Neues Thema schreiben   Antworten     zurück Suche   Druckansicht  
Thema: Äquatorialguinea: Echt gelaufene Belege
drmoeller_neuss Am: 23.11.2010 17:20:44 Gelesen: 9817# 1 @  
Kann mir hier irgendjemand einen echt gelaufenen Beleg aus Äquatorial-Guinea anbieten? Frankatur ist egal, Hauptsache echt gelaufen und Bedarf.

So einen Brief (oder Postkarte) suche ich schon seit Jahren.
 
22028 Am: 27.02.2011 11:02:11 Gelesen: 9006# 2 @  
Ich habe zwar einen Posten Briefe aus vielen Ländern der Welt, incl Guyana, Burkina Faso etc., aber von Äquatorial Guinea ist leider nichts dabei.
 
Baber Am: 22.06.2011 15:42:11 Gelesen: 8572# 3 @  
Sicher gibt es Belege aus der spanischen Zeit und nach der Unabhängigkeit, aber der Postverkehr nach Deutschland ist wohl nicht sehr umfangreich. Im ehemaligen Mutterland Spanien müßte mehr zu finden sein.

Da ich das Thema "Unabhängigkeit der afrikanischen Staaten" sammle, habe ich mir damals von der Unabhängigkeitsausgabe Briefe zuschicken lassen. Leider sind sie nicht gut gestempelt. Diesen und einen aus der spanischen Zeit könnte ich abgeben. Zusammen 5 Euro incl. Porto.

Gruß
Baber


 
Pete Am: 02.05.2015 18:16:26 Gelesen: 6976# 4 @  
@ drmoeller_neuss [#7]

Kann mir hier irgendjemand einen echt gelaufenen Beleg aus Äquatorial-Guinea anbieten? Frankatur ist egal, Hauptsache echt gelaufen und Bedarf.

So einen Brief (oder Postkarte) suche ich schon seit Jahren.


Ja, gibt es, wenn auch mit Sicherheit philatelistisch beeinflusst. ;-)

und

Sendung (C5-Format) vom 18.08.1972 per Eilboten nach Darmstadt in Deutschland


Zur Frankatur der Sendung wurden Marken aus der Bildchenzeit von Äquatorial-Guinea verwendet. In den Jahren 1972-1979 wurden mehr als 1500 Briefmarken und über 300 Blocks von mehreren Agenturen für Sammelzwecke verausgabt. Es ist davon auszugehen, dass nahezu alle Briefmarken aus jener Zeit das Ausgabeland kaum bzw. nicht gesehen haben und gelaufene Belege sehr selten sind. Bedarfsbelege sind vermutlich so gut wie nie zu sehen. Der Michel-Katalog begnügt sich für den Zeitraum mit einer listenmäßigen Erfassung der Marken ohne ausdrücklichen Anspruch auf Vollständigkeit. Bei dem auf diesem Beleg verklebten Marken handelt es sich um die Mi-Nrn. 108-114 und dieser fand sich vor einigen Wochen auf einem Tauschtag in einer Krabbelkiste zu 0,50 Euro.

Gruß
Pete
 
dr.vision Am: 02.05.2015 19:03:09 Gelesen: 6965# 5 @  
@ drmoeller_neuss [#7]

Moin Ulrich,

schau doch mal in der spanischen Bucht: http://www.ebay.es/sch/i.html?_odkw=&_osacat=914&_from=R40&_trksid=m570.l1313&_nkw=Guinea&_sacat=914

Vielleicht findest Du ja was passendes.

Viel Glück und noch ein schönes Wochenende.
Beste Grüße von der Ostsee
Ralf
 
Saguarojo Am: 02.05.2015 19:33:31 Gelesen: 6952# 6 @  
filunski Am: 12.02.2016 10:10:42 Gelesen: 6182# 7 @  
Hallo zusammen,

mal wieder zur Belebung dieses Themas einen Luftpostbrief ganz anderer Art.

Einschreiben per Luftpost (Eilbrief) von Äquatorialguinea nach Deutschland.

So mancher Sammler ist/war ja immer im Zweifel, dass es diese "bunten Marken" aus solchen (Schurken-)Staaten überhaupt auf gelaufener Post gibt. Hier mal ein, zugegeben seltenes Beispiel dazu, ob portorichtig kann ich nicht sagen:



Rückseitig auch noch mit Ankunftsstempel von München:



Interessant auch der Aufgabestempel aus Santa Isabel (Hauptstadt Äquatorialguineas, heute heißt sie Malabo) auf der zu Äquatorialguinea gehörenden Insel Fernando Póo (heute Bioko). Eine Kombination aus Luftpost- und Einschreibestempel:



Beste Grüße,
Peter

[Redaktionell kopiert aus dem Thema "Air Mail / Luftpost - Aufkleber, Labels, Eindrucke, Vermerke"]
 
Mondorff Am: 30.09.2016 17:47:18 Gelesen: 5099# 8 @  
Wer kennt schon Anabón?

Bei der Suche nach Informationen zu einer kürzlich erworbenen Karte, stieß ich auf dies hier:

Anobón heißt auf portugiesisch "Ein Gutes Jahr" und wird, natürlich, zum Neuen Jahr gewünscht.

Anobón ist aber auch eine kleine Insel im Golf von Guinea, nur etwa 17 km² groß; 1573 von portugiesischen Seefahrern entdeckt.



Meine Karte wurde abgesandt am 14.2.1933 vom Hauptort der Insel Santa Isabel (Fernando Poo) nach Schifflange in Luxemburg, von dort weiter geleitet nach Rumelange. Bildseitig frankiert mit einer Marke der Spanischen Besitzungen im Golf von Guinea, mit Aufdruck Republica Espaňola. Ankunftstempel vom 18.3.1933. Anabón gehörte, wie Fernando Poo, ehemals zu den spanischen Besitzungen im Golf von Guinea (heute Äquatorialguinea).

Schönen Gruß
DiDi
 
Baber Am: 01.10.2016 10:19:29 Gelesen: 5070# 9 @  
Hallo DiDi,

es ist schön, dass Du ein Gebiet zeigst, das weder in der Weltpolitik noch in den philatelistischen Literatur in den Schlagzeilen steht.

Bedarfsbelege aus der spanischen Kolonie Spanisch Guinea mit dem Festlandsteil Rio Muni und den Inseln Fernando Poo und Anabón sind relativ selten. Meist sieht man ungelaufene Ersttagsbriefe mit den zahlreichen Motivmarken der 1950-iger und 60-iger Jahre.



Bedarfsbrief von 1953 von St. Isabel nach Südafrika

Am 12. Oktober 1988 wurde Spanisch Guinea als Republik Äquatorialguinea unabhängig.



Wie in vielen afrikanischen Staaten wurden die kolonialen Ortsbezeichnungen "afrikanisiert". So heißt der Festlandsteil Rio Muni jetzt Mbini; die Insel Fernando Poo jetzt Insel Macias Nguema Biyogo; die Insel Anabón jetzt Pagalu und die Hauptstadt Santa Isabel jetzt Malabo.

Gruß
Bernd
 
Mondorff Am: 06.10.2016 11:02:13 Gelesen: 4923# 10 @  
República de Guinea Ecuatorial



Flugpostbrief vom 22. Mai 1987 vom Servicio Filatelico in MALABO nach Luxemburg

Schönen Gruß
DiDi
 
Pete Am: 07.07.2017 16:01:40 Gelesen: 3349# 11 @  
Gelegentlich lassen nich noch Belege aus Äquatorial-Guinea finden, so auch vor zwei Wochen auf einem Tauschtag in Luxemburg. :-)



Sendung vom 22.04.1972 aus Santa Isabel (Ä-G) über Madrid (Spanien, 27.04.1972) nach Saarwellingen (BR Deutschland, 28.04.1972); der Umschlag wurde mit Briefmarken ex Mi-Nr. 18-24 frankiert. Rückseitig wurde der Einlieferungsbeleg verklebt?



Sendung vom 19.06.1972 aus Santa Isabel (Ä-G) nach Saarwellingen (BR Deutschland, 23.06.1972); der Umschlag wurde mit Briefmarken ex Mi-Nr. 46-52 frankiert

In den Kisten lagen einige weitere Sendungen (Eilboten) aus Äquatorial-Guinea, adressiert an den gleichen Empfänger und jeweils freigemacht mit 38,00 Pesetas. Dies war vermutlich die korrekte Portostufe. Analog der Sendung aus Beitrag [#7] von filunski handelt es sich hier um den gleichen Absender - die Versandstelle für Sammlerbriefmarken ("Oficina Filatelica de la Dirección General de Correros") in Äquatorial-Guinea und einer Postfachadresse aus Vaduz in Liechtenstein.

Gruß
Pete
 
Michael Mallien Am: 07.11.2018 20:32:29 Gelesen: 120# 12 @  
Nun habe ich auch endlich einen Beleg aus diesem Land. Er ging am 17.9.1990 von der Hauptstadt Malabo nach Brüssel, Belgien. Die Freimachung beträgt 150 Franc.



Seit den 1980er Jahren ist die Ausgabenpolitik des Landes sehr konservativ. In dem Jahrzehnt erschienen gerade einmal 102 Marken (MiNrn. 1613 bis 1714). Auf dem Beleg ist die MiNr. 1695 aus dem Jahr 1988 zu sehen.

Viele Grüße
Michael
 
  Antworten    zurück Suche    Druckansicht  
 
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.