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Thema: Tiere der Arktis und Antarktis auf Briefmarken und Poststempeln
Das Thema hat 134 Beiträge:
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wajdz Am: 13.07.2017 19:26:06 Gelesen: 45105# 110 @  
@ SH-Sammler [#108]

Auf dem Weg zu diesem Beitrag habe ich viele Pinguinarten sehen können, der Adeliepinguin (Pygoscelis adeliae), benannt nach der Frau des französischen Polarforschers Jules Dumont d’Urville, war noch nicht dabei.



Er ist neben dem Kaiserpinguin die einzige Pinguinart, die auf dem Hauptteil des antarktischen Kontinents vorkommt. Als die südlichste Pinguinkolonie weltweit gilt eine im Rossmeer befindliche Brutkolonie.

MfG Jürgen -wajdz-
 
merkuria Am: 18.07.2017 08:18:09 Gelesen: 44825# 111 @  
Am 11. Dezember 1984 verausgabte die Volksrepublik China eine Ganzsache mit eingedrucktem Inland-Briefporto 8 Fen (JF.4) anlässlich der Entsendung eines Antarktis-Forschungsteams.



Nebst der chinesischen Forschungsstation „Grosse Mauer“ zeigt der Werteindruck einen Pinguin sowie eine Weddellrobbe. Die Illustration auf dem Umschlag zeigt uns nebst den Forschungsschiffen „Xangyanghong Nr. 10“ und „J121“ einen Albatross im Flug.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 26.08.2017 10:01:27 Gelesen: 42992# 112 @  
Am 3. Januar 1938 verausgabten die Falklandinseln eine Freimarkenausgabe (Mi Nr. 78-93). Auf der 2 Sh 6 Pences Wertstufe werden die Eselspinguine (Pygocelis papua) [1] vorgestellt (Mi Nr. 90)



Die Hauptkolonien der Eselspinguine sind auf den Falklandinseln angesiedelt, wo etwa 36 % des globalen Bestands brüten. Weitere große Brutkolonien befinden sich auf Südgeorgien und den Kerguelen.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Eselspinguin
 
merkuria Am: 03.09.2017 08:31:26 Gelesen: 42727# 113 @  
Am 14. Januar 1979 verausgabten die Britischen Gebiete in der Antarktis eine Sonderausgabe mit Pinguinen (Mi Nr. 74-77). Auf den vier Wertstufen werden im einzelnen gezeigt:



Goldschopf-Pinguin (Eudyptes chrysolophus) [1]



Eselspinguine (Pygocelis papua) [2]



Adelie-Pinguin (Pygocelis adeliae) [3]



Kaiser-Pinguin (Aptenodytes forsteri) [4]

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Goldschopfpinguin
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Eselspinguin
[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Adeliepinguin
[4] https://de.wikipedia.org/wiki/Kaiserpinguin
 
merkuria Am: 13.09.2017 09:07:10 Gelesen: 42231# 114 @  
Denkt man an die Tierwelt der arktischen Gebiete, so denkt man vor allem an Eisbären, Robben oder Pinguine. Am wenigsten denkt man wohl an Insekten, die sich in einer so unwirtlichen Gegend behaupten könnten. Mit den Ausgaben der französischen Antarktisgebiete vom 2. Januar 2015 (Mi Nr. 882-883), 2. Januar 2016 (Mi Nr. 914) und vom 2. Januar 2017 (Mi Nr. 943) werden wir eines besseren belehrt!



2015 Mi Nr. 882: Amalopteryx maritima



2015 Mi Nr. 883: Ectemnorhinus



2016 Mi Nr. 914: Pringleophaga crozetensis



2017 Mi Nr. 943 : Halirythus amphibius

Die antarktische Kälte zwingt die Insekten zu einem kargen Leben: Die längste Zeit verbringen sie als Larven. Zwei arktische Sommer lang sammeln sie Energie, um sich in ihrem dritten Sommer zu verpuppen. Sind sie aus dem Kokon geschlüpft, bleiben ihnen zehn Tage für die Paarung, dann sterben sie. Die intensive Paarungszeit verbringen die Tiere am Boden, denn auch die erwachsenen Tiere sind meist flügellos. So schützen sie sich auch vor den starken Winden, die das Fliegen ohnehin unmöglich machen.

Grüsse aus der Schweiz
Jacques
 
merkuria Am: 13.10.2017 08:45:38 Gelesen: 40989# 115 @  


Am 2. Januar 2015 verausgabten die Französischen Antarktisgebiete TAAF einen Block (Mi Block 45) mit vier verschiedenen Gattungen aus der Familie der Krokodileisfische (Channichthyinae) [1].



0.66 € Chaenodraco wilsonii



0.66 € Chionodraco myersi



1.05 € Pagetopsis macropterus



1.55 € Pagetopsis maculatus

Grüsse aus der Schweiz
Jacques

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Krokodileisfische
 
wajdz Am: 13.10.2017 23:47:52 Gelesen: 40931# 116 @  
Die Sattelrobbe (Pagophilus groenlandicus, Syn.: Phoca groenlandica) ist eine in der Arktis verbreitete Robbe aus der Familie der Hundsrobben. Sattelrobben sind im Nordpolarmeer verbreitet.

MiNr 3959



Von den Eskimos und anderen Völkern im hohen Norden zur Versorgung mit Fleisch und zur Nutzung der Felle gejagt, begann die kommerzielle Robbenjagd durch Europäer erst im 16. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert nahm diese Ausmaße an, die die Gesamtpopulation erheblich dezimierte, sie drohte auszusterben. Die „Whitecoats“ der Sattelrobben wurden wegen ihres Fells zu Hunderttausenden gejagt und mit Knüppeln erschlagen. Durch internationale Proteste, allen voran den Einsatz der IFAW (International Fund for Animal Welfare), brach der Markt für Robbenfelle zusammen, die kommerzielle Jagd auf die Robbenjungen wurde durch internationalen Druck weitgehend verboten.

MfG Jürgen -wajdz-
 
volkimal Am: 03.12.2017 19:48:05 Gelesen: 38910# 117 @  
Hallo zusammen,

ein Wal und das Sternbild "Kreuz des Südens" auf einem argentinischen Stempel der "Islas Orcadas del Sur".



Die "Islas Orcadas del Sur" bzw. "Südlichen Orkneyinseln" sind eine Inselgruppe, die nördlich der Antarktischen Halbinsel in der Drakestraße liegt. Sie fallen völkerrechtlich unter den Antarktisvertrag, der in der Antarktis keine staatliche Souveränität zulässt, werden jedoch von Großbritannien und von Argentinien beansprucht.

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 02.09.2018 19:57:59 Gelesen: 22500# 118 @  
Hallo zusammen,

der Weißwal oder Beluga ist eine Art der Gründelwale, die in arktischen und subarktischen Gewässern lebt. Wie die nahe verwandten Narwale besitzen sie keine Rückenfinne; auffällig ist ihre bläulich-weiße bis cremeweiße Färbung.



Eine Sensation war es, als 1966 in Duisburg ein Weißwal im Rhein auftauchte. Er wurde benannt nach dem Roman von Herman Melville "Moby Dick" benannt. Ich denke, dass diese originelle Darstellung auf dem Stempel Moby Dick sein soll. Realistischer sieht er auf dem Maschinenstempel von 1977 aus.

Es stellte sich heraus, dass Moby Dick ursprünglich in einen englischen Zoo gebracht werden sollte. Das Transportschiff kenterte jedoch beinahe bei einem Orkan, sodass der Wal kurz vor Erreichen der englischen Küste in die Nordsee gespült wurde. Von dort aus gelangte er über den Hafen von Rotterdam in den Rhein.

1965 wurde im Duisburger Zoo ein Delfinarium eröffnet. 1969 und 1975 führte man zwei Fangexpeditionen zur kanadischen Hudson Bay aus. Dort gelang es Weißwale für den Zoo zu fangen. Das ehemalige Delphinum wurde zum Walarium, der Beluga zum Wappentier des Zoos. 2004 wurde das baufällige Walarium geschlossen. Der letzten Weißwal Ferdinand und der letzte Jacobita-Delfin Yogi wurden an die SeaWorld in San Diego (USA) abgegeben.

Viele Grüße
Volkmar
 
KH Am: 08.11.2018 09:07:47 Gelesen: 19749# 119 @  
Das Walross kommt in den kalten Meeren der Nordhalbkugel vor. Walrossbullen werden etwa dreieinhalb Meter lang, die Kühe hingegen drei Meter; das Gewicht eines Männchens kann 1200 Kilogramm übertreffen, Weibchen wiegen je nach Unterart zwischen 600 und 800 Kilogramm. Walrosse können bis zu 40 Jahre alt werden. Der plumpe Körper der Walrosse wirkt aus der Entfernung kahl, ist aber in Wahrheit von einem etwa einen Zentimeter kurzen, stoppeligen Haarkleid bedeckt, das mit zunehmendem Alter dünner wird. Die Haut ist mit etwa vier Zentimetern extrem dick und faltig; darunter befindet sich eine fünf bis acht Zentimeter dicke Fettschicht.



Gruß KH
 
KH Am: 22.11.2018 09:43:46 Gelesen: 19253# 120 @  
Zwei schöne Blocks zum Thema.



Gruß KH
 
wajdz Am: 24.11.2018 23:28:34 Gelesen: 19195# 121 @  
@ KH [#119]

Von 1953 bis 1957 veröffentlichte die kanadische Post Briefmarken mit Motiven der Tierwelt Kanadas jeweils zur National Wildlife Week.

Kanada MiNr 286, 1954



Walross (Odobenus rosmarus)

MfG Jürgen -wajdz-
 
KH Am: 25.11.2018 13:37:06 Gelesen: 19148# 122 @  
@ wajdz [#121]

Stimmt, hier Marken aus den Serien von 1953/55.





Die Vorletzte ist eine Bergziege.

Geuß KH
 
KH Am: 30.11.2018 08:35:54 Gelesen: 18954# 123 @  
Die Gattung des See-Elefanten besteht aus zwei Arten, dem Nördlichen und dem Südlichen See-Elefant. Beide Arten sind einander sehr ähnlich, der Südliche See-Elefant ist jedoch deutlich größer als der Nördliche und somit der größte Vertreter aller Robben. See-Elefanten haben einen massigen, schweren Körper. Der Übergang von Körper zum Kopf ist fließend. Der See-Elefant hat große, dunkle Augen, die Ohren sind nicht sichtbar. Das auffälligste Merkmal ist die rüsselartig verlängerte Nase. Dieses Phänomen tritt jedoch nur bei Männchen auf. Wenn sie geschlechtsreif werden, ist der Rüssel vollständig ausgebildet und hängt über das Maul herab. Die Gliedmaßen der See-Elefanten sind zu kurzen Flossen zurückgebildet. Das Fell ist dicht und hat eine graubraune bis dunkelbraune Farbe.



Gruß Klaus
 
KH Am: 02.12.2018 09:00:58 Gelesen: 18865# 124 @  
Die Amsterdam-Insel ist eine Insel im südlichen Indischen Ozean. Sie gehört politisch zum französischen Überseeterritorium Terres australes et antarctiques françaises . Die Insel ist bis auf eine Forschungsstation unbewohnt.

An den Küsten sind Subantarktische Seebären anzutreffen.



Gruß Klaus
 
Baber Am: 02.12.2018 09:44:01 Gelesen: 18862# 125 @  
Souvenirbrief aus Longyearbyen auf Spitzbergen. Leider sind die Briefzentren schon bis dort vorgedrungen und so ist der Eisbärstempel nochmals "entwertet".



Gruß
Bernd
 
KH Am: 10.12.2018 08:34:37 Gelesen: 18448# 126 @  
Zwei Marken wurden schon gezeigt. Hier die vollständige Eisbärenserie.


 
antwortscheinsammler Am: 13.04.2019 15:02:14 Gelesen: 15136# 127 @  
Die Suche nach dem Stichwort Pinguin ergab in diesem Thema bisher 49 Treffer, hier ist der 50.

LG Antwortscheinsammler

Australien La26, o AUSTRALIAN NATIONAL ANTARCTIC RESEARCH EXPEDITIONS 6 AUG 1993 - MACQUARIE IS.


 
Altmerker Am: 06.01.2020 17:28:03 Gelesen: 7967# 128 @  
Ja, er friert augenscheinlich etwas. Weihnachten sollte es ja auch kalt sein. Die Biberpost wählte den Pinguin als Weihnachtsversende-Tier.

Gruß
Uwe


 
epem7081 Am: 30.03.2020 10:59:43 Gelesen: 5699# 129 @  
Hallo zusammen,

bei Durchsicht meines Norwegen-Fundus sind bei mir diese Eisbären aufgetaucht:





Ob den Eisbären [1] wohl auf Dauer ihr angestammter Lebensraum im hohen Norden erhalten bleibt, gebe ich zu Bedenken.

Mit freundlichen Grüßen
Edwin

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Eisbär
 
epem7081 Am: 12.07.2020 06:23:01 Gelesen: 3000# 130 @  
Hallo zusammen,

bei erneuter Durchsicht meines Norwegen-Fundus sind bei mir noch diese Eisbären aufgetaucht:





Hammerfest präsentiert sich als nördlichste Stadt der Welt. Tromsø beherbergt die nördlichste Brauerei der Welt.[1][2]

Deshalb habe ich mir von meiner letzten Nordkapfahrt diesen Eisbären mitgebracht.



Mit freundlichen Grüßen
Edwin

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Macks_Ølbryggeri
[2] https://www.mack.no/historie
 
wajdz Am: 16.09.2020 18:27:59 Gelesen: 335# 131 @  
@ ugak [#4]

Umm-al-Qiwain MiNr Block 51 mit MiNr 636, Perforation gedruckt, 12.08.1972



Der Königspinguin (Aptenodytes patagonicus) [1] gehört wie der Kaiserpinguin (Aptenodytes forsteri) zur Gattung der Großpinguine (Aptenodytes). Der Königspinguin ist im subantarktischen Ozean weit verbreitet. Große Brutkolonien gibt es im eher flachen, küstennahen Gelände einiger subantarktischer Inseln, auf South Georgia, den Falklandinseln, Marion, Crozet, Kerguelen und Macquerie.

MfG Jürgen -wajdz-

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigspinguin
 
Seku Am: 16.09.2020 21:01:13 Gelesen: 322# 132 @  
Ersttagsbeleg Australisches Antarktis-Territorium von 1988 (abgestempelt in Hobart, Tasmanien) mit aktuell gültigen Marken zusätzlich. Brief kam aus Annandale, New South Wales.



Mi.-Nr. 79 - 83
 
wajdz Am: 16.09.2020 21:32:39 Gelesen: 318# 133 @  
@ wajdz [#131]

Berichtigung: die Pinguine auf Block 51 sind keine Königs- sondern Kaiserpinguine, die zirkumpolar verbreitet und die größte und am südlichsten lebende Pinguinart sind.

Hier noch die MiNr 395 und MiNr 631,



die ebenfalls Kaiserpinguine abbilden.

MfG Jürgen -wajdz-

https://de.wikipedia.org/wiki/Kaiserpinguin
 
wajdz Am: 23.09.2020 00:54:58 Gelesen: 145# 134 @  
@ wajdz [#110]

Sonderstempelbeleg mit mehrfarbigem Schmuckzudruck und Text „ANTARTICA CHILENA“
PRIMER DIA DE EMISION 3 DE DICIEMBRE DE

Adelie Penguin (Pygoscelis adeliae)
Chile · Antarctica MiNr 1586, 03.12.1993

Adelie Penguin (Pygoscelis adeliae)
Chile · Antarctica MiNr 1587, 03.12.1993



Sonderstempel:

CORREOS DE CHILE · SANTIAGO · PRIMER DE EMISION · 03-12-93; Zeichnung Pinguine

MfG Jürgen -wajdz-
 

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