nach geeigneter Lektüre zu den Bahnpoststempeln Württemberg gesucht habe, wollte ich Dich fragen, ob Du mir dabei weiterhelfen könntest. Auf philaseiten war leider keine Kontaktmöglichkeit vorhanden (meine Daten sind hinterlegt, falls Du einen Tipp für mich hast),

mit Dank im Voraus und Grüße Max


Nun wieder ein Beleg für die Bahnpoststempel-Fans: eine gewöhnliche Ganzsache mit einem typischen Bahnpoststempel aus Württemberg. Da diese Form nun schon bei mehreren Beiträgen Fragen aufgeworfen hat (auch bei den Reportern bei philastempel.de) hier noch ein weiteres Beispiel:



Nach Dirk's hilfreichen Erläuterung ist die No. 33 die Beamtennummer (Registriernummer), die Zugnummer 223 befindet sich hinter dem Datum. Die Karte wurde von Balingen aus versendet. Durch fehlende Literatur und vergeblicher Internetrecherche kann ich leider nicht mehr beitragen.

Allerdings, da auf philastempel.de nun ca. 4-5 dieser Stempel aufgelistet sind, und teilweise unter Ortsname "K.WÜRTT." oder "WÜRTT." angegeben sind, wollte ich vorschlagen, ob man wie auch bei den anderen Bahnpoststempeln die Strecke unter dem Ortsnamen angibt. Also z.B. wie die im Beitrag [#538] angegebene Strecke "Stuttgart - Heilbronn". Natürlich kostet es dann mehr Zeit und Mühe, den Stempel richtig ein- und anzugeben, aber das Ergebnis dürfte auf lange Sicht gesehen wesentlich besser sein.

mit Grüßen Max
 
filunski Am: 26.07.2016 12:40:36 Gelesen: 337819# 546 @  
@ Max78 [#545]

Allerdings, da auf philastempel.de nun ca. 4-5 dieser Stempel aufgelistet sind, und teilweise unter Ortsname "K.WÜRTT." oder "WÜRTT." angegeben sind, wollte ich vorschlagen, ob man wie auch bei den anderen Bahnpoststempeln die Strecke unter dem Ortsnamen angibt. Also z.B. wie die im Beitrag [#538] angegebene Strecke "Stuttgart - Heilbronn". Natürlich kostet es dann mehr Zeit und Mühe, den Stempel richtig ein- und anzugeben, aber das Ergebnis dürfte auf lange Sicht gesehen wesentlich besser sein.

Hallo Max,

sehr guter Hinweis und bei mir als Stempelredakteur rennst du da offene Türen ein! ;-)

Leider hat, meines Wissens, Keiner aus der Redaktion ein entsprechendes Nachschlagewerk, um diesen einzelnen Stempeln die richtige Strecke zuzuordnen. Vielleicht findet sich ja Jemand, der aus seinem Bestand ein etwaiges Werk der Stempelredaktion (möglichst auf elektronischem Wege, PDF etc.) zur Verfügung stellen kann/möchte.

Alternativ bleibt da nur die jeweilige Recherche, manchmal sehr aufwändig, durch den Stempelreporter selbst, der diesen Stempel einstellt. Die Redaktion wird dann diese Angaben gerne übernehmen. ;-)

Beste Grüße,
Peter
 
JohannesM Am: 26.07.2016 13:15:10 Gelesen: 337806# 547 @  
@ Max78 [#545]

In der Münchner Bibliothek kann man 2 Bände über Poststempel Württembergs ausleihen, wobei Band 2 auch die Bahnpoststempel enthält. Das Erscheinungsjahr 2012 läßt sogar vermuten, dass die Werke noch im Buchhandel erhältlich sind.



Beste Grüße
Eckhard
 
Max78 Am: 26.07.2016 13:24:10 Gelesen: 337801# 548 @  
Vielen Dank Eckhard, für Deine Hilfe.

Ich habe das Buch nicht auf dem öffentlichen Markt gefunden, dafür aber bei der Arge Württemberg. Jetzt muss ich mir nur noch sicher sein, ob ich soviel investiere. .-)

mit Grüßen Max
 
JohannesM Am: 26.07.2016 15:48:05 Gelesen: 337773# 549 @  
@ Max78 [#548]

Jetzt muss ich mir nur noch sicher sein, ob ich soviel investiere

Dann leih es doch in München aus, falls du im BDPh bist: Anmeldeformular ausdrucken und ausfüllen, Kopie von Personal- und BDPh-Ausweis beifügen, deine Bestellliste und das Porto in Briefmarken beifügen (bei 1-4 Büchern gerade mal 1 €/Buch) und sobald die Bücher verfügbar sind, bekommst du ein schönes Paket.

http://www.muenchner-stadtbibliothek.de/bibliotheken/philatelistische-bibliothek/fernleihe/

Beste Grüße
Eckhard
 
jahlert Am: 26.07.2016 23:10:26 Gelesen: 337693# 550 @  
@ Max78 [#548]

Bei meinem letzten Besuch in der Philatelistischen Bibliothek in Hamburg hatte ich einen umfangreichen Katalog der Bahnpoststempel in der Hand.

Vielleicht wirst Du dort fündig und kannst ausleihen.

Ansonsten verfügen inzwischen viele Stadtbüchereien über die Möglichkeit einer Fernleihe.

Beste Grüße
Jürgen
 
filunski Am: 27.07.2016 11:56:33 Gelesen: 337585# 551 @  
Verehrte Bahnpostfans!

Zur Abwechslung mal ein ganz anderer Bahnpoststempel.

Duplexstempel aus den USA:



Die Strecke ist hier ganz leicht herauszufinden, steht drauf, Los Angeles - San Bernardino. ;-)

Näheres zu den anderen Stempelangaben nach Freischaltung auch in der Stempeldatenbank [1].

Beste Grüße,
Peter

[1] http://www.philastempel.de/stempel/zeigen/141746
 
Fips002 Am: 27.07.2016 21:00:22 Gelesen: 337486# 552 @  
Feldpost Karte mit Bahnpoststempel Lüttich-Trois-Ponts vom 29.8.15 nach Bamberg.

Text der Karte:

So eine feine Gegend haben wir. Da ist es so schön bald wie in der fränk. Schweiz. Nur die Felsen fehlen. Es grüßt Dich Dein Vater.



Gruß Dieter
 
JohannesM Am: 27.07.2016 22:59:53 Gelesen: 337437# 553 @  
Hach, was war die Arbeit bei der Post 1882 noch heroisch. Und die Loks hatten damals anscheinend noch Tragflächen. ;-)



aus Handbuch Postverkehr 1882

Beste Grüße
Eckhard
 
filunski Am: 27.07.2016 23:09:45 Gelesen: 337434# 554 @  
@ JohannesM [#553]

Hallo Eckhard,

SUPER ! ;-)

Nur schade, dass von diesen "Tausenden an Briefsendungen", selbst der kleinen Strecken, bis heute so wenige übrig geblieben sind.

Beste Grüße,
Peter
 
JohannesM Am: 28.07.2016 11:10:00 Gelesen: 337348# 555 @  
@ filunski [#554]

Hallo Peter,

Nur schade, dass von diesen "Tausenden an Briefsendungen", selbst der kleinen Strecken, bis heute so wenige übrig geblieben sind.

Oder aber - in Anbetracht von 2 schlimmen Kriegen - muß man sich freuen, das noch etwas übrig geblieben ist.

Beste Grüße
Eckhard
 
Mondorff Am: 28.07.2016 18:59:10 Gelesen: 337276# 556 @  
Ein provisorischer Bahnpoststempel.

"Auf der Strecke Trier-Luxemburg wurde zeitweilig die Verwendung eines dreizeiligen Gummistempels in gotischen Buchstaben nachgewiesen."

Dies ist der Text aus dem Standardwerk " Das Postwesen in Luxemburg während der deutschen Besetzung im 2. Weltkrieg" von Marcel Staar. Bisher kannten wir nur eine gezeichnete Wiedergabe des Stempels.



Nun habe ich auch einen Beleg damit gefunden, bei dem der violette Abdruck jedoch leider nicht deutlich ist.



Kann denn jemand mit einer kompletten und deutlichen Stempelbild helfen?

Mit Dank im Voraus
DiDi
 
Mondorff Am: 05.08.2016 12:42:14 Gelesen: 336081# 557 @  
Ist wirklich niemand da, der zur Frage in [#556] helfen kann.

Schönen Gruß
DiDi
 
calliostoma Am: 15.08.2016 16:29:13 Gelesen: 335033# 558 @  
@ Mondorff [#556]

Der gewünschte Stempel:

Gruß

Dirk


 
volkimal Am: 09.09.2016 13:10:00 Gelesen: 332337# 559 @  
Hallo zusammen,

zu meiner kleinen Heimatsammlung Selm/Bork/Cappenberg gehören auch die Bahnpoststempel der Strecke Dortmund - Gronau - Enschede (NL) [1]. Der erste Stempel fehlte mir bisher. Jetzt habe ich ihn endlich bekommen:





Besonders schön finde ich, dass die Karte entsprechend des handschriftlichen Vermerks in Bork aufgegeben wurde. Durch die Textseite der Karte ist erkennbar, dass der Stempel vom 17.11.1882. stammt.

Wenn ich richtig informiert bin, wurde der Zug in Enschede eingesetzt und war entsprechen der "II" gerade auf der Rückfahrt. Bei einem Zug, der in Dortmund eingesetzt wurde stand Dortmund oben und Wesel unten.

Die Bahnstrecke Dortmund Enschede wurde in mehreren Abschnitten bis zum 15. Oktober 1875 eröffnet. Hat einer von euch Informationen dazu, von wann bis wann dieser Stempel benutzt wurde?

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Dortmund%E2%80%93Enschede
 
calliostoma Am: 09.09.2016 15:33:50 Gelesen: 332316# 560 @  
Lt. Katalog der BArge Bahnpost sind die Verwendungszeiten wie folgt:

DORTMUND-ENSCHEDE 1876-1883
ENSCHEDE-DORTMUND 1878-1885

Wir können also von 1876-1885 für beide Richtungen annehmen.

Die römischen Ziffern geben die Tour am Tag an - in diesen Fall die zweite Fahrt von Enschede nach Dortmund.

Bei den ovalen Bahnpoststempeln gibt die Zugnummer die Richtung an, bei den Dreizeilern waren Orte und Daten umsteckbar.

"stand Dortmund oben und Wesel unten" - verstehe ich nicht, einen Stempel DORTMUND-WESEL hat es nicht gegeben.

Gruß

Dirk
 
volkimal Am: 09.09.2016 16:01:45 Gelesen: 332313# 561 @  
@ calliostoma [#560]

Hallo Dirk,

danke für die Information - wieder etwas dazugelernt.

Ich meinte natürlich Dortmund - Enschede und nicht Dortmund Wesel.

Viele Grüße
Volkmar
 
Mondorff Am: 09.09.2016 16:13:27 Gelesen: 332299# 562 @  
@ calliostoma [#558]

Nun Dirk, so einfach kann man es sich auch machen.

Auf diese Abbildung hatte ich schon in meinem Text in [#556] hingewiesen.

DiDi
 
calliostoma Am: 09.09.2016 16:31:49 Gelesen: 332295# 563 @  
@ Mondorff [#562]

Was soll das ? Wollten Sie eine Abbildung oder nicht ? Das genannte Buch kenne ich nicht.

Wenn Sie damit nicht zufrieden sind, dann ignorieren das doch einfach und meckern hier nicht rum.

DS
 
jahlert Am: 10.09.2016 00:18:35 Gelesen: 332250# 564 @  
@ volkimal [#561]

Hallo Volkmar,

ist es schon das neue Rätsel?

Wieso wird am 18.11. vor dem Frost eine Bestellung auf einer Postkarte von Bork nach Wesel geschickt, nachdem die Karte am 17.11. auf der Bahnfahrt nach Dortmund abgestempelt worden ist?

Noch stimmen weder die Daten noch die Richtungen.

Vielleicht gibt es auf die Frage eine einfache Antwort. ;-)

Schönes Wochenende

Jürgen
 
volkimal Am: 10.09.2016 08:26:54 Gelesen: 332233# 565 @  
@ jahlert [#564]

Hallo Jürgen,

ich gehe einfach davon aus, dass entweder das Stempeldatum falsch eingestellt oder der Absender das falsche Datum angegeben hat. Der Vermerk "R 18.12.82" dürfte wohl vom Empfänger stammen, denn es sieht nach derselben Tinte aus wie bei den Kommentaren auf der Rückseite.

Was meinst Du mit "falsche Richtung"? Für mich sind zwei Beförderungswege denkbar:

Bork - Dülmen - Haltern - Wesel oder Bork - Dortmund - Duisburg - Wesel.

In beiden Fällen gab es überall Bahnstrecken.

Viele Grüße
Volkmar
 
jahlert Am: 10.09.2016 10:35:20 Gelesen: 332217# 566 @  
@ volkimal [#565]

Hallo Volkmar,

lt. Stempel soll doch die Karte am 17. "die zweite Fahrt von Enschede nach Dortmund" genommen haben.

Aus den mindestens drei verschiedenen Schriften auf der Rückseite werde ich nicht schlau, aber der Vermerk könnte doch auch bedeuten, dass die Bestellung am 18. erfolgt ist.

Es gab zwar zu dieser Zeit die Postkarte P6, aber es sieht nach einer P5 mit Lücke aus (lt. Katalog /02 .. seltsam, seltsam!).

Die einfachste Erklärung wäre eine Benutzung des Stempelgerätes von der 2. Fahrt am Vortag.

Mit Gruß aus dem sonnigen Sauerland
Jürgen
 
volkimal Am: 10.09.2016 11:16:09 Gelesen: 332212# 567 @  
@ jahlert [#566]

Hallo Jürgen,

nach meiner Meinung ist es eine P12 (5 PFENNIG 5). Bei P5 müsste in der Marke "5 PFENNIGE" stehen. Zu P12 passt auch die Punktlücke und das Druckdatum "5 82".

Um die Vermerke auf der Rückseite zu entziffern müsste man vermutlich Weinkenner sein. Links steht vermutlich "ohne Lack". Waren die Weinflaschen damals mit Lack versiegelt/verschlossen ??? - ich weiß es nicht. Oben rechts denke ich heißt es "a 0,75" - vermutlich die Füllmenge 0,75 Liter. Was die Kommentare hinter der Angabe des Weinanbaugebietes Medoc sollen weiß ich auch nicht.

Viele Grüße
Volkmar
 
jahlert Am: 10.09.2016 12:35:20 Gelesen: 332206# 568 @  
@ volkimal [#567]

Hallo Volkmar,

natürlich ist es keine P5. Bei meiner Suche bin ich von 1875 ausgegangen und somit bin ich auf dem Holzweg spaziert.

Hätte ich einmal das komplette Datum geschrieben! :-(

Bei den '15 Flaschen Niersteiner' könnte es sich um Weißwein (Rheinhessen-Riesling) handeln. Als '10 Flaschen leichten reinen Rothwein' wird der Händler französischen Wein aus Médoc geliefert haben.

Zu den Lack-Techniken des Flaschenverschlusses kann ich leider keinen Beitrag liefern. Ich kenne nur Spezialwachs zur Flaschenversiegelung.

Beim nächsten Treffen besiegeln wir die Bahnpoststempel-Angelegenheit mit einem Glas Wein (aus der Pfalz). ;-)

Viele Grüße
Jürgen
 
Max78 Am: 10.09.2016 14:23:57 Gelesen: 332195# 569 @  
@ volkimal [#567]

Zwar nicht philatelistisch wertvoll, aber um den Begriff "Lack" noch zu erklären, folgende Kopie aus der "Werbung" zum Herrgottströpfchen:

Die Herrgottströpfchen-Traditionsweine sind eine geschützte Marke vom Weingut Jakob Gerhardt aus Nierstein am Rhein in Rheinhessen. In alter Zeit, als das Papier und der Druck noch sehr teuer waren, wurden die Weinflaschen nicht etikettiert sondern mit verschiedenfarbigen Lackkapseln über den Korken versehen um die Flaschen besser abzudichten und um die verschiedenen Weinsorten unterscheiden zu können.

Auch hier im Breisgau gehts wieder heiter her mit den Weinfesten, gestern in Bötzingen. Ja ja, die guten Trauben und ihre Wirkung ...

mit Grüßen Max
 
Cantus Am: 10.09.2016 14:49:42 Gelesen: 332188# 570 @  
Von mir ein Stempel aus dem hohen Norden: Hamburg - Hoyerschleuse , vermutlich vom Juli 1901.

Dänemark gestattete damals noch deutschen Transitverkehr. Die Direktzüge wurden an der Grenze plombiert und fuhren über Tønder nach Højer Sluse (dt.: Hoyer Schleuse), von wo aus Passagiere und Post mit dem Fährschiff nach Sylt befördert wurden. So konnte auf eine Zollkontrolle verzichtet werden. Als 1927 der Hindenburgdamm eingeweiht wurde, verlor Højer die Überfahrt nach Sylt [1].



Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B8jer_Sogn
 
volkimal Am: 11.09.2016 11:16:24 Gelesen: 332136# 571 @  
@ Max78 [#569]

Hallo Max,

danke für die Informationen - jetzt ist mir auch klar, was der Lack mit einer Weinflasche zu tun hat.

Hier noch ein Bahnpoststempel der Strecke Lissa - Skalmierzyce, einem Teilstück der Bahnstrecke Ostrowo – Skalmierzyce, die am 14. Februar 1896 eröffnet wurde:



Heute liegen beide Orte in Polen. Lissa = Leszno, Skalmierzyce hatte ab 1909 den deutschen Namen Skalmierschütz.

Viele Grüße
Volkmar
 
Max78 Am: 12.09.2016 17:40:16 Gelesen: 332074# 572 @  
Hallo Volkmar,

ein schöner Beleg und der Ankunftstempel hat auch seinen Reiz!

Da ich zufälligerweise gerade auch einen Beleg mit Bahnpoststempel aus dem heutigen Polen in der Hand hatte, kann ich diesen noch als dritten vorstellen, um bei den kleinen Ellipsenstempeln weiterzumachen.

Schön fand ich bei folgendem Beleg, dass man auch noch den Aufgabeort auf der Postkarte sieht, Parsko und Alt Boyen (heute Stare Bojanowo), die damalige Bahn- und Poststation. Bahnpoststempel Breslau-Kreuz-Stettin. Kreuz (Krzyż Wielkopolski) ist eine Stadt mit Sitz in der polnischen Woiwodschaft Großpolen. Den Ortsnamen Kreuz/Ostbahn bekam sie offiziell erst seit der Stadterhebung im Jahre 1936, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Krzyż_Wielkopolski



beste Grüße Max
 
Cantus Am: 12.09.2016 19:40:41 Gelesen: 332056# 573 @  
Hallo,

wer kann mir hier bitte den Endbahnhof nennen? Frankenstein liegt an der Strecke Mannheim - Saarbrücken [1].



Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Mannheim%E2%80%93Saarbr%C3%BCcken
 
calliostoma Am: 12.09.2016 19:53:50 Gelesen: 332050# 574 @  
@ Cantus [#573]

F0110 FRANKENSTEIN - RAUDTEN 7.1.1.0 1887-1930

aus dem Katalog der BArge Bahnpost

Ist aber nicht das "Frankenstein" aus der Pfalz, sondern aus Schlesien.

Gruß

Dirk
 
Cantus Am: 12.09.2016 20:38:38 Gelesen: 332027# 575 @  
@ calliostoma [#574]

Hallo Dirk,

vielen Dank. Kein Wunder, dass ich den Ort hier in Deutschland nicht finden konnte.

Viele Grüße
Ingo
 
volkimal Am: 12.09.2016 21:34:50 Gelesen: 332010# 576 @  
@ Cantus [#573]

Hallo Ingo,

ich habe noch einige weitere Karten an Pastor Kupfernagel in Würben. Eine davon passt gut als Ergänzung zu deinem Stempel:



Die Bahnstrecken Frankenstein (Schlesien) - Raudten von deinem Stempel war 135 km lang.

10 km vor Frankenstein lag Kamenz. Die Strecke von meinem Stempel Camenz - Raudten ist somit 145 km lang und stimmte bis auf eine Stationen mit der Strecke meines Stempels überein.

Den Fahrplan von 1944 findet ihr hier: http://pkjs.de/bahn/Kursbuch1944/Teil1/156.jpg

Viele Grüße
Volkmar
 
msh Am: 18.09.2016 12:14:07 Gelesen: 331432# 577 @  
Hallo,

ich habe hier auch eine Bahnpost Karte. Interessant ist, dass der Bahnhof auf der Strecke liegt:


 
volkimal Am: 25.09.2016 15:09:02 Gelesen: 330598# 578 @  
Hallo zusammen,

einen letzten Bahnpoststempel habe ich noch von der Korrespondenz an Pastor Kupfernagel:



Bahnpoststempel der Strecke Breslau-Dittersbach-Kohlfurt. Im Stempel ist Dittersbach abgekürzt, dort steht nur "Dittb."

Bei Dittersbach handelt es sich um das Dittersbach bei Waldenburg (heute ein Ortsteil von Waldenburg). Alle drei Orte liegen heute in Polen. Die polnischen Namen sind: Breslau = Wrocław, Dittersbach = Dzietrzychów, Waldenburg = Wałbrzych und Kohlfurt = Węgliniec.

Viele Grüße
Volkmar
 
Baber Am: 13.10.2016 19:31:08 Gelesen: 327766# 579 @  
Kann jemand etwas über diesen Stempel sagen? Man sieht leider kein Datum.



Danke für die Mühe und einen schönen Abend,
Baber
 
Max78 Am: 23.10.2016 18:43:45 Gelesen: 326015# 580 @  
Hallo zusammen,

folgender Stempel wird wohl einen besonderen Platz in meiner Kiste zu Bahnpoststempel einnehmen. Sieht man die Ganzsache aus dem Gebiet des KuK Österreich, denkt man ja zuerst nicht unbedingt an "deutsche" Abschläge:



Doch wurde diese Korrespondenzkarte im Zug von Eger nach Hof im Jahre 1897 abgeschlagen, um auf den Weg nach Pforzheim geschickt zu werden. Das tolle an diesem Abschlag ist die kopfstehende Position von Hof, was im Endeffekt aufzeigt, wie diese Stempel konstruiert waren. So konnte man wahrscheinlich mit dem selben Stempelgerät Rück- und Hinfahrt abdecken, indem man einfach die Einsätze (Städtenamen) austauschte:



Eine weitere Besonderheit dürfte sein, dass sich die Jahreszahl "97" unter der Kursziffer "I" befindet. Dies stellt eventuell eine Übergangsform dieser Stempel dar, denn zuvor waren die Stempel größtenteils ohne Jahreszahl ausgestattet. Die Streckenangabe (Städte) befand sich wie bei diesem Stempel unter der Monatsangabe, und unter der Streckenangabe die Kursziffer. Als man dann die Jahreszahl "mit ins Boot nahm", schmiegten sich die Kursziffer + Streckenangabe üblicherweise an den unteren Kreisbogen an, also unterhalb der Jahresangabe.

Ich denke mal wieder ein interessanter Fund in der "Massenwarenwühlkiste",

herzliche Grüße Max
 
Baber Am: 25.10.2016 18:20:02 Gelesen: 325781# 581 @  
@ Baber [#579]

Kann niemand etwas über diesen Stempel sagen?

Gruß
Baber
 
10Parale Am: 29.10.2016 14:37:23 Gelesen: 324947# 582 @  
@ Forum

Hier ein altes Brieflein an Amalie Manz in Regensburg, abgeschlagen am 13/3 (1866) mit einem Bahnpoststmpel K.BAYER.BAHNPOST.

Schönes Absendersiegel und Ankunft am gleichen Tag in Regensburg.

Altersspuren - aber schönes Dokument mit einer 3 Kreuzer Marke.

Liebe Grüße

10Parale

 
 
webpirate Am: 29.10.2016 21:13:30 Gelesen: 325051# 583 @  
Meinen dritten Bahnpoststempel habe ich auch entdeckt:

Münster - Kassel / Zug 3660 / 24.7.78



Gruß
Denis

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsche Poststempel mit Kleinbuchstaben im Ortsnamen"]
 
Eilean Am: 06.11.2016 17:02:28 Gelesen: 323849# 584 @  
Heute von mir mal ein Bahnpoststempel, so steht es wenigstens auf der Postkarte dazu:

"- REUTTE - KEMPTEN i. ALGÄU / ZUG 10" vom 25. Juli 1909

Allgäu nur mit einem L, ZUG 10 ist gut zu lesen, REUTTE muss man genau hinsehen. Ist das ein seltener Stempel?

Gruß
Andreas


 
calliostoma Am: 06.11.2016 19:14:31 Gelesen: 323822# 585 @  
@ Eilean [#584]

Hallo Andreas,

diese bayerischen Stempel sind von der Technik her etwas Besonderes. Der äußere Ring war drehbar und die Strecke umkehrbar.

Mal ein paar Bilder dazu:





Der Stempel ist nicht häufig, aber mit etwas Suchen kann man den finden.

Gruß

Dirk
 
bayern klassisch Am: 06.11.2016 19:18:16 Gelesen: 323815# 586 @  
@ calliostoma [#585]

Hallo Dirk,

bist du dir sicher mit der Drehbarkeit des Außenringes?

Liebe Grüsse,
Ralph
 
calliostoma Am: 06.11.2016 20:05:17 Gelesen: 323803# 587 @  
@ bayern klassisch [#586]

Hallo Ralph,

bin ziemlich sicher. Habe leider keinen Originalstempel zur Hand, aber Kollegen haben Abschläge im Nürnberger Museum von dieser Stempeltype gemacht und auch etwas dazu publiziert. Finde leider die Quelle auf die Schnelle nicht.

In dem Zusammenhang finde ich es auch ausgesprochen wichtig sich mit der "Hardware" (= Stempel Originalen) zu beschäftigen um unsere Stempelabschläge besser zu verstehen.

Gruß

Dirk
 
Fips002 Am: 06.11.2016 20:11:03 Gelesen: 323801# 588 @  
Von mir ein Stempel ZITTAU-REICHENAU (SACHSEN) 10.1.1917. Reichenau heißt heute Bogatynia im polnischen Teil der Oberlausitz. Mit der Grenzziehung an der Neiße kam Reichenau an Polen. Die deutschen Bewohner wurden 1945 vertrieben.



Gruß Dieter
 
bayern klassisch Am: 06.11.2016 21:19:32 Gelesen: 323777# 589 @  
@ calliostoma [#587]

Hallo Dirk,

vielen Dank für deine Antwort. Wäre schön, das nachlesen zu können.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
bayern klassisch Am: 10.11.2016 08:54:38 Gelesen: 323125# 590 @  
@ calliostoma [#585]

Hallo Dirk,

wegen des drehbaren Außenrings und der dadurch zu bewirkenden Umstellung von Hin- und Rückfahrt habe ich meinen Freund Dr. Joachim Helbig befragt und wollte näheres wissen (er ist der Stempelpapst Bayerns zur Pfennigzeit). Seiner Meinung nach gab es das nie und Braungardtsche Stempel waren nur hinsichtlich des Datums steckbar, nichts war drehbar, schon gar nicht der Außenkreis.

Die Stempelgeräte lagen ihm vor - von daher können wir das mit der Drehbarkeit in den Bereich der Fabel (oder Sekundärliteratur) verweisen.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Eilean Am: 10.11.2016 09:38:38 Gelesen: 323120# 591 @  
@ bayern klassisch [#590]

Das ist doch mal interessant; ich hoffe, Dirk findet den Artikel, so dass man das vergleichen kann.

Wenn nur das Datum steckbar war, sind die Stempel ZUG 1, .... ZUG 10 also 10 verschiedene Stempel? Und bei allen hat man Allgäu falsch geschrieben? Oder kam das L erst später dazu und war früher richtig? Für die Serie "Stempel mit Fehlern" also gleich eine Menge neuer Stempel.

Gruß
Andreas
 
bayern klassisch Am: 10.11.2016 10:43:11 Gelesen: 323110# 592 @  
@ Eilean [#591]

Hallo Andreas,

so ist es - hat man falsch geschnitten, aber das war bei Bayern ja nicht so selten (Kreuzer- und Pfennigzeit zusammen genommen).

Es sind verschiedene Stempel - da aus "einer Hand", sahen sie natürlich alle gleich aus.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Eilean Am: 10.11.2016 23:39:19 Gelesen: 322968# 593 @  
@ bayern klassisch [#592]

Coole Sache.

Heute mal ein Bahnpoststempel, wenigstens soll es einer sein:



Von Bayern nach Strassburg "AMB.B". Wofür genau steht den AMB.B?


 
bayern klassisch Am: 11.11.2016 08:48:51 Gelesen: 322864# 594 @  
@ Eilean [#593]

Hallo,

AMB = Ambulant = Fahrend = Bahnpost.

Der Brief wog bis 8,75g und war einfach. Strasbourg taxierte ihn korrekt mit 5 Decimes (knapp 15 Kreuzer). Bayern durfte Portobriefe nach Frankreich nicht taxieren.

Liebe Grüsse von bayern klassisch.
 
Eilean Am: 11.11.2016 09:01:53 Gelesen: 322859# 595 @  
@ bayern klassisch [#594]

Vielen Dank, werde ihn in meine München-Sammlung legen. Der Strich von oben nach unten soll dann wohl die 5 sein. Interessante Geschichte, die hier mit einem einfachen Brief erzählt wird.

Beste Grüße
Andreas
 
bayern klassisch Am: 11.11.2016 10:06:09 Gelesen: 322834# 596 @  
@ Eilean [#595]

Hallo Andreas,

ja, der "Strich" war eine "5". Die französischen Taxzahlen / Ziffern sind für uns Deutsche nur schwer zu interpretieren, weil sie auch mit den Ziffern / Zahlen damals in Frankreich nicht überein stimmten, sondern dem postalischen Alltag geschuldet waren (möglichst alles in einem Strich schreiben, was mit Tinte und Feder Zeit spart, aber auch schwer leserlich ist).

So lange du den Brief aus 1856 aus München nicht als "Vorphilabrief" bezeichnest, wie 99% der eBay - Anbieter, ist doch alles in Ordnung.

Liebe Grüsse,
Ralph
 
Mondorff Am: 11.11.2016 11:32:44 Gelesen: 322810# 597 @  
@ bayern klassisch [#594]
@ Eilean [#595]

Guten Tag an alle und Pardon an Ralph.

Auch wenn dort AMB (für Ambulant = Bahnpost) steht, ist dies ein französischer Grenzübergangstempel, der im bekannten Werk Marques de Passage/Postvertragsstempel von James Van der Linden unter der Nr. 509 registriert ist.

Der Faltbrief kam aus Bayern und lief über Strasbourg nach Reims, ins Landesinnere also.

Näheres dazu ist in diesem Thema bei [#317] zu finden.

Mit freundlichen Grüßen
DiDi
 
Mondorff Am: 13.11.2016 18:26:22 Gelesen: 322430# 598 @  
Hallo,

ist dieses Ladelisten-Formular etwas Besonderes?



Bahnpoststempel Leipzig–Karl-Marx-Stadt vom 23.9.1973

Freundlichen Gruß
DiDi
 
Heinrich3 Am: 23.11.2016 15:28:12 Gelesen: 320502# 599 @  
Hallo,

zwei leider unvollständige Bahnpost-Stempel, die ich seufzend in den Papierkorb feuern muß.

Mit Stempel-Sammler-Grüßen
Heinrich


 
Cantus Am: 21.12.2016 01:29:08 Gelesen: 314026# 600 @  
Hier ein Umschlag, der am 17.3.1921 auf der Stecke Bertsdorf - Johnsdorf befördert worden ist.



Viele Grüße
Ingo
 
Seku Am: 02.03.2017 18:10:06 Gelesen: 300114# 601 @  
@ DL8AAM [#185]

AMBULANT von Schaffhouse nach Lausanne 4.XI.11 "Zugnummer" 2184



Und weil die Karte so schön ist, hänge ich sie an:


 
Max78 Am: 31.03.2017 01:11:29 Gelesen: 295701# 602 @  
Hallo zu später Stunde,

hier mal ein K.B. Bahnpoststempel, den ich ganz interessant finde. Ich bin mir nicht 100-prozentig sicher, glaube aber Reutte - Kempt. (Kempten Allgäu) als Streckenziele zu lesen. Lasse mich da gerne belehren. :-)



interessant daran der Startpunkt Reutte, eine Marktgemeinde in Österreich. Es gibt aus der Infla-Zeit auch Belege mit Bahnpoststempeln von Österreich mit selbigen Destinationen (Zweikreisstempel). Auf alle Fälle wurde das Inlandsporto für einen gewöhnlichen Fernbrief bis 20 g verklebt.

PS: Habe jetzt erst Beitrag [#585] gesehen, bei dem der Zweikreisstempel behandelt wird. Vielleicht liegt das Problem mit der Aufklärung über die "Drehbarkeit" dieses Stempels daran, dass er von den Österreichern stammt und nicht von Bayern (somit gar nicht im Nürnberger Museum liegen würde)?

mit Grüßen Max
 
calliostoma Am: 31.03.2017 11:49:22 Gelesen: 295553# 603 @  
@ Max78 [#602]

Hallo,

der selbe Stempel ein paar Wochen später: Das K. ist jetzt aptiert.



Der Zweikreisstempel ist ein deutscher Stempel, österreichische Stempel gab es auf dieser Strecke keine. Später kommen noch einige andere Stempel vor, wie z.B. ab 1929 dieser Ovalstempel:



Gruß

Dirk
 
Max78 Am: 31.03.2017 12:39:31 Gelesen: 295533# 604 @  
@ calliostoma [#603]

Interessante Strecke einschliesslich den ganzen Stempeln. Danke für's Zeigen

mit Grüßen Max
 
Max78 Am: 08.04.2017 23:16:59 Gelesen: 293387# 605 @  
Bonsoir an alle, die jetzt noch (oder wieder) vor der Kiste kleben,

vom Freiburger Flohmarkt (mit seiner Lage im Dreiländereck) hier einmal deutsche Bahnpoststempel auf französischem Gebiet, sozusagen in Nachverwendung. Das Elsass wurde nach dem Versailler Vertrag 1919 wieder zu Frankreich eingegliedert, die Stempel waren aber auch noch danach im Gebrauch. Soll kein Wunder sein, wenn man überlegt, welche Zerstörung der 1. Weltkrieg mit sich brachte.

Auf 2 Neujahrs-Grußkarten 1919 und 1920 fand ich die Strecke Mülhausen - Ensisheim, 1919 = Zug 8 und 1920 = Zug 4. Auf der Suche nach Info's zu dieser Strecke bin ich nur auf die Straßenbahnstrecke zwischen den ca. 14 km entfernten Städtchen gestoßen:





Und zum Vergnügen noch die Front:



Wann werden wir ein Revival dieser Mode erleben? Wäre doch ganz kuschelig.

mit Grüßen ins Wochenende, Max
 
Max78 Am: 12.04.2017 21:35:32 Gelesen: 292432# 606 @  
Und da ich beim letzten Beitrag vom Dreiländereck sprach, werden unsere lieben Nachbarn aus der Schweiz auch noch "bedient":

Aus einer Korrespondenz habe ich einmal diese beiden Dörfchen ausgesucht. Zwar hat man bei solchen Teilnachlässen aus "Kellern" meist nicht die Erhaltung, die sich der Philatelist im Allgemeinen wünscht, dafür aber den Inhalt und Vergleichsmaterial. Beide Aspekte, das Philatelistische und der textliche Inhalt, ergänzen sich ja meist prima.

Angefangen mit Les Marecottes nach Territet (Montreux). 1910 ging dieser Brief vom "Hochland" an den See, und zwar mit einem finde ich reizvollen Bahnpoststempel Martigny - Chatelard. Zudem unterstreicht der Z1-Zeilenstempel den Aufgabeort:



Von Territet ein Jahr zuvor 2 Trauerbriefe in die andere Richtung (den See entlang) nach Lausanne. Zug 1136, Beamtennummern 6 und 8:



Und da es noch Postkarten aus gleicher Zeit gab, hier ein kleiner Blick in diese Gegend (bevor der Tourismus richtig boomte und seine Schandflecken hinterließ):



einen schönen Abend allen, Max
 
Manne Am: 15.04.2017 18:33:13 Gelesen: 290604# 607 @  
Hallo,

eine Drucksache von der Fa. Gebrüder Jauch Zündholzfabrik in Schwenningen, nach Horb.

Stempel vom 14.02.1902, K.Württ. Bahn-Post, Zug 7460.

Gruß
Manne


 
klinhopf Am: 15.04.2017 19:19:17 Gelesen: 290588# 608 @  
@ Mondorff [#598]

ist dieses Ladelisten-Formular etwas Besonderes?

Nun, etwas Besonderes schon, da ja nur innerbetrieblich verwendet, somit eigentlich nicht nach außen kam und somit in allen Bahnpost-Betriebs-Dokumentationen fehlen dürfte - genauso wie Vorbindezettel, Beutelfahnen etc.

Diese Ladelisten gab es auch im Bundesgebiet, quasi als Übergabebeleg an die nächste Stelle (siehe hierzu die Spaltenüberschriften).

Mit phil. Gruß und allen guten Wünschen zum Osterfest
Ingo Pfennig
 
Uwe Seif Am: 15.04.2017 19:32:52 Gelesen: 290582# 609 @  
@ Mondorff [#598]
@ klinhopf [#608]

Hallo,

in meiner Sammlung befinden sich auch einige Ladelisten von Bahnposten (Bundespost und DDR-Post). Wie lange mussten diese Ladelisten von den Dienststellen aufgehoben werden?

Freue mich auf eine Antwort!

Viele Grüße
Uwe Seif
 
fogerty Am: 22.04.2017 21:07:58 Gelesen: 289091# 610 @  
Rechteckiger Rahmenstempel Kempten-Isny vom 4.6.55. Habe jetzt hier alle Einträge durchgecheckt, aber keinen Stempel dieser Art aus der Zeit ab 1945 gefunden. Da ich auf diesem Gebiet absoluter Laie bin, würde mich schon interessieren, was es damit auf sich hat.



Grüße
Ivo
 
muemmel Am: 22.04.2017 21:13:04 Gelesen: 289089# 611 @  
@ fogerty [#610]

Hallo Ivo,

in Bayern gab es vor dem Krieg solche rechteckigen Bahnpoststempel. Ich weiß aber nicht, wie lange die in Gebrauch waren. Evtl. mal bei der ArGe Bahnpost nachfragen.

Gruß
Mümmel
 
JohannesM Am: 22.04.2017 23:10:20 Gelesen: 289069# 612 @  
@ fogerty [#610]

Hallo Ivo,

es handelt sich um den Bahnpoststempel K0479 Typ 3.3.4.0 laut Katalog Bahnpoststempel. Als Verwendungszeit ist 1962 angegeben, da deiner von 1955 ist wäre es schön wenn du ihn der Arge Bahnpost meldest und auch in die Stempeldatenbank einstellst.

Beste Grüße
Eckhard
 
Totalo-Flauti Am: 23.04.2017 08:11:26 Gelesen: 288993# 613 @  
Liebe Sammlerfreunde,

aus meiner Leipzig-Sammlung kann ich euch folgendes Einschreiben aus Chicago USA nach Leipzig vom 21.10.1922 (Ankunft 4.11.1922 mit 14 Tagen Reisedauer) zeigen. Auf der Rückseite ist vom Bahnpostamt 10 in Köln einmal ein Kreisstegstempel mit Gitterbogen oben und unten Sowie ein Gummistempel L3 Köln-Deutz abgeschlagen. Bahnpoststempel in dieser Art habe ich zumindestens in meinem Sammelbereich so noch gar nicht gesehen.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
calliostoma Am: 23.04.2017 18:42:38 Gelesen: 288915# 614 @  
@ JohannesM [#612]

K0479 KEMPTEN - ISNY 3.3.4.0 1940-1962

Ist im Nachtrag zum Stempelkatalog mittlerweile so gelistet.

Gruß

Dirk
 
bovi11 Am: 23.04.2017 21:23:41 Gelesen: 288880# 615 @  
@ fogerty [#610]

Hier ist noch so ein Beleg von 1950 aus meiner Notopfersammlung.

Besonderheit zusätzlich: Berliner Zuschlagsmarke Währungsgeschädigte auf Geschäftsbrief der Firma Rohde & Schwarz (Meßtechnik).


 
Cantus Am: 01.05.2017 18:32:54 Gelesen: 287376# 616 @  
Hier ein Beleg aus meiner Landpoststempelsammlung mit Bahnpoststempel vom 18.12.1957 auf der Linie Neustadt (Aisch) - Ühlfeld.



Viele Grüße
Ingo
 
filunski Am: 06.05.2017 12:37:17 Gelesen: 286859# 617 @  
Hallo zusammen,

hier ein Stempel, Bahnpoststempel (?) bei dem ich etwas Unterstützung benötige:



Laut Vermerk ein Bahnpoststempel (Postwaggon) von Riga nach Tap...? Der Brief war adressiert nach Dorpat.

Was ist das 8-ähnliche Zeichen/UB/UZ ganz unten?

Vielen Dank für jede Hilfe. :-)

Peter
 
DERMZ Am: 06.05.2017 13:21:37 Gelesen: 286852# 618 @  
@ filunski [#617]

Hallo Peter,

auch wenn ich nicht weiss, ob es irgendwie weiterhilft oder Du es schon gelesen hast, aus dem kyrillischen in unsere Schrift steht dort:

POSCHTOWII WAGON NO89, 12AUG 1890

Unten erkenne ich auch nichts Eindeutiges.

Vielleicht hilft es, ich hoffe es jedenfalls.

Gruss Olaf
 
volkimal Am: 06.05.2017 17:15:09 Gelesen: 286832# 619 @  
@ filunski [#617]

Hallo Peter,

schau einmal ins Thema Stempel bestimmen (Russland) [1] und in die Antworten. Da habe ich letztens einen weiteren Bahnpoststempel dieser Art gezeigt.

Viele Grüße
Volkmar

[1] http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=151450#M64
 
filunski Am: 06.05.2017 20:42:56 Gelesen: 286806# 620 @  
@ DERMZ [#618]
@ volkimal [#619]

Hallo Olaf, hallo Volkmar,

danke für eure Hilfe, schon mal ein Stückchen weiter.

Also werde ich mich wohl mal an die ARGE wenden. ;-)

Viele Grüße,
Peter
 
Seku Am: 13.05.2017 14:23:32 Gelesen: 284076# 621 @  
Hamburg - Westerland 17. Dezember 1949


 
Max78 Am: 07.06.2017 11:56:33 Gelesen: 277222# 622 @  
Guten Morgen zusammen,

von mir heute mal wieder etwas aus der Schweiz. Nachdem ich einmal das Thema "Stabstempel der Schweiz" eröffnet hatte, wurde mir dort von fachkundigen Mitgliedern sehr gut erläutert, dass diese Stabstempel nicht nur von Postablagen oder Poststellen kleiner Orte stammen, sondern auch zur Ausrüstung der Postler im Bahnpostwagen der Züge in der Schweiz gehörten. Der Begriff "Stabstempel" wäre in diesem Zusammenhang also ein wenig missverständlich. Durch diese Abschläge konnte man nachvollziehen wo die Sendung aufgegeben wurde. Zu den berühmtesten Strecken in der Schweiz zählt wohl die Bernina-Bahn. Die Bahnstrecke Samedan-Pontresina (Pontresinerlinie) war ein Bindeglied zwischen Albula- und Berninabahn, die am 1.Juli 1908 eröffnet wurde. Im Jahre 1910 wurde den Touristen folgende Postkarte angeboten:



Schau ich mir die Karte an, bekomme ich auch Lust, einmal im Leben diese Strecke "abzufahren". Im Bahnpoststempel ist Samaden zu lesen, was kein Stempelfehler ist. Für dieses Dorf wurden beide Namen (Samaden u. Samedan) verwendet. Betreiber dieser Schmalspurbahn war und ist die Räthische Bahn.

allen eine gute Woche, mit Grüßen Max
 
sammler-ralph Am: 07.06.2017 13:37:55 Gelesen: 277196# 623 @  
@ Max78 [#622]

Die Fahrt mit der Bernina-Bahn ist wirklich ein Erlebnis. Bahnpostsendungen dieser Linie gibt es auch nicht wie Sand am Meer.

Noch eine kleine Ergänzung:

Bis 1943 war die Bernina-Bahn eine eigenständige Gesellschaft. Erst dann erfolgte die Übernahme durch die Rhätische Bahn.

Die Ortsnamen im Engadin waren zunächst "eingedeutscht", erst später wurden die rätoromanischen Namen wieder auch an den Bahnstationen verwendet.

Gruß
Ralph
 
sammler-ralph Am: 07.06.2017 20:55:54 Gelesen: 277120# 624 @  
1910 lieferte die Firma Güller 4 Bahnpoststempel für die Bernina-Bahn aus, 3 tragen unten die Inschrift BAHN-POST-AMB., der vierte BAHNPOST-AMB.

Etwa 1933 wurde der abgebildete Stempel deutlich umgearbeitet, statt SAMADEN ist jetzt ST. MORITZ zu lesen, außerdem wurden die Striche im oberen Segment entfernt und durch ein schweizer Kreuz ersetzt.



Etwa 1943 wurden auch die Striche im unteren Segment entfernt - kann ich leider nicht zeigen.

Wer sich für Bahnpoststempel der Schweiz interessiert, sollte versuchen, sich die Buchreihe von Reinhard Stutz "Bahn und Post in der Schweiz, Zusammenarbeit von 1848 bis 2004" zuzulegen. Den oben abgebildeten Stempel hatte ich Herrn Stutz nachgemeldet, er wollte ihn in die nächste Auflage aufnehmen. Leider ist Herr Stutz 2015 verstorben, so dass es zu dieser Neuauflage nicht mehr kam.

Gruß
Ralph
 
JohannesM Am: 07.06.2017 21:21:51 Gelesen: 277114# 625 @  
@ Max78 [#622]

Schau ich mir die Karte an, bekomme ich auch Lust, einmal im Leben diese Strecke "abzufahren".

Ja, mach doch, ich habe vor Jahren eine Dreiecksfahrt St. Moritz-Zermatt (Glacier) - Locarno (Centovalli) - St. Moritz(Bernina) gemacht - das war super.

Beste Grüße
Eckhard
 
Max78 Am: 07.06.2017 23:42:16 Gelesen: 277094# 626 @  
Servus Eckhard,

oh ja, ich werde es irgendwann machen, aber dazu muss ich leider noch ein wenig sparen. :-) Ist halt ein teures Pflaster da unten.

Hallo Ralph,

danke für diese Informationen. Hättest Du Deinen Abschlag ohne Worte gezeigt, hätte ich nie und nimmer an eine derart "großräumige Umgestaltung" gedacht. Es ist immer wieder schön, wenn einem solche Infos präsentiert werden.

mit besten Grüßen Max
 
zonen-andy Am: 09.06.2017 12:02:12 Gelesen: 276857# 627 @  
Hallo,

von mir Hagen-Dortmund.



Grüße Andreas
 
sammler-ralph Am: 09.06.2017 12:43:15 Gelesen: 276852# 628 @  
@ Max78 [#626]

Gern geschehen, dafür gibt es ja Foren.

Gruß
Ralph
 
Seku Am: 29.06.2017 21:08:46 Gelesen: 273195# 629 @  
Bahnpoststempel Goslar - Herzberg (Harz)



und weil die Karte so schön ist, hänge ich sie an - wer weiß, wo der Fotograf stand ?
 
Totalo-Flauti Am: 29.06.2017 21:47:43 Gelesen: 273178# 630 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ein Stempel des königl.württemb.fahrenden Postamtes ist auf einem Brief aus Leipzig vom 23.2.1863 nach Stuttgart am 24.02.1863 abgeschlagen worden. Der Brief wurde mit Zug 15 transportiert. Gab es in Württemberg nur ein fahrendes Postamt? Eine Nummerierung ist nicht zu erkennen.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
blizzi Am: 30.06.2017 14:48:36 Gelesen: 272898# 631 @  
Ich habe zwr keine Belege vorzuweisen, aber doch auch ganz nett! Oder? Berlin-Stralkowo Zug 450 - Datum kann ich nicht entziffern.


 
blizzi Am: 30.06.2017 14:51:47 Gelesen: 272897# 632 @  
Sagan-Modlau Zug 233 vom 25.1.1925


 
blizzi Am: 30.06.2017 14:56:53 Gelesen: 272894# 633 @  
Und die Letzte: Ludwigshafen (Rhein)-Karlsruhe (Baden) Zug 02852 vom 13.10.1958


 
Max78 Am: 04.07.2017 20:21:44 Gelesen: 271921# 634 @  
Guten Abend zusammen,

als nächstes möchte ich eine Ganzsache aus dem Gebiet des Kuk Österreich-Ungarn vorstellen. Es könnte gut sein, dass mich ein Spezialsammler berichtigen muss, worüber ich mich freuen würde, denn ich kann bis jetzt nur vermuten, dass es sich um einen Zeilenstempel abgeschlagen von einem Bahnpostbeamten im Bahnpostwagen handelt, ähnlich wie bei der in Beitrag # 622 vorgestellten Karte von Pontresina.

Die Karte stammt aus einem Posten eines Flohmarkthändlers aus Freiburg, den ich immer wieder durchwühle, wenn ich dort bin. F.A. Madlener aus Pforzheim musste im Jahre 1897 ein Inserat in die Zeitung gesetzt haben, dass bei einer Vielzahl der Leser auf Interesse stieß. Er hatte die Werbetrommel für "Fussfahrräder" gerührt. Der Begriff war den Interessenten damals noch nicht so ganz geläufig, sie nannten die Geräte ein manches Mal auch "Straßenrollschuhe" oder ähnliches. Hier meldete sich Ober(st)leutnant Bäumel vom 29. Infanterie-Regiment, um sich den Prospekt zukommen zu lassen:



neben dem Bahnpoststempel (Slavonski) Brod - Nagykanisza befindet sich dieser Stempel mit Text "Brood". Brod bedeutet im Deutschen soviel wie Furt oder Furth, was man in vielen Städtenamen finden kann. Mir fehlen leider die Sprachkenntnisse, um sicher zu sein, ob das Wort Brood selbiges bedeutet. Wenn ja, wäre meine Vermutung bezüglich eines weiteren Bahnpoststempels, der den Aufgabeort bestätigen sollte, wahrscheinlich richtig. Vielleicht findet sich ja jemand, der der kroatischen Sprache mächtig ist. Würd' mich freuen über Rückmeldungen.

mit Dank und Grüßen Max
 
zonen-andy Am: 11.07.2017 09:38:42 Gelesen: 270274# 635 @  
Hallo,

von mir heute Bahnpoststempel Leinefelde-Wulften(Harz).



Gruß Andreas
 
jmh67 Am: 11.07.2017 10:56:45 Gelesen: 270249# 636 @  
@ Max78 [#634]

Die Sprachen im Süden und Osten der ehemaligen Donaumonarchie sind nun freilich meine Stärken nicht, aber auf Ungarisch wird jedenfalls der Ortsname mit Akzent, also Bród, geschrieben, und das bedeutet ein langes o. Da liegt die deutsche Schreibung mit Doppel-o nahe.

-jmh
 
Max78 Am: 11.07.2017 12:00:42 Gelesen: 270238# 637 @  
@ jmh67 [#636]

Hallo jmh,

vielen Dank für diese Auskunft! Ich werde mal schauen, ob sich eventuell andere Stempel in dieser Form finden lassen, um sicher zu sein, dass es sich hier (ähnlich wie bei den Schweizer Stempeln) um Einzeiler handelt, die im Bahnpostwagen abgeschlagen wurden. Aber vielleicht kann ein anderer Sammler, der sich mehr mit dem Gebiet des KuK auseinandergesetzt hat, etwas ähnliches aus anderen Orten zeigen. Würde mich freuen und interessieren.

mit herzlichen Grüßen Max
 
volkimal Am: 11.07.2017 13:15:09 Gelesen: 270216# 638 @  
@ Max78 [#634]

Hallo Max,

wenn Du auf den Text der Karte schaust steht dort als Ort "Slavon. = Brod". Damit dürfte "Slavonski Brod" eine Stadt im Osten vom heutigen Kroatien gemeint sein. 1897 gehörte Slavonski Brod zu Ungarn [1].

Ich finde allerdings nichts über eine Bahnstrecke von Slavonski Brod nach Nagykanizsa.

Nach Ritter: Geographisch statistisches Lexikon von 1905 liegt Nagykanizsa an den Bahnstrecken "Wiener Neustadt—Nagykanizsa" "Pragerhof— Budapest" und "Murakeresztúr—Barcs".

Über Slavonski Brod steht im Ritter: Brod oder Marsonia, kgl. Freist, in Slavonien, Kom. u. Bz. Pozsega, links an d. Save, 7310 Einwohner, Post und Telegraphenstation, Eisenbahnlinie Dálja—Brod.

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigreich_Ungarn
 
volkimal Am: 11.07.2017 13:43:58 Gelesen: 270207# 639 @  
@ Max78 [#634]

Hallo Max,

noch eine Ergänzung:



Das ist eine Landkarte aus Andrees Handatlas (Jubiläumsausgabe 1910). Dort habe ich Brod und Nagykanizsa = Gross Kanizsa eingekreist. Die Eisenbahnstrecken sind rot eingezeichnet. Auch hier kann ich die Strecke Brod - Nagykanizsa nicht erkennen.

Viele Grüße
Volkmar
 
Max78 Am: 11.07.2017 16:53:38 Gelesen: 270149# 640 @  
@ volkimal [#639]

Hallo Volkmar,

auch Dir einen herzlichen Dank für die Info's und die Karte. Dass es sich um diese beiden Ortschaften (Städte) handeln müsste, hatte ich davor schon recherchiert, allerdings fand ich wie Du keine direkte Verbindung zwischen diesen beiden Städten. Ich habe jetzt nach weiterem Suchen ein wunderbares PDF im Internet gefunden, dass für Stempelsammler wirklich sehr interessant ist, unter dem Namen TPO-Stempel, was soviel wie Travelling Post Offices bedeutet:

http://www.tpo-seapost.org.uk/tpo2/downloads/BP_Handbuch_I_2-1_Lutz_Ihnken.pdf

der K1 Stempel ließ sich dort finden, aber die Zeilenstempel werden auch dort nicht behandelt. Auf alle Fälle gab es auch andere Bahnpoststempel, die Brood anstatt Brod im Stempeltext aufführen:



da die Behandlung der Post die der Schweizer Bahnpost sehr ähnlich ist, hoffe ich, dass ich eventuell noch andere "Einzeiler" finden kann.

mit Dank und Grüßen Max
 
jmh67 Am: 11.07.2017 17:04:12 Gelesen: 270145# 641 @  
@ volkimal [#639]

Nun ja, bei den topographischen Verhältnissen kann man wohl kaum eine mehr oder weniger gerade Strecke zwischen den beiden Städten erwarten. Aber es gibt genug Strecken, über die man sich einen durchgehenden Zuglauf, meinetwegen auch mit Fahrtrichtungswechsel unterwegs, vorstellen kann. Manchmal kommen solche Zugläufe "um die Ecke" auch aus betrieblichen Gründen, effektiver Lokeinsatz und so, zustande und weniger aus verkehrlichem Bedarf. Aber ohne einen Fahrplan aus jener Zeit wird man das kaum herausbekommen können.

Habe auch überlegt, ob noch andere Orte des Namens Brod in Frage kommen könnten, aber das wird ja durch die Angabe des Absendeortes praktisch ausgeschlossen. Dazu kommt, dass der Stab des 29. (ungarischen) Infanterieregiments seinerzeit in Brod an der Save, also Slavonski Brod stand und erst 1899 umzog. Passt!

-jmh
 
volkimal Am: 11.07.2017 18:00:23 Gelesen: 270125# 642 @  
@ Max78 [#640]

Hallo Max,

ein interessanter Link - danke!

Volkmar
 
wajdz Am: 20.07.2017 21:27:49 Gelesen: 268195# 643 @  
Wie immer waren es wirtschaftliche Interessen, die zum Bau der Bahnstrecke Dresden–Werdau führten. Jetzt eine elektrifizierte, zweigleisige Hauptbahn in Sachsen. Sie verläuft von Dresden über Freiberg, Chemnitz und Zwickau nach Werdau, wo sie im Bogendreieck Werdau in die Bahnstrecke Leipzig–Hof einmündet. Ursprünglich eine ganzen Reihe eigenständiger Teilstrecken, wurde der erste Abschnitt am 6. September 1845, die Zweigstrecke von der Bahnstrecke Leipzig–Hof (Sächsisch-Bayerische Eisenbahn) vom heutigen Bogendreieck Werdau nach Zwickau, eröffnet.



Am 11. August 1987 wurde das 125jährige Bestehen der Eisenbahnlinie Tharandt - Freiberg gefeiert. Ein schlichter Gummistempel und ein Bahnpoststempel DRESDEN - ZWICKAU vom 11.08.87 auf der MiNr 2631 haben das Ereignis für die eisenbahnfixierte Philagemeinde bewahrt.



https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Dresden%E2%80%93Werdau

MfG Jürgen -wajdz-
 
bovi11 Am: 20.07.2017 22:59:39 Gelesen: 268173# 644 @  
Hier jetzt gescheite Abbildungen:

Hat jemand eine Idee zu diesem Stempel?


 
Uwe Seif Am: 21.07.2017 15:54:56 Gelesen: 268025# 645 @  
@ bovi11 [#644]

Hallo,

laut Katalog der Bundesarbeitsgemeinschaft Bahnpost wurde dieser provisorische Stempel in den Jahre 1948-1949 verwendet.

Gruß
Uwe Seif
 
bovi11 Am: 21.07.2017 16:01:31 Gelesen: 268021# 646 @  
@ Uwe Seif [#645]

Vielen Dank - gibt es nähere Angaben dazu?
 
Uwe Seif Am: 21.07.2017 16:06:11 Gelesen: 268015# 647 @  
@ bovi11 [#646]

Frag `mal bei calliostoma nach.
 
calliostoma Am: 21.07.2017 18:08:27 Gelesen: 267977# 648 @  
@ bovi11 [#644]

Hallo,

provisorischer Gummistempel - hier auf einem Sammlerbeleg von Herrn Lips. Der hatte eine Stempelfabrikation und hat diesen sowie reichlich andere provisorische Stempel für die Post hergestellt. Dabei hat er nicht vergessen für sich und andere Sammlerfreunde Belege zu produzieren. Bedarfspost ist relativ selten, Sammlerpost gibt es schon häufiger. Neben dem ovalen Stempel wurde auch ein rechteckiger verwendet - s. Scan.

Gruß

Dirk


 
bovi11 Am: 21.07.2017 19:28:06 Gelesen: 267959# 649 @  
@ calliostoma [#648]

Vielen Dank für die Informationen.

Ist der tyische EDS-Umschlag mit seitlicher Klappe. Vorliegend auch zu erwähnen ist der "Nachträglich entwertet" Stempel auf der Notopfermarke.

Hier noch 2 recht abenteuerlich wirkende Bahnpoststempel:


 
calliostoma Am: 22.07.2017 11:42:58 Gelesen: 267845# 650 @  
@ bovi11 [#649]

Wieso abenteuerlich ? So sehen halt Bedarfsbelege aus. Hier ein paar Sammlerbelege zum Thema:





Gruß

Dirk
 
calliostoma Am: 22.07.2017 13:47:28 Gelesen: 267820# 651 @  
@ blizzi [#631]

Der Stempel ist POSEN - STRALKOWO !

Gruß

Dirk
 
DERMZ Am: 23.07.2017 13:00:18 Gelesen: 267642# 652 @  
Guten Mittag

heute gehen wir mal auf Reise nach Westfrankreich, dort befand sich eine relativ kurze Bahnstrecke in Meterspur. Eröffnet wurde sie am 20. August 1906 und war bis zum 5. Juni 1938 in Betrieb. Es handelt sich um die Strecke von Paimbœuf nach Pornic.



Leider kann ich nur den Stempel zeigen, der komplette Beleg fiel wohl schon vor Jahren der Schere zum Opfer.

Folgende Informationen kann ich im Netz bei wikipedia finden:

Betrieben wurde die eingleisige Strecke von der Chemins de Fer du Morbihan. Die Reise dauerte in der Regel etwa 2 Stunden von Endstation zu Endstation. Durch den zunehmenden Individualverkehr auf der Strasse wurde der Betrieb 1938 dann eingestellt. Zwei Lokomotiven haben die Zeit überstanden, eine davon ist bei der Train du Bas-Berry im Einsatz, die zweite bei der Chemin de Fer de la Baie de Somme (EBK).

Viele Grüsse aus dem südlichen Süden

Olaf
 
Max78 Am: 28.07.2017 13:53:16 Gelesen: 266858# 653 @  
Moin allerseits,

folgende Frage zu folgendem Postweg: Köln - (Bad) Widlbad 1868:



Ich möchte den Bahnpoststempel Zug 15 auf die Datenbank stellen, bin mir aber nicht sicher, auf welcher Strecke der Zweikreisstempel abgeschlagen wurde. Eventuell kann ein Kenner der Badischen Bahnpoststempel weiterhelfen. Vermuten kann ich nur die Strecke Heidelberg - Basel (Badische Hauptbahn), kann aber die Bahnstrecke Karlsruhe - Pforzheim, die von Baden Richtung Württemberg genutzt wurde, nicht ausschliessen. Der Ankunftstempel Wildbad ist nur noch rudimentär zu erkennen, der Poststempel Pforzheim diente wohl als Transitstempel.

mit Dank im Voraus, Max
 
Max78 Am: 01.08.2017 22:43:34 Gelesen: 264056# 654 @  
Fragen über Fragen, hier die nächste. ;-)

Habe schon einmal in einem anderen Thema "Briefbeförderung USA - Deutschland" danach gefragt, wo eigentlich die Post aus den USA zum ersten Mal in Deutschland den Boden berührt, wenn es sich um eine Sendung handelt, die nach Württemberg ging und nicht als Luftpost deklariert war. Es geht um den Zeitraum 1924-1930. Oft befinden sich rückseitig aptierte Bahnpoststempel, vor allem natürlich auf Einschreiben. Folgendes Beispiel aus dem Jahre 1929 kann das gut zeigen, auch hier kann mich der Rücken mehr entzücken:



Der Postweg innerhalb Württembergs ist hier wunderschön (Schritt für Schritt) zu sehen, bloß kann ich immer noch nicht nachvollziehen, wo genau der Brief zuerst auf deutschen Boden traf. Eventuell kann mir jemand weiterhelfen.

Am Schönsten fand ich den aptierten Bahnpoststempel Ulm - Immendingen, da mir die Aptierung "(U)" bislang unbekannt war und sich die Frage stellt, ob sich vor Bahnpost noch ein UB "b" befindet (Mist, hätte der Blaue Beure seinen Sonderstempel nicht ein wenig weiter rechts setzen können? ;-):



mit Grüßen Max
 
Uwe Seif Am: 02.08.2017 10:44:45 Gelesen: 263807# 655 @  
@ Max78 [#654]

Hallo Max,

"(U)" ist keine(!) Aptierung, sondern steht für die Bahnpostdienststelle Ulm/Donau, welche den Bahnpostdienst hier durchgeführt hat. Vor Bahnpost könnte es durchaus der UB "b" sein.

Ich vermute, dass der Brief über Bremen nach Deutschland kam.

Viele Grüße
Uwe Seif
 
Max78 Am: 02.08.2017 12:05:04 Gelesen: 263772# 656 @  
@ Uwe Seif [#655]

Danke Dir, Uwe. Ich hatte mir schon gedacht, dass es sich eventuell um die Dienststelle Ulm handelt, ähnlich wie bei den aptierten K.-WÜRTT Bahnpoststempeln, bei denen Stuttgart (ST.) und Ulm im unteren Bogen aufgeführt sind. An Aptierung dachte ich nur wegen dem "gesamten" Layout des Stempels (Stempeltext, der zentrisch angelegt ist). Diese spezielle Stempelform dürfte um 1929 aufgekommen sein, genau weiss ich es leider nicht. Da das "(U)" leicht schräg steht, dachte ich, dass es eventuell nach Einlieferung des neuen Stempel aptiert wurde. Es kann natürlich auch genau so sein, wie Du es sagst.

Danke auch für die Info zu Bremen. Es ist wirklich merkwürdig, dass man absolut keine Informationen zu dieser Frage im Netz finden kann. Würde man den Informationen des Beleges Glauben schenken, dann wäre der erste Ort eventuell Frankfurt (wenn Zugnummer 13 dazu passen würde).

Hier noch andere Rückseiten von Briefen 1924-1930 von Belegen aus den USA nach Stuttgart. Ab 1927 alle mit dem gleichen Bahnpoststempel (Beamtennummer 91, unterschiedliche Zugnummern):



Mich wundert es einfach, dass bei keinem einzigen Beleg ein Stempel zwischen Bremen und Frankfurt abgeschlagen wurde (wenn die Vermutung stimmt).

mit Grüßen Max
 
Uwe Seif Am: 02.08.2017 13:47:31 Gelesen: 263740# 657 @  
@ Max78 [#656]

Hallo Max,

leider kann ich Dir keine Antworten geben (kenne mich da zu wenig aus), aber:

Es müsste Verzeichnisse/Fahrpläne der Schiffspostlinien, die Post befördert haben, geben, welchen man dann den Ankunftsort/-orte in Deutschland entnehmen kann. Frag` einmal bei der ArGe Schiffspost nach. Im Berliner "Postmuseum" müssten solche Pläne wohl vorhanden sein?

Welche Vorschriften bei der Reichspost zur Entkartung und Weiterbehandlung von Auslandseinschreiben damals bestanden haben, weiß ich leider nicht. Es stellt sich deshalb die Frage, ob die Reichspost derartige Sendungen bei Eingang/Unterwegsumarbeitung überhaupt mit einem Durchgangsstempel versehen musste. Vorgeschrieben war auf jeden Fall die Eingangsstempelung beim Zustellpostamt! Auffällig ist natürlich schon, dass im württembergischen Landesteil die Unterwegsbearbeitung mittels Stempel dokumentiert wurde.

Vielleicht helfen meine Ausführungen etwas weiter?

Gruß
Uwe Seif
 
Seku Am: 06.09.2017 21:10:05 Gelesen: 252565# 658 @  
AMBULANT mit Jungfraubahn am 8.III.03 "Zugnummer" 1479



https://de.wikipedia.org/wiki/Jungfraubahn
 
Totalo-Flauti Am: 06.10.2017 18:56:47 Gelesen: 246149# 659 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ich habe ein Postformular für ein "Einschreibbund" aus der DDR-Zeit. Auf Grund des Druckvermerkes würde ich mal auf 1984 tippen. Ich gehe hier von einem Formular für die Bahnpost aus, obwohl Beutelfahnen eigentlich anders aussehen. Grund für meine Annahme ist auch der auf der Rückseite abgeschlagene Stempel der Bahnpost Leipzig-Kassel in enger Ellipsenform. Ich kann den Stempel allerdings so gar nicht zuordnen. Der Stempel ist in seiner größten Ausdehnung ca.32 mm breit. In den bekannten Stempeldatenbanken im www ist er nicht zu finden. Soweit ich weiß, wurde Kassel in der Verwendungszeit der engen ellipsenförmigen Bahnpoststempel auch noch mit "C" geschrieben. Ich gehe eher hier von einem nachgemachten Stempel aus. Kann mir hier bitte jemand helfen und Auskunft über den Stempel geben? Für die Hilfe möchte ich mich schon im voraus bedanken.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 
calliostoma Am: 07.10.2017 11:27:42 Gelesen: 245976# 660 @  
Hallo,

der stumpfovale Stempel LEIPZIG-KASSEL wurde von 1916 bis 1934 verwendet. Es gab einen engagierten Leipziger Bahnpostfahrer - und Sammler, der in den 1980iger Jahren die in der Bahnpost-Dienststelle lagernden alten Stempel blanko abgeschlagen hat. Die Type mit Sternchen ist bei den Bahnpoststempeln aus Leipzig häufig anzutreffen. Es ist keine Beutelfahne, sondern ein Vorbindezettel für einen Bund Einschreibebriefe.

Gruß

Dirk


 
Seku Am: 20.10.2017 16:34:06 Gelesen: 242362# 661 @  
Italien - Postkarte fürs Ausland - Bahnpoststempel Turin 14. 6. 1884 - Schweiz Ambulant 15. 6. 1884 nach Hanau in Preussen



"Umberto" Rainerio Carlo Emanuele Giovanni Maria Ferdinando Eugenio di Savoia war König von Italien 1878 bis 1900
 
JohannesM Am: 20.10.2017 16:48:18 Gelesen: 242354# 662 @  
Der T0070 THALE - MAGDEB. vom 1.8.1884 - gar nicht so häufig.



Beste Grüße
Eckhard
 
Seku Am: 20.10.2017 16:59:28 Gelesen: 242345# 663 @  
Bahnpoststempel Dürrhennersdorf - Taubenheim 29. 3. 1907 Zug-Nr. 5158



https://de.wikipedia.org/wiki/Schmalspurbahn_Taubenheim%E2%80%93D%C3%BCrrhennersdorf
 
Seku Am: 20.10.2017 17:11:21 Gelesen: 242340# 664 @  
Sonderzugbeförderung am 7. Dez. 1985 Dresden - Prag mit Zug 271 - Marke Mi.-Nr. 2969


 
inflamicha Am: 20.10.2017 21:25:53 Gelesen: 242340# 665 @  
Guten Abend,

von mir gibt´s den nächsten Bahnpoststempel:



Diesmal ist der Absendeort mit B. angegeben und erschloss sich mir zunächst nicht. Fakt ist, dass eine Ganzsachenpostkarte P 116 I am 18.2.1920 (PP 4) nach Chemnitz gesandt wurde, der Wertstempel entsprach dem Fernpostkartenporto von 15 Pfennig. Gestempelt wurde mit dem Bahnpoststempel CHEMNITZ-WEIPERT Zug 1349. Weipert (tschechisch Vejprty) befindet sich im böhmischen Teil des Erzgebirges, gegenüber liegt auf der deutschen Seite das Städtchen Bärenstein - möglich dass die Karte hier geschrieben wurde.

Gruß Michael

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
stephan.juergens Am: 21.10.2017 04:00:27 Gelesen: 242222# 666 @  
@ Seku [#661]

Jemand Ahnung wo die Schweizer Bahnpost 33 fuhr ?

10 Uhr morgens in Turin aufgegeben und erst am nächsten Tag in der Schweiz? Die Karte muss wohl in den falschen Postbeutel gefallen sein.
 
Ron Alexander Am: 21.10.2017 09:00:11 Gelesen: 242159# 667 @  
Guten Morgen,

Hier ein Beleg, befördert per Bahnpost, aufgegeben am 12.04.1948 und portogerecht freigemacht mit 2 x MiNr. 1 und 2 x MiNr. 3 der Französischen Zone Württemberg-Hohenzollern. Auch schon im Bereich Französische Zone vorgestellt aber passt auch sehr gut hier.



Grüße,
Ron
 
Max78 Am: 21.10.2017 11:06:05 Gelesen: 242014# 668 @  
@ stephan.juergens [#666]

Moin Stephan,

unter folgendem PDF von Christian Geissmann kannst Du allgemein interessante Infos zu den Ambulant Bahnpoststempeln (+ Kursnummern) finden:

https://www.post-und-geschichte.ch/site/uploads/pdf/artikel_homepage/ch_inland/sbz_150_jahre_bahnpost_schweiz.pdf

Es sind zwar nicht die einzelnen Kurse aufgelistet, aber eine wichtige Info, dass die Kursnummern im Laufe der Jahre neu verteilt wurden, so z. B. 1889. Die Kursnummer dieses Stempels dürfte die 39 (nicht 33) sein. Auf Delcampe lässt sich eine Karte mit selbiger Kursnummer (und identischer Zugnummer 10) finden, die 1885 von Luzern (belegt durch Stabstempel des Bahnpostbeamten) Richtung Berlin fuhr.

Bei einer Fehlleitung im "falschen Postbeutel" würde sich meines Erachtens mit Sicherheit noch ein anderer Stempel (Vermerk) auf der Karte befinden. Die Differenz von 1 Tag finde ich bei der Entfernung jetzt nicht so extrem, und wer kennt sie nicht, die Verspätungen der Bahn durch was auch immer. Bei der Schweiz verwundert mich die Zuverlässigkeit der Bahn so oder so, wenn man das Gelände mit anderen Ländern vergleicht.

Hoffe, das hilft erst einmal weiter bei der Recherche, vielleicht zeigt uns Seku ja noch die Rückseite,

mit Grüßen Max
 
Seku Am: 21.10.2017 13:12:26 Gelesen: 241962# 669 @  
@ Max78 [#668]

Hallo Max,

die Kursnummer 39 dürfte richtig sein. Gerne hier die Rückseite. Nur ob die was bringt ?



"Liebe Schwägerin !" konnte ich gerade noch entziffern. Weiters habe ich es aufgegeben.
 
Max78 Am: 21.10.2017 14:25:52 Gelesen: 241939# 670 @  
@ Seku [#669]

Servus Seku,

wahrscheinlich nicht wirklich. ;-) Ich lese nur, dass er eigentlich geplant hatte heute (also 14.6.84) abzureisen, es aber nicht konnte, weil die Ausstellung noch fertiggestellt werden musste und er folglich erst am nächsten Tag Richtung Genf abreisen wird. Kann nun natürlich sein, dass er die Karte erst morgens am 15. direkt am Bahnhof einwarf, als er Turin dann wirklich verließ (sprich der Tag im Stempel falsch eingestellt ist) oder die Karte schon am Morgen des 14. verfasste, und beim Vorbeilaufen am Bahnhof einwarf. ;-) Vielleicht kann Stephan ja noch etwas beitragen, denn von italienischen Stempeln (inklusive Transitwegen) habe ich absolut keine Ahnung.

Der (ausgeschnittene) Name hätte mich persönlich noch interessiert, bringt dem Thema aber nicht wirklich etwas. Danke für's Zeigen,

mit Grüßen Max
 
Max78 Am: 22.10.2017 11:46:26 Gelesen: 241576# 671 @  
@ Ron Alexander [#667]

Lieber Ron,

wenn Du uns schon einen kopierten Beitrag mit solch einem Abschlag präsentierst, wären ein paar andere Info's passend zu diesem Thema ganz reizend gewesen. Ich frage mich nach dem Sinn oder hattest Du noch eine Frage? Im Thema "M. Pichl" sprichst Du von philatelistischen Werten. Die vermisse ich hier ein wenig. Wir könnten ja mal bei den Streckenangaben anfangen. ;-)

Vielleicht wärst Du so nett und erklärst uns Sammlern, was das für ein Bahnpoststempel ist, und was ihn im eigentlichen Sinne interessant macht, eben halt passend zum Thema und nicht "doppeltvermoppelt".

mit philatelistischen und herzlichen Grüßen Max, der das rein fachlich gesehen in Frage stellt
 
Ron Alexander Am: 22.10.2017 12:17:55 Gelesen: 241561# 672 @  
@ Max78 [#671]

Hallo Max,

mea culpa, sorry ist mir vollkommen durchgerutscht. Jetzt weiß ich auch wieder warum ich das Fahrten Handbuch auf dem Tisch liegen hatte. Kommt davon wenn man unterbrochen wird und dann kopflos auf absenden klickt.

So, als Ergänzung:

Zugnummer: 3453
Bp-Typ: 34 a
Ub: b (wenn ich es richtig auf dem Stempel erkenne, leider sehr unsauber abgeschlagen :-/ )
Verwendungszeitraum 1948 - 1949
Streckenbezeichnung: JMMENDINGEN - ULM
Fahrplan Nr.: 306a

Grüße,
Ron
 
Max78 Am: 22.10.2017 12:19:49 Gelesen: 241558# 673 @  
@ Ron Alexander [#672]

Danke Dir für diese fachliche Aussage und Deine Bemühung, Du hast mir damit weitergeholfen. Die Verwendungszeit war mir das Wichtigste. Bei UB b stehe ich auf Deiner Seite.

Ist in dem Büchlein noch vermerkt, ob sich auch bei diesem Stempel ein Stern oberhalb der Streckenangabe befindet? Diese Kleinigkeit würde mich noch interessieren. Ich hatte in Beitrag [#654] einen ähnlichen Stempel vorgestellt, bei dem mich Uwe Seif netterweise mit seinen Kenntnissen berichtigte. Es geht mir hauptsächlich um die gesamte Verwendungszeit dieser Stempelgeräte, unabhängig von Aptierung oder Zugnummer.


mit Dank im Voraus, Max
 
inflamicha Am: 29.10.2017 20:39:46 Gelesen: 238808# 674 @  
Guten Abend,

von mir wieder Bahnpost:



Eine Ganzsachenpostkarte P 150 a I mit Wertstempel 3 Mark Postreiter wurde von Weimar nach Berlin an die dortige Universität gesandt, wofür am 20.5.1923 (PP 13) 40 Mark Porto zu zahlen waren. Es wurde also mit je einer Mi 208 P, 224 und 227 auffrankiert. Entwertet wurde die Frankatur mit dem Bahnpoststempel BERLIN-EISENACH Z. 803 .

Gruß Michael

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
volkimal Am: 05.11.2017 11:30:26 Gelesen: 237355# 675 @  
Hallo zusammen,

dieser Brief mit den Thurn und Taxis Stempeln aus Witzenhausen und Kassel hat auf der Rückseite einen Bahnpoststempel Warburg - Düsseldorf:





Ungewöhnlich finde ich, dass der Ortsname "DÜSSELDRF." abgekürzt worden ist. Weshalb kürzt man "DORF" ab spart damit einen Buchstaben ein? Hat man das bei anderen "Dörfern" auch gemacht?

Viele Grüße
Volkmar
 
Seku Am: 09.11.2017 14:13:38 Gelesen: 236452# 676 @  
Bahnpoststempel von 1924 - Vallorcine - Chamonix (F) an der Bahnstrecke Saint-Gervais - Vallorcine - Martigny (CH). Dort verkehrt heute der Mont-Blanc-Express. Am untersten linken Bildrand erkennt man den Bahnhof der meterspurigen Bahn.



https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnstrecke_Saint-Gervais%E2%80%93Vallorcine
 
zonen-andy Am: 22.11.2017 13:07:43 Gelesen: 233400# 677 @  
Hallo,

von mir heute ein Bahnpoststempel von Hamburg nach Kiel. Zug 02592. 08.6.50



Mit freundlichen Grüßen

Andreas
 
Cantus Am: 07.12.2017 16:27:26 Gelesen: 229301# 678 @  
Von mir ein Bahnpoststempel vom 14.10.1889 von Halberstadt nach Tanne im Harz, Zug 5.



Viele Grüße
Ingo
 
volkimal Am: 08.01.2018 20:10:52 Gelesen: 217718# 679 @  
Hallo zusammen,

ein schöner klarer Stempel der Strecke Colmar (Elsass) - Münster (Elsass):





Bahnpoststempel vom 12.11.1900 auf einer Ansichtskarte aus Münster (Elsass). Die Bahnstrecke Colmar – Münster (Elsass) wurde am 3. Dezember 1868 in Betrieb genommen, die Verlängerung nach Metzeral am 1. November 1893. Von Colmar bis Münster sind es 18,5 km, bis Metzeral 24 km. Die Bahnstrecke folgt von Münster nach Colmar dem Tal des Flusses Fecht.

Viele Grüße
Volknar
 
JohannesM Am: 08.01.2018 23:29:58 Gelesen: 217385# 680 @  
Zur Abwechselung mal wieder ein paar Bahnpostmarken.



Beste Grüße
Eckhard
 
hopfen Am: 09.01.2018 08:22:26 Gelesen: 217094# 681 @  
@ JohannesM [#680]

"Bahnpostmarken" ?

Da fehlt mir eine nähere Erklärung zu den Marken, die wohl eher Marken zur Zahlung der Billetts sind - oder?
 
Seku Am: 09.01.2018 15:31:15 Gelesen: 216790# 682 @  
1902 BERKA (ILM) - BLANKENHAIN BAHNPOST ZUG 2 nach Güstrow


 
JohannesM Am: 09.01.2018 18:07:26 Gelesen: 216691# 683 @  
@ hopfen [#681]

Na ja, ich hab den Thementitel ja nicht kreiert, es sind natürlich Fiskalmarken. Ob die zur Bezahlung von Billets benutzt wurden, bezweifele ich, sie wurden wohl vorwiegend für die Gebührenbezahlung von Frachtbriefen genutzt, von daher eher Bahnfrachtmarken.

Beste Grüße
Eckhard
 
volkimal Am: 13.01.2018 13:44:17 Gelesen: 213670# 684 @  
Hallo zusammen,

diese Karte trägt gleich zwei Bahnpoststempel:





Die Karte trägt zunächst vermutlich den Stempel "COELN A/RHEIN - ASCHAFFENBURG" vom 13.02.1885. Wo die Karte aufgegeben wurde kann ich nicht sagen. Den Text der Karte kann ich nur bruchstückhaft lesen und ich sehe keinen Absender.

In der Schweiz kam einen Tag später der Bahnpoststempel "Ambulant No. 26" dazu. Weiß einer von euch welche Strecke das ist? Sein Ziel erreichte Kirchberg im Kanton St. Gallen erreichte sie am selben Tag.

Wie ich im Internet fand, ist der Empfänger der Karte die Kunst Stickerei Anstalt von Huber-Meyenberger. Sie war spezialisiert auf die Fabrikation von Kirchenparamenten. Paramente sind die im Kirchenraum und in der Liturgie verwendeten Textilien, die oftmals künstlerisch aufwendig gestaltet sind. Einen Briefkopf der Firma sieht man hier: http://scope.staatsarchiv.sg.ch/detail.aspx?ID=301891

Viele Grüße
Volkmar
 
cilderich Am: 03.02.2018 18:41:53 Gelesen: 194858# 685 @  
Hallo,

ich hätte hier eine "Mischfrankatur" Infla-Marken und Rentenmark aus dem Dezember 1923. 50 Millarden Mark a 5 Pfennig und 5 Pfennig in "neuer" Währung macht einen Fernbrief der 1. Gebührenstufe. Außerdem mit Bahnpoststempel.

Herzliche Grüße cilderich



[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Deutsches Reich Inflationsbelege"]
 
Cantus Am: 02.03.2018 00:14:14 Gelesen: 187109# 686 @  
Heute ein Stempel vom 17.5.1983 von der Linie Berlin - Stralsund, Zug 00718.



Viele Grüße
Ingo
 
iholymoses Am: 03.03.2018 10:37:49 Gelesen: 187033# 687 @  
Hallo,

hier 2 Belege mit 3 Briefträgerstempeln auf der Rückseite:


 
Heinz 1 Am: 03.03.2018 11:21:30 Gelesen: 187024# 688 @  
Hallo,

das sind keine Briefträgerstempel sondern Bahnpoststempel.

Gruß Heinz
 
Uwe Seif Am: 03.03.2018 19:21:12 Gelesen: 186997# 689 @  
@ iholymoses [#687]
@ Heinz 1 [#688]

Hallo,

es sind nur teilweise Eilboten-Stempel von Bahnposten. Die Stempel "49..." bzw. "4900..." stammen vom Postamt Herford 1.

Viele Grüße
Uwe Seif
 
Heinz 1 Am: 04.03.2018 10:09:26 Gelesen: 186959# 690 @  
Hallo Uwe,

natürlich ist der Hand, bzw, Handrollstempel als Eingangsstempel des jeweiligen Postamtes. Die einzeiligen Stempel sind alles Bahnpoststempel.

Gruß Heinz

[Beiträge [#687] bis [#690] redaktionell verschoben aus dem Thema "Briefträgerstempel"]
 
Seku Am: 04.03.2018 16:24:38 Gelesen: 186924# 691 @  
Uwe Seif Am: 04.03.2018 16:54:54 Gelesen: 186915# 692 @  
@ Heinz 1 [#690]

Lieber Heinz,

leider muss ich dich enttäuschen. die von mir genannten Einzeiler stammen nicht aus Bahnposten - auch bei Postämtern wurden solche Einzeiler verwendet. Man kann die Stempel leicht zuordnen:

Postamt: nach der ersten Ziffernfolge ist der Tag und die Uhrzeit angegeben

Bahnpost: nach der ersten Ziffernfolge