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Thema: VAE Vereinigte arabische Emirate / Arabische Scheichtümer
Das Thema hat 39 Beiträge:
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DL8AAM Am: 24.11.2010 14:33:08 Gelesen: 22688# 15 @  
@ DL8AAM [#14]

Sorry, damit man mich nicht falsch versteht. Nicht überall wo man auf den ersten Blick V.A.E. vermutet ist auch V.A.E. drin, u.a. gab es ein paar Jahre vorher im Bereich Yemen etliche dieser "unabhängige" Gebiete, in bzw. unter deren Namen - naja nennen wir sie mal - "Briefmarken" ausgegeben wurden.

Da sich wohl kaum einer für diese Gebiete extra einen teuren Katalog besorgt: Es gibt im Internet eine recht gute Übersicht und Auflistung der yemenitischen und V.A.E. Nebengebiete auf der Webseite http://www.ohmygosh.on.ca

Die Listen erfassen zwar vollständig diese Ausgaben (teilweise auch mit guten aber kurzen Einführungen), aber leider unbebildert. Derhalb aus meinen eigenen Beständen hier ein paar Beispiele der Ausgaben aus dem Bereich Aden und der Südarabischen Föderation ("Yemen") aus den 60er Jahren - zum Anfüttern. ;-)

Kathiri State of Seiyun



Mahra Sultanate of Qishn and Socotra



Qu'aiti State in Hadhramaut



State of Upper Yafa



Auch auf die Gefahr mir aus dem Kreis der Anhänger der echten und wahren Lehre viele böse Rümpfer einzufangen, mir machen diese Sachen richtig Spass. Meiner Meinung nach sollen, dürfen und können sie dieses auch. Dabei aber immer das Wissen zu den Hintergründe und Fakten im Hinterkopf behalten !

Übrigens auch der Autor der oben genannten Webseiten schreibt bei den meisten dieser Gebieten "I still need to find any of these stamps postally used." - Sowas wäre wirklich mal nett zu sehen, oder ? ;-)

Gruß
Thomas
 
Lars Boettger Am: 24.11.2010 15:31:23 Gelesen: 22676# 16 @  
@ DL8AAM [#15]

Hallo Thomas,

die Ausgaben der Scheichtümer auf Bedarfsbrief waren vor Jahren mal ein Thema im "American Philatelist". Die bunten Bildermarken wurden dort tatsächlich postalisch verwendet, ein amerikanischer Sammler hatte Kontakt mit dem dortigen Postmeister, der ihm mehrere Briefe mit diesen Ausgaben zugesandt hat. Ob es von "normalen" Bewohnern Belege gibt - habe noch keinen gesehen.

Beste Sammlergrüsse!

Lars
 
petzlaff Am: 25.11.2010 17:18:51 Gelesen: 22616# 17 @  
Servus zusammen,

hier eine absolut seriöse Ausgabe von Sharjah (VAE) vor der Zeit der philatelistischen Ächtung aus dem Jahr 1963.

Die 3 NP (indische Währung) Marke hat leider nicht in die Hawid-Hülle mit hineingepasst, deswegen nur 3 Marken aus dem Vierersatz:



Ich kann NICHTS Anrüchiges dabei finden.

LG, Stefan
 
ligneN Am: 28.11.2010 11:37:03 Gelesen: 22562# 18 @  
Hallo,

selbst von "Kathiri State of Seyun" gibt es Bedarfsbelege.

Nur muß man bedenken, daß Bedarf aus den Emirates eben fast ausschließlich innerarabisch sowie nach Indien, Pakistan, Malaya bzw. Nord- (besonders Ägypten) Ostafrika gelaufen ist. Gelegentlich findet man etwas nach England - die aus der Kolonial/Protektoratszeit bestehenden Handelsverbindungen gingen ja weiter.

Auch die superbunten Scheichtumsmarken gibt es auf Bedarf, zB Paketkarten. Ich sah zB Goldfolienmarken auf Paketcoupon nach Indien - etwas von dem Zeugs war am Schalter!

Die Masse blieb natürlich gleich bei den Agenturen in USA/Europa, die es dort hatten drucken lassen, und ging ohne Umwege in die Briefmarkenläden.

Wer es "ganz hart" mag, sammelt auch keine Belege von der Versandstelle:

- keine an die Redakteure von Briefmarkenzeitungen
- keine an Abonnenten mit der aktuellen Neuheitenliste

Dann wird es wirklich eine Herausforderung.

Gruß
ligneN
 
Richard Am: 28.02.2011 17:38:30 Gelesen: 21911# 19 @  
@ DL8AAM [#14]

Danke Thomas für Deine interessante Schilderung und natürlich auch an die anderen Diskutanten.

Nun bin ich auch politisch und wirtschaftlich interessiert an den Vorgängen in Nordafrika. Ich denke es kommt zu einer marktwirtschaftlichen Neuausrichtung, so wie in den letzten zwei Jahrzehnten in der UdSSR und in China. Die Folge dürfte eine Nachfrage dortiger Sammler bei der Beschäftigung mit ihrer eigenen Vergangenheit sein, und dazu gehören bunte Bildchen wie Bedarfsbelege.

Schöne Grüsse, Richard
 
22028 Am: 07.11.2012 15:52:43 Gelesen: 18904# 20 @  
Das Thema wieder mal hervorholen - hier einige Bilder von Briefen aus Ajman, Fujeira und Um Al Qiwain an einen Deutschen Briefmarkenhändler.




 
abrixas Am: 11.03.2014 13:54:09 Gelesen: 17367# 21 @  
Auszug aus dem Thema "Wie bringt man die Jugend zum Briefmarken sammeln ?"

Viele Jahre später, nach der markenlosen Sturm- und Drangperiode trat ich in den örtlichen Briefmarkensammlerverein ein. Philatelistische Betreuung durch Alt-Mitglieder fand dort nicht statt. Der Vorstand profilierte sich mit seiner Bayernsammlung, und die alten Knacker stürzten sich auf die zeitweilig erscheinenden Jugendlichen und deren mitgebrachten Alben deren Väter und Großväter und tauschten die "Rosinen" gegen schöne bunte "Briefmarken" der Emirate und andere Marken, die heute jeder Philatelist als rundablagentauglich einstufen würde. Kurz: Das dunkle Kapitel der Nachkriegssammler. Ich weiß nicht in wie vielen Vereinen derartiges sich ähnlich abspielte.
 
DL8AAM Am: 11.03.2014 15:01:03 Gelesen: 17338# 22 @  
@ abrixas

Meine Antwort ist zwar leider vollkommen OT, zumindest hinsichtlich des Jugendthemas. Wollte aber trotzdem auf einen Deiner Punkte kurz eingehen. Richard kann meinen Beitrag in 1-2 Tagen dann gerne hier rauslöschen. ;-) Sorry.

tauschten die "Rosinen" gegen schöne bunte "Briefmarken" der Emirate ..., die heute jeder Philatelist als rundablagentauglich einstufen würde.

Bitte bitte nicht! Mit einem Zeitabstand von inzwischen 50+ Jahren haben diese Ausgaben, schon wieder einen gewissen "Wert", zwar keinen finanziellen, aber einen philateliehistorischen. ;-) Ich habe mich vor einigen Jahren fast vollständig aus dem Bereich der Briefmarken zurückgezogen und mich auf die moderne Postgeschichte konzentriert - auch Matrixcodes können einen Reiz entwickeln. "Fast vollständig" heisst, meine alte USA-Markensammlung aus Jugendzeiten wird weiter gepflegt und inzwischen - aus eher senitimentalen Gründen - baue ich meine uralten "Emirate" (UAE und Jemen) aus Kindenzeiten kontinuierlich immer weiter aus (die wollte damals, als ich meine Briefmarken abgegeben habe [zum Glück] auch keiner haben). Denn genau über diese bunten Bildchen bin ich seinerzeit als Kind unserem Hobby gekommen. Vielleicht ist ja mein Beitrag doch nicht so ganz OT? Es gab hier nämlich in den 80ern in der Apotheke/Drogerie/Tante Emma etc. bei jedem Einkauf immer ein Tütchen Buntebilder als kostenlose Draufgabe mit dazu, die konnte ich dann immer abgreifen. Gratisbriefmarken statt Panini hatte auch für meine Eltern wohl einen unschlagbaren Vorteil. ;-)

Ich bin mir sicher, dass auch in Deiner Ecke inzwischen wieder ein paar Sammler sich so gerne an ihre Jugendsünden erinnern und ihre ehemaligen Schuddelkinderalben langsam wieder liebevoll aufpäppeln. ;-) Man muss sich nur des damaligen "Zum Schaden der Sammler"-Umfelds genau bewusst sein und so den echten Wert beurteilen. Mein letzter Zugang lag dann auch in der Größenordnung von "ein Bier an der Theke für ein Albuminhalt" und im Nachgang ein weiteres für das alte Album selbst.

Aber noch immer viel viel besser als Deine angesprochene Rundablage!

Gruß
Thomas
 
abrixas Am: 11.03.2014 16:58:24 Gelesen: 17295# 23 @  
@ DL8AAM [#22]

Hallo Thomas,

so hart und abweisend wollte ich die Emiratsausgaben (Abu Dhabi, Adjman, Dubai, Fujairah, Ra’s al-Chaima, Sharjah und Umm al-Quwain) auch nicht abkanzeln. Ich habe zwar und hatte auch schon früher mich eines Stirnrunzeln nicht erwehren können, dass muslimische Staaten christliche Motive auf ihren Markenausgaben in Massen präsentierten. Die politischen Diskussionen in letzter Zeit wollen wir hier auch nicht aufkochen. Hauptsache ist wohl in Augen der Herausgeber, dass man diese bunten, gezähnten Bildchen für gutes Geld den Briefmarkensammlern unter die Weste jubeln kann. Als puritanischer Bedarfspostsammler (Philatelist?) darf ich nur mal nachfragen: Gibt es diese 'bunten Bildchen' echt gelaufen auf Brief?

Gut, da drängen sich mir gleich zwei weitere Gedanken auf: In diversen afrikanischen Staaten gibt es eine schwer zu überblickende Flut (Sintflut!) von Ausgaben, die aber überraschenderweise alle im MICHEL katalogisiert sind (Ich will jetzt nicht über deren Sinnhaftigekeit diskutieren, denn das würde zu nichts führen). Auf der anderen Seite weigert sich MICHEL (und das ist für mich nachvollziehbar) die seit Anfang 1968 von Belgien verausgabten Eisenbahnpaketpostmarken zu katalogisieren, weil diese ihre Frankaturkraft verloren haben und daher nur noch als Vignetten einzustufen wären.

Ich persönlich würde jetzt die Marken der Belgier mit nicht gegebener Frankaturkraft den Afrikanern mit nicht ausgeübter bedarfsmäßiger Frankaturkraft dennoch vorziehen. Aber darüber in einem Briefmarkenforum zu diskutieren ist wohl auch nicht zielführend.
 
DL8AAM Am: 12.03.2014 17:39:10 Gelesen: 17125# 24 @  
@ abrixas [#23]

So, nun hat der Beitrag auch das richtige Zuhause gefunden. ;-)

Gibt es diese 'bunten Bildchen' echt gelaufen auf Brief?

Ja gibt es, zwar nicht in Mengen aber sie finden sich auch auf echt gelaufenen Sendungen. Ich wollte es früher auch nicht glauben, aber einige Null-Komma-Promille-Anteile dieser Briefmarken haben scheinbar den Weg in ihr "Heimatland" gefunden und wurden von dort aus verwendet.

Im "Postage Stamp Chat Board & Stamp Bulletin Board Forum" werden im Thema "Help me with stamps of Upper Yafa and Kingdom of Yemen" [1] ein paar echt gelaufene Briefe aus Oberjafa gezeigt. Hier ein paar von dort verlinkte Abbildungen des Users "paleograph" aus Kanada.







Siehe auch das Fachmagazin "Philatélie Québec" (Ausgabe Nr. 299/Octobre 2011), dort findet sich auf den Seiten 21-29 ein recht ausführlicher Artikel von André Dufresne (AQEP) zu diesem Thema [2]. Inklusive einem Foto der Hauptstadt (eher Hauptfelsendorf) Mahjaba. ;-)



... und ich hatte mich schon gewundert, dass selbst Wikipedia diese Weltmetropole nicht kennt ;-))

Vom "paleograph" stammt auch dieser Umschlag aus Dhufar aus 1972.



Die Jungs aus Oberjafa, besser wohl ein gewisser Herr namens "Bruce R. Henderson" von der wohlklingenden "Imperial Stamp Company" aus Neuseeland [4], gaben übrigens von ca. 1998 bis 2005 wieder eigene Oberjafa-Briefmarken heraus (siehe [2]), über die Gültigkeit habe ich mir aber noch keine ernsthaften Gedanken gemacht, muss ich aber wohl auch nicht, oder? ;-) Zumindest auf dem ersten (bis Xten) Blick schon ein sehr sehr kräftiges "naja" von mir dazu. ;-) Das im jemenitischen Hinterland ein paar chaotische Zustände herrschen ist ja aus Funk und Fernsehen hinlänglich bekannt, aber dass das auch wieder zu einem Stammesfürstenrecht auf eigene Briefmarken führt... "hmmmm?" ;-)

Vom User "Panterra" aus Neuseeland ([1]):





Es werden wohl wieder Kamele gesucht - und gefunden? ;-)



In Downunder sieht man die Welt kopfstehend wohl ganz anders? Hier eine philatelistische Seite zur Frage " Why is Cinderella Stamp Collecting becoming so popular?" mit der sehr griffigen Aussage " The facts are that the locals, private posts, Fantasy Lands, Bogus Countries and even fraudulent stamps are the fastest growing areas of stamp collecting." [3], hmmmm? ;-) Man muss nicht wirklich jede Modewelle mitmachen, auch wenn sie aus Neuseeland kommt...

"Ironie aus" und zur Sicherheit: Diese neuen 1990/2000er "Marken" sind Fakes (im Gegensatz in den "zwei Monaten in 1967"), über die in der Philatélie Québec abschließend geschrieben steht "... et ils forment un complément intéressant à une collection des timbres-poste du Haut-Yafá." (sinngemäß "eine interessante Bereicherung einer Oberjafa-Sammlung") [2]. Ja, ja, vielleicht in Downunder... hmmm...

Gruß
Thomas

Zu Oberjafa siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Ober-Jafa http://de.wikipedia.org/wiki/Protektorat_von_S%C3%BCdarabien http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCdarabische_F%C3%B6deration

[1]: https://www.stampboards.com/viewtopic.php?f=10&t=11647
[2]: http://www.philateliequebec.com/Numeros2011/Octobre11_Revue299.pdf
[3]: http://www.angelfire.com/journal2/muggy/Newallies1.htm
[4]: http://www.imperial-stamp.com
 
Georgius Am: 21.02.2016 20:44:22 Gelesen: 14148# 25 @  
Falls es noch Zweifel an der Existenz von echter Bedarfspost aus den VAE geben sollte, zeige ich diese Ansichtskarte aus Dubai, gestempelt am 15. Jan. 1976. Sowohl der Absender, als auch die Adressaten sind mir bekannt.



Erstaunlich ist dabei die Tatsache, daß auf der Bildseite eine vermutlich christliche Kirche in Dubai gezeigt wird; siehe Madonnenbild über dem Torgiebel.

Viele Grüße
Georgius
 
filunski Am: 11.03.2016 18:58:30 Gelesen: 13857# 26 @  
Hallo zusammen, vor allem @ DL8AAM, ;-)

in Sachen "Scheichtümer" hier mal ein echt gelaufener Beleg (wenn sicherlich auch philatelistisch beeinflusst) aus Hadramaut [1]:



Rückseitig mit Ankunftstempel von White Plains.



Viele Grüße,
Peter

[1] https://en.wikipedia.org/wiki/Qu'aiti

Den Link bitte manuell eingeben, wird wohl wegen des Apostrophs nicht korrekt übernommen! :-(
 
Fips002 Am: 12.03.2016 18:55:08 Gelesen: 13805# 27 @  
Von mir ein Luftpost Sonderumschlag eines Besatzungsmitgliedes des Motorschiffes "Rostock" aus Dubai, 18.Oktober 1976, nach Neugersdorf/Sachsen.



Gruß Dieter
 
Heinrich3 Am: 11.11.2016 18:29:31 Gelesen: 11542# 28 @  
Ob diese Karte Erleuchtung zum Thema bringt, ist ausgeschlossen. Doch sie zeigt, daß damals bereits mehr Reisende in diesen Staat kamen.


 
22028 Am: 11.11.2016 19:44:29 Gelesen: 11526# 29 @  
@ Heinrich3 [#28]

Ich war das erste mal 1982 oder 1983 in Dubai, bereits damals gab es das erste Jumeira Beach Hotel, aber es war noch nicht so überlaufen wie heute. Das World Trade Center von Dubai lag damals weit außerhalb der Stadt - heute, na ja - ist alles zugebaut.
 
GSFreak Am: 27.04.2018 12:15:46 Gelesen: 4616# 30 @  
Hier zwei Luftpostumschläge von 1966 aus Ajman (oder eingedeutscht Adschman) nach Frankfurt am Main.

06.08.1966 mit einem Superellipsenstempel, Absender ist das Post Office. Verklebt sind 2 x Mi.-Nr. 6 (waagerechtes Pärchen). Dargestellt ist ein Roter Buntbarsch.



13.07.1966 mit einem außerordentlich sauber abgeschlagenen Einkreisstempel aus der Exklave MANAMA. Verklebt ist eine Mi.-Nr. 1 (mit Aufdruck "Manama" und neuer Wertangabe "Dirham"). Ausgabetag der Marke war kurz zuvor am 05.07.1966. Dargestellt ist ein Araber-Pferd.



Gruß Ulrich
 
volkimal Am: 27.04.2018 12:42:33 Gelesen: 4613# 31 @  
Hallo zusammen,

von mir ein Brief aus Umm al-Qiwain:



Einen Tagesstempel in Trapezform kenne ich sonst aus keinem anderen Land. In Umm al-Qiwain gab es mehrere dieser Stempel mit kleinen Unterschieden z.B. in der Schriftgröße.

Viele Grüße
Volkmar
 
GSFreak Am: 27.04.2018 14:32:49 Gelesen: 4575# 32 @  
Hier ein Brief mit einem Sechseckstempel aus Fujeira (eingedeutscht Fudscheiran) vom 23.04.1966 nach Frankfurt am Main.

Verklebt ist eine Mi.-Nr. 62 (W. Churchill).



Gruß Ulrich
 
bignell Am: 27.04.2018 16:54:23 Gelesen: 4558# 33 @  
Mein einziger aus der United Arab Republic (U.A.R.) von 1960:



Hier noch zwei aus Dubai (damals Trucial States) von 1961, wohin kann ich nicht sagen:





Lg, harald
 
unitednations Am: 25.11.2018 23:44:30 Gelesen: 1661# 34 @  
Hallo,

das sind ja tolle Belege!

Mit meinen (unzureichenden) Arabischkenntnissen konnte ich entziffern:

Die Briefe gingen beide an einen gewissen Herrn Abdullah Muhammed bin Nasr bei der Firma ARAMCO (evtl Aramco Camp 299?) in Saudi Arabien.

Einen Städtenamen habe ich nicht gesehen (oder nicht entziffern können).

Viel Freude an den Belegen!
 
unitednations Am: 25.11.2018 23:48:58 Gelesen: 1658# 35 @  
Der Ankunftsstempel auf der Rückseite ist Dammam, also der Sitz von ARAMCO in Saudi-Arabien.

Damit ist also auch der Bestimmungsort geklärt.
 
formel1 Am: 30.11.2018 09:44:39 Gelesen: 1487# 36 @  
Auch ich möchte einige Belege zu diesem Thema vorstellen:



2 Einschreiben aus Dubai nach Quatar, m.E. reiner Bedarf
 
formel1 Am: 30.11.2018 09:55:48 Gelesen: 1480# 37 @  
2 Einschreibebriefe mit Überdruck - Marken " Manama " aus 1966 an die bekannten Briefmarkenhändler
J. &. H. Stolow in New York



sowie ein Brief mit "Philatelistischem Bedarf" aus UMN AL QUIWAIN 1972.


 
Saguarojo Am: 30.11.2018 14:54:50 Gelesen: 1440# 38 @  
Zwei Ersttagsbriefe, Luftpost per Einschreiben vom 5.6.1969 von Fujeira in die USA. Es sind zwar philatelistische Macharten, aber die Briefe sind echt gelaufen. Alle Marken mit Kakteen-Motiven.



Viele Grüße

Joachim
 
Martin de Matin Am: 30.11.2018 17:53:24 Gelesen: 1410# 39 @  
Aus den VAE zeige ich eine Paketkarte vom Postamt Thanawiya, aus dem Emirat Dubai nach Indien aus dem Jahr 1994. Die Karte ist frankiert mit Mi Nr. 290y, 291x, 293x, 294x und 295x. Die Gebühr für das 7,6 kg schere Paket betrug 119,5 Dirham.

Von den ca. 20 Paketkarten die ich Ende der 90er Jahre gesehen hatte, waren bei allen Marken immer eine zusätzliche Entwertung mit Kugelschreiber vorhanden.



Gruss
Martin
 

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