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Thema: Sütterlin und andere Schriften - wer kann das lesen ?
Das Thema hat 1476 Beiträge:
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evwezel Am: 27.03.2020 21:03:59 Gelesen: 1361# 1452 @  
@ wessi1111 [#1449]

Wessi, ich danke dir natürlich auch recht herzlich für deinen Beitrag!

Viele Grüße,

Emiel
 
volkimal Am: 27.03.2020 21:29:33 Gelesen: 1354# 1453 @  
@ evwezel [#1451]

Hallo Emiel,

ohne deine Vorarbeit hätte ich auch viel länger daran gesessen. Wenn man nur noch einige Wörter ergänzen bzw. ein paar Fehler korrigieren muss, dann dauert es natürlich nicht so lange.

Außerdem denke ich, dass ich viel mehr Übung mit dem Lesen von Sütterlin habe. Ich lese die Belege aus meiner Familie schon seit vielen Jahren (oder besser einigen Jahrzehnten).

Viele Grüße
Volkmar
 
volkimal Am: 29.03.2020 09:32:06 Gelesen: 1293# 1454 @  
@ M.P.D. [#1439]

Hallo Mike,

das meiste des Textes kann ich lesen - nur die Namen weiß ich nicht. Das steht im Brief:

Liebe Tochter
Der Johanes von ????
will uns in 3 bis 4 Wochen
besuchen da wörr es uns
Recht lieb wen du auch
uns besuchen will die Zeit
und den Tag wen er komen
will schreibe ich dieses der
??? ??? dich auch abholen
den der bekombt 4 ? vor seiner
Fuhr(?) du must mir aber ???
??? gleich schreiben

Mit Bleistift wurde darüber notiert:
"Brief des Vaters unserer Großmutter an diese".
Wenn der Brief aus deiner Familie stammt, kannst du die Namen vielleicht zuordnen.

Bei der Anschrift ist vieles unklar. Der Brief geht von Marburg nach Gissen (vermutlich Gießen).

Zum Wasserzeichen habe ich eine interessante Internetseite gefunden [1].

Wenn man sich bei den Motiven durchklickt, kommst man zum freistehenden Nadelbaum ohne Beizeichen [2].

Das Wasserzeichen bei deinem Brief gehört eindeutig zu dieser Rubrik.

Viele Grüße
Volkmar

[1] https://www.wasserzeichen-online.de/wzis/struktur.php
[2] https://www.wasserzeichen-online.de/wzis/struktur.php?klassi=004001006002001001&anzeigeIDMotif=19748
 
DERMZ Am: 29.03.2020 16:51:35 Gelesen: 1263# 1455 @  
Guten Sonntag,

mal bescheiden in die Runde gefragt, sollte es ab heute nicht länger hell sein? Hier ist es schon so duster, daß es nur noch mit elektrischem Licht geht - aber das hat mit dem Thema ja nix zu tun.

Kommen wir zu Sache, Ulrich "verzweifelt" 1916 an Rosa, die sich gar nicht mehr bei ihm meldet. Er vermutet eine neue Bekanntschaft. Über die genauen Details werden wir wohl nie etwas erfahren. Ich verzweifle an Ulrichs Handschrift, wohin hat er die Karte geschickt, ich finde schon seit Tagen keine Lösung und auch keinen Ansatz, wer hilft mir?



Und aus lauter Verzweiflung habe ich die Adresse noch mal vergrößert:



es folgt noch der lesbare Teil der Karte


Feldpost

Fräulein
Rosa Wichler
....


Marburg, 14./9.16
Liebe Rosa!
Anbei will ich dir
eine Ansicht von
hier schicken. Kannst
du sehen, was Marburg
für ein schönes Städtchen
ist. Du läßt in der
letzten Zeit sehr wenig
hören. Hast wohl
Bekanntschaft gefunden.
Na da gratuliere ich
herzlich. Herzl. Grüße
Dein tr. Ulrich


Vielen lieben Dank für die Hilfe sagt ein verzweifelter Olaf
 
volkimal Am: 29.03.2020 17:11:54 Gelesen: 1253# 1456 @  
@ DERMZ [#1455]

Hallo Olaf,

die schweigsame Rosa wohnte in Judenbach bei Sonneberg.

Beim Text der Karte nur eine Kleinigkeit. Hinter "Hast wohl" steht noch ein Wort - vermutlich " paar".

Es heißt " Nu da gratuliere ich". Unten links steht noch "nichts für Ungut".

Viele Grüße
Volkmar
 
DERMZ Am: 30.03.2020 04:13:48 Gelesen: 1215# 1457 @  
@ volkimal [#1456]

Volkmar, vielen lieben Dank für die unendliche Hilfe, die Du immer anbietest. Jetzt ist die Verzweiflung gewichen, was mit Ulrich geschehen ist, weiß ich allerdings nicht.

Beste Grüße Olaf
 
dr31157 Am: 02.04.2020 17:12:27 Gelesen: 914# 1458 @  
Wer kann das lesen

Hallo,

kann mir bitte jemand bei der Entzifferung der Adresse helfen?

Herrn Carl Schlohs ..... Dresden gr. .... Straße



Vielen Dank.

Viele Grüße
Detlef
 
volkimal Am: 02.04.2020 17:30:26 Gelesen: 898# 1459 @  
@ dr31157 [#1458]

Hallo Detlef,

ich lese:

Herrn Carl Schlohr
RegisSeur der Oper
Dresden gr. Plauensche Straße

Der letzte Buchstabe beim Namen ist nicht ganz sicher.

Viele Grüße
Volkmar
 
dr31157 Am: 02.04.2020 18:30:18 Gelesen: 873# 1460 @  
@ volkimal [#1459]

Hallo Volkmar,

vielen Dank, scheint einer der unbedeutenden Regisseure gewesen zu sein.

Gruß
Detlef
 
volkimal Am: 03.04.2020 11:35:30 Gelesen: 773# 1461 @  
Hallo zusammen,

die Schrift meines Urgroßvaters ist zum Teil sehr schwer zu entziffern.

Hier ein Brief von ihm an meine Großmutter und ihre Schwester. Urgroßvater arbeitete mit Hans Grade, dem ersten deutschen Flieger, zusammen. 1908 war er Direktor der Grade-Werke in Magdeburg. Beim Brief hat er zum Glück das Firmenpapier verwendet.

Siehe auch https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ME=110562#M117



Meine lieben Mädels!
Habt viel herzlichen Dank für Euren lieben
Brief, ich erhielt ihn gestern als ich nach hier zurück kam.
Die Kiste hat Euch aber Großmutter aus Muskau geschickt, ich hatte
nur die zwei Deken(?) mit hereingetan. Es freut mich zu hören,
daß es Euch gut geht. Ich lege noch 2 Neujahrsgrüße ein und
dann ein Verzeichnis der Euch interesse werden(?) könnte.
???deten die ihr wohl in Euer Merkbuch eintragen werdet.
Ich habe jetzt sehrviel Arbeit und bin dabei leider nicht wohl
sondern recht ??? angegriffen. Obgleich ich mich bei
Großmütterchen in Muskau etwas ??? und mir etwas
besser war, kann ich noch kaum Arbeit aufnehmen. Ich werde
Ende des Monats verm. doch ??? Kur antreten müssen.
Herzlichen Gruß und Kuß meine lieben Mädchen.
Grüßt mir die Damen viel mals und ich werde ihnen
bald schreiben.

Wie ihr seht fehlen mir noch einige Wörter.
Auch beim Rest bin ich mir an ein paar Stellen nicht hundertprozentig sicher.
Wer kann mir helfen?


Viele Grüße
Volkmar
 
M.P.D. Am: 03.04.2020 14:29:12 Gelesen: 751# 1462 @  
@ volkimal [#1439]

Hallo Volkmar,

vielen Dank für deine Hilfe beim Übersetzen und vor allem, dass du das mit dem Wasserzeichen raus finden konntest. Habe mir daran die Zähne ausgebissen.
Und du hast recht, bin mir auch sicher, dass die Motivgruppe Nadelbaum stimmig ist.

Das hilft mir sehr, zumal ich noch mehr Briefe mit dem gleichen WZ gefunden habe und diese jetzt besser zuordnen kann. Gießen ist i.Ü. richtig und an der Zuordnung der Namen arbeite ich noch.

Vielen Dank und einen schönen Tag.

Gruß
Mike
 
Peter aus Oststeinbek Am: 03.04.2020 16:13:18 Gelesen: 727# 1463 @  
@ volkimal [#1459]

Hallo Volkmar und Detlef,

der gute Mann hieß "Schloss", das letzte kleine s hat nur einen schönen Schnörkel. Auch ist der Name nicht in Sütterlin, was aussieht wie ein deutsches h ist ebenfalls ein s.

Hier ein schönes Beispiel:



Das Kind hieß natürlich Susanna Louise.

Ich werde noch versuchen die verbliebenen Fragezeichen zu entziffern.

Schönen Gruß, Peter
 
volkimal Am: 03.04.2020 16:53:30 Gelesen: 714# 1464 @  
@ Peter aus Oststeinbek [#1463]

Hallo Peter,

du hast schon recht, Namen wurden normal nicht in Sütterlin geschrieben - ich habe das in dem Fall aber nicht erkannt. Ich weiß nur nicht, ob es dann eventuell ein ungewöhnliches "ß" ist - dann wäre der Name "Schloß". Das unterschiedliche "lange s" und das "runde s" gibt es in der lateinischen Schrift eigentlich nicht - auch wenn bei "Luise" ein "langes s" vorhanden ist.

Viele Grüße
Volkmar
 
Peter aus Oststeinbek Am: 03.04.2020 23:31:23 Gelesen: 627# 1465 @  
@ volkimal [#1464]

Hallo Volkmar,

trotz Deiner sehr guten Vorarbeit konnte ich auch die Fragezeichen nicht alle entschlüsseln. Was vom Text her eigentlich passen müsste, kommt nicht hin. Nur eine Zeile könnte so lauten:

Ende des Monats eine doch genesende Kur antreten müssen.

Wirklich eine Sauklaue.

Dieses lange s kommt in alten Schriften in den Namen sehr häufig vor.

Schönen Gruß, Peter
 
axelotto Am: 04.04.2020 09:18:22 Gelesen: 577# 1466 @  
Morgen Volkmar und Peter,

vielleicht hilft das Euch weiter.



Gruß Axel
 
volkimal Am: 04.04.2020 09:43:28 Gelesen: 571# 1467 @  
@ axelotto [#1466]

Hallo Axel,

die Seiten kenne ich auch und benutze sie häufig. Wenn Du direkt auf den Link [1] gehst, kannst Du Dateien herunterladen. Dann ist die Qualität deutlich besser, als bei den Bildern, die Du hier zeigst.

Viele Grüße
Volkmar

[1] http://www.villmergerkriege.ch/Chilerodel/Kurrentschrift.htm
 
volkimal Am: 04.04.2020 09:55:27 Gelesen: 565# 1468 @  
@ Peter aus Oststeinbek [#1465]

Hallo Peter,

sehr schön! Darauf muss man erst einmal kommen.

Ich sehe, dass du genauso vorgehst wie ich, denn Du schreibst "Was vom Text her eigentlich passen müsste, kommt nicht hin." Wenn ich den größten Teil des Textes kenne, versuche ich auch über den Inhalt weiter zu kommen.

Alternativ nehme ich noch die Version "Buchstabe für Buchstabe". Zum Beispiel das erste Wort in der Zeile "???deten die ihr wohl in Euer Merkbuch eintragen werdet." Dort könnte von den Buchstaben her "beendeten" stehen. Das passt natürlich nicht vom Sinn her. Es kann natürlich auch noch sein, dass "beendeten" richtig ist und ich im Rest der Zeile einen Fehler gemacht habe."

Viele Grüße
Volkmar
 
axelotto Am: 05.04.2020 09:12:08 Gelesen: 373# 1469 @  
@ volkimal [#1467]

Morgen Volkmar,

die Seiten habe ich auch, habe den Scanner wahrscheinlich falsch eingestellt. Habe trotz der Seiten meine Schwierigkeiten beim Übersetzen, brauche die Seiten ja nicht so oft.

Wenn ich gar nicht weiter kommen sollte, habe ich ja Euch noch. (:-)

Gruß Axel
 
DERMZ Am: 06.04.2020 09:33:19 Gelesen: 195# 1470 @  
Guten Morgen,

ich laufe gerade in Gefahr, dem Schreiber auf den Leim zu gehen - aber es ist wohl der Empfänger gewesen. Er hat jedenfalls zwei Papierbahnen aufgeklebt, die kleben und kleben und kleben - also bleiben sie dran. Das Problem ist ein Anderes:




Herrn Director A. Körner
Frankfurt a. M.
Hochstraße 11

Verehrter Herr
Director!
Herzlichen Dank
für den lieben Brief
und die er..sante.
Gerichtsverhand-
lung. Seit Freitag
bin ich hier, besuchen
konnte ich Sie nicht,
da ich einen schlimmen
Fuß hatte den ich
noch schonen muß.

Ich schreibe nächstens eine Brief
um ... nur freundl Gruß
an Sie alle. S. Gerber


Zur Erläuterung, Herr Körner war 1906 Direktor des Frankfurter Pfandhauses. Da ruht wohl auch der Zusammenhang mit der Gerichtsverhandlung, aber lesen kann ich das vorgestellte Wort nicht, ebenso bereitet mir das Ende Schwierigkeiten - hier noch mal die Details etwas größer:



Besten Dank für die wertvolle Hilfe sagt Olaf
 
volkimal Am: 06.04.2020 11:24:31 Gelesen: 153# 1471 @  
@ DERMZ [#1470]

Hallo Olaf,

es fehlt ein Punkt, und schon kann man das amüsante Wort nicht mehr lesen.

Verehrter Herr
Director!
Herzlichen Dank
für den lieben Brief
und die amüsante.
Gerichtsverhand-
lung. Seit Freitag
bin ich hier, besuchen
konnte ich Sie nicht,
da ich einen schlimmen
Fuß hatte den ich
noch schonen muß.

Ich schreibe nächstens eine Brief
einstweilen nur freundl Gruß
an Sie alle. S. Gerber

Viele Grüße
Volkmar
 
DERMZ Am: 06.04.2020 11:34:36 Gelesen: 151# 1472 @  
Guten Morgen Volkmar,

ach, wenn das Leben doch immer so einfach wäre - ich habe ein Wort mit einem "i" gesucht, also bin ich auch dem Schreiber auf den Leim gegangen. Ich trockne mir jetzt noch meine letzten Tränen der Verzweiflung, dass ich solche Texte nicht gelesen bekomme.

Dir, lieber Volkmar, tausend DANK und bleib Gesund

Olaf
 
epem7081 Am: 06.04.2020 12:42:50 Gelesen: 144# 1473 @  
Hallo Olaf,

meine Interpretation der beiden Textstellen wäre:

1) omnisante = allgegenwärtige (?)

2) Ich schreibe nächstens einen Brief
einstweilen nur freundl Gruß
an Sie alle. S. Gerber

Mit ebenfalls freundlichen Grüßen und bleib gesund
Edwin
 
epem7081 Am: 06.04.2020 12:49:24 Gelesen: 142# 1474 @  
@ DERMZ [#1470]
@ volkimal [#1471]

Hallo Olaf und Volkmar,

ich hatte eben den Beitrag von Volkmar noch nicht auf meinem Bildschirm. Damit hat sich meine Interpretation natürlich erledigt.

Weiterhin frohes Sütterlin-Rätselraten wünscht
Edwin
 
DERMZ Am: 06.04.2020 13:37:37 Gelesen: 133# 1475 @  
@ epem7081 [#1474]

Hallo Edwin,

omnisante ist auch eine schöne Variante, die mir eigentlich besser gefällt als amüsante, jedoch, so ist zu sagen, es wird wohl die amüsante Variante bleiben.

Herzlichen Dank für Deine Interpretation, so macht es doch richtig Spaß zusammen.

Bleib gesund und munter, Olaf
 
evwezel Am: 06.04.2020 21:33:40 Gelesen: 49# 1476 @  
Liebe Sammelfreunde,

Ich habe hier ein langer Feldpostbrief von Unteroffizier Waters. Es handelt sich um ein Augenzeugenbericht über den 1. Weltkriegs in Flandern. Heute Teil 1. Wie immer, gibt es einige Wörter der ich nicht lesen kann. Wer kann mir helfen?

Viele Grüße und bleib gesund!,

Emiel

————-
Lieber Franz, Gunter u. Heinrich!

Ich wende mich heute direkt an euch drei, weil dieser Brief auch
nur für euch bestimmt ist; jedenfalls sollen Elisabeth u. Mutter nichts davon
erfahren, da einige Teile des Inhalt zu grösserer Beunruhigung führen wür-
ten, was ich auf jeden Fall vermeiten möchte. Als ich früh am 19.X den längeren(?)
Kriegsbericht schickte, glaubte ich nicht, dass wir uns nach 8 Tagen noch im selben
sümpftigen(?) Nordseege(...) befinden würden. 4 Gegens hatten wir, 3 zu Lande,
Belgier, Franzosen u. Engländer u. ausserdem die von der See feuerenden russischen
Kriegsschiffe. 14 Tage u. Nächte lang dauerte ununterbrochen das blu-
tige Ringen. Was wir in den Tagen an Granaten haben (...)
müssen, spottete jeder Beschreibung. Der ganze Gegend von Transport ist von
uns mit Granaten übersät worden und wie eine brodelende(?) Zugge
(...) man ständig das Feuer unseres in den feuchten Gräben liegenden
Infanterie. Und trotz aller für den Feind günstigen Trainschwierigkeiten
drangen wir vor, immer weiter vor. Gewiss hatten wir viele Verluste,
besonders viele, sehr viele Verwundete, aber die des Feinds waren mindestens
doppelt. Züge von Gefangenen zogen an uns vorbei, was uns immer(?) be-
wies dass es weiter verging. In den von Feind verlassenen Schützengräben
lagen die Toten haufenweise (...) unsere Sanitäter u. Pio-
niere hatten alle Hände voll zu tun, um die tote Feinde zu begraben.
Am 23ten war die Schlacht am heissesten. Ich war nachmittags um 5 Uhr in Ostende
u sah direkt am Strand 1 Stunde lang den grandiosen blutigen
Kriegen zu. An der Stelle, wo wir (mein Freund Jos. Houben u. ich) standen,
waren 1.10 Uhr Mittags einige dutzend Granaten eingeschlagen. Die
Engländer vermuteten im Hotel Majestic unser Generalkommando und
hatten dieses (...) (...). Ein dort dienender Oberstabsarzt
wurde auf der Stelle getötet; 4 Hotels haben durch das Bombarde-
ment sehr gelitten u. nur durch das (...) einschreiten des Osten-
der Bürgermeisters wurde ein weitere Beschiessung der Stadt verhindert.
Während wir am Strand standen feuerten in einen Fort 11 englische Kriegs-
schiffe von hoher See(?) in unsere Reihen. Ein Blitz löste den anderen
ab, die See(?) war stark (...) und als gegen 6 Uhr die Sonne hinter
finstern Wolken verschwand, bot sich uns das schönste Bild, das je ein
Schlachtmaler gesehen haben kann. (...) schon konnten wir uns von
Strand trennen, besonders als um 6 Uhr unseren schweren Krupp(...)
Strandgeschütze ihr Lokomobilen(?) herangemälzt(?) wurden, die schon am anderen
Morgen die englischen Seeräuber verjagten. Wir mussten aber fort, weil wir
in der Nacht noch 5(?).600 Granaten an unsern Batterien heranbringen mussten.
Am 28ten rückten unseren Truppen gewaltig vor u. am 29ten erhielte ich


 

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