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Thema: Deutsches Reich: Bebilderte Werbung auf Briefumschlägen und Postkarten
Das Thema hat 1389 Beiträge:
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Dulfen1 Am: 29.01.2025 20:50:16 Gelesen: 200163# 1365 @  
Danksagung eines Soldaten der 38. Infanterie-Division für die Cognac-Lieferung.

Gesendet am 28.11.1915 an eben die Asbach-Brennerei in Rüdesheim.



Rückseitiger Text:

"... Für die Cognaksendung sage ich
Ihnen meine besten Dank. Zu der rau-
hen Jahreszeit ist ein Schluck Cognak die
beste Arznei u. ganz besonders wenn es
"Asbach Echt" ist.
Mit deutschem Gruß..."

Ulf
 
Nordluchs Am: 07.02.2025 10:54:50 Gelesen: 199531# 1366 @  
Hallo,

mal etwas zur Betrachtung aus der Schachtel und nicht aus dem Briefkasten.



Hamburg 3, 50 Jahre, FAHNEN-FLECK, VEREINS-ARTIKEL FÜR JEDEN ZWECK

Gruß
Hajo
 
HWS-NRW Am: 07.02.2025 11:38:25 Gelesen: 199522# 1367 @  
@ axelotto [#1362]

Hallo Axel,

wenn man aus der Thematischen Philatelie kommt wie ich, dann interessieren einen normalerweise nur die Informationen im Stempel, die Zudrucke beachten wir leider nicht so richtig, denn Absender und Empfänger sind für den Thematiker nur "wichtig", wenn sie z.B. Portofreiheit oder Ermäßigung hatten wie z.B. seinerzeit der Herr Goethe.



mit Sammlergruß
Werner
 
Nordluchs Am: 08.02.2025 08:54:37 Gelesen: 199058# 1368 @  
Hallo,

ich hoffe, dass ich das Thema mit der Überschrift richtig deute.

Deutsches Reich: Bebilderte Werbung auf Briefumschlägen und Postkarten

Vorsichtig zeige ich folgendes Fundstück.



Hamburg 1, Bubag mit Rückseite

Eindruck auf Brief: Brüggemann & Barkmann A. G. m, Teppichhaus Hamburg



So sieht der aussagekräftige Ausschnitt aus.

Gruß
Hajo
 
Nordluchs Am: 15.02.2025 19:33:34 Gelesen: 198403# 1369 @  
Hallo,

ein Brief mit dem Eindruck einer Schreibmaschine auf dem Umschlag.



Dresden-Altst.5, A.G.vorm. SEIDEL & NAUMANN

Seidel & Naumann wurde 1868 zunächst allein vom Unternehmer Bruno Naumann zu Königsbrück in Dresden gegründet. Nachdem der Kaufmann Erich Seidel 1869 in das Unternehmen investiert hatte, wurde 1870 sein Name dem Gründernamen vorangestellt und blieb auch nach dessen Ausstieg im Jahre 1876 im Firmennamen erhalten. Innerhalb kürzester Zeit stieg das Unternehmen zum größten Nähmaschinen- und Schreibmaschinenproduzenten Deutschlands auf. Im Jahr 1992 wurde das Werk nach einigen Umfirmierungen und Produktionsumstellungen als Fabrik geschlossen. [1]

Gruß
Hajo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Seidel_%26_Naumann
 
Nordluchs Am: 25.02.2025 17:20:10 Gelesen: 197389# 1370 @  
Hallo,

aus meiner letzten Arbeit über Bergedorf, Wandsbek und deren Umbenennung auf Hamburg-Bergedorf und unter anderem Hamburg-Wandsbek zeige ich einen Beleg mit Vorder- und interessanter Rückseite.



Hamburg-Wandsbek, Reichardt Werk G.m.b.H., Kakao, Schokolade u. Pralinen
Laut vorliegender Archivkarte wurde diese Maschine ab dem 30.4.1939 umgerüstet von Wandsbek auf Hamburg-Wandsbek.

Kurze Erklärung dazu:
Am 26. Januar 1937 beschloss die Reichsregierung das „Gesetz über Groß-Hamburg und andere Gebietsbereinigungen“. Es trat am 1. April 1937 in Kraft, seine Umsetzung dauerte noch ein Jahr. Außer den Großstädten Altona, Wandsbek und Harburg-Wilhelmsburg wurden noch 27 Gemeinden aus den Landkreisen Stormarn, Herzogtum Lauenburg, Pinneberg, Harburg und Stade zugeschlagen.

Gruß
Hajo
 
Briefuhu Am: 26.03.2025 08:26:08 Gelesen: 183916# 1371 @  
Drucksache vom 02.10.1930 von Bad Lauchstädt nach Behringersdorf, frankiert mit Absenderfreistempel 5 Pfennig Lauchstädter Brunnen und Aufdruck der Verwaltung des Brunnenversandes der Heilquelle Lauchstädt auf Vorder- und Rückseite.



Schönen Gruß
Sepp
 
Nordluchs Am: 07.04.2025 17:35:01 Gelesen: 169847# 1372 @  
Hallo,

für diese Rubrik einen Brief per Einschreiben vorgestellt. Hier interessiert aber der bildgleiche Eindruck wie im Absenderfreistempel. Bei der Maschine handelt es sich um eine Francotyp A.



Nordhausen 1, Grimm & Triepel, Kautabak - Nordhausen

Dem Eindruck ist die Werbung „Deutschlands größte Kautabakfabrik“ zu entnehmen.

Kurze weitere Information:

Nordhausen ist eine Mittelstadt und liegt eingebettet zwischen den Vorhöhen des Harzes im Norden, der fruchtbaren Goldenen Aue im Südosten und der Rüdigsdorfer Schweiz im Nordosten. Nördlich angrenzend liegt der Naturpark Südharz. Die Umgebung von Nordhausen gehört der Schichtstufenlandschaft an, welche als südliches Vorland des Harzes den Raum zwischen dem Gebirgsrand und der Hainleite einnimmt. Dieses Vorland weist neben breiten und flachen, zuweilen beckenartig erweiterten Talniederungen eine Anzahl Höhenzüge von geringer Erhebung auf. Den Baugrund bilden diluviale Schotter über Oberem Buntsandstein.[1]

Gruß
Hajo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Nordhausen
 
Nordluchs Am: 09.04.2025 09:39:36 Gelesen: 168566# 1373 @  
Hallo,

es gibt hier schon eine Werbung für die „Uhrmacherwoche“ in diesem Thread. [1]

Die hier gezeigte Doppelkarte zeigt aber Werbung für Anzeigen in der Zeitschrift. Im rückseitigem Innenteil eine Postkarte (Antwort) und Anschreiben.



Freigemacht mit Postfreistempel von LEIPZIG C 2 / III * mit 5 Pf. als Drucksache ins Ausland vom 13.8.1937.

Gruß
Hajo

[1] https://www.philaseiten.de/beitrag/239363
 
Jürgen Witkowski Am: 02.05.2025 20:36:59 Gelesen: 152494# 1374 @  
Die Firma Preisinger & Romberger stellte unter anderem Gesangsbücher her. Das spiegelt sich auch im Markenlogo wieder, welches sowohl auf der Postkarte, als auch im Absenderfreistempel (AFS) dieser Drucksache aus Schleiz vom 17. 11.33 zu sehen ist. Beim AFS handelt es sich um eine Francotyp C mit Wertrahmen Bogenrechteck.



Mit besten Sammlergrüßen
Jürgen
 
volkimal Am: 20.05.2025 09:50:16 Gelesen: 142183# 1375 @  
Hallo zusammen,

ein Umschlag vom 27.08.1937 aus Waldshut mit Werbung für den "Federdreh":



Auf der Seite der Sedus Stoll AG [1] findet man einiges zum Federdreh:

1871: Albert Stoll I. gründet gemeinsam mit Max Klock in Waldshut die Stuhlfabrik Stoll & Klock.
1926: Albert Stoll II. verbessert den amerikanischen Bürostuhl und entwirft einen Drehstuhl. Auf der Leipziger Messe bringt er seine Neuentwicklung erstmals an die Öffentlichkeit. Es handelt sich um den weltweit patentierten Federdreh, den ersten Drehstuhl mit einer drehbaren Säulenfederung.


Mehrere Fotos des Federdreh sind auf Seite [2] zusehen.

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://www.sedus.com/de/sedus-eine-geschichte-von-tradition-und-innovation
[2] https://www.goldstein-interieur.com/de/archiv/24-der-federdreh-burostuhl.html
 
Nordluchs Am: 15.06.2025 14:55:09 Gelesen: 126043# 1376 @  
@ volkimal [#1375]

Hallo zusammen,
Hallo Volkmar,

eine nette Werbung auf dem Umschlag.

Dem Text ist zu entnehmen, wer hinter ADA-ADA Schuhe steckt: R.& W. Nathan, Schuhfabrik



Frankfurt Main-Höchst, ADA-ADA Schuhe für Mutter u. Kind

Aus dem Eindruck: Was gerade wachsen soll, bedarf der Stütze!

Könnte auch bei Reimen und Sprüchen passen.

Gruß
Hajo
 
JoshSGD Am: 23.07.2025 13:44:13 Gelesen: 109028# 1377 @  
Hallo,

die Firma Rudolf Ginzel GmbH aus Dresden bewirbt 1922 den Dampftrockner.



Gruß
Josh
 
HWS-NRW Am: 26.07.2025 13:05:34 Gelesen: 107724# 1378 @  
Hallo am Sonnabend.



Diese Firma, Hersteller des "berühmten" Kohlepapiers (ja, so etwas haben wir früher oft benutzt), versandte diesen Brief im Juni 1930 von CHEMNITZ aus, das Porto entrichtet mit einem AFS-E-1.

mit Sammlergruß
Werner
 
Cantus Am: 27.07.2025 03:04:53 Gelesen: 107464# 1379 @  
Als Kyanisierung bezeichnet man ein spezielles Verfahren zur Holzkonservierung, das im frühen 19. Jahrhundert durch den englischen Erfinder John Kyan entwickelt und 1823 in England patentiert wurde.[1]

Es handelt sich dabei um ein Langzeittauchverfahren, bei dem eine bis zu dreiprozentige Quecksilber(II)-Chlorid-Lösung (Sublimat) als Holzschutzmittel verwendet wird. Es wurden damit beispielsweise hölzerne Leitungsmasten, Bahnschwellen, Dachkonstruktionshölzer, Zaunpfähle (Hagpfähle), Hopfenstangen und Rebpfähle behandelt. In Deutschland kam das Verfahren in bestimmten Einsatzbereichen, wie etwa für die Behandlung von Pfählen und Hopfenstangen, bis Anfang der 1970er Jahre zum Einsatz [1].

Die Firma K.W.Frey aus Frankfurt am Main warb am 30.11.1928 mit einem entsprechenden Mittel auf einer Postkarte, mit der eine offene Forderung angemahnt wurde.



Viele Grüße
Ingo

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Kyanisierung
 
JoshSGD Am: 08.08.2025 07:38:09 Gelesen: 104917# 1380 @  
Was Süßes gibt es heute morgen... Kakao, Schokolade und Pralinen von Reichardt.

Postkarte von Leipzig nach Halle, 5.12.1922



Gruß
Josh
 
Cantus Am: 21.08.2025 03:17:15 Gelesen: 102993# 1381 @  
Zu einer Zeit, als es offensichtlich noch reichlich jagdbares Wild in deutschen Wäldern gab, machte es auch noch Sinn, seinem Gasthof den Namen "Zum hohen Hirschen" zu geben. Zuerst war ich irritiert durch die Art der Zeichnung auf dem Umschlag, aber so passt es.



Viele Grüße
Ingo
 
evwezel Am: 10.09.2025 11:04:27 Gelesen: 99497# 1382 @  
Liebe Sammlerfreunde,

ich zeige Euch hier ein Umschlag vom 7. Juli 1908 aus Esslingen mit Werbung für Jagdgeräten:



Krico ist der Markenname der deutschen Firma Kriegeskorte GmbH. Die Geschichte des Unternehmens reicht bis in das Jahr 1878 zurück. Der Gründer Robert Kriegeskorte wurde 1853 in Rönsahl geboren. Nach seiner Schulzeit absolvierte er eine Lehre im Verkauf bei der örtlichen Pulverfabrik Cramer & Buchholz. Nach Abschluss seiner Ausbildung wurde er Vertreter des Unternehmens für Süddeutschland und er zog nach Esslingen bei Stuttgart um.

Im Jahr 1878 gründete er in Esslingen am Zollberg die Gesellschaft Junghans & Kriegeskorte als Großhandel für Schießpulver, Sprengstoff, Munition und Waffen. Die Errichtung eines Pulverlagers für dieses Geschäft stieß auf den Widerstand der örtlichen Bevölkerung und der lokalen Behörden, welche die Lagerung von Schwarzpulver für viel zu gefährlich hielten. Schließlich zog Kriegeskorte mit seinem Geschäft nach Cannstatt um, das heute ein Teil von Stuttgart ist.


Quelle: https://krico.eu/historie/

Über die Leistung von “Falko” konnte ich leider nichts herausfinden…

Viele Grüße

Emiel
 
JoshSGD Am: 17.09.2025 10:44:27 Gelesen: 97811# 1383 @  
Hallo in die Runde,

nachfolgend ein auffälliger Umschlag der Margarinewerke Berolina in Berlin.



Gruß
Josh
 
Nordluchs Am: 25.09.2025 14:33:15 Gelesen: 96548# 1384 @  
Hallo,

etwas von den Socken stelle ich als „User“ einen Absenderfreistempel speziell in diesen Thread ein.

Die Karte ist freigemacht am 26.11.1929 mit einer Francotyp C.



Absender war die Firma Merz & CO, Frankfurt (Main) 1.

Die Werbung ging an eine Klinik in Schleswig-Holstein.

Gruß
Hajo
 
Markus_Holzmann Am: 16.10.2025 16:29:20 Gelesen: 92028# 1385 @  
Hallo,

bald ist Weihnachten - Zeit den Christbaumschmuck zu kaufen...



Gruß

Markus
 
Totalo-Flauti Am: 01.01.2026 13:07:00 Gelesen: 75867# 1386 @  
Liebe Sammlerfreunde,

die Firma Singewald und Co. AG aus Leipzig per Drucksache vom 18.01.1928 nach Gardelegen. Die 1916 vom Kaufmann Max Singewald (1872-1950) gegründete Firma stellte insbesondere Blech- und Konservendosen her. Singewald war vor der Firmengründung Vertreter von Firmen der Nahrungs- und Genussmittelbranche.

Mit lieben Sammlergrüßen
Totalo-Flauti


 
Nordluchs Am: 18.03.2026 12:30:36 Gelesen: 56639# 1387 @  
Hallo,

bei der Bearbeitung der Rubrik Ziermusterfreistempel [1] wurde der gezeigte Beleg nebenbei registriert.

Der rote Stempel ist ein früher Postfreistempel und dieser Typ nennt sich Ziermuster.



Frankfurt (Main) * 1 I, Ziermuster 50 Pf. vom 08.05.1922 (Sammlung Förster)

Die Firma Carl Presser & Co. (Reederei-Spedition-Lagerung) aus Frankfurt am Main hat eine Auflieferung beim zuständigen Postamt Frankfurt 1 abgeliefert. Eine Stempelung ist ab mindestens 100 Belegen möglich.

Diese Art der Werbung war in der Zeit häufig zu entdecken, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Gruß
Hajo

[1] https://philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=21262&CP=1&F=1
 
becker04 Am: 11.05.2026 08:37:00 Gelesen: 34929# 1388 @  
Guten Morgen,

hier eine Drucksache aus Köln nach Erfurt vom 10.8.1922 mit einer Werbung für den spanischen Wein.



MfG
Klaus
 
Briefuhu Am: 03.08.2026 13:41:56 Gelesen: 2682# 1389 @  
Ortsbrief vom 02.02.1927 von Glauchau, frankiert mit Michel Nr. 390, 10 Pfennig. Beworben wurde Homanns FRI-HO-DI Süßrahmmargarine.

FRI-HO-DI steht als Marken-Akronym für Fritz Homann, Dissen. Es war der Markenname für die Margarine- und Fleischprodukte der 1876 gegründeten Lebensmittelfabrik Fritz Homann aus Dissen am Teutoburger Wald, die ab 1882 mit der Margarineproduktion begann. (KI)



Schönen Gruß
Sepp
 

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