Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: Deutsche Ortsstempel mit Unterscheidungsbuchstaben in Schreibschrift
Das Thema hat 113 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2 3 4   5  oder alle Beiträge zeigen
 
JohannesM Am: 07.04.2015 19:01:01 Gelesen: 54617# 89 @  
@ Magdeburger [#87]

Hallo Ulf,

von Halberstadt kann ich mit einem Handrollstempel aufwarten, belegt mit und ohne Werbeklischee.

Beste Grüße
Eckhard


 
Magdeburger Am: 07.04.2015 19:07:12 Gelesen: 54612# 90 @  
@ JohannesM [#89]

Hallo Eckhard,

lassen sich die Stempel bestimmten Stadtteilen zuordnen? Bei einem ist die Quedlingburger Landstrasse 2 sichtbar.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf
 
JohannesM Am: 07.04.2015 20:20:00 Gelesen: 54592# 91 @  
@ Magdeburger [#90]

Hallo Ulf,

Halberstadt hat offiziell keine Stadtteile, sieht man vielleicht von Wehrstedt ab, das ein ehemaliges Dorf war.

Handrollstempel werden ja eigentlich für unebene Poststücke benutzt, bei dem Einschreiben mag das ja der Fall gewesen sein, die Karte hat jemand nur zur Beschaffung des Stempelabschlag genutzt, d.h. der Adressat wird wohl auch der Absender gewesen sein.

Beste Grüße
Eckhard
 
erron Am: 07.04.2015 20:21:26 Gelesen: 54592# 92 @  
@ Magdeburger [#88]

Von Magdeburg gab es 10 Stempelgeräte mit Ziffern 1 bis 10.

Ziffer 1: Hauptpostamt im Breite Weg 203 bis 206
Ziffer 2: Zweigstelle in der Blaubeilstrasse
Ziffer 3: Hauptpostamt im Hauptbahnhof
Ziffer 4: Zweigstelle im Rastwegeplatz
Ziffer 5: Zweigstelle im Breite Weg 236
Ziffer 6: Zweigstelle in Wilhelmstadt
Ziffer 7: Zweigstelle in Werder
Ziffer 8: Zweigstelle in Friedrichsstadt
Ziffer 9: Zweigstelle am neuen schlachthof
Ziffer 10: Zweigstelle in der Sieverstorstrasse 3 ( Magdeburg-Neustadt)

Es gab noch Stempelgeräte von Magdeburg-Suderburg mit Ziffer 1 und mit Ziffer 2.

Deine gezeigten Stempelabschläge sind somit an den beiden Hauptpostämter abgeschlagen worden.

Es wäre nun eine schöne Beschäftigung, anhand den aufgeführten Stempelgeräten noch die dazugehörenden Unterscheidungsbuchstaben, Sternchen und Kreuze herauszufinden. :-)

mfg

erron
 
Pete Am: 07.04.2015 21:30:17 Gelesen: 54577# 93 @  
@ Magdeburger [#87]

Der Vollständigkeit halber der Link, auf welchen sich dein erster Beitrag zu diesem Thema bezieht: [#3956) :-)

Gruß
Pete
 
Magdeburger Am: 08.04.2015 12:03:19 Gelesen: 54506# 94 @  
@ erron [#92]
@ Pete [#93]

Hallo erron, hallo Pete,

recht herzlichen Dank für die umfangreichen Antworten. Ich habe jetzt das System der Zuordnung zu einem Postbeamten verstanden. Auch warum der Buchstabe in Schreibschrift war.

Mit freundlichem Sammlergruss

Ulf

[Beiträge [#84] bis [#97] in Abstimmung mit dem Themenstarter die Beiträge des Themas "Deutsches Reich: Stempel mit Unterscheidungsbuchstaben ℓ" nach hier verschoben.]
 
Magdeburger Am: 08.04.2015 17:01:49 Gelesen: 54434# 95 @  
Liebe Sammelfreunde,

ich trage mich schon seit einiger Zeit mit den Gedanken, mal alle Magdeburger Stempel zusammen zu fassen. Das dumme daran ist, dass ich eigentlich dazu fast nichts habe. Auch alle Bemühungen mit dem Magdeburger Briefmarkenverein hierzu eine gemeinsame Lösung zu finden, sind bisher gescheitert. Erschwerend kommt hinzu, dass ich fast keine Unterlagen für die Zeit ab dem Norddeutschen Bund bis heute habe, von Material mal ganz zu schweigen.

Irgendwann muß jedenfalls aus meiner Sicht mal irgendwas mit Hand und Fuß gemacht werden.

Dazu möchte ich mir erst einmal eine Verfahrensweise zurecht legen. Alle Stempel in einem Thema wäre vielleicht nicht so glücklich. Eventuell ist es besser, immer einen zeitlichen Rahmen vorgeben, wie Stempel Magdeburg ohne Zusatz von 1868 bis 1945 und einen ab 1945. Dann hätte man noch Stempel mit Zusätze wie Buckau etc., diese könnten auch extra sein. Wie und wo man Maschinenstempel, Absenderfreistempel, Sonderstempel usw. einordnen könnte, ja alles Fragen, die ich z.Z. nicht beantworten kann.

Wie könnte ich sinnvoll vorgehen? (Wie gesagt, ich habe keine Vorstellung davon, was mich erwarten könnte.)

Vorschläge können mir auch per Mail zugesandt werden.

Mit freundlichem Sammlergurss

Ulf
 
jmh67 Am: 10.04.2015 08:25:52 Gelesen: 54349# 96 @  
Zurück zu den Ortsstempeln: Ich habe neulich in einer meiner Kramkisten einige sowjetische Stempel mit Unterscheidungsbuchstaben in Schreibschrift gefunden. Ein neues Thema aufmachen möchte ich deswegen aber nicht unbedingt, vielleicht können wir ja das derzeitige einfach erweitern auf "Ortsstempel mit Unterscheidungsbuchstaben in Schreibschrift"?

Das ganze kyrillische Alphabet bekomme ich freilich nicht zusammen, dafür habe ich zu wenig Belege, aber mit den ersten drei Buchstaben kann ich schon mal anfangen: a, b, w.

Aus Platzgründen sind die Buchstaben teilweise liegend angeordnet.

Jan-Martin




 
Silesia-Archiv Am: 29.09.2017 13:41:37 Gelesen: 27459# 97 @  
Hallo Sammlerfreunde,

sammelt jemand "Ortsstempel" aus Deutschland (alle Orte) und hat Erfahrungen gesammelt?

Danke, beste Sammlergrüße

Michael
 
reichswolf Am: 16.10.2017 11:29:41 Gelesen: 26826# 98 @  
@ reichswolf [#68]

Den Stempel CÖLN ℓ 1 ℓ auf einer Feldpostkarte vom 17.9.1915 habe ich heute in einem Posten entdeckt, den ich kürzlich erworben habe.




 
zackigerPitter Am: 16.10.2017 12:29:19 Gelesen: 26811# 99 @  
@ Jürgen Witkowski [#1]

Ich habe in der Regel handschriftliche Buchstaben in der Datenbank kursiv abgelegt, so daß meine Suche folgende Ergebnisse liefert:

DÜSSELDORF G06+ *1 l
DÜSSELDORF G10 *1 l
DÜSSELDORF G10.A *1 l
DÜSSELDORF KSt *2 l

Anm.: Ursprünglich habe ich kursiv gewählt, um von der arabischen Zahl "1" und dem Römisch "1" besser unterscheiden zu können. Erstes Auftauchen bei Krone-Adler mit markanten, fetten 6(+1) Gitterstichen. Dann auch als ".A" Ankunftstempel verwendet.



Auch hier kommen Sonderstempel vor.

DÜSSELDORF SSt.1925I.rund(1925/01/k) * l*
DÜSSELDORF SSt.1937I.rund(1937/03/c) l

Anm.: In Klammern die Signatur von Heiner SCHROB.

Ferner wurden aufgeführt:

DUISBURG G08 *1 l
DUISBURG KSt *1 l

Anm.: Ich erfasse Artikel mit DUISBURGer Abschlägen, wenn ich die für einen Kollegen kaufe.



HAMBURG KSt *7 l



Anm.: Auf Paketpostkarte von Hamburg nach Memel.
 
LOGO58 Am: 16.10.2017 16:16:21 Gelesen: 26783# 100 @  
@ zackigerPitter [#99]

Hallo zackigerPitter,

bitte hilf einem armen Redakteur der Philastempel Datenbank, die sich bei Stempelformbeschreibungen auf das System von Herrn Anderson stützt, was deine Abkürzungen bedeuten und von welcher Datenbank du sprichst:

DÜSSELDORF G06+ *1 l
DÜSSELDORF G10 *1 l
DÜSSELDORF G10.A *1 l
DÜSSELDORF KSt *2 l

DÜSSELDORF SSt.1925I.rund(1925/01/k) * l*
DÜSSELDORF SSt.1937I.rund(1937/03/c) l

DUISBURG G08 *1 l
DUISBURG KSt *1 l


Viele Grüße aus dem Norden
Lothar
 
zackigerPitter Am: 17.10.2017 11:10:09 Gelesen: 26720# 101 @  
@ LOGO58 [#100]

G08 ist ein Kreissteg-Gitterstempel mit 8 Gitterstrichen,
KSt ist ein Kreissteg-Stempel,
SSt ist ein Sonderstempel, dem - bei mir in der Regel - das Jahr folgt, ggf. Römisch der Stempel des Jahres - ohne Kontrollbuchstaben - zugeordnet ist, wobei ich mich - in runden Klammern - an die Signatur von Heiner SCHROP gehalten habe. Bzgl. der Sonderstempel gab es die auch in verschiedenen Formen; also rund, mit rechteckigen Werbefahne oder als Maschinenband-Stempel.
Der G06+ hat 6 Gitterstriche (oben) und einen rudimentären Teil, den ich nicht als Strich zählen lann.

6 Gitterstriche kommen in DÜSSELDORF nicht so oft vor, so daß ich den für einen Versuchsstempel halte.

G08, G09, G10, G12 sind in der Regel normal, aber es gibt auch hier Versuchsstempel, wie den "G08 *1e", der wohl der erste Kreissteg-Gitterstempel in DÜSSELDORF war.

Ich kennzeichne auch eine mögliche Funktion des Stempels, wie als Ankunftstempel ".A" oder für Feld- bzw. Soldatenpost. Hier ist für mich erkennbar, daß bestimmte Stempel in DÜSSELODRF schwerpunktmäßig für eine Funktion eingesetzt wurden.

Anderen Signaturen reichen mir, als DÜSSELDORF-Stempel-Spezialist, nicht aus!
Da ich in den letzten 10 Jahren jeden Tag DÜSSELDORFer Poststempel-Abschläge eingetragen habe, kam zwangsläufig eine Spezialisierung in der Signatur zustande, welche im DR bis 11/1933 ca. 1500 Stempel beschreiben muß. Hier sind z.B. die Anzahl der Gitterstriche - für mich - entscheidend, da die Anzahl bei einem Stempel mehrfach gewechselt hatte, wie hier beim *1 l aus DÜSSELDORF zu sehen ist. "Ich" kann so die meisten DÜSSELDORF-Abschläge - auch ohne Kontrollbuchstaben - klassifizieren. Andererseits gab es bestimmte Stempel-Typen in DÜSSELDORF nicht, wie auch bestimmte PWZ in DÜSSELDORF nicht an den Schalter gekommen waren, so daß andere Systeme - für mich - oversized sind.

Eine Tabelle mit Zuordnungen unterschiedlicher Signaturen, wie nach MICHEL, FEUSER, StampsX, SPALINK, anderen Stempel-Spezialisten, zeigt, daß ich eben genauer differenziere UND somit auch Stempeländerungen chronologisch zuordnen kann, während in anderen Systemen nicht identische Stempel mit eigener Entwicklung zu einem zusammenfließen (können). Ich weiß, daß mein System nicht mit dem der hiesigen Stempeldatenbank konform ist, aber ich kann eben nichts mit dem System anfangen UND hier gehen dann wesentliche Merkmale unter bzw. zusätzlich beschrieben werden müssen, was in meinem System eine feste Datenbankverknüpfung darstellt.

Zumindest brauche ich in meinem System nicht lange suchen.

In der philatelistischen Literatur sehe ich bei Spezialisten - rep. namhafter Autoren - immer wieder eigene/andere Definitionen; im Werk sind für mich durchaus nützliche Informationen, nur kann ich sie des öfteren keinen Stempel zuordnen, da die Beschreibung auf viele der von mir erfaßten Stempel paßt.

Bzgl. meines System kann ich noch anmerken, daß ich da noch 20 Jahre dran arbeiten kann, aber ich dann - sagen wir bei 50000 dokumentierten Abschlägen - keine 15 Minuten benötige, um mich an ein anderes System anzupassen; ich könnte das sogar als zusätzliche Option einrichten, aber meine Jungs hatten sich noch nie über meine Nomenklatur beschwert. ;-)

Zudem ist bei uns der Anteil nicht eingetragener, dokumentierter Abschläge wesentlich höher; also Dokumentation ist nicht gleich Eintrag in die philatelistische Struktur meines Systems. Ich könnte mal nachsehen, ob ich in der Dokumentation weitere Abschläge des Typs, der hier besprochen wird, habe. Ferner habe ich noch 20 DVDs mit Scans, also DÜSSELDORFer Abschlägen, welche nicht eingearbeitet sind.

Mir geht es ja u.a. auch darum, daß ich mir bei der Erfassung Zeit spare, so daß ein Audruck wie "G08" schon passender ist, als "Kreissteg-Gitterstempel mit 8 Gitterstrichen".

Ich meine, daß Ihr die Gitterstriche direkt nicht berücksichtigt habt!?
Ich meine, daß ich z.B. vom "KSt *1d" über 20 Varianten habe; also es sich auch um min. 5 verschiedenen Stempeln handelt, welche wechseln, Veränderungen unteregen waren und erneut wieder auftauchen, also "Kreistegstempel mit Unterscheidung Stern links, Postamtsziffer 1 und Kontrollbuchstabe d" nicht ausreichend ist; aber hier würde es reichen und hier findet ein Artikel über mehrere Seiten auch keinen Hören, weshalb ich mich ja schon beschränke bzw. minimalisiere.

Was für mich zum Thema von Interesse ist, dies sind hinreichend viele Abschläge, so daß ich hier früheste und späteteste Verwendung der DÜSSELDORF-Stempel mit Schreibschrift- l eintragen kann. Ist aber kein aktuelles Thema, so daß ich hier die Alben nicht durchgehe, welche ich noch einarbeiten muß.
 
zackigerPitter Am: 17.10.2017 11:56:13 Gelesen: 26710# 102 @  
DÜSSELDORF G06+ *1 l 14.5.98. 6-7N.
DÜSSELDORF G06+ *1 l -6.6.02. 6-7V.
DÜSSELDORF G10.A *1 l 25.10.20. 9-10N.
DÜSSELDORF KSt.F *2 l 29.10.23. 11-12N_ (Stempelfälschung ==: ".F"; DRD087 kam später an den Schalter)
DÜSSELDORF KSt *2 l 15.06.26. 8-9N.
DUISBURG KSt *1 l __.6.20.9-10N
BERLIN SW KSt *11 l -8.2.22. 5-6N
KONSTANZ G08 *1 l -3.11.23. 7-8V.
HAMELN KSt _Westf.)2 l __.8.20. 3-4N.
 
LOGO58 Am: 17.10.2017 14:44:16 Gelesen: 26687# 103 @  
@ zackigerPitter [#101] und [#102]

Hallo zackigerPitter,

danke für die umfänglichen Erläuterungen.

Ich habe verstanden, dass es sich um Ihre private Datenbank und von Ihnen selbst gewählte Abkürzungen handelt, um die von Ihnen gesammelten/erfassten Stempel aus Düsseldorf intensiver beschreiben und auch wiederfinden zu können.

Das steht Ihnen natürlich frei. Vielleicht geht es aber dem einen oder anderen so wie mir: Ich kann mit Ihren Beiträgen und den Abkürzungen leider wenig anfangen (siehe Beitrag [#102]). Aber das ist nicht weiter schlimm. Dann überspringe ich die Beiträge halt.

Viele Grüße aus dem Norden
Lothar
 
zackigerPitter Am: 17.10.2017 18:34:25 Gelesen: 26652# 104 @  
@ LOGO58 [#103]

Und ich verstehe nicht, was insbesonder an nach den Erklärungen noch an den Stempelangaben mißzuverstehen ist.

Es ging um "Unterscheidungsbuchstaben in Schreibschrift", wobei alle ein kleines Schreibschrift- l haben.

Mir fehlt hier die Angabe, wie ich das Liter- l einsetzen soll, weswegen ich es kursiv gesetzt habe.

Aber es geht hier ja auch um Philatelie, nicht um Variationen bei den Eingaben im Editoren der Foren.

Außerdem wird anscheinend von einem kursiven Buchstaben ein Leerzeichen vorstellt, wenn ein TExt zum Ändern geöffnet wird, was meinerseits nicht bezweckt wurde; aber da es ja um "Unterscheidungsbuchstaben in Schreibschrift" geht, muß dies ja das Zeichen sein. ;-)

Allen Stempelangaben in #102 geht der Name der Stadt voraus, so wie er im Stempel zu finden ist, weil in DÜSSELDORF auch andere Schreibformen existieren.
Am Ende steht das Datum, so wie es im Stempel aufgeführt ist, da auch hier unterschiedliche Versionen existieren.

Die Stempel-Type nach dem Namen der Stadt habe ich erklärt, so daß nur noch die Unterscheidungszeichen für den Stempel fehlen; wie Stern, Postamt-Ziffer und Unterscheidungsbuchstabe.

Bzgl. DÜSSELDORF waren dies die Postämter 1 und 2; Postamt 2 ist das Paketpostamt am Wilhelmsplatz und
Postamt 1 ist das Hauptpostamt, was aber gewechselt hatte, weshlab ich hier nicht genauer darauf eingehe.

Ach so: Der Unterstrich "_" wurde als Platzhalter/wildcard eingesetzt, ist also im Abschlag nicht zu erkennen oder konnte nicht rekonstruiert werden.

Also was wäre an "DÜSSELDORF KSt *2 l 15.06.26. 8-9N." nicht zu verstehen?

Ich pflege außer meiner "privaten Datenbank" auch noch andere Datenbanken.
Wenn Sie sich mit dem Thema einmal beschäftigt haben, dann werden Sie merken,
daß - will man die Vorgaben mehere Personen, Vereine, Verbände und anderer Datenbanken einhalten - sich die Datenstruktur automatisch den Anforderungen der Benutzer anpaßt.

In Analogie zur Aussage eines Prüfers ... sind die Anfordungen an Gesamtdeutschland andere, als an ein Teil mit bestimmten Vorgaben. Und man hätte auch nicht die Zeit, alles derart detailiert auszuarbeiten.
Sie würden sich wundern, was sie alles nicht sehen, wenn sie nur die Gesamtheit betrachten.

Ich hatte mich mehrfach in Flensburg aufgehalten, u.a. in Weiche und (außerhalb in) Munkbrarup und Glücksburg. Insgesamt wohl 20 Jahre nördlich der Elbe.
 
zackigerPitter Am: 19.10.2017 09:31:25 Gelesen: 26538# 105 @  
In DÜSSELDORF gibt es unterschiedliche a's, wie dieses



Ich müßte mal ein Beleg einscannen, wo dieses a (links) besser zu sehen ist; rechts sieht man den Bogen, welcher zum Aufstrich des nächsten Buchstabens in der Schreibschrift kennt.

Zumindest hatte ich in Schreibschrift das a so geschrieben.

Dieses a kommt in meherern DÜSSELDORFer Postämtern vor; also 1,2,3, wahrscheinlich auch in 4 und 5. Was fehlt ist der Schreibschrift-Aufstrich vom a.

Stempel-Abschläge, welche diese Form des a aufweisen, sind selten(er als die übliche Form (rechts).)

Bei den Einkreisstempeln habe ich andere Merkmale, welche zur Bestimmung führen, so daß ich bei den Schrifttypen der Unterscheidungsbuchstaben nicht unterscheiden habe; wohl bei den Tageszeiten (A, M, N, V) oder bei den Einschreibzetteln, wo das "No." in Schreibschrift vorkommt.

Deswegen fehlt hier auch die Vorstellung, aber ob weitere Unterscheidungsbuchstaben in Schreibschrift vorhanden sind; intuitiv würde ich sagen, daß d und g existieren könnten.

Bei den Zweikreisstempeln gab es die Unterscheidungsbuchstaben in Grotesk und ohne Serifen, was insbesondere bei g gewöhnungsbedürftig ist, also eher einer runden 9 ähnelt.



Ich habe einen Unterscheidungsbuchstaben gesehen, den ich als i abgeleget habe, aber mit viel Phantasie könnte es ein l sein. Ein verschmutztes o könnte als a interpretiert werden, ein q könnte als g gesehen werden, ... deshalb vermute ich, daß Schreibschrifttypen anfangs eingesetzt wurden, um Verwechslungen auszuschließen.

Ich habe bei einigen Unterscheidungsbuchstaben das Problem, a und d sowie b und h zu unterscheiden, wobei ich das Glück habe, diese anhand der Ausbrüche unterscheiden zu können.
 
zackigerPitter Am: 22.10.2017 14:42:27 Gelesen: 26374# 106 @  
@ zackigerPitter [#105]



Diesen Einkreisstempel aus DÜSSELDORF habe ich mit Tageszeit in Grotesk und Antiqua gesehen, wobei die Verwendungszeit identisch ist; so um 1880 f. Als Vergleich dazu dann noch eine normale Type mit Druckschrift-a.
 
zackigerPitter Am: 01.11.2017 09:14:39 Gelesen: 25886# 107 @  
Def.: G08 ::= Kreissteg-Gitterstempel mit 8 Gitterstrichen.
DUISBURG G08 *1 l 17.8.06. 12-1N.
Anm.: Das kleine L hinter der Postamt-Ziffer 1 ist hier kursiv dargestellt.
 
muemmel Am: 01.11.2017 10:06:58 Gelesen: 25877# 108 @  
@ zackigerPitter [#107]

Was sagt uns das jetzt?

Gruß
Mümmel
 
zackigerPitter Am: 01.11.2017 11:08:12 Gelesen: 25864# 109 @  
@ muemmel [#108]

Habe ich den schon aufgeführt? Und wenn ich den aufgeführt habe, dann liegt hier ein neues Datum vor.

Bzgl. der Dokumentation wollt ihr ja immer Erklärungen. Insofern hoffe ich, daß die Daten ausreichen, um sie in eine andere/weitere Erfassung eingehen zu lassen. Das kleine L ist in Schreibschrift, damit passend zum Thema, weshalb ich das hier auch nicht noch näher erörtert habe.

Ich bin dazu übergegangen alle Stempel mit Unterscheidungsbuchstaben in Schreibschrift in meiner Datenbank kursiv einzutragen; eben weil nicht alle Buchstaben als Literal vorliegen und ich SO alle Stempel-Abschläge anzeigen lassen kann.

Bei mir werden für jeden erfaßten Stempel Früh- und Spätverwendung berechnet/gefiltert, wobei ich das primaer für DÜSSELDORF, Vororte und ERKRATH mache, sekundaer für DUISBURG und Vororte; also für über 1000 verschiedene Stempel.

Wenn jemand weitere Daten möchte, dann kann er sie ja erfragen. Ich denke, daß es Spzialisten sind, welche sich ausschließlich um Stempel mit Unterscheidungsbuchstaben in Schreibschrift kümmern.

Was das Thema angeht, so sehe ich es so, daß diese Art der Stempel einen bestimmten Grund haben müssen, der für mich noch im Reich der Spekulationen liegt - oder gab es Vorschriften?
 
Jürgen Witkowski Am: 01.11.2017 20:41:17 Gelesen: 25819# 110 @  
In Beitrag [#30] habe ich die Frankfurter Schreibschriftstempel gemäß Michel Stempelhandbuch abgebildet.

Heute kann ich einmal wieder den etwas selteneren Stempel FRANKFURT A.M. / 1 / * b vom 21.9.1877 zeigen.



Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
reichswolf Am: 11.11.2017 03:03:27 Gelesen: 25456# 111 @  
Neu gefunden: MAINZ * 3 ℓ vom 27.1.1914


 
reichswolf Am: 11.04.2018 01:46:14 Gelesen: 16596# 112 @  
@ Jürgen Witkowski [#32]

Hier ein noch etwas früherer Abschlag des Stempels MÜLHEIM (RUHR) * 1 ℓ. Datum ist der 21.6.1915.


 
Totalo-Flauti Am: 17.11.2018 17:02:24 Gelesen: 4527# 113 @  
@ [#85]

Liebe Sammlerfreunde,

selbes Stempelgerät vom Postamt BPA 32 aber anderer Werbeeinsatz vom 22.6.1954. Wahrscheinlich hat man die russische Armee in der DDR nicht als Besatzungstruppen mit dem Werbeeinsatz gemeint.

Mit lieben Sammlergrüßen

Totalo-Flauti.


 

Das Thema hat 113 Beiträge:
Gehe zu Seite: 1 2 3 4   5  oder alle Beiträge zeigen
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.