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Thema: Deutsches Reich Paketkarten
Das Thema hat 222 Beiträge:
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HWS-NRW Am: 25.04.2025 16:02:21 Gelesen: 19960# 198 @  
Hallo in die Runde.



Selbstbucher-Postgutkarte für eine Sendung aus MÜNCHEN (Hauptstadt der Bewegung), Auftraggebeber waren die "landwirtschaftlichen Genossenschaften" A.G. BAY-WA-München,
warum hier aber ein Paketzettel der "Bayerischen Zentral-Darlehenskasse" verklebt wurde, kann ich nicht bestimmen.

mit Sammlergruß
Werner
 
Jürgen Witkowski Am: 08.08.2025 11:29:14 Gelesen: 14482# 199 @  
Paketkarte eines Selbstbuchers für ein Paket bis 5 kg von Utzenfeld (Schwarzwald) nach Hildesheim (4. Zone) vom 17.8.43. Das Paketporto in Höhe von 60 RPf und die Zustellgebühr von 15 RPf, zusammen 75 RPf, wurden bar verrechnet.



Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
HWS-NRW Am: 04.09.2025 22:12:23 Gelesen: 13187# 200 @  
Hallo am Abend.



Die Textilwerke AG Gruschwitz, in NEUSALZ (ODER) ansässig, ließ den Wertrahmen in ihrer AFS-Maschine auf „Wunsch der Regierung“ ändern, der Stempel mit der Antiqua-Schrift erhielt die interne Nummer E-8 der „FG Post- und Absenderfreistempel e.V.“ zugewiesen.

Interessant für den Heimatsammler in BERLIN ist die rechte Nachnahme-Paketkarte, die Gesamtgebühr entrichtet auf einer Maschine des Herausgebers eines Handbuches für direkte Auskunft und Inkasso.

Noch interessanter ist der abgeschlagene schwarze Ortstagesstempel vom 5.1.1945, der derzeit als bisher spätestes Verwendungsdatum angesehen werden darf.

mit Sammlergruß
Werner
 
Nordluchs Am: 05.09.2025 11:09:58 Gelesen: 13144# 201 @  
@ HWS-NRW [#200]

Hallo Werner,

warum stellst Du meist zwei Absenderfreistempel von unterschiedlichen Firmen in einen Beitrag ein.

Damit gibt es ein Problem bei der Beschreibung.

Beide Maschinen sind vom Typ Francotyp D (Nachfolger der Francotyp A).

In der großen Datenbank der Forschungsgemeinschaft sind beide gezeigten Maschinen ab 1939 abgebildet. Diese Wechsel der Maschinen 1939 haben noch andere Gründe. Ob das wohl etwas mit dem Stern zu tun hat?

Hier zum Beispiel die Francotyp von Neusalz (Oder) - Fa.Gruschwitz:



Eine derartige Folge hatte ich vor einigen Tagen schon einmal gezeigt.

Dann Deine Aussage …ließ den Wertrahmen in ihrer AFS-Maschine auf „Wunsch der Regierung“ ändern.

Diese Änderung des Wertrahmen (Typ E-8) wurde nur bei Verschleiß oder Neukauf ab 1941/42 verwendet. Zuständig war das Reichspostministerium.

…der Stempel mit der Antiqua-Schrift erhielt die interne Nummer E-8 der „FG Post- und Absenderfreistempel e.V.“ zugewiesen.

Ob das Werk wohl Dürst/Eich heißt?

Die Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel ist der Herausgeber von über 40 Werken.
(Upps)

Gruß
Hajo
 
HWS-NRW Am: 05.09.2025 18:21:01 Gelesen: 13077# 202 @  
Hallo,

schiebe heute noch einen Beleg nach.



Diesmal zur Abwechselung eine Postgut-Karte, die Sendung ging im September 1941 von BERLIN 7 aus in den Postverkehr; für die Sendung in der 4. Zone (bis 750 km) waren 60 Rpf zu entrichten, gedruckt auf einer AFS-Maschine E-5.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 09.09.2025 14:55:04 Gelesen: 12856# 203 @  
Hallo,

inzwischen sind weitere interessante Paketkarten eingetroffen.



Im Postamt GERA 1 wurde im Juni 1941 diese Sendung eines Selbstbuchers eingeliefert, die Gesamtgebühr (Porto 60 Rpf + Zustellgebühr 15 Rpf) entrichtet auf einer AFS-Maschine E-2.

mt Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 10.09.2025 13:32:05 Gelesen: 12741# 204 @  
Hallo.



Interessant bei diesem Beleg, ausgestellt im Januar 1945 in BERLIN-ZEHLENDORF 1 ist, daß man den Formularvordruck (der Versand von Postgut war ab dem 12.8.1944 eingestellt worden) als normale Paketkarte aufgebraucht hat. Warum die Sendung nicht als Feldpost versandt worden ist, läßt sich heute nicht mehr feststellen.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 15.09.2025 15:56:04 Gelesen: 12401# 205 @  
Hallo,

heute kam eine weitere Postgutkarte herein.



Die Firma Pflug, Besitzer einer Hafermühle und Hersteller verschiedener Produkte aus diesem Nährmittel nutzte als Selbstbucher im Jahr 1941 (Rest des Datums nicht erkennbar) eine AFS-Maschine mit dem Wertrahmen "Bogenrechteck". Das Unternehmen aus DIPPOLDISWALDE wurde bis 1991 geführt.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 16.09.2025 15:02:54 Gelesen: 12275# 206 @  
Hallo,

auch heute wieder eine Postgutkarte, die m.E. optisch sehr ansprechend wirkt.



Das Postgut ging in der 2. Entfernungs-Zone (- 150 km) im September 1941 von NÜRNBERG 30 aus nach Würzburg, in den Ortsstempeln jeweils eingesetzt der sog. Ehrentitel.

Die Zutellgebühr von 15 Rpf musste hier bereits vom Empfänger bezahlt werden.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 17.09.2025 22:29:02 Gelesen: 12175# 207 @  
Hallo,

heute abend noch eine "Postgut-Karte".



Da zum Zeitpunkt des Versands dieser Sendung im November 1944 Postgüter nicht mehr angenommen wurden, nutzte man in RADEBEUL das Formular als einfache Selbstbucher-Paketkarte, das Porto von 60 Rpf war in der Fernzone über 75 km zu entrichten. Interessant, dass die Firma Ende 1944 immer noch den Wertrahmen "Bogenrechteck" in ihrer Maschine nutzte.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 26.09.2025 11:50:18 Gelesen: 11656# 208 @  
Hallo in die Runde.



Postgut-Sendung über 1,5 kg aus HANNOVER, das Porto entrichtet im Dezember 1942 auf einer Francotyp-AFS-Maschine mit Wertrahmen Reichsadler (E-5).

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 26.09.2025 17:57:59 Gelesen: 11627# 209 @  
Hallo,

am Abend noch ein Beleg.



Hier ging das Postgut im Gewicht von 2 kg im Dezember 1942 von HANNOVER aus an das Heeresbauamt in Hildesheim.

Hier gut zu sehen auch die interne Formblattnummer "C 20c" der Postverwaltung.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 05.10.2025 16:06:44 Gelesen: 10913# 210 @  
Hallo,

auch heute ein neuer Beleg.



Die Sendung ging von LEIPZIG W 38 aus in der Entfernungszone 3 (- 375 km) im September 1943 in Richtung Kallmünz, das Porto nebst Zustellgebühr entrichtet mit dem inzwischen umgearbeiteten Wertstempel (E-8) mit Antiqua-Schrift, muss man erst einmal finden.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 05.10.2025 16:38:34 Gelesen: 10899# 211 @  
Hallo noch einmal am Abend.



Wie schon bei meinem letzten eingestellten Beleg musste ich auch hier zweimal hinsehen und durfte dann feststellen, dass sich auch bei diesem Beleg, das Paket aufgegeben im Oktober 1943 in MAGDEBURG 1, der gesuchte Wertrahmen mit der Antiqua-Schrift (E-8) finden lässt, leider ziemlich abgedeckt vom aufgebrachten Ortstempel unterhalb des Wertrahmens.

mit Sammlergruß
Werner
 
HWS-NRW Am: 06.10.2025 10:18:30 Gelesen: 10832# 212 @  
Hallo in die werte Runde.



Paketkarte in die CSSR, versandt im April 1938 von WEINBÖHLA aus, das Porto entrichtet auf einer Francotyp-Maschine mit Wertrahmen Hakenkreuz (E-3 B), rückseitig verklebt die Zollgebühr mit tschechichen Fiskalmarken.

mit Sammlergruß
Werner
 
Reini46 Am: 06.10.2025 15:22:13 Gelesen: 10772# 213 @  
Hallo,

zwei Paketkarten, bei denen es um die Zustellgebühr geht



Ein Paket im Gewicht von 6 1/2 Kilo wurde von Wien am 15.8.42 nach Bad Ischl geschickt. In der 3.Zone betrug die Gebühr 1 Reichsmark dazu kam die Zustellgebühr von 15 Pfennig. Da das Paket vom Postamt abgeholt wurde, entfiel die Zustellgebühr und wurde zurückbezahlt.

Dies wurde durch den Stempel Paketzustellgebühr zurückbezahlt dokumentiert.

Ein Nachnahme Paket im Gewicht von 4 Kg wurde von Planegg am 6.9.44 nach Gars am Kamp geschickt. Die Gebühr in der Zone 2 betrug 60 Pf dazu kam die Nachnahmegebühr von 20 Pfennig. Obwohl die Zustellgebühr in Höhe von 15 Pfennig seit 14.8.44 entfallen war, wurde sie als Nachgebühr eingehoben. Da hat der Postler in diesem kleinen Ort die Änderung wohl verschlafen.

Grüße
reini46
 
ChristianSperber Am: 06.10.2025 21:57:00 Gelesen: 10705# 214 @  
@ HWS-NRW [#212]

Kleiner Hinweis: Das sind tschechoslowakische Portomarken, keine Fiskalmarken.

Gruß
Christian
 
HWS-NRW Am: 07.10.2025 10:18:33 Gelesen: 10606# 215 @  
Hallo Christian,

Danke für Deinen Hinweis.



Auch die Spezialfabrik für Verschlußbänder E. Girke, in LEISNIG tätig, nutzte für den Versand als Selbstbucher eine Francotyp-Maschine, zum Porto von 660 Rpf kam noch eine zusätzliche Zollgebühr, dargestellt mit jugoslawischen Gebührenmarken, die der Empfänger zu bezahlen hatte.

mit Sammlergruß
Werner
 
philast Am: 09.10.2025 16:19:31 Gelesen: 10427# 216 @  
Hallo,

anbei eine Paketkarte von Offenbach nach Basel 2.7.1928. Die Gebühr hat 4 Mk betragen die in 4 MiNr. 343 frankiert wurden.

Interessant ist auch die Anbringung einer 20Rp Marke der Schweiz. Ich vermute hier wurde eine Lagergebühr oder Bestellgebühr verrechnet.



Grüße
philast
 
count Am: 09.11.2025 14:55:39 Gelesen: 8827# 217 @  
Eine Paketkarte, die vom Postbeamten nach meinen Unterlagen falsch taxiert wurde. Ein Paket mit 2½ kg Gewicht von Blankenburg nach Philadelphia. Taxiert nach dem UPU-Einheitstarif in Höhe von 2,40 ℳ für Pakete von 1 bis 5 kg Gewicht, das allerdings seit dem 1. Juli 1903 nicht mehr gültig war. Das Paket wurde am 22. August 1903 aufgegeben und das Höchstgewicht für den Einheitstarif war auf 2 kg gesenkt worden. Für dieses Paket galt nun vielmehr der Postfrachttarif für Pakete von 1 bis 3 kg Gewicht an Orte außerhalb New York Citys in Höhe von 3,00 ℳ. Verklebt wurden 1 x MiNr. 75 und 2 x MiNr. 78B.

Sollporto: 3,00 ℳ
Frankiert: 2,40 ℳ
Fehlbetrag: 0,60 ℳ

Dieser Fehler ist in Bremen aufgefallen, wurde mit dem Vermerk „60 Pf zu… <Paraphe> 24./8.“ rechts neben der roten Taxierung vermerkt und der Fehlbetrag nachträglich vom Absender eingezogen.


 
Blacky_2002 Am: 20.11.2025 17:52:43 Gelesen: 8127# 218 @  
Hallo zusammen,

In den bisherigen Beiträgen auf dieser Seite vermisse ich eine Versendungsart für Paketkarten – nämlich die Beförderung per Luftpost.

Ich habe dazu ein aktuelles Beispiel aus der Zeit der Zeppelinpostbeförderung beigefügt.

In der aktuellen 185. Felzmann-Auktion vom 18.11.2025 wurde unter der Losnummer 1773 eine Paketkarte versteigert, die mit der 12. Südamerikafahrt am 07.12.1934 von Heidenheim nach Rio Negro (Brasilien) befördert wurde. Das Paket hatte ein Gewicht von 480 g, und die entsprechende Gebühr betrug 840 Rpf.

Hat jemand von euch eine Einschätzung, ob solche Zeppelin-Paketkarten besonders selten bzw. extrem selten sind?

Und wie viele Paketkarten dieser Art sind überhaupt bekannt?

Viele Grüße
Reinhold


 
HWS-NRW Am: 17.12.2025 23:28:08 Gelesen: 6215# 219 @  
Hallo am Abend.



Selbstbucher-Paketaufgabe (Firma UHU-Strumpf-Werke), das Entgelt (Porto 30 Rpf + Zustellgebühr) entrichtet im August 1943 auf einer Francotyp-Maschine.

mit Sammlergruß
Werner
 
Cantus Am: 24.02.2026 03:41:43 Gelesen: 1403# 220 @  
Von mir eine Paketkarte vom 12.12.1941, abgesandt vom Jugendgefängnis in Naugard [1] und gerichtet an einen Kriegsgefangenen in Bremen, der vermutlich zum Bau von Luftschutzanlagen herangezogen worden war [2].



Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Nowogard
[2] https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/JS6S5F2NFXPTSJ2WX36ZRJR3XXI7L3MS
 
ChristianSperber Am: 24.02.2026 10:58:48 Gelesen: 1357# 221 @  
@ Cantus [#220]

Hallo Ingo,

ich vermute, dass das Paket an die Dienststelle "Kriegsgefangenen-Bau- und Arbeits-Bataillon 22" und nicht an einen einzelnen Kriegsgefangenen gerichtet war. Das Bataillon wurde am 3. Januar 1941 in Neubrandenburg aufgestellt und auch im Raum Bremen eingesetzt.

Grüße
Christian

https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/KgfBauArbeitsBataillone/Gliederung-R.htm
 
Briefuhu Am: 03.03.2026 14:32:00 Gelesen: 811# 222 @  
Paketkarte vom 03.08.1943 von Hinterstein im Allgäu nach Chemnitz, frankiert mit Michel Nr. 787 und 2x 800A, gesamt 4,10 Mark. Rosaroter Aufkleber Dringend Urgent. Das Paket hatte ein Gewicht von 13 Kg.



Schönen Gruß
Sepp
 

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