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Thema: Ganzsachen bestimmen: Schweiz
Das Thema hat 50 Beiträge:
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Heinz 7 Am: 07.04.2016 22:50:48 Gelesen: 11133# 26 @  
@ 10Parale [#25]

Hallo 10 Parale,

es handelt sich hier wohl um die Postkarte Nr. 1 nach Zumstein Katalog "Ganzsachen". Nr. 1+2 wurden 1870 herausgegeben; Nr. 1 ist karmin, Nr. 2 ist ziegelrot.



Anbei eine gleiche Postkarte, die allerdings 7 Jahre später verwendet wurde, obwohl damals schon längst Postkarten mit neuem Wertstempel vorlagen.

Ich muss selbstkritisch festhalten, dass dieser Beleg schwere Mängel aufweist. Erstens wurde er wohl oben gekürzt (abgeschnitten) und im Adress-Teil hat die Karte zwei Löcher: Die schwarze Tinte hat das Papier angegriffen.

Die Karte wurde in Oberwyl aufgegeben und nach Aarau gesandt, an die bekannte Buchhandlung (und Verlag) Sauerländer, die schon über 200 Jahre besteht.

Die Karte misst nur 76 mm in der Höhe. Gemäss Katalog sollte sie sein: 82-85 mm. Also: Amputiert! Schade!

Freundliche Grüsse
Heinz
 
Cantus Am: 08.04.2016 01:33:07 Gelesen: 11125# 27 @  
Hallo zusammen,

da ihr euch hier mit alten Schweizer Ganzsachenpostkarten beschäftigt, will ich euch einen Beitrag zu Zumstein P 3 zeigen, den ich in einem anderen Forum bereits hochgeladen hatte. Da dort bei den Bildern eine Höchstbreite von 800 Pixeln gilt, sind die Abbildungen relativ klein, ich bitte das daher zu entschuldigen.

Ich zeige euch heute die Postkartenausgabe des Jahres 1873. Ich zitiere dazu aus dem Zumstein: "Die Karte erschien zunächst mit "e" am Ende von communiocazione, im Mai 1873 wurde rechts ein Teil abgestochen, so dass es wie ein "c" aussieht (Michel spricht hier von einem "r"). Ab September 1873 lautet das Wort dann korrekt communicazioni."

Manchmal jedoch verdeckt der Poststempel einen Teil dieses Wortes, dann gibt es noch ein anderes wesentliches Unterscheidungsmerkmal beim Wort communicazione oder -i.

Bei P 3a gibt es zwei Pünktchen über dem Wort,



bei P 3b nur eines



und bei P 3c schließlich drei Pünktchen.



Wie daraus deutlich wird, muss man sich als Sammler von Ganzsachen eine andere Betrachtungsweise zulegen als wenn man sich bloß mit Briefmarken beschäftigt. Hier folgt nun zu jeder der drei Unterarten jeweils eine Karte mit den entsprechenden Merkmalen.



P 3a, gelaufen am 28.4.1873 von St. Gallen nach Kreuzlingen.



P 3b, gelaufen am 11.11.1873 von Chur über Romanshorn nach Kreuzlingen.



P 3c, gelaufen am 14.10.1873, wiederum von Chur nach Kreuzlingen.

Viele Grüße
Ingo
 
10Parale Am: 20.11.2016 18:41:48 Gelesen: 10039# 28 @  
@ Cantus [#27]

Mit einer Postkarte 3b kann ich seit Kurzem auch aufwarten, Cantus. Obwohl sie oben etwas angestoßen ist, interessant durch die Zusatzfrankatur von 5 Rappen braun (Zumstein Nr. 30 ?) von Stäfa im Kanton Zürich nach Emmendingen.

Gustav Wagner besaß in Emmendingen ein Kolonialwarenhandel und hat all seine Korrespondenz aufbewahrt, zum Guten für die Phiatelie.

Cantus, würde mich mal über die Wertbestimmung der von dir gezeigten P interessieren.

Liebe Grüße

10Parale


 
SH-Sammler Am: 24.11.2016 12:18:19 Gelesen: 9975# 29 @  
@ 10Parale [#28]

Hallo Parale,

ja, es ist eine Zumstein Nr. 30 auf Deiner Postkarte. Die nächste Ausgabe der bildgleichen 5-er Marke, aber auf Faserpapier (Papier mit blauen und roten Fasern) wurde erst ca. 1881 ausgegeben. Deine Karte ist ja von 1873.

Viele Grüsse

SH-Sammler
 
10Parale Am: 24.11.2016 21:53:38 Gelesen: 9940# 30 @  
@ SH-Sammler [#29]

Vielen Dank für die Antwort.

Hier habe ich noch 3 weitere Postkarten aus dieser Korrespondenz, gelaufen 76-79, d.h. alle Michel Nr. 30 als Zusatzfrankatur.

Liebe Grüße

10Parale


 
Cantus Am: 25.11.2016 00:08:20 Gelesen: 9926# 31 @  
@ 10Parale [#28]

Hallo 10Parale,

in meinem Zumstein-Ganzsachenkatalog des Jahres 2010 werden die drei Postkarten in gelaufenem Zustand wie folgt bewertet:

P 3a = 4 Franken
P 3b = 4 Franken
P 3c = 6 Franken

Die letzten drei Karten, die du heute gezeigt hast, sind entweder schlecht fotografiert oder farblich bearbeitet worden; das macht die Bestimmung schwierig, denn maßgeblich ist vor allem die Farbe des Wertstempels. Die ersten beiden Karten vermute ich als Zumstein P 10 (Ausgabe vom Mai 1875). Bei dieser Kartenausgabe existieren Farben bei der Karte zu 5 Cts. von braun über rotbraun bis schwarzbraun.

Die unterste Karte ist Zumstein P 12, erschienen Februar 1879, der Wertstempel ist nun bei der 5 Cts.-Karte schwarz.

Viele Grüße
Ingo
 
10Parale Am: 01.07.2017 18:26:21 Gelesen: 8128# 32 @  
Diese beiden Ganzsachen zu 25 Rappen trennen gute 20 Jahre. Beide sind Auslandsdestinationen

- 19.VI.77 von LENZBURG nach Mühlhausen im Elsass (damals Deutsches Reich) - taggleicher Ankunftsstempel

- 8.VII.97 von AROSA nach Dresden (Königreich Sachsen), dort (vorderseitig) vermerkt am 11/7 umgeleitet nach Erfurt, rückseitige Ankunftsstempel (Dresden 11.7. - Erfurt ???)

Kann jemand lesen, was neben dem Stempel von AROSA unterstrichen steht? (oberhalb Königreich Sachsen), danke.

Mich erstaunt die über 20 Jahre währende Portostabilität.

Liebe Grüße

10Parale


  
  
 
Cantus Am: 02.07.2017 03:04:51 Gelesen: 8090# 33 @  
@ 10Parale [#32]

Hallo,

ich lese da Deutschland.

Viele Grüße
Ingo
 
mausbach1 Am: 02.07.2017 08:56:06 Gelesen: 8063# 34 @  
Eindeutig Deutschland.
 
Jahnnusch Am: 02.07.2017 10:46:45 Gelesen: 8050# 35 @  
Deutschland Königreich Sachsen.
 
bayern klassisch Am: 02.07.2017 11:54:11 Gelesen: 8040# 36 @  
@ 10Parale [#32]

Na ja, das Königreich Sachsen gab es schon lange nicht mehr - dieses ging ja im Deutschen Reich auf. Von daher sind es 2 Kuverts ins Deutsche Reich.

Liebe Grüsse von bayern klassisch
 
10Parale Am: 02.07.2017 12:55:35 Gelesen: 8029# 37 @  
@ bayern klassisch [#36]

Vielen Dank an die fleißigen Übersetzer und Deuter.

Gut, die Posthoheit wird 1871 tatsächlich vom Königreich Sachsen an das Deutsche Reich abgegeben, insofern hat Bayern klassisch natürlich völlig Recht.

Jedoch existierte das Königreich Sachsen als konstitutionelle Monarchie bis ins Jahr 1918. Am 13. November 1918 dankte der König Friedrich August III. im Schloss Guteborn bei Ruhland ab [1].

Liebe Grüße

10Parale

[1] Quelle: http://www.geschichte.sachsen.de/750.htm
 
Magdeburger Am: 17.08.2017 17:49:51 Gelesen: 7437# 38 @  
Hallo Zusammen,

hier eine Postkarte:



Am 02.04.1907 ging diese von Lausanne nach Magdeburg und innerhalb eines Tages! Viel kann ich nicht mehr dazu sagen, vielleicht erbarmt sicher einer.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Baber Am: 17.08.2017 18:09:19 Gelesen: 7429# 39 @  
@ Magdeburger [#38]

Hallo Ulf,

laut Michel Schweiz Spezial dürfte dies die Ganzsache P30 von 1905 sein.

Ja es ist immer erstaunlich, wie schnell die Post vor über 100 Jahren war. Ich habe jetzt einen Brief aus Ostfriesland bekommen, gestempelt am 8.8. zugestellt am 16.8.

Gruß
Bernd
 
jahlert Am: 17.08.2017 18:40:31 Gelesen: 7424# 40 @  
@ Magdeburger [#38]

Hallo Ulf,

in meinem 1984er Uralt-Ganzsachen Katalog von Zumstein hat diese Postkarte die Nummer 32.

Inzwischen gibt es m.W. eine neue Systematik bei den Schweizer Ganzsachen-Katalogen.

Gruß, Jürgen
 
SH-Sammler Am: 17.08.2017 19:49:49 Gelesen: 7417# 41 @  
@ jahlert [#40]
@ Magdeburger [#38]

Hallo Jürgen,
Hallo Ulf,

im Ganzsachenkatalog Schweiz mit Ausgabe im Jahr 2002 ist oben gezeigte Postkarte die Nummer 33.

Dabei werden folgende Punkte beschrieben:
- die Form des Wertstempels
- die Bezeichnung "POSTKARTE" in 3 Sprachen
- die Zusatzzeile "Nur für die Adresse"
- das Druckdatum "XII 06" sowie
- der Absendervermerk links unten

Grüsse aus der Schweiz

SH-Sammler
Hanspeter
 
Magdeburger Am: 18.08.2017 15:55:31 Gelesen: 7388# 42 @  
@ Baber [#39]
@ jahlert [#40]
@ SH-Sammler [#41]

Hallo ihr Lieben,

ich sag danke! Ich habe jetzt die Qual der Wahl. :-)

Ich sollte jetzt wohl P33 nehmen.

Sind 10 Rappen das richtige Porto für eine Auslandspostkarte? Welche Mi.-Nr. wurde dazu frankiert?

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
Max78 Am: 18.08.2017 16:33:07 Gelesen: 7377# 43 @  
@ Magdeburger [#42]

Servus,

um die Sache wieder rund zu machen: Michel-Schweiz-Spezial 2011 = P 30.

Der eine hat halt Zumstein, der andere Michel. ;-)

Nach gleichem Katalog und auf Grund des Jahres 1907 tippe ich auf Mi. 84 (Faserpapier + Wz.1). Du kannst mal schauen, ob sich ein eingeprägtes ovales Kontrollzeichen auf der Marke befindet. Falls nicht, dann passt das. 10 Rappen waren von Ende 1870 bis zum 01.02.1921 das Porto für Postkarten ins Ausland, die stabilen Schweizer halt. ;-)

mit Grüßen Max
 
Cantus Am: 18.08.2017 16:41:47 Gelesen: 7369# 44 @  
@ Magdeburger [#42]

Hallo Ulf,

bei Michel steht die Karte unter P 30, bei Zumstein (Ausgabe von 2010) als P 33. Ich empehle dir, zur Sortierung die Michelnummer zu verwenden, denn die ist allgemein weiter verbreitet. Anders sieht es natürlich aus, wenn du dich dem neuerdings sehr merkwürdigen Katalogsystem von Zumstein unterwerfen willst und so gut wie nur noch mit Schweizer Sammlern zu tun hast.

Der aktuelle Zumstein-Ganzsachenkatalog der Schweiz kostet etwa 100 Euro und ist etwa doppelt so dick wie vorausgegangene Ausgaben. Das hat seinen Grund darin, dass Zumstein neuerdings auch sämtliche Aufgabescheine aus der Vorphilazeit in dem Ganzsachenkatalog mit aufführt und beschreibt. Darüber hinaus wurden auch privat veranlasste Gelegenheitsausgaben, die man üblicherweise den Privatganzsachen zurechnet, in die laufende Katalognotierung mit aufgenommen. Das ist zwar für Spezialisten der Schweizer Ganzsachenphilatelie recht interessant, bläht aber das reguläre Katalogwerk enorm auf und macht das Ganze etwas unübersichtlich und erheblich teurer.

Zum Zeitpunkt der Verwendung deiner Postkarte betrug das Auslandsporto 10 Centimes (nicht Rappen) und deshalb gab es dafür eigentlich eine passende Ganzsachenpostkarte mit gleichem Wertstempel zu 10 Centimes in rot, hier aber wurde wohl ein Rest der Inlandskarte verwendet und mit 5 Centimes (Mi. 84) korrekt auffrankiert.

Viele Grüße
Ingo
 
Heinz 7 Am: 27.09.2017 19:07:52 Gelesen: 6880# 45 @  
Am Freitag (29.9.) eröffnet die GABRA in Burgdorf ihre Tore und veranstaltet eine dreitägige Ausstellung, die sicher einen Besuch wert ist! Der Schweizer Ganzsachen-Verein ist der Organisator!

Schweizerischer Ganzsachen-Sammler-Verein (SGSSV)

Es kommt hoher Besuch: das Consilium veranstaltet ein Seminar und die Royal Philatelic Society London wird auch da sein!

Ein anderer schöner Anlass ist nun bereits bald 16 Jahre "Geschichte": Der Tag der Briefmarke 2001! Er fand statt in Basel-Stadt. Dabei wurde eine Ganzsache herausgegeben. Besonders hübsch ist, wenn dazu eine Briefmarke (zum Tag der BM) dazufrankiert werden kann, wie anbei!



Das Ganze kombiniert mit dem offiziellen PTT-Stempel ergibt ein unvergessliches Souvenir. Früher war dies viel schwieriger zu organisieren, da alles über die Post gehen musste; freie Motivwahl und eigene Markenbilder gab es vor 16 Jahren noch nicht!

Wir hatten in Basel sehr aktive Vereine, die sehr viel für die Philatelie geleistet haben. Leider sind auch in Basel die besten Zeiten für Briefmarken-Vereine aber vorbei.

Heinz
 
SH-Sammler Am: 16.03.2018 15:07:51 Gelesen: 3899# 46 @  
Hallo,

im Beitrag [#20] ist die Ganzsache zum 25-jährigen UPU Jubiläum 1900 gezeigt worden. Die Karte mit dem grünen 5 Rappen Wertaufdruck war für Postzustellung in der Schweiz korrekt frankiert. Für die Auslandtaxe von 10 Rappen musste die 5-er Karte auffrankiert, oder aber die Karte mit dem 10 Rappen Wertaufdruck verwendet werden.

Nach langem Unterbruch zeige ich hier die Schwesterkarte mit der roten 10 Rappen Frankatur.



Postkarte zu 10 Rappen, von einem Sammler von Schaffhausen nach Schaffhausen (Hier) spediert. Der Sammler hatte seine 5-er Karte sicher schon und wollte auch eine 10-er Karte in sein Album stecken.

Ist es Euch schon mal aufgefallen oder ist es Allgemeinwissen, dass die Farben der Wertaufdrucke mit den Farben vieler Markenausgaben übereinstimmen? Während langer Zeit galt die grüne Farbe (auf Marken sowie auch Ganzsachen) dem Inlandtarif, während die rote Farbe dem Auslandtarif zugeordnet wurde.

Grüsse aus der Schweiz

SH-Sammler
Hanspeter
 
SH-Sammler Am: 18.03.2018 04:39:26 Gelesen: 3872# 47 @  
Hallo,

heute möchte ich im Besonderen die sogenannten "Tüblibriefe" vorstellen. In 2 bisherigen Beiträgen sind Briefumschläge zu 10 Rappen sowie zu 25 Rappen gezeigt worden. Nachstehend weitere Abbildungen und Informationen dazu.

Die Tüblibriefe wurden in 4 Wertstufen sowie in 2 Grössen hergestellt. Der offizielle Ersttag war der 1. Juli 1867, wobei es von den Postämtern Basel und St. Gallen frühere Verwendungen gibt. Die Verkaufszeit der Umschläge dauerte bis 1887, der Gebrauch der Umschläge war bis 31. Dez. 1924 erlaubt. Dank dieser langen Verwendungszeit sind uns Sammlern viele, teils sehr schöne Briefumschläge erhalten geblieben.

Hier Scans der 4 verschiedenen Wertstufen:




Bis September 1869 wurde der Werteindruck rechts, ab diesem Datum auf der linken Seite des Umschlages eingeprägt. Das sind jedoch nicht die einzigen Unterschiede. Der Spezialsammler schaut auch auf die Kontrollprägungen im Briefpapier. Nachstehend die 3 Grundvarianten.





Diese Kontrollprägungen können in "normaler" Lage, aber auch kopfstehend und spiegelbildlich vorkommen, was das Sammlerherz natürlich sehr erfreut.

Und nun erfolgreiche "Jagd" wünscht

SH-Sammler
Hanspeter
 
Cantus Am: 18.03.2018 10:16:29 Gelesen: 3852# 48 @  
@ SH-Sammler [#47]

Sag mal, Hans-Peter, warum gründest du nicht Themen wie "Schweiz Ganzsachen Umschläge" oder "Schweiz Ganzsachen Postkarten", denn du musst doch hier gar nichts bestimmen.

Viele Grüße
Ingo
 
Gernesammler Am: 16.05.2018 20:06:09 Gelesen: 2852# 49 @  
@ SH-Sammler [#47]

Hallo Hans-Peter, hallo Sammlerfreunde,

Ganzsache des Tüblibriefes zu 5 Rappen aus Says vom 6.1.1879 über Zizers, Chur nach Castiel alles gelegen im Kanton Graubünden. Castiel erhielt seinen Namen Aufgrund der Befestigungsanlagen des Hügels (lateinisch Burg). Wie Hans-Peter es schon beschrieben hatte sind die Kontrollprägungen auf den Briefen sehr schön, auf diesem die 5.

Gruß Rainer




 
SH-Sammler Am: 17.05.2018 06:36:47 Gelesen: 2821# 50 @  
@ Gernesammler [#49]

Hallo Rainer,

SAYS, kleiner Ort in der hintersten Ecke eines Tales im Kanton Graubünden. Ich habe von diesem Ort noch nie gehört, musste auf der Karte nachschauen, wo er liegt.



SAYS, Stabstempel / Linienstempel der Gruppe AW 30, Schrift in Elzevier (mit "Füsschen" an den Buchstaben). Dieser Stempel ist sicher nicht häufig, er notiert im Stempelwerk ca. 10x höher als ein Stempel von normalen Gemeinden.

Nun noch ein weiteres Unterscheidungsmerkmal bei den kleinformatigen Tüblibriefen, die Verschlussklappe hinten. Auf Deinem Brief ist sehr schön die abgerundete Verschlussklappe sichtbar. Sie wurde auf Umschlägen ab 1871 auf diese Art ausgeführt.

Auf den frühen Briefen ab 1867 bis 1871 war die Verschlussklappe geschweift, siehe nachstehenden Scan. Es gibt diese Umschläge mit Wertzeicheneindruck links und rechts mit dem Wasserzeichen der fliegenden Taube.



Viele Grüsse
SH-Sammler
Hanspeter
 

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